Es waren nur minus 3 ° C also richtig warm, aber die Schneebälle klebten noch nicht ganz so gut.
Aber der Reihe nach: wir waren heute im Wald unterwegs um einen Weihnachtsbaum zu schlagen. Also, die Familien Reichert und Drysen/Berkestam, das sind ganze 10 Leute. Wir hinterliesen mächtig Spuren im Wald…. Aber, auch, wenn es ein Sport zu sein scheint, Weihnachtsbäume zu klauen hier, wir waren im Wald von Maria und Magnus unterwegs und hatten sehr viel Spaß bei der Wahl des Baumes.
Es war super schön im verschneiten Wald, mit Freunden unterwegs, Spaß haben. Magnus suchte einen Baum raus, fragte die anderen, als jeder zustimmt: „was, den Baum wollt ihr? Ne, weiter suchen, das wäre zu einfach…“ Und dann weiter durch den Wald. Ich versuchte einen krummen, kleinen, der zu dicht stand, nein, das war auch nichts…..
Schließlich einigte wir uns auf einen und Esra sägte ihn ab. Nach nur zwei Minuten war der Baum ab und Esra war stolz. Er zog ihn auch hinter sich her nach Hause…

der Baum ist es!!!
Dachten wir, aber das war zu einfach. Noch ein bisschen weiter durch den hohen Schnee…. Da muß es noch was Besseres geben…..

Esra setzt die Säge an…
und schwubs da war der Baum auch schon abgesägt, ahhh….

Esra mit de Baum und Viktoria
die hier ist aus England. Zum Glück, anscheinend gehen zur Zeit keine Flüge mehr…
Und als der Baum dann daheim war, Übermut. Und Schneebälle, die mir nur so um die Ohren flogen. Ich denke, wenn Ihr die Bilder seht, wisst ihr was ich meine.

Noah geht in Deckung

Achtung: Schneebälle
so richtig klebrig war der Schnee glücklicherweise noch nicht. Meist kamen die Bälle bei mir nicht an.

der schwedische Schneetanz

und die Rache mit der Schneeschippe
Weihnachtsbaumjagd und schwedische Weihnachtsbräuche
Von Esra
Die Schweden gehen, wie viele andere Leute auch, eine Woche vor Weihnachten auf Weihnachtsbaumjagd. Weihnachtsbäume jagt der Schwede normalerweise auf Nachbars Grundstück, ja, man könnte sogar fast sagen (und Schweden sagen das auch) dass es eine Art Nationalsport ist, das Tannenbäumchen beim Nachbarn zu stehlen. Diesen Sport betreibend, irrten wir also auf Nachbars Waldgrundstück herum und machten Jagd auf ein potenziell zukünftig sich im schwedischen Wohnzimmer befindliches Bäumchen. Es musste allerdings ein paar Kriterien erfüllen, um ermordet werden zu dürfen. So wollten wir kein Tännchen fällen, das schön frei steht, um ihm keine glorreiche Waldriesenzukunft zu verwehren, sondern eines, welches eingeengt zwischen zwei großen Bäumen steht. Auf diese Art wollten wir ihm das traurige Schicksal ersparen, kläglich einzugehen. Hach sind wir nette Leute.
Magnus hatte nach einiger Zeit ein geeignetes Zielobjekt gefunden, und versuchte nun alle von dessen Tauglichkeit zu überzeugen. Als alle seiner Meinung waren, man sollte dieses unschuldige Wesen ermorden, schwenkte er plötzlich um und war davon überzeugt, dass es einer der größten Fehler in der Menschheitsgeschichte wäre, diesen bestimmten Baum zu fällen. So hatte er seinen Spaß mit uns. Als nach langem Weitersuchen das tauglichste, schönste und passendste Bäumchen endlich gefunden war, begannen wir es zu fällen. Nachdem ich es komplett umgesägt hatte, bemerkten wir, dass wir bei der langen Suche nach dem besten Bäumchen irgendwann von Nachbars Grundstück abgekommen und auf Magnus und Marias Boden gelandet waren. Wir hatten also das Tännchen vom eigenen Grundstück geklaut. Zur Kompensation meinten alle einstimmig, dass mir auch die Ehre gebühren solle, es nach Hause zu schaffen.
Lustige Spuren im Schnee hinterlassend dort angekommen, beschloss die Mehrheit, dass eine Schippe voll Schnee einen angebrachten, zeitweisen Bestimmungsort im Gesicht des Nächsten finden sollte. So entbrannte eine wilde Schneeballschlacht, die niemandes Klamotten trocken ließ. Sogar Gabis Kamera bekam (mehr oder weniger) unabsichtlich eine Schaufel Schnee ab (Gabi wollte ein Foto mit fliegendem Schnee machen). Als alle triefnass und durchgefroren waren, gingen wir rein in die warme Stube und begannen, ein Lebkuchenhaus zu backen (Video kommt morgen).

