Brignogan Plage zieht uns so magisch an, wir können dieser Küste nicht widerstehen. Die Kids – nun unsere Jugendlichen hört sich so seltsam an, wäre aber korrekter – wollten unbedingt nochmal ein paar Tage hier her. Warum auch nicht. Der Strand gibt uns allen Kraft, wir lieben ihn über alles!
Fotos müßte ich eigentlich keine machen. Aber, auch, wenn man denkt, man kennt jede Ecke, hat alles schon fotografiert, es stimmt nicht. Immer wieder gibt es was zu entdecken. Und wie das am Meer so ist: Ebbe und Flut verändern ständig alles. Es war Vollmond, die Flut also entsprechend hoch und wir hatten das Glück gegen Abend Höchststand zu haben. Das Licht war auch relativ in Ordnung, es war kalt im Wind und der Wind wir wirklich heftig. Ich und die Kids waren den ganzen Tag draußen, Abends merkte ich, dass ich so richtig windig, sandig, meerwassergetränkt erschöpft war. Unsere drei auch! Nur Gunter fand es zu windig. Er hat aber bisher, weil es ja Sommer ist, auch noch keine Jacke angehabt. Nun, da wäre es mir auch kalt! Ich machte also trotzdem Fotos. Da vergesse ich sowieso die Zeit und alles andere – darüber hatte ich mal in der Naturfoto geschrieben: „fotografische Glücksgefühle“ Ich war sehr glücklich, fast bekam ich eine Überdosis. Könnte es aber auch so formulieren: ich füllte meine Akkus auf. So gut.

Welle in Brignogan – aufgenommen mit 17 mm, ich mußte also ziemlich nah an die Wellen ran!
Kirsten, eine Freundin, hatte mir so Neoprenschuhe geschenkt. Ein großer Dank an Dich an dieser Stelle! Die Dinger hatte ich an. Nicht, weil das Wasser kalt war, ja, war es auch, sondern eher, weil der Sand an diesem Strand so grob ist, dass er echt an den Füßen weh tut. Die Schuhe halten durch die Extrachicht an Wasser also sehr warm, sie sind griffig an der Sohle, man muß nicht so auf die Wellen aufpassen, wenn eine kommt, dann kommt sie eben. Die Füße sahen, da sie den ganzen Tag über nass gewesen waren am Abend zwar aus wie die eines schrunzeligen Aliens (ja, meine Fantasie geht durch. aber sie waren warm. Und das Wichtigste ist: ich traute mich viel näher ans Geschehen ran. Mußte nur noch auf die Kamera aufpassen, die war nicht gegen zu hohe Wellen gewapnet. Auch bei der Unterwasserfotografie sind die Schuhe übrigens sehr praktisch.
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Wieder nach Brignogan
Brignogan Plage zieht uns so magisch an, wir können dieser Küste nicht widerstehen. Die Kids – nun unsere Jugendlichen hört sich so seltsam an, wäre aber korrekter – wollten unbedingt nochmal ein paar Tage hier her. Warum auch nicht. Der Strand gibt uns allen Kraft, wir lieben ihn über alles!
Fotos müßte ich eigentlich keine machen. Aber, auch, wenn man denkt, man kennt jede Ecke, hat alles schon fotografiert, es stimmt nicht. Immer wieder gibt es was zu entdecken. Und wie das am Meer so ist: Ebbe und Flut verändern ständig alles. Es war Vollmond, die Flut also entsprechend hoch und wir hatten das Glück gegen Abend Höchststand zu haben. Das Licht war auch relativ in Ordnung, es war kalt im Wind und der Wind wir wirklich heftig. Ich und die Kids waren den ganzen Tag draußen, Abends merkte ich, dass ich so richtig windig, sandig, meerwassergetränkt erschöpft war. Unsere drei auch! Nur Gunter fand es zu windig. Er hat aber bisher, weil es ja Sommer ist, auch noch keine Jacke angehabt. Nun, da wäre es mir auch kalt! Ich machte also trotzdem Fotos. Da vergesse ich sowieso die Zeit und alles andere – darüber hatte ich mal in der Naturfoto geschrieben: „fotografische Glücksgefühle“ Ich war sehr glücklich, fast bekam ich eine Überdosis. Könnte es aber auch so formulieren: ich füllte meine Akkus auf. So gut.
Welle in Brignogan – aufgenommen mit 17 mm, ich mußte also ziemlich nah an die Wellen ran!
Kirsten, eine Freundin, hatte mir so Neoprenschuhe geschenkt. Ein großer Dank an Dich an dieser Stelle! Die Dinger hatte ich an. Nicht, weil das Wasser kalt war, ja, war es auch, sondern eher, weil der Sand an diesem Strand so grob ist, dass er echt an den Füßen weh tut. Die Schuhe halten durch die Extrachicht an Wasser also sehr warm, sie sind griffig an der Sohle, man muß nicht so auf die Wellen aufpassen, wenn eine kommt, dann kommt sie eben. Die Füße sahen, da sie den ganzen Tag über nass gewesen waren am Abend zwar aus wie die eines schrunzeligen Aliens (ja, meine Fantasie geht durch. aber sie waren warm. Und das Wichtigste ist: ich traute mich viel näher ans Geschehen ran. Mußte nur noch auf die Kamera aufpassen, die war nicht gegen zu hohe Wellen gewapnet. Auch bei der Unterwasserfotografie sind die Schuhe übrigens sehr praktisch.
