Der Puls der Meere – Wellen

Die Gießkanne mit zehn Litern Wasser trägt sich schwer. Träge schwappt das Wasser beim Laufen hin und her. Es kostet mich einiges an Kraft und Energie, im Sommer den Garten zu gießen.

Jedes Mal, wenn ich am Meer stehe und besonders großen Wellen zuschaue, staune ich über die schier unglaubliche Energie, die vor meinen Augen das Wasser bewegt. Wie sich tausende Tonnen Wasser hoch in den Wellen erheben, sich jedes Mal kurz vor dem Strand aufbäumen und donnernd auf Sand und Felsen treffen. Mir ist, als sähe ich den Puls der Erde, den Herzschlag unseres Planeten.

Das Wasser des Meers ist ständig in Bewegung, und wo es auf Land trifft, entlädt sich die gesamte gespeicherte Energie und erschafft Lebensräume mit ungeahnt dynamischen Eigenschaften. Genau das macht die Küste für mich so interessant. Durch diese Bewegung und die Gewalt des Wassers, ist dieser schmale Streifen Natur noch Natur. Der Mensch macht sich nur selten die Mühe, wenn es überhaupt möglich ist, dort regulierend oder ordnend einzugreifen.

Wellenfotografie

Die Fotos zeigen das, was das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann – Sonnenlicht zeichnet feine Linien, Tropfen lösen sich aus dem großen Wasser und fliegen schwungvoll an den Strand, zeichnen dabei Kurven ins Foto, kleine Wellen stellen sich auf und geben so eingerforen auf dem Foto den Blick zum aufgewirbelten Sand frei. Ich bin fasziniert von der Unendlichkeit der Möglichkeiten und vor allem der Schönheit der kleinen und großen Wellen und halte das Vergängliche in den Fotos für die Ewigkeit fest. In der folgenden Galerie sind 100 Wellenfotos zu sehen.

Wellen in Licht & Zeit

In dieser ersten Galerie zeige ich sehr kleine Wellen, die eigentlich keine Wellen mehr sind. Dünung ist der beste Begriff dafür. Die meisten dieser Fotos habe ich spät abends oder in Nordnorwegen auch mitten in der Nacht fotografiert. Die längere Belichtungszeit im intensiven abendlichen Licht verdeutlicht die Dynamik der Bewegung. Wobei ich die Belichtungszeit immer der jeweiligen Bewegung und der Lichtsituation anpasse. Es geht hier nicht prizipiell um Langzeitbelichtungen sondern darum, den Weg des Wasser zu verfolgen und einzufangen.

Ein Klick auf das Foto öffnet die Großansicht zum Durchblättern!






 

Rollende Wellen

Bei den rollenden Wellen gibt es Große und Kleine. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Standpunkt zu finden, bei der man die Form der Welle gut sehen kann. Die unterschiedlichen Farben der Wellen ist faszinierend. Die wichtigste Bedingung, um gute Wellenfotos zu machen: „Sei allzeit bereit und immer am Meer unterwegs!“







 

Meeresbrandung trifft auf Felsen

Schräges, rotes, weiches Sonnenlicht, trockene und nasse Felsen, Wellen die kommen und gehen, Wellen, die Felsen überspülen, wieder herabfließen, an Felsen explodieren, mit den Sonnenstrahlen Linien malen. Beim Fotografieren pickte ich mir einen kleinen Teil des Geschehens und gestaltete ein simples Foto eines Felsens im Licht von Wasser umspült.




Die Farben der Küste

Die Farben des Meeres sieht man nicht nur zum Sonnenauf- oder untergang. Sie können dir jederzeit vor die Linse hüpfen. In dieser Galerie zeige ich, dass klares Wasser alles andere als langweilig ist.




 

Brandungswellen

In dieser Galerie sind die Wellen schon größer. Gischt hängt in der Luft. Ich atme sehr tief ein, genieße den Geschmack und Geruch von Salz. Beim Anblick großer Wellen spüre ich das Erhabene, fühle mich gleichzeitig klein aber auch groß, weil ich selbst Teil dieser fantastischen Natur bin.





Strandlandschaften

Meereslandschaften beruhigen den Menschen. Nicht umsonst ist die Sehnsucht nach dem Meer sehr weit verbreitet. Als Fotografin bin ich zu jeder Tageszeit am Strand unterwegs und halte das, was die Sehnsucht nach dem Meer ausmacht, in Fotos fest.








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