Plage de Donnant und Inselrundfahrt

Anzeige

Und wieder begrüßte uns ein klarer Tag. Wir krochen früh aus den Betten und liefen den Berg hinunter zum Hafen von Sauzon. Dort warteten wir auf den Sonnenaufgang. Leider versteckte sich die Sonne ziemlich lange hinter einem Hügel doch schließlich legte sie die bunten Häuserzeilen in sanftes, weiches Licht. Ich bin immer gern nah dran, so stapfte ich durch den Matsch im Hafenbecken und genoss gleichzeitig den instensiven Geruch nach Meer. Die Bäckerei hatte früher als gedacht. geöffnet Wir besorgten frische Baguettes. Unsere Speicherkarten hatten schon etliche farbenfrohe Bilder abgespeichert als wir uns wieder auf den Weg hinauf zum unserem Häuschen machten. Dort weckten wir unsere drei Jugendlichen mit dem Duft von Kakao und Kaffee und dem Geräusch brechenden Brotes.

morgens im Hafen von Sauzon

morgens im Hafen von Sauzon

Heute wollten wir die Erkundung der Belle-Ile fortsetzen. Wir fuhren Richtung Locmaria am anderen Ende der Insel und schauten ein paar Strände an. Der Parkplatz am Plage de Grands Sables war menschenleer, wir die einzigen Besucher am größten Strand der Belle-Ile. So einsam ist es im Sommer wohl eher nicht:-) Die Wellen plätscherten sanft im Sand, wir bekamen trotzdem nasse Füße und zogen schließlich weiter. Ein mit malerischen Felsen garnierter Strand ist uns da doch lieber, wenn möglich mit größeren Wellen. Das Gewünschte fanden wir dann beim Plage du Donnant, dem favorisierten Ort der Wellensurfer. Durch weichen Sand staksten wir über die mächtige Düne und wurden vom Donnern der Brandung empfangen. Goldfarben erstreckte sich der Plage de Dunnant vor unseren Augen. Natürlich war das Licht zu mittäglich hart, so genossen wir das Rauschen der Wellen und den sanften warmen Wind ohne großes Kamerageklicke. Na ja, ein paar Fotos machen wir doch immer:-)

Hungrig kehrten wir gegen Nachmittag zurück. Dort kochten wir was Leckeres für den großen Hunger. (wollt ihr auch wissen was? Schinkennudeln:-) Nach dem Essen erst noch eine Verdauungspause zur Restauration unserer Kräfte. Das Kameragepäck ist doch immer schwer zu schleppen und die Schultern entsprechend müde. Frisch gestärkt zogen wir also gegen Abend voller Erwartung auf fotogenes Licht wieder zum Strand. Dort sah es erstmal sehr trüb aus. Eine langweilige Wolkendecke hing über dem Meer, keine imposanten Farben, die Wellen hielten auch noch Siesta. Wir liefen die Dünen hoch und runter und kamen in dem sehr weichen Sanddabei ganz schön außer Atem. Dabei stellten wir fest, dass wir einen riesigen Umweg durch das Dünenmeer genommen hatten und genau da rauskamen, wo wir auch über nassen, festen Sand auf wesentlich kürzerer Strecke hätten laufen können:-) Daraufhin entschieden wir uns, die Klippen zu erklimmen um einen Überblick über diesen Küstenabschnitt zu erhalten. Es wird einem fast schwindelig, so nah am steilen ungesicherten Abgrund zu laufen. Amy fand das gar nicht toll. Und sie hatte die Klippen bei den Felsnadeln von Aiguilles noch nicht gesehen! Wir genossen trotzdem die Aussicht und fotografierten. Doch noch war das Licht nicht wirklich fotogen. Am Horizont konnten wir ein Wolkenloch ausmachen und da kam endlich auch die Sonne durch. Sie tauchte die Landschaft in warmes Licht, wähend uns oben auf der Höhe der kalte Wind in die Klamotten fuhr. Jetzt war ich glücklich ud fühlte mich zur rechten Zeit am rechten Ort. Das sind die Momente für die sich das Schleppen des schweren Foto-Equipements richtig lohnt. So konnte ich diese magischen Momente für Euch alle festhalten:-)

Nach der Rückfahrt sichtete ich die Fotos bis spät in den Abend hinein. Leider kann ich es nicht lassen, sie auch gleich in Lightroom zu entwickeln. Das dauert immer viel zu lange und meine Schultern verspannen sich schmerzhaft, weil ich keinen optimalen Platz für die Computerarbeit habe. Mal sehen, ob ich mich da etwas zurückhalten kann….  Nun, wenn ich es nicht täte, könnte ich nicht täglich neue Fotos in den Blog hochladen.

