Datensicherung ist wichtig und zwar für JEDEN! Fotos auf Reisen sichern

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Auf Reisen nutzt fast jeder eine Kamera – sei es eine Kompakte, eine Spiegelreflex oder das Handy. Die Fotos liegen alle erst mal digital vor. Du hast also erstmal nichts „Greifbares“ in der Hand, keine Filmrollen, keine Abzüge. Wie wichtig die unterwegs aufgenommenen Fotos sind, merkt man oft erst, wenn es zu spät ist. Das Handy oder die Kamera geht verloren, oder die Speicherkarte meldet einen Fehler. Es ist schnurzpiepegal wie professionell die Fotos sind oder wieviele auf einer Reise fotografiert wurden – es ist ein enormer Verlust, wenn die Fotos unwiderbringlich weg sind.

Deswegen raten wir jedem, der digital fotografiert sich über Datensicherung Gedanken zu machen. Datensicherung ist wichtig und zwar für JEDEN!

Wie sichere ich meine Fotos unterwegs

Wie wir unsere umfangreichen Datenmengen sichern, beschreiben wir im Beitrag: Speichern der Fotos unterwegs.

Die Mehrheit unserer Leser fotografiert nicht so datenintensiv, wie wir als Kalender- und Reisefotografen. Hier zeigen wir ein paar Möglichkeiten zur Datensicherung unterwegs, die diesem Tatbestand Rechnung tragen.

An der Grenze nach England. Tschüss Schottland!

Wer so unterwegs ist, legt Wert auf eine kompakte Speicherlösung, wie einen File-Hub mit Powerbank, oder eine Festplatte mit Kartenleser.

Genug Speicherkarten für die Kamera mitnehmen

Speicherplatz auf der Kamera oder dem Smartphone ist eigentlich kein Thema mehr. Digitalkameras nutzen meist SD-Karten, Smartphones und Tablets micro-SD-Karten. 32 GB ist eine ordentliche Größe mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Kapazität kommst du schon mit einer oder zwei Karten durch den Urlaub.

Diese Speicherkarten sind deine Erstsicherung. Wenn sie voll sind, lösche sie nicht und verwende sie wieder, sondern verstaue sie sicher bis zur Heimreise.

Wieviel Speicherplatz brauche ich für meine Urlaubsfotos?

Denke daran, du brauchts den Platz zweimal: einmal als Speicherkartenplatz für die Kamera, und einmal als Backup der Fotos auf einem anderen Datenträger.
Wir haben eine Umfrage auf unserem Blog gemacht, wieviele Fotos unsere Leser im Durchschnitt pro Urlaubstag schießen.
100 Bilder war die häufigste Antwort, das deckt sich auch gut mit unserer Einschätzung.

Beispielrechnung 1: JPG-Fotos
Du fotografierst im JPG-Format mit 5 MB pro Foto
5 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 3500 MB = 3,5 GB Datenvolumen pro Reisewoche
Mit einer 32 GB-Speicherkarte kämst du damit fast 9 Wochen aus.

Beispielrechnung 2: RAW-Format
Du fotografierst im RAW-Format mit 25 MB pro Foto
25 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 17500 MB = 17,5 GB Datenvolumen pro Reisewoche
Eine 32 GB-Speicherkarte reicht damit für 12 Tage.

Beispielreichnung 3: mit Filmaufnahmen
Du fotografierst im JPG-Format und filmst dabei im Schnitt 5 Minuten (100 MB/Minute)
5 MB x 100 Fotos x 7 Tage = 3500 MB +
100 MB x 5 Min. x 7 Tage  = 3500 MB = 7 GB pro Reisewoche
Eine 32 GB-Speicherkarte reicht damit für einen 4-wöchigen Urlaub

Es sollte kein Problem sein, von den Beispielen ausgehend deinen persönlichen Speicherbedarf zu kalkulieren.

