
Bettina Wegner
Es gibt Fotos, die kann man nur mit Kompaktkameras machen! Gewagt, oder?
Das Thema günstige Kameras, hier meine ich die Kompaktkameras, hatte ich ja schon angesprochen. Jetzt geht es weiter.
Meine erste These: „teure Kamera, gute Bilder – billige Kamera schlechte Bilder“ war nicht genau genug ausformuliert. Das fängt schon dabei an: was ist ein gutes Bild? Also verlasse ich diese Agumentation und formuliere etwas anders:-)
Konzertfotografie
Kompaktkameras sind unauffällig
Als erstes Beispiel möchte ich die Konzertfotografie nennen. Auf verschiedenen Konzerten habe ich meine kleine Canon S3 eingesetzt. Ganz so klein ist sie ja nicht, aber wesentlich kompakter als meine Canon 5d mit dem 100-400mm Tele. Mit einer SLR und Tele fällt man immer auf! Die Canon S3 hat ja auch umgerechnet 400mm Tele und auch noch stabilisiert!
Kompaktkameras sind leise oder gar geräuchlos
Ein großer Vorteil der Kleinen ist es, dass sie nicht klickt. Man könnte ein Klicken einschalten, aber genau in der absoluten Geräuschlosigkeit beim Auslösen liegt ja der Vorteil. Man nervt seine Konzertnachbarn nicht. Bei der 5D ist da gar nichts zu machen. Jede Auslösung ist gut hörbar. Was bei ruhigen Konzerten, wenn man in den vorderen Reihen sitzt, selbst den Musiker nerven würde.
Die S3 hat einen elektronischen Sucher, den hellen Bildschirm kann man abschalten, um im Dunklen nicht aufzufallen. Außerdem hat man bei den relativ langen Belichtungszeiten mit der Kamera am Auge etwas mehr Stabilität, als wenn man die Kamera freischwebend mit den Armen hochhält. Garanten für scharfe Bilder sind auch das stabilisierte Objektiv und dessen recht hohe Lichtstärke, die kurze Belichtungszeiten ermöglicht.
Kompaktkameras lassen sich trotzdem individuell einstellen
Glücklicherweise kann man bei der S3 alles manuell einstellen. Die besten Ergebnisse erziele ich mit Spotmessung, und je nach Beleuchtung der Akteure, mit einer Minus-Korrektur von 1-2 Blenden. Die ISO 400 ist bei der S3 noch nutzbar, höher gehe ich wegen des Bildrauschens nicht.
Kompaktkameras filmen auch noch in hervorragender Qualität
Auch die Filme, die diese kleine Kamera aufnehmen kann, sind dank Stabilisator und unkomprimiertem Format, nicht von schlechten Eltern.
Ja, und das ist es dann auch schon! Ich bin begeistert von dieser Möglichkeit Foto bei Konzerten zu machen.
Kompaktkameras liefern Fotos, die sich zum Druck eignen
Zwei Bettina Wegner-Konzerte fotografierte ich mit der S3, und anscheinend konnten nicht viele Fotografen gutes Bildmaterial vorweisen. Meine Bilder wurden schließlich genutzt, um das Cover und das beiliegende Booklet der CD „Die Abschiedstournee“ zu gestalten! Ich saß bei einem Konzert nicht optimal, glaube 13. Reihe! Mit der 5D hätte ich, wenn ich nicht vorher rausgeworfen worden wäre, wesentlich weniger fotografieren können.

Otto Waalkes – auch von relativ weit hinten:-) War Klasse bei Otto!

Joan Baez
und noch ein Foto – Joan Baez
Nordlichtfotos in der Viewspotlight Dezember 2009
Nordlicht über Fischgestellen – klick auf das Foto öffnet das Portfolio in der Viewspotlight
Meine Nordlichtfotos wurden im Dezember 2009 in der Viewspotlight vorgestellt. Das Protfolio ist bei Stern nicht mehr online.
Seepocke – So sieht der kleine Krebs unter Wasser aus
Eine Seepocke ist ein Krebstier. Es hat den längsten Penis im Verhältnis zur Körperlänge. Ich zeige die Seepocke im Video, damit du siehst, was die Krebse machen, wenn sie im Wasser sind. Außerdem kannst du die Paarung sehen.
