Unser großes Nordlicht-Fotografie Tutorial

 Wir erklären wie du  Polarlichter sehen und fotografieren kannst!

In unserem Tutorial zeigen wir alles ausführlich, was du über eine Nordlicht Reise in den Norden wissen musst. Angefangen von den Reisevorbereitungen, welche Kleidung nötig ist, was du über das Fahren auf winterlichen Straßen wissen musst, welche Fotoausrüstung nötig ist bis zur genauen Anleitung, wie du Nordlichter fotografieren kannst. Nach dem Lesen des Tutorials wirst du bestens vorbereitet sein. Wenn schließlich endlich die Nordlichter über dir tanzen, gehst du locker an die Fotografie heran – du bist bereit.

Nordlicht Fotografie Anleitung

Nordlicht in Bo, Vesterålen

Stressfreies Nordlicht Erlebnis

So wird eine einmalige Polarlichtnacht zum stressfreien Erlebnis. Natürlich beschreiben wir auch, wie die RAW Daten deiner Nordlichtfotos in Lightroom entwickelt werden.
Es lohnt sich auf jedem Fall, unser alle Seiten des Nordlicht Tutorials durchzublättern, falls du irgendwann eine Nordlichttour planst oder auch nur einfach eine Reise in den Norden unternehmen möchtest.

Noch ausführlicher und ideal zum Mitnehmen auf die große Reise ist unser Buch: „Dein Weg zum Nordlichtfoto“. Es ist erhältlich als Buchausgabe im Hardcover-Format oder als E-Book. Informationen über unser Buch findest du weiter unten auf der Seite.

Praktische Anleitung zur Nordlicht-Fotografie



Nordlicht und Mondbogen auf den Lofoten

Das war eines der außergewöhnlilchsten Nordlichter, die wir bisher gesehen haben. Zum ersten Mal sahen wir einen Mondbogen, weil es in der Vollmondnacht nieselte, und oben drüber einen Nordlichtbogen. Wahnsinn!

Nordlicht Fotografie Anleitung: Nordlicht und Mondbogen auf den Lofoten

Nordlicht und Mondbogen, Utakleiv, Lofoten




Weitere Fotoinspiration zum Thema Nordlicht und Winter


moving picture - Nordlicht
Corona, Lofoten, Norwegen


Achtung

Schau dir unbedingt unser Buch „Dein Weg zum Nordlichtfoto“ an!





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Nordlicht Fotografie Anleitung, Bretagne mit Kindern

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Hier unsere Widerrufsbelehrung

/11 Kommentare/von

Seit Tagen war das Wetter grau in grau. Dann klarte es heute endlich etwas auf. Wir waren den ganzen Tag auf den Beinen und freuten uns über das Sonnenlicht. Es machte riesigen Spaß zu fotografieren. Nach Sonnenuntergang standen wir immer noch am Strand, da regnete es uns aber schon wieder auf die Linse. Nun denn, dann halt ab in die warme Stube!

Die Nordlichtvorhersage habe ich täglich im Blick. Das war unser großes Glück. Die Chancen für einen starken Sonnensturm standen gut. Doch da waren noch die Wolken. Wir schauten uns gerade den Tatort im Fernsehen an, zwischendurch ging ich regelmäßig raus auf die Veranda und checkte die Lage: unf siehe da, die Sterne funkelten am klaren Himmel. Schnell waren wir in Jacken und Mützen, hatten die Kamerarucksäcke geschnappt und waren auf dem Weg zum Sylter Ellenbogen zum Leuchtturm List West, dem nördlichsten Gebäude Deutschlands.

Und da war es tatsächlich am Himmel, das Nordlicht, tief unten am Horizont. Wir fotografierten drauf los, bis die Wolken wieder den Himmel bedeckten. Da waren wir mal wieder zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen. Nur ein paar vereinzelte Sterne schafften es, ihr Licht durch vereinzelte Wolkenlücken zu schicken. Zufrieden mit der Ausbeute kehrten wir zurück. Der Tatort war schon vorbei, aber im dritten Programm lief er noch, und so klemmten wir uns wieder aufs Sofa.

Nach Mitternacht schauten wir nochmal zum Himmel hinauf, die Wolken waren wieder verschwunden. Also nochmal rein in unseren VW-Bus und wieder hoch zum Ellenbogen gedüst. Wieder stapften wir durch den Sandweg zum Leuchtturm und schafften es gerade noch, das letzte rote Nordlichtflackern auf die ersten Bilder zu kriegen. So ein Mist, da hatten wir doch tatsächlich den zweiten Nordlichtausbruch mit roten Strahlen verpasst.

Na ja, wir wollen nicht zu gierig sein, das grüne Nordlicht haben wir immerhin eingefangen. Und wir sind dankbar dafür, das der Wettergott ein Einsehen gehabt und uns die Wolkenlücken geschickt hat.

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland – Die Wolken kamen schnell

Ein kurzer Anflug von rotem Nordlicht und Wolken die zu schnell kommen

Ein kurzer Anflug von rotem Nordlicht und Wolken die zu schnell kommen

Der Sonnenuntergang war heute auch wunderschön!

Liste West Leuchtturm, Sylt, Deutschland

List West Leuchtturm, Sylt, Deutschland

Wir haben übrigens ein Buch über die Nordlichtfotografie geschrieben!

Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

Ohne Frage ist die RAW-Konvertierung der Nordlicht-Fotos einer der wichtigsten Schritte zum fertigen Bild.

Lightroom – die eierlegende Wollmilchsau

Wir benutzen dazu das Programm Adobe Lightroom 6. Ein mächtiges Werkzeug mit einer Unmenge an Einstell-Möglichkeiten. Lightroom ist Datenbank, Raw Konvertierung und Bildbearbeitung in einem.  Ich bekomme damit schnell einen Überblick über meine Bilddateien und bearbeite die RAW-Dateien ohne jede einzelne separat öffnen zu müssen. Bei Zeitrafferaufnahmen und Serienbildern ist es sehr einfach, ganze Bildstrecken mit einem Klick synchron zu bearbeiten. Trotzdem empfehle ich es auch Anfängern, weil es nach ein wenig Einarbeitung unheimlich viel Arbeit spart und Details aus den RAW-Fotos herausholt, die man nicht für möglich gehalten hätte. Mein Tipp: Traut Euch dran, das Programm ist genial!!

So bearbeite ich die Nordlicht RAW Daten

Jetzt möchte ich Euch einen kleinen Einblick in meinen persönlichen Workflow geben. Ich beschreibe dabei nicht alles haarklein – das könnte eher verwirren. Die Beispielfotos sollten für sich sprechen!

Mir ist natürlich klar, dass es bei der RAW-Konvertierung Dutzende von verschiedenen Herangehensweisen gibt. Lightroom bietet so viele Möglichkeiten, dass jeder seinen eigenen Weg hat, oder finden kann. Auch ob man die Bordmittel von Lightroom zum Entrauschen nimmt, oder ein Zusatzprogramm wie Noise Ninja (jetzt Photo Ninja), Nik Sharpener oder Photokit Sharpener, ist jedem selbst überlassen. Hauptsache das Ergebnis gefällt.

RAW Konvertierung Nordlicht Bearbeitung

RAW Konvertierung Nordlicht

Klickt auf das Bild um eine große, lesbare Version anzusehen!  Das ist ein Vergleich zwischen unbearbeitet und bearbeitet.

Die Nordlichtbilder sind nicht nur mit hohen ISO Werten aufgenommen, sondern zusätzlich noch Langzeitaufnahmen von mehreren Sekunden. Das ist kameratechnisch eine Herausforderung! Rauschen ist dabei leider nicht zu vermeiden. Ich entrausche bereits ein wenig in Lightroom. Siehe die Reiter „Rauschreduzierung“.

Das Foto exportiere ich als Tiff und entrausche es dann mit Noise Ninja in Photoshop. Dabei achte ich darauf, nur den Himmel, nicht aber die Landschaft, in diesem Fall die Holzbalken der Kunstinstallation zu entrauschen.

Hier ein 100 % Ausschnitt zur Beurteilung des Entrauschens!

