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26. Februar 2011

norwegische Waldkatze

Die norwegische Waldkatze – ein Artikel von Noah

norwegische Waldkatze im Schnee

norwegische Waldkatze im Schnee

Hier kann man gut das dicke Fell sehen!

In Norwegen sind Katzen sehr beliebt, da sie in der Kälte des Nordens leichter zu halten sind als Hunde. So kommt es das beinahe jeder Skandinavier eine Katze hat.

Die am besten für die Kälte im Norden geeignete Katze ist die norwegische Waldkatze (kurz, Norweger), da sie dank ihrem dicken Fell Temperaturen von bis zu -30 C° aushalten kann ohne zu frieren.

Sie sind sehr nahe mit den Wildkatzen verwandt, von denen sie ihre ungeheure Größe von bis zu 1,30 m Länge geerbt haben.

Die Waldkatze ist perfekt an die Kälte angepasst, so hat sie zum Beispiel 4-5 cm lange Fellbüschel zwischen den Pfoten um den Schnee davon abzuhalten zwischen die Zehen zu gelangen.Auch haben sie ein sehr praktisches mehrlagiges Fell mit einem dichten warmen Unterfell, dem schützenden Deckhaar und den ganz dünnen Deckhaaren die, weil sie leicht ölig sind, Wasser abweisen.

Die Waldkatzen zeichnen sich durch ihr dreieckiges Gesicht, das kräftige Kinn und die mit Haaren besetzten in einem Pinsel zulaufenden Ohren aus. Sie haben einen kräftigen, robusten und muskulösen Körperbau, hohe Beine, große Pfoten und einen langen buschigen Schwanz.

Es gibt die Katzen in allen erdenklichen Farben, zum Beispiel Schwarz, Braun, Blond und Orange.Sehr oft ist das Fell mit weißen Socken, einer weißen Brust oder einem weiße Fleck an Kopf ausgezeichnet.

Obwohl die norwegische Waldkatze wie ein Wildtier aussieht ist sie sehr sanft und gutmütig. Da sie verspielt und gesellig sind dulden sie oft ohne weiteres auch andere Tiere in ihrem Revier.Weil sie so gesellig sind entwickeln sie eine sehr enge Bindung zum Menschen.

Da die Waldkatzen nicht künstlich gezüchtet wurden sondern sich eine lange Zeit lang selbst entwickelt haben treten bei ihnen fast keine der Zucht-Probleme auf die bei anderen Rassen vorkommen. In den Wäldern Norwegens haben sie erstaunliche Fähigkeiten bilden können, so können sie zum Beispiel einen Baum in spiralartigen Bewegungen herunterklettern oder einen glatten Felsen ohne Probleme emporklettern, auch können sie viel höher springen und klettern als eine gewöhnliche Hauskatze.

Es gab die norwegische Waldkatze bereits zu Zeiten der Wikinger. Das besagen Münzen mit einem Abbild der Katze, zudem glaubten die Wikinger das der Streitwagen der Göttin Freyja von zwei Waldkatzen gezogen wurde.

Wahrscheinlich kamen die Vorgänger der norwegischen Waldkatze aus Mitteleuropa, und konnten sich dank der Abgeschiedenheit der Wälder und Fjorde schnell der Umgebung anpassen.