„Sehnsucht nach dem Meer 2010“
Hier nochmal eine kurze Vorstellung meine Kalenders „Sehnsucht nach dem Meer 2010“ Der Kalender für 2011 wird bei Amazon schon angekündigt. Ich freue mich selbst schon drauf.
Bei Amazon ist er ausverkauft, aber über die Weingarten Seite gibt es noch ein paar Exemplare.
Titelblatt Sehnsucht nach dem Meer 2010
Orange
Sturm und magisches Licht
Nachts um 3:00 Uhr Warten auf die Hurtigrute
nachts um 4:00 Uhr in Bleik
Hier nochmal der Link zur „alten“ Webpage mit einer Beschreibung zu jedem Kalenderfoto.
Reisevorbereitungen und St Valery in der Normandie
So, endlich geht es etwas weiter hier mit dem Reisebericht über die Bretagne und Normandie
Reisevorbereitungen:
Wie üblich war es hektisch vor unserer Reise. Und das, obwohl wir uns bewußt waren, wie schnell die Osterferien auf uns zurasten. Wahrscheinlich war es den Kindern noch nicht schnell genug, ich konnte aber mein selbst auferlegtes Arbeitspensum kaum bewältigen.
Wir hatten lange auf wärmeres Wetter gewartet, denn das Mobil brauchte Wartung. Leider hatten wir es nach Ende der langen Reise nicht direkt geputzt, das war ein Fehler. Dann macht man es nämlich nicht mehr. Es war also noch schmutzig, glücklicherweise aber nur außen. Innen war es rein.
Das Wohnmobil zum TÜV
Trotzdem hatten wir auch diesmal wieder Schwierigkeiten mit dem Tüv oder eher der Werkstatt. Aber davon hier nicht mehr, es ist eh nur lästig. Wir kamen jedenfalls später los als uns das lieb war.
Wir fuhren schließlich am Sonntag abend, erst gegen 18:00 Uhr. Das war nicht perfekt, aber besser als Montags zu fahren. Irgendwo auf der Autobahnraststätte machten wir Halt für die Nacht, es war sehr, sehr laut, weil mehrmals Busse mit Schülern hielten, die Pause machten und extrem aufgedreht waren. Wir schliefen also kaum.
Saint Valery in der Normandie
Am nächsten Tag schafften wir es gegen 12:00 Uhr nach St Valery. Das hatten wir uns vorgenommen, weil wir da oft abends keinen Platz mehr bekommen hatten und traurig weitergezogen waren. Jetzt nahmen wir uns einfach mal mehr Zeit für diesen schönen Ort. Eine Menge Bauarbeiter standen rum und schauten ständig aufs Wasser. Hmm, Bagger gabs und große Lastwagen.
Ich dachte schon, dass der Weg vom Hafen ins Meer ausgebaggert werden mußte und das war dann auch so. Ich hatte aber auch im Gefühl, dass dann die Ebbe besonders tief sein würde, das war dann auch so.
Den Hafenleuchtturm von Saint Valery von der Meeresseite aus fotografieren
Ich konnte also den Leuchtturm mal von der Meerseite aus fotografieren.Das Wetter war allerdings von schlechter fotografischer Qualität. Grau und regnerisch, meist auch ziemlich nass von oben herab. Später kam auch keine Abendstimmung, dafür Gewitter. Einen Blitz bekam ich allerdings nicht aufs Bild, weil ich, als es zu heftig war, nicht mit dem Metallstativ im Wasser stehen wollte. Außerdem regnete es da auch zu stark. Ich habe einige Bilder, die unbrauchbar sind, weil das Objektiv sehr mit Regentropfen verziert wurde.
Aber – die Gezeitenbecken in dieser Region gesehen zu haben, war schon ein tolles Erlebnis. Es gab viele Würmer, die den weißen Kalkstein durchlöchert hatten. Makros machte ich nicht, denn es war viel zu trüb, außerdem war das Wasser zu trüb für Unterwasseraufnahmen.
Hier nun ein paar Fotos:
Wohnmobile
Doppelseite in View Magazin
In der März Ausgabe des View Magazins ist eine Doppelseite meines Fotos der Kannensteine zu sehen. Noch ist das Heft am Kiosk erhältlich.
Hier ein Foto von mir und dem View Magazin.
Gabi in View
OK, beim Heft spiegelt es etwas.
Liebe Grüße
Gabi
Es gibt Fotos, die kann man nur mit Kompaktkameras machen! Gewagt, oder?
Bettina Wegner
Es gibt Fotos, die kann man nur mit Kompaktkameras machen! Gewagt, oder?
Das Thema günstige Kameras, hier meine ich die Kompaktkameras, hatte ich ja schon angesprochen. Jetzt geht es weiter.
Meine erste These: „teure Kamera, gute Bilder – billige Kamera schlechte Bilder“ war nicht genau genug ausformuliert. Das fängt schon dabei an: was ist ein gutes Bild? Also verlasse ich diese Agumentation und formuliere etwas anders:-)
Konzertfotografie
Kompaktkameras sind unauffällig
Als erstes Beispiel möchte ich die Konzertfotografie nennen. Auf verschiedenen Konzerten habe ich meine kleine Canon S3 eingesetzt. Ganz so klein ist sie ja nicht, aber wesentlich kompakter als meine Canon 5d mit dem 100-400mm Tele. Mit einer SLR und Tele fällt man immer auf! Die Canon S3 hat ja auch umgerechnet 400mm Tele und auch noch stabilisiert!
Kompaktkameras sind leise oder gar geräuchlos
Ein großer Vorteil der Kleinen ist es, dass sie nicht klickt. Man könnte ein Klicken einschalten, aber genau in der absoluten Geräuschlosigkeit beim Auslösen liegt ja der Vorteil. Man nervt seine Konzertnachbarn nicht. Bei der 5D ist da gar nichts zu machen. Jede Auslösung ist gut hörbar. Was bei ruhigen Konzerten, wenn man in den vorderen Reihen sitzt, selbst den Musiker nerven würde.
Die S3 hat einen elektronischen Sucher, den hellen Bildschirm kann man abschalten, um im Dunklen nicht aufzufallen. Außerdem hat man bei den relativ langen Belichtungszeiten mit der Kamera am Auge etwas mehr Stabilität, als wenn man die Kamera freischwebend mit den Armen hochhält. Garanten für scharfe Bilder sind auch das stabilisierte Objektiv und dessen recht hohe Lichtstärke, die kurze Belichtungszeiten ermöglicht.
Kompaktkameras lassen sich trotzdem individuell einstellen
Glücklicherweise kann man bei der S3 alles manuell einstellen. Die besten Ergebnisse erziele ich mit Spotmessung, und je nach Beleuchtung der Akteure, mit einer Minus-Korrektur von 1-2 Blenden. Die ISO 400 ist bei der S3 noch nutzbar, höher gehe ich wegen des Bildrauschens nicht.
Kompaktkameras filmen auch noch in hervorragender Qualität
Auch die Filme, die diese kleine Kamera aufnehmen kann, sind dank Stabilisator und unkomprimiertem Format, nicht von schlechten Eltern.
Ja, und das ist es dann auch schon! Ich bin begeistert von dieser Möglichkeit Foto bei Konzerten zu machen.
Kompaktkameras liefern Fotos, die sich zum Druck eignen
Zwei Bettina Wegner-Konzerte fotografierte ich mit der S3, und anscheinend konnten nicht viele Fotografen gutes Bildmaterial vorweisen. Meine Bilder wurden schließlich genutzt, um das Cover und das beiliegende Booklet der CD „Die Abschiedstournee“ zu gestalten! Ich saß bei einem Konzert nicht optimal, glaube 13. Reihe! Mit der 5D hätte ich, wenn ich nicht vorher rausgeworfen worden wäre, wesentlich weniger fotografieren können.
Otto Waalkes – auch von relativ weit hinten:-) War Klasse bei Otto!
Joan Baez
und noch ein Foto – Joan Baez