Sabine und Dieter - Ein Trimaran kommt ins Wasser

Hier der Text von Esra:

Trimaran vor Sto Wenn man vor dem 22.6.2009 an Dieter und Sabines Haus vorbeigefahren ist, hat man im Garten einen kleinen Trimaran erblickt, den die beiden in Ostfriesland erstanden und hier hoch gefahren haben. Von dem besagten Trimaran sind nur drei baugleiche Modelle bekannt, denn es ist ein sehr kleiner Trimaran. Ein Trimaran ist eigentlich für weite Reisen auf den sieben Weltmeeren gedacht und sollte daher über ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit verfügen, was ein kleiner Trimaran allerdings nicht kann, denn es ist ja ein kleiner Trimaran. Übrigens ist ein Trimaran ein Boot mit drei parallel verlaufenden Schwimmern, der in der Mitte ist meist der größte. Wie der Katamaran, dem der Trimaran ähnelt, ist der Trimaran nicht leicht zu versenken, was er den beiden seitlich am Rumpf angebrachten Schwimmern verdankt. Jetzt steht der kleine Trimaran nicht mehr vor Dieter und Sabines Haus, nein, jetzt schwimmt das kleine Boot in einer Bucht nicht weit von Sto und dem Garten von Dieter und Sabine, wo die Stapellaufaktion begann, von der dieser Text berichten wird. Obwohl es ein kleiner Trimaran war, war er definitiv zu groß, als dass man ihn hätte tragen können, also musste ein Traktor her. Aber auch der etwas kleinere Traktor von einem Bekannten, Peer, war zu klein und auch nicht gebaut für so eine Aktion. Schliesslich musste der Besitzer und Fahrer eines grösseren Treckers anrücken, Finn. Er vermietet seinen Traktor öfters, wenn man ihn irgendwo braucht. Er hatte vorne an seinem Traktor einen Frontlader mit einer Gabel angebracht, hinten einen Schneepflug als Gegengewicht. Finn parkte seinen Traktor in den Rosen von Sabine und er und Dieter beratschlagten, was nun zu tun sei. Sie entschieden, das Boot an der Gabel festzubinden und führten dieses Vorhaben mit Hilfe von meinem Vater und einem Verwandten von Dieter namens Volker aus. Als dies getan war, rangierte Finn seinen Traktor aus dem Rosenbeet und aus der Einfahrt heraus, was den Garten der Schwaabs zwei halbe Büsche und den Briefkasten kostete. Wäre an diesem Tag Verkehr gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich aufgehalten, doch die Straße war frei von Autos und andren Fahrzeugen, und so hielten wir mit dem quer gelegten Trimaran niemanden auf. Bis zum Strand war es nicht sehr weit, es ging einen Feldweg entlang, über ein paar Wiesen und durch einen winzigen Bach, schliesslich erreichten wir den Strand. Richtung Meer hin wurden die Felsen immer mehr, doch Peer hatte am morgen mit seinem kleinen Traktor eine schmale Spur von den Felsen befreit, durch welche das Boot schwimmen sollte, wenn die Flut kam. Es war Ebbe, und wir machten uns an die Arbeit. Zuerst wurden zwei Böcke aufgestellt, auf die man den mittleren Schwimmer stellen konnte, allein konnte er ja nicht auf dem Kiel balancieren. Finn brachte seinen Traktor wieder in die richtige Position und fing an, das Boot herunter zulassen. Alle halfen, es an die richtige Stelle zu rücken und endlich hatten wir es geschafft. Nun fuhr Per uns zurück und die beiden seitlichen Schwimmer wurden auf den Anhänger geladen. Am Strand angekommen, wurden auch diese beiden Teile mittels mehrerer Schrauben angebracht. Dann war der Mast dran, ein drittes mal über die Wiesen und Feldwege und zurück, endlich war der Trimaran komplett; fast, der Motor fehlte noch. Ich und Per liefen also zur Scheune, machten das niedliche 8 PS-Gerät ausfindig und brachten den kleinen Zweitakter an den Strand, wo er mit dem Boot verschraubt wurde. Dieses Gerät gehört eigentlich nicht an ein Segelboot, aber da Dieter noch kein erfahrener Segler war und auch die Querstange für das Segel noch nicht montiert war, braucht er es (er selbst nennt den kleinen Motor Flautenschieber), um voranzukommen. Nun galt es, auf die Flut zu warten. Nach einem kräftigen Abendessen und einer alkoholischen Stärkung in Form von Wein und Bier kehrten wir alle zum Strand zurück und stellten fest, das der Trimaran schon im stark gestiegenen Wasser schaukelte und auf uns wartete. Für Dieters Gummistiefel war es allerdings etwas zu tief, weshalb er seine Hosenbeine hochzog und Stiefel und Socken auszog. Das Wasser war nicht gerade warm, er kam aber heil an ohne Eiszapfen an den Zehen zu haben. Im Boot angekommen, liess er sich von Peer, der in einer kleinen Nussschale saß, vom Strand ziehen. Peer hatte ordentlich zu rudern, bis er es endlich zu den Bojen, die den Anker markierten, gebracht hatte. Sabine musste hinterher mit dem Ruderboot nachkommen, was sich als nicht sehr einfach herausstellte, denn sie konnte nicht wirklich geradeaus rudern. Am Ende kam sie aber doch beim Trimaran an. Im schönsten Mitternachtssonnenlicht drehten die beiden ein paar romantische Runden, nur das Winseln des kleinen Flautenschiebers störte etwas den friedvollen Eindruck.

Hier die Videodokumentaion von Esra: http://www.youtube.com/watch?v=5kVhZfythLU&feature=channel

eine kurze Bilddokumentation von Gabi und Gunter

Sabine und Dieter haben einen Trimaran, der lange Zeit im Garten lag. Jetzt war es an der Zeit, ihn ins Meer zu bringen. Kein leichtes Unterfangen.

besser nochmal sichern, damit es nicht abrutschen kann

gewaltig, was?

und von der anderen Seite

zum Glück gibt es kaum Verkehr:-)

ein Boot und der Berg

wo ist das Meer?

noch eine Kuppe...

endlich am Strand

Beratschlagung, wie setzt man es am besten ab?

Dieter bei der Arbeit

Spass muss sein

jetzt noch die beiden Seitenteile

mit viel menschlichem Ballast:-)

nochmal Abladen und dann montieren

endlich sind die schweren Teile dran

Sabine sieht zwar relaxed aus, aber vorher hat sie gewaltig geschuftet.

Ja und Dieter auch

Volker war auch dabei

der RFückweg war immer entspannt, vor allem die Kinder hatten Spaß

der fehlte noch, der Mast

wird immer besser:-)

und das Wasser kam auch schon

ist das auch gerade?

wichtig, Peer kommt mit dem Motor

Diter entspannt, es ist fast geschafft

Schnell noch was zu Abend essen und dann war es schon soweit!

Es schwamm schon frei

das Abendlicht war mittlerweile wunderschön, wie schnell die Zeit vergangen war?

Peer packte es, den Trimaran allein aufs Meer zu ziehen! Klasse gemacht!

jetzte fehlen nur noch die Segel

nein, und Sabine:-)

das Rudern war lustig!

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