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31. Mai 2012

Lake District

Da es zu den Feiertagen in ganz England unmöglich wäre noch einen Campingplatz zu finden beeilten wir uns damit gen Norden, Richtung Schottland zu kommen. Den Lake District wollten wir uns auf dem Weg jedoch ansehen. Wir frühstückten nochmal im campingplatz-eigenen Restaurant. Denn hier gab es für 0,98 Pfund einen Toast mit Spiegelei, Speck und Würstchen. Das gönnten wir uns mal:-)

typisch englisches Frühstück

typisch englisches Frühstück

Dort war übrigens die tolle Info bezgl der Vogelfütterung her.
Wir plauderten noch hier und da, verabschiedeten uns noch von den Gänsen am Fluß und zogen weiter. Die Fahrt an Birmingham vorbei verlief relativ angenehm, weil wir außerhalb des Berufsverkehrs unterwegs waren. Die Straßen waren voll, doch der Verkehr floß. Erst als wir von der größeren Straße abkamen wurde es stressig, denn sie war so eng, wie die damals in Wales. Also mit vielen Hecken, überstehenden Bäumen und schnellem Verkehr, auch Lastwagen uns Busse auf der anderen Seite und das passte kaum. Uff, es strengte mich gewaltig an. Am Visitor Center versuchte ich Infos bezgl Campingplätze zu bekommen. Doch kaum standen wir auf dem Parkplatz mußten wir auch für mindestens eine Stunde zahlen, dabei wollte ich nur für wenige Minuten ins Center. Eine Kamera fotografiert die ankommenden KFZ und ermittelt das Nummernschild. Beim Automaten muß man das Nummernschild auch eintippen und zahlt man gar nicht oder zu wenig wir man automatisch beim Rausfahren registiert und der Knollen kommt per Post. Mindestsumme war 1,80 Pfund!
Die Region war atemberaubend, wenn ich dann beim Fahren auch die Zeit zum Genießen fand. Die Bäume, die grünen Hügel und kleinen Farmen. Ach, wie oft ich schon den Film “Miss Potter” mit Rene Zellweger angesehen habe (eine absolute Empfehlung übrigens, einer meiner Lieblingsfilme!)

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04. September 2011

Nordlicht und Sterne

Nur kurz melde ich mich zu Wort. Bin noch sehr beschäftigt mit meinen Daten. Mein Lightroom möchte zur Zeit nicht so wie ich. Dauernd verhaut er mir die getane Arbeit. Frust! Dabei wäre ich schon dreimal fertig gewesen:-(

Aber, hier mal was anderes. Ein Foto von Sternenbahen und dem Nordlicht. Die Bäume finde ich sehr interesant, weil die Sterne so schön sichtbar dahinter her wandern. Ich freue mich über Rückmeldungen

Das Filmratespiel werde ich morgen auflösen. Der “Nichtkalender” ist schon an die Gewinnerin unterwegs!

Nordlicht und Sternenbahnen

Nordlicht und Sternenbahnen

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15. Januar 2011

Allee im Schnee

Diese wunderschönen Alleen genieße ich sehr. Hier ein Fotos, damit Ihr diese Schönheit auch sehen könnt. Im Winter wirkt alles eher schwarz weiss.

Allee im Schnee

Allee im Schnee

Birken

Birken

da wir meist sowieso eher wenig Licht haben, bieten sich solche “Ziehexperimente” an.

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07. Januar 2011

Sehnsucht nach “grün”

Wir haben jetzt seit Anfang November Schnee. Alles weiss und meist bläulich in der Licht Stimmung. Klicke ich mich durch meine älteren, Sommer und Herbstbilder, merke ich, wie stark ich auf Farben reagiere. Wahnsinn: man vermisst sie doch mehr, als man denkt!

Wir bereiten uns für die Reise gen Norden vor. Das ist zeitweise etwas anstrengend, weil es doch für uns noch einige ungewisse, unbekannte Aspekte zu bedenken gibt. Da wir so lange Strecken im Winter noch nicht gefahren sind, ja auch den VW T4 erst seit kurzem haben, können wir nur versuchen anzunehmen, wie es wird. Spannend ist es also!

