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25. Juni 2011

all die lieben Kommentatoren:-) DANKE!

Wir haben ja wirklich treue Leser und noch treuere Kommentatoren hier im Blog! Ich freu mich immer so sehr über Eure Anmerkungen. Danke an alle, die hier so fleißig schreiben. Wenn man unterwegs ist, teilweise müde und kaputt von langen Tagen in der wilden Natur, da tut es o gut zu wissen, dass das Geschreibsel von uns auch gelesen wird!!!

So stelle ich jetzt mal alle, die eine Webpage haben, hier vor. In den Anmerkungen findet das vielleicht nicht jeder! Außerdem werde ich die Links jetzt auch in der Blogroll einfügen. Hoffe, ich vergesse niemanden, wenn doch, schickt mir eine mail – oder schreibt einen Kommentar, ich ergänze das dann!

Ursula - ohne Blog aber ich denke, die fleißigte Kommentarschreiberin:-)

Helen – auch ohne Blog – ohne Helen geht es nicht! Kommentare sind nur wichtig, wenn wir weg von Bubenheim sind, ansonsten genügt ein kleiner Spaziergang zum Klönen bei toller Musik! Danke Helen!

Michael – Er hilft mir oft mit dem Blog, hat ihn wirkich richtig schön gemacht. Danke Michael! Und auf dieser Reise hat Michael auch die Kommentare freigeschaltet, weil wir nicht so oft ins Internet kamen. Einer seiner Blogs befindet sich bereits in der Blogroll.

Hier haben wir noch einen gemeinsamen Blog über Smoothies

Audio Freeware weitere folgen noch…..

Edeltraud – meine Mutter:-) Berichtet auch über Ihre Reisen und hat sehr viele Naturfotos, vor allem von Vögeln auf Ihrer Webpage

Sandra – sie berichtet auch über Reisen im Mobil in Ihrem Blog Resan

Maria – hat einen Blog über Naturfotografie – ah, wie ich auch das verstehen kann:-)

Jenny - Weltwunderer – reisen und weltwundern mit Kindern:-)

Moni – hat viele schöne Bretagne Fotos in der Fotocommunity

Gabi – die wir auf Reisen gen Norden gern in Mecklenburg Vorpommern besuchen. Sie ist sehr engagiert in der Storchenschule Cammin

 

 

 

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24. Juni 2011

Erquy

In Erquy waren wir schon des öfteren. Und wirklich jedesmal hatten wir dort Regenwetter. Diesmal vom Feinsten. Es regnete nicht, es schüttete, aber, es hört zwischendrin auch immer wieder auf:-) Am Strand war viel Aktivität, denn es war Wochenende. Es gefiel mir sehr, die Kitesurfer zu beobachten, weil das so sehr nach Spaß und genialem Körperbewußtsein aussah. Einfach Lebensfreude pur! Eine große Gruppe etwa 8-jähriger Kinder lernte das Strandsegeln, auch das fanden wir alle sehr interessant. Wir hätten das so gerne ausprobiert, fanden aber auch nach langer Suche niemanden zum Ansprechen wegen der Miete. Schade. In Gedanken und verbal spielten wir es durch, wie es wohl wäre, einfach eines dieser Kids runter zu werfen und dann böse grinsend im Sturm wegzufahren. Machten wir natürlich nicht, aber man kann gedanklich ja Spaß haben:-)

Wir blieben zwei Tage, genossen es, nicht zu fahren. Die Jungs lasen all Ihre Horation Hornblower Bücher zu Ende. Vorsorglich streiteten sie sich schon mal, wer dann da fünfte Buch der Serie daheim als erster anfangen darf:-)
Die Hornblower Verfilmung auf DVD hatten wir in Schweden gekauft und uns auch angsehen. Das sind 8 DVD”s, also wunderbar für einen langen, kalten, verschneiten und dunklen schwedischen Winter. In Schweden war die Serie übrigens sehr günstig, etwas über 20 Euro, bei uns kostet sie 80 Euro! Dafür nahmen wir in Kauf, dass es keine englischen Untertitel gibt, nur schwedische, norwegische, finische und dänische – und wir merkten, dass schwedische manchmal doch sehr hilfreich waren. Nun, die Bücher sind besser, sagen die Jungs, und da die ersten Bände in der Bretagne spielen, war das die optimale Lektüre:-) Hier der Link zu Amazon. Die Jungs werden hier noch ausführlich über diese Serie berichten!

