Das Baguette – in Ermangelung an aktuellen Wikipedia Infos hier Esras Theorie – Fotos: Amy Reichert
Wer hat sich noch nicht die Frage gestellt, warum das französische Langbrot immer so lang ist und noch dazu oft an beiden Enden angebrannt? Tatsächlich, dies Mysterium hat schon vielen Gelehrten der Ochs-Fort Universität Kopfzerbrechen bereitet. Nach vielen Jahren, die von vollgesabberten Denkzettelchen, gekratzten Hinterköpfen und Kinnen sowie gerauften Haaren geprägt waren, hatten sich die Forscher endlich eine Erklärung erdacht, mit welcher man die Steller dieser Frage befriedigen konnte:
Das Baguette wurde in einer Zeit erfunden, in der es nicht ratsam war, nachts gleichzeitig draußen und allein zu sein. Niemand, der nicht zwei Meter groß und ebenso breit war wagte es, sich nach Einbruch der Dunkelheit außerhalb seines Hauses blicken zu lassen. Das lag an all den Räubern, Dieben, Halsabschneidern, Geldbörsenentwendern und Steuerneintreibern, die sich in diesen Jahrzehnten unter allen möglichen Steinen und hinter allen möglichen Ecken verbargen, die im Gebüsche herumschlichen und sich durch die Gassen trieben, wo sie ihren unschuldigen Opfern auflauerten. Diese Feinde von Recht und Ordnung machten es ratsam, immer ein Verbrecher-bekämpfungs-Hilfsmittel mit sich zu führen. Bei reichen Leuten war dies immer in Form eines edlen Schwertes vertreten, bei Holzfällern fand man eine kurze Axt im Reisegepäck, und der finanziell benachteiligte trug für gewöhnlich ein Roffbom oder ein Kubmuff mit sich herum, zwei Gegenstände, die einem Knüppel mit Nägeln darin sehr ähnelten, aber zu dieser Zeit aber einen lustigen Namen hatten.