Unbedingt Speicherkarten von Markenherstellern kaufen

Kaufe unbedingt Speicherkarten von Markenherstellern, die sind um ein Vielfaches zuverlässiger als billige No-Name-Karten.
Nimm zur Sicherheit eine Speicherkarte mehr als nötig mit. Falls wirklich eine Karte Probleme macht, hast du gleich Ersatz dabei.
Unterbreche niemals Speichervorgänge in deiner Kamera, indem du die SD-Karte oder die Batterie auswirfst. Damit schrottest du deine Speicherkarte mit ziemlicher Sicherheit.

Meldet eine deiner Speicherkarten einen Fehler oder sie zeigt keine Fotos mehr an, dann markiere sie und nutze sie auf keinen Fall weiter. Daheim kannst du mit speziellen Programmen versuchen die Fotos zu retten. Das funktiniert aber nur, wenn die Karte nicht formatiert oder neu beschrieben wurde!

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Woran erkenne ich eine defekte Speicherkarte?

  • Meine Digitalkamera zeigt eine Fehlermeldung, dass die Karte formatiert werden muss oder nicht gelesen werden kann.
  • Meine Digitalkamera ist mit der defekten Karte nicht mehr bedienbar.
  • Bilder und Ordner, die vorher auf der Speicherkarte waren, werden nicht mehr angezeigt.
  • Beim Zugriff auf die Karte werden „Lesefehler“, „Die Karte ist beschädigt“ oder „Speicherkartenfehler“ gemeldet.
  • Die Karte wird entweder überhaupt nicht mehr, oder als nicht formatiert erkannt.
  • Die Bilder auf der Karte sind zwar noch sichtbar, lassen sich aber nicht mehr kopieren oder verschieben.
  • Die Fotos auf der Karte lassen sich zwar noch kopieren oder löschen, neu aufgenommene Bilder werden aber von der Kamera nicht mehr angezeigt.
Ist ein Zugriff auf die Speicherkarte nicht mehr möglich, Karte weglegen bis zur Datenrettung am PC oder Notebook

Ist ein Zugriff auf die Speicherkarte nicht mehr möglich, Karte weglegen bis zur Datenrettung am PC oder Notebook!

Extrem wichtig: das Backups deiner Fotos!

Wir können das gar nicht oft genug wiederholen! Deine Fotos sind wertvoll und das Backup wichtig! Solange deine Fotos nur auf der Speicherkarte oder auf dem Handy liegen, ist die Verlustgefahr relativ groß. Deshalb sollst du unbedingt die Fotos auf einem zweiten Medium speichern

Hast du deine Fotos auf der SD-Karte der Kamera und parallel auf einem anderen Speichermedium gesichert, kommen deine Bilder mit hoher Sicherheit wohlbehalten von der Reise nach Hause.

Speichern in der Cloud

Wohnst du in einem Hotel mit kostenlosem WLan, hast du es einfach. Du überträgst deine Tagesausbeute in deinen Cloudspace. Das erledigen moderne Digitalkameras per Wifi direkt. Achte darauf, dass du ausreichend Akkus mit hast, denn das Wifi kostet Strom! Alternativ verbindest du die Kamera per Bluetooth mit dem Smartphone (Tethering). Cloudspeicher ist aber nicht immer kostenlos. Je nach Anbieter hast du nur einige Gigabyte frei.  Willst du alle deine Bilder in der Cloud speichern, erreichst du schnell die kostenpflichtige Grenze und zahlst monatliche Gebühren.

Cloudspeicher ist bequem, ist leider nicht überall erreichbar und kostet bei größeren Datenmengen Geld.

Cloudspeicher ist bequem, ist leider nicht überall erreichbar und geht bei größeren Datenmengen ins Geld.

Nicht überall stehen Hotels mit freiem WLan herum. Häufiger kommt es vo, dass du in irgeneiner malerischen Ecke unserer schönen Erde unterwegs bist, in der es diesen Service nicht gibt. Entweder fehlen schnelle Internetverbindungen, oder die Datenübertragung ist so teuer, dass der Inhalt einer Speicherkarte einen mittleren vierstelligen Betrag kostet. In dem Fall bleiben dir die folgenden Alternativen.

