„Mord auf Shetland“ ist eine von der BBC produzierte englische Kriminalserie, die hauptsächlich auf den Shetland-Inseln spielt. Die Krimi Serie basiert auf den Büchern von Anne Cleeves. Die Folgen 2 und 3 laufen an diesem Wochenende, Folge 1 gibts noch in der Mediathek.
Die Sendetermine von Staffel 4 Mord auf Shetland
Späte Rache, GRÜNDONNERSTAG, 9. APRIL 2020, 21:45 UHR
Ein unheimlicher Besucher, OSTERSONNTAG, 12. APRIL 2020, 21:45 UHR
Die SchattenderVergangenheit, OSTERMONTAG, 13. APRIL 2020, 21:45 UHR
Oder schau in der Mediathek.
Im englischen Original hat die 3. Staffel sechs Folgen, im deutschen Fernsehen werden immer zwei Folgen zu einer zusammengefasst, die dann richtige Spielfilmlänge hat.
Meal Beach, Shetland – es kann also selbst im April sehr freundlich sein auf Shetland
Fähre von Bressay nach Lerwick an einem regnerischen Tag, Shetland
„Mord auf Shetland“ lebt von der dichten atmosphärischen Stimmung der Landschaften, den teils schwermütigen Portraits der Inselbewohner und natürlich von den hervorragenden Leistungen der Schauspieler.
Das harte Leben auf diesem nordatlantischen Insel-Archipel wird in den Landschaftsaufnahmen durch meist düsteres, regnerisches Wetter symbolisiert. Die Farben wirken insgesamt sehr zurückhaltend, was dem melancholischen Grundtenor entgegenkommt.
Wir haben selbst einige Wochen im Frühjahr 2013 auf den Shetland-Inseln verbracht und fanden das Wetter wesentlich abwechslungsreicher, die unterschiedlichen Gesichter der Insellandschaften noch beeinddruckender vor, als in der Filmserie wiedergegeben. Vor allem fühlten wir uns auf den Insel geborgen und sicher. Irgendwie passt Mord da für uns nicht so rein. Aber, die Filme schauen wir gern, weil uns jeder Blick auf die Shetland Inseln einfach nur gut tut.
Wellen vor Noss Island, Bressay, Shetland
Die Shetland-Inseln sind ein fantastisches, faszinierendes Reiseziel. Teils spröde und abweisend offenbaren sie ihre Schönheit nur denjenigen, die danach suchen, und die sich auf den langsameren Gang der Dinge, abseits von Zivilisationshektik, einlassen können.
Hier zeigen wir einige unserer Insel-Impressionen, die vielleicht in dir die Sehnsucht nach einem Stück wilder Naturgewalten und einem fast vergessenen Lebensstil wecken. Jetzt haben wir uns so mit dem Thema nördliche schottische Inseln beschäftigt, dass wir wieder Lust auf Shetland bekommen haben. Es könnte also passieren, dass es demnächst wieder Reiseberichte aus dem Norden Schottlands hier zu lesen gibt.
Die beiden Leuchttürme an der Rade de Brest, Saint Mathieu und Phare de Petit Minou sind aufgrund ihrer Lage unglaublich fotogen. Für fotografierende Bretagnereisende eine unbedingter Reisetipp.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2019/07/Minou-3350.jpg613920Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2019-07-12 16:55:222024-02-08 15:27:40Rade de Brest – Der Leuchtturm Petit Minou
Wir freuen uns, dir hier einen geschätzten Fotografenkollegen vorstellen zu können: David Köster, Fotograf, Bildjournalist und Autor aus Halle an der Saale.
David Köster, Landschaftsfotograf
Er hat im Januar ein neues Buch herausgebracht, „Der Start in die Landschaftsfotografie„, das für unsere fotografie-interessierten Leser bestimmt von großem Interesse ist.
Darin beschreibt er leicht verständlich und umfassend Schritt für Schritt, wie du zu ausdrucksstarken Landschaftsfotos kommst. Sehr gut gefällt uns sein Sprachstil. Er hat es echt gut drauf, auch komplexe Zusammenhänge im lockeren Gesprächston mühelos und eingängig darzustellen.
