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15. Mai 2010

Seepocke

Wie Ihr sicher festgestellt habt: ich liebe das Meer! Seit ich diese kleine Unterwasserkamera habe, sehen nicht nur ich, sondern auch unsere Kids viel mehr. Wir erforschen die Gezeitentümpel und finden immer wieder Wesen, die wir vorher nie wahrgenommen haben. Mit der Videofunktion der Kamera kann man dann noch einen Schritt weiter gehen:-)

Diese kleinen Pocken, auf denen man am Meer auf den Felsen gerne herum läuft, weil sie einem Halt geben. Die beachtet man meist nur, wenn man mal draufgefallen ist. Das schmerzt nämlich sehr. Aber ich mag diese Krebse so sehr, dass ich ihnen mal makromäßig auf die Pelle rückte.

Noah hat einen Text über diese Interessanten Tiere geschrieben, den ich hier einfüge:

Die Seepocke ist ein Krebstierchen, das sich von Algen ernährt, die es mit fächerartigen Fühlern aus dem Wasser filtert. Sie kommen auf Felsen, Stegen, Muscheln und anderen Krebsen vor, wo sie sich festsetzen und mit ihren Kalkschalen festkleben, so dass nur noch der Mund und die Fächer herauschauen. Das alles können sie fest verschließen, so dass es einen sicheren Unterschlupf ergibt.

Sie sind mit dem stärksten Klebstoff der Welt ausgestattet, welchen sie selbst produzieren und der es ihnen unmöglich macht, sich fortzubewegen. Ihre Eier legen sie direkt neben sich ab wo sie festgeklebt verweilen, bis die winzigen Krebslarven schlüpfen, bei denen man schon die Krebskonturen erkennen kann (Beine und Scheren). Nach ein paar Tagen, in denen sie durch das Wasser geschwommen sind, verwandeln sie sich in kleine, schwimmende Krebse. Diese setzen sich an dem Ort, wo sie sich befinden ab und bauen sich in eine massive Kalkschale ein, die 1-2 cm Durchmesser hat. Dann fangen sie an, sich wie Seepocken zu ernähren und wachsen genau in die am Anfang zu groß gebaute Schale . Meist treten sie in großen Kolonien auf Felsen auf was ihnen das Vermehren erleichtert.

Hier nun der Film, ein paar Bilder kommen später:



Autor: Gabi

Hallo - ich bin Gabi und diejenige, die in diesem Blog meistens schreibt. Als Kind war ich nie am Meer. Ich mußte bis zu meinem 18. Lebensjahr warten, bis ich zum ersten Mal die fazinierende Küstenlandschaft der Nordsee sah! Danach war es um mich geschehen! Ich war meersüchtig geworden! Diese Begeisterung versuchte ich mit meiner ersten Spiegelreflexkamera einzufangen. Die Fotografie entwickelte sich schließlich zu einer Art Sucht. Ich kann es nicht lassen, greife immer und immer wieder zur Kamera und fühle mich sehr gut dabei! Daraus entstand dieser Blog. Ja und Fotos ohne dazugehörigen Text sind zwar nett anzusehen, doches fehlt noch etwas. So kam zwangsläufig das Schreiben als Passion hinzu. Seit 2010 reisen und fotografieren wir professionell und das sogar mit der ganzen Familie. Und Dich lade ich dazu ein, in dieses Blog mit einzusteigen und zusammen mit den 5reicherts die Welt gemütlich von der Schreibtischkante aus zu erleben!

3 Kommentare

  1. Hi Melli

    Danke für Deine Anmerkung. Ich freue mich immer, wenn ich wieder was entdecke, was mir bisher nicht aufgefallen ist. Mit einer Kamera fällt mir das oft leichter. Meiner Meinung nach werden die Sinne sehr geschärft, und ich erfreue mich daran. Und unsere Kinder auch, ganz besonders, wenn es um Gezeitentümpel geht.
    Aber manchmal reichen Fotos nicht, da sind Filme besser. Wie gut, dass die meisten Kameras heute beides können…
    Herzliche Grüße

    Gabi

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