Weit enfernt von einer Stadt, mitten in der Natur ist es um WiFi und Mobilfunk schlecht bestellt.

Weit enfernt von einer Stadt, mitten in der Natur ist es um WiFi und Mobilfunk schlecht bestellt.

Das eigene Notebook

Die effizienteste Lösung ist immer noch die Mitnahme deines eigenen Notebooks. Die Bilder sind ruckzuck auf das Notebook kopiert, du kannst sogar vor Ort deine Fotos bearbeiten. Viele Notebooks haben einen eingebauten SD Karten Slot, ansonsten brauchst du nur ein Kartenlesegerät. Das direkte Anschließen der Kamera ans Notebook ist nicht empfehlenswert, weil Fehler auftreten können, wenn die Akkuleistung der Kamera für die Übertragung nicht ausreicht.

Wenn du dein Notebook nicht auf der Reise mitnehmen kannst oder willst, bleiben dir folgende Möglichkeiten:

USB On-the-Go (OTG)

Was bedeutet dieses On-The-Go? USB-OTG ist eine Methode, mit der USB-Geräte ohne PC miteinander kommunizieren können. Tatsächlich ist USB-OTG die Lösung vieler Speicherprobleme. Immer mehr Smartphones, Tablets und auch Digitalkameras sind inzwischen USB-OTG-fähig.

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Normalerweise dient der USB-Anschluss dazu, Geräte an einen PC anzuschließen. Dieser enthält die Treiber und Programme, um diese Geräte anzusteuern und zu nutzen. Das können USB-Sticks, Tastaturen, Scanner, externe Festplatten und anderes sein.
Ein Gerät mit USB-OTG kann einen Teil dieser PC-Aufgaben übernehmen. Somit kannst du Daten von deinem OTG-fähigen Tablet oder der OTG-fähigen Kamera direkt auf einen USB-Stick kopieren. Oder die Fotos von der SD-Karte auf dein OTG-Smartphone/Tablet herunterkopieren.

!! Anmerkung !!: die folgenden Tipps funktionieren unter Umständen nicht mit Apple iPhones und iPads, da das Betriebssystem Apple iOS gewisse Einschränkungen beim Datenaustausch und bei der Zusammenarbeit mit diversen Geräten hat.

USB-Sticks sind ideal für das Fotobackup unterwegs : schnell, klein, leicht, günstig und mit viel Platz für deine Bilder.

USB-Sticks sind ideal für das Fotobackup unterwegs : schnell, klein, leicht, günstig und mit viel Platz für deine Bilder. Hier zwei 32 GB-Modelle.

Smartphones und Tablets

1. Smartphone-Fotos auf einem USB-Stick sichern

Im einfachsten Fall hältst du deine Urlaubserinnerungen mit dem Smartphone fest. Hat dieses einen Micro-USB-Anschluss ist es wahrscheinlich OTG-fähig. Deine Bilddaten auf dem Smartphone kannst du über diesen Anschluss direkt auf einen USB-Stick kopieren. Dafür gibt es OTG-fähige USB-Sticks, die haben neben einem normalen USB-Anschluss für PC oder Notebook, einen Micro-USB-Anschluss für Smartphones und Tablets.
Für den Kopiervorgang benutzt du eine Explorer-App, wie z.B. den Nexus USB-OTG-Datei-Manager, oder dem ES Dateiexplorer. Die Kopiergeschwindigkeiten sind relativ flott.

Kosten: ca. 16 Euro für einen 32 GB USB-Stick mit OTG-Funktion

USB-OTG-Sticks haben zwei USB-Anschlüsse, einen großen für den PC, einen micro-USB für das Tablet.

USB-OTG-Sticks haben zwei USB-Anschlüsse, einen großen USB-Typ A für den PC, einen micro-USB für das Tablet.

