Alte Mauern auf Aland
Im östlichen Teil der Haupinsel Alands liegen, über mehrere Kilometer verstreut, die massigen Überreste alten Mauwerkes. Diese deuten auf die Existenz eines immensen Bauprojektes hin, alle bisher auf der Insel vollzogenen Unternehmen in den Schatten stellend. Doch trotz der unglaublichen Größe, welche die wenigen, angeschlagenen Mauerelemente erahnen lassen, gibt es davon weiter nichts zu sehen. Tatsächlich steckt hinter den Überresten der Ruinen eine lange und eher tragische Geschichte.
Es begann damit, dass Schweden 1809 infolge des Friedens von Fredrikshamm, Finnland und Aland an russische Herrschaft übergeben musste. Die Zaren Russlands sahen in dem neuen Lande eine einzigartige Gelegenheit, ihr Reich dauerhaft zu erweitern, denn Aland war nun der äußerste Vorposten ihrer Herrschaft gegen den jahrhundertelangen Feind – Schweden. Truppen wurden auf den Inseln platziert, an den wichtigsten Küstenabschnitten Batterien zur Verteidigung eingerichtet, und bald schon begann der Bau einer dauerhaften Befestigung.

Bomarsund, Festung auf Aland

Bomarsund, Festung auf Aland

Abends in Bomarsund
Die Reichweite des Projektes war enorm. Gelegen im östlichen Teil der Hauptinsel, so dass, im Falle einer Invasion, weiterhin Verbindung mit dem Festland gehalten werden konnte, begann die 2000 Mann starke Arbeitskompanie den Bau. Kernstück der Anlage war die beinahe 300 Meter lange Kaserne, gleichzeitig eine Bleibe für bis zu 2500 Soldaten, Schutz der wichtigsten Dienstleistungsgebäude und Mittelpunkt der Verteidigungsanlage. Im umliegenden Land plante man zusätzlich die Errichtung von 15 massigen Wachtürmen, jeder ausgestattet mit 20 Kanonen und einer Mannschaft von 125 Soldaten. Ein Teil dieser sollte mit kilometerlangem, stabilen Mauerwerk verbunden werden, um die kleine Garnisonsstadt der Festung zu schützen. Vor den Verteidigungsanlagen lag zudem noch die Vorstadt (Förstaden), Wohnort für höhere Offiziere und Standort weiterer Handwerksgebäude, zwei Militärhospitale und mehrere Friedhöfe für Anhänger verschiedener Glaubensrichtungen. Doch die Anlage sollte niemals fertiggestellt werden.
Mehr als zwanzig Jahre nach Baubeginn, Kaserne, drei Wachtürme, und die umliegenden Dientleistungsgebäude standen schon, kam Russland im Verlaufe weiterer Ausdehnungspläne mit der Türkei in Konflikt. Die beiden Großmächte Frankreich und England schlugen sich auf die Seite der Türkei, da ihnen das Zarenreich zu mächtig wurde. 1854 ergriffen sie die Gelegenheit und sanden eine Armada in die Ostsee, mit dem Ziel, die Fertigstellung der Festung zu verhindern. Als die russische Mannschaft davon Wind bekam, wurde umgehend Anweisung gegeben, jegliche Holzstrukturen außerhalb der Hauptfestung zu verbrennen, so dass es den einfallenden Truppen schwerer fallen würde Deckung zu finden. Beide Vororte und das Militärkrankenhaus wurden innerhalb kürzester Zeit plattgemacht, die Kanonen der Festung und der drei Wachtürme in Eile bemannt.

Reste der Festung Bomarsund am frühen Morgen

Reste der Festung Bomarsund am frühen Morgen

Die typischen hexagonalen Felsen von Bomarsund

Bomarsund

Es ist sehr friedlich in Bomarsund in der Nachsaison – im Stillen gedenke ich den Soldaten, die hier starben

Kleine Wanderungen zwischen den Ruinen
Der eigentliche Angriff auf die Festung verlief an zwei Fronten. 12000 französische Soldaten landeten an der ostseitigen Küste, bereit für den Ansturm, und 40 englische Kriegsschiffe legten die Mauern von Süden her unter Dauerbeschuss. Schnell stellte sich heraus, dass gewöhnliche Kanonen fast gar keinen Effekt auf die massiven hexagonalen Granitblöcke des äußeren Mauerwerks hatten, und selten mehr als nur ein paar Dellen hinterließen. Einzig die Mörser der Bodentruppen waren imstande, bedeutenden Schaden zu verursachen, da ihre Sprengeschosse in hohem Bogen hinter die Mauern flogen.