Doch ich freue mich sehr auf die Lofoten, das Nordlicht fasziniert mich ungemein. Ich bin fast schon süchtig danach. Jetzt weiss ich aber auch warum. Diese Schneelandschaft ist grandios aber das grün fehlt. Und das Nordlicht im Norden liefert diese ansonsten fehlende Farbe:-) Im September hatten wir ja schon das größe Glück Nordlichter erleben zu dürfen. Da war die Landschaft, weil der Mond meist hinter den Bergen hing und die schneelose Gegend nicht beschien, sehr, sehr dunkel. Ich mag es mit Schnee lieber.

Hier als Vorschau schon mal ein paar Nordlichter und ein Link zu Jürgen Ratgeb’s Nordlicht Seite (er kann meine Begeisterung sicher gut verstehen:-)

 

Nordlicht und herbstlicher Baum

Nordlicht und herbstlicher Baum

 

Nordlicht und Wolken

Nordlicht und Wolken

Nordlichter in herbstlicher Landschaft. Das war auch ein super Erlebnis. Ein paar Blogeinträge dazu hatte ich hier gemacht.

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31. Dezember 2010

Bäume

Heute nur ein Foto. Wenn die Sonne rauskommt und der Nebel vom See her über die Landschaft zieht, dann hält uns drinnen nichts mehr. Hier ein Foto, auf dem ich drauf bin. Da sieht man mal, wie groß die Eichen im Naturschutzgebiet sind.

Gabi und die großen Eichen

Gabi und die großen Eichen

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28. Dezember 2010

Nebel und Sonne bei minus 10° C

VWT 4 im Schnee und Nebel

VW T 4 im Schnee und Nebel

Die Sonne schien, das macht doch gleich viel Spaß. Es war viel Schnee gefallen, die Kinder schaufelten erst mal das Auto frei morgens, das dauerte, der Schnee war nämlich relativ klebrig gewesen. Wahnsinn, wieviele verschiedene Schnees es gibt. Das Auto war an 4 Seiten zugeschneit, sah sehr schön aus, nur der dreckige Teil unten schaute noch raus. Trotzdem ist der Schnee extrem leicht, wenn man durchläuft, durch den frischen, neuen Schnee ist der so richtig schön fluffig. Aber nur da, wo er nicht über einer alten Schneeschicht liegt. Ansonsten ist es sehr schwierig zu laufen, denn er reicht mindestens bis zu den Knien, meist noch höher….

Dann kam der Nebel vom See. Wunderbar sah das aus. Da wurde ich sehr schnell, sehr nervös, das war klasse. Das Auto war schon halbwegs frei, die Kinder wollten noch ein paar Scenen für den Film drehen, wir machten uns auf den Weg. Und zwar nochmal zu den großen Eichen an der anderen Seite des Sees. Vor uns war schon jemand da gewesen, es gab eine Spur, erst zu spät dachten wir daran, dass es evtl eine Ski Spur gewesen war, nun, wahrscheinlich nicht mehr, nachdem wir durch gelaufen waren. Sorry….

Übrigens war es sehr anstrengend zu laufen. Wir hatten kalte Hände aber waren ansonsten sehr, sehr warm. Ich war am Ende des Ausflugs richtig durchgesschwitzt. Wenn ich dann die Mütze abziehe gefrieren mir die Haare, ich merke eben nicht mal mehr, wenn es minus 10° sind, habe mich wohl dran gewöhnt – cool:-)

Die Bäume sind atemberaubend. Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich da sein darf. Und wir genossen es sehr, ganz allein zu sein. Der Nebel war etwas zu stark und so richtig fotogen zu sein, aber wir machten trotzdem Fotos am See und im Nebel mit den grandiosen Riesen. Dann fuhren wir wir über eine sehr kleine, extrem verschneite Straße zurück. Es sah so toll aus mit dem tief hängenden Nebelschwaden, leider gab es an den besten Stellen keine Parkmöglichkeit. Aber, ich genieße das auch so zur Zeit, das Licht, schräg hinter den Bäumen, die Baumstämme mit Schnee behangen, die hochverschneiten kleinen Weg. Es sieht so perfekt, so sauber aus.

