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Landbouw Juttersmuseum Swartwoude in Buren, Ameland

Das Landwirtschafts- und Strandfundmuseum von Ameland gibt einen guten Einblick in die damalige Lebensweise der Bauern und Fischer. Die Häuser waren zwar klein und eng, aber gemütlich. Der Kampf ums Überleben war hart. Nur von der Landwirtschaft konnten die Leute nicht leben. Parallel zum Ackerbau wurde gefischt und Strandgut zum Weiterverkauf gesammelt.
Die Ausstellung im Museum gliedert sich in zwei Teile: Landbau und Strandräuberwesen. Der Landbauteil ist ein lebendiges Museum, man sieht nicht nur alte Landmaschinen und Geräte, sondern viele Tiere, wie Hühner und verschmuste Ziegen. Der original eingerichtete Bauernhof zeigt die Wohnbedingungen um das Jahr 1900.
Der zweite Teil ist das Strandräubermuseum. Hier kann man die unterschiedlichsten Fundstücke sehen und sich darüber wundern, wie das so alles ins Meer hineingekommen ist.
In einer Ecke des Museums steht die Figur der Rixt van Het Oerd. In düsterem Licht wird die gruselige Geschichte erzählt, dass die Frau, welche so in Armut lebte, mit ihrer Lampe Schiffe zum Schiffbruch irrleitete, um mehr Strandgut sammeln zu können. Als göttliche Strafe fand sie in einem der Wracks ihren toten Sohn.

In Buren findet man auch eine Skulptur von Rixt van Het Oerd.

Uns überzeugte das Museum vor allem wegen der abwechslungsreichen Aufmachung. In klassischen Bilderrahmen kann man selbst Videos von Frauen starten, die dann über ihre Leben erzählen. Die Zusammenstellung der Themen passte gut zusammen. Es ist sinnvoll sich für dieses Museum viel Zeit einzuplanen.

Rixt van Het Oerd, Ameland

Rixt van Het Oerd, Ameland

Maritiem Centrum Ameland in Hollum

Das Seefahrtzentrum „Abraham Fock“ gibt einen Überblick über die lokale Seenotrettungsgeschichte. Ungefähr 14 Mal im Jahr findet auf Ameland die Demonstration des Pferderettungsbootes statt. Das Rettungsboot wird dabei vom Maritimen Zentrum bis hin zum Südweststrand von Hollum gezogen. Hier wird das Boot dann von den Pferden mit viel Schwung zu Wasser gelassen. Ein Ereignis, das jedesmal viele Touristen begeistert.

Ich hatte besonderen Spaß dabei, das Morsen zu versuchen. Es scheint so einfach zu sein, kurz kurz kurz lang lang lang kurz kurz kurz – sollte SOS rauskommen. Schaffte ich nicht. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Außerdem kann man per Simulation auch ein Boot steuern. Das ist ähnlich schwierig, wie das Morsen. Ich bleibe also besser an Land und fotografiere. Ist sicherer!

Maritiem Centrum Ameland

Das Seenotrettungsboot Abraham Fock, Maritiem Centrum Ameland

Hier konnte ich versuchen zu morsen – Maritiem Centrum Ameland

 

Mosterdmolen »De Verwachting« in Hollum

100 Jahre steht die Mühle schon in Hollum. Die Holländermühle wurde 1988 wieder aufgebaut. Nach einem bestimmten Terminplan wird hier immer noch Getreide gemahlen und Senf hergestellt. Der kleine Laden in der Mühle verkauft Mehl und Senfspezialitäten.

Mühlenpanorama, Smartphonefoto

Nobels Nostalgisches Museum

Auf einem Platz hinter dem Fahrradverleih Nobel in Ballum (Ameland) ist die umfangreiche Kollektion von Tjeerd Nobel in nostalgischen Räumen ausgestellt: wertvolle historische Autos und Motorräder, antike Motoren, historische Geschäftseinrichtungen, Mode, Fahrräder, Musikinstrumente und Haushaltsartikel aus alten Zeiten.
Tjeerd lässt es sich nicht nehmen, persönlich durch seine Ausstellung zu führen. Geist- und witzreich gibt er allerhand Anekdoten von sich und macht die Führung zu einem kurzweiligen, unterhaltsamen Erlebnis. Also unbedingt besuchen, wenn du auf Ameland bist.

Nobels Nostalgisches Museum

Naturzentrum Ameland in Nes

Im futuristischen anmutenden Naturzentrum am Ortsrand von Nes gewinnt der Besucher Einblicke in die Natur und Entstehung von Ameland. Anschaulich demonstriert wird die existierende Tier- und Pflanzenwelt und das Zusammenspiel in der Natur. Neben verschiedenen kleinen Aquarien, gibt es auch ein großes Nordseeaquarium, wo zu festen Zeiten Vorstellungen stattfinden. Von der Aussichtsplattform im Turm des Zentrums schweift der Blick über das Wattenmeer und die Nordsee.

Besonders beeindrucken fand ich den Blauwal vor dem Museum. Dort kann man in den Wal hineingehen und das Herz des Wals in Originalgröße betrachten und den Herzschlag hören.

Naturzentrum Ameland in Nes

Im Blauwal, Ameland

Blauwal, Ameland

Sorgdrager Museum in Hollum

Als wir am ehemaligen Kommandeurshaus, erbaut 1751, vorbeikommen, ist es leider außerplanmäßig geschlossen. Auf dem Vorhof steht eine Walharpune, Walknochen sind als Torbogen arrangiert. Die noble Innenausstattung und die Möbelkollektion der gehobenen Bürgerschicht entgeht uns leider. Ansonsten hätten wir es tatsächlich geschafft während unseres sechstägigen Aufenthalts auf Ameland alle Museen zu besuchen.

Sorgdrager Museum, Ameland

Sorgdrager Museum, Ameland

Sorgdrager Museum, Ameland

Herzlichen Dank an VVV Ameland für die Eintrittskarten für die Museen.

Übersichtsseite Ameland

„De Amelander schalken, stalen eens 3 balken“- so beginnt ein bekannter Reim über drei Ameländer Holzdiebe, die nachts auf Terschelling drei Balken gestohlen haben, um daraus einen Galgen zu bauen. Die drei Balken findest du heute noch im Ameländer Wappen und auf der Flagge.

Wen die drei Schalke an den Balken aufknüpfen wollten, wissen wir nicht. Was uns an Ameland interessiert, ist die ruhige Insellage, der Leuchtturm und natürlich sehr viel Strand und Meer. Ideale Bedingungen für Gabi, nach ihrem komplizierten Beinbruch wieder ins Laufen und Radfahren hineinzukommen.

Übernachtung am Watt – Zwarte Haan

Die Nacht vor der Überfahrt mit der Holwerder Fähre verbringen wir auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Zwarte Haan, etwa 20 Kilometer westlich. Wir stehen windgeschützt in einem kleinen Wäldchen, direkt hinter dem mächtigen Meerdeich. Abends, kurz vor Sonnenuntergang radeln wir schnell noch sechs oder sieben Kilometer am Deich entlang. Das Fahren auf dem schrägen Asphaltder Meerseite finde ich nicht ganz so entspannt, ständig diese Angst, wegzurutschen. Die Aussicht auf die Muster im Watt ist es aber wert. Je später der Abend, desto roter das Licht desto öfter stoppen wir zum Fotografieren. Es ist schon dunkel, die Sonne schon längst untergegangen, als wir die Strecke wieder zurück  hinter uns gebracht haben. Die Tour war anstrengend aber fotografisch ergiebig. Wir fühlen uns danach wohlig ausgepowert und schlafen gut.

Auf nach Ameland

Ich bin jedesmal vor einem Besuch einer Insel ganz aufgeregt. Die Freude steht mir sicher ganz groß mit einem breiten Grinsen ins Gesicht geschrieben. Wie sich herausstellen wird, habe ich allen Grund für diese Vorfreude. Diese Woche auf der Insel Ameland mit Radfahren und Strandwanderungen  tut uns unglaublich gut.

Mit der Fähre nach Ameland

Wir sind anscheinend das einzige Wohnmobil, welches die Insel im Oktober besucht. Das Einchecken zur Fähre ist nicht schwierig, da ist alles überschaubar. Die Fahrt dauert etwa 45 Minuten, die wir im Sonnenschein an Deck verbringen. Gunter ruht sich aus, ich fotografiere den blauen Himmel und die Muster im Wasser. Neben mir steht ein Vater mit seiner sechsjährigen Tochter. Sie fragt ihm Löcher in den Bauch. „Warum ist das Wasser so braun?“  Da erinnere ich mich an unsere anregenden Reise-Zeiten mit den Kindern. Als unsere noch klein waren, machten wir uns auch um alle möglichen Dinge Gedanken, jetzt stehen wir wieder an Deck und schauen, ohne groß zu hinterfragen.

Fischerboot vor Ameland

Fischerboot vor Ameland

Auf der Fähre nach Ameland

Auf der Fähre nach Ameland

Auf der Fähre nach Ameland

Auf der Fähre nach Ameland

Ich fotografiere mit dem Smartphone

Ich fotografiere mit dem Smartphone

Auf der Fähre nach Ameland

Auf der Fähre nach Ameland

Zum Campingplatz in Hollum

Vom Festland aus haben wir einen Campingplatz in Hollum, ganz im Westen der Insel reserviert. Doch dort müsste man sich per Automat einchecken, was mit unserem deutschen Nummernschild nicht funktionieren will. Und weit und breit niemand zu sehen.  Wir wollen nicht noch weitere Stunden mit Herumlungern verplempern, bis vielleicht jemand auftaucht, so fahren wir zurück nach Ballum auf den dortigen Campingplatz. Dort ist die Rezeption ganztägig besetzt. Der Platz kostet etwa 25 Euro pro Tag und liegt schön zentral. Wir parken auf einer Wiese und bewegen das Mobil danach nicht mehr, sondern touren nur mit den Fahrrädern auf der Insel herum, auch nachts.

Kaum hängt unser Womo am Strom, schnappen wir unsere Fotorucksäcke und schwingen uns auf die Räder, um dem sechs Kilometer entfernten Leuchtturm einen ersten Besuch abzustatten. Dort werden wir nun öfters und zu allen Tageszeiten hinfahren. Der Radweg besteht aus hellem Schotter, der auch Nachts angenehm zu fahren ist und liegt schön windgeschützt zwischen Hecken und Dünen.

Da steht das Wohnmobil und bleibt auch während der Woche stehen

Da steht das Wohnmobil und bleibt auch während der Woche stehen

Vuurtoren Bonrif – der Leuchtturm von Ameland

Dass mich Leuchttürme faszinieren, hast du sicher schon gemerkt. Ameland hat einen  besonders schönen – er ist ganz klassisch rot-weiß geringelt, steht in einem kleinen Waldstück, und ist mit 55 Metern Höhe ein ziemlich großes Exemplar. Im Westen der Insel ist er von fast überall zu sehen und ein idealer Orientierungspunkt.

Einmal sieht es aus, als stünde der Leuchtturm in den Dünen, dann wieder steht er am Strand oder der gewundene Radweg führt direkt auf ihn zu. Ich liebe dieses Spiel mit der Perspektive und den unterschiedlichen Ansichten.