Der erste Wachturm verlor schon nach einem Tag intensiven Dauerbeschusses die Fähigkeit Feuer zu erwidern und wurde erstürmt, woraufhin nun die Russen selbst ihr Feuer auf ihn richteten. Das Gebilde geriet in Brand, das Pulverlager fing Feuer und der Turm explodierte. Dem zweiten Turm erging es ähnlich; innerhalb nur eines weiteren Tages waren die Verteidiger gezwungen, ihn an die Übermacht zu übergeben.
Nachdem der Kommandant der Festung erlebte, wie mühelos die äußeren Verteidigungsanlagen aus dem Weg geräumt wurden, sah er sich nun mit einer erdrückenden feindlichen Übermacht konfrontiert. Er entschied, weitere unnötige Tode in seinen Reihen zu vermeiden und kapitulierte. Die gesamte Garnison wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und nach England verschifft.
Aland nun in ihrer Hand, doch ohne die nötigen Ressourcen um es dauerhaft zu halten, boten England und Frankreich den Schweden an, die Anlage zu übernehmen. Da der Krimkrieg noch andauerte, lehnten diese jedoch vorsichtshalber ab, um Russland nicht wieder zu provozieren. Man entschloss sich deshalb, den Russen größtmöglichen Schaden zuzufügen und die Festung dem Erdboden gleichzumachen. Zwei der Wachtürme und die Hauptfestung, welche sich trotz des Dauerbeschusses von See her immer noch in gutem Zustand befanden, wurden systematisch gesprengt und ihre Überreste, zur Vermeidung eines schnellen Wiederaufbaus, abgetragen. Lediglich der Westturm war von der Sprengung verschont, das explodierende Pulverlager ihn schon zur Genüge verwüstet. Widersinnigerweise ist er somit heute der besterhaltene Teil der Anlage, große Stücke der Struktur sind immer noch gut erkennbar.
Bald verließen die Angreifer die Insel, und innerhalb weniger Monate trafen erneut russische Soldaten und Beamte ein. Die Aktion zog Jedoch einige Aufmerksamkeit auf sich, und im Pariser Friedenskongress wurde darum vereinbart, dass Aland zukünftig demilitarisiertes Gebies sein sollte. Der Bau jeglicher neuen Befestigungen war verboten. Dieser Vertrag ist bis heute gültig, obgleich die Inseln sich jetzt unter finnischer Kontrolle befinden.
Die Überreste der Anlage zählen heute als bedeutendes Denkmal und können frei besichtigt werden. Neben den zahlreichen massiven Mauerresten gibt es aus noch ein Museum, in dem man Fundstücke aus den Ruinen begutachten kann.
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
Degersand – Sandstrand und Wellen auf Aland
Die Ruhe auf den Aland-Inseln erwähnten wir bereits mehrere Male. Da wir in Geta jedoch keinen weiteren Küstenzugang fanden, fuhren wir nach Degersand auf Eckerö. Wir hatten gehört, dass es dort Sandstrand mit Wellen geben sollte. Das machte uns natürlich neugierig.
Wir hatten noch Homeschooler besucht – dazu aber bald mehr – und waren spät dran. Als wir schließlich unsere Füße im weichen Sand des Strandes steckten, leuchtete nur noch das Mondlicht. Wir schnappten direkt die Kameras und legten los, während die Wellen vor sich hinplätscherten. Was für ein beruhigendes Geräusch. Ich hatte noch die kurzen Hosen an und fror im kühlen Wind. Das Licht war mir wichtiger als die kalten Beine. Gunter war bereits im Mobil verschwunden – wegen der Steckmücken.
Nach Sonnenuntergang am Strand von Degersand, Aland
Sandstrand im Mondlicht
Degersand im Mondlicht, Aland
An diesem Strand tummeln sich im Sommer die Touristen. Jetzt waren gerade mal drei, vier Camper da. Doch die Urlaubsstimmung hing noch über der Region. Wir saugten irgendwie diese Schwingung auf und wurden davon träge.
In den nächsten 2-3 Tagen machten wir nicht viel. Schrieben für das Blog, luden nach und nach die Beiträge hoch – zum ersten Mal hatten wir bequemes Internet, nämlich das Wi-Fi des Platzes im Mobil.
Amy und Noah machten Spaziergänge und saßen stundenlang auf den Felsen und schauten auf die Wellen. Der Himmel war tagelang wolkenlos, wir fotografierten also nur abends eine Stunde. Morgens kam die Sonne zu spät hinter dem Wald hervor.
Neben uns stand ein schwedisches Mobil. „Tolles Wetter, schöner Strand!“ so schnell bin ich im Gespräch. Wir quatschten, hatten Spaß, erzählten immer wieder auf dem Weg zum Klo oder zur Küche.