Die Kinder waren noch beschäftigt als wir zurück kamen, hatten Filme gemacht und an ihren War Hammer Figuren gearbeitet. Abends stand Sauna und Schwimmbad auf dem Programm. Viktorias Computer hatte sich einen Virus eingefangen, so war Gunter beschäftigt, das wieder zu bereinigen. Leider kam dadurch das Essen etwas zu kurz, also nur ein Knäckebrot und dann gleich ins Schwimmbad. Die Kinder hatten bei unseren Freunden mit gegessen.

Die Sauna tat wie immer sehr gut. Ich redete viel mit Lovisa, die zur Zeit zu Besuch ist. Und schwamm ein paar Bahnen, verbrachte aber die meiste Zeit im Whirlpool und der Sauna. Die Jungs genießen die Sauna auch immer mehr, nur Amy mag lieber schwimmen….

Baum im Licht

Baum im Licht

durch den Schnee zm See

durch den Schnee zm See

Am See

Am See

Tja und dann ist wieder ein Tag vorbei. Hier ein paar Fotos…..

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12. Dezember 2010

im Wald, minus 12°C

VW T4 im winterlichen Wald

VW T4 im winterlichen Wald

Heute früh schien die Sonne, da ich nachts bis 1:30 Uhr beschäftigt war, bliebt ich liegen. Und ich redete mir ein, kein schlechtes Gewissen zu haben. Klappte aber nicht. So schön und ich geh nicht raus um’s mir anzusehen und zu fotografieren….

Na, aber ich brauchte Schlaf. Und es war sehr kalt, nämlich fast 13°C unter Null. Und da Bett so warm. Aber direkt nach dem Frühstück machten wir uns alle auf den Weg. Wir wollten in den Wald, denn der Schnee, der seit Tagen an den Stämmen klebt sieht sehr fotogen aus. Aber im Wald findet man erst mal kaum einen Parkplatz, da sehr viel Schnee liegt und der von der Straße noch an den Rand geschoben wurde. Und die Straße ist sehr glatt, da möchte ich nicht unbedingt am Rand parken.

Wir fanden eine Spinne im Schnee, Esra filmte sie, ich hatte leider das Makro nicht drauf und mit den kalten Finger wollte ich das Objektiv nicht wechseln… Die Spinne bewegte sich in Zeitlupe, es wunderte mich, dass sie nicht eingefroren war.

In Schweden kann man auch Sonntags einkaufen und das machten wir, denn unsere Brot und Milchvorräte waren erschöpft. Wir haben den Gefrierschrank in der Küche nicht eingeschaltet, brauchen daher immer wieder frisches Brot. Die Eiswürfel machen wir im großen Eisfach vor der Tür. Für Amy haben wir noch keine Schuhe gefunden, was mich sehr wundert. Die Auswahl an wirklich guten Winterschuhen hätte ich mir etwas größer vorgestellt. Amy trägt zur Zeit meine wirklich dicken Kamiks, denn in ihren Winterschuhen friert sie sehr schnell. Handschuhe habe ich zwar gekauft, aber für die Fotografie noch nicht die richtige Lösung gefunden. Ich habe dünne sehr griffige Fingerhandschuhe und Fäustlinge für drüber, aber die dünnen sind bei den Minusgraden zu wenig. Sofort sind die Finger eiskalt….

Hier jetzt ein paar Bilder vom Wald:

mit angelaufener Kamera in die Sonne

mit angelaufener Kamera in die Sonne

Fels im Wald

Fels im Wald

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10. Dezember 2010

irgendwie geht die Zeit hier noch schneller…..

schwindel im Baumwipfel
schwindel im Baumwipfel

Anscheinend geht hier in Schweden die Zeit schneller. Ich dachte es würde uns vielleicht langweilig in dunklen schwedischen Winter. Aber mir ist es überhaupt nicht langweilig, die Zeit fliegt nur so, ich schaue auf die Uhr und schubs, ist ein ganzer Tag vorbei, hmmmm. (das hat aber auch Vorteile: seht den Film weiter unten:-)

Dachte, ich käme mal zur Ruhe. Aber, es ist so schön, überall und dauernd. Einfach fantastisch. So verbringe ich die helle Zeit draußen, auch bei miunus was weiss ich wie viel Graden. Das wechselt dauernd, ich kann aber versichern, es ist kalt. Teilweise saukalt. Vor allem mit den Handschuhe tue ich mich schwer, denn ich brauche meine Finger, vor allem an der rechten Hand… Die macht “klick” und zwar mit Gefühl:-) Ich weiss nicht, warum Canon die Knöpfe so klein macht, mit Handschuhen wollen die sich nicht mehr bewegen.