Vuurtoren Bonrif in den Dünen

Vuurtoren Bonrif, so heißt er auf niederländisch, in den Dünen

Vuurtoren Bonrif am Strand

Vuurtoren Bonrif am Strand

Vuurtoren Bonrif und der gewundene Radweg

Vuurtoren Bonrif und der gewundene Radweg

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Der Ameländer Leuchtturm – Bornrif Vuurtoren

1880 begann der Bau des Ameländer Leuchtturms im Auftrag von König Willem III.
Der Turm steht auf einer Düne nordwestlich von Hollum. Der Turm ist 55 Meter hoch (47 Meter und 8 Meter für die Lichtkuppel), hat 14 Etagen und insgesamt 234 Treppenstufen.

Das steinerne Fundament des Turms trägt den gusseisernen Turm, dessen 15 einzelne Segmente mühsam mit Pferdefuhrwerken herangeschafft werden mussten. Jedes Segment ist mit 54 Schrauben mit seinen angrenzenden Segmenten verbunden.

Bevor Leuchttürme an der Küste der Niederlande die Schifffahrt sicherten, arbeitete man mit Leuchtfeuerhäuschen und Seebaken. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte man die niederländische Küste vollständig mit Leuchttürmen gesichert. Jeder Leuchtturm hat ein eigenes Signal, so dass Schiffe egal wo sie sich befinden, nie ein gleiches Signal zweimal sehen können.

Die Leuchtkraft wurde im Laufe der Zeit ständig erhöht. Der ursprüngliche Petroleumbrenner hatte eine Leistung von 24.000 Candela. 1911 wurde ein Pharoline Glühlicht mit 120.000 Candela montiert, 1923 stieg man auf Glühlampen um. Für die 3.070.000 Candela Liststärke wurde eigens ein kleines Kraftwerk mit zwei 9-PS-Motoren gebaut.

Im zweiten Weltkrieg wurde aus militärischen Gründen das Leuchtturmlicht zerstört und nach dem Krieg provisorisch durch ein schwaches Dauerlicht (90.000 Candela) wieder hergestellt. Seit 1952 sorgen Halogenlampen für das bislang stärkste Lichtbündel. Die 4.400.000 Candela oder 2000 Watt starken Lampen sind über 55 Kilometer weit zu sehen.

Halogenlampe

Aktuell sind drei dieser Halogenlampen eingebaut, wobei eine leuchtet, die anderen beiden einsatzbereit sind, sollte die erste ausfallen.

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Der Bonrif Vuurtoren, der Ameländer Leuchtturm bei Nacht

Die sechs Kilometer radelen wir teilweise mehrmals täglich hin und her. Das ist es uns wert. Wir wären NIE auf die Idee gekommen, das Wohnmobil für eine so kurze Strecke zu bewegen. Hier also ein paar Fotos, vom abendlichen Leuchtturm bei der „Arbeit.“

Vuurtoren Bonrif, in der blauen Stunde mit meinem Rad

Vuurtoren Bonrif, in der blauen Stunde mit meinem Rad

Die Strahlen des Leuchtturms, Ameland

Die Strahlen des Leuchtturms, Ameland

Besichtigung des Leuchtturms Vuutoren Bornrif

Natürlich besichtigen wir den Leuchtturm auch von Innen. Die Sonne hat den ganzen Tag geschienen und wir sind relativ spät dran. Das ist ein Nachteil, denn der Leuchtturm ist aus Gußeisen und innen wird es an sonnigen Tagen so richtig warm. Dann die 14 Stockwerke über enge Treppenstufen hochzusteigen ist schweißtreibend. Wir sind dafür zu warm angezogen. Die Ausstellung im Leuchtturm ist sehenswert. Jeder Etage hat ein anderes Thema. Die wichtigsten Informationen haben wir für dich in der Infobox weiter oben zusammengetragen. Ich unterhalte mich noch mit dem Betreuer des Leuchtturms an der Kasse und darf eine der massiven 26000 Schrauben in der Hand halten, mit denen der Leuchtturm montiert ist. Die Schrauben werden in gewissen Zeiträumen ausgetauscht.

Eine Schraube im Vergleich zu meiner Hand

Eine Schraube im Vergleich zu meiner Hand

An diesem Morgen ist der Leuchtturm ganz besonders fotogen.

Sonnenaufgang am Leuchtturm Bonrif

Sonnenaufgang am Leuchtturm Bonrif

Sonnenaufgang am Leuchtturm Bonrif

Sonnenaufgang am Leuchtturm Bonrif

Übersichtsseite Ameland

Herzlichen Dank an VVV Ameland für die Unterstützung der Reise.

Der Nordertooren nach Sonnenaufgang, Schiermonnikoog, Niederlande

Der Nordertooren nach Sonnenaufgang, Schiermonnikoog, Niederlande

Endlich besuchen wir die niederländische Insel Schiermonnikoog.

Auf der ersten 2018er Tour in die Niederlande hatten wir unsern Schwerpunkt auf die Leuchttürme entlang des Ijsselmeers gelegt. Der nördlichste Punkt dieser Reise war Harlingen. Hier hatten wir fast einen Blick auf die niederländischen, bzw. friesischen Nordseeinseln. Da wuchs auch in uns die Sehnsucht, neue Inseln, wie zum Beispiel Schiermonnikoog, zu besuchen.

Nach einem kurzen Heimat-Intermezzo, ein Arzttermin wollte unbedingt wahrgenommen werden, sind wir wieder in den Niederlanden gelandet und haben den festen Vorsatz, uns einige westfriesische Inseln genauer anzusehen.

Bunte Boote im Fischereihafen von Lauwersoog


Unser Stellplatz in Lauwersoog

Lauwersoog ist unser erster Fährhafen, von dem aus wir nach Schiermonnikoog übersetzen wollen. In Lauwersoog gibt es laut der Campercontakt-App einen hoch bewerteten Wohnmobil-Stellplatz, hier kommen wir spät am Nachmittag an. Auf den letzten Metern vor der Einfahrt zum Stellplatz erwische ich eine falsche Abbiegung, und wir verpassen durch diese zwei Minuten Rangiererei den letzten freien Platz direkt am Wasser. Das ist zwar ärgerlich, macht aber eigentlich nichts. Wir stehen gut, die Aussicht ist trotzdem klasse, wenn man seinen Hintern aus dem Wohnmobil bewegt und die drei Meter zum Ufer hinuntergeht. Der Platz ist ruhig und gemütlich, die Leute nett. Der Fährplan nach Schiermonnikoog hängt in der Toilette aus. Zum Fährableger ist es mit den Rädern nur ein Katzensprung rüber auf die andere Seite der Durchgangsstraße.

Bunte Fischerboote im Hafen von Lauwersoog


Ein Segelboot im weichen Abendlicht

Radfahren in den Niederlanden

Das Licht ist abends, wie am Meer so üblich, einfach weich und sanft. Wir radeln durch den Fischereihafen, bewundern und fotografieren die dort festgemachten kunterbunten Fischerboote und haben einen guten Blick zur Fähre hinüber. In der zunehmenden Dämmerung suchen wir uns den besten Weg zum Fährterminal und schauen nach den Öffnungszeiten. Jetzt wissen wir auch, wie wir zur Insel Schiermonnikoog kommen.
Zurück auf unserem Platz unterhalte mich mit niederländischen Campern, die auch am nächsten Tag zu der 19 Kilometer langen, autofreien Insel möchten. »Die erste Fähre geht um 6:00 Uhr, das muss ja nicht sein, 10 Uhr reicht auch noch,« meint mein Gesprächspartner.

Fahrt zur Insel Schiermonnikoog

Wir nehmen die 6 Uhr Fähre nach Schiermonnikoog

Das stimmt schon, 6:00 Uhr Abfahrtszeit ist schon ungemütlich, das heißt, fast noch mitten in der Nacht aufstehen und sich fertig machen. Aber, gleichzeitig wird mir auch klar, dass das genau unsere Fähre ist, die wir nehmen werden. Wenn wir schon nicht bis in die Abenddämmerung auf Schiermonnikoog bleiben können, die letzte Fähre zurück geht um 19:30 Uhr, dann wollen wir uns wenigstens einen schönen Sonnenaufgang gönnen.
Wir versuchen also früher als sonst einzuschlafen, was natürlich nicht klappt. Erst mal sind wir das nicht gewöhnt, und ich bin immer vor solchen Unternehmungen total aufgeregt.
Verschlafen ist keine Option, also werden alle verfügbaren Weckgeräte auf 4:30 Uhr scharf gestellt. Als der Wecker rappelt ist es draußen noch dunkel und kalt. Wir sind die Einzigen, die schon auf den Beinen sind, und wir versuchen, keinen Lärm zu machen, als wir die Räder aus der Heckgarage holen. Mehr aus Vernunftgründen, weniger wegen dem noch schlaftrunkenen Appetit, gönnen wir uns ein ordentliches Frühstück. Dann brauchen wir auf der Insel nicht gleich wieder zeitraubend nach einem Café Ausschau zu halten.

Das gemütliche Innere der Fähre

Den Sonnenaufgang vom Rad aus genießen, Schiermonnikoog

Die Luft ist kühl und feucht, Nebelschwaden ziehen tief über den kalten Boden. Im leeren Fährbüro holen wir am Ticketschalter Fahrkarten für uns und unsere Räder. Wir stellen uns in die Radreihe und warten. Außer uns steht noch niemand an der Fähre an. Über uns funkeln ganz dezent ein paar schüchterne Sterne. Es ist so unwirklich still und friedlich. Nur die Fähre brummt ein klein wenig vor sich hin. Ein Radfahrer stößt schließlich noch zu uns. Er ist Vogelbeobachter und wohnt ganz in der Nähe. Dem Typen frage ich ein paar Löcher in den Bauch, nehme ich mir vor. Und er sprudelt nur so vor Begeisterung über Schiermonnikoog und die dortige Vogelwelt,und steckt mich damit an. Jetzt kann ich es kaum noch erwarten auf Schiermonnikoog anzukommen.

In den still daliegenden Wassergräben pennen die Enten noch vor Sonnenaufgang

Die Überfahrt kostet inklusive Rad etwa 27 Euro pro Person. In der Nebensaison ist es nur unwesentlich günstiger. Das Rad muss natürlich mit, da überlegen wir nicht lange. Ich kann ja mit meinem verschraubten Knie noch nicht so weit laufen und mit dem Fahrrad sind wir einfach viel flexibler und schneller an den interessanten Orten..
Ein LKW, der Lebensmittel anliefert, fährt noch auf die Fähre, ansonsten sind wir allein. Die Fähre legt ab und draußen ist es noch stockdunkel. In Salon blättern wir in einem Touristenmagazin herum und sehen uns die Fotos von der Insel und den beiden Leuchttürmen an. Im Souvenirshop kaufe ich zur Sicherheit noch eine Landkarte. Wir möchten wenn möglich beide Leuchttürme im weichen Morgenlicht aufnehmen, da hilft es, wenn man nicht lange nach dem richtigen Weg suchen muss.

