Regenwetter auf der Belle Ile fotografieren
Wie ich schon schrieb, das Wetter war fast zu schön. Und ich meinte es tatsächlich so! An unserem letzten vollen Tag auf der Insel wechselte es von Einheitsgrau in Wechselhaft. Das hatte zwar den Nachteil, dass es erst mal nur regnete und wir nicht lange draußen waren, weil die Kameras im Wind gleich unfotogene Tropfen auf der Linse hatten.
Traumstrand Donnant auf der Belle Ile, Bretagne
Doch am Nachmittag klarte es auf und wir waren genau zur rechten Zeit am Strand Donnant auf der Belle Ile. Für ein paar Minuten kam nämlich direkt vor dunklen Wolken die Sonne durch und beschien das wilde Meer mit den brausenden Wellen. Zu gerne hätte ich in diesem Moment ein Dutzend Krakenarme gehabt. Es war sowas von genial. Die dicke, dunkle Regenwolke hing über dem weiten Strand, das Licht war bombastisch. Wir fotografierten was das Zeug hielt.
Schnelle Fotografie bei wechselhaftem Wetter und Wellen
Keine Spur mehr von meditaiver Fotografie. Wir waren beide völlig aus dem Häuschen, so wie glaube ich noch nie zuvor. Die Sonne war schneller wieder weg als es uns lieb war, der Regen setzte direkt ein, wir waren klatschnass.

