Text Noah Calvin, Fotos Gabi
Schon seit Tausenden von Jahren gibt es Menschen am Bodensee.
Soviel ist sicher, aber wie genau lebten sie damals?
Wie sah das Umfeld aus, in dem sich die Grundlagen unserer Kultur zu bilden begannen? Wie wandelte sich das Leben unserer Urahnen, nachdem sie sich entschieden haben, sesshaft zu werden? Solche Fragen wurden in der Vergangenheit schon oft gestellt, doch selten waren konkrete Antworten zur Hand. Doch vor ungefähr hundertfünfzig Jahren ragten plötzlich bei Niedrigwasser reihenweise merkwürdiger Holzpflöcke aus dem flachen Uferwasser des Bodensees. Ihr Anordnung lies darauf schließen, dass es sich dabei um ein Überbleibsel von menschengemachten Bauwerken handelte. Dem Anschein nach schienen sie sehr alt zu sein. Umgehend begannen die Leute zu spekulieren. Waren es Überreste einer alten Römersiedlung? Oder vielleicht ein vergessener Handelsposten? Oder etwa nur ein langweiliger Steg aus dem frühen Mittelalter? Die Theorie, welche schließlich als am wahrscheinlichsten angenommen wurde, machte den größten Eindruck: Es waren Stelzen, auf denen vor etwa 6000 Jahren die Siedlungen unserer steinzeitlichen Vorfahren errichtet wurden, konserviert durch den kalten Schlamm und das Süßwasser des Sees.

Pfahlbauten Museum, Bodensee

Steinzeithäuser, die ältesten Bauwerke der Installation

Blick auf das Bronzezeitdorf
Erste Funde vor 150 Jahren
Die Stätte zählt heute zu den bedeutendsten Fundstellen vorgeschichtlicher Artefakte in Mitteleuropa. Sie ist der Fundort zahlloser Einzelstücke und eine der wenigen noch existierenden Zeugen dieser Zeit. Nach der Entdeckung der ersten Siedlung wurden auch anderorts weitere, ähnliche Überreste gefunden: In der Schweiz, an diversen deutschen Seen und auch in Frankreich.
Schnell waren die Bewohner dieser Gebiete auf den Beinen und begannen nach verlorenen Schätzen im Schlamm zu suchen. Von simplen Keramikscherben zu verrotteten Holzgeräten und sogar dem einen oder anderen Bronzemesser war fast alles vorhanden, was damals zum Alltag gehörte – nur wenige Zentimeter tief im Schlick vergraben. Diese zivilen Suchaktionen uferten so weit aus, dass ganze Uferstücke mit Spaten auf den Kopf gestellt wurden und es schließlich gesetzlich verboten werden musste, die Artefakte zu entwenden. Ganze Gelände mussten abgesperrt werden. Doch an Fundstücken mangelte es selbst nach den Plünderungen nicht, sogar heute, nach abertausenden von Tauchgängen, werden immer noch Scherben, Messer und Werkzeuge geborgen. Mehr als genug Material, um sich ein genaues Bild vom damaligen Leben machen zu können.
Wie das Pfahlbaumuseum entand
Schon um 1920 tat sich eine Gruppe von Archäologen zusammen und begann, basierend auf zahlreichen Holzfunden, an der Rekonstruktion eines bronzezeitlichen Wohnhauses zu arbeiten. Über die Jahre kamen immer neue Gebäude aus verschiedenen Zeitaltern hinzu, verbunden durch lange Stege und weit in den See herausragend. Heute ist die Anlage zum Weltkulturerbe erklärt worden; sie ist für Besucher geöffnet.
Wir besichtigen das Pfahlbaumuseum
Als wir nun die 9 Euro pro Person bezahlt hatten und das Museum betraten, gab es erst mal nicht viel zu sehen. Eine eher langweilige Eingangshalle, das übliche Regal mit Broschüren und zwei Vitrinen mit steinzeitlich inspiriertem Schmuck.
Wir hatten Glück und kamen gerade rechtzeitig an, um an der nächsten Führung teilzunehmen. Die Multimediashow wird in drei Vorführungsräumen gezeigt. Die ersten beiden Installationen dienten dem Zweck, die Besucher in die Entstehung des Museums einzuführen. Statt Infotafeln wurden die Informationen durch ein Gespräch zwischen zwei Forschungstauchern vermittelt, abgespielt im liebevoll nachgestellten Taucherquartier und in einer Rundum-Projektion des Seegrunds. Der letzte Raum, das Highlight der Einführung, bot eine 360° Ansicht des Dorfes.
Der Film wird großflächig auf die Wand projiziert und durch Tonaufnahmen, Darsteller und Kameraschwenks zum Leben erweckt. Schließlich öffnete sich die letzte Pforte und gab den Blick frei, auf die Anlage, welche wir eben erst in ihrer Glanzzeit auf dem Bildschirm gesehen hatten. Hier nahm und die Museumsführerin in Empfang.