Ich bin mit dem Vogelbeobachter tief ins Gespräch verwickelt und nehme gar nicht wahr, wie schön das Licht draußen in der einsetzenden Morgendämmerung wird. Die Farben des frühen Morgens am Meer breiten sich über den ganzen Horizont aus und verwandeln das ruhig daliegende Meer in eine abstraktes pastelliges Gemälde. Ach, das tut so was von gut, auf der Reling zu lehnen und diesen Tag friedlich zu beginnen.

Über die frühmorgendlichen Wiesen zieht der Bodennebel – Foto mit dem Smartphone aufgenommen!

Die Sonne lauert noch unter dem Horizont auf ihren Auftritt, als wir im Hafen von Schiermonnikoog anlegen. Wir klemmen unser Gepäck an die Räder und radeln munter und erwartungsvoll los. Ein paar Enten unterhalten sich gedämpft schnatternd in einem wassergefüllten Graben. Ansonsten ist es ruhig und windstill. Wir hören nur unseren Atmen, das Surren der Räder und das Rauschen des Fahrtwindes in den Haaren. Die Leuchttürme sind unser Hauptmotiv an diesem Tag, aber die nebelverhangenen Felder im Morgenlicht sind uns einen Fotostopp wert. Dauernd kreuzen selbstbewusst aufgeplusterte Fasane unseren Fahrradweg. Warum sind nur die Vögel auf Inseln kein bißchen scheu? Das gleiche Verhalten kennen wir schon aus der Bretagne von der Belle Ile und der Ile d‘Ouessant.

Der Zuidertooren war irgendwann mal weiß

Die Leuchttürme der Insel Schiermonnikoog

Trotz der neu erworbenen Wegekarte verfahren wir uns auf der Suche nach dem weißen Leuchtturm. Beim Blick über den endlos weiten Weststrand sehen wir zwar den roten Leuchtturm in den Dünen stehen, am weißen sind wir anscheinend vorbeigefahren. Der Südturm, der Zuidertoren, wie er in der Landessprache heißt, steht mitten in der Ortschaft und ist gar nicht so leicht auszumachen.
Der im Jahre 1854 erbaute Turm ist 31,5 m hoch und schon seit 1910 außer Betrieb. Zwischenzeitlich diente der Leuchtturm als Wasserturm, jetzt wird er als Antennenmast genutzt. Trotzdem ist es noch ein echter Leuchtturm, wenn auch mit anderen Aufgaben betraut.

Der rote Leuchtturm im morgendlichen Gegenlicht, Schiermonnikoog

Der rote Leuchtturm im morgendlichen Gegenlicht, Schiermonnikoog

Ein paar Schleierwolken verziehen sich, das Licht wird langsam besser und wir machen uns auf, den Weg zum roten Noordertoren zu suchen. Mitten in der weitläufigen Dünenlandschaft ragt der 37m hohe Leuchtturm weithin sichtbar in den Himmel hinauf. Auch hier ist alles friedlich. Nur ein Jogger läuft uns über den Weg und etliche weitere Fasane. Es macht großen Spaß den Leuchtturm aus allen möglichen Blickwinkeln zu fotografieren, die Bedingungen sind ideal. Das Motiv, das Licht und die ganze Umgebung. Wir lassen uns Zeit und genießen die Ruhe.

Das Lechtenhaus des noch aktiven Nordturms, Schiermonnikoog

Das Lechtenhaus des noch aktiven Nordturms, Schiermonnikoog

Wir radeln über den festen Sand am Strand von Schiermonnikoog

Hinterher fahren wir ziemlich weit Richtung Osten der Insel und bewundern die gewaltige Weite des großen Strandes. Wir schieben die Räder über den festen Sand bis zum Wasser. Keine Ahnung, warum ich mein Rad unbedingt mitnehmen wollte. Wahrscheinlich, weil mir das Laufen noch viel Mühe bereitet. Jedenfalls kommen wir auf die Idee, über den nassen Sand zu radeln. Und weil es so prima klappt, fahren wir freudig ausgelassen in absoluter Einsamkeit Kilometer nach Kilometer direkt an der Wasserkante entlang. Was für ein geniales Erlebnis. Es ist gerade mal 10:00 Uhr und was haben wir schon alles gesehen. Die Insel Schiermonnikoog hat uns schon jetzt schwer beeindruckt.

Backsteinkirche auf Schiermonnikoog

Langsam begeben wir uns vorbei an Pferdekoppeln zurück ins Zentrum von Schiermonnikoog. Im Ort ist jetzt mehr los. Die 9:30 Uhr-Fähre hat eine volle Ladung Passagiere auf die Insel losgelassen. Fast jeder Tourist ist mit dem Rad unterwegs. Was für ein chaotisches Gewusel. Ich halte Ausschau nach dem Schiermonikooger Muschelmuseum, finde es aber nicht. In der Touristeninfo gibt es auch keine Info dazu. Also lenken wir die Räder zum westlichen Zipfel der Insel. Dort eignet sich der Sand weniger zum Radfahren, er ist viel zu locker. Dauernd versinken die Reifen in den trockeneren Stellen, das Vorankommen ist mega anstrengend. Oft müssen wir schieben.

Scheidenmuscheln und Algen im feinen Sand

Es ist trubelig im Ort der Insel

Abgekämpft und hungrig fahren wir wieder zurück ins Ort. Es ist Zeit für das Mittagessen. Im Fish & Chips Schnellrestaurant holen wir uns Hamburger und Pommes. Das Essen ist in Ordnung, aber die Bedienung ist nicht gerade ein Musterbeispiel von Freundlichkeit und Herzlichkeit. Ich kann mir zur Entschuldigung ganz gut vorstellen, dass die hier arbeitenden Leute nach einer langen Hochsaison ganz schön genervt sind. Immerhin ist es schon September. Später trinken wir in einem kleinen Café noch gemütlich einen Cappucino, hier sind die Bedienungen viel besser drauf.

Ein Fasan post für die Kamera

Radfahren über die Insel Schiermonnikoog

Entlang des Wattenmeers führt ein Radweg zu der Bake Kobbduinen. Jetzt ist deutlich mehr Verkehr auf den Radwegen. Überholen ist oft schwierig, jeder fährt grad wie er lustig ist. Wenn freie Bahn ist, sind wir zwei- bis dreimal so flott unterwegs. Das langsame Fahren fällt uns schon schwer, wir müssen dauernd mit irgendwelchen Kapriolen der anderen Radler rechnen. Am Ende des Weges binden wir unsere Drahtesel auf einem riesigen Fahrradparkplatz an und wandern eine Weile zwischen Dünen, Heidelandschaft und Kühen. Die Sonne brennt heiß vom blauen Himmel und wir kommen tatsächlich ins Schwitzen.

Direkt am Meer habens die Bäume schwer

Wir schwingen uns wieder auf die Räder und fahren auf gut Glück die Radwege im südlichen Teil der Insel ab. Irgendwann landen wir am Fähranleger, und weil es gerade passt, nehmen wir die 16:30 Uhr-Fähre zurück zum Festland. Nochmal drei Stunden bis zur letzten Überfahrt des Tages wollen wir doch nicht warten.
Nach der Rückkehr ruhen wir uns kurz aus, machen was zu Essen und erkunden hinterher noch etwas die Gegend um Lauwersoog.

Zwei fröhliche Reisende

Das Fazit dieses bemerkenswerten Tages: Graue Mönche haben wir nicht gesehen und das Muschelmuseum nicht gefunden. Der Rest war aber Spitze. Unser Highlight war die Ruhe und das samtig weiche Licht des frühen Morgens. Wenn du eine Tagestour nach Schiermonnikoog planst, rede mit deinem Schweinehund und krabbele für die erste Fähre vor Tagesbeginn aus dem Bett. Denn morgens um halb sieben ist die Welt noch in Ordnung.

Der rote Nordertooren in den Dünen ist noch aktiv, Insel Schiermonnikoog, Niederlande

Der rote Nordertooren in den Dünen ist noch aktiv, Insel Schiermonnikoog, Niederlande

Fakten über Schiermonnikoog

Schiermonnikoog ist über 1000 Jahre alt, seit 800 Jahren in etwa der heutigen Form. Sie ist mindestens seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Zisterziensermönche.

Mit 37 km² Fläche ist die 19 km lange und 4 km breite Insel die kleinste der holländischen bewohnten Wattinseln. Die Form der Insel ändert sich stetig. Momentan wächst sie in östlicher Richtung in das Gebiet von Groningen. Darum musste 2005 die Grenze zwischen Friesland und Groningen verlegt werden, damit Schiermonnikoog weiter bei Friesland bleiben kann.

Der Zuidertooren fungiert heutzutage als Antennenmast, Schiermonnikoog

Der Zuidertooren fungiert heutzutage als Antennenmast, Schiermonnikoog

Während der bewegten Geschichte befand sich Schiermonnikoog mehrfach in Privatbesitz, gehörte auch zeitweise einem deutschen Grafen, der vergeblich versuchte, den Tourismus anzukurbeln.
Im 2. Weltkrieg besetzte die deutsche Wehrmacht Schiermonnikoog und errichtete einige Bunker. Nach dem Krieg fiel die Insel an Holland und erst in den 60er Jahren ging es mit dem Tourismus aufwärts.
Ein malerischer Ort, weitläufige Naturschutzgebiete und der stellenweise über einen Kilometer breite Sandstrand locken jährlich 300‘000 Besucher auf die Insel.

Vor Sonnenaufgang herrscht auf der Insel eine traumhafte Stimmung


Scheveningen

Eigentlich ist es schon wieder zu spät zum Weiterfahren, aber wir wollen heute noch unbedingt nach Scheveningen. Dort steht ein 49 Meter hoher roter Leuchtturm, der gut in unsere Sammlung passen würde. Ein Bild im Licht der untergehenden Sonne wäre fantastisch. Was wir nicht bedacht haben, um sechs Uhr nachmittags stecken wir auf dem Weg nach Haarlem voll im rappeldichten Berufsverkehr um Amsterdam. Kilometerlang geht es nur im Schritttempo über die Schnellstraßen, manchmal geht es gar nicht vorwärts. Viel Geduld ist angesagt, das abendliche Fotografieren können wir uns abschminken.

Fahrt vorbei am Flughafen, Niederlande

Fahrt vorbei am Flughafen, Niederlande

Volle Autibahn, Niederlande

Volle Autibahn, Niederlande

Duinhorst in Den Haag

Als wir endlich auf den Campingplatz Duinhorst in Den Haag auffahren, ist es schon dunkle Nacht. Im Finstern suchen wir mühsam unseren zugewiesenen Stellplatz. Den Ausflug an die Küste werden wir wohl auf morgen früh verlegen müssen.

Am nächsten Morgen erwartet uns empfindlich kühles Wetter, ein böiger Wind frischt dauernd wieder auf. Wir packen besser mal die Regenjacken in die Fahrradtaschen und ziehen los, immer den numerierten Radwegweisern nach. Es sind nur ca. 10 km bis zum Hafen, aber wir fahren einige Umwege und Zickzacks. Die Böen werden heftiger und Regen liegt in der Luft, als wir am Scheveninger Strand in der Höhe des Piers angelangen. Wir müssen noch etwas weiter südlich Richtung Hafen, da fängt es auch schon an zu regnen.

