Um den Touristenmassen und Fahrzeugkolonnen in Meeresnähe zu entgehen, fuhren wir ein Stück ins Landesinnere in ein Waldgebiet bei Mervent, das und von einem jüngeren Wohnmobil-Paar empfohlen wurde. Auf dem Weg wurde es schwül und schwüler, unser Navi schickte uns wieder mal über kleinste Straßen und der Stellplatz in Mervent hatte die Attraktivität einer Baugrube, aber im Wald, war es etwas angenehmer. In Vouvant, einem attraktiven mittelalterlichen Städtchen kamen wir auf der großen Stellwiese unter, als sich die Gewitterwolken drohend zusammenzogen. Bei Blitz und Donner verzichteten wir vorerst auf Erkundungen und gingen recht früh schlafen. Das Gewitter war so heftig, dass der Donner das ganze Mobil wackeln lies. Kurz drauf zog auch die Feuerwehr aus, da hatte der Blitz wohl ganz in der Nähe eingeschlagen.
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Übernachtung Notre Dame de Monts
Wir waren natürlich aufgrund von anregenden Gesprächen später aufgebrochen als geplant und das obwohl ich schon gegen 6:00 Uhr am Strand spaziert war. Auf der Insel Noirmoutier sollte es einen großen Stellplatz geben. Den gab es auch. Er war so voll und so laut und ungemütlich, dass wir ganz unsicher waren, was wir tun sollten? Schon das Fahren auf der Insel war sehr anstrengend gewesen, sehr viel Verkehr, viele Fahrräder in den Kreiseln, überall schlendernde Menschenmassen. Und es war so heiß und schwül, dazu der Staub vom Parkplatz und kein Schatten weit und breit. Ich lief mit den Jungs in die Stadt Richtung Hafen. Wir hatten eigentlich beschlossen zu blieben, so kehrten wir vor dem Hafen wieder um, denn die Sonne brannte nur so auf meine eh schon verbrannte Haut. Wir aßen zu Mittag und es wurde immer trubeliger um uns herum. Wie unangenehm, ständig kamen und gingen Mobile und Autos, dazuzwischen noch die Motorräder und Roller. Es war einfach zu laut und stickig. So fuhren wir relativ spät doch noch weiter. Sehnten uns nach einer ruhigen Nacht.
die Häuser sehen so ganz anders aus, als in der Bretagne. Mir gefallen sie sehr gut!



