Tarbat Ness, Midges am Lachsfluß, Richtung John O Groats

mal alle fünf Reicherts

Wir warteten morgens, dass die Wolken evtl etwas Kontur bekommen würden. Doch es tat sich nichts, außer, dass die Wolken teilweise abregneten. Wir spielten Rommee mit Blick auf die Rinder. Seltsamerweise hatte ich noch nie so viel Pech beim Rommee wie bei den Spielen auf dieser Reise. Ich liege seit Holland auf Platz fünf! Trotz Nieselregen liefen wir entlang der wunderschönen Küste, bei gutem Fotowetter wäre das der Traum hier! Wir beschlossen nicht noch einen Tag zu warten, sondern uns Richtung Norden aufzumachen. Der Wetterbericht machte uns nicht sonderlich viel Mut, dass das Warten lohnend wäre. Wir fuhren einen kleinen Umweg entlang eines Flußes und besuchten die Shin Falls, wo die Lachse zur Quelle wandern. Lachse sahen wir keine, doch …
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Portmahomack, Tarbat Ness und ein toller Buchladen

Bill Anderson

Das Wetter war trüb am Morgen. Es stürmte und war sehr kalt. Und das schon auf dem Campingplatz, wir wollten uns gar nicht vorstellen, wie kalt es wohl am Delfin Punkt sein würde. So entschieden wir, nicht nochmal schauen zu gehen, sondern machten uns auf den Weg gen Norden. In Dingwall kauften wir beim Tesco ein und liefen danach durch den Ort auf der Suche nach einem Buchladen. Amy hatte schon so viel gelesen, dass ihre Bücher knapp werden. Sie hatte in Stratford upon Avon schon mal drei Bücher gekauft und die waren schon gelesen. Twilight gefiel ihr nicht so, aber aus Mangel an anderem Lesestoff beendete sie auch dieses Buch. Übrigens natürlich alle auf Englisch. In GB gibt es …
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Channonry Point und Border Collies

Border Collie, Schottland

Morgens war es absolut windstill, die Sonne kam raus. Wow, wie schön der Blick nach Inverness war. Wir zogen alle zusammen zum Leuchtturm los. Die Delfine kamen nicht an diesem Morgen, jedenfalls nicht zur üblichen Zeit. Wir warteten einige Stunden. Schließlich tat sich was, die Meeressäuger waren wie aus dem Nichts plötzlich einfach da.Und das nur wenige Meter von uns entfernt. Klasse! Doch wieder gab es keine besonderen Aktionen. Wie schade, denn die Sonne schien, doch der Wind war wie immer eisig kalt. So kalt, dass ich wieder Mütze und Handschuhe anzog und sehnsüchtig an die wollenene Unterwäsche im Mobil dachte. Es waren Unmengen von Menschen auf dem Strand, das hat auch Vorteile, denn wieder fanden wir sehr nette Gesprächspartner. …
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Delfine am Channonry Point

Charly Phillips - der "Adopt a Dolphin Field Officer" vom WDCS

Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem Tag gegen 8:00 Uhr. Die Kids hatten es sich gewünscht mal auszuschlafen, also machten wir uns allein auf den Weg. Der führt übrigens etwa 1,5 – 2 km entlang eines Golfplatzes. Man solle auf Golfbälle achten – wie das gehen soll weiss ich jedoch nicht. Die Dinger sind viel zu klein, als dass man sie auf sich zufliegen sieht. Gespräche mit Fotografen Nur zwei Fotografen waren schon da, den einen kennen wir noch von vor drei Jahren. Das ist immer sehr nett, wenn man beim Warten auf die Delfine mit Gleichgesinnten reden kann. Esra mag das auch immer ganz besonders …
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Findochty nach Fortrose

spielende Delfine

Der Tag fing vielversprechend an. Wieder zog ich gegen 6:00 Uhr alleine los. Es war Ebbe und das Klettern auf den Felsen nicht ungefährlich, ich kam leider nicht nah genug an die Wellen, die wunderbar im Morgenlicht leuchteten heran. So lief ich in den Hafen, die Boote sahen im weichen Licht auch toll aus. Hier findet man tatsächlich Motive überall. Der Vormittag war sehr sonnig mit kleinen Wölkchen, die Delfine schlugen Saltos draußen auf dem Meer. Ich fand mal wieder Gesprächspartner, wir informierten uns über diese praktischen Klappräder. Da hätte ich unterwegs oft gerne eins. Ich durfte sogar Probefahren:-)

Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!

