Wohnmobil Tour entlang der Atlantikküste: Spanien, Portugal, Frankreich


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Auf unserer Womotour entlang der Küste Spaniens und Portugals im Frühjahr 2017 ließen wir uns viel Zeit. Ein für uns unbekanntes Land muss erstmal wirken, dann können wir anfangen, emotionale Fotos zu machen.

Wir taten uns anfangs in der Algarve schwer, weil das Labyrinth an Straßen, Hotelanlagen und der ständig fließende Verkehr ungewohnt für uns waren. Gunter wollte direkt wieder da raus und in einsamere Regionen fliehen, ich wollte unbedingt die Strände der Algarve erkunden. Mit unseren dicken Wohnmobil hatte ich keine Lust bis in die engsten Gassen zu kurven. Oft suchten wir Stellplätze etwas abseits der Strände und schwangen uns für die Fototouren auf unsere Fahrräder.

Die Hitze machte uns überhaupt nichts aus, in der Vorsaison kletterte das Thermometer kaum über 30°C, und am Atlantik wehte ständig ein erfrischender Wind. Nur auf dem Rückweg Mitte Juni, als das Thermometer auf fast 40°C stieg, hingen wir tagelang auf der Autobahn rum und haben uns die Seele aus dem Leib geschwitzt. Alles in Allem tat uns die Wärme und die Sonne richtig gut. Nach anfänglichen leichten Sonnenbränden hatten wir uns auch schnell adaptiert und waren den ganzen Tag draußen. Und hinterher tief braun.

Das Wetter – für Fotografen immer das wichtigste Thema – war zum Fotografieren zu nett. Blauer wolkenloser Himmel und Sonne fast jeden Tag. Angenehme 28° C und ein leichter, kühler Wind vom Meer. Da kann man sich als Urlauber wahrlich nicht beklagen. Als Fotograf schon eher, das Licht war hart und die die Schatten tiefschwarz, da mussten wir uns völlig neu darauf einstellen.  Wir fotografieren schließlich auch voll im Mittagslicht, um diese unwirklichen, knalligen Farben festzuhalten.

Die Architektur, die Ortschaften, die Landschaften, die Pflanzen, ja sogar die Strände und die netten Menschen wirkten exotisch auf uns. Das war mal was ganz Neues.

Diese Womotour war die erste in den Süden Europas, und die erste, die wir ohne die Kids unternommen haben. Erstaunlich: die letzten 22 Jahre waren wir nicht mehr ohne die Kinder zu Zweit auf Reisen gewesen. Wie sich das angefühlt hat, werde ich demnächst beschreiben.

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