Die Windböen haben inzwischen Sturmstärke erreicht und holen uns fast vom Rad. Jetzt tun die Regentropfen richtig weh, wenn sie auf die kalte Haut des Gesichtes treffen. Es ist zwar ungemütlich aber dramatisches Regenwetter ist gut für die Fotografie. Falls es zu schlimm werden würde, suchen wir uns ein Cafe.
An der Nordmole des Hafens werfen wir einen Blick zurück zum Leuchtturm, aber da ist nichts Rotes zu sehen. Dort wo der Leuchtturm stehen soll, erhebt sich ein Gebilde wie ein riesiges in grau-weißes Papier verpacktes Paket. Entweder hat jemand dem Leuchtturm ein Riesenkondom übergezogen, oder der Verpackungskünstler Christo war hier am Werk, oder der Turm erhält gerade seinen neuen Außenanstrich.
Auf jedem Fall wirkt der eingewickelte Turm vor den tiefhängenden Sturmwolken mit dem aufgepeitschten Wasser im Vordergrund ziemlich dramatisch.

Hafenleuchttürmchen Scheveningen im Sturm

Wir konzentrieren unsere fotografischen Aktivitäten stattdessen auf die zwei Hafenlichter am Ende der Mole. Das Himkommen ist schwierig, weil an der Strandpromenade nicht nur der querfliegende Regen Probleme macht, sondern der Sand. Wir fürchten um die Räder, die Pedale knirschen schon. Es ist nicht wirklich einfach zu fotografieren, weil der Sturm permanent versucht, uns von der Mole herunter zu wehen. Zumindest gibt es hier keinen Sand mehr in der Luft. Es regnet nur immer wieder. Zudem sitzt ein Vogelbeobachter mit seinem Spektiv vor dem Hafenlicht im Windschatten und hat auch keine Lust, seinen Platz dort aufzugeben, nur weil zwei Footgrafen unbedingt den Turm ablichten wollen. Irgendwann fasse ich all meinem Mut zusammen und frage, ob wir ein Foto vom Leuchtturm ohne ihn machen können, doch gerade in der zweiminütigen Pause zieht eine Wolke vor die Sonne und die Farbe fällt aus dem Bild.

In der Richtung sieht das Wetter schon besser aus

In der Richtung sieht das Wetter schon besser aus

Der Rückweg zum Campingplatz gestaltet sich komplizierter als gedacht. Das Wetter hat sich beruhig, daran liegt es also nicht. Wir orientieren uns wieder an dem Nummernsystem der Radwege und verfransen uns damit diesmal total. Irgendwie kreisen wir dauernd weitläufig um das Campingplatzgelände, erreichen aber nie den Eingang. Gabi hatte eine halbe Stunde früher anders abbiegen wollen, was sich im Nachhinein als richtig erwiesen hat. Manchmal ist es eben besser, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Nun, dann bekommen wir halt eine extra Portion Sport ab, obwohl wir sie an diesem Tag nicht unbedingt gebraucht hätten.
Nach ein paar extra Stunden sind wir endlich an unserem Womo angekommen und stillen den aufgestauten Hunger und Durst, dann entleeren wir noch die Abwassertanks und füllen frisches Wasser auf. Und los gehts weiter, weiter Richtung Süden.

Dreiviertelinsel Ouddorp

Wir ahnen noch nicht, was uns auf den nächsten Leuchtturmstationen erwarten wird. Der Zwischenstopp am Vuurtoren Westhoofd auf der Dreiviertelinsel Ouddorp, südlich von Rotterdam, zaubert ungläubiges Erstaunen auf unsere Gesichter. Dieser Leuchtturm steht zwar malerisch in den strauchbewachsenen Dünen. Es ist windig, der Himmel ist blau, zur Dekoration hängen kleine weiße Wölkchen um den Leuchtturm herum, aber: auch dieser grandise Turm ist von einem Baugerüst eingehüllt. Durch das Gerüst pfeift der Wind und macht Musik. Komisch, das ist schon der Dritte eingepackte Turm.
Nochmal zurück zur Dreiviertelinsel. Ouddorp ist eine Insel, die allerdings über drei Brücken ans Festland, beziehungsweise an die Nachbarinsel angebunden ist. Da habe ich Skrupel, Ouddorp als volle Insel zu sehen.

Vuurtoren Westhoofd im Baugerüst, Niderlande

Vuurtoren Westhoofd im Baugerüst, Niederlande – Wieder kein Kalendermotiv, obwohl das Wetter so genial war.

Ideals Fotowetter in Ouddorp

Ideals Fotowetter in Ouddorp, und die Spitze des Leuchtturms schaut noch hinter den Dünen hervor.

Ideals Fotowetter in Ouddorp

Ideals Fotowetter in Ouddorp, wunderschöne Wellen und Strandstimmung

Gunter fotografiert in Ouddorp

Gunter fotografiert in Ouddorp

Nieuw-Haamstede

Frustriert fahren wir weiter nach Nieuw-Haamstede zum schick geringelten rot-weißen Vuurtoren Westerlicht. Das gibts doch nicht! Auch dieser Turm ist in irgendwelche Bauarbeiten verwickelt. Anscheinend werden alle Nordseeküstenleuchttürme der Niederlande nach der Hauptsaison im Herbst generalüberholt.
Geschafft von dem vielen Herumgekarre auf kleinen Sträßchen zu den Leuchttürmen und wieder zurück und der großen Enttäuscht so unverrichteter Dinge von dannen ziehen zu müssen, fahren wir in der anbrechenden Dunkelheit auf den Camperpark Zeeland bei Kamperland und machen Feierabend.

Nieuw-Haamstede

Nieuw-Haamstede

Lust rauszugehen hat keiner von uns beiden, es fängt auch wieder an zu nieseln. Vier eingepackte Leuchttürme auf dieser Tour stecken wir nicht so einfach weg.

Als wir aufstehen, ist das Wetter grau und regnerisch, das macht keine Lust auf irgendwelche Fototouren. Wir bummeln lieber etwas durch Middelburg und besuchen einige Fahrrad Läden. Wir lieben unsere Räder und die Niederlande haben unglaublich viele verschiede Radvariationen. In einem speziellen laden gibt es Liegeräder, danach hatten wir gesucht. Nachdem Gabi eine so großen Spaß am Handbike und vor allem der Sitzposition hatte, möchten wir gern neue Räder kennenlernen.

Tolle Kindersitze gibt es in den Niederlande

Tolle Kindersitze gibt es in den Niederlande

Ich wünsche mir ein Liegerad...

Ich wünsche mir ein Liegerad… das hier ist ein ganz besonderes, da kann man rudern.

Das Wetter soll die nächsten Tage so trist bleiben, da machen wir uns auf den Nachhauseweg. Gabi hat einen wichtigen Orthopäden Termin, der nicht verschiebbar ist. Der Termin ist innerhalb weniger Minuten vorbei, verdutz stehe ich wieder auf der Straße. Das Wichtigste ist allerdings geklärt. Wenige Tage später setzen wir uns wieder ins Mobil, wir waren noch nicht fertig mit den Leuchttürmen in den Niederlanden. Wenn mans so sieht, sind wir für den Arzttermin mehr als 800 km gefahren. Nun denn, wir haben so auch Amys Geburtag nicht verpasst.

Eine Woche später sind wir im Norden in Westfriesland und wollen uns ein paar der vorgelagerten Inseln ansehen. Ja und dann sind wir wieder ganz in unserem Element Insel und Meeresfotografie angekommen.

Groote Kaap bei Julianadorp

Auf unserem weiteren Weg geht es jetzt Richtung Süden. Wir halten kurz am Leuchtturm Groote Kaap bei Julianadorp an. Gunter sucht mit dem Wohnmobil einen Parkplatz, damit wir nicht die Straße blockieren. Gabi macht derweil etwas Beingymnastik in Form von Deich rauf, Deich runter und versucht, dem roten Turm mit der weißen Haube näher zu kommen. Leider ist der am Deich vor den Dünen stehendene Turm eingezäunt und relativ unzugänglich. Gabi versucht ihr fotografisch möglichstes, bevor Gunter sie wieder an Bord nimmt.

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Egmond aan Zee

In Egmond aan Zee legen wir einen weiteren Halt ein. Aber dieses geschäftige Küstenstädtchen hält für uns Leuchtturmfans eine Enttäuschung bereit. Der J. C. J. van Speijk Leuchtturm ist komplett unter einem Baugerüst verborgen. Er kriegt anscheinend einen neuen Anstrich. Das macht optisch nicht wirklich viel her. Also stürzen wir uns alternativ in die Touristenströme und schauen uns die Fußgängerzone an. Nach diesem kurzen Stadtbummel fahren wir wieder weiter.

Am Strand, Egmont, Niederlande

Am Strand, Egmont, Niederlande

Leuchtturm Egmont, Niederlande

Leuchtturm Egmont, Niederlande – bei dem Wetter wäre es uns eine Ehre gewesen, den Leuchtturm zu fotografieren. So eignet er sich nicht für den Leuchtturm Kalender.

Auf unserer Tour würden wir noch einige solcher Enttäuschungen erleben.

Enkhuizen

Ab Egmond biegen wir nach Osten Richtung IJsselmeer ab, fahren durch das Landesinnere und steuern den Hafen von Enkhuizen an.

Auch Enkhuizen überrascht uns wieder mit seinen Backsteingebäuden, Grachten und Zugbrücken und der relaxten Atmosphäre. Irgendwie scheinen alle diese Städtchen rund ums IJsselmeer aus einer romantischen Filmkulisse entsprungen zu sein. Alles ist so geordnet, sauber und adrett. Auf jedem Fall macht der Stadtbummel mit dem Fahrrad viel Spaß.

Vier Kilometer vor Enkhuizen steht Hollands ältester Leuchtturm, der 15 Meter hohe De Ven aus dem Jahr 1699. Die kurze Radtour über den Oosterdijk im steifen Wind ist gutes Krafttraining für die Beine, und von der Deichkrone aus haben wir eine fantastische Aussicht. Zum Glück ist der Blick auf den Leuchtturm nicht durch ein Baugerüst verschandelt, so können wir uns ausgiebig fotografisch austoben. Allerdings ist der Leuchtturm eingezäunt, wohl, damit er nicht wegläuft. Schön siehts nicht aus, stört uns aber nicht weiter.

Leuchtturm De Ven, Niederlande

Leuchtturm De Ven, Niederlande

 

Auf dem Rückweg nach Enkhuizen dämmert es schon langsam und es wird kühler. Wir haben wieder Gegenwind – naja, Gegensturm und strampeln uns ab. Bevor wir auf den Hafenparkplatz einbiegen, haben wir vom Ufer einen guten Blick auf den Leuchtturm am Eingang des Buitenhavens. Die ebenfalls 15 Meter hohe Gitterkonstruktion darf seit 1932 nicht mehr Leuchtturm spielen, sondern nur noch Hafenlicht. Dem Leuchtturm waren wir natürlich tagsüber schon mehrmals auf die Pelle gerückt, jetzt fotografierten wir ihn nochmal von der anderen Seite.