norwegische Waldkatze

norwegische Waldkatze

noch mehr norwegische Waldkatzen hier…. Weiterlesen →

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25. Februar 2011

Sturm und Wellen

Wir scheinen etwas windgeschützt zu wohnen hier auf der Insel, draußen tobt der Sturm. Wir nutzten das Wetter um zu ruhen, zu lesen, zu spielen. Ich war jedoch neugierig, wollte gern wissen, ob sich schon Wellen bilden oder nicht. Wenn man nämlich vor der Tür horcht hört man ein relativ lautes Grundrauschen. Man kann aber nicht genau sagen, woher es kommen, Wellen oder Wind. So fuhren wir nur zum Rorvik Strand, das ist die Straße von Henningsvaer raus und das reichte schon für einen Eindruck. Es stürmt wirklich sehr. Und zwar boeig mit aller Kraft. Wir fotografierten also die aufgepeitsche See, nach und nach rollten die Wellen herein. An einer eher flachen Stelle knallten die Wellen heftig auf die Felsen, es war schon ziemlich dunkel, man brauchte das Stativ, doch würde des dem rüttelnden Sturm standhalten. Ich nutzte meinen Körper als Windschutz, doch konnte mich kaum auf den Beinen halten. Auf der Straße bildet nass geregneter Schnee einen spiegelglatten Belag, zusammen mit den Böen ist es da sehr schwierig sich gefahrlos fortzubewegen oder eben stillzustehen. Na, wir stellten die Kamera auf Serienaufnahme und taten unser Bestes. Ich mag das ja, wenn ich salziges Wasser auf den Lippen schmecke, Talassotherapie vom Feinsten:-)

Morgen soll der Sturm noch anhalten und es soll regnen. Bisher hat der Wetterbericht nicht gestimmt, am besten, wir sehen, wie es aussieht, wenn wir aus dem Fenster schauen…

 

knallende Wellen

knallende Wellen

 

Wasser läuft von den Felsen ab

Wasser läuft von den Felsen ab

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25. Februar 2011

Wieder mal Nordlicht und eine Fotografengruppe

Gestern abend war es sternenklar und es flackerte hier und da sogar etwas Grünes auf. Der Wind blies mal wieder saukalt. Soll ich wirklich nochmal raus? Ja, die Neugier auf Nordlicht siegt. Amy begleitete mich auf dem nächtlichen Spaziergang, wir sahen Nordlicht, es war aber relativ unspektakulär. Trotzdem machte ich Fotos, die Sterne erstrahlen besonders zahlreich, wenn sich der Mond nicht am Himmel blicken läßt. Am Straßenrand vor der Brücke stand ein Auto,  Licht an, Licht aus…. Komisch. Als wir vorbeigelaufen waren, entstiegen einige Leute , holten Stative aus dem Kofferraum und taten sehr geschäftig… Ich bin immer neugierig und fragte, wo sie denn herkommen? Aus der Schweiz, aha! Ich habe da einen schweizer Fotografen auf der fc-Freundeliste von dem ich wusste, dass er gerade auf den Lofoten ist, und der war es, mit seiner Reisegruppe. Ich schaute nur kurz zu,  ich wollte die Gruppe nicht  weiter stören. Wir hatten ja scho viel Nordlicht erlebt, für diese Fotografen war es wahrscheinlich das erste und somit höchst spannend:-)

 

viele Sterne

viele Sterne und kein Mond

ja und die Fotografengruppe kommt hier…

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25. Februar 2011

nie wieder langweilige Autofahrten….

Hörbücher sind perfekt dazu geeignet, sich während einer langen Fahrt die Zeit zu vertreiben. Es ist im Grunde genau so, als lese man ein Buch, nur dass man es halt nicht selbst liest sondern es vorgelesen bekommt. Neben dem Hörbuch, das von einem einzigen Leser vorgelesen wird, gibt es da noch das Hörspiel, welches generell nervig und oft lächerlich ist, da es von vielen Lesern vorgelesen wird und mindestens 3825 idiotische Soundeffekte beinhalten muss. Zudem werden meist nur Kinderbücher als Hörspiel vorgetragen, was sich negativ auf den durchschnittlichen literarischen Wert von Hörspielen auswirkt. Also vergesst Hörspiele und lest, was ich euch über Hörbücher berichten kann.

Einer der größten Vorteile ist der, dass viele Leute das selbe Buch gleichzeitig lesen bzw. hören können. Will man sich zum Beispiel nach dem Lesen eines guten Buches mit einer anderen Person darüber unterhalten, dann muss man erst warten bis diese Person das Buch auch gelesen hat. Ist dies dann endlich eingetreten, dann hat man selbst wieder die ganze Handlung nicht mehr so in Erinnerung, weil man gerade ein anderes Buch liest. Auch ist die Verfügbarkeit eines Hörbuches bei Büchern wie Harry Potter von großem Vorteil, weil es jeder direkt nach Erscheinung lesen will. Bei einer Papierausgabe kann man lange warten, bis man es in die Finger bekommt.