Heute fing der Tag mit Sonne an.Und ich ohne Frühstück undmit struweligen  Haare direkt raus. Das mit den Haaren ist doppelt nicht weiter tragisch. Wir sind hier sehr einsam, ich begegne niemandem und wenn, dann hätte ich eine Mütze auf, die sowieso jede Frisur ruiniert.  Mit schwerem Rucksack zog ich los, aber ohne Stativ, es war ja hell und bei minus 12°C wollte ich mir das nicht antun. Und oh Wunder, Gunter ging mit auf Fototour. Wir liefen 2 h auf dem See und bewunderten das Eis und den Schnee. Kalt war es uns nicht, wir bewegten uns und die Sonne schien.

Dann fuhren wir mit Maria nach Vingaker, Backzutaten kaufen und ein paar Sachen umtauschen. dann mails checken und gleich wieder raus. Ich wollte Richtung Katrinenholm, denn da ist der Wald so schön. Amy und Noah kamen mit.  Esra machte mit Magnus und Aron Holz im Wald.
Im Wald, leider schon ohne Sonne, es war ja schon 14:00 Uhr, hielt ein Taxifahrer an und zeigte uns Elche in der Ferne, vor lauter Bäumen hatten wir die nicht gesehen. Das Tele hatte ich leider nicht mit. Es war aber auch ein Erlebnis ohne Foto:-)

Hier also ein paar Fotos von heute:

Straße nach Katrinenholm
winterliche Straße nach Katrineholm
Eis auf dem See
Eis auf dem See

Weihnachtsbäckerei ein kurzer Text von Esra:

Pfefferkuckenteig hat allem anschein nach sehr positive Auswikungen auf die Kreativität des Bäckers. Das stellte sich heute heraus. Da es in Schweden ein Muss ist zu Weihnachten Pfefferkuchen zu backen, hatten wir reichlich leckeren Teig um unseres Amtes des Kekse-machens zu walten. Nachdem wir alle umständlich herausgefunden hatten, dass der Teig am Tich festklebt, wenn man in nicht mit genug mit Mehl versorg (Kleb, bapp, schmier), konnten wir endlich anfangen, Kekse auszustechen. Anfangs wurde noch brav mit den vorgesehenen, langweiligen Förmchen gestochen, doch irgendwie war das nicht spassig genug und schnell zeigte sich die pfefferkuchenteigcharakteristiche positive Wirkung auf die Bäckerkreativität: Abdem dritten Blech lagen anstatt von Sternen Totenköpfe, anstatt von Weihnachtsbäumen Eidecksen, Katzen, Schweter und grinsende Gesichter. Hände wurden ausgestochen, Buchstaben gebastelt und (mehr oder weniger hässliche) Fratzen und anderes Zeugs hergestellt. Währenddessen erschall alle zwei Sekunden ein *klick* von Gabis Kamera, die das Geschehen in Zeitraffer aufnahm (siehe unten). Nach etwa sieben, acht Blechen ging uns dann der Teig aus, allerdings hätten wir bestimmt noch mehr vollbekommen, wäre der Teig nicht so lecker gewesen….

