Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee und warum „Lonely Planet“ nur ein Missverständniss war

Am Eingang des Hymer Museums, da laufen dann in der Tür die packenden Wohnmobil Besitzer

Den Tipp mit dem Hymer-Museum haben wir am Bodensee bekommen, als die Sonne farbenfroh hinter dem Horizont verschwand. Gabi war am Strand mit Leuten ins Gespräch gekommen, die wir vorher als Silhouette gegen den Sonnenuntergang fotografiert hatten. Das Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee Das Hymer-Museum in Bad Waldsee liegt zwischen Ravensburg und Ulm, ziemlich genau auf unserer Rückfahrroute, da war die Entscheidung schnell getroffen, da fahren wir vorbei. Schon von weitem fällt uns der rechteckige Stahlkasten mit der Glasfront auf. Er ist einem Caravan-Fenster nachempfunden und wirkt so ein bißchen wie ein Puppenhaus mit mehreren Stockwerken, in das man von außen reingucken kann. Das Innere ist luftig und weiträumig gestaltet. Über 80 Wohnanhänger und Reisemobile sind thematisch und chronologisch aufgereiht. Am …
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Ausflug nach Meersburg und der Affenberg in Salem

Blick über den Bodensee

Gabi hatte das kleine Städtchen Meersburg noch von einem früheren Schulausflug in guter Erinnerung. Wir kamen mittags an, da waren die beiden ersten Wohnmobilparkplätze im Oberort schon voll belegt, der dritte weiter hinten hatte noch Platz. Die Altstadt, das Schloss und die Bodenseepromenade sind anscheinend beliebte Ausflugsziele. Beliebter Wohnmobilstellplatz Mit 8 Euro Standgebühr und Toiletten ist Meersburg für Bodenseeverhältnisse sehr günstig, dafür residiert man circa einen Kilometer oberhalb der Altstadt im moderneren unanschaulichen Teil Meersburgs. Glücklicherweise ist im Ticketpreis eine Fahrt mit dem Stadtbus für 4 Personen enthalten, das haben wir sofort ausgenutzt und haben den nächsten Bus runter in die Altstadt genommen. Die Meersburger Altstadt Die Meersburger Altstadt ist nicht sehr groß, aber wundervoll restauriert. Enge Gassen, Prachtbauten, Fachwerkhäuser, …
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Esra und Gabi radeln halb um den Bodensee

Auf der Fähre von Meersburg nach Konstanz

Radtour um den Bodensee – nun, wenigstens halb rum! GoPro Fotos! Ich war in den letzten Monaten nicht fit, erholte mich von einer OP Anfang Januar nur sehr zögerlich. Der Bewegungsdrang war da, doch lange laufen konnte ich noch nicht lange. Ich brauche die Natur, um ganz gesund zu werden. Da das nur eine kurze Reise war, hatten wir den Kofferraum des Mobils frei für Fahrräder. Zwei passten gut hinein. Damit fuhren wir in die Städte und zu den Naturschutzgebieten. Endlich war ich mal wieder mobiler. Die kurze Tour zum Bodensee hatte meine Lebensgeister erweckt; der Fotograf in mir erwachte. Das Radfahren tat mir unendlich gut. Endlich wieder mobil – und Radtour zum Abitur Schließlich hatte Esra sein Abitur in …
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Das Pfahlbauten Museum in Unteruhldingen

Pfahlbauten Museum, Bodensee

Text Noah Calvin, Fotos Gabi – Schon seit Tausenden von Jahren gibt es Menschen am Bodensee. Soviel ist sicher, aber wie genau lebten sie damals? Wie sah das Umfeld aus, in dem sich die Grundlagen unserer Kultur zu bilden begannen? Wie wandelte sich das Leben unserer Urahnen, nachdem sie sich entschieden haben, sesshaft zu werden? Solche Fragen wurden in der Vergangenheit schon oft gestellt, doch selten waren konkrete Antworten zur Hand. Doch vor ungefähr hundertfünfzig Jahren ragten plötzlich bei Niedrigwasser reihenweise merkwürdiger Holzpflöcke aus dem flachen Uferwasser des Bodensees. Ihr Anordnung lies darauf schließen, dass es sich dabei um ein Überbleibsel von menschengemachten Bauwerken handelte. Dem Anschein nach schienen sie sehr alt zu sein. Umgehend begannen die Leute zu spekulieren. …
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Reptilienhaus in Unteruhldingen

Boa mit "Hundemäulchen"

Text und Fotos von Amy – Als wir Uhldingen die Pfahlbauten ansehen wollten, parkten wir das Wohnmobil vor dem Repitilenhaus. So kam es, dass Noah und ich neugierig darauf wurden. Abends verpassten wir den letzten Eintritt nur um wenige Minuten. So starteten wir früh morgens erwartungsvoll Richtung Reptilienhaus. Ein Schulklasse wurde gerade herumgeführt. Ansonsten war wenig los. Zusammen mit Noah kostete der Eintritt 10 Euro. Dies fand ich anfags etwas teuer, aber ich merkte bald, das es sich lohnte. Wir gingen in das einzige Zimmer des Reptilienhauses, es war groß, und an den Wänden und in der Mitte waren Terrarien. Die Schulklasse was laut, was mich ärgerte, aber sobald ich die riesige Boa sah, die faul herumlag, hatte ich allen …
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Bodensee Impressionen