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Nach Point du Van
Nebel zieht über das Pointe du Van
Das Wetter blieb, wie es war. Trüb, kalt und neblig. Morgens hatten wir lange mit Giselle und Joachim geredet, wieder lernten wir viel. Die beiden fahren gern nach Schottland, wie sypmatisch. Spät fuhren wir Richtung Point du Raz, das haben wir uns schon Jahre nicht mehr angesehen, da wollten wir so gerne nochmal hin. Doch es war so neblig, teilweise war sogar das Fahren schwierig, denn man konnte nicht viel sehen. An einem Strand hielten wir, es war gesenstisch, wie die Wellen aus dem Nichts ans Land wollten. Ich fand einen Kontainer für vom Strand gesammelten Müll mit der Aufforderung da auch was reinzutun, es wäre Naturschutzgebiet. Tolle Idee! An diesem Strand geriet ich in Treibsand, uff, erschreckend. Man triff auf den Sand und schwubb ist der Fuß weg und nur mit Mühe kommt man wieder raus.
Am Point du Raz war viel Trubel, der Platz kostete, weiss allerdings nicht genau wieviel…. So fuhren wir zum Point du Van, was wir immer sehr mögen. Hier war es etwas klarer, es regnete auch nicht und wir liefen die Rund um die Steilküste. Gerade als wir überlegten weiterzuziehen kamen Giselle und Joachim angefahren. Wir parkten also nebeneinander. Gegen Abend gab es sogar so etwas wie einen Sonnenuntergang und der Mond ging voll und rund hinter unserem Mobil auf.
Pointe du Van
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St. Guenole
Morgens suchten die Jungs vergeblich Brot, die meisten der Bäckereien in diesem Ort, der so viele Sommerhäuser hat, waren geschlossen. So fuhren wir los, fanden einen Supermarkt nicht weit. Danach parkten wir beim Leuchtturm, dessen Spitze konnte man von unten nicht erkennen, trotzdem liefen Leute nach oben. Wir machten leider keine Fotos, es war einfach zu trüb. An einigen Ständen gab es Spitzen zu kaufen und Ketten aus Schneckenschalen. Und die Schalen von Abalones. Ich tauschte ein paar Fotos gegen die Schalen, wollte doch meine spärlichen Französischkenntnisse testen.
Leuchtturm Loctudy
In Loctudy sollte ein Festival sein, doch wir fanden da nichts. Nur Angler am Strand. Danach fuhren wir zu den berühmten Felsen von St Guenole und ich machte im Nebel Fotos, es sah fantatisch aus. Hie und da kam sogar die Sonne durch. Die Wellen rollten gewaltig und doch auch gemütlich rein und raus, es war eine Meditation für mich, da Langzeitaufnahmen zu machen. Ich mochte nicht weiterfahren, warum auch. So fuhren wir wieder auf den Stellplatz und ich sprach eine nette Hundebesitzerin an. Lange redeten wir, ich hatte den Fehler gemacht im T-Shirt rauszugehen, wurde kalt im Wind und als es dann noch regnete auch noch nass. Brrr….
Diesmal packte ich es Gunter von einer abendlichen Fototour zu überzeugen. Das war schön, der Nebel, die Wellen, na wo waren sie denn? Es war Ebbe und gar nicht mehr wild….
Trotzdem schön, fand ich und genoss es. Spät waren wir am Mobil zurück.
St Guenole
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Von Trevignon nach Penmarc’h – Bretagne
Das Wetter wurde schlechter und schlechter. Nieselregen, richtiger Regen, ergiebiger Regen. Wir wollten doch endlich auch mal Concarneau ansehen, Lisa hatte das empfohlen, doch es war Pfingsten, es war unendlich voll, die Autos stranden km weiter vor der Stadt, es schüttete und es sah auch nicht so aus, als wolle es bald aufhören. So suchten wir einen MC Donalds, tranken einen Kaffee und lasen die emails. Ich gewöhne mich daran, nur einmal die Woche mails zu lesen, gar keine schlechte Idee! Vielleicht sollte ich es daheim auch so machen? Wäre wahrscheinlich wesentlich effektiver? Habe doch gerade das Buch „The 4 hour work week“ gehört – auf deutsch ist das dieses Buch hier: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben
St Guenole
Vor Jahren hatten wir den kleinen, schwarz-weiss-karierten Leuchhturm in Loctudy mal fotografiert – der wird übrigens im neuen Leuchtturmkalender von mir, der bei Delius Klasing erscheint, abgebildet sein. Den suchten wir also wieder auf. Doch auch hier spielte das Wetter nicht wirklich mit. Nun, es regnete nicht und so liefen wir etwas an der Bucht entlang.
