Unser Blog als Genussverstärker oder warum man als Blogger intensiver lebt

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Alexandra Steiner, startete in ihrem Blog eine Blogparade, in der sie nach der Motivation zum Bloggen fragte. Ein hochinteressantes Thema – je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr Ideen kamen in mir hoch.

Seit 13 Jahren berichten wir live von unseren langen Reisen. Wir schreiben, die Blogbesucher lesen – das hört sich so einfach an, und hat doch unglaublichen Tiefgang! Meiner Meinung nach leben Blogger intensiver. Warum erfährst du hier.

Die Zeiten vor dem Bloggen

Im Jahr 2000 starteten wir auf unsere erste große, dreimonatige Reise. Die Kinder waren gerade mal eineinhalb, drei und fünf Jahre alt. Mit dem Wohnmobil zogen wir durch die USA und Kanada. Damals gab es noch keine Blogs – aber Webpages. Zum Teil war die Arbeit damit anstrengend und kompliziert – Internet war kaum verbreitet, Wifi gab es noch gar nicht. So saß ich in den Waschsalons der Campgrounds, in engen, stickigen Büros oder stand gar in einer staubigen Telefonzelle, die einen Anschluss für das Modemkabel hatte. In Internetcafes kämpfte ich damit, den FTP Zugang einzurichten. Es gab damals nicht mal USB Speichersticks – ich mußte jedesmal eine CD brennen um die Bilder und Texte auf den Server zu schicken.

Files

Files – ach, das Sortieren der Ordner!

die 5reicherts im Jahr 2001

die 5reicherts im Jahr 2001

Texte und Fotos für Familie & Freunde

Ich schrieb regelmässig auf allen unseren Fahrten, um die Familie und Freunde daheim von unseren Unternehmungen zu unterrichten. Die Webpage wuchs und wuchs – sie wurde immer umfangreicher. Unsere Reisen wurden länger und zahlreicher. Die Datenmenge machte die Umstellung auf ein Blog schwierig.

Im Jahr 2009 hatte ich es geschafft, meinen ersten Blog einzurichten und online zu stellen. Seither sammelt sich dort unser umfangreicher „Reisecontent“. Das gut gefüllte Gästebuch wurde von Kommentaren abgelöst – die Zeit der direkten Kommunitaktion mit unseren Lesern war gekommen. Ich quälte mich nicht mehr mit html und unansehlichen Webseitenlayouts.

Wie hat sich unser Reiseblog entwickelt?

Seit 2009 reisen wir auch professionell, das heißt wir verdienen mit den Fotos, die wir an den Meeren der Welt aufnehmen, unseren Lebensunterhalt. Die Fotografie spielte bei unseren Web-Auftritten von Anfang an eine große Rolle. Im Blog der 5reicherts vereinen wir seither unsere drei Leidenschaften: das Reisen, die Fotografie und das Zusammensein mit der Familie.

Wir veröffentlichen seit 13 Jahren Live-Reiseberichte

Aber warum mache ich mir nach all den Jahren immer noch die Mühe, abends müde und ausgepowert von einem langen Fototag in der wilden Natur, meine Erlebnisse aufzuschreiben? Warum kämpfe ich immer noch damit, Internetzugänge zu suchen, mich mit lahmen USB Sticks abzuquälen, oder mit trägen Notebooks die Flut meiner digitalen Fotos zu meistern; nur um zeitnah berichten zu können?

Verantwortung gegenüber unseren Lesern und Kommentatoren

Es ist das Zusammenspiel mit unseren Lesern, das mich am Laufen hält! Ein Blog ist natürlich wesentlich interaktiver, als eine Webpage das früher war. Wenn wir von monatelangen Reisen berichten, reisen unsere Leser virtuell mit. Durch das tägliche Bloggen, begleiten sie uns vom Schreibtisch aus in die weite Welt. Die täglichen Kommentare geben meinen Lesern ein Gesicht. Ich kenne etliche unserer Kommentatoren schon seit Jahren, habe einige sogar „Live“ kennengelernt. Beim Schreiben kann ich mir gut vorstellen, wie sie oder er, mit einer Tasse heißem Kaffee, morgens den Computer anwirft, um zu sehen, wie unser Tag auf der Insel war, oder ob wir Erfolg bei der Nordlichtjagd hatten.

Könnte ich unseren treuen Mitreisenden enttäuschen? Nein, das darf ich natürlich nicht. Ich gestehe: diese Motivation brauche ich, sonst würde mein innerer Schweinehund es schaffen, mich davon zu überzeugen, dass das warme Bett soviel gemütlicher ist, als mit einem klobigen Notebook auf den Knien irgendwo auf einem unbequemen Hocker in einer Wohnmobilecke zu kauern.

Die Leser reisen nicht nur mit uns, wir reisen auch für die Leser! Klick um zu Tweeten

Es geht noch einen Schritt weiter: das regelmässige Berichten im Blog intensiviert auch unser Erleben. Wir möchten unseren treuen Lesern wertvollen Inhalt liefern. Dazu recherchieren wir ausgiebig, interviewen Leute und lernen sie dabei kennen und finden Wissenswertes über regionale Eigenarten heraus. Wir stellen vor Ort all die Fragen, die sich unter den Blogeinträgen wiederfinden. Diesen erweiterten „Neugiermodus“ verdanken wir unseren Lesern.

Es spornt uns an, auch für die Leser mit offenen Augen durch die Welt zu streifen. Zum Beispiel interessierten wir uns nicht gerade für Wolle und das Stricken, dieses Thema sprach eine unserer Leserinnen in Verbindung mit unserer geplanten Shetlandreise an. Das war Anreiz genug, einmal vor Ort genauer hinzuschauen. Schafe, Wolle und Tweed erwiesen sich als erstaunlich ergiebiges Interessengebiet, auch für uns Naturliebhaber. Voller neu entdeckter Begeisterung schrieben wir allein darüber ellenlange Texte.

Jedes, tatsächlich JEDES Thema, kann faszinieren, wenn man sich intensiv damit beschäftigt. Klick um zu Tweeten

 Dank unserer Leser haben wir mehr vom Reisen! Wir sehen die Welt nicht nur mit unseren eigenen Augen, die Augen der Blogbesucher sind mit dabei.

Das Blog als persönliches Notizbuch

Die Authentizität der Berichte – trotz aller Mängel, die sie sicher haben – ist äußerst wertvoll für mich und meine Familie. Warum? Ein Beispiel: Im Jahr 2010 verbrachten wir einen langen, außergewöhnlich kalten und schneereichen Winter in Skandinavien. Für ein Magazin musste ich einen Artikel über unsere Wohnmobilreisen in die Bretagne verfassen. Es fiel mir aber im nordischen Schneegestöber schwer, mich in die damaligen Erlebnisse zurück zu versetzen. Zum Glück hatte ich die alten Reiseberichte parat. Ich vertiefte mich darin, und sofort waren die Stimmung und die Eindrücke wieder präsent. Ich roch den modrigen Kirchenduft, fühlte den nassen, warmen Sand zwischen meinen Zehen, hörte die Wellen rauschen und sah die Farbenpracht der Blüten. In Windeseile häckelte ich den 16-seitigen Artikel in die Tasten des Computers, während draußen vor der schwedischen Tür die Welt bei minus 30°C stehen geblieben war, dort rauschte nichts, und all die Gerüche waren zu Eis erstarrt, selbst die Farben hatten sich unter einem halben Meter weissen Schnee versteckt.

Die Begegnungen mit wilden Tieren, die intensiven Gespräche mit Menschen in den bereisten Regionen, unsere leidenschaftlichen Emotionen, wenn wir traumhafte Naturlandschaften sehen, das alles folgt auf den langen Reisen dicht aufeinander. Das öffentliche Tagebuch dient als unser erweitertes Gedächtnis. Ohne die Aufzeichnungen würden die Erlebnisse und Erfahrungen im Nebel der ereignisreichen Zeit verschwimmen.

Das Niederschreiben intensiviert die Erlebnisse

Im Ausformulieren der Text sortieren wir alles Wissenswerte und halten frische Eindrücke fest.

Das Erlebte wird am Abend „verdaut“. Bloggen ist so eine Art Wiederkäuen der Informationen. Klick um zu Tweeten

So wie damals in der Schule: durch das akribischen Niederschreiben des Spickzettels in winzigster Schrift, verankert sich das neue Wissen fest im Kopf des Schülers.

Hatte ich früher ausnahmsweise abends keine Lust, unsere gemeinsamen Reiseerlebnisse zu notieren, flippten unsere vorschuligen Kinder fast aus. „Nein, Mama, schlaf noch nicht, schreib bitte noch die lustigen Geschichten von heute auf!“ „Und vergesse bitte nicht, im Bericht zu schreiben, dass ….“ Wie ihr seht, hatte ich keine Chance, die Aufzeichnung der tageswichtigen Fakten und Stories meiner drei Kindern zu umgehen. Sie erkannten instinktiv die Wichtigkeit des schriftlichen Gedächtnisses.