Wände im Unterwasser-Raum

Aufbrechendes Eis im letzten Raum

Am Grunde des Uferbereichs

Aufnahmen von der Projektion
Und warum stehen die Häuser eigentlich auf Pfählen?
Die erste und wohl wichtigste Frage die aufkam: „Weshalb sind die Siedlungen auf Stelzen gebaut?“. Es war nicht etwa, um Feinde oder wilde Tiere abzuhalten, das war jedenfalls nicht der Hauptgrund. Vielmehr standen die Siedlungen auf dem Wasser, um den wichtigsten Handelsrouten nahe zu sein. Das ganze Ufergelände wandelte sich ständig, große Flächen wurden regelmäßig überflutet. Feste Häuser konnten erst viel weiter landeinwärts errichtet werden. Ein zu langer Weg, um noch effektiv Anschluss an die Handelsschiffe auf dem Wasser zu haben.
Dieser Vorteil überwog, aber auf Stelzen zu leben, brachte auch Nachteile. In einer Zeit als Menschen gerade erst begonnen hatten, sesshaft zu werden, war das Beschaffen der Nahrung schon immer die wichtigste Tätigkeit. Gesammelte Beeren, Nüsse und Jagdbeute konnten auf Dauer einfach keine sesshafte Gemeinschaft ernähren. Zu diesen Zeiten verbreitete sich langsam der Ackerbau unter den Menschen. Die Uferflächen waren jedoch häufig nicht geeignet, um Nutzpflanzen anzubauen, große Teile der Felder lagen oft mehrere Kilometer im Hinterland. Ein anstrengender Weg zum Markt für die Farmer, der sich aber nicht vermeiden liess. Getreide und Obst wurde also herangeschafft, dafür hatten es die Pfahlbaubewohner einfach, sich vor ihrer Haustür mit Fisch zu versorgen.
Kulturzentren am Bodensee
Mit der Zeit entwickelten sich die Siedlungen am See zu wahren Kulturzentren. Der Handel mit Feuerstein, und später Bronze, erwieß sich als so rentabel, dass Bewohner selbst begannen, Güter herzustellen und zu verkaufen. Immer neue Technologien wurden somit entdeckt, angewandt und verfeinert, bis die einzelnen Handwerke nur noch von jeweiligen Spezialisten ausgeführt wurden. Dieser Wandel markiert einen Punkt in der Geschichte, wo sich erstmals eine Hierarchie zwischen Arm und Reich zu bilden begann. Nur wer Güter von hoher Qualität herstellen konnte, war in der Lage bei den Händlern Profit, in Form von Tauschgut, zu machen.
Das Museum
Solche Entwicklungen werden durch die Museumsanlage effektiv veranschaulicht, denn für jedes wichtige Zeitalter gab es eigene Häuserkomplexe. Die Siedlungen der Jungsteinzeit zum Beispiel waren kompakt, gefüllt mit simplem Steinwerkzeug und darauf ausgelegt, vielen Menschen Unterkunft zu gewähren. Jeh näher man jedoch der Bronzezeit jedoch kommt, desto öfter trifft man auf Häuser welche nur einem spezifischen Handwerk dienten. Ihre Wände waren behangen mit fein gearbeiteten Geräten und die Lager gefüllt mit teuren Rohstoffen.
Wir erfuhren, dass kleine Siedlungen, wie die Anlage des Museums, eher eine Außnahme waren. Große bronzezeitliche Städte konnten in ihrer Glanzzeit problemlos bis zu 70 Gebäude umfassen.

Palisade des zweiten Steinzeitdorfes

Ansicht vom Ufer

Steinzeithäuser des Pfahlbauten Museums, Bodensee
Niedergang der Kulturen durch die Klimaveränderung
Irgendwann wann verließen die Menschen jedoch die Seen. Sie wurden von etwas vertrieben, wogegen selbst viertausend Jahre der Anpassung hilflos waren: Der Klimaveränderung. Als unsere Vorfahren noch auf Pfählen lebten, war das Wetter wesentliche wärmer als heute. Selbst im Winter sanken Temperaturen nur selten unter den Gefrierpunkt, dass machte das Leben in den luftigen Hütten angenehm. Als das Klima aber begann sich abzukühlen, wurde es schnell unangenehm. Die lehmverputzten Wände sogen sich mit kaltem Regenwasser voll und sorgten nicht nur für unangenehme Lebensumstände, sondern erhöhten auch das Kankheitsrisiko. Die Pfahlbauten selbst wurden durch die aufgenommene Feuchtigkeit so schwer, dass ihre Stützpfähle beschädigt wurden. Den Menschen blieb nichts anderes übrig, als ihre Unterkünfte zu verlassen.
Die replizierten Pfahlbauten, die zahlreichen Ausstellungsstücke, und die Tatsache, dass die Anlage zum größten Teil von Bäumen und Schilf umgeben ist, gibt einen richtigen guten Einblick in das Leben der Menschen damals.
