Regenwald, Kratersee, Pazifikküste – die natürliche Vielfalt der amerikanischen Westküste

Wizard's Island im Crater Lake, OR.

Die Reise ist zwar vorbei, der Reisebericht allerdings noch lange nicht! Nach dem letzten Artikel über die Städte der Westküste berichte ich hier über die Zeit, als meine Kommilitonin und gute Freundin Sandra und ich wir uns wieder in die Natur wagten. Im Bundestaat Washington findet man viele temperierte Regenwälder – es ist also nicht verwunderlich, dass man dort recht oft in einen Regenschauer gerät. 4.000 mm Niederschlag fallen an den feuchtesten Orten in Washington, und als wir dort im März herumziehen, fällt gerade ungewöhnlich viel Regen für die Region. Das Sauwetter treibt uns erst in die Städte, doch als es schließlich etwas abschwächt stehen wieder Nationalparks auf dem Plan. Der Rockport State Park ist ein winzig kleiner Park, verglichen …
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Die Städte des amerikanischen Nordwestens – Portland, Seatle und Vancouver

Selbst der beste Plan überlebt nicht den ersten Feindkontakt. Unser Reiseplan ist keine Ausnahme dieser Regel. Der Feind, in unserem Fall, ist das Wetter. Als wir im Süden Oregons in der Nähe des Crater Lake National Parks sind, erfahren wir, dass dieser wegen unbändigbarer Schneemassen unzugänglich ist. Und während in der Höhe Schnee fällt, prasselt unten an der Küste der Regen. Den Olympic National Park können wir auch nicht besuchen, wenn es wie aus Eimern regnet, daher wird der Plan kurzerhand über Bord geworfen und wir schauen uns so lange die Städte an, bis das Wetter sich bessert. Von Süden kommend liegt Portland als erstes auf unserem Wege. Portland – Refugium von allem Alternativen. Wie in San Francisco besuchen wir …
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Nationalparks Californiens in der Vorsaison

Sandra im Redwood Wald

  Californiens Nationalparks   Zwei Nächte in San Francisco waren uns genug Zivilisation – eigentlich bereisen Sandra und ich die USA wegen der grandiosen Naturlandschaften. Wir holten also unser Auto ab und starteten unseren großen Roadtrip entlang der Westküste. Der fahrbare Untersatz, den wir uns gemietet haben, entspricht in etwa einem VW Bus, nur dass er eben ein Ford ist. Er ist ausgesprochen bunt bemalt und wir nennen ihn Henry. Henry hat ein großes Bett, einen Kühlschrank, einen Gaskocher und sogar eine kleine Spüle, bietet also ausreichend Komfort für zwei Studenten, die eigentlich von vornherein keine sonderlich hohen Ansprüche haben. Zuerst fahren wir Henry nach Süden, an der Küste entlang nach Monterey, um dort zu Tauchen. Da wir aber zu …
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USA – nach 17 Jahren wieder zurück. Eine Geographie-Exkursion von Esra.

Zwei Geographie-Studenten auf USA Reise: meine Kommilitonin und gute Freundin Sandra und ich.

Als Geographiestudent muss man auch auf Exkursion gehen – ich flieg in die USA. Aber wäre ja doof, nur zwei Wochen dort zu verbringen, wenn man auch sechs Wochen da sein kann, oder? Das dachten sich zumindest eine Kommilitonin und ich uns, und buchten den Flug vier Wochen eher. Seit Donnerstag sind wir jetzt in San Francisco, Samstagmorgen holen wir unseren gemieteten Camper ab. Dann geht’s richtig los. Aber erst einmal ein paar Fotos von der Stadt. Zwei Geographie-Studenten auf USA Reise: meine Kommilitonin und gute Freundin Sandra und ich. Sandra und ich sind Mitglieder bei Servas. das funktioniert ca. so wie Couchsurfing: man hat eine Liste mit Gastbegern, und die kann man dann als Reisender kontaktieren und besuchen. Wir …
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Radtour durch die französischen Alpen, die ersten Tage. Ein Reisebericht von Esra

Die Aussicht wurde nach jeder Kurve besser. Links ist Martigny zu sehen.

Ich werde diesen Blogbeitrag mal in einem anderen Format als üblich verfassen, denn ich habe auf meiner letzten Reise mein Tagebuch in Form von Audioaufnahmen gespeichert, die ich hier direkt einfügen kann. Kurz zu meiner Reise: Einer meiner Kommilitonen, der Falk, fragte mich vor einigen Wochen, ob ich mal Lust auf eine Radtour durch die Alpen hätte. Klar! Wieso denn nicht? Also planten wir ein bissschen, packten unsere Sachen, und nahmen den Zug nach Lausanne, einem schönen und bestimmt sündhaft teuren Ort am Nordufer des Genfer Sees. Von dort aus fuhren wir nach Martigny, wo momentan ein Freund meiner Familie wohnt (wer den Reisebericht zu Litløy Fyr gelesen hat kennt Nicolas vielleicht noch). Auf dessen Couch crashten wir, bevor wir …
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Esras Radreise – warum es von Vorteil ist, allein unterwegs zu sein

Nach drei Wochen war es Zeit, sich wieder nach Süden aufzumachen.