Unbearbeitet

Unbearbeitet

Mit Lightroom und Noise Ninja entrauscht

Mit Lightroom und Noise Ninja entrauscht – das hier war die falsche Version!!!

In Lightroom entrauscht

In Lightroom entrauscht

 

 

Hier wurde nur der Himmel entrauscht

Hier wurde nur der Himmel entrauscht – das ist die korrekte Version

Zusammenfassend

Klickt nicht dauernd mit dem Zoom auf die Fotos und ärgere ich nicht über die Körnigkeit. Es sind eben keine Sonnenschein- Tagaufnahmen! Das Entrauschen ist essentiell, denn die hohe ISO verbunden mit der langen Belichtungszeit lässt euch keine Wahl. Druckt die Fotos auf DIN A 4 aus und schaut hin, wie gut sie wirken!

Übertreibt es nicht mit der Farbsättigung, das sieht schnell zu grün oder lila und unecht aus. Haltet bei der Fotografie und Bearbeitung das Histogramm im Blick. Es wird sich nicht über das ganze Spektrum verteilen, sondern in der linken Hälfte befinden. Immerhin handelt es sich um Nachtaufnahmen, die nicht aussehen sollen als wäre es taghell gewesen!

Nur aus RAW Konvertiert, völlig unbearbeitet

Nur aus RAW Konvertiert, völlig unbearbeitet

In Lightroom angepasst, in Photoshop mit Noise Ninja entrauscht

In Lightroom angepasst, in Photoshop mit Noise Ninja entrauscht, fürs Blog verkleinert und nachgeschärft!

Das gesamte Nordlicht Tutorial:

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Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

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Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

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Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

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Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

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Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

Weitere Infos im umfangreichen Ebook und gebundenen Buch im Buchladen

 

Die Nordlichtfotografie ist in mondlosen Nächten schwieriger


Die weit verbreitete Ansicht, Nordlicht ließe sich nur in mondlosen Nächten fotografieren, können wir nicht teilen. Selbst mit dem Mond im Bild gelingen faszinierende Aufnahmen. Natürlich vorausgesetzt das Nordlicht ist relativ stark. Das ist es aber im Norden von Norwegen sehr häufig.

Die mondbeschienene Landschaft wirkt mit Mondlicht einfach wesentlich plastischer, ohne die Himmelserscheinung Nordlicht zu sehr in den Hintergrund zu drängen. Der Vordergrund lässt sich viel besser in Szene setzen, ohne dass er absäuft oder künstlich aufgehellt werden muss.

Bei Mondlicht lässt sich sogar im Automatik-Modus fotografieren, ohne dass größere Belichtungskorrekturen nötig wären. Du kannst den Fokus deiner Kamera besser korrekt auf Unendlicht stellen. Das ist in Neumondnächten extrem schwierig aber enorm wichtig für die Nordlichtfotografie. Die genauen Einstellung der Kamera für die Nordlichtfotografie erklären wir Schritt für Schritt in diesem Beitrag.

Weniger Sterne im Foto in Vollmondnächten

Die Fotos, die wir bei Vollmond machten, zeigen natürlich wesentlich weniger Sterne als die bei Neumond fotografierten Fotos. Beides hat aber seinen Reiz. Schau dir die beiden Fotos genau an.

Plane deine Nordlichtreise für Nächte mit Mond

Bist du frei in Deiner Reiseplanung, empfehlen wir einen Zeitraum zu wählen, wo Mondlicht vorhanden ist. Vor allem auf den Lofoten zeigt sich der Mond teilweise trotzdem stundenlang nicht, weil er sich tief am Horizont hinter den Bergen versteckt. Somit ist selbst in solchen Nächten beides möglich: mit und ohne Mondlicht Nordlicht zu fotografieren.

 

Nordlichtfotografie bei Vollmond oder Neumond besser? - Nordlicht mit Mondlicht

Nordlicht mit Mondlicht

 

Nordlichtfotografie bei Vollmond oder Neumond besser? - Nordlicht bei Neumond

Nordlicht bei Neumond

 

 

 

Ausführliches Nordlichtfotografie Tutorial

Nordlichtfotografie - Teil 1 - Autofahren auf Eis und Schnee

Nordlichtfotografie – Teil 1 – Autofahren auf Eis und Schnee

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Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

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Hunting the Light – Nordlichtfotografie für Anfänger/innen Seit Dezember 2012 fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera, der Canon EOS 600D bzw. aktuell der 700D. Im November 2014 erfüllte ich mir einen Traum und reiste mit einem Postschiff der Hurtigruten die Küste Norwegens ...

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Klare kalte Nächte sind ideal zum Sterne fotografieren. Und vielleicht hast du ja Riesenglück und ein mächtiger Nordlichtsturm streckt seine Ausläufer bis nach Deutschland aus.

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten   Du möchtest einmal in deinem Leben Nordlichter mit eigenen Augen sehen? Vielleicht befasst du dich ja schon mit der Planung einer Nordlichtreise. Du könntest auch Glück haben und das Nordlicht kommt sogar zu dir nach Hause. Wir beobachten bereits ...

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

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Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

Weitere Infos im umfangreichen Ebook im Buchladen.

 

In diesem Bloggeitrag beschreiben wir, welche Fotoausrüstung sich für die Nordlicht Fotografie eignet. Wir beschreiben die Vorbereitungen, die für die nächtliche Fotografie nötig sind. Das ist besonders wichtig, im Bezug auf die Schärfeeinstellungen am Objektiv. Folgen der ausführlichen Anleitung zur Nordlicht Fotografie und dir werden scharfe, korrekt belichtete Fotos gelingen. Falls nach dem Lesen des Tutorials noch Fragen sind, schreibe uns in den Kommentaren.

1. Die geeignete Kamera

Grundsätzlich gilt: Je größer die Sensorfläche, desto besser die technische Qualität der Aufnahme. Viele Pixel sind nicht von Vorteil. Ein 40 Megapixel-Sensor rauscht wesentlich mehr als ein gleich großer 20 Megapixel-Sensor.

Für technisch gelungene Aufnahmen sollte eure Kamera  ein paar grundlegende Voraussetzungen mitbringen.

  • Ein großflächiger Sensor, im Kleinbild-Vollformat, Micro-Four-Thirds, oder APS-C-Format sollte es schon sein. Der in hochwertigen kompakten Kameras verbaute 1-Zoll-Sensor ist zwar nur halb so groß wie ein Micro-Four-Thirds Sensor, ist aber auch noch brauchbar.
  • Speichermöglichkeit im RAW-Format. Ist eigentlich selbstverständlich bei allen hochwertigeren Kameras.
  • Rauscharme hohe ISO-Werte. Das hängt direkt von der Sensorgröße und Pixeldichte ab. Deswegen sind große Sensoren und relativ geringe Pixeldichte von Vorteil.
  • Freie Wahl zwischen langen Belichtungszeiten, Blende und ISO-Werten. Ist auch selbstverständlich bei den infrage kommenden Kameraklassen. Ihr solltet aber bei Einsteigermodellen aufpassen, da gibt es unter Umständen Limitierungen der Einstellmöglichkeiten.

Die Auswahl an aktuellen Kameramodellen ist fast unübersehbar, und stetig kommen neue hinzu. Darum werde ich auch keine konkreten Empfehlungen geben. Fast alle Spiegelreflex-Kameramodelle, die spiegellosen Systemkameras mit Wechselobjektiven und einige wenige hochpreisige Sucherkameras mit fest eingebautem Objektiv sind für das Fotografieren von Polarlichtern geeignet.

Nochmal: Mehr Pixel bedeuten oft mehr Rauschen, entscheidend ist die Größe der einzelnen Sensorpixel. Es kann sich darum durchaus lohnen, die Gebrauchtbörsen nach älteren hochwertigen Kameragehäusen, wie der Canon 5D Mk I oder Mk II abzuklappern.

