Die Seepocke , Text von Noah Reichert

Die Seepocke ist ein Krebstierchen, das sich von Algen ernährt, die es mit fächerartigen Fühlern aus dem Wasser filtert. Sie kommen auf Felsen, Stegen, Muscheln und anderen Krebsen vor, wo sie sich festsetzen und mit ihren Kalkschalen festkleben, so dass nur noch der Mund und die Fächer herauschauen. Das alles können sie fest verschließen, so dass es einen sicheren Unterschlupf ergibt.

Sie sind mit dem stärksten Klebstoff der Welt ausgestattet, welchen sie selbst produzieren und der es ihnen unmöglich macht, sich fortzubewegen. Ihre Eier legen sie direkt neben sich ab wo sie festgeklebt verweilen, bis die winzigen Krebslarven schlüpfen, bei denen man schon die Krebskonturen erkennen kann (Beine und Scheren). Nach ein paar Tagen, in denen sie durch das Wasser geschwommen sind, verwandeln sie sich in kleine, schwimmende Krebse. Diese setzen sich an dem Ort, wo sie sich befinden ab und bauen sich in eine massive Kalkschale ein, die 1-2 cm Durchmesser hat. Dann fangen sie an, sich wie Seepocken zu ernähren und wachsen genau in die am Anfang zu groß gebaute Schale . Meist treten sie in großen Kolonien auf Felsen auf was ihnen das Vermehren erleichtert.

Hier ein Film zur besseren Veranschaulichung:

Sie öffnet sich leicht

dann kommen die "Fühler" heraus und schnellen nach hinten

Sie bewegen sich borgenförmig nach vorne

Wo sie die Partikel in die kleineren "Arme" abstreifen

und von einer anderen Perspektive

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