Früh am Morgen, nachdem Gunter im heraufziehenden Schauerwetter etwas fotografiert hatte und wir das Ritual der Sanitärkassettenreinigung zelebriert hatten, fuhren wir weiter Richtung Süden. Einen Zwischenstopp in Crozon nutzten wir, um im lokalen Supermarkt das Wlan-Netz anzuzapfen und den Internetkram zu erledigen. In Port Manec’h angekommen, suchten wir den Leuchtturm an den Klippen, bis wir bemerkten, dass er hinter uns, etwas im Land plaziert war. Die Wolken waren wunderschön fotogen, es war so warm, dass man in T-Shirt rausgehen konnte. Wow, was so ein paar Kilometer Richtung Süden ausmachen!
Felsen bei Camaret
Erstmal ein abendliches Foto, die anderen habe ich noch nicht gesichtet…..
Ein paar Kilometer weiter in der Nähe des Pointe de Trevignon fanden wir einen Strandparkplatz auf dem man auch übernachten durfte. Gegen Abend liefen wir zusammen den langen Sandstrand entlang zum Leuchtturm, die Kinder machten Übungen am Trimm Dich Pfad. Wir schauten ausnahmsweise mal einen Film und fielen anschließend müde in die Betten.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2011/06/GReichert-7469.jpg533800Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2011-06-09 07:03:132019-01-13 18:08:20Leuchtturm Port Manec’h, Pointe de Trevignon
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2011/06/GReichert-2225.jpg533800Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2011-06-08 07:58:462024-02-19 12:36:03Abalonezucht France Haliotis in Lilia
Das Wetter war wieder sehr trüb und es nieselte. Das Suchen nach Baguette dauerte an diesem Tag extrem lang, denn die meisten der Geschäfte hatten Sonntags geschlossen. Gunter hatte in Erinnerung, dass in St Renan ein sonntags geöffneter Supermarkt war, nur fanden wir den nicht. Aber an einem MacDonalds kamen wir per Zufall vorbei und riefen nur ganz kurz die Emails ab. Kurz vor 12:00 fanden wir schließlich eine geöffnete Brotquelle. Doch die Sonne liess sich nicht blicken. So standen wir in St Mathieu am Strand und unterhielten uns, machten Würfelspiele und gingen in den Regenpausen immer mal wieder raus. Den Leuchtturm fotografierten wir in dem grauen Wetter nicht, aber es sah nach nichts aus. Gegen Abend machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz oder einem vernünftigen Campingplatz. Waren jedoch in der Nähe von Le Conquet wenig erfolgreich. So entschlossen wir uns wieder nach Brignogan zu fahren, denn für den nächsten Tag hatten wir ja einen Termin ganz in der Nähe. In Brignogan schien dann die Sonne, wunderbar. Esra und Amy entschieden sich für ein Bad im Meer, Noah fand das Wasser viel zu kalt. Ich fotografierte den ganzen Abend im Wasser stehend, selten hatten wir den Strand so zwischen Ebbe und Flut am Abend. Das bot neue Motive für mich.
Einen Taucher hatten wir beim Fertigmachen für das Schnorcheln gesehen. Als er wieder raus war und sich umgezogen hatte, fing ich ein Gespräch an, um herauszufinden, ob er Englisch spräche. Das tat er und er empfahl mir, es mit dem Schnorcheln zu versuchen, wenn ich das Meer so lieben würde. Meine Füße waren schon kalt gewesen, als ich vor Stunden aus dem Wasser gekommen war, jetzt stand ich auf Eisklötzen. Autsch, das tat ja weh. Seit ich feststellte, dass es Länder gibt, wo es keine Wärmeflaschen zu kaufen gibt – Schweden und Norwegen, wo man es am nötigsten hätte – nehme ich immer eine mit auf Reisen. Jetzt war ich sehr nah dran, sie auch mit heißem Wasser zu füllen und mich aufzuwärmen, doch Amy erweckte mit einer Massage meine tauben Füße wieder zum Leben und ich liess die Bettflasche im Kofferraum. Wir verbrachten eine ruhige Nacht direkt am Meer.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2011/05/GReichert-7328.jpg522800Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2011-06-07 13:58:402019-01-13 18:06:41St Mathieu im Nieselregen dann wieder nach Brignogan
Tolles Wetter hatten wir in den letzten Tagen, wir sind sehr beschäftigt, uns ins Französisch einzuhören, das klappt viel besser, wenn es warm ist und die anderen Mobilisten vor den Autos hocken:-) Wir sagen immer, dass wir kein Franzöisch können, dann reden die Leute trotzdem weiter aber langsamer und wir verstehen jeden Tag mehr. Das macht wirklich Spaß!
Vor lauter Gesprächen kam ich gar nicht dazu, die Fotos anzusehen, neue zu machen oder etwas zu schreiben…..
Ihr müßt also noch ein wenig warten. Und Gabi meinte ja, ich soll mal langsamer machen. Den Rat befolge ich jetzt mal. Ich kann sowieso nie alle Fotos hier zeigen!
Hier schonmal eine schöne Abendstimmung, bald meer…..
Herzliche Grüße aus der sonnigen Bretagne
Gabi & gang
Ps wir haben einen Mc Donalds mit angenehmer Musik gefunden. Endlich
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2020/04/Bretagne-Womo-4029.jpg8001200Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2011-06-03 11:36:532021-05-26 14:51:24weiter gen Süden…..
