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01. August 2011

Memories – Rarotonga

Ich sichte gerade ältere Fotos. Hier Amy und Noah in Rarotonga – das war eine wirklich tolle Reise.

Der Bericht ist übrigens hier wieder verlinkt!

Noah und Amy in Rarotonga - Südsee

Noah und Amy in Rarotonga - Südsee

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26. Mai 2011

Cancale und etwas trübes Wetter

Morgens weckte uns eine große Herde Schafe, die über die Wiese herfielen, und sich an den Mobilen rieben. Esra und ich liefen zum Mt St Michel obwohl es wirklich weit war. Das Licht war klasse, der kalte Wind hatte nachgelassen, so fingen wir erstmals fast an zu schwitzen! Ich machte nur ein paar Fotos, hatte hier ja schon sehr oft fotografiert. Doch fand ich in den schönen Mohnblumen ein bisher neues Motiv, wir waren bisher nur im frühen Frühjahr und späten Herbst hier gewesen, also keine Blumen. Die Touristenmassen, die da einströmten waren gewaltig, da hatten wir schon wesentlich ruhigere Tage erleben dürfen. So entschlossen wir uns nicht nochmal auf den Berg zu laufen. Wir machten uns also weiter auf den Weg gen Westen. Sehr weit fuhren wir allerdings nicht. In Cancale fanden wir oben auf dem Hügel einen Platz, etwas außerhalb, für Wohnmobile. So weit schien es nicht zu sein in den Hafen dieser für die Austern berühmten Stadt. Es sah fantastisch aus von oben herab, das Meer so blau, die Boote so wunderschön strahlend weiss, der Mt St Michel weit am Horizont und Blumen überall. Wir parkten also und liefen hinunter in die Stadt, schauten uns all die Austernbänke an und die Restaurants mit den interessanten Preisen. Weit ab unseres Budgets. Gunter bezweifelte eh, ob er von so klibberigem Zeugs satt werden würde:-)

Austernbänke von Cancale

Austernbänke von Cancale

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12. Mai 2011

Frankreich und Spanien

Eine neues Abenteuer steht an: wir werden uns bekannte Regionen in Frankreich erkunden – meist gibt es da noch Ecken, die man noch nicht gesehen hat. Und Leute, die man näher kennenlernen kann.

In Brigongan werden wir uns wahrscheinlich hier: http://brigoudou.fr/index.htm etwas einbringen können. Seit vielen Jahren schon begeistern wir uns für die bretonische Küste und natürlich auch für die Lebewesen am und im Meer. Schaut mal auf die Unterwasserfotogalerie – das ist jedesmal ein wunderbares Familienprojekt, welches wir sehr engagiert verfolgen.

Abalone

Abalone

Dann machen wir uns auf zu Regionen, die uns unbekannt sind. Wir möchten mal wieder was ganz Neues entdecken. So werden wir entlang der fanzösischen Küste nach Nordspanien fahren.

Es ist ja mittlerweile einfacher mit dem Internet unterwegs, so werden wir versuchen live zu berichten. Wir freuen uns immer über Kommentare. Gerne könnt Ihr auch den Link zu unserem Blog an Interessierte weitergeben.

Seehase

Seehase

 

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20. Januar 2011

nach Narvik

Wir waren schon kurz nach 6:00 Uhr auf den Beinen. Direkt wieder Betten abziehen, packen, Frühstücken, Essen für die Fahrt vorbereiten, alles in Auto tragen (war viel) und dann das Zimmer wieder putzen. Dafür war die Unterkunft günstig:-)

Es war eisekalt morgens, das Licht war genial, es wird so schön arktisch hell, mit schönen Pastellfarben. Alles, was noch im Auto geblieben war, fühlte sich sehr seltsam an. Es war wohl so kalt in der Nacht gewesen, dass die Kälte dermaßen überall hineingekrochen war. Vielleicht ist sogar unsere letzte halbe Flasche Wiskey eingefroren? On the rocks halt. Mir tat das arme Auto leid. Die Türen öffneten sich nur noch einen kleinen Spalt breit, die Kopfkissen, die wir liegen gelassen hatten waren wie Bretter. Wow, minus 30° C! Das finde ich gleichzeitig faszinierend und beängstigend!

