Ultralangzeitaufnahmen Teil 2

hier geht es zum ersten Teil des Textes!

Anwendungsbeispiele für Langzeitaufnahmen:

  • Fließende Gewässer, Wasserfälle; zur Darstellung der Fließbewegung
  • Glätten von Meereswogen, Gischt und Brandung = Nebeleffekt
  • Windeffekt-Aufnahmen: Bäume, Getreidefelder, flatternde Stoffe
  • Eliminierung von Personenabbildungen in Architekturaufnahmen
  • Geisterhafte Personenaufnahmen
  • Gewitter bei Tag. (Blitzgeschützt aufstellen, Regenschirm nicht vergessen!)
  • Straßenverkehr in der Dämmerungsphase – Lichtspuren der Fahrzeuge
  • Sternenhimmel bei Nacht, Zeiten von einigen Minuten bis mehrere Stunden
  • Nordlicht. Dazu haben wir eine eigene Anleitung erstellt.  Auf Anfrage per pdf!
  • Ausleuchten von Nachtaufnahmen mit „Wanderlicht“ unter Einsatz von entfesselten Blitzgeräten oder Taschenlampen u.U. auch mit Farbfolienverwendung
Kreuzgang in St Michel, erstes Foto, "normale" Belcihtung, zweites Foto, 3 Minuten mit 1000fach Graufilter
Kreuzgang in St Michel, erstes Foto, “normale” Belcihtung, zweites Foto, 3 Minuten mit 1000fach Graufilter – nur Lehrer, die ihre Klassen länger als 3 Minuten langweilten waren ein Problem:-)
Sterne und Hütte in Schweden
Sterne und Hütte in Schweden – zusammengestetzt aus Einzelaufnahmen. Darüber werden wir noch eine ausführliche Anleitung verfassen!

Hilfsmittel:

  • Stabiles Stativ mit gutem Stativkopf. Schnellwechselplatte empfehlenswert
  • Polarisationsfilter, Graufilter verschiedener Stärke (z.B. 8-, 64-, 400-, 1000-fach)
  • Okularverschlußkappe, wenn Okularverschluß nicht eingebaut ist
  • Fernauslöser, idealerweise programmierbar mit einstellbarer Belichtungszeit und Intervalltimer
  • Zeitmesser, entweder in Kamera eingebaut, oder Armbanduhr, falls Fernauslöser diese Funktion nicht bietet
  • Externer Belichtungsmesser, nicht unbedingt nötig aber bequemer!

Analoge Kameras:
Bei den analogen Kameras eignet sich jede, die längere Belichtungszeiten und/oder B-Einstellung zuläßt.  Ein eingebauter Okularverschluß bei Spiegelreflex-Kameras vereinfacht die Arbeit.
Im Prinzip kann jeder Film, ob Dia-, Negativ- oder Schwarzweißfilm, verwendet werden. Bei Diafilmmaterial tendiert die Farbgebung im Allgemeinen stark Richtung Warmton, je länger die Belichtungszeiten werden. Für Neutralitätsfanatiker bleibt nur eine Filmsorte, die auch die schwarzschildstabilste ist: Fujichrome Provia 100 F. Oder Schwarzweiss-Film.
Bei Negativ-Material läßt sich die Veränderung, da nonlinear, meist nicht vollständig kompensieren. Sinnvollerweise benutzt man zum Erreichen der Langzeiten niedrig- bis normalempfindliche Filme.
Die Empfindlichkeit von Filmmaterial sinkt bei sehr langen und bei ultrakurzen (Blitz) Belichtungszeiten (Schwarzschildeffekt). Eine allgemeingültige exakte Formel läßt sich hier nicht aufstellen, da jeder Film anders reagiert. Manche brauchen schon ab 1 sec. Belichtungszeit einen Verlängerungsfaktor, andere sind bis in den Minutenbereich stabil. Im Zweifelsfalle Filmdaten vom Hersteller aus dem Internet herunterladen. Ist aber kein Grund, sich zu sorgen, da jede errechnete Belichtungszeit von flankierenden Belichtungen begleitet sein sollte.
Als guter Anhaltspunkt gilt:
Errechnete Zeit im Bereich von 1sec. Bis 1 min.:     x0,7 -  x1,0  -  x1,4  -  x2,0.
Bei noch längeren Zeiten bis ca. 30 min.:                x1,0  -  x1,4  -  x2,0  -  x4,0.