Die Masse der Kompaktkameras ist nicht für den geplanten Einsatzzweck geeignet, ebensowenig Handys oder Smartphones.

grün-blaues Nordlicht über Namsos - aufgenommen im August 2013

grün-blaues Nordlicht über Namsos – aufgenommen im August 2013

Fotografen bei der Arbeit

Fotografen bei der Arbeit

2. Das richtige Objektiv

Das ideale Objektiv:

  • hat einen großen Bildwinkel (Superweitwinkel), etwa zwischen 15mm und 24mm, auf Vollformat bezogen.
  • verzerrt kaum uns ist scharf bis in die Ecken
  • ist möglichst lichtstark (Blende 2.8 beim Zoomobjektiv, Blende zwischen 1.4 und 2.8 bei Festbrennweiten)
  • hat manuelle Entfernungseinstellung

Eine Linse mit all diesen Eigenschaften ist auch heftig teuer, und nicht jeder will für sein Hobby so viel investieren. Da kann man durchaus Kompromisse bei der Lichtstärke eingehen. Ein Zoom mit Anfangsblende 4.0 ist auch noch geeignet, und es spart einiges an Gewicht.

Zoom oder Festbrennweite?

Das bleibt deinen persönlichen Vorlieben überlassen. Zoom-Objektive sind nicht ganz so lichtstark, bieten aber mehr Möglichkeiten, mit den verschiedenen Brennweiten das Bild zu gestalten, auch abseits der Nordlichtfotografie.

Festbrennweiten bringen noch einen Tick bessere Abbildungsleistung und sind lichtstärker, so dass ihr mit kürzeren Zeiten arbeiten könnt.

Der Trend geht allerdings stark in Richtung Zoom-Objektiv.  Flexibilität wird höher geschätzt als das mögliche Maximum an Bildqualität.

Ihr solltet aber daran denken, dass die Bildqualität von vielen Faktoren abhängig ist, nicht nur vom Objektiv. Mit einer guten Linse kann man leicht schlechte Bilder machen, mit einer schlechten Linse aber kaum gute Bilder.

Empfehlenswerte Objektive

Das Canon EF 16-35mm f/2.8, das Nikon AF-S 14-24mm F/2.8 oder das Sony FE 16-35mm f/2.8 sind die Superweitwinkel-Zoom-Objektive der Wahl für Vollformat-Fotografen, die markentreu bleiben wollen. Sony und Canon verlangen dafür über 2000 Euro, das Nikon kostet um die 1700 Euro.

Alternativen zu den Referenz-Zooms der großen Hersteller gibt es zum Glück genügend. Objektive für APS- oder MFT-(Micro-Four-Thirds)-Kameras sind wesentlich leichter und günstiger als die Vollformat-Pendants. Wegen des Crop-Faktors fangen die kurzen Brennweiten bei 10 bis 12 mm an.

Bei den Objektiven der Fremdhersteller ist die Auswahl ungleich größer:

  • Carl Zeiss 15 mm / F 2,8 DISTAGON T*.  Das Traumobjektiv für Nordlichtfotografie. Mit 2600 Euro nicht gerade ein Schnäppchen und deshalb auch etwas außerhalb unserer Möglichkeiten. Filter lassen sich einschrauben und auf Wunsch kann die eingebaute Sonnenblende vom Werksservice entfernt werden (Für Vollformat geeignet).
  • Walimex Pro 14 mm 1:2,8. Die preisgünstige Variante mit manueller Scharfstellung und ordentlicher Abbildungsleistung für knapp 400 Euro. Wird auch unter der Marke Samyang angeboten. Achtung, die Serienstreuung ist sehr hoch, also auch die Chance, bei der Erstlieferung eine Gurke zu erwischen (Für Vollformat geeignet).
  • TokinaAT-X Pro, 11-16mm, f/2,8. Haben wir und sind voll zufrieden damit. Die Abbildungsleistung ist sehr gut, nur gegen Streulicht ist es relativ empfindlich. Da solltet ihr bei Nachtaufnahmen darauf achten, dass keine starken Lichtquellen im Bild sind. Das ATX-Pro kostet circa 600 Euro (Für APS-Format).
  • Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC. Es muss nicht immer Superweitwinkel sein. Das 17-50 ist Gunters bildstabilisiertes Standardobjektiv an seiner 7D. Wegen der Bildualität und der hohen Lichtstärke ist es eine gute Wahl fürs Nordlicht, auch wenn es nicht extrem weitwinklig ist. Mit ungefähr 350 Euro ist es auch noch günstig (Für APS-Format).
  • Tamron SP 15-30mm Weitwinkel Objektiv F/2.8 Di VC USD G2 . Wen das Gewicht von 1,1 kg nicht stört, erhält für gut 1000 Euro ein hervorragendes modernes Ultraweitwinkelzoom mit durchgehend hoher Lichtstärke. Damit macht auch die Fotografie abseits vom Polarlicht Spaß. Wie fast alle Superweitwinkelobjektive hat es kein Filtergewinde (Für Vollformat geeignet).

  • Sigma 14-24mm F2,8 DG HSM Art. Die neue Art-Serie von Sigma steht für exzellente optische Leistung. Die hat mit 1300 Euro allerdings ihren Preis. Dafür bekommt ihr immerhin 1,1 kg wasserdichtes High-Tech-Zubehör (Für Vollformat geeignet).

3. Das RAW-Format

Bei der Nordlichtfotografie muss die Kamera ihr Bestes geben. Stellt sie deswegen auf RAW-Modus mit höchster Auflösung ein. RAW-Dateien brauchen zwar noch eine Konvertierung in betrachtbare und druckbare Bilder, haben aber viel  mehr Bildinformation gespeichert als ein JPEG. So lässt sich bei der Bearbeitung noch viel Detail herausholen.  Und die Bearbeitung verändert nicht die RAW-Datei, falls mal was schiefgehen sollte.

4. Der Weißabgleich

Eine universell gültige Einstellung zu empfehlen, fällt mir hier schwer, da jedes Kameramodell anders reagiert. Wir verwenden oft den automatischen Weißabgleich und wechseln nur bei Bedarf auf die Einstellung fester Werte. Außerdem lässt sich der Weißabgleich ja bei der RAW-Bearbeitung nachträglich verstellen.

Viele Kameras erzeugen mit dem automatischen Weißabgleich (AWB)  farbig gut differenzierte Bilder. Einige Fotografen schwören darauf, eine feste Farbtemperatur als Kelvin-Wert vorzugeben. Das hat seine Tücken: Je nach Mondphase, Höhe des Mondes über dem Horizont und Wolkenbedeckung schwankt die Farbtemperatur auch nachts erheblich. Vollmond wird oft mit 4000 Kelvin angegeben, brauchbare Werte wird man im Bereich zwischen 3000 und 6000 Kelvin finden.

Natürlich ist das alles Geschmacksache, der eine mag einen wärmeren, der andere einen kälteren Bildeindruck. Wichtig sind die Landschaften im Bild, die sollen real wirken.

5. Die Lichtempfindlichkeit, ISO-Werte

Auch wenn sich das Nordlicht bunt strahlend über den gesamten Himmel erstreckt, es ist relativ lichtschwach. Nur keine Hemmungen und rauf mit der Empfindlichkeit: ISO 1000 ist ein guter Richtwert. Sogar ISO 2000, also zwanzigfache Steigerung gegenüber ISO 100, oder noch höher, kann sinnvoll sein. Hier müsst ihr aber das Rauschverhalten eurer Kamera im Auge behalten.

Für die Beurteilung betrachtet ihr am Besten eure High-ISO-Probeaufnahmen am Computer bei 100%iger Vergrößerung. Oft sieht das unfein aus, lässt sich aber mit den Bildentrauschungs-, bzw. Weichzeichner-Filtern des Fotobearbeitungsprogramms auf ein augenschonendes Maß reduzieren, ohne zuviel Details zu opfern. Und im Print fällt das Rauschen lange nicht so stark auf, wie am Bildschirm.

Anzeige auf der Canon D 6

Anzeige auf der Canon D 6 – Eigenstellt für die Nordlichtfotografie! Das „s“ steht für leise Auslösung – ist natürlich nicht unbedingt nötig :-)

6. Autofokus ausschalten und manuelles Scharfstellen

Weil der Autofokus nachts am Himmel nichts zum Fokussieren findet, müsst ihr die Schärfe vor der Aufnahme per Hand einstellen. Am sichersten auf die Unendlich-Position, damit die Sterne punktscharf kommen.