Das Mondlicht zog eine silberne Straße über das Meer, die Sterne funkelten fröhlich, es zog uns raus aus dem Mobil, nachdem tagsüber immer wieder einer von uns am Rechner im sonnenfreien Mobil gesessen hatte. Ich klopfte bei den Nachbarn, dem schwedischen Rentnerehepaar. „Hey, Fernsehen geht nicht :-) wir machen ein Feuer, wollt ihr rauskommen?“ Stefan hatte uns beigebracht, mit welchem Holz man immer ein Feuer entfachen kann. Das probierten wir jetzt im Wind aus. Wir hatten trockene Flechten und Moos und die dürren unteren Äste der Nadelbäume gesammelt und zündelten mit Streichhölzern als der lustige Rentner mit Spiritus daher kam. Ein paar Spritzer und unser kleines erfolgreich angefachtes Feuerchen brannte lichterloh. Auch gut. Die beiden kramten im Mobil nach Essbarem – warm ein Feuer machen, und dann nichts grillen? Sie zauberten Würstchen und Brötchen hervor, wir verpackten Kartoffeln in Alufolie und los gings.
Am Lagerfeuer in der Nacht
Ins Feuer schauen stundenlang
Baum und Sterne, was ist Zeit und Raum?
Ab ins Bett…
Bis spät in die Nacht, uns war es längst viel zu kalt, standen wir da und sahen ins Feuer und lauschten dem Rauschen der Wellen. Ansonsten war es still!
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
Die einzige Eko Bäkerei Alands
Pettas – ökologische Bäckerei
Nach der Nacht in Havsvidden erkundeten wir die Gegend um Geta und fuhren zum Fahrradfähranleger, der leider nur ein paar Wochen im Sommer zum Transport von Fahradlern genutzt wird.
In der Touristeninformation hatten wir erfahren, dass auf der Strecke ein Café mit ökologischer Bäckerei liegt. Das war nicht schwer zu finden. Uns fiel bald ein bunter Garten auf, in dem ein gepflegtes Chaos aus Gemüse, Kräutern und Blumen herrschte, mittendrin ein größeres Steingebäude. Irgendwo darin versteckt ein Schild, auf dem „Pettas“ stand.
Das Café hatte in der Woche geschlossen, aus dem hinteren Teil des Grundstücks kam uns aber ein stämmiger Mann und seine rundliche Frau in Arbeitsmontur entgegen, luden uns herzlich auf eine Tasse Kaffee und Kuchen ein und wir unterhielten uns angeregt.
Karin und Ulf
Die oberen ehemaligen Schulräume dienen als Raum für Konferenzen oder Feiern
Karin und das Bäckerei Maskottchen
Das besagte Gebäude mit der Bäckerei diente bis 1965 als Schule und wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Ulf und Karin hatten es vor einiger Zeit samt weitläufigem Grundstück erworben und ihre ökologische Bäckerei mit Café eingerichtet. Ihre Spezialität ist das Boot-Brot, sehr energiereich mit viel Samen und Rosinen für das Saftige. Das hält gut eine Woche frisch, wenn es so lange überlebt.
Neben Café und Bäckerei arbeitet Ulf noch sporadisch als Übersetzer, Karen hält im Winter Backkurse und im Frühling Wildkräuterseminare ab.
Ulf führte uns in dem alten Gebäude herum, und Amy war besonders fasziniert von den alten Schulpostern mit historischen und geografischen Szenen, die teils über hundert Jahre alt waren.
Noch eine Besonderheit befindet sich auf ihrer Terasse, ein hölzerner Recycling-Ziegenbock, dessen Hörner aus einem alten Fahrradlenker und das Fell aus ausrangierten Seilen besteht. Geschaffen wurde das Tier von Juha Pykäläinen, der auch für die großen Holzelche verantwortlich ist.
Künstlerziege
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
HavsVidden – Wanderung über die Schärenfelsen und ein Elch von JUHA PYKÄLÄINEN
Im Visitorcenter von Aland fragten wir nach einer prägnanten Küstenregion mit dramatischer Szenerie. Havsvidden, ein Konferenz- und Resorthotel im Norden von Geta, mit einem Sterne-Restaurant, hätte eine ganz besonders eindrucksvolle Küste mit rosa Felsklippen. Dort gäbe es auch einen der berühmten Elchhochsitze des Künstlers Juha Pykäläinen.
Eine fotografische Wanderung über die Klippen von HavsVidden
Gegen Abend kamen wir dort an. Unsere kurze Wanderung entlang der Klippen dauerte ziemlich lange, denn wir entdeckten überall Fotomotive. Amy und Noah beobachteten uns dabei, sie saßen währenddessen gemütlich miteinander quatschend auf einer Bank.
Es war heute ein besonderer Tag: wir würden in dem feinen Restaurant genussvoll speisen. Der Blick in unsere kleinen Kleiderschränke war allerdings ernüchternd. Fein anziehen war leider nicht drin. Noah lieh sich schnell noch ein etwas zerknittertes Hemd aus meinem Schrank, ansonsten gingen wir mehr oder weniger so, wie wir tagsüber durch den Wald streifen.