Unsere zwei Nachbar Damen schliefen sehr, sehr lange. Ich hätte gern noch etwas dem Franzöisch gelauscht, aber auch gegen 11:300 Uhr hoben sich die Fensterläden nicht. So fuhren wir ohne Verabschiedung weiter. In Lampaul Plourazel haben wir schon oft auf dem Aire communale übernachtet. So machten wir uns auf den Weg dorthin, denn mit etwas Glück würde es dort Duschen und eine Waschmaschine geben. Bisher waren wir nur in der absoluten Vor- und Nachsaison um Ostern und in den Herbstferien hier gewesen, da war natürlich alles zu. Jetzt Ende Mai könnten wir vielleicht Glück haben? Hatten wir nicht. Es standen zwar viele Mobile hier, aber Duschen gab es nicht und eine Waschmaschine auch nicht?! Schade. Zuerst überlegten wir noch weiterzuziehen entlang der Küste. In Plougerneau wollen wir am Montag eine Abalonezucht besichtigen, leider hatte ich zu relativ spät bei Sylvain, angerufen um einen Termin auszumachen. Jetzt wollen wir also nicht zu weit gen Westen ziehen, denn dann fahren wir zu viel ZigZack. Das Wetter war wieder sehr trüb, hie und da nieselte es. Wir ruhten uns aus, die Kinder liefen in den Ort um unser täglich Baguette zu kaufen.
Haus mit Bojen
Gegen Abend machten wir eine lange Wanderung entlang der Küste. Da es sehr trüb war, wurden die Karten der Kameras nicht gefüllt. Ich hatte nur 20 Fotos gemacht den ganzen Tag über. Auf dem Platz mit den vielen, vielen Mobilen hatte ich mich Gesprächspartnern gerechnet, doch es war so kühl und windig, dass sich keiner der Besitzer der teueren Gefährte (hier standen mehrere Mobile die weit über 200000 Euro kosten!) vor die Türen trauten. Überall sah man die Satellitenschüsseln auf dem Dach und Fernsehen flimmern! Wie schade, keine Gespräche.
Zur Zeit des Sonnenuntergangs liefen wir nochmal kurz gen Meer, doch keine Wolkenlücke lies ein Scheinen der Sonne zu. So waren wir an diesem Abend früh im Bett.
Und am nächsten Tag wird es spannend – da sahen wir uns die Abalone (Meerohrenzucht) an!!
Wir suchten uns eine Strecke auf der Karte, die touristisch schön angegeben war. Hier waren wir auch schon oft gewesen und so parkten wir wieder da, wo wir schon einmal übernachtet hatten. In Portsal gibt es einen Womostellplatz, den wollten wir einen Tag später anfahren, jetzt war erst mal das offene Meer angesagt. Die Sonne schien, das Meer war wieder tiefblau, eine traumhafte Kulisse! Wir fotografierten etwa eine Stunde lang, die Kids waren wieder zurück zum Mobil gegangen. Doch um Platz im Mobil zu schaffen erkundete ich mit den Kindern die Küste während Gunter das Essen vorbereitete. Wir aßen gemütlich und ruhten uns aus.
Täglicher Baguette Kauf
Doch dann fiel uns auf, dass wir es wieder verpasst hatten frisches Baguette zu kaufen. Also fuhren wir in Richtung des nächsten Supermarktes. Viel zu lange suchten wir, erst in den engen Gassen, dann auf kleinen Landstraßen anch einer Einkaufmöglichkeit. In Portsal, wo wir wieder durchkamen, sahen die Boote im Abendlicht so fantastisch aus, dass ich sehr gerne fotografiert hätte. Doch Gunter und die Kinder sahen schon ein Baguetteloses Abendessen und Frühstück vor sich. Eine grausame Vorstellung. Sie trieben mich an, weiter zu suchen. Kein Foto also, wie schade! Schließlich waren wir brotmäßig erfolgreich, kamen seltsamerweise auf dem Rückweg nicht mehr am Hafen vorbei und parkten dann wieder mit Blick zum Meer.
Französisch Unterricht vorm Wohnmobil
Die Sonne geht sehr spät unter. Wir hatten noch viel Zeit bis zum wirklich magischen Licht. Neben uns parkten dann zwei ältere Damen mit ihrem Wohnmobil ein. Ich suche ja immer den Kontakt, schlich mich also ums Mobil und da wurde ich auch schon auf deutsch angesprochen. Wie schön:-) Wir redeten also eine ganze Weile, eine Wolke zog vor die Sonne, wir holten alle weitere warme Pullover aus den Mobilen und trafen uns wieder auf der Sitzbank zwischen unseren Fahrzeugen. Die Frau meinte, es wäre schade, dass wir kein Franzöisch könnten. „Ja, leider kann man nicht alle Sprachen der Länder, die man bereist lernen“ meinte ich. Ein klein wenig Norwegisch haben wir gelernt und viel Englisch während unseres langen skandinavischen Winters. Für Franzöisch hatten wir keine Zeit gehabt…..
Pointe de Landuvez
So bot mir die Frau an, ein klein wenig Franzöischunterricht zu machen. Cool, eine gute Idee. Ich lernte also wieder die Deklination, die ich vor mehr als 20 Jahren vergessen hatte und hörte einfach ihrem Franzöisch zu. Es ist erstaunlich, wie viel ich verstehen kann, wenn sich jemand die Mühe macht etwas langsamer zu reden. Ich genoß das Gespräch sehr, Esra hörte ich auch etwas in die Sprache ein. Dann wurde das Licht schließlich wieder magisch und Gunter und ich zogen mit den Stativen und Kameras los. Der Horizont hing voller Nebelbänke, so konnten wir an diesem Abend keinen „green flash“, wie am Abend zuvor, sehen.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2011/05/GReichert-6910.jpg533800Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2011-06-02 07:16:542019-01-13 18:03:11Pointe du Landunvez
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