 

eisiges Denkmal

eisiges Denkmal

Und wieder war die Fahrt einfach nur traumhaft schön. Die Straßen waren annehmbar, nicht zugeschneit, ein wenig mit Eis überzogen. Die Bäume und das Licht, wieder einmal erste Sahne. Sowas Schönes habe ich wirklich noch nicht gesehen. (Mutti -  da halten sogar die Lofoten nicht mit!)

 

Lappland

Lappland mit dem VW T4

Bei dem Eis auf der Straße sind wir froh, Spikesreifen zu haben!

 

märchenhafter Wald

märchenhafter Wald

Wir sahen zahlreiche Rentiere, konnte aber leider kein schönes Foto machen. Die Rentiere, die stillhielten waren nicht mehr fotogen, da tot. Da saßen immer die Raben drauf, konnte man schon von weitem sehen. Leider sahen wir davon sehr viele. Und immer waren noch lebendige Rentiere in der Nähe. Komisch, oder? Einen Fuchs sahen wir durch den Schnee stapfen.

Trotzdem, wir hatten morgens das Wetter gecheckt, es soll Schnee geben, Freitag und Samstag und wir müssen über einen Pass. Also hielten wir kaum an, machten ein paar Fotostopps, kauften einmal einen Kaffee, weil ich in einem Kaffee die Toilette benutzen wollte und  ich bei fast minus 30°C nicht an der Straße pinkeln wollte. Eigentlich hatten wir ja vor, bis Kiruna zu fahren, und dort in einem Wandrehem unterzukommen, wir waren relativ früh dort, gegen 14:00 Uhr, so beschlossen wir, mit der Schneenachricht im Hinterkopf, doch noch ein paar km zu fahren. Schweren Herzens fuhr ich auch am Eishotel vorbei…. Auf dem Rückweg, hoffentlich… Abisko würde ja auch noch Möglichkeiten bieten. Als wir da waren, war die Sonne schon weg. Wir sind ja jetzt nördlich des Polarkreises, da geht die Sonne ja auch früh unter. Ich wollte mich, bevor wir Schweden verlassen sowieso noch von Maria verabschieden, so rief ich jetzt an. Bat sie darum, nochmal das Wetter zu checken, denn noch was es halbwegs hell, wir könnten es auch noch bis Narvik schaffen. Maria meinte, dass Schnee für morgen vorhergesagt war. Dann sahen, wir, dass die Jugenherberge offen war und fragten dort nochmal nach. Gleiche Auskunft, nur meinte der nette Herr dort, dass die Straße relativ schnell gesperrt werden würde bei Schneefall. So fuhren wir denn weiter… Mittlerweile war es dann doch nicht mehr so wirklich hell. Und es kam noch Nebel dazu, der auf der Scheibe gefror. Ich sah nicht mehr so viel. War vielleicht auch besser, jetzt wurde es nämlich noch steil. Die Reifen bewährten sich aber sehr, denn der Nebel bildete auf der sowieso rutschigen Straße einen Schmierfilm.

 

blaue Stunde

blaue Stunde

Dann wurden wir tatsächlich zum ersten Mal, etwa 10km hinter der Grenze kontrolliert. Ob wir Alkohol dabei hätten? Ja, eine halbe Flasche Wiskey. “Und auch Bier?” Nein, das würde nur einfrieren:-) Dann kontrollierte er sicherheitshalber noch unseren schön vollgeräumten Kofferraum – beim T4 ja rießig, und bei uns auch fast voll!

Schließlich fanden wir in Narvik noch eine Jugenherberge wo wir die letzten beiden Zimmer bekamen. Und da das hier so ein Mix aus Hotel und Herberge ist sind die Betten schon bezogen und morgen werden wir Frühstück bekommen. Wow!