Einzig die Führung durch das Museum fand ich etwas zu oberflächlich – die kinderfreundliche Frau, welche die Führung leitete, übersprang in ihren Erklärungen einige Gebäude der Anlage, die mich interessiert hätten. Ja, klar, mir liegt das Thema. Glücklicherweise war es den Besuchern erlaubt, sich anschließend nochmal in Ruhe selbst umzuschauen und die zahlreichen Infotexte und Ausstellungen zu studieren. Den Trip zum Pfahlbaumuseum Unteruhldingen können wir jedenfalls ohne Bedenken empfehlen, selbst für Leute die für gewöhnlich nichts mit der Steinzeit am Hut haben.
Die Website des Museums.
Übersichtsseite Bodensee
Esra und Gabi radeln halb um den Bodensee
Radtour um den Bodensee – nun, wenigstens halb rum!
GoPro Fotos!
Ich war in den letzten Monaten nicht fit, erholte mich von einer OP Anfang Januar nur sehr zögerlich. Der Bewegungsdrang war da, doch lange laufen konnte ich noch nicht lange. Ich brauche die Natur, um ganz gesund zu werden. Da das nur eine kurze Reise war, hatten wir den Kofferraum des Mobils frei für Fahrräder. Zwei passten gut hinein. Damit fuhren wir in die Städte und zu den Naturschutzgebieten. Endlich war ich wieder mobiler.
Die kurze Tour zum Bodensee hatte meine Lebensgeister erweckt; der Fotograf in mir erwachte. Das Radfahren tat mir unendlich gut.
Endlich wieder mobil – Wir unternehmen eine Radtour zum Abitur
Schließlich hatte Esra sein Abitur in der Tasche! Wir beide feierten es mit einer „kurzen“ Tour um den See. Wir starteten leider etwas spät in Meersburg, nahmen die Fähre nach Konstanz und fuhren durch die Schweiz und Österreich wieder nach Lindau, wo wir auf den Rest der Familie trafen.
Außer kurzen ca. 10 km langen Touren war ich über Jahre kaum Rad gefahren. Als die Jungs klein waren, war ich noch oft mit dem Fahrradanhänger unterwegs gewesen. Doch nach Amys Geburt funktionierte es nicht mehr mit dem Rad. Drei Kids und ein Hund waren zu viel. Wir wanderten mehr, als dass wir Rad fuhren.
Die Strecke halb um den Bodensee war etwa 90 km lang. Würde ich es schaffen?
Esra und Gabi am Bodensee in der Schweiz
Radtour mit ganz leichtem Gepäck
Neugieriger Schwan
Im Hafen von Romanshorn, Schweiz
Esra Im Hafen von Romanshorn, Schweiz
Der Radweg entlang des Sees ist gut ausgeschildert. Wir hatten eine Bodensee-Radwanderkarte und verfuhren uns nur zweimal und auch nur kurz. Für meinen Geschmack hätte der Radweg näher am See liegen dürfen. In der Schweiz fuhren wir oft entlang der Bahn, der See lag 100 oder 150 m weiter weg. Dass es keine Steigungen gibt, ist einerseits praktisch, andererseits gibt es dann auch keine Gefälle, wo man mal rollen könnte.
Wir fuhren durch das teilweise sonnige Wetter, die Luft war kühl. Die Bedingungen waren ideal. Esra ist fit, er fährt seit Jahren viel und oft Rad. Trotzdem schlug ich mich ganz gut. Die ersten 40 km radelten wir munter vor uns hin. Hier und da, vor allem, wenn wir dem See sehr nahe kamen, machten wir kurzen Pausen und tranken viel stilles Wasser. Irgendwann merkte ich die Oberschenkelmuskeln schon mehr. Sie wurden müde. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich längere Pausen gemacht. Doch wir hatten noch einen weiten Weg vor uns, so strampelten wir immer weiter.
Pizza in der Schweiz
In Rorschach suchten wir uns eine Pizzeria, wir brauchten ein paar Kalorien. Die Pizza war lecker, die Preise so, wie in Norwegen. (24 Euro für zwei kleine Pizzen!) Wir gönnten sie uns trotzdem!
Das Hundertwasserhaus in Staade
Ich wusste, dass die Schweiz ein Hundertwasserhaus hat. Dachte, es wäre in der Nähe von St Gallen und redete sogar mit Esra drüber. Wäre der Umweg nicht so weit gewesen, ich hätte es mir so gern angesehen. Wir fuhren und fuhren und kurz hinter Rorschach, sah ich es in der Ferne und war mir gar nicht sicher, ob ich richtig sah! Wir näherten uns dem Haus. Es stand an einem belebten Kreisel, ein Aldi und andere Läden drum herum. Mitten im Gewusel lag es vor uns. Wie genial war das denn?! Wir überquerten auf einem „aus der Reihe tanzenden“ Zebrasteifen mit offenen Mündern die Straße.
