Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem Tag gegen 8:00 Uhr. Die Kids hatten es sich gewünscht mal auszuschlafen, also machten wir uns allein auf den Weg. Der führt übrigens etwa 1,5 – 2 km entlang eines Golfplatzes. Man solle auf Golfbälle achten – wie das gehen soll weiss ich jedoch nicht. Die Dinger sind viel zu klein, als dass man sie auf sich zufliegen sieht.

spielende Delfine
Gespräche mit Fotografen
Nur zwei Fotografen waren schon da, den einen kennen wir noch von vor drei Jahren. Das ist immer sehr nett, wenn man beim Warten auf die Delfine mit Gleichgesinnten reden kann. Esra mag das auch immer ganz besonders – diese Stimmung hier an diesem Strand. Auf dem Campingplatz war es zwar kühl, es wehte jedoch kaum der Wind. Hier an der Stelle, wo man auf die Delfine wartet, ist es immer absolut bießtig kalt! Enorm kalt, denn der Wind bläßt mit voller Kraft direkt aus Nord in die Augen. Da wir uns beim Warten nicht viel bewegen, sondern stundenlang still stehen, ist es wirklich sehr unangenehm, man kühlt bis auf die Knochen aus. An diesem morgen kamen die Delfine zwar pünktlich, doch es geschah fast nichts, keine Sprünge, nichts Spektakuläres. Es regnete, die Kamera war dauernd nass, ich wischte und putzte, war selbst ziemlich nass, denn ich hatte keine Regenhosen drüber gezogen.
Charly, der WDCS Fotograf
Doch es fällt sehr schwer zu gehen, wenn die Delfine noch da sind, also vergeht Stunde um Stunde. Ich lauschte eine ganze Weile den fotografischen Gesprächen und redete schließlich mit Charly, der hier eine ganz außergewöhnliche Anstellung hat. Er fotografiert für den WDCS die Delfine. In den Visitor und Informations Zentren können Interessierte Delfine adoptieren. Charly informiert also ständig über diese Delfine und liefert Informationen und die Fotos dazu.

Vorsicht Golfbälle – der Weg über den Golfplatz zum Delfin Strand ist ziemlich weit…

