12. März, Fahrt nach Bodø

Wir starteten recht früh, denn die Nacht über hatte es geschneit und da wir die Strassenverhältnisse nicht so gewohnt sind, wollten wir Zeit haben. Die Landschaft war bei bestem Wetter mit strahlend blauem Himmel absolute spitze. Wir kamen aus dem Staunen mal wieder nicht heraus. Ein Problem stellten die Tunnels dar. Es war so hell draußen, daß die Augen sehr litten. Glücklicherweise durfte ich Esra's Sonnenbrillen nutzen. Wenn aber dann ein Tunnel kam, dann war der wirklich sehr dunkel. Bei längeren Tunnels gewöhnten sich die Augen dann an die Dunkelheit und man sah draußen dann gar nichts mehr. Heftig diese Unterschiede. In Bodø hatten wir noch Zeit, so fuhren wir eine Straße der Küste entlang und dort war die Gegend wieder ganz anders, fast noch schöner. Ich kann den Leuten, die Norwegen im Sommer schon lieben, nur ans Herz legen, auch mal im Winter hinzufahren. Das muß man mal gesehen haben. Wir hatten auf dieser Reise aber auch ein sehr großes Glück: erlebten Sturm und Sonne, Nordlicht und viele nette Menschen.

Esra genießt die Pausen im Schnee, schade, daß Noah und Amy das nicht erleben konnten

so klaren Luft hatte ich bis dahin noch nie erleben dürfen

ein gefrorener Wasserfall in der Ferne. leider hatten wir nicht die Zeit etwas zu wandern. Es war im Wind aber auch sehr kalt, die Finger waren nach wenigen Minuten gefühllos.

In Bodø liefen wir noch ein wenig durch die Stadt, ich fand einen rießigen Zeitschriftenladen, sowas mag ich immer und deckte mich mit englischsprachigen Fotomagazinen ein. Danach gingen wir Essen. Die Kälte, das Fahren und die Anstrengungen der letzten Tag steckten uns in den Knochen und wir brauchten eine heiße Stärkung.

Wir hatten gleich zu Beginn das Hotel für diese Nacht vorbestellt, was wieder wunderbar klappte. Ich war so wahnsinnig müde, daß ich vor den anderen anscheinend mitten im Gespräch eingeschlafen war.

13. März, nach Deutschland

Morgens wurden wir vom Weckservice geweckt, d.h. der Fernseher ging automatisch an und zwar ziemlich laut. Wir konnten sehr gemütlich frühstücken und fuhren die sehr kurze Strecke zum Flughafen, wo wir unproblematisch das Auto zurückgaben. Auf dem Rückflug trafen wir dann zufällig Bekannte. Das war sehr nett, denn wir waren bis nach Frankfurt zusammen.

Winterlandschaft aus der Luft

Die sieben Schwestern

über Oslo

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