Die modernen Objektive haben leider keinen exakten Unendlich-Anschlag mehr. Wegen höherer Toleranzgrenzen in der rationellen Massenfertigung fokussieren viele auch darüber hinaus, was ja auch beim Einsatz von Autofokus kaum eine Rolle spielt. Wer also einfach den Entfernungsring bis zum Anschlag dreht, hat unter Umständen überfokussiert und erntet unscharfe Aufnahmen. Weil diese auf dem Kameradisplay trotzdem noch halbwegs scharf aussehen, ist das besonders fies. Man sieht das Malheur erst daheim am großen Monitor.

Die genaue 8-Einstellung ist zwar auf der Entfernungsskala markiert, trotzdem schadet es nicht, diese bei Tag in einer ruhigen Stunde auf Genauigkeit zu überprüfen, und sich die Position genau zu merken.

Eine andere Möglichkeit ist es, sich eine weit entfernte Lampe, oder vielleicht den Mond als Hilfe zur Scharfstellung zu nutzen. Im Live-View Modus zoomt man auf die Lichtquelle und stellt darauf scharf. Danach wählt man den gewünschten Bildausschnitt. Je nach Zoomposition ändert sich die Schärfeeinstellung und da können wenige mm entscheidend sein!
Hat das Objektiv einen optischen Stabilisator eingebaut, muss dieser unbedingt abgeschaltet werden. Dasselbe gilt für Kameragehäuse mit eingebautem Stabilisator.

Die Unendlichkeitseinstellung am 24-105 mm

Die Unendlichkeitseinstellung am 24-105 mm – Am Anschlag des Einstellrings ist das Objektiv überfokussiert, das Bild wird generell unscharf.

Die Unendlichkeitseinstellung am 24-105 mm

Die Unendlichkeitseinstellung am 24-105 mm – Das ist die theroretische Unendlich-Position. Es ist aber immer besser, vor Ort die Schärfe nachzuprüfen. Je nach Brennweite und Außentemperatur kann der Schärfepunkt auch „wandern“.

 

7. Belichtung mit Zeitautomatik (A) oder manuell (M und B)

Die wichtigen Einstellungen verbergen sich hinter den Buchstaben A, M und B. Diese lassen dem Fotografen die nötige Kontrolle über Zeit- und Blendeneinstellung.

A (oder Av) steht für Zeitautomatik (Aperture Value = fester Blendenwert). Die Blende wird auf die größtmögliche Öffnung (kleinste Zahl) eingestellt, die Kamera sucht sich automatisch die passende Zeit dazu aus, bei maximal 30 Sekunden ist in der Regel Schluss.
Ist die Aufnahme dann immer noch zu dunkel, kann die ISO-Zahl weiter erhöht werden. Viele Kameramodelle neigen nachts, speziell wenn Lichtquellen im Bild sind, zur Unterbelichtung. Da kann man die Belichtungskorrektur ruhig auf +1 oder höher stellen.

M steht für manuelle Belichtung. Blende und Zeit werden hier von Hand eingestellt. Der Zeitbereich reicht auch wieder bis zu 30 oder 60 Sekunden.  Für die Erfolgskontrolle sieht man sich nach der Aufnahme das Histogramm im Display genau an.

Mit der Info-Taste lässt sich im Betrachtungsmodus das Histogramm zuschalten, welches die Helligkeitsverteilung im Bild anhand eines Diagramms darstellt.
Das lässt sich hervorragend für Belichtungskorrekturen nutzen. Zeigt das Histogramm ein hohes, eng gedrängtes Gebirge am linken Rand der Grafik, ist das Bild zu dunkel. Durch längere Belichtungszeit spreizt sich der „Belichtungshügel“ weiter Richtung Mitte des Histogramms, die Qualität der Bildinformation steigt spürbar an.
Theoretisch ist eine Verteilung über den ganzen Diagrammbereich ideal, das ist aber bei Nachtaufnahmen nicht nötig, Es ist O.K., wenn sich der „Belichtungshügel“  über das linke Viertel bis Drittel erstreckt.

Nordlicht-Histogramm, aus RAW Konvertiertes Foto

Nordlicht-Histogramm, aus RAW Konvertiertes Foto

 

B steht für Bulb. Hier bleibt der Kameraverschluss so lange offen, wie der Auslöseknopf gedrückt wird. So sind fast beliebig lange Zeiten realisierbar. Was natürlich mit einem feststellbaren Kabelauslöser viel bequemer ist.  B wird hauptsächlich für Belichtungen über dreißig Sekunden eingesetzt. Auch hier erfolgt die Kontrolle mithilfe des Histogramms.

Programmwählrad der Canon 6 D
Programmwählrad der Canon 6 D –  wir nutzen entweder M, B oder AV mit den entsprechenden Plus Korrenturen!

Die beste Belichtungszeit für Nordlicht ist die kürzestmögliche. Die Technik bestimmt die Grenzen des Machbaren, gewöhnlich landet man im Zeitenbereich zwischen zwei und dreißig Sekunden. Das ist abhängig von der Intensität und der Beweglichkeit des Nordlichts und vom vorhandenem Mondlicht. Länger als eine halbe Minute solltet ihr auch nicht belichten, weil sich aufgrund der Erddrehung die Sterne auf dem Bild oval verformen und bei noch längeren Zeiten zu Strichen werden. Richtig lange Sternbahnen auf Fotos sind meist das Resultat von Stunden der Belichtung.

Schaut dazu auch die Exif Daten der Fotos hier an: Eine Nordlichtnacht in Bildern: Bø auf den Vesterålen am 10.10.2013

8. Wichtiges Zubehör

Wie nützlich so eine LED-Leuchte oder Mini-Taschenlampe ist, zeigt sich meist erst dann, wenn man sie vergessen hat. Im Dunkeln schnell mal einen Einstellknopf finden oder die Entfernungsskala am Objektiv kontrollieren ist ohne sie fast unmöglich. Etwas kleines, nicht allzu helles hat sogar Vorteile. Zu helle Lichtschleudern blenden nicht nur eventuell anwesende Fotografenkollegen, und ruinieren auch noch deren Bilder, auch die eigenen Augen verlieren die Adaption an die Dunkelheit.

Ein lichtstarke Mini-Taschenlampe für den Schlüsselbund kann man gut gebrauchen, um größere Gebäude während der Aufnahme auszuleuchten: LiteXpress Mini Palm 101 schwarz

 

Vordergrund mit roter Minilampe beleuchtet!

Vordergrund mit ganz schwacher Lampe beleuchtet! So wirkt sich das bei hoher ISO aus! – Auch mit kleinen Leuchten kann man die Fotokollegen gewaltig nerven. Eine rote Lampe ist besser als eine weiße, weil es die Anpassung der Augen an die Dunkelheit weniger stört!

 

Kabelauslöser zum sanften verwacklungsfreien Auslösen! Fast alle Modelle haben einen arretierbaren Knopf für manuelle Langzeitbelichtung (siehe B-Modus). Die teureren sind programmierbar für Intervall- und Serienaufnahmen. Bitte achtet beim Kauf darauf, dass der gewünschte Auslöser an eure Kamera passt. Nicht alle Modelle eines Herstellers müssen den gleichen Anschluss haben.

Kabelauslöser mit Timerfunktion:  DerTimer Fernauslöser JJC TM-A ist wesentlich billiger als der Originaltimer Canon Kabelfernauslöser TC-80N3

CANON-Timer

CANON-Timer – es kann auch ein ganz einfacher sein!

Standfestes Stativ! Wir empfehlen generell, ein ordentliches Markenstativ zu kaufen, mit stabilem Kugelkopf und Schnellarretiersystem für die Kamera. Das erscheint zwar auf den ersten Blick recht teuer, hält aber ein Leben und viele Kameragenerationen lang, während Billigstative oft schon nach kurzer Zeit ihr Leben aushauchen und den Müllberg vergrößern. Die Materialfrage Alu oder Carbon ist primär eine Geldsache. Das teurere Carbon ist leichter und etwas schwingungsärmer, aber anfälliger gegen mechanische Einwirkung, und es kann in extremer Kälte brüchig werden. Noch ein kleiner Tipp für Aufstellung im Tiefschnee: Schnee vorher gut festtrampeln, sonst kann sich das Dreibein wieder hoch aus dem Schnee herausschieben, oder es sackt langsam tiefer ein.

