Beiträge

Wir fotografieren eine gigantische Wolkenstimmung am Weststrand von Ameland

Schönes Wetter ist relativ. Der durchschnittliche Urlauber mag natürlich lieber blauen Himmel, ein paar flauschige Wölkchen und wärmende Sonne. Wir Fotografen interessieren uns eher für die ganz besonderen Lichtstimmungen. Vor und nach Regenwetter sieht es besonders schön aus.

 

Schlechtes Wetter ist Fotografen-Wetter

Wir mögen Wolken und Wind. Wind ist spannend, weil es dann Verwehungen am Strand gibt und das Wetter häufiger wechselt. Langweilige Wolken sind schnell wieder weggeweht. Fotografenwetter ist meist körperlich anstrengend. Aber das nehmen wir gern in Kauf.

Es dreht sich bei uns also alles ums Wetter. Wir checken dreimal am Tag die Wetter- und Windbedingungen, um besondere Momente abschätzen zu können.

Aber auch der Zeitpunkt ist enorm wichtig. Im Moment halten wir tagsüber Ruhepausen ein oder tätigen Besorgungen. Zu den fotogensten Zeiten, morgens vor und nach Sonnenaufgang und abends vor und nach Sonnenuntergang sind wir fotografisch aktiv. Das schaffen wir natürlich nicht immer perfekt. Sind wir zu lange an den Stränden, kommt das Abendessen wieder mal zu kurz. Wir können einfach nicht in Ruhe kochen, wenn das Licht fotografisch nutzbar ist.

Ja, und zu diesen ganzen Bedingungen kommen noch Ebbe und Flut. Hier auf Ameland finden wir es schön, wenn Ebbe zu Abend- und Morgenstunden stattfindet. Dann gibt der Strand seine angeschwemmten Geheimnisse preis. Wir fotografieren die Muster im Sand.

In der Bretagne mögen wir es eher umgekehrt. Dort wirkt die felsige Küstenlandschaft bei Flut imposanter.

Es scheint ein eher langweiliger, fotografischer Abend zu werden

Es ist recht windig aber den ganzen Tag über klar, mit schönen, weißen Wölkchen. Wir verausgaben uns tagsüber im Sturm beim Vorankommen auf den Radwegen. Abends sind wir müde und ausgepowert. Zurück in unserem Wohnmobil und essen schnell etwas. Dann rappeln wir uns auf und radeln die sieben Kilometer zum Weststrand.

Das Licht ist langweilig, der Himmel ist bedeckt, aber keine dramatischen Wolken zeichnen sich ab. Wir fotografieren mehr aus Pflichtgefühl ein wenig am Radweg, und machen noch ein Foto des Leuchtturms von Ameland und auch als wir in den Dünen stehen, sehen wir nicht, was uns am Strand erwarten wird. Hätte die Bequemlichkeit gesiegt, wären wir wieder zurück zum warmen Mobil gefahren.

 

Der Leuchtturm von Ameland – das Licht ist eher langweilig

 

Radweg auf Ameland

Radweg auf Ameland

Doch wir sind ausgehungert nach Meer und Strand. Also binden wir unsere Räder an einen Pfosten, schultern unsere Fotorucksäcke und Stative und stapfen die Dünen hinunter durch den tiefen, weichen Sand zum Strand.

Abendüberraschung am Weststrand von Ameland, plötzlich sehen wir dramatische Wolken

Auf halber Höhe angekommen, erkenne ich sofort, dass das ein absolut genialer Abend werden wird.

So, wie es den perfekten Sturm gibt, so gibt es für mich als Fotografin die perfekten Wolken.

Am Horizont hängen die Wolken schwer und dunkel in mannigfaltigen Farbnuancen. Direkt über uns ist die Wolkendecke uniform grau und dünn. Durch sie strahlt relativ viel Licht, welches die Oberfläche des Meeres erhellt. Genau diesen Kontrast finden wir absolut fotogen. Helles Wasser und Sand und tief dunkle Wolken am Horizont, die sich im Sonnenuntergang rosa färben.

Das ist der erste Blick auf die Wolkenstimmung am Strand an diesem Abend

 

Welle und Wolken

Langzeitbelichtung von ablaufenden Wellen

Nach ein paar ersten Fotos schraube ich das 64 fach Graufilter auf das Objektiv. Ich fotografiere natürlich mit meinem Stativ. Mit meiner neue Canon R6 ist das Arbeiten mit dem Graufilter für die Langzeitbelichtungen extrem angenehm. Endlich brauche ich die pfiemelige Okularabdeckung nicht mehr und die Kamera stellt auch mit Graufilter scharf. Ich muss nicht mehr für jedes Foto das Filter abnehmen und wieder alles neu einstellen und dann das Filter wieder draufschrauben. Das ND Filter kommt drauf und ich fotografiere als wäre nichts, nur mit längeren Belichtungszeiten. Über das Arbeiten mit der Systemkamera R6 schreibe ich in Kürze einen ausführlichen Blogbeitrag.

An diesem Abend brauchte ich nur dieses eine 64 fach Graufilter (ND 6), weil es schon dunkel wurde. Am Abend kann man mit diesem Filter durch die Wahl der Blende und ISO kurze und lange Langzeitbelichtungen aufnehmen.

Langzeitbelichtung

Seichte, ablaufende Wellen am Strand als Kontrast zu den Wolken – mit dem 64fach Graufilter aufgenommen.

Plötzlich stehe ich inmitten einer Fotogruppe

Ich bin so begeistert in die Arbeit vertieft, dass mir nicht auffällt, dass es eigentlich für kurze Radhosen und T-Shirt viel zu kalt ist. Über dieses im Flow sein bei der Naturfotografie habe ich bereits ausführlich geschrieben. Im Jahr 2020 ist sogar ein ganzes Buch „Natur-Fotografie macht glücklich“ daraus entstanden.

Mein Stativ steht mit den Beinen im Wasser, weil ich ablaufende Wellen aufnehme. Neben mir ragen die bekannten Buhnen aus dem Sand und der Brandung. Plötzlich kommt noch jemand mit Stativ, dann noch einer und als ich mich umsehe, sind es ein ganzes Dutzend. Eine Fotografengruppe hat mich umzingelt. Im Sand liegen mehr als zehn Fotorucksäcke verteilt herum.

Die Buhnen sind wohl so beliebt, dass jeder sie fotografieren will. Ich fühle mich nicht mehr wohl, weil ich mich nicht mehr bewegen kann, ohne irgendwem im Bild zu stehen. So schieße ich noch zwei, drei Buhnenfotos und entferne mich von der Gruppe.

Langzeitaufnahmen mit dem 64 fach Graufilter auf Ameland

 

Die Wolkenstimmung wird von Minute zu Minute imposanter.

Die kreativen Möglichkeiten für die Fotografie sind enorm, auch Gunter ist fleißig ins Fotografieren vertieft. Die Sonne ist schon längst untergegangen und die Nacht legt sich langsam über uns. Die Wolken sind nun tiefschwarz und bedrohlich nahe.

Kräftige Regenschauer oder sogar Gewitter können wir nicht ausschließen. Noch ein paar letzte Aufnahmen und wir machen uns eilig auf den Heimweg. Immerhin haben wir noch sieben Rad-Kilometer vor uns. Noch habe ich meinen Pullover nicht übergezogen. Jetzt tue ich es auch nicht mehr, ich radle mich lieber warm. Falls es anfängt zu Regnen, wären bei mir nicht viele Klamotten nass geworden. Ich habe einen integrierten Regenschutz in meinem Fotorucksack, aber Gunter nicht.

Wir möchten natürlich nicht, dass unsere Kameras nass wird. Wir Fotografen sind ja wasserfest und trocken ohne Schäden wieder, aber die Kameras?

Also treten wir kräftigst in die Pedale. Ich denke, so schnell sind wir noch nie geradelt. Glücklicherweise strahlt der helle Muschelkalk der Radwege in der Nacht. Das macht das Fahren ungefährlicher. Unsere Radlichter erschrecken die Kaninchen am Wegesrand, und wir müssen nur aufpassen, dass uns keines unter die Räder gerät.
Völlig außer Puste aber glücklich über unsere Foto Ausbeute kommen wir am Campingplatz an. Geregnet hat es an diesem Abend nicht.

 

Dramatische Wolken, helle Wellen

Dramatische Wolken, helle Wellen – mit der Canon R6 und dem EF 70-200 mm

 

Fotoimpulse für Wolkenstimmungen am Sandstrand

Unsere Ideen zur Fotografie sind uns an diesem Abend durch den Kontrast unserer Fotografie im Vergleich zur Fotogruppe klar geworden. Die meisten  Teilnehmer der Gruppe standen viel zu weit vom Wasser weg. Sie schienen nur die Wolken am Strand zu fotografieren.

Durch die Nähe zu den Wellen kommt Dynamik in diese Wolkenstimmung. Dazu variieren wir die Belichtungszeit immer wieder. Mal machen wir kurze Langzeitbelichtungen von 2-5 Sekunden damit man die Bewegung noch sieht, oder wir schrauben die dichteren Graufilter drauf und belichten so lange, dass das Meer eine glatte Fläche wird.

Also heißt die Devise: nah ran und verschiedene Perspektiven ausprobieren in Kombination mit den unterschiedlichen Belichtungszeiten. Die Belichtungszeiten variieren wir durch Einstellung der Blende und der ISO. Mit kurzen Langzeitaufnahmen die Dynamik des Meeres einfangen in Kombination mit den Wolken am Horizont.

Ich springe an so einem Abend andauernd mal hier hin und mal dahin. Schraube die Stativbeine ganz rein und wieder raus. Sieht wahrscheinlich lustig aus von der Ferne aber gerade dadurch habe ich am Ende Fotos von den unterschiedlichen Blickwinkeln.

Weitere Blogbeiträge zur niederländischen Insel Ameland

Endlich Insel nach zwei Jahren Meeresentzug

Wir haben jetzt viel zu lange auf dem Trockenen gesessen. Seit Oktober 2019 waren wir nicht mehr am Meer. Das hat es in den letzten 20 Jahren bei uns nicht gegeben.
In der Pandemiezeit habe ich mich daran gewöhnt, mangels Reisemöglichkeiten auch in der Heimat ernsthafter zu fotografieren. Jedenfalls hat die fotografische Auseinandersetzung mit unserem Selztal dazu geführt, dass ich mich auch daheim wohler fühle. Eine vorher nicht dagewesene Heimatliebe ist entstanden. Ja, wozu die Fotografie in der Natur gut sein kann.

Trotzdem ist es jetzt wirklich an der Zeit, die Heimat Richtung Meer zu verlassen.

Das ist unsere zweite Reise nach Ameland

Wir hatten die wunderschöne niederländische Insel Ameland bereits einmal vor drei Jahren besucht und hatten sie in sehr guter Erinnerung. Auf dieser zweiten Tour wollen wir fotografische Herausforderungen angehen, aber auch versuchen, ein klein wenig zur Ruhe zu kommen. Also nicht täglich neue Wohnmobilstellplätze suchen, nicht dauernd die Fahrräder aus- und einpacken. Einfach so viel wie möglich in der Natur unterwegs sein.
Zudem verabredeten wir uns mit Martin Kraiß, den Entwickler des Varibikes. Ich radle hier auf der Insel mit meinem Varitrike mit kombinierten Hand- und Fußantrieb, über das ich in Kürze noch ausführlich hier im Blog berichten werde.