Nun trifft es sich ja gut, dass wir sehr viel reisen und desshalb auch viel fahren. Gigabyte-weise Hörbücher kommen da wie gerufen. Wo andere sich auf stundenlangen Fahrten langweilen wie ein Jugendlicher während einer Lateinstunde, da hören wir die besten Bücher. Da ist allerdings ein Problem: „So, 20000 Meilen unter dem Meer ist fertig, was hören wir jetzt?“ Eine von Amys Einhornlektüren? Ich und Noah: „HILFEEEE!!“ Vielleich ein Thriller oder einen Krimi? Amy: „Viel zu gruselig, das könnt ihr vergessen!!“ Oder ein romantisches Schnulzendrama? „Nee, da lauf ich lieber nach Norwegen!!“ Wenn nach einiger Zeit der empörten Entrüstungen über des anderen Hörbuchideeen endlich eine Übereinstimmung gefunden wird, macht man das Buch an. Jetzt kann man entweder Glück oder Pech haben. Wenn man Glück hat, dann taugt der Vorleser was und man hört mit Freuden zu. Wenn man Pech hat, dann wird das Buch von einem Papagei vorgetragen, der die Kunst des Betonens erst noch erlernen muss. So hatten wir mal eine Version von Moby Dick, die von einer Schlaftablette vorgelesen worden war. Der Typ klang so, als müsste er das Telefonbuch vorlesen. Manchmal kann man auch an jemanden geraten, der mit größtmöglichem Eifer versucht, jede einzelne Silbe perfekt zu betonen, dies aber nicht nicht wirklich hinbekommt. O. Der. Leu. Te. Die. Ganz. Ab. Ge. Hackt. Re. Den. Ja, alles ist möglich.

Nun ein paar nette Beispiele, wie man Hörbücher zusammen erleben kann: Vor ein paar Wochen hörten wir uns ein Buch von Charlotte Link an. Diese Autorin schreibt generell recht spannend und teilweise auch brutal, was Amy überhaupt nicht in den Kram passte. Nun waren wir gerade an einer Stelle, wo eine der Protagonistinen sich in höchster Gefahr befand, denn der skrupellose Mörder schlich sich in der Dunkelheit herum, um ihr den Gar auszumachen, und wir fuhren gerade durch dunkelste Regennacht, die selbst das Fernlicht unseres Autos verschluckte. Das passte Amy natürlich noch weniger, ja sogar Gabi fing an sich zu gruseln, und bald äußerten die beiden den Wunsch, das Buch zu unterbrechen. Als wir es dann ein paar Tage später weiter hörten, war es nicht mondlose Nacht, sondern schönstes Nordlicht, und irgendwie schien das Buch gar nicht mal so gruselig zu sein, obwohl die Spannungskurve gerade ihren Gipfel erreicht hatte. Nordlicht und Hörbuch kamen übrigens zeitgleich zum Höhepunkt, was fast nicht mehr auszuhalten war. Diese Nacht werden wir nie vergessen! Da wir Amy auf trockenste und analytischste Art erklärten, wie die Autorin das so spannend macht, und dass man sich davor nicht fürchten muss, beschloss sie, nicht mehr davor Angst zu haben. Mittlerweile versucht sie sogar, diese Art des Spannungsaufbaus auch in ihren eigenen Texten einzubauen.

Doch natülich hören wir nicht immer nur megaspannende Krimis, eigentlich stehen humoristische Romane ein paar Plätze höher auf unserer Beliebtheitsskala. Besonderst bei Tommy Jauds „Millionär“ bekringelten wir uns vor Lachen, was nicht nur an den literarischen Künsten Jauds, sondern auch am Talent des Vorlesers lag. Es ging gerade um einen Motivationstrainer, der einem Publikum eine Geschichte über Hühner und Adler erzählter, dies aber in einem solch übertriebenen ostdeutschen Akzent tat, dass aus Hühnern „Höööner“ und aus Adlern „Ooodler“ wurden. Dann wechselte er das Thema auf den berühmten Feuerwehrmann „Red Adair“, aus dem „Reddedär“ wurde. Als Tor Andeas letztens beiläufig erwähnte, er hätte mal mit dem berühmten „Red Adair“ zuammengearbeitet, ob wir den kennen, da ging ein Grinsen über all unsere Gesichter und ich meinte nur zu Noah: „He, Noah! „Reddedär!““, da fingen wir wieder herzlich an zu lachen.