Charly Phillips – der „Adopt a Dolphin Field Officer“ vom WDCS

So nah am Strand kann man die Delfine sehen

Delfine beobachten im Regen – einer der sehr netten Naturmenschen
[yellow_box]Charly erklärte mir auch, wie das mit den großen Lachsen hier funktioniert. Da de Flüsse wegen der geringen Niederschläge nicht ganz so voll sind, wandern zur Zeit kaum Lachse zu den Quellen. Deswegen finden sich zur Zeit relativ wenige Delfine hier ein und es gibt kaum diese Gruppenspiele. Charly meint, dass kräftiger Regen diese Situation schnell ändern könne.
Fängt ein Delfin einen großen Lachs, ist es nicht einfach für ihn, diesen auch zu schlucken. Wird der Lachs beim Kampf zerteilt, kann der Delfin ihn nicht mehr essen, denn die großen Gräten könnten ihm im Hals hängen bleiben. Also muß der Lachs, der auch mal 3-4 kg wiegen kann im Ganzen geschluckt werden. Doch das funktioniert nur, wenn der Lachs in der richtigen Position ist. So schwimmt der Delfin mit dem Beutefisch in die Strömung und spuckt ihn immer wieder aus, bis er die korrekte Position hat. Das kann schon mal zwanzig Minuten dauern. [/yellow_box]
Ich war schließlich klatschnass und machte mich auf den langen Marsch über den Campingplatz. Die Jungs kamen mir entgegen, und ich war dankbar, dass sie mir den Rucksack zurück trugen. Ich hatte vom stundenlangen Stehen und Halten der Kamera ziemliche Kreuzschmerzen.
Es regnete sich ein, das war sogar relativ gut, denn ich brauchte Ruhe. Schlief nochmal ein wenig, die anderen lasen in ihren Büchern. Wir spielten wieder Rommee, ich machte danach Fotos für Kalender fertig und schrieb am Bericht.
Delfine am Channonry Point
Die Delfine kommen hier meist wenn die Ebbe dreht, also die Flut gerade wieder zurück kommt. Das war an diesem Tag gegen 8:00 Uhr. Die Kids hatten es sich gewünscht mal auszuschlafen, also machten wir uns allein auf den Weg. Der führt übrigens etwa 1,5 – 2 km entlang eines Golfplatzes. Man solle auf Golfbälle achten – wie das gehen soll weiss ich jedoch nicht. Die Dinger sind viel zu klein, als dass man sie auf sich zufliegen sieht.
spielende Delfine
Gespräche mit Fotografen
Nur zwei Fotografen waren schon da, den einen kennen wir noch von vor drei Jahren. Das ist immer sehr nett, wenn man beim Warten auf die Delfine mit Gleichgesinnten reden kann. Esra mag das auch immer ganz besonders – diese Stimmung hier an diesem Strand. Auf dem Campingplatz war es zwar kühl, es wehte jedoch kaum der Wind. Hier an der Stelle, wo man auf die Delfine wartet, ist es immer absolut bießtig kalt! Enorm kalt, denn der Wind bläßt mit voller Kraft direkt aus Nord in die Augen. Da wir uns beim Warten nicht viel bewegen, sondern stundenlang still stehen, ist es wirklich sehr unangenehm, man kühlt bis auf die Knochen aus. An diesem morgen kamen die Delfine zwar pünktlich, doch es geschah fast nichts, keine Sprünge, nichts Spektakuläres. Es regnete, die Kamera war dauernd nass, ich wischte und putzte, war selbst ziemlich nass, denn ich hatte keine Regenhosen drüber gezogen.
Charly, der WDCS Fotograf
Doch es fällt sehr schwer zu gehen, wenn die Delfine noch da sind, also vergeht Stunde um Stunde. Ich lauschte eine ganze Weile den fotografischen Gesprächen und redete schließlich mit Charly, der hier eine ganz außergewöhnliche Anstellung hat. Er fotografiert für den WDCS die Delfine. In den Visitor und Informations Zentren können Interessierte Delfine adoptieren. Charly informiert also ständig über diese Delfine und liefert Informationen und die Fotos dazu.
Vorsicht Golfbälle – der Weg über den Golfplatz zum Delfin Strand ist ziemlich weit…
Charly Phillips – der „Adopt a Dolphin Field Officer“ vom WDCS
So nah am Strand kann man die Delfine sehen
Delfine beobachten im Regen – einer der sehr netten Naturmenschen
[yellow_box]Charly erklärte mir auch, wie das mit den großen Lachsen hier funktioniert. Da de Flüsse wegen der geringen Niederschläge nicht ganz so voll sind, wandern zur Zeit kaum Lachse zu den Quellen. Deswegen finden sich zur Zeit relativ wenige Delfine hier ein und es gibt kaum diese Gruppenspiele. Charly meint, dass kräftiger Regen diese Situation schnell ändern könne.
Fängt ein Delfin einen großen Lachs, ist es nicht einfach für ihn, diesen auch zu schlucken. Wird der Lachs beim Kampf zerteilt, kann der Delfin ihn nicht mehr essen, denn die großen Gräten könnten ihm im Hals hängen bleiben. Also muß der Lachs, der auch mal 3-4 kg wiegen kann im Ganzen geschluckt werden. Doch das funktioniert nur, wenn der Lachs in der richtigen Position ist. So schwimmt der Delfin mit dem Beutefisch in die Strömung und spuckt ihn immer wieder aus, bis er die korrekte Position hat. Das kann schon mal zwanzig Minuten dauern. [/yellow_box]
Ich war schließlich klatschnass und machte mich auf den langen Marsch über den Campingplatz. Die Jungs kamen mir entgegen, und ich war dankbar, dass sie mir den Rucksack zurück trugen. Ich hatte vom stundenlangen Stehen und Halten der Kamera ziemliche Kreuzschmerzen.
Es regnete sich ein, das war sogar relativ gut, denn ich brauchte Ruhe. Schlief nochmal ein wenig, die anderen lasen in ihren Büchern. Wir spielten wieder Rommee, ich machte danach Fotos für Kalender fertig und schrieb am Bericht.