Wir nutzen so ein Stativ: Manfrotto 190XPROB, das beliebte und günstige Reisestativ. Der Nachfolger ist zwar variabler, aber erheblich teurer geworden.

Ein Kugelkopf dazu: Der FLM CB-32 E ist leicht und ohne Schnickschnack. Gut für Outdoor da einfach zu reinigen. Und er hält bombenfest. Die teureren FLM-Köpfe haben mehr Einstellmöglichkeiten und Schnellspannplatten dabei.

Stative – so findest du das richtige für dich

Ersatzakkus! Zwei bis drei zusätzliche Akkus kann man leicht unter der warmen Jacke bereithalten, in starker Kälte ist die Batteriekapazität reduziert. Es müssen nicht die teuren Original-Akkus sein, wir haben sogar festgestellt, dass Fremd-Akkus aus verlässlichen Quellen nicht nur viel billiger, sondern teilweise auch leistungsfähiger sind.

Ersatzakku: Der original Canon Kamera Akkupack LP-E6 (LI-ION) kostet gut über 50 Euro, ein Weiss LP-E6/LPE6 Li-Ion Akku zum Beispiel, weniger als die Hälfte.

Hast du noch Fragen?

Hast du Nordlicht fotografiert bist aber mit den Fotos nicht zufrieden? Vielleicht liegt es an der RAW Konvertierung? Darüber berichten wir dann ausführlich im nächsten Teil des Tutorials! Gerne kannst Du uns mal eines der Fotos schicken – ich würde dazu meine Meinung äußern, Verbesserungsvorschläge machen und es „bearbeiten“! Also: Mutige vor

Auf Nummer sicher gehen!

Wenn du ganz sicher sein möchtest, dass du vor der langersehnten Reise fit bist für die Nordlichtfotografie kannst du bei uns ein individuelles Coachng machen und im ausführlichen, persönlichen Gespräch mit uns nochmal alle Fragen beantwortet haben. Schau dir unser individuelles Workshop Angebot an.

Das gesamte Nordlichttutorial

Nordlichtfotografie - Teil 1 - Autofahren auf Eis und Schnee

Nordlichtfotografie – Teil 1 – Autofahren auf Eis und Schnee

Laut unserer Umfrage über das Nordlicht, träumen sehr viele von unseren Lesern davon, selbst Nordlichter zu sehen und auch zu fotografieren. Deswegen möchten wir in diesem Tutorial einmal all unsere Erfahrungen, die wir mit der „Nordlichtjagd“ haben, aufschreiben. Wir möchten ...

Nordlichtfotografie Teil 2 - Günstige warme Kleidung für den nordischen Winter

Nordlichtfotografie Teil 2 – Günstige warme Kleidung für den nordischen Winter

Praktische Tipps für die Kleidung für Fotoreisen zu den Nordlichtern. Fotografieren in der Polarregion. Warten auf das Nordlicht in langen, kalten Nächten. Wer denkt da nicht an Berge von warmen Klamotten, die beim besten Willen nicht in den Koffer passen ...

Nordlichtfotografie Teil 3 - Eine Nordlichtnacht in Fotos, Bø auf den Vesterålen

Nordlichtfotografie Teil 3 – Eine Nordlichtnacht in Fotos, Bø auf den Vesterålen

Wie laufen Nordlichtnächte ab? Was musst du wissen, wenn du Nordlichter fotografieren möchtest. Soviel vorweg: Eine typische Nordlichtnacht gibt es nicht. Wir haben wirklich schon viele verschiedene Nordlichtnächte erlebt und es zeigte sich, dass es lohnt immer wieder draußen zu ...

Nordlichtfotografie Teil 4 - wann und wo kann man Nordlichter sehen? Die Nordlichtvorhersage.

Nordlichtfotografie Teil 4 – wann und wo kann man Nordlichter sehen? Die Nordlichtvorhersage.

Wann kann man Nordlichter sehen? Polarlichter tauchen zu allen Tages- und Nachtzeiten über alle Jahreszeiten hinweg auf, sowohl in den arktischen, als auch in den antarktischen Regionen. Sie sind wie auch die Sterne sehr leuchtschwach, deshalb kann man sie nur in ...

Nordlichtfotografie Teil 5 - Unterkünfte: Wohnmobil und Auto

Nordlichtfotografie Teil 5 – Unterkünfte: Wohnmobil und Auto

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Nordlichtfotografie Teil 6 – in welchem Bettchen soll ich schlafen?

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Nordlichtfotografie Teil 7 – Kameraausrüstung und ausführliche Anleitung

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Nordlichtfotografie Teil 8 – Ist die Nordlichtfotografie besser bei Neumond oder Vollmond?

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Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

Hunting the Light – Nordlichtfotografie für Anfänger/innen Seit Dezember 2012 fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera, der Canon EOS 600D bzw. aktuell der 700D. Im November 2014 erfüllte ich mir einen Traum und reiste mit einem Postschiff der Hurtigruten die Küste Norwegens ...

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Klare kalte Nächte sind ideal zum Sterne fotografieren. Und vielleicht hast du ja Riesenglück und ein mächtiger Nordlichtsturm streckt seine Ausläufer bis nach Deutschland aus.

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten   Du möchtest einmal in deinem Leben Nordlichter mit eigenen Augen sehen? Vielleicht befasst du dich ja schon mit der Planung einer Nordlichtreise. Du könntest auch Glück haben und das Nordlicht kommt sogar zu dir nach Hause. Wir beobachten bereits ...

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

 

Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

Weitere Infos im umfangreichen Ebook oder Hardcover Buch  „Dein Weg zum Nordlichtfoto“ in unserem Buchladen.

Für deine Nordlicht Reise bieten sich unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten an. Die richten sich sehr nach deinen üblichen Reisearten. Es ist möglich, mit dem Wohemobil zu den Nordlichtern zu fahren. Aber auch Ferienwohnungen und Unterkünfte bei privaten Gastgebern, wie zum Beispiel Servas, bieten sich an.

1. Wohnmobil und Auto

2. Ferienhäuser und Apartements mit Selbstversorgung

Ich schätze mal, das ist die bevorzugte Art, einen Winterurlaub im Norden zu verbringen. Ferienwohnungen in Norwegen stehen oft einsam in freier Natur, oder sind Teil kleiner Siedlungen. Im Winter sind sie aber knapp und teuer. Es empfiehlt sich also, früh zu buchen. Der Preis relativiert sich, wenn man die Kosten auf vier bis sechs Personen verteilen kann. Die Selbstversorgung macht zeitlich unabhängig und ist viel preiswerter als Restaurantbesuche. Vor allem sind geöffnete Restaurants außerhalb der wenigen Städte sehr dünn gesät und generell teuer.

Informationen zu Ferienhäusern, Hotels und Sehenswürdigkeiten findest du bei Visit Norway.

3. Hotels, Jugendherbergen und Gästehäuser

Damit haben wir nur begrenzt Erfahrung, weil es nicht zu unserem bevorzugten Reisestil passt. Hotels und Jugendherbergen sind nur in den größeren Ansiedlungen zu finden, Gästehäuser auch in kleineren Ortschaften. Ich war einmal im Winter in Henningsvaer im Hotel und fühlte mich sehr wohl. Zu bedenken ist, dass viele Hotels im Januar und Februar noch geschlossen haben! Das Hotel auf den Vesterålen, wo wir auf die Reperatur unseres Mobils gewartet hatten, war weniger gut, als Pension für 50 Euro die Nacht hätte ich es O.K. gefunden, für 250 Euro war es einfach für das Gebotene zu teuer.

Für Hotelgäste beginnt die Nordlichtjagd mit Fahrerei. Raus aus der Stadt und geguckt, wo kein künstliches Licht mehr stört. Gästehäuser in landschaftlich schöner Lage, wie der Friisgarden in Ramberg, bieten auf Nordlichtinteressierte zugeschnittenes Wochenprogramm mit Halbpension an.