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Bei der Stadterkundung am nächsten Morgen geschehen seltsame Vorkommnisse in den Straßen der Innenstadt. In einigen Gassen wurde eine dicke Lage Sand gestreut, auf den Zugbrücken und an einigen Straßen versammeln sich die Menschen. Fahrzeugsperren werde an vielen Einmündungen vorbereitet.

Harddraverijdag in Enkhuizen

Eine kurze Frage an die herumstehenden Passanten klärt uns über die rätselhaften Vorgänge auf. Wir erfahren, dass es der Harddraverijdag ist. Der Tag des Pferderennens, der alljährlich am 20. September stattfindet. Das ist so eine Art Volksfest mit Trabrennen in den Gässchen der Stadt und einer Pferdekutschen-Parade mit Musikkapellen und so einem Zeugs.
Wir schauen uns den Trubel eine Weile an. Pferdekutschen aus einer längst vergangenen Epoche werden von ihren stolz herausgeputzten Besitzern in einem nicht enden wollenden Strom an den Schaulustigen vorbeigelenkt. So ähnlich muss es auch vor hundert Jahren hier in den Städtchen ausgesehen haben. Der Stadtverkehr war damals wesentlich gemütlicher. Leider liegen auch überall Pferdeäpfel herum, das Äquivalent der heutigen Feinstaubbelastung. Aber getreu dem Motto: unser Städtchen soll sauber bleiben, folgt direkt im Anschluss an die Pferdeparade das Aufräumkommando und kehrt die Stoffwechselendprodukte der Vierbeiner wieder rückstandslos auf.

Die Trabrenn-Gaudi schauen wir uns nicht mehr an, zu viele Leute drängen sich an den Absperrungen, und so machen wir uns auf den Weg nach Marken, zum nächsten weithin bekannten Leuchtturm.

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Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Blick zum Zuiderzeemuseum, Enkhuizen, Niederlande

Blick zum Zuiderzeemuseum, Enkhuizen, Niederlande

Im Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Im Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Gabi fotografiert Gunter, Enkhuizen, Niederlande

Gabi fotografiert Gunter, Enkhuizen, Niederlande

Paard van Marken

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Paard van Marken (deutsch Pferd von Marken) ist ein 16 Meter hoher Leuchtturm auf der niederländischen Halbinsel Marken. Der heutige Rundturm wurde 1839 in Betrieb genommen.
Bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren war der Paard van Marken vollständig in Baugerüste gehüllt, wie der Egmonder Leuchtturm auf dieser Tour. Jetzt zeigt er sich uns vollständig hüllenlos, aber leider hat sich das Wetter verschlechtert, es ist gerade trist und grau. Mit dem Rad über den Deich sind wir schnell beim Turm und hoffen, dass es nicht anfängt zu regnen. Wir harren dort über zwei Stunden auf der Deichkrone aus. Von ein paar verirrten Wassertropfen im Wind abgesehen bleiben wir trocken. Das Warten auf durchbrechende Sonnenstrahlen wird belohnt. Die Wolkendecke reißt endlich auf und wir bekommen gutes Licht zum Fotografieren.

Ein Foto vom Leuchtturm Marken mit Baugerüst findest du in dem Blogbeitrag:

Schild am Leuchtturm Marken, Niederlande

Schild am Leuchtturm Marken, Niederlande

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Niederlande

In Hindeloopen suchten wir erfolglose ein Leuchtfeuer. In der Karte war eins verzeichnet, im Besucher Zentrum wusste niemand was davon. Nun, da sind wir umsonst durch die engen Gassen gefahren.

Harlingen

Wir fahren weiter nach Harlingen. Dort parken im Hafen, wo wir auch den Stellplatz vermuten. Doch der liegt auf der anderen Seite des Ortes. Von der Hafenmauer oder besser Promenade aus blicken wir direkt auf den viereckigen, 24 Meter hohen Leuchtturm, wie er zwischen den Wohnhäusern steht. Da steht der knapp 100 Jahre alte Turm genau richtig. Offiziell leuchten tut er seit 1998 nimmer, dafür dient er jetzt als außergewöhnliches Gästehaus für maximal zwei Personen. Billig ist der Spaß nicht, eine Übernachtung kostet locker über 300 Euro. Aber was für eine Aussicht.
Der Übernachtungsplatz für Wohnmobile liegt am Ortsrand bei der Einfahrt zum Fährhafen. Er macht auf den ersten Blick einen industriell unromantischen Eindruck, liegt aber direkt am Hafenwasser und ist gar nicht so übel. Zu Fuß ist man ganz schnell in der Stadt und im Hafen.

 

Harlingen bietet eine Menge Sehenswürdigkeiten mit seinem malerischen Zuiderhafen, den Grachten und Zugbrücken, den gepflasterten Gassen und imposanten Gebäuden. Beim morgendlichen Bummel durch die Straßen und entlang der Grachten genießen wir die Ruhe und die entspannte Atmosphäre des Städtchens. Die stadttypische Hektik will hier so gar nicht aufkommen.
Das architektonisch etwas aus der Rolle fallende Hafengebäude „t Wad“ ist nicht nur fotogen, hier gibt es auch leckeren frischen Fisch. Vom Hafen hier legen die Fähren nach Terschelling und Vlieland ab.
Wir genießen das Ambiente, radeln durch die Gassen, machen zahlreiche Fotostopps und kommen zur Ruhe. Ich schaue sehnsüchtig nach den Inseln hinüber. Da würde ich gern hinfahren.

Kleiner Hafenleuchtturm in Den Oever

Doch vorerst bleiben wir auf dem Festland. Weiter geht unsere Leuchtturm-Tour über den Abschlussdeich nach Den Oever. Eigentlich wollen wir hier beim Leuchtturm auf dem Stellplatz übernachten, die Gegend wirkt aber industriell unaufgeräumt und wenig einladend. Der 1885 fertiggestellte gusseiserne Leuchtturm hat schon einige Umzüge hinter sich, bevor er auf dem Molenende des Hafens landete. Hier steht er nun inmitten von Maschinenteilen, Kabeltrommeln und ähnlichem Gerümpel. Eindrucksvolle Aufnahmen, die die Landschaft mit einbeziehen, sind da schlecht machbar. Und die Lauferei die Mole vor und zurück, hat Gabis Knie ziemlich mitgenommen. Der Leuchtturm stand in Sichtweite, also zu nah für’s Rad, trotzdem sehr anstrengend zum Laufen.

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever

Den Oever

Geschäftiges Treiben in Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever, das Wetter sieht toll aus auf dem Foto, aber es war kalt und stürmte!

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever, die Treppe war offen, ich lief nur zur Hälfte hoch, der Sturm war zu heftig.

Gabi im Hafen von Den Oever

Gabi im Hafen von Den Oever

Weiter nach Den Helder

Den Helder ist nicht weit entfernt, und der dortige komfortable Wohnmobilstellplatz liegt mitten im Marinemuseum. Zum Leuchtturm Lange Jaap und dem Küstenwachturm, dem Leuchtturm Schulpengat in Huisduinen sind es allerdings noch ein paar Kilometer. Kein Problem, wir haben ja die Fahrräder dabei, und Radfahren tut Gabis Knie gut.
Der lange Jaap ist mit seinen fast 64 Metern der höchste gusseiserne Leuchtturm Europas. Der sechzehneckige Turm besteht aus zusammengeschraubten Eisenplatten und wiegt über 500 Tonnen. Das Leuchtfeuer des 140 Jahre alten Bauwerkes reicht volle 54 Kilometer weit über die Nordsee.
Dagegen ist der Schulpengat ein Winzling. In Betrieb seit 1948 hat der viereckige Bau eine Höhe von 18 m. Er steht auf einem 10 Meter hohen Hügel, sein Licht reicht immerhin noch 26 Kilometer weit über das Meer.
Immer am Deich lang erreichen wir die Türme, als es schon anfängt, dunkel zu werden. Heute haben wir echt Pech mit dem Wetter. Es stürmt und uns genau ins Gesicht. Das Radfahren ist Arbeit. Wir können die Räder kaum in der Bahn halten und strampeln uns einen ab. Da der Sturm uns die Tränen in die Augen treibt, sehen wir auch kaum noch etwas. Den Versuch, oben auf dem Deich zu fahren müssen wir schnell aufgeben. Da ist der Sturm so stark, dass er uns seitlich wegbläst. Fotografieren ist schwierig, weil der Sturm am Stativ und den Kameras rüttelt. Wir fotografieren trotzdem und atmen die frische Luft tief in unsere Lungen hinein.
Der Rückweg im Dunkeln auf der Außenseite des Deichs zurück zum Marinemuseum macht wesentlich mehr Spaß, mit kräftiger Rückenwindunterstützung schaffen wir die Strecke in Rekordzeit. Im Mobil brutzeln wir uns zum Abschluss des Tages ein leckeres Abendessen, das haben wir jetzt verdient.

Morgens radelten wir natürlich nochmal zu den beiden Leuchttürmen. Da hatte der Wind nachgelassen und das Licht war wunderschön.

 

Leuchtturm Lange Jaap

Leuchtturm Lange Jaap

Licht an der Außenwand des Schulpengat

Licht an der Außenwand des Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Lange Jaap

Leuchtturm Lange Jaap

Hunde dürfen frei laufen

Hunde dürfen frei laufen

 

Fast ein ganzes Jahr ohne Meereskontakt. Sowas hatten wir seit Jahrzehnten nicht. Nach dem Beinbruch war Gabi zu Fuß nicht voll einsatzfähig. Wir brauchten ein Reiseziel voller Leuchttürme und Fahrradwege.
Von der Mitte von Deutschland und zum IJsselmeer in den Niederlanden sind es gerade mal 450 Kilometer. Das ist für uns die kürzeste Strecke zum Meer. Mit dem Wohnmobil in einer halbwegs angenehmen Tagestour erreichbar.

Das IJsselmeer, ein Meer wird zum See

Das IJsselmeer im herbstlichen Sonnenuntergang

Was für uns eine Tour um das IJsselmeer besonders attraktiv macht, sind die vielen Leuchttürme, die am IJsselmeer und an der benachbarten Nordseeküste stehen.

Wobei Meer in diesem Fall relativ ist.

In den Niederlanden heißt jeder See „Meer.“ Das IJsselmeer ist der größte Binnensee der Niederlande und war tatsächlich einmal ein Teil des Meeres. Ein Teil der Nordsee. 1932 wurde der Abschlussdeich fertiggestellt, der die Meeresbucht Zuiderzee (hier heißt der Meeresarm seltsamerweise Zee = See) von der Nordsee abtrennt.

Der Badestrand von Urk liegt vor einem ausgedehnten Windpark

Das IJsselmeer wird auch auf weiteres der größte See der Niederlande bleiben, auch wenn schon große Teile, wie zum Beispiel die neue Provinz Flevoland, eingedeicht und trockengelegt wurden. Das wurde möglich, weil es nach der Abtrennung des Zuiderzees keine Gezeiten mehr gab. Der südliche Teil des IJsselmeers wurde 1976 durch den Binnendeich abgetrennt und wurde zum Markermeer. Der ursprüngliche Plan war, das Markermeer trockenzulegen.

