Und wieder begrüßte uns ein klarer Tag. Wir krochen früh aus den Betten und liefen den Berg hinunter zum Hafen von Sauzon. Dort warteten wir auf den Sonnenaufgang. Leider versteckte sich die Sonne ziemlich lange hinter einem Hügel doch schließlich legte sie die bunten Häuserzeilen in sanftes, weiches Licht. Ich bin immer gern nah dran, so stapfte ich durch den Matsch im Hafenbecken und genoss gleichzeitig den instensiven Geruch nach Meer und Seetang. Die Bäckerei hatte früher als gedacht geöffnet. Wir besorgten uns einen Arm voll frischer Baguettes. Unsere Speicherkarten hatten schon etliche farbenfrohe Bilder abgespeichert als wir uns wieder auf den Weg hinauf zu unserem Häuschen machten. Dort weckten wir unsere drei Jugendlichen mit dem Duft von Kakao und Kaffee und dem Geräusch knusprig brechenden Brotes.

Sauzon, Belle Ile, Bretagne, Frankreich

Boot im Hafen von Sauzon, Belle Ile, Bretagne, Frankreich

Boote im Hafen von Sauzon, Belle Ile

Vorsaison – bald ist wieder alles geöffnet

Fensterläden, Sauzon, Belle Ile

Leuchtturm und Fischbude

Farbenfrohes Gemüse, Sauzon, Belle Ile

Boote im Hafen von Sauzon
Locmaria, Plage de Grand Sable
Heute wollten wir unsere Erkundung der Belle-Ile fortsetzen. Wir fuhren Richtung Locmaria am anderen Ende der Insel und schauten ein paar Strände an. Der Parkplatz am Plage de Grands Sables war menschenleer, wir die einzigen Besucher am größten Strand der Belle-Ile. So einsam ist es im Sommer wahrscheinlich nicht. Die Wellen plätscherten sanft im Sand, wir bekamen trotzdem nasse Füße und zogen schließlich weiter.

Grand Sable, Belle Ile
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Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich

Grand Sable, Belle Ile, Frankreich
Plage Donnant
Ein mit malerischen Felsen garnierter Strand ist uns da doch lieber, wenn möglich mit größeren Wellen. Das Gewünschte fanden wir dann beim Plage du Donnant, dem favorisierten Ort der Wellensurfer. Durch weichen Sand staksten wir über die mächtige Düne und wurden vom Donnern der Brandung empfangen. Goldfarben erstreckte sich der Plage de Dunnant vor unseren Augen. Natürlich war das Licht zu mittäglich hart, so genossen wir das Rauschen der Wellen und den sanften warmen Wind ohne großes Kamerageklicke. Na ja, ein paar Fotos machen wir doch immer.

