Ormeaux – Seeohr
Wir sind zum ersten Mal im Februar in der Bretagne und bei einem Koeffizienten von fast 100 sofort auch im Litoral, in der Gezeitenzone unterwegs. Das Wasser ist noch sehr kalt, aber natürlich voller Leben. Und das nutzte ich direkt aus, um mit der Olympus TG 6 die Lebewesen auch zu fotografieren.
Bisher hatte ich es nicht so gut drauf, auch Ormeau, Seeohren, zu finden. Doch jetzt ENDLICH habe ich es geschafft. Am allerersten Tag unserer Reise fand ich sieben Ormeaux und fotografierte sie im sehr klaren Wasser bei Sonnenschein ausgiebig.
Wir fotografierten am Strand und kamen dort aufgrund der Stative direkt mit zwei Hobbyfotografinnen aus Belgien ins Gespräch. Ich erzählte von den Lebewesen an der Küste und dass ich gestern diese wunderschöne Nacktschnecke – zottige Fadenschnecke – entdeckt hatte. Da meinte meine Gesprächspartnerin: Das muss ja anstrengend sein, sowas zu finden.
Zottige Fadenschnecke
Naja – irgendwie ist es fast wie lesen. Wenn du es einmal gelernt hast, kannst du nicht mehr nicht lesen. Wenn ich jetzt gummibestiefelt durch Litoral watschele, dann kann ich diese Schnecken und Krebse und den Tang also auch gar nicht mehr nicht sehen. Was für ein großer Genuss für mich.
Seegurke
Zuerst dachte ich, das sei eine Anemone. Aber diese Fäden kannte ich noch nicht. Das ist eine Seegurke, die zur Abwehr und zur Nahrungsaufnahme ihren Darm rausschießt.
So kannst du auch solche Unterwasserfotos aufnehmen.