Digitale Kameras:
Spiegelreflexkameras, Systemkameras und hochwertige Kompaktkameras sind in der Regel ideal für die Zwecke der Langzeitbelichtungen. Ob mit oder ohne Wechselobjektiv, ein Filtergewinde zum Anbringen der Grau- und Polarisationsfilter muss vorhanden sein. Bei den Spiegelreflexkameras ist eine dicht schließender Okularabdeckung unabdingbar. Spiegellose Systemkameras und Kompaktkameras sind dagegen unempfindlich gegen Sucherstreulicht.
Wer die Streulichtempfindlichkeit seiner Spiegelreflexkamera überprüfen will, geht folgendermaßen vor:
Stellen sie Ihre Kamera im Dunkeln auf B, halten den Auslöser gedrückt und leuchten mit einer kleinen Taschenlampe durch das Okular! Schauen sie vorne durch das Kamerabajonett ins Innere der Kamera, sehen sie, wieviel und ob Streulicht um den hochgeklappten Spiegel herum „kriecht“. Normalerweise ist die Streulichtmenge im Spiegelkasten so gering, daß dies keinen erkennbaren Einfluß auf das Bild hat. Wird nun die Belichtung brutalstmöglich durch ein starkes Graufilter verlängert, verschiebt sich das Verhältnis von „Fotolicht“ zu Streulicht dramatisch und das wenige herumgeisternde Licht überstrahlt jetzt das Bild.

Welle in Norwegen - 1/5 Sekunde
Welle in Norwegen – 1/5 Sekunde – Langzeit ist also sehr relativ und muß der Bewegungsgeschwindigkeit angepasst werden!
Abendstimmung in der Bretagne
Abendstimmung in der Bretagne, 15 Sekunden

Die Aufnahme:

Vorgehensweise:
1. Kamera aufs Stativ, Kabelauslöser anschließen und Bildausschnitt einstellen
2. Empfindlichkeit auf niedrigsten ISO-Wert stellen, Weißabgleich auf Tageslicht und Bildspeicherung im RAW-Format
3. Entfernungseinstellung auf manuell umschalten und kontrollieren, vorhandenen Bildstabilisator ausschalten
4. Belichtungszeit bei vorgegebener Blende messen (in Av oder M), z.B. 1/125 sec.
5. Graufilter z.B. 1000-fach aufschrauben und die Zeit mit Filter-Faktor multiplizieren: 1 / 125 * 1000 = 8 sec.  Wem das zu kurz ist, schließt die Blende um zwei weitere Stufen und verdoppelt diese Zeit dafür zweimal: 8 * 2 * 2 = 32 sec.
6. Bis 30 Sekunden lässt sich die Belichtungszeit gewöhnlich im M-Modus einstellen, darüber hinaus gehende Zeiten werden in B-Einstellung über den feststellbaren oder programmierbaren Kabelauslöser realisiert
7. Okularabdeckung (meist im Tragegurt integriert) anbringen und belichten – fertig!

Grundsätzlich gilt: je heftiger sich das Objekt bewegt und je näher es plaziert ist, desto kürzer können die Zeiten sein. Ein ruhiges Meer in einiger Entfernung benötigt dann schon etliche Minuten zum „Glattbügeln“, für einen Wasserfall genügen oft schon Sekundenbruchteile.
Beste Aufnahmebedingungen findet man naturgemäß am frühen Vormittag und am späten Nachmittag bis hin zur Nach-Sonnenuntergangsphase, da hier die unter Umständen vorhandene Tendenz der Filter zu warmen Tönen die  vorhandene Stimmung unterstützt.
Messung durch den Filter und automatische Belichtung erzeugt bei den meisten Kameras viel zu niedrige Werte. Dadurch entsteht Unterbelichtung, die durch Einstellen der Belichtungskorrektur von +1 oder +2 oft nur teilweise kompensiert werden kann.
Achtung Analog-Fotografen: Ist dummerweise vergessen worden, das Graufilter vor der Langzeitbelichtung aufzusetzen, und manuell lange belichtet worden bitte zweimal den Film ein Bild weiter transportieren, da bei extremer Überbelichtung das Licht auch in die angrenzenden Filmabschnitte „kriecht“. So kann man leicht die vorherige und die nachfolgende Aufnahme ruinieren. Digitalfotografen brauchen sich keine Sorgen zu machen, obwohl das auf die Dauer für den Sensor bestimmt nicht gut sein dürfte.
Ich benutze ungern mehrere Filter gleichzeitig, damit die Bildqualität nicht zu sehr leidet. Hin und wieder verwende ich trotzdem Pol- und Graufilter gemeinsam, um beide Effekte zu kombinieren. Der Zweck heiligt halt die Mittel.