Lange Anreise

Die Anfahrt nach Ameland gestaltet sich wegen zahlreicher Staus auf den deutschen Autobahnen ziemlich langwierig. Von Rheinhessen bis zur Meeresküste ist es eh schon weit genug. Nach acht Stunden Fahrt übernachten wir auf einen ruhigen Stellplatz in der Nähe der Fähre. Am nächsten Morgen bricht die Fähre etwas verspätet auf die einstündige Fahrt zu Insel auf, dann fahren wir direkt zum reservierten Campingplatz. Seither bewegen wir uns nur zu Fuß oder mit dem Rad auf Ameland.

 

Warten auf die Fähre in Holwerd

 

Das Fährterminal in Holwerd

Inselwetter

Das Wetter ist meeres- und inseltypisch wechselhaft. Der Tag kann also stürmisch und grau beginnen und trotzdem mit einem traumhaften Sonnenuntergang enden. Genau so schnell, wie es heiter wird, zieht es sich auch wieder zu. Egal was das Online-Wetter verkündet, eine Vorhersage über mehr als sechs Stunden ist am Meer ziemlich gewagt. Wir planen also gar nicht weit voraus, sondern nutzen die Fotochancen, sobald sie sich auftun.

An einem unserer ersten Tage auf der Insel starten wir mit einem Sandsturm und fetten Wolken am Strand, mittags radeln wir bei greller Sonne über die hellen Radwege und verbrannten uns fast die Haut und abends fotografieren wir einen Bilderbuchsonnenuntergang.

Was haben wir hier alles vor?

Auf dieser Reise wollen wir den typischen Charakter dieser niederländischen Insel Ameland einfangen.
• Die Radwege aus weißem Muschelkalk, die in der Nacht fast schon leuchten.
• Die Fasane und Rebhühner, die am frühen Morgen aktive radfahrende Fotografen munter begrüßen. Außer uns ist vor sieben Uhr kaum jemand auf den Beinen – außer den Vögeln und Kaninchen.
• Die wunderschönen Häuser der vier Dörfer, die alle unter Denkmalschutz stehen.
• Die Muscheln, die nach einem Sturm auf kleinen „Sandburgen“ balancieren.
• Die Wellen, die mal seicht und leise, mal knallend und gischtsprühend auf den Strand laufen.
• Die Muster, die der Wind in den feinen Dünensand prägt.
• Und natürlich die Kulisse aus ständig wechselnden Wolken. Diese Weite am Meer ist gigantisch schön.

Varibike fotografieren

An unserem ersten Tag auf der Insel erkundeten wir passende Locations zum Fotografieren der Varibikes. Wie gesagt, wir wollen darüber einen eigenen Bericht schreiben. Hier zeigen wir dir schon einmal ein paar Fotos des Trikes und von Martin. Dann geht es direkt mit Meeresfotos weiter.

Mein Varibike vor dem Leuchtturm auf Ameland

 

Gunter fährt Rad auf Ameland

 

Martin mit einem Varibike

Stürmisches Wetter freut die Fotografen – macht sie aber trotzdem müde

Sturm ist für das Radfahren und das Wohlgefühl nicht wirklich förderlich. Es ist einfach wahnsinnig anstrengend, gegen den Wind anzuradeln, und am Strand fliegt einem der Sand in die Augen und Ohren.

Dafür bietet stürmisches Wetter die Chance auf außergewöhnliche Fotos. Wir möchten die Insel ja in all ihren Facetten vorstellen, da gehört das Wetter auch dazu.
Morgens früh um sieben haben wir bei einer steifen Brise den Strand für uns ganz allein. Der ultrafeine Ameländer Sand kommt in unterschiedlichste Formen daher. Es gibt Zonen, wo das Meereswasser nur selten hinkommt. Dort ist der festgebackene Sand auch nach einem starken Wind noch von zahlreichen Fußstapfen und Reifenspuren verunziert. Dann gibt es Zonen, wo der Sand relativ feucht und trittfest ist. Und es gibt Regionen, in denen der feine, trockene Sand fahnenartig flach über den Strand geblasen wird. Hinten in den Dünen liegt er so locker und weich, dass man kaum vorwärts kommt. Und ganz vorne am Meer, nahe der Brandung, ist er so kompakt, dass wir darauf Rad fahren können. Jede Zone bietet ihre speziellen Fotomotive.

 

Schau dir die kurzen Filmchen vom Sandsturm an!

Sandsturm am Strand von Ameland

 

 

Mit leichtem Tele wird es surreal – Nur ein Smartphone Filmchen

Surreal wirkender Sandsturm

 

 

Dünen, blauer Himmel und viel Sand

Der Tag nach dem Sturm

Tags darauf legt sich der Sturm. Jetzt springen wir noch früher aus dem Bett, damit wir vor den ersten Sonnenstrahlen am Strand sind. Da können wir die Kunstwerke des Sturmes in Ruhe ohne „Sandgefahr für die Kamera“ fotografieren. Muscheln thronen auf fragilen Säulen aus Sand. Vogelfedern und Holzstücke liegen halb eingebettet im Sand. Strandgras zeichnet feine Muster in den Sand, die zeigen, aus welcher Richtung der Sturm geblasen hat. Die Dünen sehen frisch frisiert und runderneuert aus. Die menschlichen Trampelpfade sind ausradiert. Kleine Mäuschen, Kaninchen und Vögel haben dafür zarte Spuren in den Sand gezeichnet. Man traut sich fast nicht, über diese Kunstwerke hinweg zu laufen. Hier ein paar Fotos dieser beiden Tage.

 

Fotos in den Dünen

Muster im Sand nach dem Sturm

 

Landbouw Juttersmuseum Swartwoude in Buren, Ameland

Das Landwirtschafts- und Strandfundmuseum von Ameland gibt einen guten Einblick in die damalige Lebensweise der Bauern und Fischer. Die Häuser waren zwar klein und eng, aber gemütlich. Der Kampf ums Überleben war hart. Nur von der Landwirtschaft konnten die Leute nicht leben. Parallel zum Ackerbau wurde gefischt und Strandgut zum Weiterverkauf gesammelt.
Die Ausstellung im Museum gliedert sich in zwei Teile: Landbau und Strandräuberwesen. Der Landbauteil ist ein lebendiges Museum, man sieht nicht nur alte Landmaschinen und Geräte, sondern viele Tiere, wie Hühner und verschmuste Ziegen. Der original eingerichtete Bauernhof zeigt die Wohnbedingungen um das Jahr 1900.
Der zweite Teil ist das Strandräubermuseum. Hier kann man die unterschiedlichsten Fundstücke sehen und sich darüber wundern, wie das so alles ins Meer hineingekommen ist.
In einer Ecke des Museums steht die Figur der Rixt van Het Oerd. In düsterem Licht wird die gruselige Geschichte erzählt, dass die Frau, welche so in Armut lebte, mit ihrer Lampe Schiffe zum Schiffbruch irrleitete, um mehr Strandgut sammeln zu können. Als göttliche Strafe fand sie in einem der Wracks ihren toten Sohn.

In Buren findet man auch eine Skulptur von Rixt van Het Oerd.

Uns überzeugte das Museum vor allem wegen der abwechslungsreichen Aufmachung. In klassischen Bilderrahmen kann man selbst Videos von Frauen starten, die dann über ihre Leben erzählen. Die Zusammenstellung der Themen passte gut zusammen. Es ist sinnvoll sich für dieses Museum viel Zeit einzuplanen.

Rixt van Het Oerd, Ameland

Rixt van Het Oerd, Ameland

Maritiem Centrum Ameland in Hollum

Das Seefahrtzentrum „Abraham Fock“ gibt einen Überblick über die lokale Seenotrettungsgeschichte. Ungefähr 14 Mal im Jahr findet auf Ameland die Demonstration des Pferderettungsbootes statt. Das Rettungsboot wird dabei vom Maritimen Zentrum bis hin zum Südweststrand von Hollum gezogen. Hier wird das Boot dann von den Pferden mit viel Schwung zu Wasser gelassen. Ein Ereignis, das jedesmal viele Touristen begeistert.

Ich hatte besonderen Spaß dabei, das Morsen zu versuchen. Es scheint so einfach zu sein, kurz kurz kurz lang lang lang kurz kurz kurz – sollte SOS rauskommen. Schaffte ich nicht. Das war eine sehr interessante Erfahrung. Außerdem kann man per Simulation auch ein Boot steuern. Das ist ähnlich schwierig, wie das Morsen. Ich bleibe also besser an Land und fotografiere. Ist sicherer!

Maritiem Centrum Ameland

Das Seenotrettungsboot Abraham Fock, Maritiem Centrum Ameland

Hier konnte ich versuchen zu morsen – Maritiem Centrum Ameland

 

Mosterdmolen »De Verwachting« in Hollum

100 Jahre steht die Mühle schon in Hollum. Die Holländermühle wurde 1988 wieder aufgebaut. Nach einem bestimmten Terminplan wird hier immer noch Getreide gemahlen und Senf hergestellt. Der kleine Laden in der Mühle verkauft Mehl und Senfspezialitäten.

Mühlenpanorama, Smartphonefoto

Nobels Nostalgisches Museum

Auf einem Platz hinter dem Fahrradverleih Nobel in Ballum (Ameland) ist die umfangreiche Kollektion von Tjeerd Nobel in nostalgischen Räumen ausgestellt: wertvolle historische Autos und Motorräder, antike Motoren, historische Geschäftseinrichtungen, Mode, Fahrräder, Musikinstrumente und Haushaltsartikel aus alten Zeiten.
Tjeerd lässt es sich nicht nehmen, persönlich durch seine Ausstellung zu führen. Geist- und witzreich gibt er allerhand Anekdoten von sich und macht die Führung zu einem kurzweiligen, unterhaltsamen Erlebnis. Also unbedingt besuchen, wenn du auf Ameland bist.

Nobels Nostalgisches Museum

Naturzentrum Ameland in Nes

Im futuristischen anmutenden Naturzentrum am Ortsrand von Nes gewinnt der Besucher Einblicke in die Natur und Entstehung von Ameland. Anschaulich demonstriert wird die existierende Tier- und Pflanzenwelt und das Zusammenspiel in der Natur. Neben verschiedenen kleinen Aquarien, gibt es auch ein großes Nordseeaquarium, wo zu festen Zeiten Vorstellungen stattfinden. Von der Aussichtsplattform im Turm des Zentrums schweift der Blick über das Wattenmeer und die Nordsee.

Besonders beeindrucken fand ich den Blauwal vor dem Museum. Dort kann man in den Wal hineingehen und das Herz des Wals in Originalgröße betrachten und den Herzschlag hören.

