Der Rest der Reicherts ist mittlerweile zuhause angekommen, ich bin immer noch in Schweden. Die letzten Tage waren wieder sehr ereignisreich… und sehr schwedisch – wir waren im IKEA, und haben eine Menge Zeit im Wald verbracht, wovon es hier seeehr viel gibt.

Ein älteres Bild, aber es müssen mal alle im Blog sein! (also fast alle…) Jake, Aron, Aurora, Maria, Viktoria, Magnus, ich, Amy und Noah!
Da Aurora und ihr Freund Andrew, der vor kurzem erst aus Neuseeland ankam, dringend das ein oder andere Möbelstück benötigen, und Viktoria ihren alten Schrank ersetzen wollte, planten sie einen Trip zum nächstgelegenen IKEA in Örebro. Und weil ich und Aron nicht einfach bloß zuhause herumsitzen wollten, fuhren wir mit.
Wie ein IKEA von innen aussieht muss ich glaube ich nicht weiter beschreiben… sind halt viele Möbel drin. Was aber Andrew und ich besonders faszinierend fanden waren die berühmt-berüchtigten 5-Kronen Hot Dogs. Da Viktorias Freund Jake, der gerade für eine Woche zuhause in England ist, immer so von diesen Dingern schwärmt, konnten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen ein paar zu verspeisen und ihm ein Bild davon zu schicken (genauso wie wir das mit den Schokokuchen getan haben, hehe) sie waren überraschend gut, und wir waren ziemlich hungrig, also stellten wir uns insgesamt vier mal in die Reihe – es dauerte eine Weile.

Hot Dogs futtern in IKEA!
Danach machten wir uns auf zur Innenstadt von Örebro, weil wir schon einmal dort waren. Bitte entschuldigt den Mangel an Fotos, ich hab keine Kamera dabei, nur Viktoria hat hier und da das ein oder andere Bild gemacht…
Sonderlich viel war nicht los in Örebro, aber Andrew musste der Burg unbedingt einen Besuch abstatten – die hatten nämlich zwei Kanonen da, und als großer Militär-Fan konnte er da nicht einfach vorbeilaufen (Andrew ist eine wandelnde Enzyklopädie wenn es um Napoleon, die Englische Flotte, oder generell um irgendeine kriegerische Auseinandersetzung in den 1800ern geht)

Andrew und ichmit einer Kanone
Zurück in Askö machten Aron und ich uns am nächsten Tag auf in den Wald, um ein paar tote Bäume zu fällen, natürlich mit der Axt (viel spaßiger als mit der Kettensäge). Den nächsten Tag verbrachten wir damit, sie zur Scheune zu schleppen, was einige Stunden dauerte (es waren keine kleinen Weihnachtsbäumchen) Sport mussten wir an dem Tag keinen mehr machen…
Heute war wieder eine ganze Menge los, wir haben angefangen ein Stück mittelalterliche Artillerie nachzubauen und ich und Viktoria haben eine massige Torte gebacken, die tapfer jeden Angriff aushält – wir haben kaum die Hälfte gegessen und sind alle zum platzen voll – aber das schreib ich später nochmal im Detail alles auf.
Sandhammaren Leuchtturm im Süden Schwedens
Das beste Nachtlichtspektakel der Reise kam am letzten Tag in Skandinavien und es überraschte uns völlig! Sandhammaren, welches zu der Gemeinde Ystad gehört, war unsere letzte Übernachtung ganz im Süden von Schweden. Der Strand hat Schwedens feinsten Sand, Strömungen verlagern diesen Sand immer wieder. So findet sich in den vorgelagerten Gewässern auch gleich der größte Schiffsfriedhof Schwedens. Ja und das führt zwangsläufig dazu, dass sich genau an dieser Stelle ein außergewöhnlicher Leuchtturm befindet, was der Grund war, warum wir an dieser Stelle übernachten wollten!
Informationen zu Sandhammaren in Wikipedia.