Beispiel: Bach
Im Wald da ist es dämmriger als man denkt. Hier komme ich mit Polfilter und Abblenden leicht auf einige Sekunden Belichtungszeit. Kamera auf Automatik und flankierende Belichtungen von +/- ½ Blende reichen aus. Schwierig wird es eventuell mit direktem Sonnenlicht, da dies gerade im Wald zu extrem hohen Kontrasten führt.
Vorsicht mit dem Polfilter, nicht auf völliges Löschen der Reflexe drehen,das Wasser braucht diese, um lebendig zu wirken und Fließstrukturen zu zeigen.

Bachlauf in Fishguard, Wales, Great Britain
Bachlauf in Fishguard, Wales, Great Britain, 1 Sekunde bei Blende 20
Bach in Nordschweden
Bach in Nordschweden, 1000 fach Graufilter, 30 Sekunden
Bach in Nordschweden
Bach in Nordschweden, Polfilter, 1/15 Sekunde

Beispiel: Meeresküste
Angepeilt ist eine Zeit von circa 30 Sekunden. Kamera ohne Filter auf Stativ, Ausschnitt festlegen, Belichtung messen, z.B.–> 1/30 sec  f 16. Graufilter 110 (1000fach) aufsetzen, ergibt: 1/30 x 1000 = 33 sec. Kamera auf B – Okular abdecken, da sonst Streulicht über den Sucher eindringt – Belichtungen mit  20 sec, 30 sec und 45 sec anfertigen. Damit hat man sicher eine gute Belichtung eingefangen. Andersrum kann man natürlich auch bei Beibehaltung der Zeit die Blende variieren. Auf dem Monitor der Digitalkameras lässt sich der Erfolg der Aufnahme sofort beurteilen.

Küste in der Mittagszeit, 1/40 Sekunde
Küste in der Mittagszeit, 1/40 Sekunde
Küste in der Mittagszeit, 25 Sekunden, 1000 fach Graufilter
Küste in der Mittagszeit, 25 Sekunden, 1000 fach Graufilter

Beispiel: Sternenhimmel
In der Nacht sind keine Filter nötig, höchstens ein klares Schutzfilter, um das Objektiv vor Kondenswasser oder Taubildung zu schützen. Häuser, Bäume, Berge und andere Gegenstände im Bild bilden einen Bezugsrahmen. Nähere Objekte kann man auch während der Belichtung mit einer Taschenlampe oder mit dem entfesselten Blitzgerät ausleuchten, u.U. auch Farbfilterfolien einsetzen. Bei 100°ISO verwende ich Blenden von f2.8 bis f5.6 bei Zeiten von 5 min aufwärts bis zu einigen Stunden. Die Blendenöffnung bestimmt auch die Anzahl der abgebildeten Sterne. Höhere ISO-Werte bilden ebenfalls mehr Sterne ab, allerdings steigt auch das Bildrauschen an. Und bitte auf den Mond aufpassen, daß der nicht unerwartet ins Bild wandert. Durchfliegende Flugzeuge erzeugen punktierte Linien, Sternschnuppen und Planeten ziehen Striche zwischen den Sternbahnen.

Graufilter und ihre Bezugsquellen
Der meiner Meinung nach ideale Graufilter zum Einsteigen in die Langzeitfotografie ist der 64-fache. Das entspricht 6 Blendenstufen. Damit kann man noch den Sucher der Kamera verwenden, wenn auch nicht mehr unbedingt den Autofokus. Der 1000-fach-Filter erfordert weit mehr Aufwand, und die üblichen Graufilter mit 2-, 4- oder 8-facher Verlängerung sind einfach nicht extrem genug, um bei Tageslicht auf Zeiten länger als eine Sekunde zu kommen.Übrigens, der Polfilter verlängert auch je nach Ausführung schon ca. 1,8-  bis 2,5-fach.
Graufilter höherer Dichte für Langzeiten bei Tageslicht gibt es von B+W, Heliopan oder Hoya. Wir benutzen B+W-Filter, hier als Hinweis die wichtigsten Ausführungen:

Artikel-Nr.:    Verlängerung        Blendenstufen        Dichte
103                    8-fach                 3                             0,9
106                  64-fach                 6                             1,8
110              1000-fach               10                             3,0
113            10000-fach               13                             4,0

Die verschieden starken Graufilter von B+W kosten mehr oder weniger das gleiche, mehr als ein UV-Sperrfilter, aber deutlich billiger als Polfilter.