Radfahren ist nicht nur am IJsselmeer populär

Aber keine Angst, dieses Vorhaben wurde schnell ad acta gelegt. Als ideales Freizeit- und Erholungsgebiet sind die Seen viel wertvoller. Es ist immer noch sehr viel IJsselmeer übrig zum Schwimmen, Plantschen, Paddeln, Segeln, Wind- und Kitesurfen, oder einfach nur zum Anschauen. Da der Rückfluss vom Meer jetzt fehlt, haben sich IJsselmeer und Markermeer über die Jahre zum Süßwassersee gewandelt. Tief ist der See ja nicht, bis auf ein paar ausgebaggerte Fahrrinnen liegt die Seetiefe zwischen zwei und fünf Metern. Das hat uns jetzt nicht gestört, auf uns wirkt es trotzdem wie ein richtiges Meer. Und der Vorteil ist: Im Sommer wärmt es sich gut auf, und im Winter kann man Schlittschuhe darauf laufen.

Unser erster Halt: Das Hafenstädtchen Urk

Das Septemberwetter zeigt für die folgende Woche ein stabiles Hoch über Westeuropa, wir räumen schell unsere Siebensachen und die Kameraausrüstung in unser Wohnmobil und düsen endlich los.
Gegen Abend, genau zum Sonnenuntergang, erreichen wir Urk, eines der vielen malerisch verträumten Backsteindörfer, die wie Schmucksteine die Ufer des IJsselmeers säumen. Ah, wie genial das doch ist! Wir steigen aus dem Mobil und riechen den Hafenduft, in der Ferne sehen wir den Leuchtturm. Zu Fuß werde ich es nicht schaffen, also schnell die Räder aus dem Kofferraum befreien und los geht‹s. Wir fahren mit den Kamerarucksäcken auf dem Rücken quer durch das Städtchen zum Leuchtturm.

Reusen hängen zum Trocknen im Hafen von Urk

Fischernetze im Urker Hafen

In den ziegelgepflasterten Gassen von Urk gibt es keine Radwege. Jeder fährt so, wie es ihm gefällt, und jeder passt ein bisschen auf den anderen auf. Die Autofahrer müssen hier eine Engelsgeduld haben, aber sie wirken alle freundlich und verstehend.
Das ist eines der Dinge, die wir an den Niederlanden schätzen gelernt haben: Die Infrastruktur und die Einstellung der Bevölkerung sind aufs Radfahren ausgelegt. Im Zweifelsfall haben Räder die Vorfahrt. Und da jeder Autofahrer und Fußgänger auch Radfahrer ist, stimmt das gegenseitige Verständnis.

Der Vuurtoren (ausgesprochen Fyrtoren) van Urk, wie er auf niederländisch heißt

Am Leuchtturm angekommen zaubert die Sonne einen malerischen Untergang an den Horizont und badet den Turm in rot-orangenem Licht. Der 1844 aus Ziegelsteinen erbaute Urker Leuchtturm steht auf der höchsten Erhebung von Flevoland, 18,5 Meter über dem Meer. In den Straßen gehen die Lichter an und wir schlängeln uns zwischen Spaziergängern und Radlern gemächlich zurück zum Hafenstellplatz.

Boote im milden Herbstlicht in Urk

Orca im Hafen von Urk, Niederlande

Orca im Hafen von Urk, Niederlande

Der Hafen von Urk, Niederlande

Der Hafen von Urk, Niederlande

Im Hafen von Urk, Niederlande

Im Hafen von Urk, Niederlande

Krabbenboot, Urk, Niederlande

Krabbenboot, Urk, Niederlande

Eine endlose Kette von Windrädern

Den Schafen scheint das „Wuusch-wuusch“ der Windräder nicht den Appetit zu verderben

Vor Urk liegt eine ausgedehnte Windparkanlage auf und vor dem IJsselmeerdeich im Meer. Nach unserem frühmorgendlichen Besuch des Leuchtturms beschließen wir, am Deich entlang die Windräder abzufahren. Oh wie doch die Perspektive täuschen kann. Trotz kräftigem Rückenwind scheinen wir unserem Ziel keinen Schritt näher zu kommen. Die Windräder sehen so dicht gedrängt aus, doch wir fahren und fahren und es dauert, bis wir wieder mal eines erreichen. In der Ferne tauchen immer weitere auf. Die Schatten der Flügel streichen majestätisch über uns hinweg.

„Mähgeräte“ am Urker Deich

Irgendwann treffen wir auf eine Schafherde, die ihrer Aufgabe, das Gras des Deiches kurz zu halten, mit Gusto nachkommt. Nachdem die Schafe mehr oder weniger willig als Fotomodelle posiert haben, kehren wir wieder um. Der Rückenwind hat sich, oh Wunder, in einen Gegenwind verwandelt, und mit ein paar Fotostopps brauchen wir etwa doppelt so lange für den Rückweg.

Auf dem Rückweg nach Urk am windradbestückten Deich entlang

Strandpromenade am Urker Leuchtturm

Nach einer ausgedehnten Stadt- und Hafenerkundung klettern wir am Nachmittag auf den Leuchtturm, die Besitzerin hat uns auf Anfrage freundlicherweise geöffnet.
Von oben herab haben wir einen wunderbaren Überblick über die Landschaft, die wir tagsüber mit dem Rad erkundet hatten.

Panoramablick auf Urk vom Leuchtturm herunter

Hier geht es hoch zur Aussichtsplattform

Gunter auf dem Leuchtturm von Urk

Blick aufs IJsselmeer, Niederlande

Blick aufs IJsselmeer, Niederlande

Straßenlaterne, Urk, IJsselmeer

Straßenlaterne, Urk, IJsselmeer

Ein besonderer Fels

Ein besonderer Fels – dorthin rudern die Frauen des Dorfes, wenn sie schwanger werden wollen!

Lemmer

Dann machen wir uns bei schon tiefstehender Sonne über baumgesäumte Landstraßen zu unserem nächsten Ziel auf. In der Dämmerung erreichen wir Lemmer. Leicht außerhalb der Ortsmitte finden wir einen Stellplatz im Yachthafen und schwingen uns umgehend auf die Räder, um den Lemmer Leuchtturm im letzten Licht des Tages mit der Kamera einzufangen. Der Originalturm von 1857 wurde 1968 demontiert. Dieser Turm ist ein Nachbau, der 1993 für den Film „De Vuurtoren“ (Der Leuchtturm) errichtet wurde.

Der Lemmer Leuchtturm ist ein Nachbau des Originals für eine Filmkulisse

Aber wie frustrierend, der Leuchtturm steht ziemlich unromantisch vor einer architektonisch kaum inspirierten Werfthalle. Auf der Suche nach fotogenem Hintergrund, müssen wir im Yachthafen kreuz und quer herumlaufen, worauf Gabis Knie mit Protestschmerzen reagiert. Die Entfernungen sind zu nah für’s Rad und zu weit zum Laufen. Wir werden die optimale Fortbewegungsmöglichkeit noch finden müssen.

Der Lemmer Leuchtturm vom Jachthafen gesehen

Das kleine Licht am Ende der Mole des Lemmer Hafens

Dann parkt dummerweise noch im Sonnenuntergang ein Auto direkt vor dem Leuchtturm und ruiniert jede Fotomöglichkeit. Die zwei korpulenten Tussies da drin kurbeln die Scheiben herunter und qualmen fleißig vor sich hin. Aussteigen wollen die nicht. So ein Scheiß. Und die schauen sich noch nicht mal den Sonnenuntergang an.
Na wenigstens steht am Ende des Hafens ein kleines Hafenlicht, das als Fotomotiv mehr hergibt.

Blick nach oben in den Lemmer Leuchtturm

Den folgenden Morgen radeln wir zum Leuchtturm und anschließend zum Bummeln und Vorräte einkaufen in das Städtchen, bevor wir dann weiter die Küste hinauf nach Norden ziehen.

 

Die Küstenlandschaft von Texel verschwindet im dichten Nebel. An diesem tristen Tag besichtigen wir den Leuchtturm trotzdem und tauchen ein in die traurige Geschichte der Insel.

Ein Leuchtturm mit außergewöhnlicher Geschichte

Leuchttürme sind außergewöhnliche Bauwerke, sie stehen an interessanten Orten und haben eine beachtenswerte Architektur. Geschichtliche Ereignisse umranken die meist runden Türme wie Efeu. Der Leuchtturm von Texel mit seiner bewegten Geschichte bildet da keine Ausnahme.

Arien, der Leuchtturmguide, sitzt an der Kasse. Draußen ist es so neblig, dass außer uns keine anderen Touristen den Weg zum Leuchtturm gefunden haben. Gerade wegen dieser extrem schlechten Sicht lohnt sich für uns der Besuch an diesem Tag. Arien hat Zeit. Wir unterhalten uns eine Stunde lang angeregt. Der Leuchtturm hat eine grausige Geschichte, dazu passt das triste Novemberwetter gut.

Aber fangen wir mal von vorne an.

Leuchtender Leuchtturm Texel

Leuchtender Leuchtturm Texel

Zwei Inseln werden zu einer und tückische Sandbänke

Der nördliche Teil von Texel heißt Eierland. Früher sammelten die Anwohner dort Möweneier, daher der Name. Eierland war vor 200 Jahren noch eine eigenständige Insel, durch Landgewinnungsmaßnahmen verband sie sich mit Texel und gehört seit 1835 zu Texel.

Die Sandbänke in der Region sind tückisch, hunderte von Schiffen sind hier schon in stürmischem Wetter auf Grund gelaufen und verloren Mannschaft und Ladung.

Texel brauchte also dringend einen Leuchtturm, doch es dauerte Jahrzehnte, bis der texeler Notar Johannes Ludovicus Kikkert sich mit dieser Forderung in Rotterdam durchgesetzt hatte. Es erforderte zahlreiche Briefe und Eingaben, bis der Bau genehmigt wurde. Im Jahr1864 war es endlich soweit: der Turm war betriebsbereit.

Der Aufstand der Georgier

Arien erzählte uns über die Zeit des zweiten Weltkriegs, da erreichte der Turm traurige Berühmtheit. Die deutschen Besatzer bauten zahlreiche Bunker als Teil des Atlantikwalls um den Leuchtturm herum.

Die auf Texel stationierten, 800 zwangsverpflichteten Soldaten eines georgischen Batallions, meuterten am 6. April 1945, als sie an die Ostfront verlegt werden sollten. Sie hatten nichts zu verlieren. Entweder sie starben an der Front im Kampf, oder sie wurden bei der Heimkehr nach Russland als Deserteure hingerichtet. In einem Anflug von Verzweiflung brachten die Kriegsgefangenen den Großteil der deutschen Besatzung auf Texel um. So hätten sie wenigstens eine Chance, in ihrem Land als Helden zu gelten.

Doch der Plan ging nicht auf, einigen der 400 deutschen Soldaten gelang die Flucht, und die benachbarten Kampfeinheiten wurden alarmiert. Die Artillerie drängte die Rebellen nach heftiger Schlacht zurück. Der Leuchtturm war die letzte Zuflucht. Zahlreiche Georgier verschanzten sich im stabilen Turm, die deutschen Soldaten nahmen ihn unter schweres Feuer. 50 Georgier verloren im Leuchtturm ihr Leben, weitere 60 wurden gefangengenommen und umgehend exekutiert. Bis dahin war es relativ ruhig gewesen auf der niederländischen Insel, die als Europas letztes Schlachtfeld das Leben von 600 Georgiern, 800 Deutschen und 120 Texelern gekostet hat.