Naturzentrum Ameland in Nes

Im Blauwal, Ameland

Blauwal, Ameland

Sorgdrager Museum in Hollum

Als wir am ehemaligen Kommandeurshaus, erbaut 1751, vorbeikommen, ist es leider außerplanmäßig geschlossen. Auf dem Vorhof steht eine Walharpune, Walknochen sind als Torbogen arrangiert. Die noble Innenausstattung und die Möbelkollektion der gehobenen Bürgerschicht entgeht uns leider. Ansonsten hätten wir es tatsächlich geschafft während unseres sechstägigen Aufenthalts auf Ameland alle Museen zu besuchen.

Sorgdrager Museum, Ameland

Sorgdrager Museum, Ameland

Sorgdrager Museum, Ameland

Herzlichen Dank an VVV Ameland für die Eintrittskarten für die Museen.

Übersichtsseite Ameland

Scheveningen

Eigentlich ist es schon wieder zu spät zum Weiterfahren, aber wir wollen heute noch unbedingt nach Scheveningen. Dort steht ein 49 Meter hoher roter Leuchtturm, der gut in unsere Sammlung passen würde. Ein Bild im Licht der untergehenden Sonne wäre fantastisch. Was wir nicht bedacht haben, um sechs Uhr nachmittags stecken wir auf dem Weg nach Haarlem voll im rappeldichten Berufsverkehr um Amsterdam. Kilometerlang geht es nur im Schritttempo über die Schnellstraßen, manchmal geht es gar nicht vorwärts. Viel Geduld ist angesagt, das abendliche Fotografieren können wir uns abschminken.

Fahrt vorbei am Flughafen, Niederlande

Fahrt vorbei am Flughafen, Niederlande

 

Stau auf der Autobahn, Niederlande

Stau auf der Autobahn, Niederlande

Duinhorst in Den Haag

Als wir endlich auf den Campingplatz Duinhorst in Den Haag auffahren, ist es schon dunkle Nacht. Im Finstern suchen wir mühsam unseren zugewiesenen Stellplatz. Den Ausflug an die Küste werden wir wohl auf morgen früh verlegen müssen.

Am nächsten Morgen erwartet uns empfindlich kühles Wetter, ein böiger Wind frischt dauernd wieder auf. Wir packen besser mal die Regenjacken in die Fahrradtaschen und ziehen los, immer den numerierten Radwegweisern nach. Es sind nur ca. 10 km bis zum Hafen, aber wir fahren einige Umwege und Zickzacks. Die Böen werden heftiger und Regen liegt in der Luft, als wir am Scheveninger Strand in der Höhe des Piers angelangen. Wir müssen noch etwas weiter südlich Richtung Hafen, da fängt es auch schon an zu regnen.

Die Windböen haben inzwischen Sturmstärke erreicht und holen uns fast vom Rad. Jetzt tun die Regentropfen richtig weh, wenn sie auf die kalte Haut des Gesichtes treffen. Es ist zwar ungemütlich aber dramatisches Regenwetter ist gut für die Fotografie. Falls es zu schlimm werden würde, suchen wir uns ein Cafe.

Der Leuchtturm von Scheveningen

An der Nordmole des Hafens werfen wir einen Blick zurück zum Leuchtturm, aber da ist nichts Rotes zu sehen. Dort wo der Leuchtturm stehen soll, erhebt sich ein Gebilde wie ein riesiges in grau-weißes Papier verpacktes Paket. Entweder hat jemand dem Leuchtturm ein Riesenkondom übergezogen, oder der Verpackungskünstler Christo war hier am Werk, oder der Turm erhält gerade seinen neuen Außenanstrich.

Auf jedem Fall wirkt der eingewickelte Turm vor den tiefhängenden Sturmwolken mit dem aufgepeitschten Wasser im Vordergrund ziemlich dramatisch.

Der Leuchtturm in Scheveningen, Niederlande

Der Leuchtturm in Scheveningen, Niederlande

Hafenleuchttürmchen Scheveningen im Sturm

Wir konzentrieren unsere fotografischen Aktivitäten stattdessen auf die zwei Hafenlichter am Ende der Mole. Das Himkommen ist schwierig, weil an der Strandpromenade nicht nur der querfliegende Regen Probleme macht, sondern der Sand. Wir fürchten um die Räder, die Pedale knirschen schon. Es ist nicht wirklich einfach zu fotografieren, weil der Sturm permanent versucht, uns von der Mole herunter zu wehen. Zumindest gibt es weiter vorne keinen Sand mehr in der Luft. Es regnet nur immer wieder.

Zudem sitzt ein Vogelbeobachter mit seinem Spektiv vor dem Hafenlicht im Windschatten und hat auch keine Lust, seinen Platz dort aufzugeben, nur weil zwei Footgrafen unbedingt den Turm ablichten wollen. Irgendwann fasse ich all meinem Mut zusammen und frage, ob wir ein Foto vom Leuchtturm ohne ihn machen können, doch gerade in der zweiminütigen Pause zieht eine Wolke vor die Sonne und die Farbe fällt aus dem Bild. Tja, Mut gehabt, aber falsches Timing. Ich arbeite dran.

 

In der Richtung sieht das Wetter schon besser aus

In der Richtung sieht das Wetter schon besser aus

 

Umwege mit dem Fahrrad in Scheveningen

Der Rückweg zum Campingplatz gestaltet sich komplizierter als gedacht. Das Wetter hat sich beruhig, daran liegt es also nicht. Wir orientieren uns wieder an dem Nummernsystem der Radwege und verfransen uns damit diesmal total. Irgendwie kreisen wir dauernd weitläufig um das Campingplatzgelände, erreichen aber nie den Eingang. Gabi hatte eine halbe Stunde früher anders abbiegen wollen, was sich im Nachhinein als richtig erwiesen hat. Manchmal ist es eben besser, sich auf sein Gefühl zu verlassen. Nun, dann bekommen wir halt eine extra Portion Sport ab, obwohl wir sie an diesem Tag nicht unbedingt gebraucht hätten.
Nach ein paar extra Stunden sind wir endlich an unserem Womo angekommen und stillen den aufgestauten Hunger und Durst, dann entleeren wir noch die Abwassertanks und füllen frisches Wasser auf. Und los gehts weiter, weiter Richtung Süden.

„Dreiviertelinsel“ Ouddorp

Wir ahnen noch nicht, was uns auf den nächsten Leuchtturmstationen erwarten wird. Der Zwischenstopp am Vuurtoren Westhoofd auf der Dreiviertelinsel Ouddorp, südlich von Rotterdam, zaubert ungläubiges Erstaunen auf unsere Gesichter. Dieser Leuchtturm steht zwar malerisch in den strauchbewachsenen Dünen. Es ist windig, der Himmel ist blau, zur Dekoration hängen kleine weiße Wölkchen um den Leuchtturm herum, aber: auch dieser grandise Turm ist von einem Baugerüst eingehüllt. Durch das Gerüst pfeift der Wind und macht Musik. Komisch, das ist schon der Dritte eingepackte Turm.

Ouddorp – Insel mit drei Brücken

Nochmal zurück zur Dreiviertelinsel. Ouddorp ist eine Insel, die allerdings über drei Brücken ans Festland, beziehungsweise an die Nachbarinsel angebunden ist. Da habe ich Skrupel, Ouddorp als volle Insel zu sehen.

Vuurtoren Westhoofd im Baugerüst, Niderlande

Vuurtoren Westhoofd im Baugerüst, Niederlande – Wieder kein Kalendermotiv, obwohl das Wetter so genial war.

 

Ideals Fotowetter in Ouddorp

Ideals Fotowetter in Ouddorp, und die Spitze des Leuchtturms schaut noch hinter den Dünen hervor.

 

Ideals Fotowetter in Ouddorp

Ideals Fotowetter in Ouddorp, wunderschöne Wellen und Strandstimmung

 

Gunter fotografiert in Ouddorp

Gunter fotografiert in Ouddorp

Nieuw-Haamstede

Frustriert fahren wir weiter nach Nieuw-Haamstede zum schick geringelten rot-weißen Vuurtoren Westerlicht. Das gibts doch nicht! Auch dieser Turm ist in irgendwelche Bauarbeiten verwickelt. Anscheinend werden alle Nordseeküstenleuchttürme der Niederlande nach der Hauptsaison im Herbst generalüberholt.
Geschafft von dem vielen Herumgekarre auf kleinen Sträßchen zu den Leuchttürmen und wieder zurück und der großen Enttäuscht so unverrichteter Dinge von dannen ziehen zu müssen, fahren wir in der anbrechenden Dunkelheit auf den Camperpark Zeeland bei Kamperland und machen Feierabend.

 

Nieuw-Haamstede

Nieuw-Haamstede

Lust rauszugehen hat keiner von uns beiden, es fängt auch wieder an zu nieseln. Vier eingepackte Leuchttürme auf dieser Tour stecken wir nicht so einfach weg.

Als wir aufstehen, ist das Wetter grau und regnerisch, das macht keine Lust auf irgendwelche Fototouren. Wir bummeln lieber etwas durch Middelburg und besuchen einige Fahrrad Läden. Wir lieben unsere Räder und die Niederlande haben unglaublich viele verschiede Radvariationen. In einem speziellen laden gibt es Liegeräder, danach hatten wir gesucht. Nachdem Gabi eine so großen Spaß am Handbike und vor allem der Sitzposition hatte, möchten wir gern neue Räder kennenlernen.

 

Tolle Kindersitze gibt es in den Niederlande

Tolle Kindersitze gibt es in den Niederlande

 

Ich wünsche mir ein Liegerad...

Ich wünsche mir ein Liegerad… das hier ist ein ganz besonderes, da kann man rudern.

Das Wetter soll die nächsten Tage so trist bleiben, da machen wir uns auf den Nachhauseweg. Gabi hat einen wichtigen Orthopäden Termin, der nicht verschiebbar ist. Der Termin ist innerhalb weniger Minuten vorbei, verdutz stehe ich wieder auf der Straße. Das Wichtigste war allerdings geklärt – ich kann trotz Schmerz das Knie belasten!

Wenige Tage später setzen wir uns wieder ins Mobil, wir waren noch nicht fertig mit den Leuchttürmen in den Niederlanden. Wenn mans so sieht, sind wir für den Arzttermin mehr als 800 km gefahren. Nun denn, wir haben so auch Amys Geburtag nicht verpasst.

Eine Woche später sind wir im Norden in Westfriesland und wollen uns ein paar der vorgelagerten Inseln ansehen. Ja und dann sind wir wieder ganz in unserem Element Insel und Meeresfotografie angekommen.

Der Leuchtturm Groote Kaap bei Julianadorp

Auf unserem weiteren Weg geht es jetzt Richtung Süden. Wir halten kurz am Leuchtturm Groote Kaap bei Julianadorp an. Gunter sucht mit dem Wohnmobil einen Parkplatz, damit wir nicht die Straße blockieren. Gabi macht derweil etwas Beingymnastik in Form von Deich rauf, Deich runter und versucht, dem roten Turm mit der weißen Haube näher zu kommen. Leider ist der am Deich vor den Dünen stehendene Turm eingezäunt und relativ unzugänglich. Gabi versucht ihr fotografisch möglichstes, bevor Gunter sie wieder an Bord nimmt.