2. Fotos von der Kamera auf Smartphone/Tablet sichern

Du fotografierst mit einer Digitalkamera und willst die Bilder auf deinem Smartphone/Tablet sichern.
Viele aktuelle Digitalkameras können sich per WiFi mit einem Smartphone verbinden und so die Fotodaten darauf kopieren.
Kann deine Kamera das nicht, ist aber OTG-fähig, brauchst du ein OTG-Adapterkabel und einen SD-Kartenleser. Dein mobiles Endgerät muss natürlich OTG-fähig sein und genügend Speicherplatz haben. Oft ist dieser Speicherplatz über mikro-SD-Karten erweiterbar.
Für den Kopiervorgang benutzt du eine Explorer-App.

Kosten: ca. 11 Euro, für das OTG-Kabel und einen SD-Kartenleser

mit dem OTG-Adapterkabel können USB-Sticks und Kartenleser an das Tablet angeschlossen werden

mit dem OTG-Adapterkabel können USB-Sticks und Kartenleser an das Tablet angeschlossen werden

3. Fotos von der Kamera auf einem USB-Stick sichern

Für den direkten Weg von der Kamera auf den USB Stick bräuchtest du eine OTG-fähige Digitalkamera. Solche Modelle sind aber noch sehr rar.  Darum sicherst du erst auf Tablet, Smartphone oder Notebook, und dann wandern die Bilder von da aus auf den USB-Stick.
Zuerst kopierst du die Fotos von der Kamera auf dein Tablet. Dazu brauchst du das OTG-Kabel und den Kartenleser. Für die anschließende Sicherung benutzt du das OTG-Kabel mit dem USB-Stick.

Diese Methode ist preisgünstig, und du kannst bei Bedarf USB-Sticks dazukaufen und zum Beispiel einen älteren oder kaputten Kartenleser leicht durch ein neues Modell ersetzen.
Ein Nachteil ist, dass nicht alle Kartenleser-Mobilgeräte-Kombinationen funktionieren. Ein weiterer Nachteil, du musst die Fotos erst auf dem Smartphone/Tablet zwischenspeichern, und erst in einem zweiten Schritt auf den USB-Stick kopieren.

Kosten:    OTG-Adapter  3 Euro
SD-Kartenleser                8 Euro
USB-Stick 64 GB           28 Euro

Ein USB-3.0- Kartenleser ist über den OTG-Adapter am Tablet angeschlossen.

Ein USB-3.0- Kartenleser ist über den OTG-Adapter am Tablet angeschlossen. Im Bild ein größeres Modell, das auch CompactFlash-Karten aufnimmt.

Kabellose Datei-Hubs

Mit so einem Multifunktions-Mini-Router kopierst du die Fotos von der SD-Karte direkt auf USB-Sticks oder mobile Festplatten. Der Router hat Anschlüsse für SD-Karten und USB-Speicher. Die Steuerung erfolgt mit der App des Datei-Hubs kabellos über das Smartphone oder Tablet. Vor der Reise solltest du allerdings die erforderlichen Speicherschritte genau testen, damit du unterwegs keine böse Überraschung erlebst.

Die Router-Lösung ist preiswert, flexibel und bietet noch weitere, auf Reisen durchaus wertvolle Funktionen an, wie WiFi-Router, Powerbank, WiFi-Repeater und ähnliches.
Als nachteilig sehe ich höchstens die langsamen Datenübertragungsraten dieser Geräte an. Mit 2 bis 6 MB/s gerät die Kopiererei nach einem fotoreichen Tag zur Geduldsprobe.
Unter den angebotenen Geräten ist der RAV-Power Filehub mein Favorit, Kingston MobileLite Wireless G2 oder die Verbatim MediaShare Multimedia-Box sind weitere bekannte Vertreter dieser Geräteklasse.

Kosten: File-Hub    40 Euro
USB-Stick 64 GB    28 Euro

RAVPowerHub

Der RAV-Power-Hub ist für Reisende so was, wie die eierlegende Wollmilchsau.