Total  hundemüde sah ich gegen elf Uhr, wie der helle Mond die leichte Wolkendecke illuminierte. Eventuell ideale Bedingungen für etwas Nachtfotografie. Ich brauchte  viel Überzeugungskraft, meinen Gatten von der Sinnhaftigkeit einer weiteren Fototour zu überzeugen. So standen wir dann zu mitternächtlicher Stunde wieder oben auf den Klippen und fotografierten. Und jetzt hatte sich mein Mann warmfotografiert und wollte kein Ende finden. Natürlich mußten wir hinterher noch sehen, ob sich die Tour auch gelohnt hatte und eine weitere Stunde verging. Todmüde fielen wir schließlich in den verdienten Schlaf.

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

hier schreibt Gabi Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie! Am besten - alles zusammen!

8 Kommentare

  1. Hi Maria,

    vielen Dank, dass Du uns auf dieser Reise wieder begleitest:-)

    Hi Gabi,

    die Fotos sehen wohl wärmer aus, als es ist:-) Leider habe ich die Fingerwärmer daheim gelassen. Einen hatte ich noch von Dänemark in der Jacke und den brauchten wir gestern. Der Wind und abends so 1-2 °C, da friert man sogar nachts im Bett noch von der täglichen Fototour. Aber schön ist’s! Vielleicht wäre Schnee hier auch gar nicht schlecht, gäbe außergweöhnliche Motive:-)

    liebe Grüße
    Gabi

  2. Hallo Gabi,
    da habt ihr euch ja wieder ein richtiges Kleinod ausgesucht,ich schaue mir die Fotos begeistert und ein wenig neidisch an.
    LG Maria

  3. Hallo Gabi,

    lese gerade mit grossem Interesse dass ihr nun in Frankreich seid und prompt werden wir mit wunderschönen Bildern verwöhnt !!!

    Wünsche Euch allen auf alle Fälle eine herrliche Zeit und kann nur sagen „geniesst es“ !

    Liebe Grüsse, Ricarda (bei uns hier in Südnorwegen schneit es gerade…)

  4. Hallo Gabi,
    deine Mutter wies mich darauf hin, dass,wenn man auf meinen Namen klickt,nicht die richtige HP verlinkt wird,nur die,die ich seit Sommer aber nicht mehr habe.
    Daraufhin aktualisierte ich mein Profil( bin ja bei euch registriert),aber das Problem besteht weiterhin.Es muss mit Änderungen bei euch zu tun haben,denn es funktioniete ja vorher.
    Beim Blogroll ist alles in Ordnung.
    Hast du eine Idee?
    LG Maria

  5. Hallo Ihr Lieben!

    Diese Berichte verfolgen wir besonders gespannt, weil wir letzte Woche beschlossen haben, vor den Sommerferien in die, naaaaa, wohin wohl? Genau: Bretagne zu fahren 😉 Die Normandie werden wir natürlich auch erkunden.
    Wir wünschen Euch eine schöne Zeit, viele tolle Fotos und viel gutes Essen (und Wein).

    Alles Gute,
    LG Ursula

  6. Hi Ricarda,

    wir genießen die Sonne und das relativ warme Wetter sehr. Hatten wir doch viel in der Kälte fotografiert und immer mit Handschuhen und Mützen und warmen Jacken, da fühlt es sich so leicht hier mal nur im Norwegerpulli zu arbeiten:-) Und wir haben tatsächlich Tage, an denen wir barfuß im Wasser stehend fotografieren können:-)
    Ursula,
    wenn Ihr nicht mit dem Mobil fahren werdet, kann ich Euch so eine Insel doch sehr empfehlen! Wir fühlen uns extrem wohl und werden sicher wieder kommen…. Und es gibt in der Bretagne noch ein paar Inseln zu erkunden.
    liebe Grüße
    Gabi

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


5reicherts.com speichert zur Bereitstellung einiger Funktionen Cookies auf Ihrem Rechner. Mit der weiteren Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Info

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen