Reisetipp – Hurtigruten Tagestour von Stokmarknes nach Svolvaer

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Auf unseren Norwegen-Reisen sind wir oft mit der ganzen Familie mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir lenken unsere eckige Kiste auch auf engen Gassen und suchen immer das Ende der Straße. Diese Freiheit genießen wir. Norwegen ist aber das Land der Fjorde und Inseln. Unserer Meinung nach ist es ein Muss das Land von der anderen Seite – vom Meer aus – anzusehen.

Wir fahren in den Raftsund. Im Hintergrund die Vesteralen.

Wir fahren in den Raftsund. Im Hintergrund die Vesteralen.

Blick zurück in den Trollfjord

Blick zurück in den Trollfjord

Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck

Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck

Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck

Im Raftsund, spät abends auf dem Oberdeck

Amy lehnt erschöpft an der Reling

Amy lehnt erschöpft an der Reling

Auf dem Rückweg im Raftsund. Auch Noah ist von all dem Herumlaufen müde geworden.

Auf dem Rückweg im Raftsund. Auch Noah ist von all dem Herumlaufen müde geworden.

Müde und glücklich ruhen sich die Kids am Abend auf dem Oberdeck aus

Müde und glücklich ruhen sich die Kids am Abend auf dem Oberdeck aus

Ganz nah an den Steilwänden des Trollfjords

Ganz nah an den Steilwänden des Trollfjords

Ein Ausflugsboot im Trollfjord

Ein Ausflugsboot im Trollfjord

Ein Rettungsboot der Hurtigruten von unten

Ein Rettungsboot der Hurtigruten von unten

Wie eine Fata Morgana liegt diese Insel im Fjord

Wie eine Fata Morgana liegt diese Insel im Fjord

An einem schönen, sonnigen Tag im August planten wir deswegen eine ganz andere Tour. Wir hatten vor, mit der Hurtigrute von Stockmarknes nach Svolvaer (von den Vesterålen zu den Lofoten) zu schippern. Bis  dahin hatten wir die wuchtigen Schiffe nur als Verschönerung und Farbtupfer in der sowieso grandiosen Landschaft gesehen. Wir gingen einfach zum Hurtigrutenkai, als das Schiff gerade angelegt hatte und fragten, ob wir mitfahren könnten. Kein Problem, die nette Dame am Eingang drückte uns die Tickets in die Hand und wünschte uns gute Fahrt. So einfach ist das sogar in der Hochsaison!
Jetzt konnten wir uns so ein Schiff endlich auch von innen  ansehen und diese typisch norwegische Art der Fortbewegung erleben.
Plötzlich befanden wir uns in einer ganz anderen Welt. Nicht mehr Wohnmobilist, der auf engstem Raum improvisieren muss. Nein, Kreuzschifffahrer mit allem, wenn auch dezentem  Luxus, mit sehr viel Platz und vielen Menschen. Unsere Kids hatten sich in nullkommanix über das Schiff verstreut, sie liefen ausgiebig über die weiten Decks. Äußerst faszinierend fanden sie die ausgelassenen Sektparties, die in den Jacuzzies am Schiffsheck abgingen.

Die Strecke von Stokmarknes durch den Raftsund ist eine der schönsten Abschnitte der Hurtigrutenlinie und dauert ungefähr fünf Stunden. Darin enthalten ist ein Fahrt in den berühmten Trollfjord.
Der ist so eng, dass wir das Gefühl hatten, über die Reling gebeugt die steilen Felswände mit ausgestreckten Händen berühren zu können.
Wir wollten ursprünglich mit dem günstigeren Bus von Svolvaer zurück nach Stockmarknes fahren. Aber so hurtig war die „Route“ an diesem Tag nicht, wir kamen mit soviel Verspätung in Svolvaer an, dass der Bus schon weg war. Zum Glück legte das nordgehende Hurtigrutenschiff bald darauf am Kai an, so buchten wir kurzerhand die Strecke noch einmal in die andere Richtung.

Die "Midnatsol" kommt im Hafen von Svolvaer an

Die „Midnatsol“ kommt im Hafen von Svolvaer an

Die "Richard With" liegt zum Be- und Entladen am Hafenkai von Svolvaer

Die „Richard With“ liegt zum Be- und Entladen am Hafenkai von Svolvaer

Familienportrait im Fenster

Familienportrait im Fenster

Die drei Reichert Kids auf der Hurtigrute

Die drei Reichert Kids auf der Hurtigrute

Unsere Kids liefen noch eine Weile auf dem Oberdeck herum und zogen sich danach auf die bequemen Sofas im Inneren des Schiffs zurück. Das Wetter war noch relativ gut, bedeckt aber trocken. Ich fotografierte bis es zu dunkel wurde weiter, der Kälte zum Trotz. Mitten in der Nacht erreichten wir schließlich unser Mobil, welches im Hafen von Stokmarknes auf uns gewartet hatte.

Wer also sowieso den Lofoten und Vesterålen einen Besuch abstattet, der sollte sich eine Tagestour als Fußpassagier nicht entgehen lassen. Schöner, bequemer und günstiger kann man die Fjorde und Berge vom Meer aus kaum genießen.

Eines schönen sonnigen Tages bekamen wir die Gelegenheit, mit dem Zodiac in den Trollfjord zu fahren. Dort warteten wir auf die Hurtigrute und waren ganz nah dabei. Doch schaut selbst:

Esra darf das Speedboot steuern

Esra darf das Speedboot steuern

Die "Nordkapp" im Trollfjord, wir sind mit dem R.I.B. unten rechts unterwegs.

Die „Nordkapp“ im Trollfjord, wir sind mit dem R.I.B. unten rechts unterwegs.

Die "Nordkapp" verlässt den Trollfjord

Die „Nordkapp“ verlässt den Trollfjord

Noch ein Fototipp:

Die Schiffe der Hurtigrute sind sehr fotogen, wenn sie in den Fjorden unterwegs sind. Uns gefallen sie am besten im weichen Licht der Nacht von einer der großen Brücken herunter. Eines dieser Fotos schaffte es dann auf das Titelblatt des Die Schiffe der Hurtigruten: Vom Postdampfer zum Erlebnislinerbei Delius Klasing.

Hurtigrute "Richard With" auf dem Weg von den Lofoten nach Stockmarknes

Hurtigrute „Richard With“ auf dem Weg von den Lofoten nach Stockmarknes

Ja warum sehen denn die Kinder so klein aus? Die Tour machten wir leider nur einmal, vor sechs Jahren. Würde sie aber sehr gern nochmal machen, vielleicht ein wenig länger?!

 

Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

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Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

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13 Kommentare

  1. Hallo !
    Wer von Deutschland aus mal die Schiffe sehen will, der kann bei http://www.panomax.de/index_norwegen.html fast täglich die Hurtigrute Schiffe im Hafen von Honningsvag beobachten ( http://honningsvag.livecam360.com/ ) .
    Die südgehenden Schiffe liegen so gegen 05:30 Uhr im Hafen, die nordgehenden Schiffe so gegen 11:30 Uhr.
    Ab 12:30 Uhr wusseln dann die Passagiere, die das Nordkap gebucht haben, um den Globus am nördlichen Ende von Europa ( http://nordkapp.livecam360.com/ ).
    Die ARCHIV Funktion auf der Seite stellt die Aufnahmen vom zurückliegenden Jahr da (1Jahr anklicken).
    Wer also erst vor kurzem am Nordkap war, kann mal gucken ob er aufgenommen wurde (Big Brother is watching you). Uns erging es am 18.09.2013 um 17:00 Uhr so. Die Dame in der orangenen Jacke ist Rita. Einen Tag vorher, um kurz vor 12°° wird unser Bus in Vardø fotografiert.

    Gruß
    Lutz
    P.S. Man kann sich in die Bilder auch hineinzoomen.