 

Leuchtturm Erquy

Leuchtturm Erquy

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23. Juni 2011

wieder nach Brignogan:-)

Brignogan Plage zieht uns so magisch an, wir können dieser Küste nicht widerstehen. Die Kids – nun unsere Jugendlichen hört sich so seltsam an, wäre aber korrekter – wollten unbedingt nochmal ein paar Tage hier her. Warum auch nicht. Der Strand gibt uns allen Kraft, wir lieben ihn über alles!

Fotos müßte ich eigentlich keine machen:-) Aber, auch, wenn man denkt, man kennt jede Ecke, hat alles schon fotografiert, es stimmt nicht. Immer wieder gibt es was zu entdecken. Und wie das am Meer so ist: Ebbe und Flut verändern ständig alles. Es war Vollmond, die Flut also entsprechend hoch und wir hatten das Glück gegen Abend Höchststand zu haben. Das Licht war auch relativ in Ordnung, es war kalt im Wind und der Wind wir wirklich heftig. Ich und die Kids waren den ganzen Tag draußen, Abends merkte ich, dass ich so richtig windig, sandig, meerwassergetränkt erschöpft war. Unsere drei auch! Nur Gunter fand es zu windig. Er hat aber bisher, weil es ja Sommer ist, auch noch keine Jacke angehabt. Nun, da wäre es mir auch kalt! Ich machte also trotzdem Fotos:-) Da vergesse ich sowieso die Zeit und alles andere  – darüber hatte ich mal in der Naturfoto geschrieben: “fotografische Glücksgefühle” Ich war sehr glücklich, fast bekam ich eine Überdosis. Könnte es aber auch so formulieren: ich füllte meine Akkus auf. So gut.

 

Welle in Brignogan

Welle in Brignogan - aufgenommen mit 17 mm, ich mußte also ziemlich nah an die Wellen ran!

Kirsten, eine Freundin, hatte mir so Neoprenschuhe geschenkt. Ein großer Dank an Dich an dieser Stelle! Die Dinger hatte ich an. Nicht, weil das Wasser kalt war, ja, war es auch, sondern eher, weil der Sand an diesem Strand so grob ist, dass er echt an den Füßen weh tut. Die Schuhe halten durch die Extrachicht an Wasser also sehr warm, sie sind griffig an der Sohle, man muß nicht so auf die Wellen aufpassen, wenn eine kommt, dann kommt sie eben:-) Die Füße sahen, da sie den ganzen Tag über nass gewesen waren am Abend zwar aus wie die eines schrunzeligen Aliens (ja, meine Fantasie geht durch:-) aber sie waren warm. Und das Wichtigste ist: ich traute mich viel näher ans Geschehen ran. Mußte nur noch auf die Kamera aufpassen, die war nicht gegen zu hohe Wellen gewapnet. Auch bei der Unterwasserfotografie sind die Schuhe übrigens sehr praktisch.

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22. Juni 2011

Di. 14.06. nach Point du Van

Pointe du Van

Nebel zieht über das Pointe du Van

Das Wetter blieb, wie es war. Trüb, kalt und neblig. Morgens hatten wir lange mit Giselle und Joachim geredet, wieder lernten wir viel. Die beiden fahren gern nach Schottland, wie sypmatisch. Spät fuhren wir Richtung Point du Raz, das haben wir uns schon Jahre nicht mehr angesehen, da wollten wir so gerne nochmal hin. Doch es war so neblig, teilweise war sogar das Fahren schwierig, denn man konnte nicht viel sehen. An einem Strand hielten wir, es war gesenstisch, wie die Wellen aus dem Nichts ans Land wollten. Ich fand einen Kontainer für vom Strand gesammelten Müll mit der Aufforderung da auch was reinzutun, es wäre Naturschutzgebiet. Tolle Idee! An diesem Strand geriet ich in Treibsand, uff, erschreckend. Man triff auf den Sand und schwubb ist der Fuß weg und nur mit Mühe kommt man wieder raus.

