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26. Mai 2011

Cancale und etwas trübes Wetter

Morgens weckte uns eine große Herde Schafe, die über die Wiese herfielen, und sich an den Mobilen rieben. Esra und ich liefen zum Mt St Michel obwohl es wirklich weit war. Das Licht war klasse, der kalte Wind hatte nachgelassen, so fingen wir erstmals fast an zu schwitzen! Ich machte nur ein paar Fotos, hatte hier ja schon sehr oft fotografiert. Doch fand ich in den schönen Mohnblumen ein bisher neues Motiv, wir waren bisher nur im frühen Frühjahr und späten Herbst hier gewesen, also keine Blumen. Die Touristenmassen, die da einströmten waren gewaltig, da hatten wir schon wesentlich ruhigere Tage erleben dürfen. So entschlossen wir uns nicht nochmal auf den Berg zu laufen. Wir machten uns also weiter auf den Weg gen Westen. Sehr weit fuhren wir allerdings nicht. In Cancale fanden wir oben auf dem Hügel einen Platz, etwas außerhalb, für Wohnmobile. So weit schien es nicht zu sein in den Hafen dieser für die Austern berühmten Stadt. Es sah fantastisch aus von oben herab, das Meer so blau, die Boote so wunderschön strahlend weiss, der Mt St Michel weit am Horizont und Blumen überall. Wir parkten also und liefen hinunter in die Stadt, schauten uns all die Austernbänke an und die Restaurants mit den interessanten Preisen. Weit ab unseres Budgets. Gunter bezweifelte eh, ob er von so klibberigem Zeugs satt werden würde:-)

Austernbänke von Cancale

Austernbänke von Cancale

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