Plage Donnant, Belle Ile

Gabi fotografiert am Plage Donnant, Belle Ile

Felsenküste, Plage Donnant, Belle Ile

Dünen am Plage Donnant, Belle Ile

Felsen am Strand Donnant, Belle Ile

Plage Donnant, Belle Ile

Plage Donnant, Belle Ile

Letzte Abendsonne, Plage Donnant, Belle Ile

Letzte Abendsonne, Plage Donnant, Belle Ile

Langzeitbelichtung am Strand von Donnant, Belle Ile
Hungrig kehrten wir gegen Nachmittag zurück. Dort kochten wir was Leckeres für den großen Hunger. (wollt ihr auch wissen was? Schinkennudeln). Nach dem Essen erst noch eine kurze Verdauungspause zur Restauration unserer Kräfte. Das Kameragepäck ist doch immer schwer zu schleppen und die Schultern entsprechend müde. Frisch gestärkt zogen wir also gegen Abend voller Erwartung auf fotogenes Licht wieder zum Strand. Dort sah es erstmal sehr trüb aus. Eine langweilige Wolkendecke hing über dem Meer, keine imposanten Farben, die Wellen hielten verlängerte Siesta. Wir liefen die Dünen hoch und runter und kamen in dem sehr weichen Sand dabei ganz schön außer Atem. Dann stellten wir fest, dass wir einen riesigen Umweg durch das Dünenmeer genommen hatten und genau da rauskamen, wo wir auch über nassen, festen Sand auf wesentlich kürzerer Strecke hätten laufen können.
Zur rechten Zeit am rechten Ort
Daraufhin entschieden wir uns, die Klippen zu erklimmen um einen Überblick über diesen Küstenabschnitt zu erhalten. Es wird einem fast schwindelig, so nah am steilen ungesicherten Abgrund zu laufen. Amy fand das gar nicht toll. Und sie hatte die Klippen bei den Felsnadeln von Aiguilles noch nicht gesehen.
Doch noch war das Licht nicht wirklich fotogen. Am Horizont konnten wir ein Wolkenloch ausmachen und da kam endlich auch die Sonne durch. Sie tauchte die Landschaft in warmes Licht, wähend uns oben auf der Höhe der kalte Wind in die Klamotten fuhr. Jetzt war ich glücklich ud fühlte mich zur rechten Zeit am rechten Ort. Das sind die Momente für die sich das Schleppen des schweren Foto-Equipments richtig lohnt. So konnte ich diese magischen Momente für euch alle festhalten.
Nach der Rückfahrt sichtete ich die Fotos bis in die Nacht hinein. Leider kann ich es nicht lassen, sie auch gleich in Lightroom zu entwickeln. Das dauert immer viel zu lange und meine Schultern verspannen sich schmerzhaft, weil ich keinen optimalen Platz für die Computerarbeit habe. Mal sehen, ob ich mich da etwas zurückhalten kann…. Nun, wenn ich es nicht täte, könnte ich nicht täglich neue Fotos in den Blog hochladen.
Nächtliche Fotografie
Total hundemüde sah ich gegen elf Uhr, wie der helle Mond die leichte Wolkendecke illuminierte. Eventuell ideale Bedingungen für etwas Nachtfotografie. Ich brauchte viel Überzeugungskraft, meinen Gatten von der Sinnhaftigkeit einer weiteren Fototour zu überzeugen. So standen wir dann zu mitternächtlicher Stunde wieder oben auf den Klippen und fotografierten. Und jetzt hatte sich mein Mann warmfotografiert und wollte kein Ende finden. Natürlich mußten wir hinterher noch sehen, ob sich die Tour auch gelohnt hatte und eine weitere Stunde verging. Todmüde fielen wir schließlich in den verdienten Schlaf.