WiFi-Festplatten

Diese Festplatten sehe ich mehr als Notbehelf, wenn die obengenannten Methoden nicht mit deinen Geräten funktionieren. WiFi-Festplatten sind ebenso wie die Datei-Hubs nicht die Schnellsten beim Kopieren. Das lässt sich verschmerzen, Probleme bereitet eher die beiliegende Software, dieser haften oft noch diverse Kinderkrankheiten an. Ich denke und hoffe aber, dass sich dieser Zustand mit der Zeit bessert. Informiere dich im Internet vor dem geplanten Kauf einer WiFi-Festplatte, lies die dazugehörigen Kommentare aufmerksam durch, und teste das gekaufte Gerät gründlich vor der Abreise.

Kosten: um die 150 Euro

Imagetanks

Diese mobilen Fotospeicher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, für Freizeitfotografen sind sie überdimensioniert und sprengen den Preisrahmen. Wenn du allerdings die Kosten nicht scheust, erhälst du ein schnelles, zuverlässiges Gerät mit einfacher Bedienung.
Imagetanks, wie der von NEXTO  funktionieren unabhängig von Smartphones, Tablets oder Notebooks, sie sind sozusagen die Vorläufer der OTG-Geräte. Leider kommen sie langsam aus der Mode und werden auch nicht überall angeboten.

Kosten: ca. 300 Euro

Fazit

Egal, wie wenig oder viel du fotografierst – SICHERE DEINE DATEN DOPPELT!

Wenn du wenig fotografierst, reicht dir wahrscheinlich dein Smartphone/Tablet als Speicher für die Sicherung der Fotos aus. Mit einem OTG-Adapter kannst du deine Bilder auf vorhandene USB-Sticks kopieren.
Bist du dir nicht sicher, ob dir das genügt, besorge dir einen File-Hub, wie den beliebten RAVPower, und dazu noch einen ausreichend großen USB-Stick.
Wenn nichts dagegen spricht, nimm einfach dein Notebook mit auf die Reise, und wenn dein Smartphone oder Tablet mit derOTG-Technik nicht zurechtkommt, kannst du dir entweder eine WiFi-Festplatte oder einen Imagetank zulegen, oder du besorgst dir einfach ein günstiges Tablet mit OTG-Funktion und mikro-SD-Karten-Einschub, wie unser Lenovo A8.

Eine Alternative zum OTG-USB-Stick ist ein normaler USB-Stick mit OTG-Adapter.

Eine Alternative zum OTG-USB-Stick ist ein normaler USB-Stick mit OTG-Adapter.

 

 

 

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Wie wir unsere umfangreichen Datenmengen sichern, beschreiben wir im Beitrag: Speichern der Fotos unterwegs.

 

Gunter

Gunter testet gerne neue Geräte wie Kameras, Zubehör, Stative

Autor: Gunter

Gunter testet gerne neue Geräte wie Kameras, Zubehör, Stative

4 Kommentare

  1. LIeber Gunter,
    wie immer sehr aufschlußreich und informativ! Danke dafür!
    Ich hab meist das Notebook (kann man auch gleich wunderbar Reisetagebuch schreiben) zum Doppeltsichern mit, von der Karte auf eine Externe, Bilder aber auf Karte belassen. Dann Notebook und Externe getrennt im Wohnmobil lagern, falls doch mal jemand lange Finger machen will und die kamera/Speicherkarten immer dabei. Zu Hause sicher ich nur noch auf dem NAS, der ist im Netzwerk und so können alle ran und auch die Kids mal beim Bearbeiten helfen. Die haben gelernt, immer erst Kopien zu machen, damit sie mir nicht das Original zerhacken.
    Bei mir ist eher das Verarabeiten und Bearbeiten ein Problem – viele schöne Fotos, die da im Netz liegen, aber wenig Zeit, sie zu zeigen. Fotobuctechnisch bin ich beim Ungarn-Urlaub 2010. Peinlich. Aber das ist eine Fülle von Fotos und Informationen, Kartenmaterial, Schnipsel, Eintrittsmarken, Kassenzettel – ich bin da etwas komisch beim “ alles muss rein“ und die besten Fotos bitte ganzseitig. Im Urlaub selbst jede Menge Fotos und Material gesammelt und dann im Arbeits-Alltags-Trott keine Zeit mehr. Schade.
    ABer zumindest sind die Fotos geschert ;-).