Wellen und dramatische Wolken, Donnant, Belle Ile

Regenwolke, Belle Ile, Frankreich

Wellen und dramatische Wolken, Donnant, Belle Ile

Weiter Strand, Donnant, Belle Ile

Dynamik im Meer und dramatische Wolken, Belle Ile

Farben des Meeres bei Regenwetter, Donnant, Belle Ile

Regenwolke über Donnant, Belle Ile

Regenwolke über Donnant, Belle Ile

gewaltiges Gezeitenbecken und Regenwetter, Donnant, Belle Ile

Farben des Regenwetters, Donnant

Meer und Regenwetter, Donnant

Welle trifft Fels, Donnant

Welle trifft Fels, Donnant

Welle trifft Fels, Donnant

Donnant Beach, Belle Ile, Bretagne, France

Donnant Beach, Belle Ile, Bretagne, France

Sonne und dunkle Wolken

Felsen und Wellen mit Wolken

Gabi nimmt es fotografisch mit dem Strand und den Wolken auf.
Die Fotografin und das Meer – Gabi auf der Belle Ile
Die Wellen rollten an diesem Tag anders in die Bucht als vorher, so seicht und weit. Viele Meter breit. Das war für mich ein Problem, für eventuelle Beobachter jedoch sicher ziemlich lustig. Ich rannte den Wellen nämlich nach – das Stativ in der Hand, zwei Kamera um den Hals hängend mit dem Rucksack auf dem Rücken. Dann ein Foto mit dem weißen Schaum im Vordergrund, die nächste Wellen kam wieder schnell und ziemlich hoch, so rannte ich wieder zurück, um nicht ganz nass zu werden.
Keine Angst vorm Nasswerden beim Fotografieren
Zu spät kam mir die Idee, ich hätte ja die Schuhe ausziehen können! Nun, es war kalt, aber das hätte ich sicher ausgehalten. Na, egal, es war klasse und Langzeit hätte ich bei dieser Wellenbewegung sowieso nicht hinbekommen, da war zu viel Kraft drin.
Wir kamen nach der Regenfotopause wieder hinter dem Felsen hervor, hinter dem wir Schutz gesucht hatten und fotografierten noch bis zur Dunkelheit weiter.
Was für ein Erlebnis.
Fototipp für wechselhaftes Wetter am Meer: Nutze die Ersatzkamera!
Es macht Sinn, auf Fotoreisen eine Ersatzkamera dabei zu haben. Auch, wenn du nicht täglich zwei Kameras im Rucksack tragen möchtest, macht es gerade bei diesem Wetter Sinn, beide dabei zu haben. Eine Kamera mit Weitwinkelzoom, eine Kamera mit Tele. Wenn die Fotografie so schnell gehen muss, weil sich die Lichtsstimmungen nur kurz halten, hast du nicht die Zeit, Objektive zu wechseln. Zumal es bei Sturm auch sehr viel Gischt in der Luft hat, die du nicht auf deiner Linse haben möchtest.
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Das Tamron Tele SP 70-300mm in der Praxis. Ein Kurztest.
Erfahrungsbericht: Mit dem Tamron SP 70-300mm F/4-5.6 Di VC USD auf der Belle-Ile-en-Mer
Ich hatte das Tele mit dem langen Namen bei einem Tamron-Wettbewerb gewonnen, und kurz vor unserer Abreise zur Belle-Ile-en-Mer traf das Päckchen ein. Eine gute Gelegenheit, das Objektiv auf dieser Fototour auszuprobieren. Ich will hier niemanden mit Tech-Speak und MTF-Diagrammen vergrätzen, sondern kurz schildern, wie sich das Objektiv in der Praxis bewährt und natürlich auf die Bildqualität eingehen.
Hier die „Übersetzung“ des Namens:
70-300mm: die Brennweite, die an APS-Kameras mit Faktor 1.6 112-480mm ergibt, ist schon ganz ordentlich, um auch mal Tiere in der Distanz zu fotografieren.
F 4-5.6: im Vergleich zu teuren Festbrennweiten ist das natürlich nicht berauschend, andererseits sind viele Einsteiger-Zooms noch lichtschwächer. Eine Stufe lichtstärker würde allerdings auch das Gewicht verzwei-, bis -dreifachen.
SP: Super Performance, wie der Name andeuted, ist das die hochwertige Tamron-Objektivlinie.
Di: Digital optimiert für das Vollformat, sind alle neueren Konstruktionen bei Tamron. Objektive die nur bis zur APS-Sensorgröße eingesetzt werden können, heißen Di II.
VC: Vibration Compensation, Tamrons optische Bildstabilisatortechnik.
USD: Ultrasonic Silent Drive, Tamrons Eigenentwicklung des Ultraschall-AF-Motors.
Dann gibt es noch LD, XLD und IF, was für eingebaute Speziallinsen und Innenfokussierung steht.
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Reiseberichte überarbeitet (inkl. Umfrage)
In den letzten beiden Wochen haben wir angefangen, die älteren Reiseberichte in eine neue Form zu bringen, sodass sie besser am Bildschirm lesbar sind. Den Anfang machen der Neuseelandbericht von 2001 (jetzt wieder mit dem Reisebericht aus Kindersicht) und die Osterfahrt 2002 in die Bretagne und Normandie.
Neu ist auch die Möglichkeit, die Reiseberichte in andere Sprachen zu übersetzen, wie es auch hier im Blog seit einigen Tagen möglich ist.