Vollmondnacht, Aiugilles, Belle Ile
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Hohe Wellen am Strand Baluden, Leuchtturm am Pointe de Poulains
Gestern war es vormittags trüb und es nieselte. Wir nutzten die Zeit uns auszuruhen. Den ganzen Tag mit schwerem Fotogepäck unterwegs zu sein, strengt an. Außerdem scheinen wir ständig Motive zu finden, also sind wir nicht nur früh morgens, sondern sogar mittags, ganz natürlich abends und zeitweise auch nachts unterwegs. Die Insel bietet aber auch reichlich schöne Aussichten, die abgelichtet werden möchten.
durchscheinende Welle – ausnahmsweise mal etwas größer – auch das Foto
Gegen Nachmittag zogen wir dann los und schauten uns die Strände im Westen der Insel an. Dort erwarteten uns grün durchscheinende rollende Wellen und zwar eine nach der anderen. Es machte riesigen Spaß, das zu fotografieren. Und jeder Vorsatz, nicht mehr ganz so viele neue Bilder von einer Reise mit nach Hause zu bringen, scheiterte kläglich. Eine Speicherkarte nach der anderen füllte sich. So schnell hatte ich noch nie 16GB im Kasten. Und die Fotos sind einfach klasse. Hier im Blog wirken sie nicht wirklich in aller Pracht, diese Fotos müßt ihr größer sehen.
Brandung der Wellen am Strand von Baluden
Die Wellen rauschen heran, Baluden
Gewaltige Wellen am Strand von Baluden
Licht von hinten, Grüne Welle am Strand von Baluden, Belle Ile, Bretagne
Licht von hinten, Grüne Welle am Strand von Baluden, Belle Ile, Bretagne
Ein paar Stunden später waren wir alle wieder hungrig (das muss die Seeluft sein) und kochten daheim eine Kleinigkeit. Eine Nordlichtwarnung im Internet hatten wir wahrgenommen. Vielleicht hätten wir sogar hier in der Bretagne eine Chance, Nordlicht zu sehen? Wir machten uns nachts bei Vollmond auf den Weg zum Pointe de Poulains, es ist ja nur etwa 2 km entfernt. Das magische Licht des Leuchtturms glitt mit vier Strahlen meditativ über den Horizont. Spät in der Nacht, leider ohne Nordlicht gesichtet zu haben, fuhren wir zurück.
(Drei Jahre später sichteten tatsächlich Nordlicht am Grand Phare! Es ist also möglich, auch in der Bretagne Nordlichter zu sehen)
Baluden, Belle Ile, Bretagne
Ein paar Tage später waren wir wieder am Strand von Baluden und wanderten entlang der Klippen. So hatten wir einen traumhaften Blick auf den Strand und das inzwischen sehr ruhige Meer. Das sah dann so aus:
Wanderung über den Klippen des Strandes Baluden, Belle Ile
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Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Wir fotografieren Wellen im Licht auf der Belle Ile, Bretagne
Nur ganz kurz heute morgen, mir fehlt die Zeit ausführlich zu schreiben…
Wellenfotografie auf der Belle Ile
Aber ein paar Fotos gibt es schon mal. Gestern gab es eine wunderbare Möglichkeit Wellen zu fotografieren. Sie rollten in vielen Stufen auf den Strand zu und wurden von der untergehenden Sonne von hinten ausgeleuchtet. Sie leuchteten dadurch grell Grün, es war ein Augenschmaus.
Abends waren wir dann noch bei Pointe de Poulains unterwegs. Und wieder waren wir natürlich viel zu spät im Bett.
Baluden, Belle Ile, Bretagne
Perfekt ausgeleuchtete Wellen – Welle im Gegenlicht bringt Farben ins Bild
Wellen am Pointe de Poulains, Belle Ile
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Tipps für die Wellenfotografie findest du im Beitrag: Sieben Tipps für scharfe Wellenfotos
Plage de Donnant und Inselrundfahrt