Jetzt ist unser mittlerweile jugendlicher Nachwuchs soweit, dass er sich auch am Schreiben des Blogs beteiligt. Die Kids bekommen von den Lesern direkte Rückmeldungen und Kritik. Sie lernen für das Leben, während unsere Blogbesucher gleichzeitig live mit tollen Infos versorgt werden. Unser Ältester schreibt sogar inzwischen Artikel für Magazine.

Unser Blog ist ein fest integrierter Teil unseres Lebens geworden – ich denke, ich kann es schon Blogging-Lifestyle nennen.

Gedanken zum Umweltschutz

Als Fotografen sehen wir nicht nur Schönheit, sondern auch die Mißstände. Der Müll, der sich an den nordischen Stränden ansammelt, springt uns förmlich ins Auge. Ebenso die von Fischfarmern erschossenen Robben, die am Strand vergammeln. Natürlich berichten wir auch über diese eher kritischen Themen. Wir interviewen Menschen, die sich für Umweltthemen stark machen, schreiben Blogbeiträge darüber, und verbreiten die wichtigen Informationen. Oftmals juckt es uns in den Fingern, tatkräftig mit anzupacken. Wir sammeln Müll von Stränden auf, auch, wenn uns die schiere Menge des Drecks überwältigt und wir uns fast wie Sisyphus fühlen. Das Blog dient – ohne erhobenen, drohenden Zeigefinger –  als Sprachrohr für die Umwelt.

In einer Welt der ständig negativen Nachrichten sorgen wir dafür, dass sich unsere Blogbesucher ein paar Minuten Auszeit gönnen können. Sie sollen die Schönheit der Natur in unseren Bildern spüren, sich dabei wohlfühlen und Kraft gewinnen. Unsere direkte, ehrliche Reiseberichterstattung zaubert etlichen Lesern ein Lächeln ins Gesicht. Unser Ziel ist es, unsere Fotografie und journalistischen Fähigkeiten vermehrt für den Umweltschutz einzusetzen.

Sammlung praktischer Tipps zur Fotografie und zum Reisen

Auch in den Zeiten, die wir daheim mit dem Aufarbeiten der Fotos verbringen, arbeiten wir täglich am Blog – wir wollen unsere inzwischen zahlreichen Leser einen Mehrwert bieten. Wir gewähren Einblicke in unsere fotografische Arbeitsweise und geben praktische Anweisungen für die kreative Fotografie.

Unsere fotografische Entwicklung ist auf unserer Internetpräsenz gut dokumentiert. Anfangs fotografierten wir analog, dann kam die erste digitale Kompaktkamera dazu, und schließlich die digitale Spiegelreflex. In den Bildern der chronologischen Reiseberichte ist unsere Wandlung von passionierten Hobbyfotografen zum Profi sichtbar.

Wir verbringen inzwischen etwa die Hälfte des Jahres im Ausland, schmunzelnd bezeichnen wir uns als „Reiseprofis“. Wir sammeln Reisetipps, die für uns selbst und für andere Reisende, als Nachschlagewerk dienen. Bei uns wächst zur Zeit zwar nicht die Summe der Euros auf dem Bankkonto, dafür aber der Schatz an Erlebnissen, den uns keine noch so heftige Rezession jemals nehmen kann. Wir werden es nie bereuen, monatelang mit der Familie in der Welt unterwegs gewesen zu sein – immer mit dem Blick auf die Schönheit in der Natur.

Als Fotografen unterwegs mit Kindern – ein Galerie.

Nun noch eine kurze Frage an die Leser: Wie lange reist Du schon mit uns?

Das soll auch mal ein Aufruf an die sein, die sich noch nie zu Wort gemeldet haben 🙂

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

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23 Kommentare

  1. Hab grad festgestellt, dass ich ja hier auch schon seit 10 Jahren mitlese. Wow. Und mein erster Gedanke damals, als du das Blog aufgesetzt hattest, war: Toll, endlich kann ich zu den Livereisen live kommentieren.

    • Hi Michael,

      und aus dem Verfolgen von Blogs können sogar Freundschaften enstehen.
      Es ist einfach genial!
      Durch die Kommentare ist der Blog wirklich „lebendiger“ geworden.
      liebe Grüße
      Gabi

  2. „Die Leser reisen nicht nur mit uns, wir reisen auch für die Leser!“ Ein toller Satz, der wunderbar verdeutlicht, dass Bloggen tatsächlich keine Einbahnstraße ist.