Ich war müde, hatte noch keine Minute Ruhe gehabt, da kam Esra. Komm doch endlich, wir fangen an zu backen. Hmmm, noch die Bilder runterladen, hatte nicht mal alle angesehen. Das Essen, Pellkartoffeln mit Käse war gerade fertig. Mir hing der Magen in den Knien, Hunger!! War den ganzen Tag in der Kälte mit Kamera und später auch Stativ unterwegs gewesen…. Keine Zeit. Ok, nochmal Ausrüstung fertig machen und Staiv schleppen, Glücklicherweise nicht weit. Dann überlegen, wie machen wir das denn? Habe das ja noch nie umgesetzt. Aber, die Kinder hatten schon ausgiebig nachgedacht und ihre Ideen. Aurora und Aron schauten etwas ratlos. Was haben die denn wieder vor??? Aurora und Aron waren in letzter Zeit häufiger in den Magazinen und Zeitungen und Büchern:-) Maria und Magnus haben ja gerade ihr erstes Buch veröffentlicht (Extended World Travel), dann haben sie noch einen Preis bei einem Abenteuer Magazin gewonnen und darüber wurde in der Lokalzeitung berichtet. Ein weiteres Foto wurde für die Vorstellung des Buchesbei einer anderen Zeitung gemacht und jetzt können die Armen nicht mal mehr backen, ohne Kamerageklicke:-) Wir hatten Spaß. Vor allem gegen Ende des Videos, als die Plätzchen das Laufen lernten:-) Da wurden wir nur noch entgeistert angeschaut. Aber: im Film kommt es doch ganz gut, dass sich immer alle Plätzchen ein wenig bewegen?

Da bei Maria und Magnus das Internet schneller ist als hier checkte ich noch mails, sah, dass ich ein paar Telefonate machen könnte. Das geht auch wesentlich besser mit schneller Verbindung, und mein Magen, trotz Plätzchenteig, er hing sonst wo…

Daheim angekommen wollte ich den Film aber auch gleich sehen. So bearbeitete ich zuerst die Bilder: es waren 1222 an der Zahl! Aber mit Lightroom kein Problem. Und während der Computer arbeitet, konnte ich was essen! Wow! Dann noch was im Blog schreiben und ins Bett. So, jetzt wisst Ihr, warum das hier manchmal nicht ganz druckreif aber umso authentischer ist….

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02. Dezember 2010

Eichen in der Kälte

Die Sonne schien heute morgen früh auf mein zugefrorenes Fenster.

Eis ist Kunst

So kroch ich früh aus meinen Decken, was schwer fällt, weil sie warm und das Haus kalt sind. Aber ich schaffte es, der Blick aus dem Fenster bedeutete für mich, sofort raus, es sah herrlich aus, der Blick auf das Thermometer sagte, mach langsam, zieh erst mal noch was an, und dann noch was und dann creme Dein Gesicht ein:-) Das Thermometer war gerade von minus 19,8 auf minus 20,2° C gefallen. Überhaupt war das komisch, die letzten Tage hielt sich die Temeratur bei minus 7- minus 12°, gestern abend wurde es aber immer kälter. Immer, wenn wir ins Bad gingen um zu schauen, war es wieder ein, zwei Grad kälter. Und heute morgen ging es dann noch weiter nachdem ich aufgestanden war. Da denkt man an Filme wie ” the day after tomorrow”, was würde man denn machen, wenn es einfach nicht aufhört zu fallen, immer kälter und kälter. Doch dann sprang es wieder um und es waren nur noch minus 19,8!°, uff, doch nicht im Movie gelandet.  Ich hatte eine freie Nase, bis ich vor die Tür ging, dann fühle es sich an, als wäre da drinnen was gefroren, brrr… Aber, da der Wind sein Blasen fast ganz eingestellt hatte, fühlte es sich nur da kalt an, wo meine Extremitäten aus dem norwegischen Anzug herausschauten. Da immer etwas Feuchtigkeit vom See her da ist, sehen die Bäume und Gräser aus als seien sie mit millionen Diamanten geschmückt. Herrlich. Ein Augenschmaus. Ich war 45 Minuten unterwegs und kam auf dem Rückweg im hohen Schnee sehr ins Schwitzen. Doch, stimmt, nur die Hände, die waren kalt.