das war der letzte Schneehaufen, und der traf mich, samt Brille und Kamera. Dann mußte ich erst mal putzen….
Tannenbaum schmück dich….
Der neue Rekord, 33 Sekunden, aufgestellt von der Familie Berkestam/Drysen mit ein wenig Reichertscher Hilfe
Musik: Aurora am Klavier
vorsicht, Schneebälle
Es waren nur minus 3 ° C also richtig warm, aber die Schneebälle klebten noch nicht ganz so gut.
Aber der Reihe nach: wir waren heute im Wald unterwegs um einen Weihnachtsbaum zu schlagen. Also, die Familien Reichert und Drysen/Berkestam, das sind ganze 10 Leute. Wir hinterliesen mächtig Spuren im Wald…. Aber, auch, wenn es ein Sport zu sein scheint, Weihnachtsbäume zu klauen hier, wir waren im Wald von Maria und Magnus unterwegs und hatten sehr viel Spaß bei der Wahl des Baumes.
Es war super schön im verschneiten Wald, mit Freunden unterwegs, Spaß haben. Magnus suchte einen Baum raus, fragte die anderen, als jeder zustimmt: „was, den Baum wollt ihr? Ne, weiter suchen, das wäre zu einfach…“ Und dann weiter durch den Wald. Ich versuchte einen krummen, kleinen, der zu dicht stand, nein, das war auch nichts…..
Schließlich einigte wir uns auf einen und Esra sägte ihn ab. Nach nur zwei Minuten war der Baum ab und Esra war stolz. Er zog ihn auch hinter sich her nach Hause…
der Baum ist es!!!
Dachten wir, aber das war zu einfach. Noch ein bisschen weiter durch den hohen Schnee…. Da muß es noch was Besseres geben…..
Esra setzt die Säge an…
und schwubs da war der Baum auch schon abgesägt, ahhh….
Esra mit de Baum und Viktoria
die hier ist aus England. Zum Glück, anscheinend gehen zur Zeit keine Flüge mehr…
Und als der Baum dann daheim war, Übermut. Und Schneebälle, die mir nur so um die Ohren flogen. Ich denke, wenn Ihr die Bilder seht, wisst ihr was ich meine.
Noah geht in Deckung
Achtung: Schneebälle
so richtig klebrig war der Schnee glücklicherweise noch nicht. Meist kamen die Bälle bei mir nicht an.
der schwedische Schneetanz
und die Rache mit der Schneeschippe
Weihnachtsbaumjagd und schwedische Weihnachtsbräuche
Von Esra
Die Schweden gehen, wie viele andere Leute auch, eine Woche vor Weihnachten auf Weihnachtsbaumjagd. Weihnachtsbäume jagt der Schwede normalerweise auf Nachbars Grundstück, ja, man könnte sogar fast sagen (und Schweden sagen das auch) dass es eine Art Nationalsport ist, das Tannenbäumchen beim Nachbarn zu stehlen. Diesen Sport betreibend, irrten wir also auf Nachbars Waldgrundstück herum und machten Jagd auf ein potenziell zukünftig sich im schwedischen Wohnzimmer befindliches Bäumchen. Es musste allerdings ein paar Kriterien erfüllen, um ermordet werden zu dürfen. So wollten wir kein Tännchen fällen, das schön frei steht, um ihm keine glorreiche Waldriesenzukunft zu verwehren, sondern eines, welches eingeengt zwischen zwei großen Bäumen steht. Auf diese Art wollten wir ihm das traurige Schicksal ersparen, kläglich einzugehen. Hach sind wir nette Leute.
Magnus hatte nach einiger Zeit ein geeignetes Zielobjekt gefunden, und versuchte nun alle von dessen Tauglichkeit zu überzeugen. Als alle seiner Meinung waren, man sollte dieses unschuldige Wesen ermorden, schwenkte er plötzlich um und war davon überzeugt, dass es einer der größten Fehler in der Menschheitsgeschichte wäre, diesen bestimmten Baum zu fällen. So hatte er seinen Spaß mit uns. Als nach langem Weitersuchen das tauglichste, schönste und passendste Bäumchen endlich gefunden war, begannen wir es zu fällen. Nachdem ich es komplett umgesägt hatte, bemerkten wir, dass wir bei der langen Suche nach dem besten Bäumchen irgendwann von Nachbars Grundstück abgekommen und auf Magnus und Marias Boden gelandet waren. Wir hatten also das Tännchen vom eigenen Grundstück geklaut. Zur Kompensation meinten alle einstimmig, dass mir auch die Ehre gebühren solle, es nach Hause zu schaffen.