Wir nahmen uns nicht die Zeit, die Galerie im Innern des Hauses anzusehen. Wie schade, dass wir gerade eine Pizza gemampft hatten – hier hätten wir so richtig nobel speisen können. Wir besichtigten die Dachterrasse und sahen uns in Ruhe das ganze Gebäude an. Glücklicherweise hatten wir die GoPro eingesteckt, so konnten wir ein paar Schnappschüsse machen.
Gabi und Esra und das Hundertwasserhaus in Altenrhein
Hundertwasserhaus Altenrhein
Das blaue Rad vor dem Hundertwasserhaus
Flaschenwand des Hundertwasserhauses
Sieht man, wie ich mich freue?
Verschnaufen
Esras Rad
Erfrischung ist nötig
Wir beide kurz vor Bregenz
So müssten alle Häuser aussehen. So würde ich gerne unser Haus am Meer bauen!
Hier die Webpage des Hundertwasserhauses!
Frohen Mutes und voller frischem Elan traten wir weiter in die Pedale. Den Hintern merkten wir jetzt auch schon!
Kurz vor Bregenz führt der Radweg etwas weiter ins Land hinein. Wir schauten auf die Berge in der Ferne und fuhren durch weite Felder. Uns brezelte die Sonne auf den Kopf, es gab kilometerweit keinen Schatten. Die Beine wurden schwerer und schwerer. Jetzt merkte Esra es auch an den Knien. Die Geschwindigkeit nahm etwas ab, wir bewegten uns schon gemütlicher durch die Landschaft.
Kurz hinter einer kleinen Brücke fanden wir uns in Österreich wieder. Wir wurden übrigens nirgends kontrolliert. In einer Kneipe saßen Leute bei Bier im Schatten. Lecker! Wir gönnten uns eine Pause, schlürften ein Radler – jetzt hatten wir das ja so richtig verdient und mensch war das erfrischend und weiter ging es durch Bregenz. Wir fuhren an einem Rummelplatz vorbei, fanden uns mit den Rädern fast in einem Schwimmbad wieder.
Gegen Abend fanden wir unsere Familie in Lindau auf dem Wohnmobilparkplatz wieder. Ich war glücklich und trotzdem noch recht fit! Es fühlte sich gut an, die fast 90 km mit dem Rad geschafft zu haben.
Gemeinsam fuhren wir mit dem Mobil nach Markdorf, wo Esra zwei Tage später sein Abi Zeugnis in Empfang nehmen durfte.
Übersichtsseite Bodensee
Die Insel Bressay, Shetland
Die Shetland Insel Bressay eignet sich als Reiseziel für Naturliebhaber und Leuchtturm-Fans.
Das Pfahlbauten Museum in Unteruhldingen
Text Noah Calvin, Fotos Gabi
Schon seit Tausenden von Jahren gibt es Menschen am Bodensee.
Soviel ist sicher, aber wie genau lebten sie damals?
Wie sah das Umfeld aus, in dem sich die Grundlagen unserer Kultur zu bilden begannen? Wie wandelte sich das Leben unserer Urahnen, nachdem sie sich entschieden haben, sesshaft zu werden? Solche Fragen wurden in der Vergangenheit schon oft gestellt, doch selten waren konkrete Antworten zur Hand. Doch vor ungefähr hundertfünfzig Jahren ragten plötzlich bei Niedrigwasser reihenweise merkwürdiger Holzpflöcke aus dem flachen Uferwasser des Bodensees. Ihr Anordnung lies darauf schließen, dass es sich dabei um ein Überbleibsel von menschengemachten Bauwerken handelte. Dem Anschein nach schienen sie sehr alt zu sein. Umgehend begannen die Leute zu spekulieren. Waren es Überreste einer alten Römersiedlung? Oder vielleicht ein vergessener Handelsposten? Oder etwa nur ein langweiliger Steg aus dem frühen Mittelalter? Die Theorie, welche schließlich als am wahrscheinlichsten angenommen wurde, machte den größten Eindruck: Es waren Stelzen, auf denen vor etwa 6000 Jahren die Siedlungen unserer steinzeitlichen Vorfahren errichtet wurden, konserviert durch den kalten Schlamm und das Süßwasser des Sees.
Pfahlbauten Museum, Bodensee
Steinzeithäuser, die ältesten Bauwerke der Installation
Blick auf das Bronzezeitdorf
Erste Funde vor 150 Jahren
Die Stätte zählt heute zu den bedeutendsten Fundstellen vorgeschichtlicher Artefakte in Mitteleuropa. Sie ist der Fundort zahlloser Einzelstücke und eine der wenigen noch existierenden Zeugen dieser Zeit. Nach der Entdeckung der ersten Siedlung wurden auch anderorts weitere, ähnliche Überreste gefunden: In der Schweiz, an diversen deutschen Seen und auch in Frankreich.
