Anleitung: Die kostenlosen Nik Filter Stand-Alone installieren

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Die Nik Collection gibt es seit Kurzem von Google kostenlos. Eine einmalige Gelegenheit, an diese mächtige Filtersammlung heranzukommen. Damit kannst du Bilder verbessern, verfremden, in Schwarzweiß konvertieren, Entrauschen, Schärfen, HDR-Aufnahmen erstellen …

Die einige hundert Megabyte große Nik-Collection verlangt einiges an Rechenpower von deinem Computer. Wenn die Programme also eine Weile zum Öffnen brauchen, und wenn sich die Filtereinstellungen nur ruckelig vornehmen lassen oder nur verzögert reagieren, ist dein Notebook/PC wahrscheinlich etwas schwachbrüstig.

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Mit Analog Efex auf Alt getrimmt

Anleitung zur Installation der kostenlosen Nik Filter unter Windows:

Lade dir die nikcollection-full-1.2.11-exe von https://www.google.com/nikcollection/ herunter. Der Download-Link steht oben rechts unter dem orangenen Streifen. Einige haben anscheinend die alte nikcollection1211-demo.exe erwischt, die nur 15 Tage lauffähig ist, also aufgepasst, damit du die richtige Datei herunterlädst.

Starte die Installation mit Doppelklick auf die Datei.

Beim Weiterklicken erscheint ein Fenster mit den auf deinem Rechner installierten kompatiblen Anwendungen, für welche die Nik-Filter gedacht sind.
Das können sein: Photoshop, Lightroom, Photoshop Elements oder Adobe Bridge.

Klicke auf Weiter bis zum Abschließen der Installation.

In Adobe Lightroom findest du die Nik-Filter im Kontext-Menü der rechten Maustaste.
In Photoshop tauchen die Nik-Filter in einem eigenen Fenster auf.
In Photoshop Elements tauchen die Nik-Filter in einem eigenen Fenster auf.
Bei Adobe Bridge zeigt sich bei mir nur HDR-Efex Pro in einem Untermenü.

Stand-Alone-Betrieb der Nik-Collection

Normalerweise sind die Module der Nik-Collection in Verbindung mit einem Bildbearbeitungsprogramm vorgesehen, außer HDR-Efex Pro. Es gibt aber einen Trick, die Module im Standalone-Modus zu betreiben:

Zuerst musst du die Nik-Collection installieren. Das kann in seltenen Fällen daran scheitern, dass kein kompatibles Bildbearbeitungsprogramm installiert ist.
In diesem Fall lade dir eine Demo-Version von Adobe Lightroom  oder Photoshop Elements herunter und installiere die vorher. Dafür musst du dich mit einer Email-Adresse bei Adobe registrieren.

Gehe nach der Installation der Nik-Filter in das Programmverzeichnis der Installation. Meist ist das C:\Program Files\Google\Nik Collection\

Darunter findest du die einzelnen Modul-Ordner. In jedem dieser Modul-Ordner findest du die entsprechende .exe-Datei. Im Sharpener Pro-Ordner sind es zwei, eine für das Pre-Sharpening, eine für das Output-Sharpening.

Du kannst zwar jede .exe-Datei doppelklicken und starten, kannst damit aber nicht deine Bilder öffnen. Dazu gibt es einen Trick:

Mit Rechtsklick auf die .exe-Datei wählst du „Senden an“ „Desktop (Verknüpfung)“.
Damit legst du das Icon des Nik-Filtermoduls auf deinem Desktop ab.
Im nächsten Schritt ziehst du das .tif oder .jpg Bild, welches du bearbeiten willst, mit der Maus auf das Icon. Das Programm öffnet sich und du kannst das Bild bearbeiten.

Nik-Collection unter Faststone Image Viewer

Im Faststone Viewer (www.faststone.org) habe ich mir unter Einstellungen-Einstellungen-Programme einige Links auf die .exe-Dateien der Nik-Filter hinzugefügt. Jetzt kann ich mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Bild klicken und kann es im Kontextmenü unter dem Punkt „Mit ext. Programm bearbeiten“ in einem der Nik-Programme öffnen und bearbeiten.

EXTProg003

Über das Kontext-Menü vom Faststone Image Viewer kann ich ebenfalls die Nik-Filter aufrufen und meine Bilder bearbeiten.

Ich gehe davon aus, dass diese Methode auch anderen Bildbetrachtern, wie Irfanview und Xnview funktioniert. Voraussetzung ist nur, dass auf externe Programme verlinkt werden kann.

ACHTUNG: Bevor du die Aktion mit „Speichern“ beendest, solltest du dir bewusst sein, dass dein Ausgangsbild mit der bearbeiteten Version überschrieben wird. Willst du dein Original auch für andere Bearbeitungen benutzen, mache dir besser vor der Bearbeitung ein paar Arbeitskopien, mit denen du experimentieren kannst.

Weitere Hinweise zur Bearbeitung, Anleitungen, Tutorials und Tipps findest du in haufenweise im Internet.

Nik Filter Vergleich

Nik Filter Vergleich, links ohne, rechts mit Nik

Gunter

Gunter testet gerne neue Geräte wie Kameras, Zubehör, Stative

Autor: Gunter

Gunter testet gerne neue Geräte wie Kameras, Zubehör, Stative

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Kategorien Fotografie, Software Schlagwörter ,

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10 Kommentare

  1. Hej Ihr. Und was passiert, wenn die Test-Version wieder weg ist? Dann gehen die Filter bestimmt auch nicht mehr? Mein jetziger Rechner wird das nicht schaffen. 🙁

  2. Hallo Nela,
    keine Angst, die Filter gehen nicht von selbst weg, wenn du die Demoprogramme deinstallierst. Und wie du sie alternativ aufrufst, habe ich im Artikel beschrieben.
    Ich habe eher die Befürchtung, dass dein Notebook sich mit den Nik-Filtern schwer tun wird, aber probieren geht über studieren. Mach einfach mal voran und schau, was dabei herauskommt.
    Gunter

  3. Gibt es das Programm auch für den angebissenen Apfel 🙂

    Wenn ja, würde ich mir es auch gerne runter laden …

    Vielen Dank und Gruss
    Daniela

  4. Pingback: NIK Filter in Phtoshop CC einbinden | Naturfotografie und mehr

  5. Klar gibt es die Nik Collection auch für Mac OS X. Wenn Du auf der Download-Seite von Google ganz nach unten scrollst, findest Du die kompatiblen Betriebssysteme und Grafikkarten.
    Gruss Gunter

  6. Pingback: Wie ich solche Nachtaufnahmen erstelle - Teil 2 die Ausarbeitung - ViennaInside.at

  7. .. Ihr Tipp mit der Verknüpfung – super – habe mir eine extra Ordner auf
    D: angelegt, wo alle Verknüpfungen drin sind .. Also Danke von einem alten Mann .. Könnte ich auch in Tiff abspeichern – es wird ja generell nur
    jpg abgespeichert .. Mit freundlichen Grüßen .. Kron ..

  8. Die bearbeiteten Bilder können sowohl als JPG, auch als TIFF abgespeichert werden. Im „Save as“ Fenster unten bei „Save as type“ anstelle von JPG, TIFF wählen.

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