Klick dich durch die Galerie für schöne, große Ansichten der Fotos des Leuchtturms Groote Kaap!

Der Leuchtturm J. C. J. van Speijk in Egmond aan Zee

In Egmond aan Zee legen wir einen weiteren Halt ein. Aber dieses geschäftige Küstenstädtchen hält für uns Leuchtturmfans eine Enttäuschung bereit. Der J. C. J. van Speijk Leuchtturm ist komplett unter einem Baugerüst verborgen. Er kriegt anscheinend einen neuen Anstrich. Das macht optisch nicht wirklich viel her. Also stürzen wir uns alternativ in die Touristenströme und schauen uns die Fußgängerzone an. Nach diesem kurzen Stadtbummel fahren wir wieder weiter.

Am Strand, Egmont, Niederlande

Am Strand, Egmont, Niederlande

Leuchtturm Egmont, Niederlande

Leuchtturm Egmont, Niederlande – bei dem Wetter wäre es uns eine Ehre gewesen, den Leuchtturm zu fotografieren. So eignet er sich nicht für den Leuchtturm Kalender.

Auf unserer Tour würden wir noch einige solcher Enttäuschungen erleben.

Das niederländische Städtchen Enkhuizen

Ab Egmond biegen wir nach Osten Richtung IJsselmeer ab, fahren durch das Landesinnere und steuern den Hafen von Enkhuizen an.

Auch Enkhuizen überrascht uns wieder mit seinen Backsteingebäuden, Grachten und Zugbrücken und der relaxten Atmosphäre. Irgendwie scheinen alle diese Städtchen rund ums IJsselmeer aus einer romantischen Filmkulisse entsprungen zu sein. Alles ist so geordnet, sauber und adrett. Auf jedem Fall macht der Stadtbummel mit dem Fahrrad viel Spaß.

Niederlandes ältester Leuchtturm De Ven

Vier Kilometer vor Enkhuizen steht Hollands ältester Leuchtturm, der 15 Meter hohe De Ven aus dem Jahr 1699. Die kurze Radtour über den Oosterdijk im steifen Wind ist gutes Krafttraining für die Beine, und von der Deichkrone aus haben wir eine fantastische Aussicht. Zum Glück ist der Blick auf den Leuchtturm nicht durch ein Baugerüst verschandelt, so können wir uns ausgiebig fotografisch austoben. Allerdings ist der Leuchtturm eingezäunt, wohl, damit er nicht wegläuft. Schön siehts nicht aus, stört uns aber nicht weiter.

Leuchtturm De Ven, Niederlande

Leuchtturm De Ven, Niederlande

 

Der Leuchtturm De Ven schaffte es in meinen letzten Leuchtturm Kalender von Delius Klasing im Jahr 2021

Leuchtturm am Eingang des Buitenhavens in Enkhuizen

Auf dem Rückweg nach Enkhuizen dämmert es schon langsam und es wird kühler. Wir haben wieder Gegenwind – naja, Gegensturm und strampeln uns ab. Bevor wir auf den Hafenparkplatz einbiegen, haben wir vom Ufer einen guten Blick auf den Leuchtturm am Eingang des Buitenhavens. Die ebenfalls 15 Meter hohe Gitterkonstruktion darf seit 1932 nicht mehr Leuchtturm spielen, sondern nur noch Hafenlicht. Dem Leuchtturm waren wir natürlich tagsüber schon mehrmals auf die Pelle gerückt, jetzt fotografierten wir ihn nochmal von der anderen Seite.

Klick dich durch die Galerie für schöne, große Ansichten der Fotos!

Bei der Stadterkundung am nächsten Morgen geschehen seltsame Vorkommnisse in den Straßen der Innenstadt. In einigen Gassen wurde eine dicke Lage Sand gestreut, auf den Zugbrücken und an einigen Straßen versammeln sich die Menschen. Fahrzeugsperren werde an vielen Einmündungen vorbereitet.

Harddraverijdag in Enkhuizen

Eine kurze Frage an die herumstehenden Passanten klärt uns über die rätselhaften Vorgänge auf. Wir erfahren, dass es der Harddraverijdag ist. Der Tag des Pferderennens, der alljährlich am 20. September stattfindet. Das ist so eine Art Volksfest mit Trabrennen in den Gässchen der Stadt und einer Pferdekutschen-Parade mit Musikkapellen und so einem Zeugs.
Wir schauen uns den Trubel eine Weile an. Pferdekutschen aus einer längst vergangenen Epoche werden von ihren stolz herausgeputzten Besitzern in einem nicht enden wollenden Strom an den Schaulustigen vorbeigelenkt. So ähnlich muss es auch vor hundert Jahren hier in den Städtchen ausgesehen haben. Der Stadtverkehr war damals wesentlich gemütlicher. Leider liegen auch überall Pferdeäpfel herum, das Äquivalent der heutigen Feinstaubbelastung. Aber getreu dem Motto: unser Städtchen soll sauber bleiben, folgt direkt im Anschluss an die Pferdeparade das Aufräumkommando und kehrt die Stoffwechselendprodukte der Vierbeiner wieder rückstandslos auf.

Die Trabrenn-Gaudi schauen wir uns nicht mehr an, zu viele Leute drängen sich an den Absperrungen, und so machen wir uns auf den Weg nach Marken, zum nächsten weithin bekannten Leuchtturm.

 

Klick dich durch die Galerie für schöne, große Ansichten der Fotos!

Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Hafen von Enkhuizen, Niederlande

 

Blick zum Zuiderzeemuseum, Enkhuizen, Niederlande

Blick zum Zuiderzeemuseum, Enkhuizen, Niederlande

 

Im Hafen von Enkhuizen, Niederlande

Im Hafen von Enkhuizen, Niederlande

 

Gabi fotografiert Gunter, Enkhuizen, Niederlande

Gabi fotografiert Gunter, Enkhuizen, Niederlande

Der Leuchtturm Paard van Marken

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm Paard van Marken (deutsch Pferd von Marken) ist ein 16 Meter hoher Leuchtturm auf der niederländischen Halbinsel Marken. Der heutige Rundturm wurde 1839 in Betrieb genommen.
Bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren war der Paard van Marken vollständig in Baugerüste gehüllt, wie der Egmonder Leuchtturm auf dieser Tour. Jetzt zeigt er sich uns vollständig hüllenlos, aber leider hat sich das Wetter verschlechtert, es ist gerade trist und grau. Mit dem Rad über den Deich sind wir schnell beim Turm und hoffen, dass es nicht anfängt zu regnen. Wir harren dort über zwei Stunden auf der Deichkrone aus. Von ein paar verirrten Wassertropfen im Wind abgesehen bleiben wir trocken. Das Warten auf durchbrechende Sonnenstrahlen wird belohnt. Die Wolkendecke reißt endlich auf und wir bekommen gutes Licht zum Fotografieren.

Ein Foto vom Leuchtturm Marken mit Baugerüst findest du in dem Blogbeitrag:

Fotogalerie des Leuchtturms Paard van Marken

Schild am Leuchtturm Marken, Niederlande

Schild am Leuchtturm Marken, Niederlande

Wir nutzten diesen Reiseführer:

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Niederlande

In Hindeloopen suchten wir erfolglose ein Leuchtfeuer. In der Karte war eins verzeichnet, im Besucher Zentrum wusste niemand was davon. Nun, da sind wir umsonst durch die engen Gassen gefahren.

Hafenstädtchen Harlingen

Wir fahren weiter nach Harlingen. Dort parken im Hafen, wo wir auch den Stellplatz vermuten. Doch der liegt auf der anderen Seite des Ortes. Von der Hafenmauer oder besser Promenade aus blicken wir direkt auf den viereckigen, 24 Meter hohen Leuchtturm, wie er zwischen den Wohnhäusern steht. Da steht der knapp 100 Jahre alte Turm genau richtig. Offiziell leuchten tut er seit 1998 nimmer, dafür dient er jetzt als außergewöhnliches Gästehaus für maximal zwei Personen. Billig ist der Spaß nicht, eine Übernachtung kostet locker über 300 Euro. Aber was für eine Aussicht.
Der Übernachtungsplatz für Wohnmobile liegt am Ortsrand bei der Einfahrt zum Fährhafen. Er macht auf den ersten Blick einen industriell unromantischen Eindruck, liegt aber direkt am Hafenwasser und ist gar nicht so übel. Zu Fuß ist man ganz schnell in der Stadt und im Hafen.

 

 

Harlingen bietet eine Menge Sehenswürdigkeiten mit seinem malerischen Zuiderhafen, den Grachten und Zugbrücken, den gepflasterten Gassen und imposanten Gebäuden. Beim morgendlichen Bummel durch die Straßen und entlang der Grachten genießen wir die Ruhe und die entspannte Atmosphäre des Städtchens. Die stadttypische Hektik will hier so gar nicht aufkommen.
Das architektonisch etwas aus der Rolle fallende Hafengebäude „t Wad“ ist nicht nur fotogen, hier gibt es auch leckeren frischen Fisch. Vom Hafen hier legen die Fähren nach Terschelling und Vlieland ab.
Wir genießen das Ambiente, radeln durch die Gassen, machen zahlreiche Fotostopps und kommen zur Ruhe. Ich schaue sehnsüchtig nach den Inseln hinüber. Da würde ich gern hinfahren.

Kleiner Hafenleuchtturm in Den Oever

Doch vorerst bleiben wir auf dem Festland. Weiter geht unsere Leuchtturm-Tour über den Abschlussdeich nach Den Oever. Eigentlich wollen wir hier beim Leuchtturm auf dem Stellplatz übernachten, die Gegend wirkt aber industriell unaufgeräumt und wenig einladend. Der 1885 fertiggestellte gusseiserne Leuchtturm hat schon einige Umzüge hinter sich, bevor er auf dem Molenende des Hafens landete. Hier steht er nun inmitten von Maschinenteilen, Kabeltrommeln und ähnlichem Gerümpel. Eindrucksvolle Aufnahmen, die die Landschaft mit einbeziehen, sind da schlecht machbar. Und die Lauferei die Mole vor und zurück, hat Gabis Knie ziemlich mitgenommen. Der Leuchtturm stand in Sichtweite, also zu nah für’s Rad, trotzdem sehr anstrengend zum Laufen.

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever

Den Oever

Geschäftiges Treiben in Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever, das Wetter sieht toll aus auf dem Foto, aber es war kalt und stürmte!

Hafenleuchtturm von Den Oever

Hafenleuchtturm von Den Oever, die Treppe war offen, ich lief nur zur Hälfte hoch, der Sturm war zu heftig.