Schnell waren die Bewohner dieser Gebiete auf den Beinen und begannen nach verlorenen Schätzen im Schlamm zu suchen. Von simplen Keramikscherben zu verrotteten Holzgeräten und sogar dem einen oder anderen Bronzemesser war fast alles vorhanden, was damals zum Alltag gehörte – nur wenige Zentimeter tief im Schlick vergraben. Diese zivilen Suchaktionen uferten so weit aus, dass ganze Uferstücke mit Spaten auf den Kopf gestellt wurden und es schließlich gesetzlich verboten werden musste, die Artefakte zu entwenden. Ganze Gelände mussten abgesperrt werden. Doch an Fundstücken mangelte es selbst nach den Plünderungen nicht, sogar heute, nach abertausenden von Tauchgängen, werden immer noch Scherben, Messer und Werkzeuge geborgen. Mehr als genug Material, um sich ein genaues Bild vom damaligen Leben machen zu können.
Wie das Pfahlbaumuseum entand
Schon um 1920 tat sich eine Gruppe von Archäologen zusammen und begann, basierend auf zahlreichen Holzfunden, an der Rekonstruktion eines bronzezeitlichen Wohnhauses zu arbeiten. Über die Jahre kamen immer neue Gebäude aus verschiedenen Zeitaltern hinzu, verbunden durch lange Stege und weit in den See herausragend. Heute ist die Anlage zum Weltkulturerbe erklärt worden; sie ist für Besucher geöffnet.
Wir besichtigen das Pfahlbaumuseum
Als wir nun die 9 Euro pro Person bezahlt hatten und das Museum betraten, gab es erst mal nicht viel zu sehen. Eine eher langweilige Eingangshalle, das übliche Regal mit Broschüren und zwei Vitrinen mit steinzeitlich inspiriertem Schmuck.
Wir hatten Glück und kamen gerade rechtzeitig an, um an der nächsten Führung teilzunehmen. Die Multimediashow wird in drei Vorführungsräumen gezeigt. Die ersten beiden Installationen dienten dem Zweck, die Besucher in die Entstehung des Museums einzuführen. Statt Infotafeln wurden die Informationen durch ein Gespräch zwischen zwei Forschungstauchern vermittelt, abgespielt im liebevoll nachgestellten Taucherquartier und in einer Rundum-Projektion des Seegrunds. Der letzte Raum, das Highlight der Einführung, bot eine 360° Ansicht des Dorfes.
Der Film wird großflächig auf die Wand projiziert und durch Tonaufnahmen, Darsteller und Kameraschwenks zum Leben erweckt. Schließlich öffnete sich die letzte Pforte und gab den Blick frei, auf die Anlage, welche wir eben erst in ihrer Glanzzeit auf dem Bildschirm gesehen hatten. Hier nahm und die Museumsführerin in Empfang.
Wände im Unterwasser-Raum
Aufbrechendes Eis im letzten Raum
Am Grunde des Uferbereichs
Aufnahmen von der Projektion
Und warum stehen die Häuser eigentlich auf Pfählen?
Die erste und wohl wichtigste Frage die aufkam: „Weshalb sind die Siedlungen auf Stelzen gebaut?“. Es war nicht etwa, um Feinde oder wilde Tiere abzuhalten, das war jedenfalls nicht der Hauptgrund. Vielmehr standen die Siedlungen auf dem Wasser, um den wichtigsten Handelsrouten nahe zu sein. Das ganze Ufergelände wandelte sich ständig, große Flächen wurden regelmäßig überflutet. Feste Häuser konnten erst viel weiter landeinwärts errichtet werden. Ein zu langer Weg, um noch effektiv Anschluss an die Handelsschiffe auf dem Wasser zu haben.
Dieser Vorteil überwog, aber auf Stelzen zu leben, brachte auch Nachteile. In einer Zeit als Menschen gerade erst begonnen hatten, sesshaft zu werden, war das Beschaffen der Nahrung schon immer die wichtigste Tätigkeit. Gesammelte Beeren, Nüsse und Jagdbeute konnten auf Dauer einfach keine sesshafte Gemeinschaft ernähren. Zu diesen Zeiten verbreitete sich langsam der Ackerbau unter den Menschen. Die Uferflächen waren jedoch häufig nicht geeignet, um Nutzpflanzen anzubauen, große Teile der Felder lagen oft mehrere Kilometer im Hinterland. Ein anstrengender Weg zum Markt für die Farmer, der sich aber nicht vermeiden liess. Getreide und Obst wurde also herangeschafft, dafür hatten es die Pfahlbaubewohner einfach, sich vor ihrer Haustür mit Fisch zu versorgen.