Und wieder begrüßte uns ein klarer Tag. Wir krochen früh aus den Betten und liefen den Berg hinunter zum Hafen von Sauzon. Dort warteten wir auf den Sonnenaufgang. Leider versteckte sich die Sonne ziemlich lange hinter einem Hügel doch schließlich legte sie die bunten Häuserzeilen in sanftes, weiches Licht. Ich bin immer gern nah dran, so stapfte ich durch den Matsch im Hafenbecken und genoss gleichzeitig den instensiven Geruch nach Meer und Seetang. Die Bäckerei hatte früher als gedacht geöffnet. Wir besorgten uns einen Arm voll frischer Baguettes. Unsere Speicherkarten hatten schon etliche farbenfrohe Bilder abgespeichert als wir uns wieder auf den Weg hinauf zu unserem Häuschen machten. Dort weckten wir unsere drei Jugendlichen mit dem Duft von Kakao und Kaffee und dem Geräusch knusprig brechenden Brotes.
Sauzon, Belle Ile, Bretagne, Frankreich
Boot im Hafen von Sauzon, Belle Ile, Bretagne, Frankreich
Boote im Hafen von Sauzon, Belle Ile
Vorsaison – bald ist wieder alles geöffnet
Fensterläden, Sauzon, Belle Ile
Leuchtturm und Fischbude
Farbenfrohes Gemüse, Sauzon, Belle Ile
Boote im Hafen von Sauzon
Locmaria, Plage de Grand Sable
Heute wollten wir unsere Erkundung der Belle-Ile fortsetzen. Wir fuhren Richtung Locmaria am anderen Ende der Insel und schauten ein paar Strände an. Der Parkplatz am Plage de Grands Sables war menschenleer, wir die einzigen Besucher am größten Strand der Belle-Ile. So einsam ist es im Sommer wahrscheinlich nicht. Die Wellen plätscherten sanft im Sand, wir bekamen trotzdem nasse Füße und zogen schließlich weiter.
Grand Sable, Belle Ile
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Plage Donnant
Ein mit malerischen Felsen garnierter Strand ist uns da doch lieber, wenn möglich mit größeren Wellen. Das Gewünschte fanden wir dann beim Plage du Donnant, dem favorisierten Ort der Wellensurfer. Durch weichen Sand staksten wir über die mächtige Düne und wurden vom Donnern der Brandung empfangen. Goldfarben erstreckte sich der Plage de Dunnant vor unseren Augen. Natürlich war das Licht zu mittäglich hart, so genossen wir das Rauschen der Wellen und den sanften warmen Wind ohne großes Kamerageklicke. Na ja, ein paar Fotos machen wir doch immer.
Plage Donnant, Belle Ile
Gabi fotografiert am Plage Donnant, Belle Ile
Felsenküste, Plage Donnant, Belle Ile
Dünen am Plage Donnant, Belle Ile
Felsen am Strand Donnant, Belle Ile
Plage Donnant, Belle Ile
Plage Donnant, Belle Ile
Letzte Abendsonne, Plage Donnant, Belle Ile
Letzte Abendsonne, Plage Donnant, Belle Ile
Langzeitbelichtung am Strand von Donnant, Belle Ile
Hungrig kehrten wir gegen Nachmittag zurück. Dort kochten wir was Leckeres für den großen Hunger. (wollt ihr auch wissen was? Schinkennudeln). Nach dem Essen erst noch eine kurze Verdauungspause zur Restauration unserer Kräfte. Das Kameragepäck ist doch immer schwer zu schleppen und die Schultern entsprechend müde. Frisch gestärkt zogen wir also gegen Abend voller Erwartung auf fotogenes Licht wieder zum Strand. Dort sah es erstmal sehr trüb aus. Eine langweilige Wolkendecke hing über dem Meer, keine imposanten Farben, die Wellen hielten verlängerte Siesta. Wir liefen die Dünen hoch und runter und kamen in dem sehr weichen Sand dabei ganz schön außer Atem. Dann stellten wir fest, dass wir einen riesigen Umweg durch das Dünenmeer genommen hatten und genau da rauskamen, wo wir auch über nassen, festen Sand auf wesentlich kürzerer Strecke hätten laufen können.
Zur rechten Zeit am rechten Ort
Daraufhin entschieden wir uns, die Klippen zu erklimmen um einen Überblick über diesen Küstenabschnitt zu erhalten. Es wird einem fast schwindelig, so nah am steilen ungesicherten Abgrund zu laufen. Amy fand das gar nicht toll. Und sie hatte die Klippen bei den Felsnadeln von Aiguilles noch nicht gesehen.
Doch noch war das Licht nicht wirklich fotogen. Am Horizont konnten wir ein Wolkenloch ausmachen und da kam endlich auch die Sonne durch. Sie tauchte die Landschaft in warmes Licht, wähend uns oben auf der Höhe der kalte Wind in die Klamotten fuhr. Jetzt war ich glücklich ud fühlte mich zur rechten Zeit am rechten Ort. Das sind die Momente für die sich das Schleppen des schweren Foto-Equipments richtig lohnt. So konnte ich diese magischen Momente für euch alle festhalten.