Wie in Zeitlupe fuhren wir entlang der Küste – diese letzten Kilometer auf sehr kleinen Strassen genossen wir ganz bewußt. Das Licht spielte mit – trotz bedecktem Himmel fand die Sonne eine kleine Lücke, gerade groß genug für ein paar kräftige Strahlen, welche den Himmel fotogen färbten. Am Strand angekommen, liefen wir direkt mit den Fotoapparaten und Stativen los. Zuerst war der Leuchtturm mitten im Wald an der Reihe, danach lief ich mit den Kids (wir waren jetzt ja erstmals nur mit Zweien unterwegs) zum Strand.
Leuchtturm bei Sandhammaren, Schweden
Nach Sonnenuntergang am Strand
Nach Sonnenuntergang, Wellen am Strand
Leuchtturm bei Sandhammaren, Schweden – Der Leuchtturm schaut gerade so über die Bäume!
Nach dem Essen war der Himmel plötzlich sternklar! Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Der Strahl des Leuchtturms zog langsam über das Mobil. Moment mal, da war noch einer und noch einer…. Das sah geradezu gigantisch aus. Also, schnell die Stative geschnappt und nochmal los. Wir waren ganz allein. Ende Oktober gibt es keine Campinggäste mehr. Die Sterne funkelten, doch die ca. 12 Strahlen des Leuchtturms formten eine Art riesiges Zirkuszelt unter den Sternen. Wir staunten! Wir haben bereits viele Leuchttürme in der Nacht gesehen – doch so etwas Außergewöhnliches noch nie! Die Fotografie gestaltete sich schwierig. Wie sollten wir das für Euch festhalten?
Leuchtturm Sandhammaren im Wald – Foto aus zwei Aufnahmen: eine für den Wald und eine für das Licht des Leuchtturms!
Drehendes Licht des Leuchtturms Sandhammaren – der Strahl läuft etwas langsamer. Das werde ich später nochmal versuchen umzusetzen!
Es war dunkler als es sich anfühlte – die Kamera weis das immer besser. Da sich das Licht des Leuchtturms, wenn auch langsam, bewegte, musste die ISO hoch. Wir belichteten bis ISO 12800; was bei der D6 doch schon gewaltig rauscht, vor allem, weil trotzdem noch 1-2 Sekunden Belichtungszeit nötig waren. Das zählt dann als Langzeitbelichtung.
Die Sterne über dem Zelt aus Licht kommen auf den Bildern nicht so rüber! Ihr müsst also bei der nächsten Schwedenreise diesen Leuchtturm selbst mal Nachts ansehen und auf klares Wetter hoffen!
Weitere Fotos des Leuchtturms findest du in der Kalender Leuchtturm Galerie
Leuchtturm Bjuröklubben in Nord Schweden
Die Anspannung der Fahrt im Schneegestöber lies nach, sobald wir den Pass bei Kiruna hinter uns gelassen hatten.
Wir waren so gelassen, dass wir die Landkarte nach Leuchttürmen absuchten und Umwege im Kauf nahmen, um sie zu fotografieren. Den Anfang machte der Leuchtturm Bjuröklubben bei Lövånger. Wir schafften es gerade so, in der Dämmerung den Parkplatz vor dem Leuchtturm zu erreichen. Der Mond stand am Himmel, das ruhige Meerwasser glitzerte unter seinem Licht. Ich lief mit Esra über lange Holzstege zum Leuchtturm, hatte aber Kamera und Stativ im Wohnmobil gelassen. Natürlich bereute ich das direkt!
Das Abendlicht war genial – die Fresnellinse des Leuchtturms strahlte mit gemächlicher Drehung gegen den dunklen Nachthimmel. Die gelben Blätter der Bäume harmonierten mit der Farbe des Leuchtturmhauses.
Gunter brutzelte ein leckeres Abendessen – der Duft grösteter Zwiebeln zog durch die frische Waldluft. Nach monatelangem Aufenthalt in Norwegen hatte uns der Einkauf in einem schwedischen Supermarkt ganz besonders viel Spaß gemacht! Endlich waren auch Tomaten und Gurken wieder bezahlbar!
Spät in der Nacht fuhr ein schwedisches Wohnmobil an, wir waren also nicht mehr allein im Wald. Kurz nach Sonnenaufgang fotografierten wir den Leuchtturm und traten danach gestärkt die lange Weiterfahrt an.