UND das Essen ist ein enorm wichtiger Faktor! Es gibt keine nennenswerte Auswahl an Restaurants, die auch im Winter geöffnet sind. Nun, auch im Sommer ist das Angebot noch sehr überschaubar im Vergleich zu belebteren Regionen. Aber, und das ist das Hauptargument für eine Unterkunft mit Verpflegung: im Winter ist es kalt! Klare Ansage, was? Die Nordlichtfotografie ist eine sehr anstrengende Unternehmung. Mit Fotogepäck stapft man durch hohen Schnee, setzt sich kaltem Wind aus, wartet teilweise stundenlang mitten in der Nacht. Das kostet Kalorien. Ich schaffte es bei unserem langen Winteraufenthalt nicht, genügend Nahrung in mich hinein zu stopfen. Ich verlor massiv an Gewicht und war hinterher rappeldürr! Viel zu dünn! Jetzt denke nicht: gut, ich brauch eh eine Diät :-) Schaufel rein, was geht, du brauchst es.

4. Couchsurfing

Das ist die unter jüngeren Alleinreisenden eine beliebte Methode. Im Internet findet man die entsprechenden Seiten,  allgemeine Infos gibt es unter Couchsurfing.de. Wir haben bisher keine Erfahrung mit Couchsurfing gemacht, deswegen fragten wir Timo der das Blog „Bruder Leichtfuß“ betreibt. Er war erst im Oktober auf den Vesterålen als Couchsurfer unterwegs.

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Couchsurfing gehört für mich zu den schönsten Dingen, die man auf Reisen überhaupt tun kann! – Text & Fotos von Timo Peters, Bruder Leichtfuß

Ihr kennt das Prinzip nicht? Dann wird es sich für euch vielleicht erst einmal komisch anhören: Menschen stellen Reisenden, die in ihrer Gegend unterwegs sind, Schlafplätze in ihrer Wohnung zur Verfügung, und zwar umsonst, ohne jede verpflichtende Gegenleistung, und ohne sich vorher jemals getroffen zu haben.

Surfer lernen ihre Hosts nur online kennen, Vertrauen wird durch ein öffentliches Bewertungssystem hergestellt: Nachdem eine Couch gesurft wurde, bewerten sich Surfer und Host gegenseitig und die Bewertungen sind öffentlich für jedes Couchsurfing-Mitglied zu sehen. Das war’s, und es funktioniert.

Ich bin auf meinen Reisen schon oft bei Couchsurfern untergekommen, und habe ähnlich vielen Surfern den Platz auf meiner Couch in Hamburg überlassen – und habe bislang ausschließlich unglaublich tolle Erfahrungen gemacht. Als Host genieße ich es, mir mit den Reisenden ein bisschen Reiseatmosphäre zu mir nach Hause zu holen – plötzlich stoßen spannende Menschen, die oft gerade echte Abenteuer erleben, in meinen Alltag.

Außerdem bringen Surfer immer irgendeine Art von „Gegenleistung“: Oft kochen sie ein typisches Gericht aus der Heimat für mich, meistens haben sie spannende Geschichten auf Lager und immer sind sie eines: tierisch dankbar für meine Gastfreundschaft.

Wenn ich die Couchs der Welt besurfe, beeindruckt mich immer wieder die Gastfreundschaft und das Vertrauen, die Couchsurfer fremden Menschen entgegen bringen. Ich habe schon oft nach wenigen Minuten einen eigenen Wohnungsschlüssel in die Hand gedrückt bekommen, viele Partys erlebt und Orte gesehen, auf die ich als Tourist vom Hostel aus niemals gestoßen wäre. Dazu gibt es Stadtführungen aus allererster Hand und die besten Tipps, was ich in meinem Reiseland nicht verpassen darf.

Genauso ging es mir auch, als ich kürzlich eine Couch in Stokmarknes auf den Vesterålen in Nord-Norwegen surfen durfte. Zunächst bekam ich nicht nur eine Couch, sondern sogar mein eigenes Zimmer. Wie so oft verstand ich mich mit der jungen Familie, die mich in ihr Zuhause einlud, auf Anhieb spitzenmäßig – kaum hatte ich erzählt, dass ich gerne mal die Nordlichter sehen würde, boten David und Linda mir ihre Polarcampingausrüstung an, um auch jetzt im Winter campen gehen zu können. Obendrauf gab es ihr Auto – schließlich müsse ich ja auch an den perfekten Ort gelangen und das Bussystem auf den Vesterålen sei nicht wirklich gut.

Zwei Tage lang war ich also mit dem Auto meiner Hosts auf den Vesterålen unterwegs, habe in ihrem Zelt übernachtet und in ihrem Schlafsack geschlafen – da kannten wir uns gerade mal 24 Stunden! Als Krönung meines Vesterålen-Trips gab es am letzen Tag noch eine Inselrundfahrt zu Davids Lieblingsplätzen – inklusive seinem Lieblingsstrand Taen, den ich sonst niemals entdeckt hätte.

Fast jede meiner Couchsurfing-Erfahrungen hinterließ bei mir ein fast euphorisches Gefühl: Die Menschen sind gut! Ich freue mich riesig darauf, wenn David und Linda mich irgendwann in Hamburg besuchen kommen – sie bekommen dann auf jeden Fall das volle Couchsurfing-Programm von mir!

So wird es beim Couchsurfing fast zur Nebensache, was gerade in teueren Ländern wie Norwegen dennoch eine große Hilfe für Low-Budget-Reisende ist: Eine Übernachtung „bezahle“ ich meist mit einem Bauernfrühstück nach Omas Art. Auch, wenn meinen Hosts meist auch ein einfaches Lächeln und ein „Dankeschön!“ reichen würde.

Mein CS-Profil: http://www.couchsurfing.org/people/timoishappy/

Taen, Vesteralen

Taen, Vesteralen –  Foto Timo, Bruder Leichtfuß

Timo Vesteralen

Timo Vesteralen – Foto Timo, Bruder Leichtfuß

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Wir selbst waren jahrelang Mitglieder bei Servas, was so ähnlich wie Couchsurfing ist. Allerdings muss man da zuerst zu einem Interview und die Gastgeberlisten gibt es als gedruckte Hefte. Es war schwierig Gastgeber zu finden, die fünf Reisende auf einmal beherbergen können. Deswegen machen wir es nicht mehr. Trotzallem erlebten wir ähnlich herzliche Gastfreundschaft wie Timo und wir werden diese Reiseart in Zukunft garantiert nicht aus den Augen verlieren.

5. Woofing

Über das Woofen hatten wir bereits ausführlich geschrieben, als wir diese Reiseart eher durch Zufall und unfreiwillig auf Elenas Leuchtturminsel ausprobieren durften. Das war der absolute Höhepunkt unserer letzten Reise! Ein ganz besonderes Erlebnis besonders für die Kinder.

Für Norwegen gibt es eine Woofing Seite im Internet: http://www.wwoofnorway.org/

6. Housesitting

Wir hatten bei unserem langen Winteraufenthalt auf das Haus einer Freundin aufgepasst. Es gibt sicher Agenturen, die Häuser vermitteln, damit haben wir leider keine Erfahrung. Diese Seite listet ein paar Häuser: http://www.sabbaticalhomes.com/Home-Exchange-Country-Norway

Hat jemand Erfahrung damit?

Du träumst davon wenigstens einmal im Leben Nordlicht zu sehen? Jetzt hast du keine Ausrede mehr! Alles ist möglich! Auf gehts!

 

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Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

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Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

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Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten   Du möchtest einmal in deinem Leben Nordlichter mit eigenen Augen sehen? Vielleicht befasst du dich ja schon mit der Planung einer Nordlichtreise. Du könntest auch Glück haben und das Nordlicht kommt sogar zu dir nach Hause. Wir beobachten bereits ...

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

Es gibt etliche Möglichkeiten, in Norwegen zu Reisen und dabei Nordlicht zu fotografieren.

1. Mit dem Wohnmobil

Wir mögen den September als Reisemonat besonders gern, weil wir noch mit dem Wohnmobil unterwegs sein können. Damit sind wir flexibel und können dorthin fahren, wo die Landschaft und das Wetter die beste Sicht auf das Nordlicht ermöglichen.In letzten live Bericht konntet ihr ja ausführlich lesen, wie wir das machen! Deswegen gibt es hier nur ein Foto von Wohnmobil und Nordlicht.

