Die Aida würde am nächsten Tag in den Hafen von Warnemünde kommen und das wollten wir nicht verpassen. So blieben wir noch einen Tag. Die Abendstimmung war nicht so gut, wie am Tag zuvor, aber wir fotografierten Möwen im Sonnenuntergang.
Wir bereisen mit Vorliebe die Küsten der Welt. Leuchttürme ziehen uns dabei natürlich in ihren Bann. Unser Blog wimmelt daher nur so von Leuchtturmfotos und -erlebnissen. Klick Dich am besten mal durch die Sammlung dieser Seiten, oder gehe durch die einzelnen Reiseberichte.
Im Delius Kalsing Verlag erscheint der „Leuchttürme 2014, Gabi Reichert 2014″
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Unser nächstes Ziel war Warnemünde. Nur etwa 35 Kilometer von Cammin entfernt, hatten wir den Touristen-Ort schnell erreicht. Auf dem Sandstrand von Warnemünde türmten sich die Strandkörbe, die Innenstadt hatte eine enorm hohe Restaurant-Dichte und ein Straßenmusiker quetschte ein paar verstaubte Polka-Melodien aus seinem viel zu weit hörbaren Kurbelkasten. Im Hafenwasser trieben zu gleichen Teilen Fähren, Hafenrundfahrt-kreuzer und schwimmende Pommes-Buden mit so intelligenten Namen wie „Futter-Kutter“, und tausende Urlauber schlichen mit zäher Langsamkeit auf ihren Fahrrädern in der Gegend herum.
Die Reicherts und die Touristenmassen
Wir bewegten uns mitten in dieser ungewohnten Umgebung und unternahmen einige Ausflüge. Unter anderem bestiegen ich und Gabi den Warnemünder Leuchtturm, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die Umgebung hatte. Auf fast jedem Backstein im unteren Drittel waren irgendwessen Namen oder Initialien geschrieben, zusammen ergaben sie ein interessantes Bild. Doch mehr als ein paar Minuten verweilten wir nicht, so toll sieht Warnemünde von oben doch nicht aus…
Auf unseren Ausflügen sahen wir eine Menge Möwen, die sich in der Nähe der speisenden Urlauber herumtrieben und auf etwas zu fressen hofften. Viele bekamen es auch noch zugeworfen, da sie durchaus in der Lage sind, niedlich zu gucken und fragende Geräusche von sich zu geben. Dass Pommes-Möwen irgendwann extrem fett, frech und faul werden, daran denkt niemand. Warum sollte denn eine Möwe mühsam am Strand nach Futter suchen, wenn sie es einfach von den Touristen bekommen kann. In manchen viel bereisten englischen Orten haben wir auch Möwen beobachtet, die den Leuten die Fritten aus der Hand gestohlen haben…
Wir fanden einen Stellplatz direkt am Hafen, konnten vom Womofenster die Boote sehen. Wir liefen entlang der Fischbrötchenbuden, versuchen auch selbst mal welche.
Übersichtsseite deutsche Ostseeküste
Diese Szene haben wir im August 2009 abends in Calais aufgenommen. Nach unserem dreimonatigen Aufenthalt in Norwegen waren wir auf dem Weg nach Schottland.
Wir kamen spät am Fährterminal an und unsere Fähre legte erst nach Sonnenuntergang ab. Trotz der schnell hereinbrechenden Dunkelheit fotografierte ich den Hafen von der Fähre aus. Das Bild zeigt das Leuchtfeuer des Fährhafens, von der Kanalfähre aus beim Verlassen des Hafens. Im Hintergrund ist schwach die 34 km entfernte Kreideküste von Kent zu erkennen. Eine weitere Fähre ist zu sehen, sie kreuzt ebenfalls die Straße von Dover. Wir waren begeistert, dass so viele Menschen auf der Mole standen.
Trotz des Eurotunnels, in dem die Überfahrt auf dem Zug nur 35 Minuten dauert, sind die Fähren von Calais oder Dünkirchen nach Dover noch sehr beliebt, auch wenn die Überfahrt, eine bzw. zwei Stunden dauert. In der Hochsaison fahren die Schiffe im Stundentakt.
Das ist der Leuchtturm Anda Fyr auf der Insel Anda vor Stø vor den Vesterålen. Die Insel ist nur per Boot zu erreichen und darf auch während der Brutzeit der Vögel nicht betreten werden. Wir hatten einmal für ca. 20 Minuten die Chance die Papageitaucher auf der Insel zu fotografieren. Es war ein Erlebnis, welches wir nie vergessen werden. Die Fahrt mit Kyrres kleinem Boot war schon aufregend, es stürmte, die Wellen bauten sich immer weiter auf. Deswegen verweilten wir so kurz, hätte der Wind gedreht wären wir evtl nur noch sehr nass wieder zurück gekommen. Viele Touren hatten wir davor schon an der Insel vorbei genommen, dabei Adler, Robben und natürlich die auf der Insel brütenende Seevögel gesehen.
Hier teile ich eine größere Anzahl Fotos mit Euch, damit Ihr, falls Ihr in Besitz des Kalenders seid, auch das Drumherum sehen und genießen könnt.

Unterwegs mit Raymonds Zodiac – mit dabei die Kids von Ursula, die wir auf dieser Reisen kennenlernten
Bei unserem Gewinnspiel hat Gabi aus dem Norden Deutschlands gewonnen! Sie hatte als erste alle drei Fragen richtig beantwortet! Herzlichen Glückwunsch und danke Gabi, für’s Mitmachen!
Diesmal könnt Ihr den Kalender Leuchttürme 2013, Delius Klasing, gewinnen. Ich mache es Euch aber nicht ganz so einfach. Wer als erster die drei Fragen beantwortet, bekommt das gute Stück:-)
Jetzt geht es gleich weiter mit einem Gewinnspiel. Diesmal könnt Ihr den Kalender Leuchttürme 2013, Delius Klasing, gewinnen. Ich mache es Euch aber nicht ganz so einfach. Wer als erster drei Fragen, die in den nächsten drei Tagen nach und nach kommen, beantwortet, bekommt das gute Stück:-)
Schickt die Antwort am besten per email, sonst wissen das die anderen ja gleich:-)
reise-reicherts@gmx.de
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