Gabi im Hafen von Den Oever

Gabi im Hafen von Den Oever

Weiter nach Den Helder zum Leuchtturm Langer Jaap und Leuchtturm Schulpengat

Den Helder ist nicht weit entfernt, und der dortige komfortable Wohnmobilstellplatz liegt mitten im Marinemuseum. Zum Leuchtturm Lange Jaap und dem Küstenwachturm, dem Leuchtturm Schulpengat in Huisduinen sind es allerdings noch ein paar Kilometer. Kein Problem, wir haben ja die Fahrräder dabei, und Radfahren tut Gabis Knie gut.
Der lange Jaap ist mit seinen fast 64 Metern der höchste gusseiserne Leuchtturm Europas. Der sechzehneckige Turm besteht aus zusammengeschraubten Eisenplatten und wiegt über 500 Tonnen. Das Leuchtfeuer des 140 Jahre alten Bauwerkes reicht volle 54 Kilometer weit über die Nordsee.
Dagegen ist der Schulpengat ein Winzling. In Betrieb seit 1948 hat der viereckige Bau eine Höhe von 18 m. Er steht auf einem 10 Meter hohen Hügel, sein Licht reicht immerhin noch 26 Kilometer weit über das Meer.
Immer am Deich lang erreichen wir die Türme, als es schon anfängt, dunkel zu werden. Heute haben wir echt Pech mit dem Wetter. Es stürmt und uns genau ins Gesicht. Das Radfahren ist Arbeit. Wir können die Räder kaum in der Bahn halten und strampeln uns einen ab. Da der Sturm uns die Tränen in die Augen treibt, sehen wir auch kaum noch etwas. Den Versuch, oben auf dem Deich zu fahren müssen wir schnell aufgeben. Da ist der Sturm so stark, dass er uns seitlich wegbläst. Fotografieren ist schwierig, weil der Sturm am Stativ und den Kameras rüttelt. Wir fotografieren trotzdem und atmen die frische Luft tief in unsere Lungen hinein.
Der Rückweg im Dunkeln auf der Außenseite des Deichs zurück zum Marinemuseum macht wesentlich mehr Spaß, mit kräftiger Rückenwindunterstützung schaffen wir die Strecke in Rekordzeit. Im Mobil brutzeln wir uns zum Abschluss des Tages ein leckeres Abendessen, das haben wir jetzt verdient.

Morgens radelten wir natürlich nochmal zu den beiden Leuchttürmen. Da hatte der Wind nachgelassen und das Licht war wunderschön.

 

Leuchtturm Lange Jaap

Leuchtturm Lange Jaap

Licht an der Außenwand des Schulpengat

Licht an der Außenwand des Schulpengat

 

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

 

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Schulpengat

Leuchtturm Lange Jaap

Leuchtturm Lange Jaap

Hunde dürfen frei laufen

Hunde dürfen frei laufen

 

Seiten

Leuchtturm Hochformat Galerie

In dieser Hochformat Leuchtturm Galerie stellen wir Leuchttürme aus Europa vor. Vor allem die Leuchttürme entlang der Atlantkküste von Gibraltar bis nach Nord Norwegen. Du findest auch Leuchttürme an den schwedischen Seen und auf Inseln der Ostsee.

Die Leuchttürm in den Niederlanden

In den Niederlanden findest du sehr viele Leuchttürme am Ijsselmeer und auf den Inseln. Die unterschiedlichen Formen der Leuchttürme vor allem an Binnenmeer machen Ausflüge abwechslungsreich. Schau dir auch unsere unfangreichen Reiseberichte zu den Niederlanden an. Vor allem die Inseln sind spannend.



Niederländische Nordseeinseln

Die niederländischen Nordseeinseln sind für Leuchtturm und Meeresliebhaber unbedingt einen Besucht wert. Das kann auch weit außerhalb der Saison lohnen.

Kleine Fotogalerie niederländische Inseln


Im Oktober 2018 besuchten wir mit dem Wohnmobil und unseren Fahrrädern für knapp eine Woche die niederländische Insel Ameland.

Und da uns die Insel so gut gefallen hatte, fuhren wir im Jahr 2021 nach zwei Jahren Meeresentzug zu allererst wieder nach Ameland. Auf dieser Seite sammeln wir alle Beiträge von beiden Reisen.

Ameland, eine Insel mit manigfaltigen Fotospots

Wir verliebten uns auf Anhieb in die Insel. Die weiten Strände, die Dünen und der 55 m hohe rot-weiß geringelte Leuchtturm sind Traummotive für Meeresfotografen wie wir. Wir fanden einen Fotospot nach dem anderen. Wir radelten von morgens früh bis abends und in die Nacht hinein über die Insel und legten teilweise bis zu 60 Kilometer mit dem Rad zurück. Dazu kommen natürlich noch die Spaziergänge am Strand und in den vier Ortschaften. Wir besuchten fast alle Museen von Ameland. Selten haben wir so auf unterhaltsame Weise so abwechslungsreiche, ausführliche Informationen über eine Region bekommen. Auf der wunderschönen Nordseeinsel lässt es sich aushalten. Wir wären gern länger geblieben. Und wir kommen gerne wieder. Die Insel Ameland ist ein ideales Reiseziel für fotografisch ambitionierte Urlauber.


Kleine Ameland Fotogalerie




Ameland Blogbeiträge


Alle 4
Alle 4 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 2 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 2 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Hier ein paar Fotos als Vorgeschmackt auf die Blogbeiträge, die noch kommen.


Im Jahr 2018 konnten wir aus gesundheitlichen nur eine Reise machen. Ganz genau genommen waren es zwei kurze Reisen, weil wir für einen Arztbesuch nach Hause fahren mussten. Wir wollten Rad fahren und Leuchttürme fotografieren. Da eignete sich die Küste der Niederlande und das IJsselmeer perfekt.

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Der Leuchtturm von Marken und Schilfgras, Niederlande

Reiseberichte Leuchttürme in den Niederlanden


Alle 7
Alle 7 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 0 /2012 - Nord Frankreich 0 /2012 - Nord Schottland 0 /2012 - Ostküste Schottlands 0 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 0 /2012 - Wissenswertes über Schottland 0 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 0 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 0 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 2 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 6 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Die niederländische Insel Texel

Wir testeten die niederländische Insel Texel auf ihre Hundefreundlichkeit und waren begeistert.

Die Rudelwanderungen mit Jos Oosting sind unbedingt empfehlenswert. Amy wagte einen Tandemfallschirmsprung aus 3000m Höhe, wir besichtigten den Leuchtturm der Insel und fotografierten im Ecomare Seehunde.

Eine Dackel auf Texel

Ein Dackel auf Texel –  ja, das ist nicht Grindel!

Offenlegung: Die Reise nach Texel war unsere allererste Pressereise. Herzlichen Dank an VVV Texel und Fee, die die Tour organisierte.

Eine Familien Wohnmobiltour durch Großbritannien mit Schwerpunkt Schottland im Jahr 2012

Unser ursprünglicher Plan war, ein paar Wochen in Cornwall, Großbritannien, zu verbringen. Im Jahr 2007 hatte es uns dort sehr gut gefallen. Nur das Fahren mit dem Mobil war in den engen, steilen Straßen, die noch dazu von Hecken gesäumt sind, kein Spaß. Diesmal hatten wir uns ausführlich vorbereitet. In mühsamer Internetrecherche hatten wir passende Campingplätze an Fotolocations herausgesucht.

Wohnmobil Tour durch Großbritannien

Wohnmobil Tour durch Großbritannien

Die Kreidesküste in Südengland, Großbritannien

Nur eines hatten wir nicht bedacht: Queen Elisabeth feierte just zu dieser Zeit ihr sechzigstes Kronjubiläum. Die Engländer feierten mit. Und um das auch sehr ausgiebig zu tun, gab es eine ganze Woche extra Urlaub für alle! Und wir steckten mitten drin! Alle Campingplätze waren bis auf den letzten Platz ausgebucht. Damit hatten wir nicht gerechnet. Wir überlegten kurz, planten und entschieden: Schottland! Das wäre die beste Möglichkeit dem englischen Feiertrubel zu entkommen. Unsere Pläne und Vorbereitungen wanderten in die Kiste, und machten uns auf den Weg zum Norden nachdem wir noch schnell die Kreidefelsen im Süden vor dem Ansturm der Feiernden fotografiert hatten.

Stratford upon Avon und ein Kurzbesuch im Lake District

Wir übernachteten in Stratford upon Avon, dem Geburtsort Shakespeares. Genossen dort die zahlreichen Vögel und das entspannte Klima am Fluß. Weiter nach Norden m Lake Distrikt wuselte es am Wochenende bereits nur so von Menschenmassen. Es war wirklich an der Zeit, in das einsamere Schottland zu entfliehen. Das liegt uns „Nordverwöhnten“ Reisenden doch mehr. Wilde Natur, einsame überschaubare Straßen, ruhige Campingplätze.

Ostküste Schottlands und Isle of Skye

Es stellte sich heraus, dass das Wetter es gut mit uns meinte. Die Sonne schien, die Küste im Osten Schottlands erstahlte in aller Farben- und Formenpracht. Wir trafen viele nette Menschen, führten lange, philosophische Gespräche, erlebten die schottische Natur in all ihrer Schönheit. Nach ein paar Wochen im Osten Schottlands fuhren wir in den Nordwesten Schottlands und zur Isle of Skye. Fast hätten wir es zur Isle of Lewis geschafft, doch unser Wohnmobil verweigerte den Dienst und die Suche nach Ersatzteilen führte uns wieder zurück Richtung Osten.

Wir beendeten die Tour im Süden von England, besuchten dort eine Freundin in Cambridge. Wie zu Beginn der Reise stoppten wir auf dem Rückweg für ein paar Tage in Frankreich. Die Küste um Calais herum ist schöner, als wir es erwartet hatten.

Hier unser Live Bericht von der Wohnmobil Tour durch Großbritannien. Es war sehr schön, dass wieder so viele von Euch live mit uns gereist sind. Herzlichen Dank für die netten Kommentare.

Unter allen Kommentatoren verlosten wir einen Kalender „Sehnsucht nach dem Meer 2013“ (Amazon!)


  • Gift Shop, Cornwall, Großbritannien
  • blühende Baüme und Schafe
  • Leuchtturm in der Ferne
  • Idyllisch - Boote im Matsch! Graveline, Frankreich
  • die knudelligen Boder Collie Welpen
  • Nahaufnahme des Leuchtturms
  • punkschafe:-)
  • wir oben auf dem Hügel auf der Leuchtturmhalbinsel
  • am Strand
  • spielende Delfine
  • Rhododendron
  • Golfplatz mit wunderbarer Aussicht auf den Bass Rock
  • Wissant Strand
  • Esra und die Bücher


Live Reiseberichte Großbritannien – du kannst sie nach Regionen sortieren!