Von Schottland nach Schweden Das ist der letzte Teil meines Radtour-Reiseberichts. Nachdem ich lange in Schottland unterwegs war wollte ich noch meine Freunde in Schweden besuchen, also verlängerte ich meine Reise nochmal um knapp 1500 Kilometer. Holland ist so flach Nach knapp sieben Wochen in England und Schottland erreichte ich schließlich wieder das Festland. Der Rest der Familie wartete am Fährhafen auf mich, denn sie wollten am nächsten Tag selbst nach Schottland fahren. Es gab viel zu erzählen, immerhin hatten wir uns seit einer Ewigkeit nicht gesehen, und ich hatte unzählige Geschichten gesammelt. Ich sicherte meine Fotos, wir fuhren ein wenig in der Umgebung Amsterdams herum, und ich schlief diese Nacht auf dem Boden des Wohnmobils statt in meinem Zelt. …
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Bei Sturm und Regen getestet: meine Ausrüstung auf der Radtour

Das Gestänge ist außen, was den Aufbau sehr schnell und einfach macht

Vor der Reise hatte ich eine Packliste angefertigt, jetzt kommt der Testbericht. Monatelang hab ich meine Ausrüstung in Benutzung gehabt und kann nun sehr gut Urteile darüber fällen. Bei einigen Ausrüstungsgegenständen muss man nicht sonderlich auf die Qualität achten, um eine gute Reise zu haben – Wasserflaschen, Essgeschirr und Socken müssen keine exquisiten, handgefertigten Einzelstücke sein, da tut es auch das, was man zuhause sowieso im Schrank hat. Auch die Zahnbürste und Sonnencreme werde ich hier nicht weiter ausführen. Wenn man aber am falschen Ende spart, macht die Reise bald keinen Spaß mehr. Mit undichter Regenkleidung und einem Fahrrad, das man alle 50 Kilometer reparieren muss, kommt man nicht weit. Dieser Beitrag soll jenen helfen, die selbst eine Radreise planen …
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Schulfrei-Festival – vier geniale Tage mit 500 anderen Freilernern

Gunter demonstriert, wie man einen Bumerang wirft

Falls ihr euch gefragt habt, warum auf diesem Blog in den letzten Tagen Flaute war: wir waren auf dem Schulfrei-Festival in Brandenburg. Auf einem großen Gelände haben sich fast 500 Freigeister und Verrückte wie wir getroffen, um Konferenzen zu halten, Workshops zu veranstalten und Spaß zu haben. Noah und ich hielten einen Vortrag dazu, wie wir das Abitur und den Realschulabschluss abgelegt haben, Gunter bot einen Bumerang-Workshop an und Gabi redete über das Lernen auf Reisen und wie man als Familie günstig lange Touren machen kann. Und natürlich tauschten wir uns über das freie Lernen und Reisen in privaten Gesprächen aus. Abends gab es immer ein Lagerfeuer und viel Musik, oder Kartenspiele. Es war toll, mit so vielen netten Leuten …
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Teil 5 der Radtour – von Inverness zurück nach Newcastle

Mein treues Vaude-Zelt vor der Dalwhinnie Distillerie

Achtung, dieser Beitrag ist sehr bildlastig. Ich konnte mich nicht entscheiden, welche ich rauswerfen sollte, jetzt sind sie eben alle drin! – Wind und Whisky – Langsam wurde es Zeit für mich, wieder nach Süden zu fahren. Ich hatte die Fähre nach Amsterdam bereits gebucht, im Anschluss an die Schottlandreise wollte ich gleich nach Schweden weiterfahren. In den nördlichen Highlands machte das Radfahren nur bei Windstille Spaß. Da man weit und breit kaum drei Bäume am Horizont ausmachen kann, gibt es nichts, um den Wind etwas auszubremsen. Wie gewohnt blies mir ein starker Gegenwind ins Gesicht und holte im Laufe eines Tage eine beachtliche Anzahl an Flüchen und Schimpfworten aus mir heraus, da ich trotz meiner Anstrengungen nur eine sehr …
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Teil 4 des Rad-Reiseberichts – Von der Westküste an die Ostküste im Regen

Der Leuchtturm bei Fortrose

Endlich hatte ich die Isle of Skye an der Westküste Schottlands erreicht. Ich wollte erst eine Woche dort verbringen und mein Zelt an allen schönen Ecken der Insel aufpflanzen, doch ich hatte einen gravierenden Fehler gemacht: Ich hatte meine Rechnung ohne das Wetter gemacht. Am ersten Tag waren 14 Sonnenstunden vorhergesagt, der tatsächliche Wert lag eher um die Null. Es regnete allerdings an diesem Tag noch nicht, was ihn wettertechnisch zum besten Tag auf Skye machte. Ich kam morgens mit der ersten Fähre von Mallaig aus auf die Insel und entschloss mich, als erstes den Südzipfel von Skye zu erkunden. Die Straße verlief wie eine Wellenkurve. Es ging entweder herauf oder herunter, ein ebenes Stück war kaum zu finden. Je …
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