    • Hi Krisine,
      ich empfinde es als große Bereicherung nicht nur zu berichten, sondern mit den Lesern zu kommunizieren. Blogs regen ja geradezu dazu an, bei der Webpage hatte ich das nicht in dem Sinn. Obwohl da öfters mal emails kamen.
      Wie empfindest Du das Bloggen denn? Wie wichtig sind die die Rückmeldungen der Leser?
      Liebe Grüße
      Gabi

  3. Eine wirklich tolle Beschreibung, was Bloggen bedeutet. Ich mache Ähnliches. Seit 2001 veröffentliche ich eine Website zum Thema Reisen und seit 2006 sind mehrere Blogs dazu gekommen. Kaum zu glauben, dass das schon zwölf Jahre her ist. Seit 2008 ist mein Mann mit „an Bord“. Auch wir haben durch das Bloggen viel Bereicherung in unserem persönlichen Leben, auf unseren Reisen und vor allem durch unsere Leser erfahren – etwas, das ich nicht mehr missen möchte.

      • Wir haben inzwischen viele von ihnen persönlich kennengelernt, und da wir alle gemeinsame Interessen haben, ist ein solches Treffen jedes Mal eine ganz besondere Erfahrung. Fast so, als ob wir uns schon ewig kennen.

      • Hi Monika,
        wir hatten einmal in Norwegen auf einer Waltour Ursula mit Familie getroffen. Sie kannten unsere Webpage schon seit Jahren und hatten alles gelesen.
        Das war vielleicht schräg! Ich hatte nämlich nicht Neues zu berichten. Ursuala wußte bereits alles über mich. Sie kannte mich, ich aber sie nicht.
        Jetzt sind wir schon seit ein paar Jahren Freunde und treffen uns hie und da. So schön!

        liebe Grüße
        Gabi

  4. Habe Euren fantastischen Blog leider erst vor wenigen Jahren entdeckt, bin aber seitdem immer fleissig am Mitlesen.

    Und ja…..wir Leser reisen sozusagen mit Euch und das finde ich persönlich eine wunderbare Möglichkeit Interessantes über andere Länder zu erfahren.
    Ihr sprecht viel mit den Einheimischen und erzählt uns dann deren Geschichten und wir, die zu Hause mit dem Kaffee vor dem PC sitzen, können uns an Euren Artikeln und Fotos erfreuen. Es regt auch an, selbst mal das ein oder andere Land in die Urlaubsplanung mit einzubauen und macht uns auf alle Fälle mehr als neugierig.
    Doch selbst wenn man nie die Möglichkeit dazu bekommt, so konnte man doch wenigstens in Eurem Blog darüber lesen und „mitreisen“.

    Dafür möchte ich auch mal wieder DANKE sagen und hoffe natürlich, daß ihr weiterhin den inneren Schweinehund überwindet und uns mit Geschichten verwöhnt, auch wenn eigentlich schon Schlafenszeit wäre…..

    Ganz liebe Grüsse

    • Hi Ricarda,

      das Du immer alles liest habe ich mitbekommen und es freut mich ganz außerordentlich!
      Ich hatte bei einigen Blogbeiträgen zu denen ich mich aufraffen musste, tatsächlich Dich im schönen Norwegen im Hinterkopf 🙂
      Vielleicht regen wir Euch ja auch mal zu Reisen nach GB an? Mir schien, als wolltest Du da unbedingt mal hin?!
      Wir fahren jetzt erst mal nach Norwegen…

      Danke Dir, für’s Mitreisen!

      Gabi

  5. Sehr inspirierend Eure Beiträge! ich bin gerade auch am Schreiben für die Blogparade… Ja, der Satz “Die Leser reisen nicht nur mit uns, wir reisen auch für die Leser!” ist mir auch hängen geblieben… Auf mich umgewandelt würde er heißen: „Ich reise für Geschichten, damit meine Zuhörer in Gedanken bei meinen Erzählaufführungen mitreisen können“ Vor Ort ( in letzter Zeit meist in Asien ) zu recherchieren und Erzähltraditionen nachzuspüren ist mir sehr wichtig und eigentlich würde ich in Zukunft gerne noch öfters reisen. Ich muss es nur gut organisieren mit den Aufführungsterminen…