St Guenole
Schließlich zog es uns wieder an eine uns bekannte Stelle: in St Guenole waren wir schon öfters mal auf dem Stellplatz. Doch unsere Toilette mußten wir noch leeren. Das macht man in diesem Ort direkt an der Kläranlage. Schon einmal mußten wir hier im Regen und Sturm leeren, so war es auch an diesem Tag. Strömender Regen und Sturm, der einem den Eimer aus der Hand bläst. Doch wir wurden den Müll los, auch, wenn die braune Brühe neben dem Abfluß, in den wir es reingeschüttet hatten wieder herausfloss.
Leuchtturm Loctudy
Der Stellplatz ist nicht sonderlich schön, aber man kann von da aus nett Wandern. Was wir in den Regenpausen auch taten. Abends machte ich den Fehler, doch ohne Kamera nochmal allein loszulaufen. Im tiefen Nebel sah ich die tollsten Motive, die Wellen knallten so fotogen auf die Felsen. Schade, dass ich das nicht im Bild festhalten konnte. Doch ich packte es nicht, Gunter zu einer späten Fototour zu überreden und allein wollte ich nach 22:00 Uhr nicht nochmal los.
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Von Damgan nach Trevignon, Bretagne
Trevignogn – nach dem Regen
In der Nacht hatte es geregnet, allerdings ohne unser Wohnmobil merklich sauberer zu waschen. Nach dem Aufstehen verzogen sich die Wolken und wir statteten der Halbinsel Quiberon einen Besuch ab. Die Wellensituation war sehr gedämpft, stilles Meer und einige Segelboote, verfügbare Parkmöglichkeiten für größere Fahrzeuge werden auch immer weniger. Auch auf den Stellplatz für Wohnmobile kann man nur noch nachdem man mit Kreditkarte zahlt. Und es wird teuer, wenn man länger bleiben will. Am ersten und zweiten Tag sechs Euro, dann 30 Euro! Wir hatten keine Lust, wieder lange Wege zu unserem Lieblingsstrand zu laufen – der ist mindestens 5 km weit weg – und auch keine Lust wieder mit diesem Automaten zu kämpfen und dann auf dem Platz zu stehen. So fuhren wir denn weiter um Lorient herum nach Trevignon, um frühzeitig vor dem Pfingstwochenendansturm einen Platz zu ergattern. Irgendwie wickeln wir wieder die Route rückwärts ab. Kurioserweise zeigte sich der Womo-Platz am Strand fast leer, wir aßen recht früh, warteten einen Regenguss ab und konnten am Strand wunderbar die abziehenden Wolken fotografieren.
Die Kinder kletterten wieder stundenlang auf den Felsen und suchten Krabben in den Gezeitenbecken. Abends war dann wieder einer der seltenen Kinovorführungen mit dem Notebook, „Spanglish“ mit Adam Sandler stand auf dem Programm. Kann man sich mal anschauen, muss aber nicht.
Sa. 11.6. am Strand von Trevignon
Der Tag begann leicht bedeckt, ein leichter aber stetiger Wind wehte, und wir beschlossen, nach einer kurzen Vorratsaufstockung noch einen Tag an diesem Strand zu bleiben und es etwas langsamer angehen zu lassen. Das haben uns immer wieder die langzeitreisenden Rentner erzählt, dass man bei längeren Touren zwei Schritte langsamer machen muss, um gut durchzuhalten. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, die Gezeitenbecken zu erkunden und in den felsigen Strandabschnitten Langzeitaufnahmen zu machen. Die Kids waren viel draußen und erfanden Spiele, sie harmonieren erstaunlich gut miteinander, wenn man bedenkt, dass es Geschwister sind.
klares Wasser und Felsen
Wachsrose
Qualle
Krebs
Stundenlang kletterten wir über die Felsen, schauten in die Gezeitenbecken und machten Fotos!
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Port Navalo und weiter nach Damgan
Und weiter gings nach Port Navalo am Ende der Presq’Ile du Rhuys, die den Golf du Morbihan vom Atlantik trennt. Bei schönem Wetter fotografierten wir im Hafen, der ortsansässige Leuchtturm war leider umbaut von mauerbewehrten Villen und hatte Mühe drüberzuschauen. Trotzdem keine schlechte Ecke. Wir fuhren zum nächstgelegenen Stellplatz in Kerjouanno.
Port Navalo
Als wir in die Zufahrt steil nach unten einbogen, standen wir erst mal vor einem Gittertor ohne Wendemöglichkeit. Die Bezahlmodi und Reglementierungen waren so undurchsichtig, dass wir frustriert aufgaben und mühsam rückwärts die Einfahrt hoch wieder den Platz verließen. Ein Hoch der Stellplatz-Modernisierung, in der Tat. Geschickterweise war der Stellplatz am Strand bei Damgan nicht weit weg und Pfingsten noch nicht so nah, dass wir uns ohne Probleme ein Plätzchen aussuchen konnten.
Hortensienblüte
Leuchtturm im Hafen
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