Wir waren bei der Firma Schneider Kreuznach zu Besuch. Jahrelang war ich auf dem Weg zu Schule an den Gebäuden der Firma vorbeigelaufen. Jetzt sind die Graufilter mein “wichtigstes” kreatives Fotohilfsmittel und ich hüte die Filter auf jeder Reise sehr liebevoll! Die Führung, bei der uns unsere Jungs begleiteten, war sehr informativ. Wir möchten uns daher hier bei Frau Wetter herzlich bedanken!

Übrigens zieren Fotos von uns die Verpackung der Graufilter und der Polfilter. Und in den Broschüren finden sich unsere Aufnahmen.

vier der fünf Reicherts zu Besuch in der Firma Schneider Kreuznach
vier der fünf Reicherts zu Besuch in der Firma Schneider Kreuznach

hier geht es zum Artikel, der 12 Jahre lang so im Internet zu finden war.

Unsere Empfehlungen bei Amazon:

Canon EOS 7D 18 Megapixel

Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Objektiv für Canon

Manfrotto 055XPROB Stativ Pro

B+W 106 Graufilter 64x 72mm (Schneider Kreuznach)

B+W Graufilter ND 3,0 1000

Canon RS-80N3 Fernauslöser

Novoflex MC Schnellwechseladapter Basisset MiniConnect

Hama Kamera-Wasserwaage

Cullmann MAGNESIT MB2.1 Aluminium Kugelkopf inkl. Wechselteller (280g, 5kg Tragekraft, 8,6cm Höhe, 10 Jahre Garantie)

25 Kommentare

  1. Pingback: das Spiel mit der Zeit – praktische Fototipps | 5 Reicherts on Tour

  2. Nordlicht. Dazu haben wir eine eigene Anleitung erstellt. Auf Anfrage per pdf!

    Hallo,

    da ich mich gerade auf meine Islandreise vorbereite und gerade über mitzunehmende Filter entscheide, habe ich ihre Seite mit großem Interesse gelesen.

    Dürfte ich Sie bitten, mir die Anleitung für die Nordlichter per Mail zu senden?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Patricia Griesel

  3. Einen guten Tag an die Reicherts.
    Danke für euren Bericht. Ich habe da eine Frage. Beim Bild : Bach in Nordschweden, 1000 fach Graufilter, 30 Sekunden sehe ich beim Wasserfall rechts keine “Weichzeichnung” wie beim Wasserfall Hauptmotiv. Woran liegt das. Habe selbst keinerlei Erfahrung mit Langzeitaufnahmen.
    Herzliche Grüße
    Gert

    • Hehe… gut, dass ich die Kommentare nochmal gelesen habe. ;) Diese Frage interessiert mich auch brennend! Zuerst dachte ich, es sei vielleicht Zeichnung im Felsen, aber wenn man genau hinschaut, sieht man, dass es das gleiche Muster ist. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass es dasselbe Foto mit unterschiedlichen Bearbeitungen ist, oder?! ;) Bin gespannt auf Eure Antwort! Beste Grüße Goyko

  4. Hallo Familie Reicherts
    Ich bin einfach begeistert über eure tollen Bilder aus dem hohen Norden.
    Einfach genial,
    Gerne hätte ich von euren Ratschlägen betreffend Nordlicht-Fotografie lernen wollen.
    Ist es möglich mir diese Unterlagen zu zustellen.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz.

    Fredy

    • Hallo Familie Reicherts,

      ich bin begeistert von ihrer Seite. Nächstes Jahr im Januar fahre ich auch wieder auf die Lofoten. Wenn die Anleitung für die Sternenfotografie schon fertig ist, würde ich mich freuen wenn sie mir diese zukommen lassen könnten. Ich wünsche ihnen noch viele
      schöne Reisen.