Nach der Rückfahrt sichtete ich die Fotos bis in die Nacht hinein. Leider kann ich es nicht lassen, sie auch gleich in Lightroom zu entwickeln. Das dauert immer viel zu lange und meine Schultern verspannen sich schmerzhaft, weil ich keinen optimalen Platz für die Computerarbeit habe. Mal sehen, ob ich mich da etwas zurückhalten kann…. Nun, wenn ich es nicht täte, könnte ich nicht täglich neue Fotos in den Blog hochladen.
Nächtliche Fotografie
Total hundemüde sah ich gegen elf Uhr, wie der helle Mond die leichte Wolkendecke illuminierte. Eventuell ideale Bedingungen für etwas Nachtfotografie. Ich brauchte viel Überzeugungskraft, meinen Gatten von der Sinnhaftigkeit einer weiteren Fototour zu überzeugen. So standen wir dann zu mitternächtlicher Stunde wieder oben auf den Klippen und fotografierten. Und jetzt hatte sich mein Mann warmfotografiert und wollte kein Ende finden. Natürlich mußten wir hinterher noch sehen, ob sich die Tour auch gelohnt hatte und eine weitere Stunde verging. Todmüde fielen wir schließlich in den verdienten Schlaf.
Vollmondnacht, Aiugilles, Belle Ile
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Pointe de Poulains und Aiguilles bei Port Coton
Unser erster Tag begann sonnig. Ich schaffte es leider nicht, schon vor Sonnenaufgang unterwegs zu sein. Die letzten Wochen waren sehr anstrengend und auch die lange Fahrt nach einer schlaflosen Nacht steckten mir noch in den Knochen. Gunter und Esra liefen zur Boulangerie im Ort und kauften Baguette und frische Schoko-Croissants fürs Frühstück. Ah, wie sehr ich dieses knackige Croissoant genossen habe. Mir wurde klar, warum es „Leben wie Gott in Frankreich“ heißt und ich darf das jetzt auch.
Aiguilles, Belle Ile
Am Strand ganz im Norden der Insel, am Pointe de Poulains, da ging es dann gleich interessant weiter. Das Wasser klar und blau, der Leuchtturm strahlend weiss gegen blauen Himmel, der weiche Sand wunderschön grobkörnig und schon fand Noah die erste Schale einer Abalone. Diese Schnecken mögen wir alle und es scheint hier viele davon zu geben. Den ganzen Tag über stolperten wir über das wundervolle Perlmutt, jedoch keine Schale mehr so unversehrt wie die erste.
Wir fuhren noch zu weiteren Stränden, fotografierten dort jedoch nicht ganz so ausgiebig, denn das Licht war mittlerweile zu grell. Jedoch packten wir weitere glänzende Abalone-Schalen-Fundstücke in unsere Taschen.
Außerdem hatte die frische Luft und das Klettern auf den Felsen dafür gesorgt, dass wir richtig Hunger bekommen hatten. So suchten wir einen von den zwei Supermärkten auf der Belle-Ile auf und stockten unsere Vorräte auf. Wir hatten nämlich diesmal kaum Lebensmittel mitgenommen, weil wir die französischen Produkte hier mehr mögen. Die Rechnung war happig, wir sollten vielleicht doch nicht ausgehungert Einkaufen gehen.
Den Hauptort Le Palais wollten wir uns aber noch schnell vor dem Essen anschauen. Jetzt hingen dunkle Wolken am Himmel, der Hafen kontrastierte malerisch gegen das Grau. Der Regen trieb uns schließlich zurück ins Auto und zurück gings zum Futtern.
Im Hafen von Le Palais
Im Hafen von Sauzon
Leuchtturm am Pointe de Poulains
Aiguilles, Port Coton, Belle Ile
Aiguilles im Abendlicht, Port Coton, Belle Ile
Aiguilles im Abendlicht, Port Coton, Belle Ile
Felsenküste in der Nähe von Port Coton, Belle Ile
Aiguilles im Abendlicht, Port Coton, Belle Ile
Felsnadeln bei Port Coton
Gegen Abend machten wir uns auf nach weiteren Stränden und Foto-Locations. Die Felsennadeln von Port Coton, Aguilles gehören natürliche auf jede Liste eines Belle Ile Besuchers. So steil hatte ich mir den Küstenabschnitt jedoch nicht vorgestellt. Es führten zwei sogenannte Pfade mit geschätzten 90% Gefälle nach unten zum Strand, wir trauten uns aber nicht so recht. Ich hatte die falschen Schuhe an und der Pfad war zudem noch zugematscht und rutschig. So vertagten wir den Abstieg auf ein nächstes Mal und fotografierten von der Klippenkante. Ich dachte mir schon, dass es abends noch recht kühl sein würde, jetzt Anfang März, aber so gefroren wie bei diesem Fototrip habe ich wirklich selten (und wir sind in der letzten Zeit in ziemlich kühlen Regionen unterwegs gewesen). Der eiskalte Wind blies ohne Mühe durch mein Goretex hindurch und drang bis auf die Knochen vor. Das Frieren war so mühsam, dass es mich zeitweise vom Fotografieren abhilet. Aber es war absolut die Mühe wert. Diese Felsnadeln sind faszinierend, das Meer rauscht in der Tiefe, man hat das Gefühl zu fliegen. Die Wolken taten uns den Gefallen, sich vor dem Regen nochmal richtig fotogen im Bild zu hängen. Und wie beim Essen war hier auch der Spruch: „Fotografieren wie Gott in Frankreich“ durchaus denkbar.
Aiguilles, Belle Ile
Les Aiguilles de Port Coton
Meer morgen….
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Belle Ile, Bretagne, Unser erster Besuch auf der Insel
Heute abend nur eine sehr kurze Meldung unsererseits….
Wir sind nach einer stundenlangen Fahrt auf der Belle Ile angekommen. Die Planung war sehr abenteuerlich, davon werden wir später ausführlicher berichten.
Unser erster Besuch der Belle Ile in der Bretagne
Zum ersten Mal sind wir mit dem VW T4 in die Bretagne gefahren. Von einem Besuch auf der Belle Ile träumten wir schon sehr, sehr lange. Immer, wenn wir die Cote sauvage bei Quiberon fotografierten schauten wir sehnsüchtig hinüber zur schönen Insel. Doch unser Wohnmobil ist dafür zu groß – nun der VW Bus auch und tatsächlich wäre eine Fährfahrt mit dem Womo genauso teuer. Die Länge machts eben aus..Nach der kurzen Fahrt heute abend von Hafen in La Palais nach Sauzon zur Ferienwohnung bin ich davon überzeugt, dass wir mit dem Womo hier nicht viel Spaß hätten.
Bei Quiberon muss ich noch schnell ein paar Wellen und Schlösser aufnehmen
Leuchtturm im Hafen von Quiberon
Pointe de Poulains von der Fähre aus
Unser Bus muß auf die kleine Fähre
Unser Bus wird in der Fähre eingewiesen
4 der 5 Reicherts auf der Fähre
Bei Quiberon noch schnell ein paar Wellen aufnehmen
Ferienwohnung auf der Belle Ile, Bretagne
Die Dänemark-Reise im Februar ist noch keine drei Wochen her, daher vergleichen wir natürlich mal wieder. Das Haus hier ist klasse! Super schick eingerichtet, sehr sauber und wir wurden äußerst freundlich empfangen und bekamen alles erklärt.
Die Betten waren überzogen und auch Handtücher gibt es hier. Das erleichtert das Packen doch und es ist schön, den langen Tag nicht mit Bettenbeziehen zu beenden – gibt mir doch die Zeit, einen Blogeintrag zu machen. Wir sind diesmal nur mit den 5 Reicherts unterwegs.
Und haben im Vergleich zu Dänemark, sogar zwei Toiletten, eine Dusche und eine Badewanne. Meinen winddichten Pullover hatte ich tief im Koffer verstaut, daher war ich nur mit einer dünnen Jacke auf der Fähre und so richtig durchgefroren. Der Wind ist heftig, es schaukelte auch gewaltig. Na jedenfalls habe ich dann heute die Badewanne gleich genutzt, um mich ordentlich aufzuwärmen und meine müden Arme und den Rücken zu entspannen.
Erster Eindruck der Belle Ile – absolut genial!