Wir sind momentan auch am überlegen, ob wir die Reiseberichte noch in anderer Form zur Verfügung stellen sollen. Wir würden gern eure Meinung dazu wissen und haben daher mal eine kleine Umfrage eingebunden.
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Gewinner des Buches „Die Schiffe der Hurtigruten“
Unter all den fleißigen Kommenatarschreibern haben unsere Lottofeen Esra Merlin und Gabi den Gewinner durch Los ermittelt. Für die eifrigsten Kommentatoren gab es je 5 Kommentare noch ein Extralos dazu. Und – der Gewinner ist: Ursula L.
Liebe Ursula, das Buch ist unterwegs zu Dir. An alle anderen Kommentatoren nochmals vielen Dank und weiter so. Bald werden wir wieder so eine Aktion starten.
Wer sich für das Buch interessiert, hier der Link zu Amazon.de
Hinweis in eigener Sache: Wir nehmen am Amazon-Partnerprogramm teil (siehe gelber Kasten rechts). Wenn ihr über diesen Link bei Amazon bestellt, fallen für uns ein paar Prozente ab, die wir für die Betreibung unserer Homepage und des Blogs einsetzen. Für euch entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Magische Lofotennacht
Mitternachtssonne auf den Lofoten
Wie magisch die Nächte im hohen Norden, zum Beispiel auf den Lofoten und Vesteralen, sein können wollte ich Euch mal anhand dieser Serie verdeutlichen! An der Farbe habe ich NICHTS gedreht, hätte teilweise eher etwas rausnehmen müssen. Die Sonne verschwand schließlich hinter dem Berg, kam allerdings wenige Stunden später wieder von der anderen Seite und das Schauspiel begann von Neuem!
Wir mögen die Zeiten vor und nach der Mitternachtssonne am liebsten. Da sind diese Stimmungen am längsten. Diese Nacht hier – am 11.Juli 2009 – lag noch im Bereich der Mitternachtssonne. Am 17. Juli geht die Sonne auf den Lofoten dann wieder unter.
Fotografen liebe die Lichtstimmungen auf den Lofoten
Wir Fotografen kennen das. Diese magische Stimmung vor und nach Sonnenuntergang ist nur sehr kurz. Am liebsten wäre man zu dieser Zeit eine Krake oder wenigstens geklont, damit man überall auf einmal sein kann und das Licht wirklich ausnutzen kann. Klick dich durch die Fotos und achte auf die Zeitangabe unter den Bildern. Ja, auf den Lofoten dauert diese Stimmung gefühlt ewig. Und nicht nur gefühlt! Sie dauert und dauert und dauert und du kannst hier hin gehen und dann dahin und in aller Ruhe Stimmungsfotos gestalten!
23:00 Uhr
Fotos von den Lofoten auf Leinwand oder als Abzug gibt es in unserem Bildershop.
Au revoir Belle Ile
Viel zu kurz war unser Besuch auf der Belle Ile. Wir sind längere Reisen gewohnt. Zwei Wochen sind daher sehr ungewohnt und trotzdem mehr, als die meisten Besucher der Belle Ile sich gönnen.
Nun, wir haben die Insel kennen und lieben gelernt. Die Tage waren extrem motivreich. Das Wetter, wie schon erwähnt fast schon zu gut. Sonne und Wärme pur, was für ein Kontrast zu der Reise nach Dänemark gerade mal zwei Wochen früher, wo uns bei minus 18° C das Wasser im Haus eingefroren war.
Sofi kam morgens vorbeik, um das Haus zu übernehmen. Wir zahlten den Strom und die Besuchertaxe. Die Endreinigung kostete 60 Euro – billig im Vergleich zu Dänemark, wo uns der Spaß 150 Euro gekostet hätte. Da zuerst die Fährüberfahrt und anschließend eine 1100 km lange Fahrt anstand, zahlten wir für die Endreinigung und sparten uns somit wenigstens diesen zusätzlichen Stress. Ich fand das sehr angenehm, dass jemand zum Haus kommt und die Abrechnung direkt erledigt, auch, wenn wir sprachlich nicht so ganz harmonierten – wir kein Französisch und Sofi kein Englisch oder Deutsch. Trotzdem war die Unterhaltung sehr persönlich, freundlich und warm. Mit einer netten franzöischen Umarmung inklusive zweier Küsschen auf die Wange wurden wir von Sofi verabschiedet.
Regen in Le Palais, Belle Ile
Regen und der Hafenleuchtturm in Le Palais
Fischerboot im Regen, Belle Ile
Letzter Blick nach Le Palais von der Fähre aus
Der Hafen von Le Palais im Regen
Der Hafen von Le Palais im Regen
Restaurant in der Pfütze, Le Palais, Belle Ile
Regenwetter in Le Palais, Belle Ile