Alle 46
Alle 46 /2001 Neuseeland 0 /2010 Bretagne 0 /2010 Lofoten 0 /2011 Dänemark 0 /2011 Frankreich, Atlantikküste 0 /2011 Winter auf den Lofoten 0 /2011-Kinder im Lofotenwinter 0 /2011-Leute auf den Lofoten 0 /2011-Lofotenwinter 0 /2011-Lofotenwinter-02 0 /2011-Lofotenwinter-03 0 /2011-Lofotenwinter-04 0 /2011-Lofotenwinter-Fotografie 0 /2012 - England 4 /2012 - Nord Frankreich 3 /2012 - Nord Schottland 7 /2012 - Ostküste Schottlands 11 /2012 - Westküste Schottlands, Ile of Skye 6 /2012 - Wissenswertes über Schottland 4 /2012 Belle Ile 0 /2012 Dänemark Winter 0 /2012 Großbritannien 0 /2012 Ostküste Schottlands 2 8 /2012, deutsche Ostseeküste 0 /2012- Rügen 0 /2012-Niederlande 3 /2012-Poel 0 /2012-Usedom 0 /2013 - 02 - Leuchttürme Südnorwegen 0 /2013 - 03 - Fjordnorwegen 0 /2013 - 04 - Norwegen RV 17 0 /2013 - Isle of Lewis & Harris 0 /2013 - Isle of Skye 0 /2013 - Skandinavien 0 /2013 -01 - Dänemark 0 /2013 schottische Inseln im Winter 0 /2013 Shetland 0 /2013-05-Tranøy Fyr 0 /2013-06-Lofoten 0 /2013-07-LofotenNordlicht 0 /2013-07-LofotenSturm 0 /2013-08-Vesteralennordlicht 0 /2013-09-Litloy 0 /2013-10-AbschiedvonNorwegen 0 /2013-11-schwedischeLeuchttuerme 0 /2013-12-InselRuegen 0 /2014 - Esra und Anja-Melanie Radreise 0 /2014 - Lyon - Lichterfest 0 /2014 - Öland 0 /2014 Aland Inseln 0 /2014 Bornholm 0 /2014 Ostseeinseln 0 /2015 - Hausboot 0 /2015 - Kalender 0 /2015 - Texel 0 /2015 - Wohnmobiltour GB 0 /2015 Belle Ile 0 /2015 Ouessant 0 /2015 Radreise Schottland 0 /2015 Sein 0 /2016 - Gotland 0 /2016 - Schweden 0 /2016 - Sylt 0 /2016 Ouessant 0 /2016-Belgien 0 /2016-Bretagne 0 /2016: Esras Alpen-Radtour mit Falk. 0 /2017 - Womo Tour Süden 0 /2017 Algarve 0 /2017-Andalusien 0 /2017-Galizien 0 /2017-Portugal 0 /2017-Radtour Budepest-Zürich 0 /2017-Süd Frankreich 0 /2018 - Norwegen-Radtour 0 /2018-Ameland 0 /2018-auslandssemester Schweden 0 /2018-Niederlande 0 /2019 Bretagne 0 /2019 Normandie 0 /2019-Frankreich-Herbst 0 /2020 Norwegen Radtour 0 /2021 - Ameland 0 /Ausstellung-Juni-21 0 /Austellung 0 /Benelux 0 /Bildung auf Reisen 0 /Blogstöckchen 0 /Buchladen 0 /Buchrezensionen 0 /Comic 0 /Dänemark 0 /Deutsche Insel 0 /Deutschland 0 /emotionale Fotografie 0 /Filmtipp 0 /Finnland 0 /Foto 0 /Foto Galerie 0 /Foto Inspiration 0 /Foto Produkt 0 /FOTO TIPP 0 /Fotografie 0 /Fototipp 0 /Fototipp - Anfänger 0 /Fototipp - Datensicherung 0 /Fototipp - Filter 0 /Fototipp - Kameraausrüstung 0 /Fototipp - Nacht 0 /Fototipp - Software 0 /Fototipp - Stative 0 /Fototipp - Wellen 0 /Fototipp - Winter 0 /Fototipp - Zeitraffer 0 /Fototipp Smartphone 0 /Frankreich 0 /Galerie - Themen 0 /Galerie-Insel 0 /Galerie-Norwegen 0 /Griechenland 0 /Großbritannien 0 /große Tutorials 0 /in eigener Sache 0 /Insel 0 /Insel - Bretagne 0 /Insel Vagsoy 0 /interessanter Link 0 /Interviews mit Fotografen 0 /Kalender 0 /Kinder 0 /kostenlose Smartphone-Fotos 0 /Laender 0 /Langzeitbelichtung 0 /Lebkuchenhaus 0 /Lernen ohne Schule 0 /Leuchtturm 0 /Leuchtturm - Norwegen 0 /Leuchtturm Dänemark 0 /Leuchtturm Deutschland 0 /Leuchtturm Frankreich 0 /Leuchtturm Großbritannien 0 /Leuchtturm Kalender 0 /Leuchtturm Niederlande 0 /Leuchtturm Portugal 0 /Leuchtturm Schweden 0 /Leuchtturm Spanien 0 /Leuchtturm-Bretagne 0 /Leute 0 /Links 0 /Meer 0 /Meeresfotografie 0 /Neuseeland 0 /Niederlande 0 /Niederländische Insel 0 /Noah 0 /Nordlicht 0 /Nordlicht Tutorial 0 /Nordseeinsel 0 /Norwegen 0 /norwegische Inseln 0 /Ocean Sounds 0 /Ortschaften in Großbritannien 0 /Ostseeinseln 0 /Portugal 0 /Radreisen 0 /Radtouren 0 /Reiseart 0 /Reisefotografie Tutorial 0 /Reisen mit Hund 0 /Reisen mit Kindern 0 /Reisetipp 0 /Reisetipp - England 0 /Reisetipp - Faehren 0 /Reisetipp - Norwegen 0 /Reisetipp - Schottland 0 /Reisetipp - Tool 0 /Reisetipp - Wohnmobil 0 /Reisetipp-Dänemark 0 /Reisetipp-Deutschland 0 /Reisetipp-Schweden 0 /schottische Insel 0 /Schweden 0 /Schweden im Winter 2010 0 /Sehnsucht Kalender 0 /Skandinavien 0 /Slowenien 0 /Spanien 0 /Süddeutschland 0 /Übersee 0 /Umwelt 0 /USA 2017 0 /USA und Kanada 0 /Veröffentlichung 0 /Winterfahrt zu den Lofoten 0

Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

19. Mai 2012/von Gabi

Westkapelle Niederlande

27. Mai 2012/von Gabi

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

27. Mai 2012/von Gabi

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

27. Mai 2012/von Gabi

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

28. Mai 2012/von Gabi

Auf nach England

28. Mai 2012/von Gabi

Beachy Head

29. Mai 2012/von Gabi

Stratford upon Avon – Shakespeares Heimatstadt

30. Mai 2012/von Gabi

Lake District

31. Mai 2012/von Gabi

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

2. Juni 2012/von Gabi

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm – Schottland!

3. Juni 2012/von Gabi

Scurdie Ness nach Stonehaven

6. Juni 2012/von Gabi

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

8. Juni 2012/von Gabi

Der Weg nach Dunnottar Castle

7. Juni 2012/von Gabi

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

8. Juni 2012/von Gabi

Findochty nach Fortrose

9. Juni 2012/von Gabi

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

11. Juni 2012/von Gabi

Delfine am Channonry Point

11. Juni 2012/von Gabi

Channonry Point und Border Collies

12. Juni 2012/von Gabi

Portmahomack, Tarbat Ness und ein toller Buchladen

12. Juni 2012/von Gabi

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

13. Juni 2012/von Gabi

Die olympische Fackel in John O Groats

14. Juni 2012/von Esra

John O Groats

14. Juni 2012/von Gabi

Wick – Girnigoe and Sinclair Castle

15. Juni 2012/von Gabi

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

16. Juni 2012/von Gabi

Durness – Sanga Bay

16. Juni 2012/von Gabi

Durness, Smoo Cave

17. Juni 2012/von Gabi

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

23. Juni 2012/von Gabi

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

24. Juni 2012/von Gabi

Neist Point , ganzer Tag Sonne pur

25. Juni 2012/von Gabi

Applecross Halbinsel – ein schweres Stück Arbeit für’s Mobil – zu schwer?? Isle of Skye

24. Juni 2012/von Gabi

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

25. Juni 2012/von Gabi

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

27. Juni 2012/von Gabi

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor – die Luftfederungs-Odyssee

27. Juni 2012/von Gabi

Die Luftfederungs Odysee II und Tarbat Ness im Regen II

28. Juni 2012/von Gabi

Distillerie Glen Ord, Inverness und Speybay

28. Juni 2012/von Gabi

The Ice Houses of Spey Bay, Portsoy

29. Juni 2012/von Gabi

Portsoy

29. Juni 2012/von Gabi

Frühstück bei Jenny und Gerry, Fraserburgh Leuchtturm Museum

30. Juni 2012/von Gabi

Cruden Bay dann weiter nach Aberdeen

2. Juli 2012/von Gabi

Dunnottar Castle, Tod Head Lighthouse und Arbroath – Bell Rock!

4. Juli 2012/von Gabi

Dundee Tesco, North Berwick – Bass Rock

6. Juli 2012/von Gabi

Nach Cambridge, Freunde besuchen

12. Juli 2012/von Gabi

Wissant, Frankreich, dann nach Hause

13. Juli 2012/von Gabi

Die Engländer und das Metrische System

21. Juli 2012/von Esra

Wissenswertes über Schottland – ein Text von Noah

26. Juli 2012/von Noah



Reisevorbereitungen und Fahrt durch die Niederlande, Leuchttürme

Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

Reisevorbereitungen der Wohnmobil Reise durch Großbritannien

19.05.12

Wir planen eine Familien Wohnmobil Reise durch Großbritannien.

Westkapelle Niederlande

Westkapelle Niederlande

27.05.12

Nur ein kurzer Blogbeitrag über die Leuchttürme in Westkapelle, Niederlande, weil wir bereits bei bestem Wetter in Großbritannien tag- und ...

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

Westkapelle nach Breskens, Niederlande

27.05.12

Wir fuhren morgens an den Strand und zwar direkt drauf:-) Danach machten wir uns auf den Weg gen Westen und ...

Französische Küste bei Calais – ein rosa Blütenmeer

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

Über Belgien nach Gravelines, Frankreich

27.05.12

jetzt liest es sich wirklich wie ein Logbuch – aber ihr seid ja im Blog! Nach kurzem Blick auf den Leuchtturm ...

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

Im Nebel nach Cap Gris-Nez, Frankreich

28.05.12

Wieder ein kurzer Logbucheintrag von Gunter: Morgens wegen Nebels später aufgestanden und dann bis Mittag Rommee gespielt. Gabi traf ein anderes ...

Auf nach England

Auf nach England

28.05.12

Morgens sind wir bei strahlendem Sonnenschein von drei warmlaufenden Linienbussen geweckt worden. Nochmal zum Cap Gris-Nez, Kliff liegt aber morgens ...

Längs durch England

Beachy Head

Beachy Head

29.05.12

Die Fuchsfamilie reizte mich natürlich, so stellte ich den Wecker auf 6:00 Uhr. Doch hatte ich die Zeit nicht um ...