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21. Juni 2011

Mo. 13.06. in St. Guenole

 

Morgens suchten die Jungs vergeblich Brot, die meisten der Bäckereien in diesem Ort, der so viele Sommerhäuser hat, waren geschlossen. So fuhren wir los, fanden einen Supermarkt nicht weit. Danach parkten wir beim Leuchtturm, dessen Spitze konnte man von unten nicht erkennen, trotzdem liefen Leute nach oben:-) Wir machten leider keine Fotos, es war einfach zu trüb. An einigen Ständen gab es Spitzen zu kaufen und Ketten aus Schneckenschalen. Und die Schalen von Abalones. Ich tauschte ein paar Fotos gegen die Schalen, wollte doch meine spärlichen Französischkenntnisse testen:-)#

Leuchtturm Loctudy

Leuchtturm Loctudy

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20. Juni 2011

So. 12.06. von Trevignon nach Penmarc’h

Das Wetter wurde schlechter und schlechter. Nieselregen, richtiger Regen, ergiebiger Regen. Wir wollten doch endlich auch mal Concarneau ansehen, Lisa hatte das empfohlen, doch es war Pfingsten, es war unendlich voll, die Autos stranden km weiter vor der Stadt, es schüttete und es sah auch nicht so aus, als wolle es bald aufhören. So suchten wir einen MC Donalds, tranken einen Kaffee und lasen die emails. Ich gewöhne mich daran, nur einmal die Woche mails zu lesen, gar keine schlechte Idee! Vielleicht sollte ich es daheim auch so machen? Wäre wahrscheinlich wesentlich effektiver? Habe doch gerade das Buch „The 4 hour work week“ gehört:-) Doch, ihr habt richtig gelesen! „Die 4 Stunden Arbeits Woche“ kann es sehr empfehlen.

St Guenole

St Guenole

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20. Juni 2011

Fr. 10.6. von Damgan nach Trevignon

Trevignogn

Trevignogn - nach dem Regen

In der Nacht hatte es geregnet, allerdings ohne unser Wohnmobil merklich sauberer zu waschen. Nach dem Aufstehen verzogen sich die Wolken und wir statteten der Halbinsel Quiberon einen Besuch ab. Die Wellensituation war sehr gedämpft, stilles Meer und einige Segelboote, verfügbare Parkmöglichkeiten für größere Fahrzeuge werden auch immer weniger. Auch auf den Stellplatz für Wohnmobile kann man nur noch nachdem man mit Kreditkarte zahlt. Und es wird teuer, wenn man länger bleiben will. Am ersten und zweiten Tag sechs Euro, dann 30 Euro! Wir hatten keine Lust, wieder lange Wege zu unserem Lieblingsstrand zu laufen – der ist mindestens 5 km weit weg – und auch keine Lust wieder mit diesem Automaten zu kämpfen und dann auf dem Platz zu stehen. So fuhren wir denn weiter um Lorient herum nach Trevignon, um frühzeitig vor dem Pfingstwochenendansturm einen Platz zu ergattern. Irgendwie wickeln wir wieder die Route rückwärts ab. Kurioserweise zeigte sich der Womo-Platz am Strand fast leer, wir aßen recht früh, warteten einen Regenguss ab und konnten am Strand wunderbar die abziehenden Wolken fotografieren.

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17. Juni 2011

Do. 9.6. Port Navalo und weiter nach Damgan

Und weiter gings nach Port Navalo am Ende der Presq’Ile du Rhuys, die den Golf du Morbihan vom Atlantik trennt. Bei schönem Wetter fotografierten wir im Hafen, der ortsansässige Leuchtturm war leider umbaut von mauerbewehrten Villen und hatte Mühe drüberzuschauen. Trotzdem keine schlechte Ecke. Wir fuhren zum nächstgelegenen Stellplatz in Kerjouanno.