Kulturzentren am Bodensee
Mit der Zeit entwickelten sich die Siedlungen am See zu wahren Kulturzentren. Der Handel mit Feuerstein, und später Bronze, erwieß sich als so rentabel, dass Bewohner selbst begannen, Güter herzustellen und zu verkaufen. Immer neue Technologien wurden somit entdeckt, angewandt und verfeinert, bis die einzelnen Handwerke nur noch von jeweiligen Spezialisten ausgeführt wurden. Dieser Wandel markiert einen Punkt in der Geschichte, wo sich erstmals eine Hierarchie zwischen Arm und Reich zu bilden begann. Nur wer Güter von hoher Qualität herstellen konnte, war in der Lage bei den Händlern Profit, in Form von Tauschgut, zu machen.
Das Museum
Solche Entwicklungen werden durch die Museumsanlage effektiv veranschaulicht, denn für jedes wichtige Zeitalter gab es eigene Häuserkomplexe. Die Siedlungen der Jungsteinzeit zum Beispiel waren kompakt, gefüllt mit simplem Steinwerkzeug und darauf ausgelegt, vielen Menschen Unterkunft zu gewähren. Jeh näher man jedoch der Bronzezeit jedoch kommt, desto öfter trifft man auf Häuser welche nur einem spezifischen Handwerk dienten. Ihre Wände waren behangen mit fein gearbeiteten Geräten und die Lager gefüllt mit teuren Rohstoffen.
Wir erfuhren, dass kleine Siedlungen, wie die Anlage des Museums, eher eine Außnahme waren. Große bronzezeitliche Städte konnten in ihrer Glanzzeit problemlos bis zu 70 Gebäude umfassen.
Palisade des zweiten Steinzeitdorfes
Ansicht vom Ufer
Steinzeithäuser des Pfahlbauten Museums, Bodensee
Niedergang der Kulturen durch die Klimaveränderung
Irgendwann wann verließen die Menschen jedoch die Seen. Sie wurden von etwas vertrieben, wogegen selbst viertausend Jahre der Anpassung hilflos waren: Der Klimaveränderung. Als unsere Vorfahren noch auf Pfählen lebten, war das Wetter wesentliche wärmer als heute. Selbst im Winter sanken Temperaturen nur selten unter den Gefrierpunkt, dass machte das Leben in den luftigen Hütten angenehm. Als das Klima aber begann sich abzukühlen, wurde es schnell unangenehm. Die lehmverputzten Wände sogen sich mit kaltem Regenwasser voll und sorgten nicht nur für unangenehme Lebensumstände, sondern erhöhten auch das Kankheitsrisiko. Die Pfahlbauten selbst wurden durch die aufgenommene Feuchtigkeit so schwer, dass ihre Stützpfähle beschädigt wurden. Den Menschen blieb nichts anderes übrig, als ihre Unterkünfte zu verlassen.
Die replizierten Pfahlbauten, die zahlreichen Ausstellungsstücke, und die Tatsache, dass die Anlage zum größten Teil von Bäumen und Schilf umgeben ist, gibt einen richtigen guten Einblick in das Leben der Menschen damals.
Einzig die Führung durch das Museum fand ich etwas zu oberflächlich – die kinderfreundliche Frau, welche die Führung leitete, übersprang in ihren Erklärungen einige Gebäude der Anlage, die mich interessiert hätten. Ja, klar, mir liegt das Thema. Glücklicherweise war es den Besuchern erlaubt, sich anschließend nochmal in Ruhe selbst umzuschauen und die zahlreichen Infotexte und Ausstellungen zu studieren. Den Trip zum Pfahlbaumuseum Unteruhldingen können wir jedenfalls ohne Bedenken empfehlen, selbst für Leute die für gewöhnlich nichts mit der Steinzeit am Hut haben.
Die Website des Museums.
Übersichtsseite Bodensee
Reptilienhaus in Unteruhldingen, Bodensee
Text und Fotos von Amy
Als wir Uhldingen die Pfahlbauten ansehen wollten, parkten wir das Wohnmobil vor dem Repitilenhaus. So kam es, dass Noah und ich neugierig darauf wurden. Abends verpassten wir den letzten Eintritt nur um wenige Minuten. So starteten wir früh morgens erwartungsvoll Richtung Reptilienhaus. Ein Schulklasse wurde gerade herumgeführt. Ansonsten war wenig los.
Zusammen mit Noah kostete der Eintritt 10 Euro. Dies fand ich anfags etwas teuer, aber ich merkte bald, das es sich lohnte.
Wir gingen in das einzige Zimmer des Reptilienhauses, es war groß, und an den Wänden und in der Mitte waren Terrarien. Die Schulklasse was laut, was mich ärgerte, aber sobald ich die riesige Boa sah, die faul herumlag, hatte ich allen Lärm vergessen. Die Boa bewegte sich nicht, aber das war egal. Sie war wunderbar! Ewig lang und mit glatten Schuppen. Außerdem hatte sie ein „Hundemäulchen“, was sie sofort knuffig aussehen ließ.