Stratford upon Avon - Shakespeares Heimatstadt

Stratford upon Avon – Shakespeares Heimatstadt

30.05.12

 In Eastbourne hatten wir einen T-Mobile Laden herausgesucht, natürlich mitten in der Stadt. Da wollten wir einen Internet Stick kaufen, ...

Lake District

Lake District

31.05.12

Da es zu den Feiertagen in ganz England unmöglich wäre noch einen Campingplatz zu finden beeilten wir uns damit gen ...

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

Beatnell in Northumberland im strömenden Regen

02.06.12

Northumberland liegt an der Ostküste südlich von Schottland – also relativ weit im Norden! Da es um Glasgow nicht wirklich schön ...

Schottlands Ostküste

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm - Schottland!

Montrose und Scurdie Ness Leuchtturm – Schottland!

03.06.12

Im strömenden Regen machten die Farne Islands keinen Sinn. Auch hatten wir erfahren, dass die Campingplätze in Northumberland über die ...

Scurdie Ness nach Stonehaven

Scurdie Ness nach Stonehaven

06.06.12

Lange vor dem Wecker bin ich morgens schon wach. Wenn die Sonne hinten auf das Mobil scheint wird es sehr ...

Der Weg nach Dunnottar Castle

Der Weg nach Dunnottar Castle

07.06.12

Ich wollte endlich mal langsamer machen, so überredete ich Gunter doch noch eine Nacht zu bleiben. Ken, der Platzwart, verlängerte ...

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

08.06.12

In einem touristischen Prospekt hatten wir ein Bild von den Steinbögen bei Buchan gesehen, da wollten wir nun hin.   Ein ...

Findochty - ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

08.06.12

Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer ...

Findochty nach Fortrose

Findochty nach Fortrose

09.06.12

Der Tag fing vielversprechend an. Wieder zog ich gegen 6:00 Uhr alleine los. Es war Ebbe und das Klettern auf ...

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy

11.06.12

Da habe ich ja glatt das Foto des Briefs vergessen hochzuladen:-) Nun, so war es sowieso spannender… hier also das Foto ...

Delfine am Channonry Point

Delfine am Channonry Point

11.06.12

Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem ...

Channonry Point und Border Collies

Channonry Point und Border Collies

12.06.12

Morgens war es absolut windstill, die Sonne kam raus. Wow, wie schön der Blick nach Inverness war. Wir zogen alle ...

Portmahomack, Tarbat Ness  und ein toller Buchladen

Portmahomack, Tarbat Ness und ein toller Buchladen

12.06.12

Das Wetter war trüb am Morgen. Es stürmte und war sehr kalt. Und das schon auf dem Campingplatz, wir wollten ...

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

13.06.12

Wir warteten morgens, dass die Wolken evtl etwas Kontur bekommen würden. Doch es tat sich nichts, außer, dass die Wolken ...

Der Norden Schottlands

Die olympische Fackel in John O Groats

Die olympische Fackel in John O Groats

14.06.12

Am 10. Juni hielten wir an Großbritanniens äußerster Ecke – John O‘ Groats, wo wir zu unserer großen Überraschung feststellten, ...

John O Groats

John O Groats

14.06.12

Wir liefen morgens nochmal alle los zum Strand und zu den Brochs. Das Wetter war mittlerweile wirklich gut, zwar wolkig ...

Wick - Girnigoe and Sinclair Castle

Wick – Girnigoe and Sinclair Castle

15.06.12

Von John o Groats fuhren wir nochmal zurück nach Wick, denn da gibt es noch viele interesannte Küstenabschnitte, eine Burgruine ...

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

Dunnet Head, Strathy Point Lighthouse nach Melness

16.06.12

Morgens bekamen wir für 1 Pfund unsere Wäsche endlich trocken -Bericht weiter hinten:-) Jetzt ging es Richtung Westen. Der erste Stopp ...

Durness - Sanga Bay

Durness – Sanga Bay

16.06.12

Morgens lief ich im eher trüben Nieselwetter nocheinmal Richtung Strand. Dazu mußten wir, Esra begleitete mich, über die Felsen am ...

Durness, Smoo Cave

Durness, Smoo Cave

17.06.12

Wir hatten gleich zwei Nächte bezahlt, und das, obwohl dieser Campingplatz der teuerste bisher ist. Ersa zahlt auch als Erwachsener ...

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

Puffins am Faraid Head, Ardvreck Castle am Loch Assynt, kleiner Wasserfall, dann Ullapool

23.06.12

Der Sturm wurde fast unerträglich, unermüdlich schüttelte er am Mobil, der dazugehörende Lärm nach eine Weile nervenaufreibend. Allein der Weg ...

Westküste Schottlands – mit Isle of Skye

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

Leuchtturm Ardmair, Poolewe, Inverewe Garden, Rubha Reidh Leuchtturm

24.06.12

Morgens machten wir erstmal langsam. Die letzten Tage waren sehr anstrengend gewesen und wir brauchten ein paar Tage Ruhe. Außerdem ...

Applecross Halbinsel - ein schweres Stück Arbeit für's Mobil - zu schwer?? Isle of Skye

Applecross Halbinsel – ein schweres Stück Arbeit für’s Mobil – zu schwer?? Isle of Skye

24.06.12

Morgens umlagerten uns zahlreiche Schafe, ohne Schafkackeberührung war es unmöglich zu laufen. Sogar am Himmel sahen wir Schäfchen, ahm Wolken. ...

Neist Point , ganzer Tag  Sonne pur

Neist Point , ganzer Tag Sonne pur

25.06.12

Gunter meinte, da wir eh in der Nähe des Neist Points mit dem besonders fotogenen Leuchtturms auf der Landzungen wären, ...

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

Wohnmobil Panne und Wanderung zum Old Man of Storr

25.06.12

Schon früh machte ich die Familie mobil. Ich wollte vor dem Touristenansturm wieder von der einspurigen, teilweise relativ steilen Straße ...

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

Talisker Distillerie, Glenbrittle Camping

27.06.12

Wir wollten ja nicht viel fahren ohne die Federung, so trödelten wir und beobachteten dabei all die Menschen, die aus ...

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor - die Luftfederungs-Odyssee

Von Glenn Brittle über Inverness und Culloden Moor – die Luftfederungs-Odyssee

27.06.12

Vormittags ließen wir uns in Glenn Brittle Zeit, weil das versprochene Ersatzteil erst gegen Mittag eintreffen sollte. Gunter hatte wieder ...

Wieder zur Ostküste Schottlands – weil sie so schön ist!

Die Luftfederungs Odysee II und Tarbat Ness im Regen II

Die Luftfederungs Odysee II und Tarbat Ness im Regen II

28.06.12

Ersatzteilsuche für die Luftfederung Am nächsten Morgen machten wir uns zeitig auf den Weg, nur um festzustellen, dass die genannte Adresse ...

Distillerie Glen Ord, Inverness und Speybay

Distillerie Glen Ord, Inverness und Speybay

28.06.12

Es regnete nicht morgens, es schüttete wie aus Kübeln. Unser Strom war gestern schon fast auf Null gegangen, weil wir ...

The Ice Houses of Spey Bay, Portsoy

The Ice Houses of Spey Bay, Portsoy

29.06.12

Noch war es kalt, bedeckt und windig, zumindest regnete es nicht:-) Wir hielten Ausschau nach Delfinen, Robben, Ottern und Fischadlern, ...

Portsoy

Portsoy

29.06.12

Das Wetter war klasse, die Sonne weckte uns. Auf dem Campingplatz fühlten wir uns sehr wohl, Wir redeten noch mal ...

Frühstück bei Jenny und Gerry, Fraserburgh Leuchtturm Museum

Frühstück bei Jenny und Gerry, Fraserburgh Leuchtturm Museum

30.06.12

Das Wetter blieb bedeckt, wir schliefen etwas länger als sonst. Es nieselte schließlich, und zwar auf eine tspisch schottische Art. ...

Cruden Bay dann weiter nach Aberdeen

Cruden Bay dann weiter nach Aberdeen

02.07.12

Wir verließen den Campingplatz viel zu spät. Hätten gegen 12:00 Uhr fahren sollen, es war aber weit nach 15:00 Uhr, ...

Dunnottar Castle, Tod Head Lighthouse und Arbroath - Bell Rock!

Dunnottar Castle, Tod Head Lighthouse und Arbroath – Bell Rock!

04.07.12

Ich war bereits früh wach. Schon gegen 4:00 Uhr sah es sehr vielversprechend aus. Ich war hibbelig, konnte aber Gunter ...

Dundee Tesco, North Berwick - Bass Rock

Dundee Tesco, North Berwick – Bass Rock

06.07.12

Einkaufen in Dundee Wir verabschiedeten uns von Lovat und fuhren nach Dundee, aber stoppten dort nur, um im Tesco unsere schwindenden ...

Gemütlicher Heimweg durch England und Wissenswertes über Schottland und Großbritannien

Nach Cambridge, Freunde besuchen

Nach Cambridge, Freunde besuchen

12.07.12

Früh schlich sich lockerer Nebel über den Campingplatz, er schien die Bäume zu streicheln. Es sah klasse aus. Wäre die ...

Wissant, Frankreich, dann nach Hause

Wissant, Frankreich, dann nach Hause

13.07.12

Wir fuhren früh los, denn wir wollten möglichst ohne Stau an London vorbeikommen. Das Wetter war bescheiden, es nieselte heftig, ...

Die Engländer und das Metrische System

Die Engländer und das Metrische System

21.07.12

Seit jeher benutzte der Mensch Maßeinheiten wie Fuß, Handbreit, Elle und Schritt; Sogar schon vor der Erfindung der Schrift wurden ...

Wissenswertes über Schottland - ein Text von Noah

Wissenswertes über Schottland – ein Text von Noah

26.07.12

Schottlands Wälder und Abholzung Früher war Schottland von einem riesigen Urwald bedeckt, und die baumlose Berglandschaft der Highlands ist keineswegs natürlichen ...


Wir fotografieren eine gigantische Wolkenstimmung am Weststrand von Ameland

Schönes Wetter ist relativ. Der durchschnittliche Urlauber mag natürlich lieber blauen Himmel, ein paar flauschige Wölkchen und wärmende Sonne. Wir Fotografen interessieren uns eher für die ganz besonderen Lichtstimmungen. Vor und nach Regenwetter sieht es besonders schön aus.

 

Schlechtes Wetter ist Fotografen-Wetter

Wir mögen Wolken und Wind. Wind ist spannend, weil es dann Verwehungen am Strand gibt und das Wetter häufiger wechselt. Langweilige Wolken sind schnell wieder weggeweht. Fotografenwetter ist meist körperlich anstrengend. Aber das nehmen wir gern in Kauf.

Es dreht sich bei uns also alles ums Wetter. Wir checken dreimal am Tag die Wetter- und Windbedingungen, um besondere Momente abschätzen zu können.