Puffin

Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer sehr früh wach, wollte natürlich mit dem Fotoapparat losziehen, denn morgens würde die Sonne auf den Klippen liegen. Doch es hatte geregnet, das nasse Gras am so steilen Abhang machte mir Angst, da traute ich mich nicht und blieb liegen. Doch gegen 8:00 Uhr krochen wir doch aus den warmen Betten ins eiskalte Mobil. Wir hatten keinen Campingplatz, also keinen Strom, also war es kalt. Es ist zwar Sommer aber saukalt!  Beim Aufstehen fiel uns ein Lieferwagen mit jungen Leuten auf, die Ausrüstung in zahlreiche und sehr große Rucksäcke packten. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass es Vogelforscher waren. Heute würden …
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Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan

Vogelfelsen und Strandgrasnelken

In einem touristischen Prospekt hatten wir ein Bild von den Steinbögen bei Buchan gesehen, da wollten wir nun hin.   Ein wenig frequentierter Parkplatz bot gute Haltegelegenheit, und schon wenige Meter weiter waren wir auf den Klippen. Steile Landzungen ragten ins Meer, wölbten sich über Durchbrüche, der Pfad folgte nah am Klippenrand. Tausende von Seevögeln bevölkerten die Felsen, und sorgten für eine adäquate Geräuschkulisse. Der Wind wehte wieder eiskalt, aber Sonnenschein und weiße Wolken zauberten hinter jeder Biegung eine neue fantastische Aussicht vor uns hin. Vor allem die zahlreichen rot, rosa und lila Blumen faszinierten uns.

Der Weg nach Dunnottar Castle

wunderbare Lage des Dunnottar Castles, Stonehaven, Schottland

Ich wollte endlich mal langsamer machen, so überredete ich Gunter doch noch eine Nacht zu bleiben. Ken, der Platzwart, verlängerte ohne Probleme und schenkte uns wieder den Strom, sehr lieb von ihm. Die Feiertagssituation ist offensichtlich in Schottland nicht so angespannt wie weiter südlich in England. Doch der Campingplatz war schon sehr gut besucht, viele Familien waren mit kleinen Kindern unterwegs. Wir fanden es sehr interessant zu sehe, wieviel Kram so eine Familie im Kofferraum hat, wenn ein Familienzelt gecampt wird. Stundenlang wurde geräumt und aufgebaut. Und das für zwei, drei Tage, dann den ganzem Krempel wieder einpacken. Im Ort war eine Art Jahrmarkt, auf dem sich die örtliche Gewerbe präsentierte. Wir schlenderten über den Marktplatz, überall gab es Lose …
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Scurdie Ness nach Stonehaven

Strandgrasnelken

Lange vor dem Wecker bin ich morgens schon wach. Wenn die Sonne hinten auf das Mobil scheint wird es sehr schnell sehr warm. Das ist praktisch, denn das Licht war richtig schön, die Fototour früh um 6:00 Uhr tat richtig gut. Gunter war sogar mitgekommen. Der Strand war weit, die Wellen leuchteten im Gegenlicht, ein Flüßchen fand den Weg zum Meer und nicht nur da hin, sondern auch zu meinen Socken. Demnächst werde ich mir mal gute Gummistiefel gönnen:-) Nachdem wir dann die allmorgendliche Prozedur mit Aufstehen, Umbauen, Frühstück, Waschen und Rommee-spielen mit den drei Teenagern hinter uns gebracht hatten, fuhren wir rüber nach Ferryden und liefen zusammen zum Leuchtturm. Es war schon kurz vor Mittag, etwas spät für einen …
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