France Haliotis
Foto-Galerie zur Zucht von Seeohren in der Bretagne
In der Ausgabe 169 des Mare Magazins erschien eine Reportage: „Schatz in der Schale“ mit meinen Fotos.
Das Team um Sylvain Huchette spezialisiert sich nicht nur auf die Zucht der bretonischen Seeohren – der europäischen Abalone Art Haliotis tuberculata – sie arbeiten auch mit zahlreichen wissenschaftlichen Partnern zusammen, um die Abalone zu erforschen.
Vor Überfischung geschützt, bleibt die Population der Seeohren dennoch bedroht und seine ohnehin geringe Zahl wird oft durch bakterielle Krankheitserreger dezimiert.
So deckt die Seeohrenzucht auf der einen Seite den ganzjährigen Bedarf der Feinschmecker und erhält die Art für eine potenzielle Wiederauswilderung.
Sylvain Huchette ist der einzige Meeresbiologe, dem es in Europa gelungen ist, Seeohren zu züchten. Er zieht die Larven und kleinen Schnecken im ersten Jahr auf seinem Firmengelände in Becken in Lilia, Plougerneau heran, danach leben die Tiere für weitere 3 Jahre in Kästen circa 10 Meter tief im Meer. Die Zucht der Seeohren kommt völlig ohne Chemie und Medikamente aus.
France Haliotis arbeitet an der Entwicklung einer multitrophen Aquakultur. So sollen mehrere komplementäre Arten in denselben Gebieten kultiviert werden, um die Auswirkungen der Zucht auf die Umwelt möglichst gering zu halten.
Am wichtigsten ist es für Sylvain jedoch eine nachhaltige Aquakultur zu entwickeln.
Die Seeohren werden mit Tang aus der Region um den Leuchtturm Ile Vierge gefüttert. Während das Team von France Halitios das Futter für die Abalonen per Hand erntet und zu Teil bereits selbst anbaut, fahren die Tangboote der Industrie schwerbeladen vorbei. Der Druck auf die natürliche Ressource Algen nimmt zu und belastet das Ökosystem. Sylvain arbeitet daran, das Futter für seine Seeohren komplett selbst anzubauen.
Tang ist zudem eine nicht zu unterschätzende Nahrungsquelle für Menschen.
Seeohren – Haliotis tuberculata
- Seeohr im Kasten
- Seeohr in der Anzucht in Lilia
- Etwa ein Jahr altes Seeohr
- Etwa ein Jahr altes Seeohr
- Die Fühler und Augen eines Seeohrs
- Die Fühler und Augen eines Seeohrs
- Die typischen Farbsteifen der Haliotis Seeohren
- Die Schale des Seeohrs am Strand
- Schalen von wilden Ormeau und Ormeau mit grünen Streifen aus der Zucht.
- Schalen von wilden Ormeau und Ormeau mit grünen Streifen aus der Zucht.
- Zum Vergleich: wilde Seeohren und Seeohren aus der Zucht
- Zum Vergleich: wilde Seeohren und Seeohren aus der Zucht
____________________________________________________________________________
- Eine ein Millimeter kleine Ormeau
- Der Mund einer Ormeau
- Der Mund einer Ormeau
- Der Mund einer Ormeau
- Die Augen und Fühler einer Ormeau
- Ormeau
____________________________________________________________________________
Die Seeohren verbringen ihr erstes Jahr in Becken in Lilia in der nördlichen Bretagne.
- Sylvain mit kleinen Seeohren
- Etwa ein Jahr lang leben die Seeohren in diesen Becken, dann geht’s ins Meer
- Die Anzuchtbecken der Seeohren in Lilia
_________________________________________________________________________________
Tangsammeln für die Seeohren
- Die Tangsammler vor den Leuchtturm Ile Vierge
- Vielfalt an Tang, in der Mitte der gesuchte Purpurtang
- Nur der Purpurtang wird gepflückt
- Xavier und Gael beim Tangsammeln
- Der Tang wird in Aluboote gesammelt
- Split-Foto beim Tangsammeln
- Split-Foto beim Tangsammeln
- Purpurtang wächst zwischen den Felsen, im Hintergrund Gael beim Sammeln und der Leuchtturm Ile Vierge
- Gael watet durch den Tang auf der Suche nach dem Purpurtang
- Gael watet durch den Tang auf der Suche nach dem Purpurtang
- Xavier sammelt Purpurtang für die Seeohren
____________________________________________________________________________
Verladen des gesammelten Tangs
- Der Tang wird aus den Alubooten in Behälter auf dem Boot umgefüllt
- Die Tangsammler mit ihrer Ausbeute
- Der Tang wird verladen
- Der Tang wird verladen
- Das Boot zum Tangsammeln
________________________________________________________________________________
Fütterung der Seeohren im Meer
- Mit dem Kran werden die Kästen mit den Seeohren herausgehoben
- Fraßspuren der Seeohren am Tang
- Fraßspuren der Seeohren am Tang
- Rangieren von Tangkisten
- So sehen die Kisten von oben aus
- Das Herausziehen der Kiste wird vorbereitet
- Die Kiste wird wieder angebunden
- Xavier konzentriert am Kran
- Xavier ortet eine der Kisten
- Tang am Kasten der Seeohren
- Die Kästen der Seeohren sind ein kleines Biotop
- Füttern der Seeohren bei Sturm
- Füttern der Seeohren bei Sturm
- Die Seile der Kisten sind mit Tang bewachsen
- Xavier fütter Fingertang an die Seeohren
- Fütterung der Seeohren mit Purpurtang
- Fertigmachen des Krans
- Mit dem Kran werden die Kästen mit den Seeohren herausgehoben
_________________________________________________________________________________
Lebensraum Seeohren Kisten
- Fisch auf der Kiste
- Lepadogaster im Tang mit Eiablage
- Krebse
- Lippfisch auf einer Kiste
- Furchenkrebs
- Gobie auf einer Kiste
- Seeohr (Ormeau) auf Tang
- Seeohr (Ormeau) im Kasten
_____________________________________________________________________________
Tanganbau in der Entwicklung
- Gael inspiziert den Tang
- Eine „Tangleine“
- Sylvain arbeitet am Anbau von Tang für die Seeohren, aber auch als Nahrung für Menschen
_______________________________________________________________________________
Vorbereitung für den Verkauf
- Sylvain sortiert Seeohren nach ihrer Größe
- Sylvain sortiert Seeohren nach ihrer Größe
- Diese Röhren dienen den Seeohren in den Kästen als Ruheplatz
- Seeohren werden für den Verkauf vorbereitet und gewogen
_________________________________________________________
A la Maison – Plougerneau
- Ormeaux, A la Maison, Plougermenau
- Ormeaux, A la Maison, Plougermenau
- Ormeaux, A la Maison, Plougermenau
- Dorothée und Dorian, A la Maison










































































