14. 15. Mai, Eggum und Hof

Da ich im Bericht mal wieder weit hinterher bin, kann ich mich gar nicht mehr an alles erinnern. Ich habe so viel fotografiert, dass ich keine Zeit fand, etwa zu notieren. Ich genoss das Meer dermaßen in vollen Zügen, ich kann es nicht beschreiben, der Tang, das Glitzern des Lichtes auf den Wellen, der Sand und die Felsen, der ständige Wechsel im Licht, die Wellen, die Schnecken, das Strandgut und die Vögel, der Geruch, die Musik der Wellen auf den Felsen, im Sand, die Muster, die das abfließende Wasser im Sand hinterlässt und und und

Das Meer ist so genial, gerade hier im endlos schönen Licht. Wie soll man da schlafen? Oder schreiben? Also, jetzt erst mal ein paar Bilder, vielleicht kommt ein wenig meiner Begeisterung rüber? ich hoffe es. Größer würden die Bilder natürlich viel besser wirken, aber das traue ich hier nicht. Vielleicht mache ich eine vertonte Diashow, dann kann ich diese Begeisterung besser teilen:-)

Das kostete mich einiges an Überwindung, dieses Foto zu machen denn ich mußte an dem Strand, wo ich mir vor 5 Jahren den Knöchel brach über diese glitschigen Felsen klettern. Ich wollte aber nah den diesen leuchtenden Tang heran. Im Hintergrund klein zu sehen, Esra, wie er versucht, sich mir vorsichtig zu nähern

die Wolken sahen toll aus, wie sie ständig um den Berg herumzogen

Tang

Ich machte natürlich noch mehr Fotos, es war so schön mit der Sonne. Allerdings mußten wir für diese Bilder eine ganze Weile warten, denn immer wieder verdeckten dicke Regenwolken die Sonne

Obwohl es so gut war in Eggum und der Platz sich auch gut zum Übernachten eignet, fuhren wir weiter. Wir wollen noch ein paar neue Ecken finden in der Gegend. Wir fuhren also nochmal nach Hov, wo wir im Jahr zuvor schon mal übernachtet hatten. Dort fanden wir versteckt einen wunderbaren Strand mit dunklen Felsen, hellen großen Kieselsteinen und rotleuchtendem Tang.

der Tang am Strand

eine Langzeitbelichtung am Abend

auch in dieser Nacht stand ich gegen 4:00 Uhr auf, ich war allein, das Wasser war sehr klar, das Licht ganz frisch und ich um ein paar Bilder reicher

Eine Langzeit am frühen morgen

Felsen, Tang und Wellen

am nächsten Morgen machten wir nochmal einen Ausflug mit der ganzen Familie, wir sammelten getrocknete Seeigel und schöne Napfschnecken

Danach machten wir uns auf den Weg nach Sto. Auf dem Weg bemerkte ich einen Nagel im Reifen, wir versuchten ihn herauszuziehen, aber wie es schien war er sehr lang, wir würden die Luft verlieren, also liesen wir ihn drinnen. Ich fuhr vorsichtig, wollte vor allem keinen Platten im Tunnel, aber die hatten wir glücklicherweise schon hinter uns. Wie immer, wenn man mal eine Werkstatt braucht, war es Samstag, also alles schon geschlossen.

Wir übernahmen abends das Haus in Sto. Da es noch etwas muffelig war, übernachteten Esra und ich im Womo vor der Tür, die anderen im Haus. Es dauerte einige Tage, bis ich längere Zeit im Haus sein konnte, denn ich hatte mal Asthma und reagiere da noch etwas.

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