    • Hallo Uschi,
      es freut mich, dass Du diesen Artikel inspirierend findest.
      Bei uns entwickelte sich das Reisen für den Leser erst nach einer gewissen Zeit. Als wir das Gefühlt hatten, unsere Leser zu „Kennen“.
      Bei einem Geschichtenerzähler ist das wahrscheinlich ähnlich: immer auf der Suche nach Geschichten und, wie man sie erzählen kann. Wir versuchen ja auch immer Geschichten zu erzählen.
      Finde ich spannend!
      liebe Grüße Gabi

  6. Ich „reise“ zwar erst seit ca. einem Jahr mit euch mit, aber dafür sehr gerne. Wir haben sehr viele Informationen für unsere Reise nach Norwegen im Februar bei euch holen können, als wir die Nordlichter fotografiert haben. Vielen Dank für eure Tips!

    Seit ich selber blogge reise ich auch „intensiver“. Ich möchte meine Eindrücke weitergeben können. Durch den Blog habe ich neue Bekanntschaften verknüpfen können und es macht Spass meine Leser kennenlernen zu dürfen.

    • Hallo Juliana,

      schön, von Dir zu lesen und natürlich freue ich mich besonders, dass Dir die Tipps für die Nordlichtfotografie geholfen haben!

      Wer selbst schreibt, reist auch intensiver – ich finde das klasse und genieße es. Ich finde es cool, dass es Dir genauso geht!

      liebe Grüße

      Gabi

  7. Pingback: Blogparaden für Reiseblogger: Vernetzung & Inspiration | Kristine Honig

  8. Ich wollte, ich hätte mehr Aufzeichnungen von unseren Reisen. Wenn ich mir so durchlese, wo Ihr wart, was Ihr erlebt habt, dann fallen mir dabei auch immer Dinge und Erlebnisse ein, die ich selbst hatte. Sachen, die ich schon fast vergessen hatte – und da stimme ich Euch zu: Als digitale Gedächtnisstütze ist ein Blog unschlagbar.

    • Wir hätten viel vergessen, wenn wir es nicht direkt notiert hätten!
      Die Erinnerung spielt einem da einen Streich! Manchmal staune ich selbst, wenn ich etwas von vor 10 Jahren lese – was wir da alles erlebten.
      Unser Ältester, Esra, hat letztens den Bericht über die USA gelesen. Danach wurde er nachdenklich und dann meinte er: „Das muss ja ganz schön anstrengend gewesen sein, als wir klein waren. Da haben wir ganz schön viel Quatsch gemacht!“ Ja, soll er mal wissen wie wirklich war, der Sohnemann 🙂

      Versuch es doch jetzt noch aufzuschreiben, bevor noch mehr in den Tiefen des Gedächtnisses verschwindet!

      liebe Grüße

      Gabi

  9. Pingback: Wie ich ein Blogger wurde | Infopool für Webmaster und Blogger

  10. Auch ich erinnere mich gut an Eure Anfänge … die Technik (zumindest die Blog-S/W) erleichtert das Schreiben sicherlich FALLS der Internetanschluß hergestellt werden kann – was ja auch nicht immer möglich ist. Aber, wie Du schreibst, eine Bereicherung für die LeserInnen und auch für Euch! Wenn ich daran denke, in wievielen Städten wir mittlerweile waren und eigentlich „nur“ die Photos haben … da wäre ein Blog-Tagebuch vielleicht auch ganz nett …

  11. Hallo Gabi,

    ich bin vor drei Jahren bei meiner Urlaubsplanung für Norwegen auf euch gestoßen. Seither freue ich mich immer, wenn ihr euch wieder zu einer neuen Reise aufmacht. Es ist schön mit euch mitzureisen und eure Geschichten zu lesen aber vor allem faszinieren mich die tollen Fotos.

  12. Hallo Gabi,

    habe deinen Artikel zum Thema Reisen und Bloggen gelesen und kann dir nur aus vollem Herzen beipflichten. Das Reisen ist eine Bereicherung der Seele und es ist schön, dass andere daran teilhaben können und auch davon lernen können. Den Umweltaspekt, den du ansprichst, ist etwas, was auch uns sehr am Herzen liegt. Man möchte dem Leser ja eigentlich eine vollkommene Natur präsentieren, die es im wahren Leben einfach nicht mehr gibt. Auch wir müssen auf unseren Reisen immer wieder feststellen, dass die Erde unter den Menschen leidet. Aber gerade als Reisender kann man viel dazu beitragen, dass die Menschen darauf aufmerksam werden und ihr eigenes Handel und Tun überdenken.
    Danke Gabi für den Beitrag

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