Aber auch der Zeitpunkt ist enorm wichtig. Im Moment halten wir tagsüber Ruhepausen ein oder tätigen Besorgungen. Zu den fotogensten Zeiten, morgens vor und nach Sonnenaufgang und abends vor und nach Sonnenuntergang sind wir fotografisch aktiv. Das schaffen wir natürlich nicht immer perfekt. Sind wir zu lange an den Stränden, kommt das Abendessen wieder mal zu kurz. Wir können einfach nicht in Ruhe kochen, wenn das Licht fotografisch nutzbar ist.

Ja, und zu diesen ganzen Bedingungen kommen noch Ebbe und Flut. Hier auf Ameland finden wir es schön, wenn Ebbe zu Abend- und Morgenstunden stattfindet. Dann gibt der Strand seine angeschwemmten Geheimnisse preis. Wir fotografieren die Muster im Sand.

In der Bretagne mögen wir es eher umgekehrt. Dort wirkt die felsige Küstenlandschaft bei Flut imposanter.

Es scheint ein eher langweiliger, fotografischer Abend zu werden

Es ist recht windig aber den ganzen Tag über klar, mit schönen, weißen Wölkchen. Wir verausgaben uns tagsüber im Sturm beim Vorankommen auf den Radwegen. Abends sind wir müde und ausgepowert. Zurück in unserem Wohnmobil und essen schnell etwas. Dann rappeln wir uns auf und radeln die sieben Kilometer zum Weststrand.

Das Licht ist langweilig, der Himmel ist bedeckt, aber keine dramatischen Wolken zeichnen sich ab. Wir fotografieren mehr aus Pflichtgefühl ein wenig am Radweg, und machen noch ein Foto des Leuchtturms von Ameland und auch als wir in den Dünen stehen, sehen wir nicht, was uns am Strand erwarten wird. Hätte die Bequemlichkeit gesiegt, wären wir wieder zurück zum warmen Mobil gefahren.

 

Der Leuchtturm von Ameland – das Licht ist eher langweilig

 

Radweg auf Ameland

Radweg auf Ameland

Doch wir sind ausgehungert nach Meer und Strand. Also binden wir unsere Räder an einen Pfosten, schultern unsere Fotorucksäcke und Stative und stapfen die Dünen hinunter durch den tiefen, weichen Sand zum Strand.

Abendüberraschung am Weststrand von Ameland, plötzlich sehen wir dramatische Wolken

Auf halber Höhe angekommen, erkenne ich sofort, dass das ein absolut genialer Abend werden wird.

So, wie es den perfekten Sturm gibt, so gibt es für mich als Fotografin die perfekten Wolken.

Am Horizont hängen die Wolken schwer und dunkel in mannigfaltigen Farbnuancen. Direkt über uns ist die Wolkendecke uniform grau und dünn. Durch sie strahlt relativ viel Licht, welches die Oberfläche des Meeres erhellt. Genau diesen Kontrast finden wir absolut fotogen. Helles Wasser und Sand und tief dunkle Wolken am Horizont, die sich im Sonnenuntergang rosa färben.

Das ist der erste Blick auf die Wolkenstimmung am Strand an diesem Abend

 

Welle und Wolken

Langzeitbelichtung von ablaufenden Wellen

Nach ein paar ersten Fotos schraube ich das 64 fach Graufilter auf das Objektiv. Ich fotografiere natürlich mit meinem Stativ. Mit meiner neue Canon R6 ist das Arbeiten mit dem Graufilter für die Langzeitbelichtungen extrem angenehm. Endlich brauche ich die pfiemelige Okularabdeckung nicht mehr und die Kamera stellt auch mit Graufilter scharf. Ich muss nicht mehr für jedes Foto das Filter abnehmen und wieder alles neu einstellen und dann das Filter wieder draufschrauben. Das ND Filter kommt drauf und ich fotografiere als wäre nichts, nur mit längeren Belichtungszeiten. Über das Arbeiten mit der Systemkamera R6 schreibe ich in Kürze einen ausführlichen Blogbeitrag.

An diesem Abend brauchte ich nur dieses eine 64 fach Graufilter (ND 6), weil es schon dunkel wurde. Am Abend kann man mit diesem Filter durch die Wahl der Blende und ISO kurze und lange Langzeitbelichtungen aufnehmen.

Langzeitbelichtung

Seichte, ablaufende Wellen am Strand als Kontrast zu den Wolken – mit dem 64fach Graufilter aufgenommen.

Plötzlich stehe ich inmitten einer Fotogruppe

Ich bin so begeistert in die Arbeit vertieft, dass mir nicht auffällt, dass es eigentlich für kurze Radhosen und T-Shirt viel zu kalt ist. Über dieses im Flow sein bei der Naturfotografie habe ich bereits ausführlich geschrieben. Im Jahr 2020 ist sogar ein ganzes Buch „Natur-Fotografie macht glücklich“ daraus entstanden.

Mein Stativ steht mit den Beinen im Wasser, weil ich ablaufende Wellen aufnehme. Neben mir ragen die bekannten Buhnen aus dem Sand und der Brandung. Plötzlich kommt noch jemand mit Stativ, dann noch einer und als ich mich umsehe, sind es ein ganzes Dutzend. Eine Fotografengruppe hat mich umzingelt. Im Sand liegen mehr als zehn Fotorucksäcke verteilt herum.

Die Buhnen sind wohl so beliebt, dass jeder sie fotografieren will. Ich fühle mich nicht mehr wohl, weil ich mich nicht mehr bewegen kann, ohne irgendwem im Bild zu stehen. So schieße ich noch zwei, drei Buhnenfotos und entferne mich von der Gruppe.

Langzeitaufnahmen mit dem 64 fach Graufilter auf Ameland

 

Die Wolkenstimmung wird von Minute zu Minute imposanter.

Die kreativen Möglichkeiten für die Fotografie sind enorm, auch Gunter ist fleißig ins Fotografieren vertieft. Die Sonne ist schon längst untergegangen und die Nacht legt sich langsam über uns. Die Wolken sind nun tiefschwarz und bedrohlich nahe.

Kräftige Regenschauer oder sogar Gewitter können wir nicht ausschließen. Noch ein paar letzte Aufnahmen und wir machen uns eilig auf den Heimweg. Immerhin haben wir noch sieben Rad-Kilometer vor uns. Noch habe ich meinen Pullover nicht übergezogen. Jetzt tue ich es auch nicht mehr, ich radle mich lieber warm. Falls es anfängt zu Regnen, wären bei mir nicht viele Klamotten nass geworden. Ich habe einen integrierten Regenschutz in meinem Fotorucksack, aber Gunter nicht.

Wir möchten natürlich nicht, dass unsere Kameras nass wird. Wir Fotografen sind ja wasserfest und trocken ohne Schäden wieder, aber die Kameras?

Also treten wir kräftigst in die Pedale. Ich denke, so schnell sind wir noch nie geradelt. Glücklicherweise strahlt der helle Muschelkalk der Radwege in der Nacht. Das macht das Fahren ungefährlicher. Unsere Radlichter erschrecken die Kaninchen am Wegesrand, und wir müssen nur aufpassen, dass uns keines unter die Räder gerät.
Völlig außer Puste aber glücklich über unsere Foto Ausbeute kommen wir am Campingplatz an. Geregnet hat es an diesem Abend nicht.

 

Dramatische Wolken, helle Wellen

Dramatische Wolken, helle Wellen – mit der Canon R6 und dem EF 70-200 mm

 

Fotoimpulse für Wolkenstimmungen am Sandstrand

Unsere Ideen zur Fotografie sind uns an diesem Abend durch den Kontrast unserer Fotografie im Vergleich zur Fotogruppe klar geworden. Die meisten  Teilnehmer der Gruppe standen viel zu weit vom Wasser weg. Sie schienen nur die Wolken am Strand zu fotografieren.

Durch die Nähe zu den Wellen kommt Dynamik in diese Wolkenstimmung. Dazu variieren wir die Belichtungszeit immer wieder. Mal machen wir kurze Langzeitbelichtungen von 2-5 Sekunden damit man die Bewegung noch sieht, oder wir schrauben die dichteren Graufilter drauf und belichten so lange, dass das Meer eine glatte Fläche wird.

Also heißt die Devise: nah ran und verschiedene Perspektiven ausprobieren in Kombination mit den unterschiedlichen Belichtungszeiten. Die Belichtungszeiten variieren wir durch Einstellung der Blende und der ISO. Mit kurzen Langzeitaufnahmen die Dynamik des Meeres einfangen in Kombination mit den Wolken am Horizont.

Ich springe an so einem Abend andauernd mal hier hin und mal dahin. Schraube die Stativbeine ganz rein und wieder raus. Sieht wahrscheinlich lustig aus von der Ferne aber gerade dadurch habe ich am Ende Fotos von den unterschiedlichen Blickwinkeln.

Weitere Blogbeiträge zur niederländischen Insel Ameland

Endlich Insel nach zwei Jahren Meeresentzug

Wir haben jetzt viel zu lange auf dem Trockenen gesessen. Seit Oktober 2019 waren wir nicht mehr am Meer. Das hat es in den letzten 20 Jahren bei uns nicht gegeben.
In der Pandemiezeit habe ich mich daran gewöhnt, mangels Reisemöglichkeiten auch in der Heimat ernsthafter zu fotografieren. Jedenfalls hat die fotografische Auseinandersetzung mit unserem Selztal dazu geführt, dass ich mich auch daheim wohler fühle. Eine vorher nicht dagewesene Heimatliebe ist entstanden. Ja, wozu die Fotografie in der Natur gut sein kann.

Trotzdem ist es jetzt wirklich an der Zeit, die Heimat Richtung Meer zu verlassen.

Das ist unsere zweite Reise nach Ameland

Wir hatten die wunderschöne niederländische Insel Ameland bereits einmal vor drei Jahren besucht und hatten sie in sehr guter Erinnerung. Auf dieser zweiten Tour wollen wir fotografische Herausforderungen angehen, aber auch versuchen, ein klein wenig zur Ruhe zu kommen. Also nicht täglich neue Wohnmobilstellplätze suchen, nicht dauernd die Fahrräder aus- und einpacken. Einfach so viel wie möglich in der Natur unterwegs sein.
Zudem verabredeten wir uns mit Martin Kraiß, den Entwickler des Varibikes. Ich radle hier auf der Insel mit meinem Varitrike mit kombinierten Hand- und Fußantrieb, über das ich in Kürze noch ausführlich hier im Blog berichten werde.

Lange Anreise

Die Anfahrt nach Ameland gestaltet sich wegen zahlreicher Staus auf den deutschen Autobahnen ziemlich langwierig. Von Rheinhessen bis zur Meeresküste ist es eh schon weit genug. Nach acht Stunden Fahrt übernachten wir auf einen ruhigen Stellplatz in der Nähe der Fähre. Am nächsten Morgen bricht die Fähre etwas verspätet auf die einstündige Fahrt zu Insel auf, dann fahren wir direkt zum reservierten Campingplatz. Seither bewegen wir uns nur zu Fuß oder mit dem Rad auf Ameland.

 

Warten auf die Fähre in Holwerd

 

Das Fährterminal in Holwerd

Inselwetter

Das Wetter ist meeres- und inse