Die ganz besondere Flaschenpost aus Portsoy
Da habe ich ja glatt das Foto des Briefs vergessen hochzuladen:-) Nun, so war es sowieso spannender…
hier also das Foto von der Flaschenpost. Bin mal gespannt, was ihr davon haltet!
Findochty nach Fortrose
Der Tag fing vielversprechend an. Wieder zog ich gegen 6:00 Uhr alleine los. Es war Ebbe und das Klettern auf den Felsen nicht ungefährlich, ich kam leider nicht nah genug an die Wellen, die wunderbar im Morgenlicht leuchteten heran. So lief ich in den Hafen, die Boote sahen im weichen Licht auch toll aus. Hier findet man tatsächlich Motive überall. Der Vormittag war sehr sonnig mit kleinen Wölkchen, die Delfine schlugen Saltos draußen auf dem Meer. Ich fand mal wieder Gesprächspartner, wir informierten uns über diese praktischen Klappräder. Da hätte ich unterwegs oft gerne eins. Ich durfte sogar Probefahren:-)
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Findochty – ein absolut genialer Campingplatz und Flaschenpost!!
Morgens war das Womo durch den stetigen Wind ziemlich durchgekühlt, wir hatten aber ruhig schlafen können. Ich war wie immer sehr früh wach, wollte natürlich mit dem Fotoapparat losziehen, denn morgens würde die Sonne auf den Klippen liegen. Doch es hatte geregnet, das nasse Gras am so steilen Abhang machte mir Angst, da traute ich mich nicht und blieb liegen. Doch gegen 8:00 Uhr krochen wir doch aus den warmen Betten ins eiskalte Mobil. Wir hatten keinen Campingplatz, also keinen Strom, also war es kalt. Es ist zwar Sommer aber saukalt! Beim Aufstehen fiel uns ein Lieferwagen mit jungen Leuten auf, die Ausrüstung in zahlreiche und sehr große Rucksäcke packten. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass es Vogelforscher waren. Heute würden sie Vögel mit kleinen Sendern versehen um ihr Verhalten nachvollziehen zu können. Da die Gewässer vor Schottland sehr flach seien, würde sich die Klimaveränderung hier sehr schnell auswirken. Gerne hätte ich das Einfangen und die Arbeit an den Vögeln fotografiert. Doch das war nicht möglich, weil die Methode wegen evtl Nachahmern nicht bekannt werden darf! Wenn man in der Nähe einer Alkenkolonie einen Fehler macht und die Tiere stört, kann der Nachwuchs der ganzen Kolonie gefährdet werden. Diese kleinen Vögel bauen ja keine Nester, legen die Eier auf den blanken Fels. Wird der Vogel nervös, fällt das Ei die Klippen hinuter.
Wir machten uns nach dem Frühstück ebenfalls auf in die Klippen und entdeckten tatsächlich einen Papageitaucher auf unserer Fototour. Die anderen Alken brüteten für gute Fotos zu weit in den Klippen, so fotografierten wir sie nicht.
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Weiter nach Norden zu den Bullers of Buchan
In einem touristischen Prospekt hatten wir ein Bild von den Steinbögen bei Buchan gesehen, da wollten wir nun hin. Ein wenig frequentierter Parkplatz bot gute Haltegelegenheit, und schon wenige Meter weiter waren wir auf den Klippen. Steile Landzungen ragten ins Meer, wölbten sich über Durchbrüche, der Pfad folgte nah am Klippenrand. Tausende von Seevögeln bevölkerten die Felsen, und sorgten für eine adäquate Geräuschkulisse. Der Wind wehte wieder eiskalt, aber Sonnenschein und weiße Wolken zauberten hinter jeder Biegung eine neue fantastische Aussicht vor uns hin. Vor allem die zahlreichen rot, rosa und lila Blumen faszinierten uns.
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Der Weg nach Dunnottar Castle
Ich wollte endlich mal langsamer machen, so überredete ich Gunter doch noch eine Nacht zu bleiben. Ken, der Platzwart, verlängerte ohne Probleme und schenkte uns wieder den Strom, sehr lieb von ihm. Die Feiertagssituation ist offensichtlich in Schottland nicht so angespannt wie weiter südlich in England. Doch der Campingplatz war schon sehr gut besucht, viele Familien waren mit kleinen Kindern unterwegs. Wir fanden es sehr interessant zu sehe, wieviel Kram so eine Familie im Kofferraum hat, wenn ein Familienzelt gecampt wird. Stundenlang wurde geräumt und aufgebaut. Und das für zwei, drei Tage, dann den ganzem Krempel wieder einpacken.
Im Ort war eine Art Jahrmarkt, auf dem sich die örtliche Gewerbe präsentierte. Wir schlenderten über den Marktplatz, überall gab es Lose und vor allem alkohlische Getränke waren als Gewinne zu haben.
grüne Hügel und Küste, rund um das Dunnottar Castle
Danach stand die lange Wanderung zur Schlossruine auf dem Plan. Dummerweise war der Küstenpfad wegen Bauarbeiten gesperrt, so mussten wir unter Gemurre der Kids auch noch eine große Umleitung über Asphaltstraßen laufen. Es ist zur Zeit gar nicht einfach die richtige Kleidung zu finden, die Sonne scheint schön warm, doch der Wind ist bissig kalt. Kaum läuft man etwas windgeschützt schwitzt man heftig, zeiht was aus, dann die nächste Biegung und wieder der eiskalte Wind und wieder anziehen. So ging es mir die letzten Tage, entweder freiere ich oder ich schwitze. Nach über einer Stunde im kalten Nordwind kamen wir zum Besuchszeitende an der Schlossruine an. Das hatte sein Gutes, weil sich jetzt die Touristenmassen stark verdünnten. Als wir näher an die Ruine kamen blieb uns nur noch das Staunen! Wie genial sieht das denn aus! Einfach klasse!!
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