Lustige Spuren im Schnee hinterlassend dort angekommen, beschloss die Mehrheit, dass eine Schippe voll Schnee einen angebrachten, zeitweisen Bestimmungsort im Gesicht des Nächsten finden sollte. So entbrannte eine wilde Schneeballschlacht, die niemandes Klamotten trocken ließ. Sogar Gabis Kamera bekam (mehr oder weniger) unabsichtlich eine Schaufel Schnee ab (Gabi wollte ein Foto mit fliegendem Schnee machen). Als alle triefnass und durchgefroren waren, gingen wir rein in die warme Stube und begannen, ein Lebkuchenhaus zu backen (Video kommt morgen).
das war der letzte Schneehaufen, und der traf mich, samt Brille und Kamera. Dann mußte ich erst mal putzen….
Ruhe – man hört Schneeflocken fallen
aber nur, wenn der Wind nachläßt:-)
Ich lag heute im Bett und wunderte, warum ich nicht so früh raus komme. Während ich überlegte fiel mir auf, dass es absolut ruhig war. Nichts war zu hören, kein Auto in der Ferne, kein Flugzeug, keine Nachbarn, die irgendwas sägen. Einfach nur Ruhe. So blieb ich liegen und genoss!
Es schneite mehrere Stunden, das sah schön aus im Wind. Esra und Aron fuhren Ski auf dem See, aber der Schnee war zu matschig, da es zu warm war. Nur -2°C.
Ich lief in den Wald und fotografierte. Hielt immer wieder inne um auch da die Ruhe zu genießen. Maria hatte mir erzählt, dass man die Schneeflocken fallen hören kann. Das stimmt. Ich hörte den Schneeflocken zu. Wie schön. Habt ihr auch mal die Schneeflocken gehört?
Heute abend waren wir in der Sauna. Es war etwas schwer raus zu kommen, aber als ich erst mal unterwegs war, war es klasse. Von der Sauna habe ich keine Bilder, das hättet Ihr jetzt gerne:-) Hier also ein paar Fotos vom Schnee:
Esra macht sich bereit zum Skifahren
Esra und Aron auf dem Weg zum See
Schneeflocken
Nachtaufnahmen – den ganzen Tag Sturm
Der Schneesturm, der für Deutschland erwartet wurde wütete den ganzen Tag hier, uff, der Wind der blies und er brachte auch etwas Schnee aber nicht sehr viel. Jetzt knirscht es nicht mehr, wenn man durch den Schnee läuft, es ist warm geworden, nur noch minus 3° C. Ich schrieb heute emails, packte aber nicht alles. Einzige richtige Aufgabe war, bei Maria und Magnus gegen 18:00 Uhr Feuer machen. Sie sind heute den ganzen Tag unterweg und wollen nicht in ein ganz kaltes Haus zurückkommen. Und kalt war es trotzdem, der Sturm blies die Kälte aus dem Haus. Brrr, wir hatten nur 5° im Bad und in den Schlafzimmern….
Meine Kamera steht noch draußen und macht Nachtaufnahmen. Ich hoffe auf Nordlicht. Die Vorheresage ist positiv, es könnte bis hier zu sehen sein. Leider zogen vor einer Stunde wieder Wolken an und die verdecken die Sicht auf die Sterne. Meine Kamera habe ich im Tiefschnee, in einer Schneeverwehung stehen. Also, alles 20 Minuten ziehe ich mich an, denn es bläst noch und ohne Winterklamotten ist das zu kalt. Und jedesmal läuft mir der Schnee in die Stiefel. Jetzt hör ich auf zu Schreiben, ich schau besser mal nach der Kamerabatterie. Ich habe eine neue drinnen, und die hält schon seit 1,5 Stunden:-)
Ökoteoiletten in der Kälte
Schatten der Bäume
Die Bäume wurden vom Mond, der etwas von den Wolken abgeschwächt wurde und von der Weihnachtsbeleuchtung hinter dem Fenster bestrahlt. Ich fand, das war eine gute Mischung.
Licht vom Fenster
Sehnsucht nach dem Meer 2011
Zur Abwechslung mal kein Schnee.Vorstellung des „Sehnsucht nach dem Meer Kalenders 2011“