 

Hier gibt es übrigens einen Blog von Micha bezgl Musik und Hörbüchern.

 

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24. Februar 2011

Hurtigrute im Raftsund

Jetzt sind wir schon seit fast 5 Wochen hier und haben die Hurtigrute nicht fotografieren können, weil es immer dunkel war, wenn sie kam.

Endlich sind die Tage länger und so nutzten wir gestern die Chance und fotografierten die Hurtigrute im Raftsund.

Hier erst mal ein Foto, mehr später….

Hurtigrute im Raftsund

Hurtigrute im Raftsund

 

 

Hurtigrute Richtung Raftsund

Hurtigrute Richtung Raftsund

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22. Februar 2011

zwei Spanier im hohen Norden

Auf der Jagd nach dem Nordlicht stoppten wir im Northern Light Base Camp und interviewten Rodrigo und Cristina, ein nettes. Sehr freundliches Paar aus Spanien.

Als letztes Jahr die Wirtschaft in Spanien kriselte, entschieden sie sich, aufgrund der flauen Auftragslage ein Jahr Auszeit zu nehmen. Sie meldeten sich bei einer Organisation an und ruckzuck lag ein Angebot aus den Lofoten vor. Sie hatten kaum Zeit nachzusehen, wo das genau liegt, da ging es auch schon los.

Rodrigo und Cristina

Rodrigo und Cristina

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22. Februar 2011

Spaß im hohen Schnee

Es war einer der zur Zeit seltenen sonningen Tage:-) Wir waren den ganzen Tag unterwegs, genossen die Berge, das Licht, den Schnee und die Eissschollen. Wir fuhren wie durch Tunnel zum Kallestranda, so hoch türmte sich der Schnee auf. Glücklicherweise war ein Platz für’s Auto freigeräumt, wir stapften durch den Hüfthohen Schnee, bahnten uns einen Weg zum Strand. Überall schwammen frisch gepuderte Eisschollen, es sah wunderbar aus. Der hohe, weiche Schnee lud zum Spielen ein. Esra, Noah und Amy erfanden immer neue Spiele. Und als wir alle naß waren ging es weiter, wunderschöne Lofotenansichten aufnehmen…..

lofotische Kopfwäsche...

lofotische Kopfwäsche...

Schneebälle werfen....

Schneebälle werfen....

und hier geht es weiter, vor allem, wenn Ihr sehen wollt, wie der Strand aussah….

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22. Februar 2011

Demonstration gegen die Ölförderung vor den Lofoten

Vor zwei Tagen gab es eine Demonstration in Svolvaer. Die Bewohner der Lofoten taten ihren Unmut gegen die geplante Ölförderung vor den Lofoten kund. Es gab Musik, Reden, Laternen mit Aufschriften wurden in den Himmel geschickt und als Abschluß wurde ein Fakelzug veranstaltet. Auf vielen Bergen hier auf den Lofoten wurden Siganlfeuer gezündet.

unser Kids in Svolvaer

unser Kids in Svolvaer

Laternen in den Himmel

Laternen in den Himmel

weitere Bilder hier unten…..

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21. Februar 2011

Nordlicht, Sterne und ein Mond hinter den Wolken

nur ganz kurz ein Bild, es ist schon viel zu spät zum Schreiben. Wir waren den ganzen Tag unterwegs, darüber mehr später.

Eins vorweg – wir haben wieder Nordlicht gesehen. In ganz dunkler Nacht stapften wir durch teilweise hüfthohen Schnee. Und die Wolken wurden von hinten vom Vollmond beschienen. Das ergab Magie im Fjord.

 

 

Sterne, Nordlicht und Mond hinter Wolken

Sterne, Nordlicht und Mond hinter Wolken