Boa mit „Hundemäulchen“
Wir schauten uns der Reihe nach die Terrarien an. Vor jedem einzelnen blieben wir stehen, suchten dass Tier das sich darin befand, und beobachteten es eine Weile. Dann ging es weiter. Es gab viele Schlangen, mehrere echsenartige Tiere und drei Schildkröten. Die größten Tiere dort waren die zwei Boas und eine Anaconda – es könnte auch umgekehrt gewesen sein – eine von ihnen hatte sich in einem Loch versteckt, und man konnte sie nicht erkennen. Jedenfalls waren sie alle gigantisch groß. So um die fünf bis acht Meter lang. Sie schienen aber gerade zu schlafen, denn keine bewegte sich auch nur einmal.
Die kleinsten Tiere waren die fünf kleinen Madagaskarleguane. Diese waren sehr aktiv, sie hüpften über die Steine. Oder vielleicht auch die Jungschlangen, diese waren nur ein paar Zentimeter lang, und sie lebten in kleinen Terrarien.
Aber der Star der Show war der Bindenwaran. Er sieht aus wie eine große Echse – was er natürlich auch ist – und tapste die ganze Zeit an die Scheiben seines Terrarium, um sich die Besucher anzuschauen. Dabei schaute er einen direkt an. Dabei streckte er immer wieder seine gespaltene Zunge heraus.
Er war wunderbar, aber die anderen Tiere waren auch bezaubernd. Die grüne Mamba, mit ihren grellgrünen Schuppen, die halb im Sand vergrabene Hornviper und die Schildkröten, die ganz gemächlich durch ihr Terrarium watschelten.
Das gruseligste Tier dort war eine der Klapperschlangen. Sobald man sich ihr näherte schaute sie einen an. Sie ließ nie den Blick sinken, bis man weitergegangen war.
Etwas das mich besonders berührte war, das dieses Reptilienhaus auch verletzte Tiere aufnahm. Einer der Echsen musste ein Fuß amputiert werden, als er herkam und eine andere hatte sich den Rücken gebrochen. Zum Glück erholten sich beide anscheinend schnell wieder, auch wenn die mit dem gebrochen Rücken sich – verständlicherweise – nicht viel bewegen wollte.
Nachdem wir eine Runde gedreht hatten, liefen wir noch einmal herum, und ich machte Bilder von allen sichtbaren Tieren. Danach schauten wir uns eine Vitrine an. Darin lagen mehrere Sachen:
Bilder von Schlangenbissen, Spinnenhäute, Zähne, Schalen und Eier. Das Interessanteste war jedoch das 125 Millionen Jahre alte versteinerte Dinoaurierei. Es war nicht allzu groß – Ungefähr so groß wie ein Kinderkopf – aber sehr rund. Auf einem kleinen Schild neben dem Ei stand, dass es aus China kam. Leider stand nicht dabei von welchem Dino es kam…
Ich glaube das ist eine Schönnatter
Dem armen Kerl musste der Fuß amputiert werden
Er posiert für die Kamera
Madagaskarleguane
Bindenwaran
Das Terrarium der Boa
Ich denke dies ist eine Nashornschlange
Nach einer weiteren kurzen Runde, gingen wir wieder in das Wohnmobil. Dort überschütteten wir Gabi und Gunter mit Erzählungen unserer Erlebnisse. Wir erzählten ihnen über jede Bewegung der Schlangen und Echsen, zeigten ihnen die Bilder die ich gemacht hatte, und waren glücklich.
Das Reptilienhaus war ungeheuerlich interessant, und ich würde jederzeit noch einmal dort hingehen. All diese Schlangen, habe mich mit ihren gleitenden und eleganten Bewegungen in den Bann gezogen. Und die Echsen haben mich mit ihren hohen Sprüngen begeistert.
Ich werde diese Erinnerung immer behalten.
Spinnenhäute
Nachgemachte Schlangeneier
Vergrabene Hornschlange
Eine Reihe Terrarien
Ein Infoschild
Noah und die Kleintier-Terrarien
Grüne Mamba
Schildkröte
Übersichtsseite Bodensee
Bodensee Impressionen
Die Ufer des Bodensees sind sehr gefragt. Zahlreiche Ortschaften schmiegen sich an den See. Trotzdem finden sich idyllische Regionen, wo man die Natur genießen kann. Wir übernachteten etwas westlich von Lindau auf dem Campingplatz von Gorem. Ein Naturschutzgebiet unweit des Hafens war mit dem Rad erreichbar und wir radelten immer wieder, hin um die Stimmungen dort zu genießen.
An der Hafeneinfahrt ist immer etwas los
Naturschutzgebiet am Bodensee
Samstags und Sonntags war das Naturschutzgebiet nicht ganz so ruhig wie an den Wochentagen. Leute kamen zusammen, grillten über Lagerfeuern oder lagen einfach nur am Strand. Ich machte einen Zeitraffer mit der GoPro (merkte aber später, dass die Kamera zwar brav alle zwei Sekunden blinkte, aber keines der Bilder speicherte, weil die Karte voll war. Das kommt davon, wenn man die Sachen nicht vorher genau kontrolliert). So saßen wir auf den Steinen und der Parkbank und sahen zu, wie sich das Licht im Sonnenuntergang änderte.