Bjuröklubben in Nordschweden bei Löv‘ånger, nördlich vom Umeå
Bjuröklub in Nordschweden bei Löv‘ånger, nördlich vom Umeå
herbstliche Felsen
Wohnmobilreise entlang der Ostküste Schottlands
Eine kurze Meldung. Esra schrieb einen 16 seitigen Artikel für die Terra! Absolute Leseempfehlung! Er schreibt nämlich nicht nur informativ und kurzweilig, nein, es ist wirklich lustig!
Schau mal, ob du die Terra an einem Kiosk finden kannst.Wenn nicht melde dich bei mir.Hier der Live Reisebericht Schottland mit dem Wohnmobil.
Artikel in der Terra
IKEA und Holz fällen – einige sehr schwedische Tage!
Der Rest der Reicherts ist mittlerweile zuhause angekommen, ich bin immer noch in Schweden. Die letzten Tage waren wieder sehr ereignisreich… und sehr schwedisch – wir waren im IKEA, und haben eine Menge Zeit im Wald verbracht, wovon es hier seeehr viel gibt.
Ein älteres Bild, aber es müssen mal alle im Blog sein! (also fast alle…) Jake, Aron, Aurora, Maria, Viktoria, Magnus, ich, Amy und Noah!
Da Aurora und ihr Freund Andrew, der vor kurzem erst aus Neuseeland ankam, dringend das ein oder andere Möbelstück benötigen, und Viktoria ihren alten Schrank ersetzen wollte, planten sie einen Trip zum nächstgelegenen IKEA in Örebro. Und weil ich und Aron nicht einfach bloß zuhause herumsitzen wollten, fuhren wir mit.
Wie ein IKEA von innen aussieht muss ich glaube ich nicht weiter beschreiben… sind halt viele Möbel drin. Was aber Andrew und ich besonders faszinierend fanden waren die berühmt-berüchtigten 5-Kronen Hot Dogs. Da Viktorias Freund Jake, der gerade für eine Woche zuhause in England ist, immer so von diesen Dingern schwärmt, konnten wir es uns natürlich nicht entgehen lassen ein paar zu verspeisen und ihm ein Bild davon zu schicken (genauso wie wir das mit den Schokokuchen getan haben, hehe) sie waren überraschend gut, und wir waren ziemlich hungrig, also stellten wir uns insgesamt vier mal in die Reihe – es dauerte eine Weile.
Hot Dogs futtern in IKEA!
Danach machten wir uns auf zur Innenstadt von Örebro, weil wir schon einmal dort waren. Bitte entschuldigt den Mangel an Fotos, ich hab keine Kamera dabei, nur Viktoria hat hier und da das ein oder andere Bild gemacht…
Sonderlich viel war nicht los in Örebro, aber Andrew musste der Burg unbedingt einen Besuch abstatten – die hatten nämlich zwei Kanonen da, und als großer Militär-Fan konnte er da nicht einfach vorbeilaufen (Andrew ist eine wandelnde Enzyklopädie wenn es um Napoleon, die Englische Flotte, oder generell um irgendeine kriegerische Auseinandersetzung in den 1800ern geht)
Andrew und ichmit einer Kanone
Zurück in Askö machten Aron und ich uns am nächsten Tag auf in den Wald, um ein paar tote Bäume zu fällen, natürlich mit der Axt (viel spaßiger als mit der Kettensäge). Den nächsten Tag verbrachten wir damit, sie zur Scheune zu schleppen, was einige Stunden dauerte (es waren keine kleinen Weihnachtsbäumchen) Sport mussten wir an dem Tag keinen mehr machen…
Heute war wieder eine ganze Menge los, wir haben angefangen ein Stück mittelalterliche Artillerie nachzubauen und ich und Viktoria haben eine massige Torte gebacken, die tapfer jeden Angriff aushält – wir haben kaum die Hälfte gegessen und sind alle zum platzen voll – aber das schreib ich später nochmal im Detail alles auf.
Esra in Schweden
Hallo Leute!
Könnt ihr es euch vorstellen! Die anderen vier Reicherts haben mich hier in Schweden vergessen!