Unser Wohnmobil unter dem Nordlicht

Unser Wohnmobil unter dem Nordlicht

Doch es muss nicht unbedingt ein Wohnmobil sein, Alleinreisende oder Ehepaare können auch kleinere Fahrzeuge nutzen. Und das sogar im Winter.

Lest die Erfahrungsberichte von Thomas, Rita und Lutz!

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Thomas Härtrich ist im Internet unter www.Norwegenfotograf.de zu finden. Er rief mich eines Tages an, weil er Fragen über das Nordlicht hatte. Seither telefonieren wir öfters mal. Auf unserer letzten Reise trafen wir uns tatsächlich in Norwegen und verbrachten ein paar Tage gemeinsam auf Litløy Fyr. Thomas reist meist allein mit seinem VW Caddy.

Gabi: Wie oft warst Du schon im Winter im Norden unterwegs? Und wie lange bist Du unterwegs?

Thomas: Im „richtigen“ Winter bisher zweimal. Um die Aurora Borealis zu fotografieren, bin ich auch gerne im September/Oktober in Nordskandinavien. Meine Touren in den Hohen Norden dauern mindestens vier Wochen, die Fahrzeiten für An- und Abreise sind nicht nur bei Eis und Schnee ziemlich lang.

Gabi: Stelle mal Dein Auto vor – das ist ja mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Du schläfst ja auch im Winter darin.

Thomas: Seit 2 ½ Jahren bin ich mit einem VW-Caddy unterwegs, den ich zum Ein-Mann-Mini-Wohnmobil für meine Bedürfnisse selbst ausgebaut habe: Hintere Sitzbank raus, eine Siebdruckplatte unten reingeschraubt, Bettkasten drauf, dazu Kompressor-Kühlschrank und zwei Boxen für Ausguss und Wasser/Abwasser. Im Internet gibt es verschiedene Ausbauanleitungen.
Der Hochdachkombi-PKW ist zum Übernachten im Winter nur eine Notlösung und man muss schon ein bisschen verrückt sein, dies zu tun. In so einem Auto kann es trotz Standheizung schnell richtig ungemütlich werden – man kann ja nicht ständig fahren oder im Daunenschlafsack liegen.

Gabi: Wie machst Du das mit der Verpflegung und dem Waschen, Toilette?

Thomas: Einen Teil meiner Verpflegung nehme ich von D aus mit, wie die „richtigen“ Wohnmobile. Brot, Milch, Vitamine usw. kaufe ich selbstverständlich frisch.
Bei Nächten im Auto bleibt es bei einer „Katzenwäsche“, die tägliche Toilette finde ich auf Rastplätzen, auf einer Fähre oder im Einkaufscenter. Zwischenübernachtungen zum Duschen, Durchwärmen oder zum Sachen trocknen sind unumgänglich. Ich besuche Freunde, nutze den geheizten Aufenthaltsraum eines Campingplatzes, miete eine Hütte… Besonders schön ist es, eine Teilstrecke auf der Hurtigruten zu fahren.

Caddy unter Nordlicht

Caddy unter Nordlicht, Foto Thomas Härtrich

Gabi: Was sind die größten Vorteile dieser Reiseart für Dich als Fotograf?

Thomas: Ich bin flexibel und völlig unabhängig, kann immer dorthin fahren, wo ich fotografieren möchte. In den hellen Stunden suche ich die geeignete Location für eine Nordlichtnacht, und ich kann auch weit fahren, um wolkenfreien Himmel zu finden. Oft schneit es in den Küstengebieten westlich der Gebirge, während es dahinter in Schweden kalt und klar ist. Von einem Hotel aus auf Nordlichtjagd zu gehen, kann ich mir nicht vorstellen.
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Lutz und Rita Mager berichten von ihren Winter-Erfahrungen mit dem VW Campingbus:

Wir haben in der Mehrzahl der Nächte in unserem California-Camper (Cali) geschlafen. Bis zu – 2°C Außentemperatur haben wir ohne durchlaufende Heizung geschlafen – zum Zudecken hatten wir unsere Federbetten dabei. Als Unterlage diente ein sogenanntes Unterbett. Zur Isolation des Innenraums hat meine Frau Alufolien (wie sie im Sommer auf die Frontscheibe gegen Sonneneinstrahlung gelegt werden) auf die serienmäßigen Gardinen unseres Calis genäht.
Unsere kälteste Nacht im VW war bei -16° C Außentemperatur. In dieser Nacht ist die Luftheizung auf Stufe 1 durchgelaufen. Da ich kurz vorher erst getankt hatte, konnte ich den Dieselverbrauch für diese 12 Stunden Heizphase recht gut errechnen und bin auf ca. 4 Liter gekommen.

Bei der An- und Abreise in den „Hohen Norden“ haben wir auch öfters in Motels übernachtet, dass ist relativ preiswert und unkompliziert. Wenn wir im VW übernachten nehmen wir gerne die Annehmlichkeiten (Toilette,Waschraum) auf den großen Rast- bzw. Parkplätzen in Anspruch. Vielen Leuten graut ja vor den großen Entfernungen und langen Fahrzeiten in Skandinavien, aber die Straßen sind auch im Winter in einem recht guten Zustand. Wir haben jetzt 2mal eine „Blitzabreise“ von den Lofoten gehabt. Wir sind um die Mittagszeit auf den Lofoten gestartet und waren am nächsten Abend südlich von Oslo.

Freischaufeln des VWs

Freischaufeln des VWs – Foto Rita Mager

Nordlicht über dem Campingplatz

Nordlicht über dem Campingplatz – Foto von Lutz Mager

VW Wintercamping

VW Wintercamping, Foto Lutz Mager

Wir haben lange überlegt ob wir wieder Spikesreifen leihen sollen, sind nun aber ohne Spikes, aber mit fast neuen Winterreifen gefahren – und hatten nie Probleme. Es war mitunter sauglatt aber wir sind Berge mit 11% sehr gut hinauf und auch wieder herunter gekommen. Wichtig ist vor allem, dass man genug Abstand zum Vordermann hält und vor der Kurve bremst. Bergab fährt man eben mit kleinem Gang. Falls man aber am Berg mal anfahren muss, sollte man ein Säckchen Splitt dabei haben und für schwierige Fälle Schneeketten (haben wir beides nie gebraucht).
Nachdem ich in Särna in den Straßengraben gerutscht war, habe ich mir eine ordentliche Schneeschaufel zugelegt und die habe ich oft gebraucht, um meinen Parkplatz an den Campinghütten freizuschaufeln.

Auf den Lofoten hatten wir uns in einer Hütte auf dem Campingplatz in  eingemietet. Die für max. 4 Personen geeignete Hütte kostete ca. 70 € pro Nacht.

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Die Kurzanleitung Nordlichtfotografie findest Du im PDF! kostenlos für Newsletterabonnenten

 

Nordlichtfotografie - Teil 1 - Autofahren auf Eis und Schnee

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Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

Gastbeitrag: Nordlichtfotografie auf der Hurtigrute

Hunting the Light – Nordlichtfotografie für Anfänger/innen Seit Dezember 2012 fotografiere ich mit einer Spiegelreflexkamera, der Canon EOS 600D bzw. aktuell der 700D. Im November 2014 erfüllte ich mir einen Traum und reiste mit einem Postschiff der Hurtigruten die Küste Norwegens ...

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Kreisrunde Sternenbahnen fotografieren

Klare kalte Nächte sind ideal zum Sterne fotografieren. Und vielleicht hast du ja Riesenglück und ein mächtiger Nordlichtsturm streckt seine Ausläufer bis nach Deutschland aus.

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten, von den Lofoten bis in die Bretagne

Nordlicht-Sichtungen an ungewöhnlichen Orten   Du möchtest einmal in deinem Leben Nordlichter mit eigenen Augen sehen? Vielleicht befasst du dich ja schon mit der Planung einer Nordlichtreise. Du könntest auch Glück haben und das Nordlicht kommt sogar zu dir nach Hause. Wir beobachten bereits ...

Buch-Bundle-Angebote zum Start der Nordlichtsaison

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Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

„Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

Weitere Infos im umfangreichen Ebook im Buchladen.

Wann kann man Nordlichter sehen?