  2. Hallo Ihr 5,
    genau die gleiche Idee hatten wir auch also wir auf Lofoten urlaubten…….jedoch viele viele andere Touristen ebenso. Auf Frage nach Tickets bekamen wir zur Antwort, daß frühestens in einer Woche wieder was frei wäre. Leider zu spät für uns, dies wäre nach unserem Rückflug gewesen. So mussten wir verzichten…….
    Kann also nur jedem, der diese Idee im Kopf hat empfehlen, sich gleich noch am Anreisetag auf die Warteliste setzen zu lassen…..vielleicht klappts dann mit der Tour Stokmarkenes-Svolvær.
    Wünsch Euch was und hoffe es geht Euch allen gut !

    • Ja, das hätte ich ja nicht gedacht! Bei uns wars ganz einfach und ich war sehr froh drum. weil wir auf das beste Wetter gewartet hatten. Ich dachte gar nicht, dass es so schwierig ist, Tagestouristen ohne Kabine und Auto mitzunehmen?!

      Danke für Deinen Tipp! Ich hoffe, der hilft den Leuten, die es unbedingt mal machen wollen!

      liebe Grüße,

      Gabi

  3. Hallo,

    bei diesen Bildern geht mir das Herz auf;-)
    Stimme euch voll und ganz zu, das ist mit der schönste Teil der Route und ein unbedingtes Muß! Wie schön, dass ihr den Bus verpasst habt und so die Seereise noch einmal genießen durftet.
    Ich würde aber trotzdem nicht vorbuchen, sondern das Wetter abwarten und relativ kurzfristig buchen.
    Wir hatten im Oktober zur Mitternacht fast Vollmond, der die frisch mit Schnee überpuderten Berge im glatten Fjord spiegelte – traumhaft. Fehlte nur noch grünes Licht für die perfekte Illumination.
    Mit einem Zodiac in den Trollfjord zu fahren ist wohl nicht zu toppen, da habt ihr wirklich was Tolles erlebt – mein Neid sei euch gewiss;-)

    Auf der Nordkapp-Webcam vom 22.10.13 sind wir auch zu finden.Big Brother is watching us;-)

    LG Ursula

    • Hi Lutz – Danke für die tollen Linktipps!
      Hi Ursula – ja, das denk ich mir! Ich träume ja immer noch davon mal ganz hoch und wieder runter zu fahren. Am liebsten würde ich die Tour mit der Lofoten machen – die wird dieses Jahr 50 und ich auch 🙂
      Das wär doch ein cooler Trip!
      Damals war das ein Glücksfall mit dem Zodiac im Trollfjord. Wir hatten es nicht geplant, es lief uns einfach so über den Weg. Nur schnell Ja-Sagen muss man können, wenn sich Gelegenheiten auftun!
      liebe Grüße

      Gabi

  4. @ Lutz:Das ist ja echt ´ne krasse Aufnahme 😉

    @Gabi und Gunter: hej, ich habe euch bei web.de entdeckt. Find ich echt toll, ein Link zu eurem Blog. Jetzt steht dem berühmt werden nichts mehr im Weg.

    LG Ursula.

  5. Dieses Erlebnis hatten wir uns letztes Jahr gegönnt – machte Appetit auf mehr/Meer!

    Wir parkten unser WoMo in Svolvær und fuhren zunächst mit dem Bus nach Stokmarknes, um dort dann dem Postschiff zuzusteigen. Die Abfahrtszeiten von Bus und Schiff lagen günstig und man musste keine Angst haben, den Anschluss zu verpassen.

  6. Hi Thomas,
    ja, so herum geht es natürlich auch. Ist evtl etwas sicherer, weil ein Bus eher weniger Verspätung hat als eine Hurtigrute 🙂
    liebe Grüße
    Gabi

  7. Hallo Gabi,
    das ist echt ein klasse Tipp! Ich bin – gar auf gleichem Schiff – in 2014 die gleiche Route gefahren. Das ist echt lohnenswert für die rund 40 Euro, was diese Rundfahrt kostet. Man ist ja aber auch rund 4 Stunden unterwegs. Wir hatten den Mietwagen in Stokmarknes geparkt und sind Rückzugs dann mit dem Bus (und Fähre!) gefahren. Echt spannend, tolle Landschaft. Apropos toll: euer Blog gefällt mir als Wohnmobilist ausgezeichnet! Chapeaut!
    Viele Grüße,
    Mario

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