Nur als kleiner Hinweis, falls ihr noch keinen neuen Kalender habt oder vielleicht ein Weihnachtsgeschenk sucht, zeige ich mal eine Auswahl der Kalenderfotos des „Sehnsucht nach dem Meer 2011“ Kalenders:
Brignogan, Bretagne
Brignogan Plage bei Sturm, Kalenderfoto Sehnsucht nach dem Meer
Mein Lieblingsstrand in der Bretagne, auch, oder besonders bei Sturm.Wir waren letztes Jahr gerade aus England gekommen und genossen die sehr frei zugänglichen Strände der Bretagne sehr. Was für ein Genuß. Wir bewegten uns dann die nächsten Tage auch nicht mehr vom Strand weg, es war fantastisch….
Le Treport, Normandie
Abendstimmung in Le Treport, Sehnsucht nach dem Meer
Der letzte Tag am Meer nach 6 Monaten unterwegs und was für ein klasse Sonnenuntergang. Die Normandie lieben wir sowieso, ah, was für ein Abschluß einer grandiosen Reise.
John o’Groats, Schottland
Wellen, die heranrollen, ich kann stundenlang zusehen Kalenderfotos Sehnsucht nach dem Meer
John O‘ Groats, die Wellen kamen, eine nach der anderen. Es war ein perfekter Sonnentag, und als Bonus, schwammen Robben in der Dünung. Dazu mehr im Reisenbericht auf unserer Webpage.
Vikten, Lofoten, Norwegen
Mitternachtssonne in Vikten
Der Strand bei Vikten auf den Lofoten bot mir unzählige Motive. Ich war bis lange nacht Mitternacht unterwegs. Wahnsinn, wie lange sich diese Stimmung halten kann.
Alle Bilder des Kalenders „Sehnsucht nach dem Meer“ könnt Ihr auf der Webpage von Weingarten sehen. Bestellen kann man den Kalender in allen Buchläden. Meist ist er bei Buch Habel vorrätig. Auch im Internet ist er zu bestellen. Natürlich bei Amazon, aber auch bei Weltbild.
Und morgen geht es weiter mit dem schwedischen Winter. Habe heute nur Skifahren gelernt und ansonsten mal langsam gemacht. Ahh, das tat gut. Morgen soll es schneien, bin mal gespannt.
Stockholm – kurzer Ausflug aber lange unterwegs
wir waren heute in Stockholm. Die Fahrt dahin dauert eine Weile, die Straßen waren zwar halbwegs frei aber trotzdem, vor allem an den Kreuzungen schmierig und einmal bin ich auch gerutscht. Wir kamen fast im Dunkeln an, fanden aber einen Parkplatz im Zentrum und machten uns dann auf den Weg in die Stadt. Teilweise lag knöcheltief brauner Matsch auf den Gehwegen.
Die Schaufenster waren wunderschön dekoriert, überall weihnachtliche Beleuchtung, an fast jeder Ecke konnte man Handschuhe kaufen. Bei minus 10 ° keine schlechte Idee….
In größten schwedischen Buchladen hielten wir uns am längsten auf. Wir hatten uns von Maira, Aurora und Aron getrennt und im Buchladen verabredet. Dann fanden wir den Laden nicht mehr. Gunter hatte sich am H&M orientiert. Dummerweise gibt es mindestens, wenn nicht noch mehr, also an jeder Ecke einen H&M Laden?!
Das Stativ hatte ich mit, aber Gunter meinte, ich solle es erstmal im Auto lassen. Ja und dann wurde das natürlich nichts mehr. Ich muß mir einen ganzen Tag nur für die Stadt nehmen, fotografisch und vielleicht auch zwei….
Ein paar Fotos habe ich trotzdem, aber nur Schnappschüsse:-)
Gunter vor dem Schaufenster
viele Menschen unterwegs:-)
Na, in manchen Läden waren die Schlangen an den Kassen lang. In den Buchläden und auch sonst in einigen Geschäften, liegt Geschenkpapier an Einpackstationen, da kann man selbst die Geschenke verpacken. Hätten wir vielleicht auch machen sollen, weil wir ja hier nicht alles dabei haben, so eine Kiste mit altem Geschenkpapier, was nochmal für eine Verpackung reicht, oder so…
Lichter der Stadt
Ein gezoomtes Foto vorm Stadttheater. Überall standen Polizeiautos und liefen Freiwillige Helfer herum. Es waren nicht allzuviele Leute unterwegs, nicht so, wie in Deutschland. Wir müssen uns bald nochmal mehr Zeit nehmen. Die Fahrt dahin dauert halt schon etwas mehr als zwei Stunden…….