Ich verbringe zwei Wochen bei unseren Freunden, bevor ich am 1. November wieder nach Hause fliege, und ich kann mich bei Weitem nicht über Langeweile beschweren! Draußen schaut es richtig herbstlich aus, also sind wir viel draußen, joggen im Wald oder spazieren einfach nur so in der Landschaft herum. Mit ein wenig Schnee wäre das Ganze natürlich noch besser, aber der lässt noch auf sich warten, leider… (vielleicht sollte ich aber auch hinzufügen, dass meiner Meinung nach ALLES mit ein wenig Schnee viel besser wäre)
Vor einer Woche oder so kam ein großer Kipper im Rückwärtsgang vor die Scheune gefahren und hat ein paar ordentliche Haufen Holz abgeladen, etwa 22 Kubikmeter. Das wird ewig und drei Tage dauern, sagten wir uns als wir mit verschränkten Armen vor den Bergen standen und diese kopfschüttelnd begutachteten. Zu siebt hatten wir sie dann aber in Null Komma nix in der Scheune, hier ein Zeitlupe-Video:
(Spaaaß! Ist nicht Zeitlupe, sondern Originalgeschwindigkeit, was denkt ihr denn!)
Das Filmchen werden wir bald wieder hochladen.
Morgens und mittags gehen wir normalerweise nach draußen, abends Spielen alle zusammen Karten oder schauen eine Film. Heute kam Viktoria mit einer Einkaufstüte voll mit Zutaten nach Hause, also hab ich einen Schokoladenkuchen zusammengebastelt. Dummerweise hat die Kuchenform leck geschlagen, und der halbe Teig ist rausgeflossen. Zum Glück sind aber die großen Pfützen auf dem Backblech untendrunter gelandet, und ich konnte die unförmigen, perfekt gegarten „Kekse“ von dort noch nutzen. Den fertigen Kuchen kann man mit einer Vielzahl an Adjektiven schmücken; schwer, klebrig, duftend, ungesund, schokoladig, lecker… „hübsch“ ist aber leider nicht dabei. Aber was dem Schokoladenklotz an optischen Genüssen fehlt, das macht er wieder mit seinem unschlagbaren Schokogehalt wett! Wir haben ungefähr die Hälfte gepackt, aber so voll war ich schon lange nicht mehr! Wer nicht gerade auf Diät ist, das Rezept geb ich gerne her (aber seid gewarnt, das Teil hat mehr Kalorien als eine Frittenbude!)
Mal sehen, was wir morgen so alles machen. Vielleicht hat sich Andrew, Aurosas Freund aus Neuseeland der gestern hier ankam, dann von seinem Jetlag erholt. Heute hat er den größten Teil des Tages verschlafen, was man ihm aber auch nicht verübeln kann; er hat davor 80 Stunden lang kein Auge zugetan.
Bis die Tage!
Esra
Schwedische Leuchttürme im Süden
Nur ganz kurz von der Fähre nach Sassnitz:
Zwei Fotos von Leuchtürmen in Südschweden.
Leuchtturm in Karlskrona
Auf dem Weg zur Fähre machten wir einen kleinem Umweg und suchten den Leuchtturm in Karlskrona. Das Laub färbte sich bereits herbstlich und wir kletterten über rutschige Felsen um den Leuchtturm in ein gutes Format zu bringen.
Leuchtturm in Karlskrona
Der Leuchturm Sandhammaren
Ein außergewöhnliches sich drehendes Leuchtturmlicht – Canon 6d, ISO 6400, F4, 1,6 Sekunden!
Der Leuchtturm von Sandhammaren wirkt relativ langweilig bei Tag. Er steht im Wald, schaut kaum über die Bäume hinüber. Aber Nachts, da wird es spannend. Vor allem, wenn etwas Gischt in der Luft ist und die Strahlen so wunderbar sichtbar sind.
Die Übersichtsseite zu den schwedischen Leuchttürmen bei uns im Blog.
Der Sandhammaren Leuchtturm hat eine eigene Blogseite mit Tipps zur Nachtfotografie. Ein Foto des Leuchttums wurde bereits in meinem Leuchtturm Kalender von Delius Klasing veröffentlicht.