Kajakkurs auf Aland


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Wir verabschiedeten uns von Stefan und seiner Familie, kauften ihm noch einen gut gebrauchten  praktischen schwedischen Kocher ab – er organisierte früher Outdoortouren und hatte zehn davon in einem Kämmerchen liegen. Für die nächste Tour sind wir also besser gerüstet 🙂
Die Fahrt mit dem Wohnmobil zog sich auch – uns wurde bewußt, welche Strecke wir da gestern geradelt waren.

Aufregung liegt in der Luft

An der Bomarsunder Festungsruine gibt es einen Campingplatz, wo Sandra und Peter übernachtet hatten. Da der Platz sehr weitläufig ist, fanden wir sie nicht und fuhren direkt nach Vårdö zu unseren Taschen bei Heidrun und Eberhard. Die Sonne schien wieder, das Meer sah ruhig aus, der Wind hatte etwas nachgelassen. Kurz darauf kamen unsere Kajak Lehrer. Ich war freudig aufgeregt.

Peter erklärt uns alles ganz genau – Seekajak

Peter erklärte alles ganz genau – er packte Seekarten und eine komplette Ausrüstung zusammen. Wir zogen kurze Hosen und Schuhe für’s Wasser an. Vor uns lagen zwei Zweierkajaks, Heidrun strand daneben, da kam mir die Idee, dass sie doch mitkommen könnte. Ich hätte ja erst mal Peter fragen müssen, aber da sprudelte die Idee schon aus meinem Kopf. Heidrun schaute ganz begeistert drein und spontan ist sie auch: „Ja, klar, sowas lass ich mir nicht entgehen“ Amy hatte erst überlegt mit Gunter im Mobil zu bleiben, doch glücklicherweise begleitete sie uns aufs Wasser. Nur Gunter und Eberhard blieben zurück – die beiden hatten viel Gesprächsstoff und auch Kaffee.

Unser Lehrer Peter

Unser Lehrer Peter

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Wir sind bereit

Wir sind bereit

Erste Paddelversuche

Erste Paddelversuche

Frieda von Rhein fährt seit Jahren mit Sandra mit

Frieda von Rhein fährt seit Jahren mit Sandra mit

Es geht los – wir paddeln auf dem Meer

Wir waren dann schnell auf dem Meer. Es war ein unglaublich gutes Gefühl, dem Wasser so nah zu sein, den Tang zu sehen, das Glitzern der Sonne auf den leichten Wellen. Für mich als Meeresmensch war das DAS Erlebnis. Mich dann noch aus eigener Kraft fortzubewegen, fühlte sich gut und vor allem naturnah an. Das Kajak glitt scheinbar mühelos über das Wasser. Wir lernten zuerst das Steuern mit den Paddeln. Dann lies Sandra das Steuer ins Wasser und ich lenkte mit den Pedalen, was ich gar nicht so einfach fand. Denn normalerweise lenke ich nicht mit den Füßen. Wir paddelten eine Weile, legte sicher so drei, vier Kilometer zurück.
Auf einer flachen Schäre zog Peter uns so nach und nach an Land und wir machten eine längere Pause auf dem warmen Felsen. Es gab ausreichend zu essen und zu trinken. Die Erkenntniss des Tages war für Noah, dass Tee auch schmecken kann – ich koche den immer viel, viel zu schwach. Trinke eigentlich nur heißes Wasser.

Pause auf den Felsen

Pause auf den Felsen

Peter und die Seekarte

Peter und die Seekarte

Mal wieder gemeinsam einsam

Mal wieder gemeinsam einsam

Der Rückweg war etwas anstrengender, weil der Wind uns jetzt ins Gesicht und vor allem in die Paddel wehte. Peter und Sandra zeigten uns, wie es sich anfühlt in etwas rauherem Wasser zu paddeln, das war eine interessante Erfahrung. Wir überquerten eine größere Bucht, was wesentlich anstrengender war als an den Felsen entlang zu paddeln. Peter machte das alles ganz gezielt, er zeigte uns immer, wenn er es uns zutraute, neue Paddelbedingungen, denen man als Kajak-Reisender ausgesetzt ist.

Sanda auf dem Wasser

Sanda auf dem Wasser

Peter auf dem Wasser

Peter auf dem Wasser

Noah paddelt

Noah paddelt

Heidrun im Kajak

Heidrun im Kajak

Amy im Kajak

Amy im Kajak

Amy im Kajak

Amy im Kajak

Peter paddelt entlang der Felsen

Peter paddelt entlang der Felsen

Sandra paddelt

Sandra paddelt

Gabi im Glück

Großes Glück durchströmte mich. Die Bewegung – die nicht, wie man denken könnte nur die Arme beansprucht, sondern den ganzen Körper – tat gut. Dazu die frische Meeresluft und der Anblick der Landschaft, die ich aus dieser Perspektive ja noch nie gesehsen hatte. So flach auf dem Wasser, immer ein klein wenig nass, ab und an die Hände im kühlen Wasser kühlend. Das erweiterte meine Horizont und ich bin unendlich dankbar dafür.
Fünf Stunden waren vergangen als wir die Brücke, durch die wir aufs Meer gefahren waren, wieder sahen. Die Männer hatten ungeduldig gewartet, immer mit dem Blick in diese Richtung.
Jetzt hatten wir wieder Gras unter den Füßen. Beim Aussteigen merkten wir, wie stark auch die Beinmuskulatur mit gearbeitet hatte. Nach der Ausräumaktion, aufgregtem Gequatsche und viel Hin- und Her saßen wir gegen 21:00 Uhr gemeinsam bei Heidrun und Eberhard im Caravan und aßen eine heiße, ganz besonders leckere Mahlzeit. Ein aufregender Tag neigte sich bei einem Glas Wein dem Ende zu. Die Sterne funkelten am Himmel, ich schaute nach Nordlicht, fand aber keines und schlief in völliger Ruhe fest und tief durch die ganze Nacht.

Eberhard jongliert im Abendlicht

Eberhard jongliert im Abendlicht

Gabi

hier schreibt Gabi

Ich liebe das Reisen, die Fotografie und meine Familie!
Am besten - alles zusammen!

Autor: Gabi

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Am besten – alles zusammen!

5 Kommentare

  1. Der wohl schönste Satz in diesem Beitrag „Gabi im Glück“ !
    Freut mich sehr, daß es Dir so gut geht. Glaube, nach den letzten Monaten hast Du dir dieses Glück verdient.
    Weiterhin eine so schöne Zeit !

  2. Hallo Gabi,
    ich habe doch gesagt wenn du erst mal am Meer bist geht es dir besser.
    Wie recht ich doch hatte. Paddeln auf dem Meer mit perfektem Fuehrer was gibt es schoeneres. Klasse die Fotos und eure Erlebnisse ich bin auch begeistert von lesen und schauen.
    weiterhin alles beste von Edeltraud

  3. Hallo Gabi und Co 🙂

    Es macht wie immer Spaß, von Euren Erlebnissen zu lesen.
    Die Fotos sind traumhaft, man kann die Ruhe tatsächlich schon beim Anschauen spüren.

    Viel Spaß und genießt die Reise!

    Liebe Grüße aus dem kalten, regnerischen Rheinhessen
    Marion

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