Davids Buch ist grundsätzlich in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil geht er auf alle Aspekte technischer und gestalterischer Grundlagen ein, der zweite Teil ist ein Fotoworkshop, in dem er anhand seiner Bilder kompakt und konkret erklärt, wie sie entstanden sind.
Der Start in die Landschaftsfotografie
Hier nun das Interview:
Frage: Du hast einige Zeit in den U.S.A. gelebt. Wo hast du gewohnt und wieso haben Dich die grandiosen Naturlandschaften Amerikas zum Fotografieren verführt? Hast du vorher schon fotografiert, oder war das dein Einstieg in die Fotografie?
Als Student habe ich für einige Zeit dank eines Stipendiums in den USA gelebt und zwar in New York, West Harlem und tatsächlich waren dies meine ersten Anfänge in der Fotografie. Übrigens waren es gar nicht so sehr die Naturlandschaften, sondern vor allem meine Faszination für die urbanen Landschaften der Metropole, die mich ernsthaft mit dem Medium Fotografie beschäftigen liesen. Ich hatte in dieser Zeit dann auch die ersten Aha-Effekte. Was war ich stolz, als ich am Times Square herausfand, wie man Lichtspuren der vorbeiziehenden Autos aufs Foto bekommen konnte. Oder das man ein Stativ braucht, um die nächtliche Skyline Manhattans von Staten Island aus fotografieren zu können. Vorher hatte ich eher geknippst
Frage: Was war Deine erste Kamera?
Irgendeine ganz einfache DDR-Filmkamera meiner Mutter. Damit machte ich schon ein Kind die ersten Schnappschüsse vom Ostseeurlaub.
Auch für bekanntere Motive wie hier den Fitz Roy findet man mit etwas Suchen unbekannte Ansichten
Frage: Kannst Du uns verraten, welche Kameraausrüstung du gewöhnlich mit Dir herumschleppst?
Mein Credo ist, so wenig und leicht wie möglich, soviel wie nötig. Schließlich möchte ich als Reise- und Landschaftsfotograf möglichst mobil sein. Bei längeren Touren habe ich meist Folgendes mit: Kamera (Nikon D810), Zweitbody, drei bis vier Nikon-Objektive, optische Filter wie Grau-, Pol- und Verlaufsfilter, Karbonstativ und GPS-Gerät. Und natürlich genügend Speicherkarten und Akkus. Auf Trekking- und Wandertouren wird dann aber nochmals reduziert.
Frage: Fotografierst du auch mit einen Smartphone? Und was am liebsten?
Das Smartphone nutze ich nur zu Dokumentationszwecken und zum Location Scouting. „Richtig“ fotografieren damit reizt mich hingegen gar nicht, da ich es erstens zu fummelig finde und zweitens die Abbildungsqualität trotz aller Marketingversprechen der Hersteller eher suboptimal ist.
Frage: Du magst epische Landschaften. Wie kommst Du mit Regionen zurecht, die auf den ersten Blick nichts Spektakuläres bieten?
Die sehe ich als Herausforderung an. In eher langweiligen Landschaften zu fotografieren und ein Motiv herauszuarbeiten ist schließlich wesentlich anspruchsvoller, als ein ohnehin fotogenes Motiv abzulichten. Hier muss man sein landschaftsfotografisches Repetoire schon wesentlich stärker ausreizen, um dennoch ein annehmbares Foto zu erzielen. Ich gebe aber zu, dass es mich trotzdem eher dorthin zieht, wo die Landschaft spektakulärer ist, vor allem in die Berge und auch nicht nur der Fotos wegen.
Es muss nicht immer spektakulär sein, auch vor der Haustür warten reizvolle, wenn auch intimere Motive, hier im Harz
Frage: Wieviel Geduld bringst Du auf, bis Du ein bestimmtes Motiv perfekt fotografiert hast? Fährst Du auch wiederholte Male zum gleichen Standort, bis alles passt?