Arien erzählt, dass sein Großvater einer derjenigen war, welche helfen musste, die gefallenen Georgier aus dem Turm zu schleppen. Unser Gespräch nimmt eine traurig- philosophische Wendung.

„Niemand redet auf der Insel über die Greueltaten und Grausamkeiten des Krieges“ meint Arien. „Geht mal in die Seniorenheime und fragt nach! Da kommt nichts.“ Er selbst hat als Soldat in einigen Kriegen gekämpft. Ich denke deswegen war es ihm möglich, die Geschichte so bildhaft zu erzählen, aber auch die Sinnlosigkeit und die aussichtslose Situation der Georgier zu schildern.

Der Leuchtturm im Leuchtturm

Der Turm hatte durch den Beschuss großen Schaden erlitten. Die Turmspitze mit dem Licht war weggepustet worden, die Außenmauern schwer beschädigt. Nach dem Krieg musste ein neues Leuchtfeuer für die Schifffahrt her. Die Versorgungslage war schwierig, für ein neues Licht fehlten die Resourcen, aber ein gebrauchtes Licht konnte aufgetrieben werden. Dessen Basis war aber einiges breiter. Darum entschloss man sich, einen zweiten Mantel aus Backsteinen um den alten Turm zu bauen und die Spitze darauf zu setzen. Nach der Reparatur war der Leuchtturm um einiges dicker, dafür aber kürzer als zuvor.

Nachdenklich stiegen wir die Treppen nach oben. Im 4. Stockwerk ist ein Zugang zwischen die beiden Wände, da kann man noch die Einschusslöcher am Innenturm sehen.

Oben auf der Balustrade ist die Aussicht an diesem Tag eher eine Innensicht. Von oben herab können wir nicht mal den Boden erkennen.

Der Leuchtturm von Texel im Sonnenschein

Der Leuchtturm von Texel im Sonnenschein

Arien im Leuchtturm Texel

Arien im Leuchtturm Texel

Am nächsten Tag sieht es schon besser aus!

 

Ein paar Fakten auf einen Blick:

  • Der Leuchtturm von Texel ist der einzige niederdändischer Ort von dem man aus die Sonne über dem Meer auf- und untergehen sehen kann
  • Zwischen Texel und Nordpol liegt nur Meer
  • Der Turm ist 35 Meter hoch, (43 Meter vor 1945) und steht auf einer 20 Meter hohen Düne.
  • Er hat sieben Stockwerke und 153 Stufen.
  • Seit 2003 ist der Leuchtturm nicht mehr bemannt, das schon länger automatisierte Licht aber noch in Betrieb.

Am nächsten Tag hat der Wind den Nebel von der Insel weggeblasen. Der Himmel ist wieder blau und wir steigen frohen Mutes nochmal die Treppen des Turms hinauf. Diesmal sind wir nicht die einzigen Besucher. Anfang November ist am Strand und Leuchtturm noch eine ganze Menge los.

Für Hunde sind die engen Treppen des Leuchtturms ungeeignet.

Aussicht vom Leuchtturm – vor allem bei gutem Wetter:

  • Im Westen sieht man die gefährlichen Sandbänke und den breiten Strand, der sich seit 1994 nach dem Bau eines Meerdammes gebildet hat.
  • Im Norden liegt der Vliehors, eine Sandinsel.
  • Im Osten geht der Blick übers Wattenmeer, bei Flut sieht man nur die Sandbänke.
  • Im Süden schweift der Blick über die Nordhälfte von Texel.
Der Leuchtturm von Texel aus der Ferne

Der Leuchtturm von Texel aus der Ferne

 

Zum Schutz der Vögel wird der Leuchtturm angestrahlt

Texel ist für seinen Vogelreichtum berühmt. So herrscht auch um den Turm herum reger Vogelflugverkehr. Früher prallten Unmengen von Zugvögeln, angelockt durch das Leuchtfeuer, an den Turm geknallt und verendeten. Um das zu verhindern bekam der Leuchtturm eine eigene Beleuchtung, seither kommen nur noch gelegentlich Vögel dort um.

 

Ausführliche Informationen zum Aufstand der Georgier findet man im Luftfahrt- und Kriegsmuseum nahe des Inselflughafens.

 

Im Strandräubermuseum Flora können sich Besucher ein Bild von der Gefährlichkeit der Sandbänke vor Texel machen. Wir haben auch dieses Museum besucht und werden demnächst drüber berichten.

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Leuchtturm Hochformat Galerie

In dieser Hochformat Leuchtturm Galerie stellen wir Leuchttürme aus Europa vor. Vor allem die Leuchttürme entlang der Atlantkküste von Gibraltar bis nach Nord Norwegen. Du findest auch Leuchttürme an den schwedischen Seen und auf Inseln der Ostsee.

Die Leuchttürm in den Niederlanden

In den Niederlanden findest du sehr viele Leuchttürme am Ijsselmeer und auf den Inseln. Die unterschiedlichen Formen der Leuchttürme vor allem an Binnenmeer machen Ausflüge abwechslungsreich. Schau dir auch unsere unfangreichen Reiseberichte zu den Niederlanden an. Vor allem die Inseln sind spannend.



Niederländische Nordseeinseln

Die niederländischen Nordseeinseln sind für Leuchtturm und Meeresliebhaber unbedingt einen Besucht wert. Das kann auch weit außerhalb der Saison lohnen.

Kleine Fotogalerie niederländische Inseln


Im Oktober 2018 besuchten wir mit dem Wohnmobil und unseren Fahrrädern für knapp eine Woche die niederländische Insel Ameland.

Ameland, eine Insel mit manigfaltigen Fotospots

Wir verliebten uns auf Anhieb in die Insel. Die weiten Strände, die Dünen und der 55 m hohe rot-weiß geringelte Leuchtturm sind Traummotive für Meeresfotografen wie wir. Wir fanden einen Fotospot nach dem anderen. Wir radelten von morgens früh bis abends und in die Nacht hinein über die Insel und legten teilweise bis zu 60 Kilometer mit dem Rad zurück. Dazu kommen natürlich noch die Spaziergänge am Strand und in den vier Ortschaften. Wir besuchten fast alle Museen von Ameland. Selten haben wir so auf unterhaltsame Weise so abwechslungsreiche, ausführliche Informationen über eine Region bekommen. Auf der wunderschönen Nordseeinsel lässt es sich aushalten. Wir wären gern länger geblieben. Und wir kommen gerne wieder. Die Insel Ameland ist ein ideales Reiseziel für fotografisch ambitionierte Urlauber.

Kleine Ameland Fotogalerie


Hier ein paar Fotos als Vorgeschmackt auf die Blogbeiträge, die noch kommen.

Im Jahr 2018 konnten wir aus gesundheitlichen nur eine Reise machen. Ganz genau genommen waren es zwei kurze Reisen, weil wir für einen Arztbesuch nach Hause fahren mussten. Wir wollten Rad fahren und Leuchttürme fotografieren. Da eignete sich die Küste der Niederlande und das IJsselmeer perfekt.

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Reiseberichte Leuchttürme in den Niederlanden


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Die niederländische Insel Texel

Wir testeten die niederländische Insel Texel auf ihre Hundefreundlichkeit und waren begeistert.

Die Rudelwanderungen mit Jos Oosting sind unbedingt empfehlenswert. Amy wagte einen Tandemfallschirmsprung aus 3000m Höhe, wir besichtigten den Leuchtturm der Insel und fotografierten im Ecomare Seehunde.

Eine Dackel auf Texel

Ein Dackel auf Texel –  ja, das ist nicht Grindel!

Offenlegung: Die Reise nach Texel war unsere allererste Pressereise. Herzlichen Dank an VVV Texel und Fee, die die Tour organisierte.

Eine Familien Wohnmobiltour durch Großbritannien mit Schwerpunkt Schottland im Jahr 2012

Unser ursprünglicher Plan war, ein paar Wochen in Cornwall, Großbritannien, zu verbringen. Im Jahr 2007 hatte es uns dort sehr gut gefallen. Nur das Fahren mit dem Mobil war in den engen, steilen Straßen, die noch dazu von Hecken gesäumt sind, kein Spaß. Diesmal hatten wir uns ausführlich vorbereitet. In mühsamer Internetrecherche hatten wir passende Campingplätze an Fotolocations herausgesucht.

Wohnmobil Tour durch Großbritannien

Wohnmobil Tour durch Großbritannien

Die Kreidesküste in Südengland, Großbritannien

Nur eines hatten wir nicht bedacht: Queen Elisabeth feierte just zu dieser Zeit ihr sechzigstes Kronjubiläum. Die Engländer feierten mit. Und um das auch sehr ausgiebig zu tun, gab es eine ganze Woche extra Urlaub für alle! Und wir steckten mitten drin! Alle Campingplätze waren bis auf den letzten Platz ausgebucht. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir überlegten kurz, planten und entschieden: Schottland! Das wäre die beste Möglichkeit dem englischen Feiertrubel zu entkommen. Unsere Pläne und Vorbereitungen wanderten in die Kiste, und machten uns auf den Weg zum Norden nachdem wir noch schnell die Kreidefelsen im Süden vor dem Ansturm der Feiernden fotografiert hatten.

Stratford upon Avon und ein Kurzbesuch im Lake District

Wir übernachteten in Stratford upon Avon, dem Geburtsort Shakespeares. Genossen dort die zahlreichen Vögel und das entspannte Klima am Fluß. Weiter nach Norden m Lake Distrikt wuselte es am Wochenende bereits nur so von Menschenmassen. Es war wirklich an der Zeit, in das einsamere Schottland zu entfliehen. Das liegt uns „Nordverwöhnten“ Reisenden doch mehr. Wilde Natur, einsame überschaubare Straßen, ruhige Campingplätze.

Ostküste Schottlands und Isle of Skye

Es stellte sich heraus, dass das Wetter es gut mit uns meinte. Die Sonne schien, die Küste im Osten Schottlands erstahlte in aller Farben- und Formenpracht. Wir trafen viele nette Menschen, führten lange, philosophische Gespräche, erlebten die schottische Natur in all ihrer Schönheit. Nach ein paar Wochen im Osten Schottlands fuhren wir in den Nordwesten Schottlands und zur Isle of Skye. Fast hätten wir es zur Isle of Lewis geschafft, doch unser Wohnmobil verweigerte den Dienst und die Suche nach Ersatzteilen führte uns wieder zurück Richtung Osten.

Wir beendeten die Tour im Süden von England, besuchten dort eine Freundin in Cambridge. Wie zu Beginn der Reise stoppten wir auf dem Rückweg für ein paar Tage in Frankreich. Die Küste um Calais herum ist schöner, als wir es erwartet hatten.

Hier unser Live Bericht von der Wohnmobil Tour durch Großbritannien. Es war sehr schön, dass wieder so viele von Euch live mit uns gereist sind. Herzlichen Dank für die netten Kommentare.

Unter allen Kommentatoren verlosten wir einen Kalender „Sehnsucht nach dem Meer 2013“ (Amazon!)