Port Navalo

Port Navalo

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16. Juni 2011

Mi 8.6. von La Tranche nach Piriac sur Mer

Nach den morgendlichen Ritualen wie Aufstehen, Frühstück, WC-Entleerung folgten wir der Küstenlinie nordwärts. (Anmerkung Gabi: Wie vorher schon berichtet war ich schon ein paar Stunden am Strand unterwegs gewesen und hatte eine sehr nette, lange Unterhaltung mit der rüstigen 80 jährigen Rentnerin) Bei sonnigem Wetter suchten wir in Les Sables d’Olonne Fotomotive mit Hafenflair, fanden nur eine ewig lange Promenade mit Unmengen Touristen und mussten unverrichteter Dinge an einer Baustellensperrung umkehren. Weiter nach Norden wieder an der Ile de Noirmoutier vorbei versuchten wir unser Glück am Pointe de St.-Gildas, dessen auf der Karte verzeichneter Leuchtturm sich auch gut vor unseren Augen verbarg. Also wieder ans Steuer und weiter, am Touristenmagnet La Baule vorbei nach Piriac sur Mer. Der dorfnächste Stellplatz lag zwar oberhalb des Friedhofes und war recht klein, aber ruhig und zum Hafen war es nicht weit. Wir beschlossen zu bleiben und wurden auch gleich von einer rüstigen Dame in den achtzigern angesprochen. Sie war aus Esslingen aber gebürtige Mainzerin, und zusammen mit ihrem Mann hatten sie eine Menge Tipps und Stories auf Lager. Während unseres abendlichen Rundgangs durchs Städchen waren wir angenehm überrascht, wie sorgsam die alten Gebäude restauriert und mit Blumen geschmückt waren.

 

Piriac sur Mer

Piriac sur Mer

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15. Juni 2011

Esra erklärt die Welt – 2 Warum die Franzosen alles glibberige und schleimige, was sie im Meer finden, verspeisen.

Amy und die Abalone Sniffle, welche wirklich ganz wunderbar schmeckte!

Amy und die Abalone Sniffle, welche wirklich ganz wunderbar schmeckte!

Wie vielleicht bereits bekannt, herrschte vor hunderten von Jahren, noch vor der französichen Revolution, ein kleiner, elitärer und extravaganter Haufen von Oberschicht über das damalige Frankreich, und dieser Haufen nannte sich Adel. Es war dem durschnittlichem Adeligen höchst zuwieder, etwas mit seinen schmutzigen, ihm untergebenen Untertanen gemeinsam zu haben, oh nein, der Adelige wollte besser, größer und toller sein als das erbärmliche Rinnsteingesindel, das unter diversen Kanaldeckeln hauste. Wo der „normale“ Mensch eine Hose und ein Hemd am Leibe trug, da führte der Herzog ein riesiges Samelsurium aus Röcken, Pluderhosen, Halskrausen, Perrücken und Rüschen mit sich spatzieren, die er alle gleichzeit trug und somit wie ein wandelnder Kleiderladen zu wirken versuchte. Und weil der gewöhnliche Mensch sich seinen Lebensunterhalt mit etwas namens „Arbeit“ verdiente, war diese Option für den multibetitelten „Grafen von sonstwo, Herrscher über die soundso, Unterdrücker der wasweisich, Herzog von irgendwo, Vize-sonstwas im Dienste seiner allerheligsten Majestät von blaa, blaa, blaaa…“ nicht auszudenken. Arbeit? Ich? Ein Adliger? Niemals!!

Nein, der gemeine Adelige von hoher Geburt verdiente sich seinen Lebensunterhalt lieber mit so angstrengungslosen Tätigkeiten wie dem Erben. Von Zeit zu Zeit tat er auch aktiv etwas, zum Beispiel wenn er seinen Steuerneintreiber eigenhändig zum Steuerneintreibnen losschickte. Danit machte er sich nicht gerade beliebt bei seinen Untertanen, aber das kümmerte ihn wenig.

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