Ich würde sagen, sehr viel Geduld. Lieber habe ich am Ende des Tages nur ein Motiv, mit dem ich richtig zufrieden bin, als 50, von den mich keines so recht überzeugt. Zum einen komme ich oftmals nochmal wieder. Tatsächlich wären viele meine Motive nicht entstanden, wenn ich nicht mehrfach wiedergekehrt wäre. Gerade bei weiteren Reisen plane ich mir deshalb mittlerweile immer mindestens zwei Tage an einem Standort ein, auch für den Fall, dass das Wetter oder Licht mal nicht passt, was ja vorkommen soll :). Zum anderen nehme ich mir auch sehr viel Zeit für das Location Scouting vor Ort und die Bildkomposition. Überhaupt bin ich in den letzten Jahren dazu übergegangen, mir mehr Zeit zu nehmen und so der Fotografie auch etwas Kontemplatives abzugewinnen.
Geduld gehört für David dazu, hier brauchte es zig Anläufe, bis die Nebelschwaden den Blick auf die Berge und den Gletscher freigaben
Frage: Bist Du immer solo unterwegs oder fährt Deine Lebensgefährtin auch hin und wieder mit?
Teils teils. Gerade bei Fernreisen ist es mir schon wichtig, dass meine Freundin auch mit dabei ist und wir gemeinsam die schönen Eindrücke geniessen und erleben können. Damit wir dann beiden gerecht werden, legen wir dann „normale Reiseaktivitäten“ auf den Tag, die fotografischen Aktivitäten dann an die Tagesränder. Da kommt sie dann eben mit, wenn Sie Lust hat und wenn nicht, schläft sie aus oder macht zwei Stunden etwas anderes. Manche Touren, speziell in der Heimat mache ich aber auch allein. Damit habe ich auch gar kein Problem: ich bin zwar ein recht geselliger Mensch, bin aber genauso gern auch allein mit der Natur und erlebe sie dann umso intensiver.
Frage: Wie schaffst Du es, allgemein bekannte und totfotografierte Motive neu abzulichten? Die sieht man ja gerade von den grandiosen, vielbesuchten Landschaften so oft, dass das Gehirn quasi voreingenommen ist.
Ich nehme mir (nicht nur dann) viel Zeit, um auch außergewöhnliche Kompositionen zu finden, die man so vielleicht noch nicht so häufig gesehen hat. Ausserdem suche ich ohnehin gern Destinationen auf, die eben noch nicht tot fotografiert sind. Daher haben mich meine Reisen in den letzten Jahren zum Beispiel nach Kasachstan, Südgrönland oder Tadschikistan geführt.
Das richtige Licht ist für Davids Bildsprache essentiell
Frage: Wie stehst Du zu Bildmanipulationen? Vom Enfernen störender Objekte wie Strommasten oder Menschen, bis zum Ersetzen des kompletten Himmels.
Grundsätzlich versuche ich schon vor Ort, meinem gewünschten Bildergebnis mit fotografischen Mitteln möglichst nahezukommen. Die Entwicklung der Fotos gehört für mich aber dennoch zum (digital)fotografischen Prozess dazu, ich habe kein Problem damit. Früher ist man mit seinem Film ja auch in die Dunkelkammer gegangen und hat mit Chemikalien Einfluss auf sein finales Bild genommen. Heute werden die digitalen Rohdaten eben im RAW-Konverter entwickelt. Es geht mir aber nicht darum, die Wirklichkeit massiv zu verzerren oder zu manipulieren. Mein Ziel der Bearbeitung ist es, dass das fertige Foto meine – ohnehin subjektiv – gesehene oder erinnerte Realität, wiedergibt, aber auch Unzulänglichkeiten der Kamera kompensiert werden (z. B. Beherrschung des Dynamikumfangs). Als Naturfotograf habe ich aber natürlich auch eine gewisse Ethik und würde jetzt nicht den Himmel austauschen, künstliche Sonnenstrahlen einbauen, etc. Störende Sensorflecken oder auch mal ein ein Taschentuch am Wegesrand, welches man vor Ort übersehen hat, zu retuschieren, finde ich hingegen vertretbar.
Frage: Was ist der wichtigste Ratschlag, dem Du einem Fotografieneuling mitgeben kannst?