Der Holzelch
Die Felsenküste von HavsVidden
Wolken spiegeln sich im Wasserbecken, HavsVidden
Salzkruste auf den Felsen, HavsVidden
Wir gehen fein Essen
Das Essen war ein Erlebnis, allein schon die Speisekarte überwältigte mich. So viele verschiedene exquisite Weine, wenn auch zu exquisiten Preisen. Wir ließen uns beraten, welcher Wein ideal zu unserem gewählten Menü passen würde. Nach den Vorspeisen, Gazpacho Suppe, Risotto des Tages oder Lammhackpastete ging es zum Hauptgang, Barsch mit Muschelsoße oder Rinderfilet mit einem speziellen Püree. Es sah nicht nur vorzüglich aus, es schmeckte auch so.
Nachdem wir noch die Nachspeisenkreationen komplett verputzt hatten, ging auch schon die Sonne unter und wir waren zu spät dran für die Fotografie.
Das war doch mal ein Kontrast zum Speisen im Wohnmobil – wir wurden aufs vornehmste verwöhnt und genossen es ausgiebig.
Noah und Gunter im Restaurant
Amy und Gabi im Restaurant
Fein garniert – das Rinderfilet
der Nachtisch
Sternenfotografie in der Nacht und ein Hauch Nordlicht
Wir verdauten und ruhten uns aus, bis sich erste Sterne am Himmel zeigten. Der Elch – einer von 40zig auf Aland, aber der einzige mit einer Treppe – stand immer noch allein im Wald. Da er aus Holz ist hielt er lange genug still, sodass wir ihn mit Sternen ablichteten.
Wir verweilten etwa 20 Minuten dort, bis wir über dem Restaurant ganz deutlich Nordlicht sahen. Ein kleines Eckchen unseres Fotos war leicht rosa-gründlich. Wir bauten ganz schnell ab und liefen zu den Klippen, die freundlicherweise gen Norden lagen. Das Nordlicht war weg, nur ein ganz leichter Schimmer war noch zu sehen. Wir kletterten in mondloser, sehr dunkler Nacht über die Felsen und paßten dabei mächtig auf unsere Knochen auf. Da die Lichter der Hotelanlage die Fotografie störten mußten wir immer weiter hinaus. Leider warteten wir dann vergebens auf weitere strukturierte Nordlichter. Die Sterne allein waren es wert bis tief in die Nacht auf den Felsen zu verweilen. Ein paar Sternschnuppen sahen wir, dann packten wir ein und kletterten wieder langsam über die teilweise meterhohen Felsen.
Der Elch mit Treppe und ein Hauch Nordlicht
leichtes, rotes Nordlicht, Aland
Früh raus, die Felsen leuchten im Morgenlicht
Es war schon nach 2:00 Uhr, doch da wir das beste Abendlicht beim Essen verpasste hatten, stellten wir den Wecker auf 6:00 Uhr, damit wir das frühe Morgendlicht nicht verpassen würden. Ihr seht schon, langweilig wird es uns hier nicht!
Felsen im Morgenlicht
HavsVidden früh am morgen
Müde und abgeschafft
Wachstum in schwierigen Bedingungen
frische Grün zwischen den Felsen
Felsen im Morgenlicht, HavsVidden
So richtig wach war ich dann natürlich nicht nach nur 4 Stunden Schlaf, trotzdem waren wir bei Sonnenaufgang unterwegs. Jetzt erstahlten die Felsen in sattem Rot, es war fantastisch, fotografisch aber eine Herausforderung. Stundenlang liefen und fotografierten wir bis wir schließlich die ruhig schlafenden Teenager aus den Betten warfen.
Herzlichen Dank an Visit Aland für die Einladung zum Essen im HavsVidden!Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
Holzschnitzunterricht auf Aland
Stefan liebt alles, was mit der Natur zu tun hat. Jahrelang hat er als Guide in einer Outdoorfirma gearbeitet und überlegt gerade, wie er mit seinen Kenntnissen und diesen Erfahrungen einen Business auf Aland aufziehen kann. Zum einen könnte er Naturführungen, Survival Training, Kajak Fahren und zum anderen ist er Lehrer für Holzarbeiten. In Schweden bot er Kurse in der Volkshochschule an.
Seinen beiden Kindern brachte Stefan gerade Holzarbeiten und Survivaltraining bei, wir durften uns anschließen, was wir mit Freude taten.
Stefan und Malva Abends im Wald
Nachts im Wald, Limparland, Aland
Hmm, ob das schmecken wird?
Moos, welches in Backpulver eingeweicht und danach gekocht wurde – es schmeckte etwas schleimig und sehr gewöhnungsbedürftig
Wie kann man in der Wildniss überlegeben? Was kann man essen?
Eine Art Pilz
Holzschnitzunterricht, von Amy
Als unser Freund Stefan uns eine kleine Schnitzstunde anbot, nahmen wir natürlich an. So etwas durften wir uns doch nicht entgehen lassen!
Schnitzen ist in Aland recht beliebt, und Stefan hatte schon öfters Schulklassen darin unterrichtet.
eine sehr praktische japanische Säge
Diese japanische Säge – Ryoba Komane 240 funktionierte wirklich sehr effektiv, ohne Kraftaufwand konnte man in windeseile auch große Holzstücke absägen, obwohl das Sägeblatt federleicht ist.
Stefan und Malva am Shavehorse
Das ist eine effektive Schnitzhaltung
Das ist eine effektive Schnitzhaltung
Noah am Schnitzpferd
Wir alle gingen zum Schuppen, in dem seine ganzen Werkzeuge aufbewahrt wurden, Stefans Tochter saß auch schon da und schnitzte herum. Sie hörte ihm auch zu, als er zu erklären begann. Gabi und Gunter machten derzeit die Bilder.
Als Erstes zeigte er uns, wie man das Holz richtig spaltet. Immer mit der Axt in der Mitte ansetzen, sonst würde es schräg gespalten. Er schlug die Axt mit einem Holzknüppel – den seine Kinder „Bonker“ nannten – in das Holz hinein. Dann durfte Noah es einmal versuchen.
Als dieser ein paar schmale Stücke abgespaltet hatte, zeigte uns Stefan ein Holzgestell, das er „Shavehorse“ nannte. Man setzte sich darauf, und konnte mit den Füßen einen Hebel drücken, der half, das Holzstück festzuhalten. Dies ersparte einem die Mühe das Holz immer festzukurbeln.
Stefan nahm sich eines von Noahs Holzstücken und klemmte es fest. Dann nahm er sich ein Messer mit zwei Griffen zur Hand, dessen Name ich leider nicht kenne. Damit fuhr er über das Holz, um es zu glätten und um es dünner zu machen. Dies würde die folgenden Vorgehen um vieles erleichtern.
Wie vorher beim Holzspalten, ließ er mich jetzt an das Shavehorse. Erst einmal fing ich langsam an, um mich daran zu gewöhnen. Aber nachdem ich den Dreh raus hatte, machte es richtig Spaß. Ich musste mich stoppen, um nicht das ganze Holzstück zu zerlegen.
Nun zeichnete ich mir eine Form auf das Stück. Damit ich und Noah uns besser vorstellen konnten, was wir Schnitzen wollten, zeigte er uns seine eigenen Werke: Buttermesser, kleine Figuren und Zauberstäbe – die leider nicht funktionierten… Kompliziertere Sachen wie Becher, oder ähnliches wäre für den Anfangweniger geeignet. Ich entschied mich für das Buttermesser und nahm eines als Vorbild. Noah entschied sich auch für das Messer, und Gabi wollte einen Zauberstab probieren.
Langsam schnitzte ich die Form frei, immer der Maserung des Holzes folgend. Es dauerte sehr lange, bis ich endlich damit fertig war. Nun hatte ich einen Klotz mit der ungefähren Form eines Messers. Naja immerhin. Ich fing an, die Ecken abzurunden. Es war nicht gerade die leichteste Arbeit, machte aber richtig Spaß.
Die anderen wendeten sich bald anderen Aufgaben zu, Gabis Zauberstab war auch schon vollbracht. Er konnte zwar nicht zaubern, sah aber trotzdem bedrohlich aus. Das Ende lief ziemlich spitz zu.
Letztendlich schnitzten nur noch ich und Noah. Nach einer Weile wollte er auch aufhören, bevor sein Messer noch verschwinden würde. Als ich zu ihm rüber sah, merkte ich warum. Sein Holzstück war wirklich schmal geworden, da er permanent versucht hatte, die Ecken gut abzurunden … Ich machte nur noch ein paar kleine Verbesserungen an meinem Messer, bevor ich auch aufhörte. Es war zwar nicht perfekt, aber die Form war richtig, und es fühlte sich angenehm glatt an. Das war ja schon mal etwas! Jetzt habe ich mein eigenes Buttermesser. Und eine neu entfachte Lust auf Schnitzarbeit …
Buttermesser und sonstiges SChnitzzeug
Vater und Tochter beim Schnitzunterricht
So nutzt man das Buttermesser am besten
Bomarsund – die Überreste einer russischen Festung auf Aland
Alte Mauern auf Aland
Im östlichen Teil der Haupinsel Alands liegen, über mehrere Kilometer verstreut, die massigen Überreste alten Mauwerkes. Diese deuten auf die Existenz eines immensen Bauprojektes hin, alle bisher auf der Insel vollzogenen Unternehmen in den Schatten stellend. Doch trotz der unglaublichen Größe, welche die wenigen, angeschlagenen Mauerelemente erahnen lassen, gibt es davon weiter nichts zu sehen. Tatsächlich steckt hinter den Überresten der Ruinen eine lange und eher tragische Geschichte.
Es begann damit, dass Schweden 1809 infolge des Friedens von Fredrikshamm, Finnland und Aland an russische Herrschaft übergeben musste. Die Zaren Russlands sahen in dem neuen Lande eine einzigartige Gelegenheit, ihr Reich dauerhaft zu erweitern, denn Aland war nun der äußerste Vorposten ihrer Herrschaft gegen den jahrhundertelangen Feind – Schweden. Truppen wurden auf den Inseln platziert, an den wichtigsten Küstenabschnitten Batterien zur Verteidigung eingerichtet, und bald schon begann der Bau einer dauerhaften Befestigung.
Bomarsund, Festung auf Aland
Bomarsund, Festung auf Aland
Abends in Bomarsund
Die Reichweite des Projektes war enorm. Gelegen im östlichen Teil der Hauptinsel, so dass, im Falle einer Invasion, weiterhin Verbindung mit dem Festland gehalten werden konnte, begann die 2000 Mann starke Arbeitskompanie den Bau. Kernstück der Anlage war die beinahe 300 Meter lange Kaserne, gleichzeitig eine Bleibe für bis zu 2500 Soldaten, Schutz der wichtigsten Dienstleistungsgebäude und Mittelpunkt der Verteidigungsanlage. Im umliegenden Land plante man zusätzlich die Errichtung von 15 massigen Wachtürmen, jeder ausgestattet mit 20 Kanonen und einer Mannschaft von 125 Soldaten. Ein Teil dieser sollte mit kilometerlangem, stabilen Mauerwerk verbunden werden, um die kleine Garnisonsstadt der Festung zu schützen. Vor den Verteidigungsanlagen lag zudem noch die Vorstadt (Förstaden), Wohnort für höhere Offiziere und Standort weiterer Handwerksgebäude, zwei Militärhospitale und mehrere Friedhöfe für Anhänger verschiedener Glaubensrichtungen. Doch die Anlage sollte niemals fertiggestellt werden.
Mehr als zwanzig Jahre nach Baubeginn, Kaserne, drei Wachtürme, und die umliegenden Dientleistungsgebäude standen schon, kam Russland im Verlaufe weiterer Ausdehnungspläne mit der Türkei in Konflikt. Die beiden Großmächte Frankreich und England schlugen sich auf die Seite der Türkei, da ihnen das Zarenreich zu mächtig wurde. 1854 ergriffen sie die Gelegenheit und sanden eine Armada in die Ostsee, mit dem Ziel, die Fertigstellung der Festung zu verhindern. Als die russische Mannschaft davon Wind bekam, wurde umgehend Anweisung gegeben, jegliche Holzstrukturen außerhalb der Hauptfestung zu verbrennen, so dass es den einfallenden Truppen schwerer fallen würde Deckung zu finden. Beide Vororte und das Militärkrankenhaus wurden innerhalb kürzester Zeit plattgemacht, die Kanonen der Festung und der drei Wachtürme in Eile bemannt.
Reste der Festung Bomarsund am frühen Morgen
Reste der Festung Bomarsund am frühen Morgen
Die typischen hexagonalen Felsen von Bomarsund
Bomarsund
Es ist sehr friedlich in Bomarsund in der Nachsaison – im Stillen gedenke ich den Soldaten, die hier starben
Kleine Wanderungen zwischen den Ruinen
Der eigentliche Angriff auf die Festung verlief an zwei Fronten. 12000 französische Soldaten landeten an der ostseitigen Küste, bereit für den Ansturm, und 40 englische Kriegsschiffe legten die Mauern von Süden her unter Dauerbeschuss. Schnell stellte sich heraus, dass gewöhnliche Kanonen fast gar keinen Effekt auf die massiven hexagonalen Granitblöcke des äußeren Mauerwerks hatten, und selten mehr als nur ein paar Dellen hinterließen. Einzig die Mörser der Bodentruppen waren imstande, bedeutenden Schaden zu verursachen, da ihre Sprengeschosse in hohem Bogen hinter die Mauern flogen.
Der erste Wachturm verlor schon nach einem Tag intensiven Dauerbeschusses die Fähigkeit Feuer zu erwidern und wurde erstürmt, woraufhin nun die Russen selbst ihr Feuer auf ihn richteten. Das Gebilde geriet in Brand, das Pulverlager fing Feuer und der Turm explodierte. Dem zweiten Turm erging es ähnlich; innerhalb nur eines weiteren Tages waren die Verteidiger gezwungen, ihn an die Übermacht zu übergeben.
Nachdem der Kommandant der Festung erlebte, wie mühelos die äußeren Verteidigungsanlagen aus dem Weg geräumt wurden, sah er sich nun mit einer erdrückenden feindlichen Übermacht konfrontiert. Er entschied, weitere unnötige Tode in seinen Reihen zu vermeiden und kapitulierte. Die gesamte Garnison wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und nach England verschifft.
Aland nun in ihrer Hand, doch ohne die nötigen Ressourcen um es dauerhaft zu halten, boten England und Frankreich den Schweden an, die Anlage zu übernehmen. Da der Krimkrieg noch andauerte, lehnten diese jedoch vorsichtshalber ab, um Russland nicht wieder zu provozieren. Man entschloss sich deshalb, den Russen größtmöglichen Schaden zuzufügen und die Festung dem Erdboden gleichzumachen. Zwei der Wachtürme und die Hauptfestung, welche sich trotz des Dauerbeschusses von See her immer noch in gutem Zustand befanden, wurden systematisch gesprengt und ihre Überreste, zur Vermeidung eines schnellen Wiederaufbaus, abgetragen. Lediglich der Westturm war von der Sprengung verschont, das explodierende Pulverlager ihn schon zur Genüge verwüstet. Widersinnigerweise ist er somit heute der besterhaltene Teil der Anlage, große Stücke der Struktur sind immer noch gut erkennbar.
Bald verließen die Angreifer die Insel, und innerhalb weniger Monate trafen erneut russische Soldaten und Beamte ein. Die Aktion zog Jedoch einige Aufmerksamkeit auf sich, und im Pariser Friedenskongress wurde darum vereinbart, dass Aland zukünftig demilitarisiertes Gebies sein sollte. Der Bau jeglicher neuen Befestigungen war verboten. Dieser Vertrag ist bis heute gültig, obgleich die Inseln sich jetzt unter finnischer Kontrolle befinden.
Die Überreste der Anlage zählen heute als bedeutendes Denkmal und können frei besichtigt werden. Neben den zahlreichen massiven Mauerresten gibt es aus noch ein Museum, in dem man Fundstücke aus den Ruinen begutachten kann.
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews
Der Fischer Kaj Lundberg
Ich stand pünktlich um 5:15 Uhr vor der Wohnmobiltür und schaute hinauf zu den Sternen. Ein paar waren am dunkelblauen Nachthimmel noch zu sehen. In der Ruhe des frühen Morgens hörte ich das Boot von Kaj brummen. Er glitt auf dem glatten Wasser heran. Ich stieg ein und wir holten noch warme Sachen zum Drüberzeihen aus dem Bootshaus.
Kaj hatte ein kleineres Boot als gestern. Er gab Gas und wir fuhren hinaus aufs offenere Meer. Das dauert in dieser Region etwas, denn zahlreiche kleine Inseln liegen vor Jurmo. In der Ferne sah ich das Licht eines Leuchtturms. Ach, den würde ich ja gerne fotografieren. Die Leuchttürme fehlen mir!
Nachts auf der Ostsee, unterwegs mit Kaj dem Fischer
Wir redeten kaum, das Boot brummte durch das Morgengrauen, vielleicht waren wir auch einfach nur müde? Die Sterne verschwanden vom Himmel, doch die Sonne zeigte sich noch nicht. Wir fuhren etwa 45 Minuten bis Kaj die Stelle erreichte, wo er seine Netze auswerfen wollte. Auf der Insel vor der wir nun lagen stand eine kleine Holzhütte – sie gehört Kajs Familie und manchmal übernachtet er dort, wenn er die Netze über Nacht liegen läßt. Kaj warf 9 Netze ins Wasser, eines nach dem anderen. Wir konnten den Boden des Meeres sehen, das Wasser war höchstens einen Meter tief. So lagen die leichten Nylonnetze schnell am Boden. Kaj steuerte das Boot auf die Insel zu. „Lauf mal hoch und schau Dir die Insel an. Es ist schön dort“ meinte er und schon war er wieder weg. Er fuhr mehrmal schnell entlang der Netze und klopfte dabei mit einem Holzstock auf den Boden des Bootes.
Kaj wirft die Netze raus
morgens um 6:00 allein auf einer unbewohnten Insel
Kaj arbeitet in Händen, Füßen und den Zähnen
Ich stieg wieder ein und Kaj fing an, die Netze einzuholen. Sie hatten höchstens 20 Minuten im Wasser gelegen. Es waren nur zwei, drei Fische drinnen. Kaj arbeitet mit den Händen, wenn der die Netze rauswirft oder sie einholt, er steuert das Boot stehend mit einem Fuß und hält die Netze mit den Zähnen, wenn er die Fische rauspfiemelt.