Schaut auch mal auf die Innen-Temperatur, das ist morgens in unserem Bad

Schaut auch mal auf die Innen-Temperatur, das ist morgens in unserem Bad

von der Natur geschmückt

von der Natur geschmückt

Wir machten heute einen Ausflug. Maria, Magnus, Aurora und Aron hielten einen Vortrag über ihre Weltreise. Und da es von dort aus nur noch ein halbe Stunde ans Meer war, wollten wir das ausnutzen und eisige Fotos vom Meer machen. Aber irgendwie klappte das nicht. Wir fuhren nicht ganz so früh, denn dann würde der Tag unterwegs zu lang, mit dem Vortrag und allem. Außerdem war es heute zum ersten Mal unter 20° minus, auch heftig. Da wollten wir nicht ewig unterwegs sein. Eine Gruppe wunderschöner, alter Eichen hatten wir auf dem Weg nach Katrinenholm schon auf unserer Fotowunschliste. Dort hielten wir dann zuerst. Leider trennte uns ein großer, tiefer Graben von unseren Wunschmotiven. So versuchten wir erst unser Glück von der Straße herunter, was wegen des Sonnenstandes nicht funktioniert. Dann arbeiteten wir uns immer weiter runter. Ich lief mit den Kindern ein Stück der Straße entlang, damit ich auf das Feld kam. Der Schnee quoll ich meine Halbschuhe, die nicht ausreichten für’s Gelände. Mit den ganz warmen, hohen Schuhen kann ich leider kein Auto fahren und in der Kälte dauern umziehen, war auch lätig…. Nun, endlich, mit viel Schnee in den Schuhen, auf dem Feld stehen, konnte ich das Foto, welches ich im Kopf hatte gar nicht machen, also noch weiter laufen, schauen, bis ich endlich zufrieden war. Und dann den hohen Graben hoch, hatte keine Lust wieder durch den Tiefschnee zu stapfen.

alte Eichen, die schneien

alte Eichen, die schneien

hier ist der Eichenschnee zu sehen:-)

hier ist der Eichenschnee zu sehen:-)

Wir erreichten das Meer nur schwer. Unser Navi wählte mal wieder die unmöglichsten Straßen. Es war wirklich heftig. Diese kleine Straße war so spiegelglatt, man konnte mindestens 7 Stellen sehen, wo Fahrzeuge in den Graben gerutscht waren. An einer Stelle war das Auto noch da. Der Graben war zugeweht, so sah man nicht, wie tief er war. Das Auto lag komplett auf der Seite. Ich fuhr langsam, sehr langsam, denn der Allrad nutzt nicht viel, wenn man mal rutscht. Habe das schon gemerkt.

Nach dieser anstrengenden Fahrt kamen wir dann gar nicht ans Meer. Wir fuhren zur Insel Obolandet bei Trosa, die Sonne war schon um 14:30 untergegangen, schade. Ich hatte viel Tee getrunken unterwegs, und hatte nun ein Problem. Meine Blase war voll und ich hibbelte auf den Füßen herum, hatte aber dummerweise den norwegischen Overall an. Und da pinkelt es sich gar nicht gut. Irgendwann wurde es so dringend, dass ich mich schnell, jedenfalls so schnell es ging, ganz von dem Ding befreite und eine Hecke suchte. Brrr, danach war der Anzug ganz kalt, nochmal brrr… Die Kids lachten sich eins und Gunter meinte, naja, für Frauen vielleicht nicht so praktisch:-)

Das Städtchen sah mit dem vielen Schnee und den feierlichen Beleuchtungen sehr weihnachtlich aus. Wir hatten Hunger und Amy hatte eiskalte Füße, so gingen wir Pizza essen. Die Pizzas sind hier zwar teurer, aber man spart an den Getränken. Wir wollten alle nur Wasser und das kostet nichts.

Der Vortrag war sehr schön, leider waren bei den Temperaturen nicht zu viele Leute aus dem Haus gegangen. Ich muß demnächst unbedingt noch Magnus und Maria’s Buch hier besprechen. Ich verlinke es hier schon mal vorab bei Amazon.

Maria Berkestam und Magnus Drysén, Extended World Travel: How to take a break from the rat race and travel the world with your family

Nach dem Vortrag brauchten wir noch fast 2 Stunden für den Weg zurück. Jetzt bin ich gerädert, möchte aber noch was arbeiten. Also, bis morgen! Gabi

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17. November 2010

Nebel und Eis

bieten wunderbare Motive. Es ist zwar kalt, aber wunderschön.

Hier das Bild des Tages:

 

Eichen am See

Eichen am See