Wir schauten den Menschen auf der Sandbank zu, bis die Sonne untergegangen war

Die Ufer des Bodensees sind sehr gefragt. Zahlreiche Ortschaften schmiegen sich an den See. Trotzdem finden sich idyllische Regionen, wo man die Natur genießen kann. Wir übernachteten etwas westlich von Lindau auf dem Campingplatz von Gorem. Ein Naturschutzgebiet unweit des Hafens war mit dem Rad erreichbar und wir radelten immer wieder, hin um die Stimmungen dort zu genießen. Samstags und Sonntags war das Naturschutzgebiet nicht ganz so ruhig wie an den Wochentagen. Leute kamen zusammen, grillten über Lagerfeuern oder lagen einfach nur am Strand. Ich machte einen Zeitraffer mit der GoPro (merkte aber später, dass die Kamera zwar brav alle zwei Sekunden blinkte, aber keines der Bilder speicherte, weil die Karte voll war. Das kommt davon, wenn man die Sachen …
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Scheidegger Wasserfälle

Der untere Wasserfall

Auf dem Weg in die Berge fuhren wir in Scheidegg vorbei. Die Scheidegger Wasserfälle sind hier die Hauptattraktion. Die Rohrach hat sich in die Berge gegraben und den weicheren Sandstein weggespült. In dieser Region wechselt sich der Sandstein mit Schichten von Nagelfluh ab. Da dieser härter als der Sandstein ist, bilden sich Stufen. So haben sich für Fotografen wunderschöne Fotomotive gebildet. Wir fotografierten einige Zeit. Leider waren gerade an diesem Tag sehr viele Leute unterwegs, die uns ständig ins Bild liefen. Ansonsten hätte ich mich noch stundenlang mit der Kamera beschäftigen können. Hier also erstmal ein paar Fotos damit ihr einen Eindruck davon bekommt. Die Wasserfälle sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir zahlten 8 Euro – Erwachsene kosten …
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Die Breitachklamm in Oberstdorf

Breitachklamm

Da die Berge so nah sind, machten wir einen Ausflug dahin. Die Kinder kennen nur die Berge von Norwegen. Jetzt war es an der Zeit, mal einen kurzen Abstecher nach Österreich zu unternehmen. Wir fuhren ins Kleinwalsertal, welches vom Bodensee aus nur ein Katzensprung ist. Am Anfang des Tals fährt man am Eingang der Breitachklamm vorbei. Was tun bei schwülem Wetter mit wenig Weitsicht? Das Wetter war schwül, diesig, Saharastaub lag in der Luft und verdeckte eine klare Sicht zu den gewaltigen Bergen. Bei fast 30 ° C trieften wir vor Schweiß. Die Breitachklamm versprach Schatten, kühle, frische Luft und gute Fotobedingungen. Wir liefen also den steilen Pfad hinunter, begaben und auf Holzplanken über dem Bach, um schließlich zum Eingang …
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Bodensee, Lindau – der „Beinahe“ – Raddiebstahl

Elke, Jürgen und Gabi vor dem neuen Lindauer Leuchtturm und dem bayrischen Löwen

Ich checkte die Emails und schaute kurz in Facebook rein. Mit Jürgen, den ich noch nie in „echt“ gesehen habe, tausche ich mich öfters mal über Leuchttürme aus. Er kennt sie alle, wie es mir scheint! Wir hatten schon mal geschrieben, dass wir uns wohl irgendwann mal an einem Leuchtturm treffen würden. Eine der Nachrichten in Facebook war von Jürgen: „wir sind morgen in der Nähe von Lindau auf dem Campingplatz“ meinte er. Was für ein Zufall! Völlig ungeplant waren wir zur gleichen Zeit in der gleichen Region. Wir hatten vor in Lindau noch jemanden wegen dem Mittelformat Scanner zu treffen und ich wollte den Leuchtturm noch im frühen Morgenlicht und am Abend mit Beleuchtung fotografieren. Also verabredeten wir uns …
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Im Lindauer Leuchtturm

Morgens zogen wir gemütlich erst nach dem Frühstück los. Der Leuchtturm würde sowieso erst um 10:30 Uhr öffnen. Das Licht am See ist anscheinend auch gegen Mittag noch ganz nett. Der Himmel strahlte blau, er war mit kleinen weißen Wölkchen garniert. Die Alpen hingen fotogen am Horizont. Wir streiften durch die Läden, fotografierten Kirchen und Marktplätze und besichtigten schließlich den Leuchtturm.  Der Eintritt kostet 1,60 Euro. Um die Aussicht zu erleben muss man zuerst die 139 hölzernen Stufen des Turms erklimmen. Im Innern gibt es zahlreiche Informationen an den Wänden, kritzelnde Touris taten ihr Besten, den liebevoll gestalteten Turm wieder zu verunstalten. Wir lasen uns also gen Himmel und schon vor der Tür ins Freie ertönte lustige Musik. Ein fast …
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