      Mäckentosch

  5. Liebe Frau Reicherts,

    durch Empfehlung auf die “5reicherts” aufmerksam geworden, durchgeblättert und nun ein echter Fan der Reiseberichte und der Fototips, bitte ich Sie, mir Ihre Tips zum Thema ” Nordlichter ” zu senden.
    Als Reisemobilist und Skandinavienfreund bereite ich – auch hinsichtlich Fotografie derzeit eine Reise nach Finnisch Karelien vor.
    Danke dafür, ich werde gerne weiterhin an Ihrem “fotografischen Tropf der Erfahrungen für Langzeit” hängen !
    Noch herzliche nachösterliche Grüße aus München
    Horst Hirth

  6. Hi Ihr Lieben,

    danke für die zahlreichen Kommentare.
    @Gabi – wir können ja mal zusammen eine “Langzeittour” machen:-)
    @Patricia: und? gab’s Nordlichter auf Island? Da wollen wir auch nochmal hin:-)
    @Gerd und Goyko: wenn man genau hinschaut sieht man, dass das Wasser auf der rechten Seite bei der längeren Belichtungszeit durchaus weicher ist, allerdings weniger drastisch. Das liegt an der unterschiedlichen Fließgeschwindigkeit und Wassermenge. Der Wasserfall in der Mitte schoss geradezu den Hang hinunter, während rechts nur wenig Wasser relativ langsam über die Felsen floss. Für das Rinnsal müßte die Belichtungszeit noch viel länger sein, wenn es noch “weicher” erscheinen soll. So ist es auch in unserem Artikel beschrieben.
    Dass es keine Bearbeitung ist, sieht man auch an den Wolken:-) Und ich könnte mich “von” schreiben, wenn ich die Bildbearbeitung so perfekt beherrschen würde, dass ich Langzeitaufnahmen einfach so am Rechner erstellen könnte:-) Da ist das Arbeiten mit dem Graufilter doch wesentlich einfacher und auch schneller! Goyko, warum sollte ich in meinem Blog schummeln und falsche Angaben machen??
    @Fredy: und kamen die NordlichtInfos an? Die gibt es jetzt auch für eingloggte Besucher direkt im Blog.
    @Horst: ich hoffe, wir haben Ihnen auch die Nordlichtanleitung zugeschickt? Wir fahren bald wieder gen Norden, vielleicht statten wir ja Finnland auch mal einen längeren Besuch ab:-) Wann geht es denn los?

    herzliche Grüße

    Gabi

  7. Da ich mir neu einen Graufilter angeschafft und nach Tipps dafür gesucht habe, bin ich auf diese HP gestoßen und total begeistert, nicht nur über die Reisen und die traumhaft schönen Fotos davon, sondern auch über die wirklich prima Tipps, die man gut nachvollziehen kann. Danke dafür!
    Grüße von Brigitte
    (Bad Kreuznach ist meine Geburtststadt)

  8. Hallo und ein großes Kompliment an Euch!

    Ich bin schlichtweg von den vielen tollen Fotos und Reiseberichten begeistert!
    Ich bin selbst begeisterte (Hobby)-Fotografin und bin über Tips & Knowhow immer dankbar.

    Liebe Grüße,
    Patrizia

  9. Hallo Gabi,

    Ich war 2011 auf eurer Multimedia-Show im WBZ in Ingelheim. Angefixt von diesen tollen Bildern bin ich diesen Sommer durch Norwegen gezogen. Ich habe mich in den kleinen Ort Bleik (Vesteralen ) verliebt und werde nun im Januar versuchen dort meinen großen Traum zu erfüllen auch einmal Polarlichter sehen zu dürfen. Bisher habe ich mich erst ein einziges Mal überhaupt in Langzeitbelichtung geübt, von daher wäre ich auch sehr erfreut über die PDF zur Nordlicht – Fotografie.Vielleicht habe ich dann eine gewisse Chance auf annehmbare, eigene Polarlichtfotos. Vielen Dank schonmal für diese beiden tollen Artikel aus denen ich schon viele Tips und Infos ziehen konnte.

    lieben Gruß
    Britta

    • Hi Britta,

      Bleik ist wunderschön! Ich liebe den langen Strand dort sehr.
      Klappte das mit dem Nordlicht im Januar?
      Ich würde mich freuen, darüber zu hören!
      War die Nordlicht Anleitung hilfreich. Klappte die Fotografie?

      liebe Grüße

      Gabi

  10. WoW…

    Habe davor noch nie was gehört von Langzweitaufnahmen… Schade, dass ich nur ne gute Smartphone Cam habe… Für Schnappschüsse auf Weltreise reicht es allemal, aber sone Langzeitaufnahme, wäre auch mal ganz nett…

    Werde ich bestimmt mal ausprobieren. Die hier gezeigten Bilder sind auf jeden Fall sehr GEIL!