Polarlichter tauchen zu allen Tages- und Nachtzeiten über alle Jahreszeiten hinweg auf, sowohl in den arktischen, als auch in den antarktischen Regionen. Sie sind wie auch die Sterne sehr leuchtschwach, deshalb kann man sie nur in dunkler Nacht sehen, bei Tag werden sie vom Himmelsblau überdeckt.

Die Sonnenaktivität erreicht alle elf Jahre ein Maximum. Im Maximum flackern Nordlichter wesentlich stärker und häufiger auf. 2013/14 war so ein Höhepunkt und seither hat die Aktivität nicht viel nachgelassen. Die Sonne ist weiterhin so aktiv, dass auch 2018/19 gute Beobachtungsmöglichkeiten zu erwarten sind.
Sehr wichtig: Das Wetter muss unbedingt mitspielen! Gegen eine Wolkendecke kann auch das hellste Nordlicht wenig ausrichten.

Wann und wo kann man Nordlichter sehen? Nordlicht bei Henningsvaer, Lofoten, Norwegen

Nordlicht bei Henningsvaer, Lofoten, Norwegen

Wo kann man Nordlichter sehen?

Polarlicht tritt gewöhnlich in einer ringförmigen Zone um den magnetischen Nord- und Südpol auf, die ungefähr zwischen dem 65sten und dem 70sten Breitengrad liegt. Bei heftiger Sonnenaktivität kann es sich auch weit darüber hinaus Richtung Äquator ausbreiten.

In den verlinkten Websites weiter unten ist diese Bereich sehr anschaulich dargestellt.

Wir haben schon Nordlichter in der Nähe von Stockholm, auf der Belle Ile in der Bretagne und sogar auf Sylt fotografiert. Sichtungen so weit südlich sind allerdings sehr selten.

Nordlicht auf der deutschen Insel Sylt

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland

Nordlicht am Leuchtturm List West, Sylt, Deutschland

Nordlicht auf der Belle Ile, Bretagne

Wann und wo kann man Nordlichter sehen?

Phare de Goulphar, Belle Ile, Bretagne. Der schwache rote Widerschein einer starken Nordlichteruption ist noch in der Süd-Bretagne zu sehen.

Kann man Nordlicht vorhersagen?

Nordlichter sind einzig und allein von der Sonnenaktivität abhängig. Erfolgen Eruptionen auf der Sonnenoberfläche UND fliegen die weggeschleuderten Teilchen auch wirklich Richtung Erde, dann gibt es Nordlicht. Werden Eruptionen auf der Sonne beobachtet, dann dauert es noch ca.  2-3 Tage, bis die Teilchen theoretisch bei uns ankommen. Darauf bauen die meisten Vorhersagen auf.

Faustregeln zur Nordlichtvorhersage sind unzuverlässig

Polarlichter halten sich weder an Uhrzeiten, noch an Jahreszeiten. Deswegen sind Faustregeln über die Voraussagen mit Vorsicht zu genießen.
Wenn es zum Beispiel heißt: „Wenn kein Nordlicht vor Mitternacht zu sehen ist, kommt auch später keins mehr!“ dann bedeutet das einfach, die Aktivität befindet sich momentan auf einem Minimum. Man kann nicht mit  Sicherheit davon ausgehen, dass es den Rest der Nacht auch so bleiben wird, es kann genausogut passieren, dass Nachts um drei Uhr plötzlich wieder der Punk abgeht, wenn du friedlich im Bett schlummerst.

Webseiten und Apps zur Nordlichtvorhersage

Hier stelle ich dir drei Seiten vor, die Nordlichtvorhersagen betreiben.Zeitpunkt, Ort und Ausbruchsstärke sind natürlich nur statistische Schätzungen und müssen nicht eintreffen. Allerdings macht es trotzdem Sinn, sich danach zu richten, Alternativen zur Vorhersage gibt es nicht.

 

  • In welchen Jahreszeiten und Reisemonaten kann man Nordlichter sehen?

    In Nord-Skandinavien beginnt die „Saison“ Ende August. Dann ist die Zeit der Mitternachtssonne vorüber, in den Nächten hinterm Polarkreis wird es wieder dunkel, und Sterne und Nordlicht sind wieder zu sehen. Saisonende ist dann im kommenden Frühling gegen Mitte April, wenn die Zeit der langen Tage wieder beginnt.

    Was sind unsere Lieblings Monate?

    Das ist für Norwegen definitiv der September.  Der hat den Vorteil, dass du sowohl nachts das Nordlicht, als auch tagsüber die wunderschöne arktische Herbstlandschaft fotografieren kannst.
    Februar und März folgen dicht hinterher. Der Winter hat das Land bis dahin gut durchgekühlt, so bleibt der Schnee länger liegen. Die Sonne wagt sich langsam wieder über den Horizont, und im klaren warmen Licht der noch kurzen Tage kommt die Winterlandschaft perfekt zur Geltung.

  • Unsere Erfahrungen mit Nordlichtnächten in Zahlen!

    Nordlichter pro Reisedauer

    Nordlichter pro Reisedauer

    Wir waren bisher sechs Mal im Herbst/Winter in Norwegen. Ich denke, so eine Auflistung sagt mehr als tausend Worte:

  • Land Reisemonat Zeitraum Polarlicht-Sichtungen
    Norwegen November 2005 9 Tage 1 Nacht war kurz Nordlicht, ansonsten war es bedeckt.
    Norwegen März 2006 9 Tage 3 grandiose Nordlichtnächte!
    Norwegen November 2006 9 Tage 1 Nacht schwaches Nordlicht, kein brauchbares Foto war davon möglich.
    Norwegen September 2009 25 Tage 6 Nordlichtnächte, eine davon ganz besonders schön mit Sonnenuntergang.
    Norwegen Januar/Februar 2011 42 Tage 11 Nordlichtnächte, davon zwei ganz außergewöhnliche!
    Norwegen September, Oktober 2013 42 Tage 8 Nordlichtnächte, davon zwei außergewöhnliche!
    Schottland Februar/März/April 2013 80 Tage 1 Nacht in Eshaness auf den Shetland-Inseln
    Frankreich März/April 2015 42 Tage 1 Nacht auf der Belle Ile en Mer, rotes Licht über dem Horizont
    Deutschalnd Februar/März 2016 10 Tage 1 Nacht auf Sylt

  • Wir haben Nordlichter in folgenden Monaten fotografiert:

  • Monate mit Nordlichtsichtung3Monate mit Nordlichtsichtung
  • Wir haben Nordlichter in folgenden Ländern fotografiert:

Länder, in denen wir Nordlichter gesichtet haben

Länder, in denen wir Nordlichter gesichtet haben

Auf unserer Reise-Wunschliste besonders für Nordlichtfotos stehen noch Island, Kanada, USA, Grönland und Neuseeland.

 

 

  • Dein Weg zum Nordlichtbuch, Gabi & Gunter Reichert

    „Dein Weg zum Nordlichtfoto“, Gabi & Gunter Reichert

    Da uns das Thema Nordlichtfotografie begeistert und viele Leute am liebsten ihre eigenen Fotos davon machen möchten, haben wir ein ganze Buch zum Thema geschrieben. Auf 164 Seite beschreiben wir genau, was dich im Norden erwartet. Wie sehen die Straßen im Winter aus? Was ist die beste Zeit für Nordlichter? und natürlich: wie fotografiere ich Nordlichter und welche Kameraausrüstung brauche ich dazu?

    Weitere Infos im umfangreichen Ebook (9,98 Euro) und zum Hardcover Buch (24,80 Euro)  im Shop auf unserer Seite. Das Ebook kannst du bei Interesse sofort herunterladen!

     

    Lies unbedingt unser ausführliches Nordlichtturoial, dort erklären wir auch, wie du Nordlichter fotografieren kannst!

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Ohne Frage ist die RAW-Konvertierung der Nordlicht-Fotos einer der wichtigsten Schritte zum fertigen Bild. Lightroom – die eierlegende Wollmilchsau Wir benutzen dazu das Programm Adobe Lightroom 6. Ein mächtiges Werkzeug mit einer Unmenge an Einstell-Möglichkeiten. Lightroom ist Datenbank, Raw Konvertierung und Bildbearbeitung ...

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