    Liebe Grüße Gabi

    • Hallo Gabi,
      ihr seid unser perfektes gutes Beispiel. Ich finde das cool, dass deine Kids bei der Bildbearbeitung mit zupacken. Und beim Bearbeiten werden alte Erinnerungen wieder wach. Dann hoffen wir mal, dass ihr mit den Fotobüchern bald im Jahr 2015 ankommen werdet.
      Wir wünschen Euch noch Alles Gute für die kommenden Feiertage und dass Ihr heil und nervenschonend durchkommt.

      Viele liebe Grüße von den 5 Reicherts und dem Dackel

      • Lieber Gunter, wir müssen da schon ehrlich sein: sie helfen nur, wenn sie die Fotos gerade selbst brauchen oder ENDLICH mal den einen oder anderen Urlaubsreport brauchen. Und das ist leider selten. Aber sie können es und so ein Netzwerk eröffnet möglichkeiten. 😉 Für die Chronologie muss ich schon sorgen. Also liegt was das angeht 2015 in weiter Ferne…
        Auch für euch eine schöne Zeit und alles Gute! Wir arbeiten hier die Termine ab und freuen uns auf die ruhige Zeit im neuen Jahr. Wer hat eigentlich behauptet, Weihnachten und Advent hätten etwas mit Besinnlichkeit zu tun????
        Macht es richtig und seid lieb gegrüßt! Gabi

  2. Cheers 😉

    Selber Fotograf werden die Fotos als erstes aufs MacBook Pro geschaufelt, dort gesichtet und unscharfe,/doppelte etc. aussortiert. Mit Aufnahmedatum 20xx-xx-xx wurden sie schon zuvor beim Kopieren mit Adobe Bridge auf den Rechner versehen (gelöscht werden kann auf der Kamera dann erst, Bridge lässt kein Verschieben der Daten zu, nur Kopieren. Sicherer, aber lästig). Dann werden die übrigen, brauchbaren als erstes in einen Ordner mit dem passenden Namen (Datum) kopiert, bevor mit den Fotos gearbeitet wird.
    Parallel oder später am Abend werden die Originaldateien dann auf eine zweite Festplatte als Backup kopiert. Wenn ich daran denke, geht diese Festplatte tagsüber mit auf Tour, falls mal ins Ferienhaus eingebrochen und das MacBook geklaut wird oder eine Bombe auf das Ferienhaus fällt oder es abfackelt oder oder oder…
    Backups auf DVD mache ich schon seit Jahren nicht mehr, zu aufwändig, passt nichts drauf, zu langsam. In unseren MacBooks habe ich zudem die DVD-Brenner zugunsten von Festplatten entfernt (und statt der normalen Festplatten SSD-Platten für das Betriebssystem eingebaut).
    Aktuell sind Festplatten das Backup-Medium der Wahl, man muss bloß immer mindestens (!) zwei Kopien insgesamt (also Arbeitskopie oder „Original“ plus ein Backup) haben. Wenn ein Laufwerk ausfällt, muss SOFORT vom anderen eine neue Kopie erstellt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Laufwerke gleichzeitig einen irreparablen Fehler aufweisen, ist gering. Trotzdem hatte ich zeitweise durchaus eine zweite Sicherheitskopie bzw. versuche das auch. Die sollte dann aber an einem anderen Ort gespeichert sein (trockener Keller, Freund…) und kann daher nicht andauernd aktualisiert werden. Aber wenigstens ab und zu, so dass man im Fall der Fälle zumindest den Großteil all seiner Daten hat.

    Glückauf, maach et joot, ’ne schöne Jrooß & bess demnähx, Ollie

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