    Grüße
    Chris

    • Hi Chris,

      ich denke, Du kannst gewisse Langzeitaspekte auch mit der Smartphone Cam hinbekommen. Wahrscheinlich eher ohne Graufilter. Den brauchst Du am Abend und früh morgens oder sogar in der Nacht eher nicht. Am Bach mit fließendem Wasser reichen ja bereits Zeiten von 1/10 und das bekommst Du auch mit aufgelgen des Smartphotos hin! Einfach ausprobieren!

      liebe Grüße

      Gabi

  11. Hallo
    Bin durch einen Hinweis bei Fotocommunity auf diesen schönen lehrreichen Beitrag gestoßen.
    Erste erfolgreiche Versuche sind mir auch schon gelungen.
    Sicher habt ihr auch schon Erfahrungen mit dem Grauverlaufsfilter gesammelt,das Thema wäre sicher eine passende Ergänzung zu diesem Bericht.
    Bei Grauverlaufsfiltern ist nur die obere Hälfte abgedunkelt und werden mit einem Rahmen am Objektiv befestigt.Dadurch lässt sich die Verlaufslienie in der Höhe verschieben.
    Grauverlaufsfilter sind bei Landschaftsaufnahmen sehr hilfreich,der Himmel lässt sich so etwas abdunkeln,und der sonst unterbelichtete Vordergrund bekommt wieder mehr Licht ab.
    Führt zu sehr schönen Stimmungsvollen Aufnahmen
    Erfahrene Landschaftsfotografen nutzen in sehr gerne.
    Gruß Uwe

    • Hi Uwe,

      ja, vielleicht werden wir das Thema noch ergänzen.
      Mal sehen, wie wir dazu kommen.
      Im Internet gibt es wahrscheinlich bereits einige Blogeinträge dazu? Hast Du da mal nachgeschaut?

      liebe Grüße

      Gabi

  12. [Als Spam markiert von Antispam Bee | Spamgrund: Server IP]
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich habe mit großem Interesse Ihre Tipps ud Hinweise zur Nachtfotografie gelesen (ganz toll und hochinteressant, Top-Fotos!), weil ich übernächste Woche für eine Woche nach Kiruna fliege, um das Nordlicht anzuschauen – und natürlich zu fotografieren. :-)
    Ich habe zwar schon einige Foto-Erfahrung, aber hinsichtlich Nachtfotografie bzwl solcher bewegter Objekte noch nicht.
    Habe eine Canon 7D, ein Tokina 11-16mm, 2,8 Objektiv, Benro Carbon Stativ mit Schneepads, Cleon II Funkfernauslöser, Sandisk Extreme III CF-Karten – rein gefühlsmäßig würde ich RAW, Programm AV oder Bulb wählen und Blende 2.8 und ISO 200-600 vorgeben – ist das so korrekt? Die Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung ist zu aktivieren oder wirkt sich diese zu ungünstig beim speichern aus (Dauer)? Safety Shift und Automatic Light Optimizer würde ich deaktivieren? Autofokus aus und auf unendlich stellen….
    Für ein paar Tipps oder gute Ratschläge wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    Vielen Dank und herzliche Grüße aus Weinböhla

    Michael Scharnhorst

    • Hi Michael,

      ich denke, wir hatten damals direkt per email auf Deine Fragen geantwortet…
      Das klappt nicht immer, wenn wir unterwegs sind.

      Wir schalten die Rauschunterdrückung in der Kamera ab. Erstens dauert sie so lange, wie die Belichtung des Fotos und bei Nordlicht wird man da schnell ungeduldig und zweitens nimmt sie in der Regel zu viele Details. Das Entrauschen der Fotos machen wir mit dem Plugin NoiseNinja, das funktioniert sehr gut.
      Hoffe, das klappte gut mit der Nordlichtfotografie?!
      liebe Grüße

      Gabi

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.