  • Gift Shop, Cornwall, Großbritannien
  • blühende Baüme und Schafe
  • Leuchtturm in der Ferne
  • Idyllisch - Boote im Matsch! Graveline, Frankreich
  • die knudelligen Boder Collie Welpen
  • Nahaufnahme des Leuchtturms
  • punkschafe:-)
  • wir oben auf dem Hügel auf der Leuchtturmhalbinsel
  • am Strand
  • spielende Delfine
  • Rhododendron
  • Golfplatz mit wunderbarer Aussicht auf den Bass Rock
  • Wissant Strand
  • Esra und die Bücher


Live Reiseberichte Großbritannien – du kannst sie nach Regionen sortieren!


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Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

19. Mai 2012/von Gabi

Westkapelle Niederlande

27. Mai 2012/von Gabi

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

27. Mai 2012/von Gabi

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

27. Mai 2012/von Gabi

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

28. Mai 2012/von Gabi

Auf nach England

28. Mai 2012/von Gabi

Beachy Head

29. Mai 2012/von Gabi

Stratford upon Avon – Shakespeares Heimatstadt

30. Mai 2012/von Gabi

Lake District

31. Mai 2012/von Gabi

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

2. Juni 2012/von Gabi

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm – Schottland!

3. Juni 2012/von Gabi

Scurdie Ness nach Stonehaven

6. Juni 2012/von Gabi

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

8. Juni 2012/von Gabi

Der Weg nach Dunnottar Castle

7. Juni 2012/von Gabi

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

8. Juni 2012/von Gabi

Findochty nach Fortrose

9. Juni 2012/von Gabi

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

11. Juni 2012/von Gabi

Delfine am Channonry Point

11. Juni 2012/von Gabi

Channonry Point und Border Collies

12. Juni 2012/von Gabi

Portmahomack, Tarbat Ness und ein toller Buchladen

12. Juni 2012/von Gabi

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

13. Juni 2012/von Gabi

Die olympische Fackel in John O Groats

14. Juni 2012/von Esra

John O Groats

14. Juni 2012/von Gabi

Wick – Girnigoe and Sinclair Castle

15. Juni 2012/von Gabi

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

16. Juni 2012/von Gabi

Durness – Sanga Bay

16. Juni 2012/von Gabi

Durness, Smoo Cave

17. Juni 2012/von Gabi

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

23. Juni 2012/von Gabi

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

24. Juni 2012/von Gabi

Neist Point , ganzer Tag Sonne pur

25. Juni 2012/von Gabi

Applecross Halbinsel – ein schweres Stück Arbeit für’s Mobil – zu schwer?? Isle of Skye

24. Juni 2012/von Gabi

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

25. Juni 2012/von Gabi

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

27. Juni 2012/von Gabi

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor – die Luftfederungs-Odyssee

27. Juni 2012/von Gabi

Die Luftfederungs Odysee II und Tarbat Ness im Regen II

28. Juni 2012/von Gabi

Distillerie Glen Ord, Inverness und Speybay

28. Juni 2012/von Gabi

The Ice Houses of Spey Bay, Portsoy

29. Juni 2012/von Gabi

Portsoy

29. Juni 2012/von Gabi

Frühstück bei Jenny und Gerry, Fraserburgh Leuchtturm Museum

30. Juni 2012/von Gabi

Cruden Bay dann weiter nach Aberdeen

2. Juli 2012/von Gabi

Dunnottar Castle, Tod Head Lighthouse und Arbroath – Bell Rock!

4. Juli 2012/von Gabi

Dundee Tesco, North Berwick – Bass Rock

6. Juli 2012/von Gabi

Nach Cambridge, Freunde besuchen

12. Juli 2012/von Gabi

Wissant, Frankreich, dann nach Hause

13. Juli 2012/von Gabi

Die Engländer und das Metrische System

21. Juli 2012/von Esra

Wissenswertes über Schottland – ein Text von Noah

26. Juli 2012/von Noah



Reisevorbereitungen und Fahrt durch die Niederlande, Leuchttürme

Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

19.05.12

Wir planen eine Familien Wohnmobil Reise durch Großbritannien.

Westkapelle Niederlande

Westkapelle Niederlande

27.05.12

Nur ein kurzer Blogbeitrag über die Leuchttürme in Westkapelle, Niederlande, weil wir bereits bei bestem Wetter in Großbritannien tag- und ...

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

27.05.12

Wir fuhren morgens an den Strand und zwar direkt drauf:-) Danach machten wir uns auf den Weg gen Westen und ...

Französische Küste bei Calais – ein rosa Blütenmeer

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

27.05.12

jetzt liest es sich wirklich wie ein Logbuch – aber ihr seid ja im Blog! Nach kurzem Blick auf den Leuchtturm ...

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

28.05.12

Wieder ein kurzer Logbucheintrag von Gunter: Morgens wegen Nebels später aufgestanden und dann bis Mittag Rommee gespielt. Gabi traf ein anderes ...

Auf nach England

Auf nach England

28.05.12

Morgens sind wir bei strahlendem Sonnenschein von drei warmlaufenden Linienbussen geweckt worden. Nochmal zum Cap Gris-Nez, Kliff liegt aber morgens ...

Längs durch England

Beachy Head

Beachy Head

29.05.12

Die Fuchsfamilie reizte mich natürlich, so stellte ich den Wecker auf 6:00 Uhr. Doch hatte ich die Zeit nicht um ...

Stratford upon Avon - Shakespeares Heimatstadt

Stratford upon Avon – Shakespeares Heimatstadt

30.05.12

 In Eastbourne hatten wir einen T-Mobile Laden herausgesucht, natürlich mitten in der Stadt. Da wollten wir einen Internet Stick kaufen, ...

Lake District

Lake District

31.05.12

Da es zu den Feiertagen in ganz England unmöglich wäre noch einen Campingplatz zu finden beeilten wir uns damit gen ...

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

02.06.12

Northumberland liegt an der Ostküste südlich von Schottland – also relativ weit im Norden! Da es um Glasgow nicht wirklich schön ...

Schottlands Ostküste

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm - Schottland!

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm – Schottland!

03.06.12

Im strömenden Regen machten die Farne Islands keinen Sinn. Auch hatten wir erfahren, dass die Campingplätze in Northumberland über die ...

Scurdie Ness nach Stonehaven

Scurdie Ness nach Stonehaven

06.06.12

Lange vor dem Wecker bin ich morgens schon wach. Wenn die Sonne hinten auf das Mobil scheint wird es sehr ...

Der Weg nach Dunnottar Castle

Der Weg nach Dunnottar Castle

07.06.12

Ich wollte endlich mal langsamer machen, so überredete ich Gunter doch noch eine Nacht zu bleiben. Ken, der Platzwart, verlängerte ...

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

08.06.12

In einem touristischen Prospekt hatten wir ein Bild von den Steinbögen bei Buchan gesehen, da wollten wir nun hin.   Ein ...

Findochty - ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

08.06.12

Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer ...

Findochty nach Fortrose

Findochty nach Fortrose

09.06.12

Der Tag fing vielversprechend an. Wieder zog ich gegen 6:00 Uhr alleine los. Es war Ebbe und das Klettern auf ...

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

11.06.12

Da habe ich ja glatt das Foto des Briefs vergessen hochzuladen:-) Nun, so war es sowieso spannender… hier also das Foto ...

Delfine am Channonry Point

Delfine am Channonry Point

11.06.12

Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem ...

Channonry Point und Border Collies

Channonry Point und Border Collies

12.06.12

Morgens war es absolut windstill, die Sonne kam raus. Wow, wie schön der Blick nach Inverness war. Wir zogen alle ...

Portmahomack, Tarbat Ness  und ein toller Buchladen

Portmahomack, Tarbat Ness und ein toller Buchladen

12.06.12

Das Wetter war trüb am Morgen. Es stürmte und war sehr kalt. Und das schon auf dem Campingplatz, wir wollten ...

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

13.06.12

Wir warteten morgens, dass die Wolken evtl etwas Kontur bekommen würden. Doch es tat sich nichts, außer, dass die Wolken ...

Der Norden Schottlands

Die olympische Fackel in John O Groats

Die olympische Fackel in John O Groats

14.06.12

Am 10. Juni hielten wir an Großbritanniens äußerster Ecke – John O‘ Groats, wo wir zu unserer großen Überraschung feststellten, ...

John O Groats

John O Groats

14.06.12

Wir liefen morgens nochmal alle los zum Strand und zu den Brochs. Das Wetter war mittlerweile wirklich gut, zwar wolkig ...

Wick - Girnigoe and Sinclair Castle

Wick – Girnigoe and Sinclair Castle

15.06.12

Von John o Groats fuhren wir nochmal zurück nach Wick, denn da gibt es noch viele interesannte Küstenabschnitte, eine Burgruine ...

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

16.06.12

Morgens bekamen wir für 1 Pfund unsere Wäsche endlich trocken -Bericht weiter hinten:-) Jetzt ging es Richtung Westen. Der erste Stopp ...

Durness - Sanga Bay

Durness – Sanga Bay

16.06.12

Morgens lief ich im eher trüben Nieselwetter nocheinmal Richtung Strand. Dazu mußten wir, Esra begleitete mich, über die Felsen am ...

Durness, Smoo Cave

Durness, Smoo Cave

17.06.12

Wir hatten gleich zwei Nächte bezahlt, und das, obwohl dieser Campingplatz der teuerste bisher ist. Ersa zahlt auch als Erwachsener ...

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

23.06.12

Der Sturm wurde fast unerträglich, unermüdlich schüttelte er am Mobil, der dazugehörende Lärm nach eine Weile nervenaufreibend. Allein der Weg ...

Westküste Schottlands – mit Isle of Skye

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

24.06.12

Morgens machten wir erstmal langsam. Die letzten Tage waren sehr anstrengend gewesen und wir brauchten ein paar Tage Ruhe. Außerdem ...

Applecross Halbinsel - ein schweres Stück Arbeit für's Mobil - zu schwer?? Isle of Skye

Applecross Halbinsel – ein schweres Stück Arbeit für’s Mobil – zu schwer?? Isle of Skye

24.06.12

Morgens umlagerten uns zahlreiche Schafe, ohne Schafkackeberührung war es unmöglich zu laufen. Sogar am Himmel sahen wir Schäfchen, ahm Wolken. ...

Neist Point , ganzer Tag  Sonne pur

Neist Point , ganzer Tag Sonne pur

25.06.12

Gunter meinte, da wir eh in der Nähe des Neist Points mit dem besonders fotogenen Leuchtturms auf der Landzungen wären, ...

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

25.06.12

Schon früh machte ich die Familie mobil. Ich wollte vor dem Touristenansturm wieder von der einspurigen, teilweise relativ steilen Straße ...

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

27.06.12

Wir wollten ja nicht viel fahren ohne die Federung, so trödelten wir und beobachteten dabei all die Menschen, die aus ...

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor - die Luftfederungs-Odyssee

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor – die Luftfederungs-Odyssee

27.06.12

Vormittags ließen wir uns in Glenn Brittle Zeit, weil das versprochene Ersatzteil erst gegen Mittag eintreffen sollte. Gunter hatte wieder ...

Wieder zur Ostküste Schottlands – weil sie so schön ist!