Macht nicht den Fehler, die Technik überzubewerten (gerade Anfänger tun das ja gern) und lauft nicht jedem Technik-Hype hinterher. Beschränkt euch am Anfang auf wenig Technik und lernt diese dafür im Schlaf zu bedienen. Übung macht auch hier den Meister. Geht so oft als möglich raus und versucht bewusst zu fotografieren. Lernt die wichtigsten fotografischen Parameter und Einstellungen kennen und versucht zu verstehen, wie ihr mit damit euer Bild beeinflussen könnt. Setzt euch mit Bildgestaltung, Arbeit mit natürlichem Licht, Schärfesteuerung und Bildbearbeitung auseinander. Das ist übrigens auch genau das, was ich den Teilnehmer meiner Workshops bzw. den Lesern meines Buchs empfehle.
Vielen Dank David für das aufschlussreiche Interview!
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2019/07/köster-cover-komp.jpg1050708Gunterhttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGunter2019-07-05 17:05:062023-03-15 08:35:10Interview mit David Köster, dem Autor von „Der Start in die Landschaftsfotografie“
Während mein Smartphone lädt, läuft eine „Diashow“ über den Bildschirm und ich freue mich immer wieder an den Bildern, obwohl ich sie bereits super gut kenne. Ich habe mir einen bunten Mix an Fotos von unseren letzten Touren zusammengestellt. Natürlich sind viele Leuchttürme dabei, weil die sich auch als Hochformatfoto ideal eignen. Dabei kam mir die Idee, dass du da auch Spaß daran haben könntest.
Weil Natur gut tut
Ich dachte mir, so wie mir die Fotos guttun, werden sie auch dir gefallen. Deswegen stellte ich eine Sammlung von 111 Fotos zusammen, die du bei uns im Shop für 10 Euro kaufen kannst. Die Fotos haben das Format 1920×1280 Pixel, sollten also für den Großteil der Smartphones passen. Die Fotos sehen auf dem Bildschirm des Smartphones fantastisch aus.
Etliche Studien belegen die positive Wirkung von Naturbildern. Sie heitern die Stimmung auf, verstärken soziale Gefühle und stimmen dich freundlicher. Über das Thema werden wir in kürze hier im Blog schreiben.
Die drei Übersichtsfotos weiter unten zeigen dir, welche Motive dabei sind. Segelboote, Hurtigrute, Wald, Leuchttürme und Küstenlandschaften aus Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Schottland, Spanien, Portugal und natürlich Frankreich. Zu sehen ist etwa die Hälfte der Fotos, der Rest soll eine Überraschung für dich sein.
Smartphone Hintergrundfotos, Wald, Nordlicht und Boote
Smartphone Hintergrundfotos Leuchttürme
Smartphone Hintergrundfotos, Küstenlandschaften
Le Palais, Belle Ile, Bretagne – mit Rechtsklick kannst du das Foto in Hintergrundgröße herunterladen
111 Smartphone Bildschirmfotos für 10 Euro (inklusive 19% Mwst) in einer Zip Datei
Jetzt für 10 Euro kaufen – Unser Shopsystem ist Sendowl.
Bitte beachte, dass der Downloadlink an die Email gesendet wird, die für PayPal benutzt wurde. Über diesen Link ist es auch möglich per Lastschrift oder Kreditkarte zu zahlen.
Sollte es Probleme mit dem Download geben, einfach ein Email an: gabi@5reicherts.com Das ist einfacher, effizienter und schneller als der Weg über PayPal.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2019/06/Landerneau-8669-Bearbeitet.jpg613920Gunterhttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGunter2019-06-30 12:03:392024-02-19 12:31:17Calvarien und Brückenhäuser, Plougastel-Daoulas und Landerneau
Camaret bietet unglaublich vielfältige Fotomöglichkeiten. Das reicht von einem Schiffsfriedhof über Steilklippen bis zu Menhiren. Auch der kleine, eher unbekannte Ort Le Fret hat einen Schiffsfriedhof und unzählbare Jakobsmuscheln.
https://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2019/06/Toulinguet-8366-Bearbeitet.jpg613920Gabihttps://www.5reicherts.com/wp-content/uploads/2025/07/logo-5reicherts.webpGabi2019-06-19 17:20:492024-02-08 15:34:46Crozon Halbinsel – die Hafenstadt Camaret, das Pointe de Toulinguet und der Schiffsfriedhof in Le Fret