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12. Juni 2012

Channonry Point und Border Collies

Border Collie, Schottland

Morgens war es absolut windstill, die Sonne kam raus. Wow, wie schön der Blick nach Inverness war. Wir zogen alle zusammen zum Leuchtturm los. Die Delfine kamen nicht an diesem Morgen, jedenfalls nicht zur üblichen Zeit. Wir warteten einige Stunden. Schließlich tat sich was, die Meeressäuger waren wie aus dem Nichts plötzlich einfach da.Und das nur wenige Meter von uns entfernt. Klasse!
Doch wieder gab es keine besonderen Aktionen. Wie schade, denn die Sonne schien, doch der Wind war wie immer eisig kalt. So kalt, dass ich wieder Mütze und Handschuhe anzog und sehnsüchtig an die wollenene Unterwäsche im Mobil dachte.
Es waren Unmengen von Menschen auf dem Strand, das hat auch Vorteile, denn wieder fanden wir sehr nette Gesprächspartner. Ich freundete mich mit einer sympatischen Belgierin an, das war etwas ganz Besonderes! Es ist so schön, wenn man direkt merkt, dass man mit jemandem auf einer Wellenlänge ist.

So wurden wir zum warmen Tee in ihr Mobil eingeladen, wollten aber trotz großer Kälte  noch bei den Delfinen verweilen. Die beiden – Dina und Walter mit zwei Border Collies – hatten ihr Mobil auf dem Campingplatz bei Rosmarkie geparkt also in die andere Richtung der Bucht. Wir sagten, dass wir gegen Abend nochmal vorbei kämen.
Gerade als wir uns verabschiedeten und schon ein ganzes Stück gelaufen waren, sahen wir die Delfine hoch in die Luft springen. Wie immer – kaum geht man, passiert etwas!! Es sah auch aus der Ferne noch ergreifend aus. Wir liefen also nochmal zurück, doch natürlich sprangen sie dann nicht mehr. Dann der schweistreibend,e lange Marsch über den Goldplatz zurück zum Mobil. Die Kids hatten sich schon eine Stunde vor uns in die Wärme zurückgezogen.
Ich sicherte die Fotos, schrieb am Bericht, arbeitete an den Kalendern. Brannte die CD’s mit den Fotos, die dringend weg mußten.

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11. Juni 2012

Delfine am Channonry Point

Charly Phillips - der "Adopt a Dolphin Field Officer" vom WDCS

Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem Tag gegen 8:00 Uhr. Die Kids hatten es sich gewünscht mal auszuschlafen, also machten wir uns allein auf den Weg. Der führt übrigens etwa 1,5 – 2 km entlang eines Golfplatzes. Man solle auf Golfbälle achten – wie das gehen soll weiss ich jedoch nicht. Die Dinger sind viel zu klein. Nur zwei Fotografen waren schon da, den einen kennen wir noch von vor drei Jahren. Das ist immer sehr nett, wenn man beim Warten mit Gleichgesinnten reden kann. Esra mag das auch immer ganz besonders, diese Stimmung hier an diesem Strand. Auf dem Campingplatz war es zwar kühl, es wehte jedoch kaum der Wind. Hier an der Stelle, wo man auf die Delfine wartet ist es immer absolut bießtig kalt! Enorm kalt, denn der Wind bläßt mit voller Kraft direkt aus Nord in die Augen. Da wir nicht wandern sondern stundenlang still stehen ist es wirklich sehr unangenehm, man kühlt bis auf die Knochen aus. An diesem morgen kamen die Delfine zwar pünktlich, doch es geschah fast nichts, keine Sprünge, nichts Spektakuläres. Es regnete, die Kamera war dauernd nass, ich wischte und putzte, war selbst ziemlich nass, hatte keine Regenhosen angezogen. Doch es fällt sehr schwer zu gehen, wenn die Delfine noch da sind, also vergeht Stunde um Stunde. Ich lauschte eine ganze Weile den fotografischen Gesprächen und redete schließlich mit Charly, der hier eine ganz außergewöhnliche Anstellung hat. Er fotografiert für den WDCS die Delfine. In den Visitor und Informations Zentren können Interessierte Delfine adoptieren. Charly informiert also ständig über diese Delfine und liefert Informationen und die Fotos dazu.

Vorsicht Golfbälle - der Weg über den Golfplatz zum Delfin Strand ist ziemlich weit...

Vorsicht Golfbälle – der Weg über den Golfplatz zum Delfin Strand ist ziemlich weit…

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