Ja und mein erster Eindruck? Das ist ja wohl der Hammer hier! Ich habe gleich zwei Kameras gegriffen und losgelegt. In La Palais strahlten zwei Leuchttürme vor dunklem Himmel um die Wette, da war ich fast geneigt, gleich das Stativ auszupacken. Aber Sofi wartete auf uns wegen der Einweisung in die Ferienwohnung, und so bremste ich mich. Die Gassen in Sauzon sind eng und steil, überall Boote und typisch bretonische Häuser. Ich kann es kaum erwarten, die Insel zu erkunden…. Wir werden natürlich berichten, das Internet funktioniert ja schon mal wunderbar, wie Ihr sehen könnt.
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Sneglehuset, Dänemark
In der dänischen Stadt Thyborøn kann man seit 1975 das Sneglehuset, zu Deutsch Schneckenhaus, bewundern. Dabei handelt es sich um ein Gebäude, in dessen Verzierung ein in der Stadt ansässiger alter Fischer 25 Jahre seines Lebens investierte. Dieser Mann, gennant Alfred Pedersen, bepflasterte seiner Frau zuliebe das ganze Haus über und über mit Muscheln, Schnecken und Strandgut.
Die Idee zu einer solchen Aktion kam ihm, als er noch außerhalb der Stadt vor der Küste hauste.
Er wollte sich damals einen Garten anlegen, um das triste Haus zu verschönern, leider gingen ihm die Blumen wegen des kräftigen Windes immer wieder ein, und er stand mit einem erfrorenen Beet da. Aber so leicht ließ sich Pederson nicht entmutigen. So errichtete er eine Mauer, die von nun an die Pflanzen vor dem eisigen Nordwind beschützte. Jetzt hielt sein Bauwerk zwar die Böen ab, aber es verbaute auch den Blick auf seine Pflanzen, zudem sah der graue Beton überaus monoton aus. Dieser Anblick missfiel dem Fischer, und er fing an, die Mauer mit Hunderten am Strand gefundenen Muscheln zu besetzen. Nach einigen Wochen war so die Verzierung seines Hofes fürs Erste abgeschlossen.
Es gab nun auch keine weiteren größeren Bauprojekte, denn sein Heim und die vieler anderer Fischer mussten 1949 dem Chemiewerk Chemienova weichen.
Alfred Pederson blieb nichts anderes übrig, als zusammen mit Frau und Kindern in sein jetzigesThyborøner Wohnhaus zu ziehen. Dort angekommen versprach er seiner Liebsten, ihr ein Haus zu bauen, für dessen Anblick Leute große Entfernungen überwältigen würden.
Noch im selben Jahr begann er die Außenwände des neuen Heimes mit Muscheln und Schnecken zu verzieren, so wie er es schon bei seiner Mauer gemacht hatte. Als ihm nach einigen Jahren der Platz knapp wurde, baute er einfach einen neuen Flügel an und machte an diesem weiter, und als auch dieser fertig war, fügte er über einen Zeitraum von 2 Jahrzehnten noch einen Turm und einige orientalisch wirkende Torbögen hinzu. All dies hatte Pedersons Aussage zufolge den Zweck, dem ganze Haus die Atmosphäre eines Märchenschlosses zu verleihen.
Nach 25 Jahren hatte er aber genug und baute nichts mehr an. Den Rest seines Lebens verbrachte er zusammen mit seiner Familie und den Touristen, die sich das Haus anschauen wollten.
Das Schneckenhaus im Februar
Amy, Noah und Esra vor dem Schneckenhaus
Auch innen ist das Schneckenhaus reichlich verziert!
Ein Detail im Schnee
Heute wird sein Werk noch immer von Tausenden Schaulustigen besucht, die sich die Ornamente und Muster anssehen wollen, welche Pederson im Laufe seines Lebens erschuf. Im Inneren des Hauses kann man sich für einen viel zu hohen Eintrittspreis eine Sammlung anschauen, welche von Herrn Pederson und seiner Familie zusammengestellt wurde. Sie ist die derzeit größte aus Muscheln, Schnecken und Bernstein bestehende Kollektion Dänemarks. Daneben gibt es noch andere Gegenstände zu bewundern, welche der Fischer von seinen Reisen zurückbrachte oder Reisenden abschwatzen konnte. Es gibt zum Beispiel Münzen aus fast allen Ländern der Erde, ein ausgestopftes Faultier, mehrere Schildkrötenpanzer und die größte Buddelschiffsammlung der Region.
Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass die Außenseite des Hauses wunderschön mit Ornamenten versehen ist, dass einem im Inneren aber nicht viel mehr geboten wird.