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Auf dem kurzen Weg nach Le Palais zählten die Kinder die Fasane auf den Feldern. Diese hübschen Vögel waren zu unseren täglichen Begleitern geworden. Bei mehr als 20 hörten die Kids jedoch auf zu zählen. Im Hafen angekommen fiel es mir schwer bei diesem wechselhaften Wetter im Wagen zu warten. Ich zog mit der Kamera los und wurde mal wieder klatschnass. Es sah so schön aus, Sonne und Regen, alles so frisch mit fotogenen Wolken in allen Himmelsrichtungen. Auch auf der Fähre konnte ich das Fotografieren nicht lassen. Die Jungs stritten sich mit Gunters Hilfe über ein Schachspiel. Auch das Meer an der Cote Sauvage auf der Quiberon-Halbinsel war ziemlich wild. Zahlreiche Surfer trieben auf Wellen wartend auf dem Wasser. Zu gerne hätte ich angehalten. Doch es war schon spät, der Weg nach Hause noch lang…. Schweren Herzens nahm ich Abschied von der Küste und dem Meer. Die nächste Reise wird wieder länger, zwei Wochen sind doch arg kurz.
Belle Ile – wir kommen wieder!
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Strand von Donnant auf der Belle Ile – Endlich Regenwetter
Regenwetter auf der Belle Ile fotografieren
Wie ich schon schrieb, das Wetter war fast zu schön. Und ich meinte es tatsächlich so! An unserem letzten vollen Tag auf der Insel wechselte es von Einheitsgrau in Wechselhaft. Das hatte zwar den Nachteil, dass es erst mal nur regnete und wir nicht lange draußen waren, weil die Kameras im Wind gleich unfotogene Tropfen auf der Linse hatten.
Traumstrand Donnant auf der Belle Ile, Bretagne
Doch am Nachmittag klarte es auf und wir waren genau zur rechten Zeit am Strand Donnant auf der Belle Ile. Für ein paar Minuten kam nämlich direkt vor dunklen Wolken die Sonne durch und beschien das wilde Meer mit den brausenden Wellen. Zu gerne hätte ich in diesem Moment ein Dutzend Krakenarme gehabt. Es war sowas von genial. Die dicke, dunkle Regenwolke hing über dem weiten Strand, das Licht war bombastisch. Wir fotografierten was das Zeug hielt.
Schnelle Fotografie bei wechselhaftem Wetter und Wellen
Keine Spur mehr von meditaiver Fotografie. Wir waren beide völlig aus dem Häuschen, so wie glaube ich noch nie zuvor. Die Sonne war schneller wieder weg als es uns lieb war, der Regen setzte direkt ein, wir waren klatschnass.
Wellen und dramatische Wolken, Donnant, Belle Ile
Regenwolke, Belle Ile, Frankreich
Wellen und dramatische Wolken, Donnant, Belle Ile
Weiter Strand, Donnant, Belle Ile
Dynamik im Meer und dramatische Wolken, Belle Ile
Farben des Meeres bei Regenwetter, Donnant, Belle Ile
Regenwolke über Donnant, Belle Ile
Regenwolke über Donnant, Belle Ile
gewaltiges Gezeitenbecken und Regenwetter, Donnant, Belle Ile
Farben des Regenwetters, Donnant
Meer und Regenwetter, Donnant
Welle trifft Fels, Donnant
Welle trifft Fels, Donnant
Welle trifft Fels, Donnant
Donnant Beach, Belle Ile, Bretagne, France
Donnant Beach, Belle Ile, Bretagne, France
Sonne und dunkle Wolken
Felsen und Wellen mit Wolken
Gabi nimmt es fotografisch mit dem Strand und den Wolken auf.
Die Fotografin und das Meer – Gabi auf der Belle Ile
Die Wellen rollten an diesem Tag anders in die Bucht als vorher, so seicht und weit. Viele Meter breit. Das war für mich ein Problem, für eventuelle Beobachter jedoch sicher ziemlich lustig. Ich rannte den Wellen nämlich nach – das Stativ in der Hand, zwei Kamera um den Hals hängend mit dem Rucksack auf dem Rücken. Dann ein Foto mit dem weißen Schaum im Vordergrund, die nächste Wellen kam wieder schnell und ziemlich hoch, so rannte ich wieder zurück, um nicht ganz nass zu werden.
Keine Angst vorm Nasswerden beim Fotografieren
Zu spät kam mir die Idee, ich hätte ja die Schuhe ausziehen können! Nun, es war kalt, aber das hätte ich sicher ausgehalten. Na, egal, es war klasse und Langzeit hätte ich bei dieser Wellenbewegung sowieso nicht hinbekommen, da war zu viel Kraft drin.
Wir kamen nach der Regenfotopause wieder hinter dem Felsen hervor, hinter dem wir Schutz gesucht hatten und fotografierten noch bis zur Dunkelheit weiter.
Was für ein Erlebnis.
Fototipp für wechselhaftes Wetter am Meer: Nutze die Ersatzkamera!
Es macht Sinn, auf Fotoreisen eine Ersatzkamera dabei zu haben. Auch, wenn du nicht täglich zwei Kameras im Rucksack tragen möchtest, macht es gerade bei diesem Wetter Sinn, beide dabei zu haben. Eine Kamera mit Weitwinkelzoom, eine Kamera mit Tele. Wenn die Fotografie so schnell gehen muss, weil sich die Lichtsstimmungen nur kurz halten, hast du nicht die Zeit, Objektive zu wechseln. Zumal es bei Sturm auch sehr viel Gischt in der Luft hat, die du nicht auf deiner Linse haben möchtest.
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile