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25. Februar 2011

Sturm und Wellen

Wir scheinen etwas windgeschützt zu wohnen hier auf der Insel, draußen tobt der Sturm. Wir nutzten das Wetter um zu ruhen, zu lesen, zu spielen. Ich war jedoch neugierig, wollte gern wissen, ob sich schon Wellen bilden oder nicht. Wenn man nämlich vor der Tür horcht hört man ein relativ lautes Grundrauschen. Man kann aber nicht genau sagen, woher es kommen, Wellen oder Wind. So fuhren wir nur zum Rorvik Strand, das ist die Straße von Henningsvaer raus und das reichte schon für einen Eindruck. Es stürmt wirklich sehr. Und zwar boeig mit aller Kraft. Wir fotografierten also die aufgepeitsche See, nach und nach rollten die Wellen herein. An einer eher flachen Stelle knallten die Wellen heftig auf die Felsen, es war schon ziemlich dunkel, man brauchte das Stativ, doch würde des dem rüttelnden Sturm standhalten. Ich nutzte meinen Körper als Windschutz, doch konnte mich kaum auf den Beinen halten. Auf der Straße bildet nass geregneter Schnee einen spiegelglatten Belag, zusammen mit den Böen ist es da sehr schwierig sich gefahrlos fortzubewegen oder eben stillzustehen. Na, wir stellten die Kamera auf Serienaufnahme und taten unser Bestes. Ich mag das ja, wenn ich salziges Wasser auf den Lippen schmecke, Talassotherapie vom Feinsten:-)

Morgen soll der Sturm noch anhalten und es soll regnen. Bisher hat der Wetterbericht nicht gestimmt, am besten, wir sehen, wie es aussieht, wenn wir aus dem Fenster schauen…

 

knallende Wellen

knallende Wellen

 

Wasser läuft von den Felsen ab

Wasser läuft von den Felsen ab