Der erfahrene Fischer kramte in seinem Kopf – ich merkte es ihm an. Er sortierte all seine Erfahrung und Information. Er schätzte alle Bedingungen: nach einem Sturm, Wasser noch relativ warm, an der ersten Stelle kein Fisch – ratter, ratter, ratter…..
Kaj hatte jetzt eine andere Region im Kopf, die vielversprechend war. Wir fuhren hin und wieder warf er nach und nach die kleinen Netze hinaus ins Wasser. Wieder fuhr er zweimal hinter den Netzen her und wieder klopfte er. Die Sonne lugte gerade über den Horizont. Noch blinkte der Leuchtturm in der Ferne. Erst kam ein silbriger Fisch zum Vorschein, dann noch einer und dann immer mehr. Kaj grinste über beide Ohren. Das Netz leuchtete in der aufgehenden Sonne, ich sondierte meine ISO, die Belichtungstzeit, den Blitz – ratter, ratter, ratter… dann klickte ich munter vor mich hin. Das rote, weiche Licht der aufgehenden Sonne stand perfekt zum Fischer und den Fischen. Ich grinste über beide Ohren.
Kaj meinte nur: „Jetzt siehst Du einen glücklichen Fischer“, ich antwortete: „und hier siehst Du gerade eine glückliche Fotografin“ Wir machten gerade beide fette Beute.
Die Sonne kommt und Fisch wandert in die Fischkiste
der Fischer Kaj und die Fische der Ostsee
Ein glücklicher Fischer
Der Fisch wird direkt auf Eis gelegt
Auf zum nächsten guten Platz
Einholen der Netze
Die Fischkiste an Bord hatte noch etwas Platz. Kaj steuerte eine weitere Stelle an, doch da gab es nur zwei Fische. Die Sonne schien nun kräftig, jetzt hätte es keinen Sinn mehr, meinte Kaj, denn die Fisch könnten das Netz sehen. Er war zufrieden mit seinem Fang. So machten wir uns gegen 8:30 Uhr auf den Rückweg. Die Fahrt war wunderbar, ich konnte mich kaum sattsehen an all den kleinen Inselchen, den Bäumen darauf und den Vögeln, wie sie im frühen Licht des Tages über das Wasser flogen. Zwei Kormorane waren so sattgefuttert, dass sie nicht vor dem Boot wegfliegen konnten. Kaj zeigte mir die Fische, die sie ausgespuckt hatten um endlich wieder in die Luft zu kommen. Dicke Fische waren das.
Es war immer noch früh als wir nach Stunden wieder in Jurmo ankamen. Im Bootshaus entlud Kaj zu allererst die Fischkiste, dann erst stieg er aus, ich kletterte hinterher. 63 Fische hatte er gefangen, das wäre ein stolzer Fang. Er würde etwa 180 Euro dafür bekommen. Der einzige Beifang waren drei baltische Heringe, die Kaj für seine Katzen mitnahm.
Der Fisch lag schon im Boot auf Eis, Kaj hatte beim Lösen der Fische aus dem Netz die Halsschlagader durchtrennt und die Fische ausbluten lassen. So bleiben sie länger frisch. Jetzt begann der Fischer direkt mit dem Ausnehmen der Fische. Es ging ihm flott von der Hand. Kajs Vater war auch Fischer, der die Arbeit des Putzens aber gar nicht mochte. Hatte er einen guten Fang, meinte er nur: „Jetzt muss ich durch die Hölle!“ Kaj nahm ihm diese Arbeit gerne ab, ihm machte sie nichts aus. Innerhalb kurzer Zeit waren die 63 Fische geputzt und lagen wieder auf frischem Eis, fertig zum Versenden. Ich bekam eine großen Fisch zum Abschied geschenkt. Lecker, das Essen für diesen Tag war gesichert. Es war nicht mal 9:00 Uhr als ich zu meiner Familie ins Mobil kam. Was für ein genialer Morgen das gewesen war! Ein toller Start in den Tag.
Kaj ist übrigens einer der wenigen komerziellen Fischer, der mit einem so kleinen Boot aufs Meer fährt.
Kaj zählt die Fische
Eine der beiden Kisten, der Fang des Tages
Kaj beim Putzen der Fische, vorne das Kaviar
Als Kajs Töchter kleiner waren und zum Reitunterricht gingen, nahmen sie immer Brot mit Kaviar mit. Damals konnte Kaj das Kaviar nicht gut verkaufen und verwertete es selbst. Der Reitlehrer staunte jeden Tage, bis er es irgendwann nicht mehr aushielt und neugierig fragte, ob die Familie denn superreich wäre. Kaj mußte herzlich lachen, nein, nur Fischer!
Hier geht es zur Webpage der Insel Jurmo!
Die live Reiseberichte über die Aland Inseln mit zahlreichen Interviews