Da unsere Beaglehündin Lucky erst vor kurzem von uns gegangen war, fanden wir die Familie mit Hund besonders interessant. So fotografierten wir munter weiter, bis die „Scherenschnitte“ ganz in Orange getaucht waren. Die Fotos fand ich super. Auf dem Rückweg lief ich also über die Kieselsteine zur Landzungen und zeigt den netten Hundebesitzern die Fotos auf dem Display der Kamera. Vielleicht hätten sie ja Spaß dran. Hatten sie! Wir plauderten kurz, ich erzähle von Esra und warum wir hier waren und hinterlies meine Visitenkarte.
Am nächsten Tag kam schon eine email und ein Reisetipp für schlechtes Wetter – das Hymer Museum – den setzten wir auch auf dem Rückweg um – dazu bald mehr. Und das Lustige ist: Esra war auf der Abifeier, um sein Zeugnis in Empfang zu nehmen und ein wenig zu feiern. Da kam eine Frau auf ihn zu und meine: „Deine Eltern haben meine Schwester fotografiert“. So klein ist die Welt :-)
Relaxen am Bodensee
Entspannung pur in der Natur
Wir schauten den Menschen auf der Sandbank zu, bis die Sonne untergegangen war – die Hundekommunikation war besonders herzlich anzusehen
Familie mit Hund am Bodensee
Die Farbe des Wassers
Auch ein aufziehendes Gewitter hat einen besonderen fotografischen Reiz
Das klare Wasser des Bodensees – der Reiz des Regenwetters
Abends allein am See
Übersichtsseite Bodensee
Scheidegger Wasserfälle, Bodensee, Deutschland
Auf dem Weg in die Berge fuhren wir in Scheidegg vorbei. Die Scheidegger Wasserfälle sind hier die Hauptattraktion. Die Rohrach hat sich in die Berge gegraben und den weicheren Sandstein weggespült. In dieser Region wechselt sich der Sandstein mit Schichten von Nagelfluh ab. Da dieser härter als der Sandstein ist, bilden sich Stufen. So haben sich für Fotografen wunderschöne Fotomotive gebildet.
Die Scheidegger Wasserfälle sind kaum zu verfehlen. Von Scheidegg aus folgst du der Bundesstraße 308 etwa einen Kilometer in westliche Richtung am Reptilienzoo vorbei. Links führt die Abbiegung zum Parkplatz an den Wasserfällen. Von da gehen Fußpfade zu den Aussichtsplattformen des oberen und des unteren Wasserfalls.
Am Kiosk auf der anderen Straßenseite lösten wir die Eintrittskarten. Wir zahlten 8 Euro – Erwachsene kosten 2,50 Euro, Kinder kosten 1,50 Euro.
Scheidegger Wasserfälle Motiv für Langzeitfotos
Wir fotografierten einige Zeit in der frischen Waldluft, umgeben vom Rauschen des fallenden Wassers. Leider waren gerade an diesem Tag sehr viele Leute unterwegs, die uns ständig ins Bild liefen. Ansonsten hätte ich mich noch stundenlang mit dem Fotografieren beschäftigen können.
Wie jeder Wasserfall eignen sich die Scheidegger Wasserfälle ideal für die Langzeitfotografie mit einem sogenannten ND Filter, einem neutraldichte Filter auch Graufilter genannt. Wir nutzten vor allem das 64fach Graufilter, weil sich das Wasser schnell bewegt und Belichtungszeiten von 1/4 Sekunde bis 5 Sekunden ausreichen. Dass wir die Aufnahmen vom Stativ aus machten, versteht sich.
Klick hier um zu erfahren, wie du Langzeitfoto bei Tag und bei Nacht mit und ohne Graufilter machen kannst.
Die Scheidegger Wasserfälle sind ein ideales fotografisches Reiseziel am Bodensee
Hier also erstmal ein paar Fotos damit ihr einen Eindruck davon bekommt. Die Wasserfälle sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Weil es in den Wochen vor unserem Besuch in der Gegend kaum geregnet hatte, führten die Wasserfälle recht wenig Wasser. Nach einem kräftigen Regenguss dürften die Fälle noch eindrucksvoller wirken. Ob dann der Pfad unter dem kleinen Wasserfall hindurch noch gangbar ist, kann ich nicht sagen.
Scheidegger Wasserfall
Der untere Wasserfall, Scheidegger Wasserfall
Nochmal der untere Scheidegger Wasserfall
Übersicht über die beiden großen Scheidegger Wasserfälle
Der kleine Scheidegger Wasserfall
Unter dem kleinen Scheidegger Wasserfall kann man auch durchlaufen – nur ist es glitschig, wie man am Zaun erkennt
Übersichtsseite Bodensee