Nordlichtfotografie – Teil 1 – Autofahren auf Eis und Schnee

Besser warten, bis es Dunkel ist!

Laut unserer Umfrage über das Nordlicht, träumen sehr viele von unseren Lesern davon, selbst Nordlichter zu sehen und auch zu fotografieren. Deswegen möchten wir in diesem Tutorial einmal all unsere Erfahrungen, die wir mit der „Nordlichtjagd“ haben, aufschreiben. Wir möchten euch die Angst vor einer Reise in den winterlichen, arktischen Norden nehmen und euch Mut machen, es selbst zu wagen. Es ist natürlich schwieriger, in Kälte und Dunkelheit zu fotografieren. Doch es ist machbar. Nach dem Lesen unseres Tutorials seid ihr bereit für die Nordlichter, oder auch die Winterstürme – je nachdem, was euch die Natur vor die Linse liefern wird! Schau Dir die Diashow an!   Hier also gleich der erste und vielleicht wichtigste Tipp: Genieße die Natur, egal, …
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Ein kurzer Ausflug gen Nordosten, Shetland Mainland

gleichs Stelle, Bressay Lighthouse am Abend

Vor unserem shetländischen Meeresdomizil, dem Bressay Lighthouse, wüteten die Wellen. Eine hauchdünne Schneedecke überzog die Landschaft. Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, sieht es übrigens immer aus, als hätte es geschneit. Die eben erwähnten Wellen werfen Unmengen an Gischt auf alles, was im Weg steht. Die Fenster des Hauses und unseres Busses kommen als erste dran. Das gibt der Landschaft beim Blick aus dem Fesnter einen ganz besonders aquarelligen Anblick, den ich sehr mag. Ich lief also mit der Kamera und gut eingepackt den Hügel hoch und fotografierte. Hmm, das Stativ lag dummerweise im Auto, aber Langzeitaufnahmen schienen reizvoll. Also wieder den Hügel runter, Gatte auf und Gatter zu, Stativ holen. Bei dem Wind und dem grasigen Untergrund würde …
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Wetterwechsel – Argab Strand mit dunklen Wolken

Wellen und Eis am Strand von Argab

Das Wetter wechselte, es wurde wärmer. Dicke Wolken zogen auf, das bot wieder völlig neue Motive. Nur das Rausgehen fiel uns schwerer, denn auch der Wind war stärker geworden. Ich habe ja nun die neue, extrem warme Mütze mit Fell – da nahm ich diese Herausforderung doch sehr gerne an. Wir fuhren allein, unsere Sippe konnten wir nicht begeistern, waren wir doch die letzten Tage sehr lange in der Kälte unterwegs gewesen. So spielten sie Würfel oder Karten in der warmen Stube. Hier also ein paar dunkle Wolken für Euch.

zur rechten Zeit….

am rechten Ort. (wie Maria weiter unten so schön in den Kommentaren schrieb!) Das können wir bezgl dieser Reise wirklich behaupten. So eine Kältefront ist unglaublich fotogen. So außerordentlich faszinierende Strandlandschaften hätte ich in Dänemark nicht erwartet. Auch, wenn es beschwerlicher ist als unter „normalen“ Bedingungen, die Winterfotografie lohnt sich. Hier zeigen wir zwei unserer Favoriten und wir würden uns sehr über Eure Meinungen freuen!

Argab Strand im Eis

Gabi im Glück - und bei minus 7° C kommt man sogar ins Schwitzen

Und wieder erwartete uns ein absoluter Sonnentag. Edeltraud und Heidemarie waren morgens am Fjord und in unserer Siedlung unterwegs gewesen. Erst gegen Nachmittag machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Strandzugang. Wir hielten in Haurvig, dort waren wir aber schon und wir fanden das Eis dort nicht ganz so schön- Eine rießige Eisfläche zog sich längs des Strandes, wir waren nicht sicher, wie fest dieses Eis war und ob wir darüber laufen könnten. So beschlossen wir, weiter zu suchen. In Tingodden schauten wir nach, der Zugang war jedoch sehr steil. Wir hatten erfolgreich die Düne erklommen, da merkten wir, dass es sich ein noch weiterer, steil geschwungener Weg  nach unten zog. Das wäre für Edeltraud und Heidemarie evtl …
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Lyngivg Fyr

Leuchtturm Lyngvig Fyr in der Nacht

Es war bewölkt, so ruhten wir uns morgens aus. Nach der langen Tour von gestern war das auch wirklich nötig. Gegen Mittag liefen Heidemarie, Edeltraud und ich zum Hafen von Lyngvig. Jetzt war der Fjord schon sehr weit zugefroren, auf dem Wasser des Hafens konnten wir herum laufen, es waren überall Spuren in Schnee auf dem Eis. Am Nachmittag fuhren wir Geld wechseln und Tee einkaufen. Dann weiter nach Hvide Sande zum Jack Wolfskin Laden, ein wenig Shopping tut auch mal gut. Obwohl, wir kauften gar nichts, schauten nur und probierten Mützen auf:-) Dann liefen wir zum Strand vor dem Lyngvig Fyr. Ich hatte das Stativ mit, Gunter meinte, das Licht wäre eher langweilig. Ich fand nach den vielen sehr …
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Eisskulpturen am Strand – die lange vier Strändetour

eisiger Strand

Ein sonniger Tag stand uns bevor. Immer noch eiskalt unter minus 10°C,  aber ohne Wind. Es ist doch alles sehr relativ und wir gewöhnen uns schnell an die Kälte. So jedenfalls ging das Fotografieren wieder besser von der Hand. Zuerst besuchten wir die relativ heimatnahen Strände.  Am Bjergeborg Strand rollten die  Wellen lautstark herein. Am zweiten Strand bei Nymindegab sah es ähnlich aus. Doch so richtig Eis hatte sich hier leider nicht gebildet. So beschlossen wir, doch noch weiter in Richtung Süden zu fahren. In Henne Strand blickten wir vom Parkplatz aus aufs Meer und dachten, es wäre Ebbe und das Watt liege als große braune Fläche vor uns. Wir gingen hinunter und staunten nicht schlecht. Das waren alles braune …
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Esbjerg und Blåvands Fyr

Amy

Es sollte wärmer werden und der Wind etwas nachlassen, beides taf nicht zu. Es war weiterhin saukalt, der Wind war zwar nicht wirklich stark aber bissig. Wir dachten, dass ein solcher Tag sehr Stadtgeeignet sei. Da können wir uns zwischendrin in warmen Läden aufwärmen. So fuhren wir ca. 80 km nach Esbjerg. Die Stadt ist relativ groß und trotzdem übersichtlich. Ohne Mühen fanden wir einen kostenlosen Parkplatz und schlenderten im Wind, der nun durch die Gassen kanalisiert sogar noch kräftiger wehte, zur längsten Fußgängerzone Dänemarks – obwohl ich das kaum glauben kann. So lang war sie nun doch nicht. Aber, so steht es in unserem Buch. Wir hatten daheim angefangen die Serie „The Macahans“ anzuschauen. Seltsamerweise gibt es die nur …
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Kälteste Nacht und dann kein Wasser mehr in der Küche

Eis im Hafen von Hvide Sande

Wir überall in Europa war es auch hier sowas von kalt…. Das Thermometer fiel auf minus 18°C, was erstaunlich ist an der Küste. Morgens mache ich mir als erstes einen Tee, so auch an diesem Tag. Ich drehte das Wasser auf und nichts kam mehr. Das kennen wir doch, hatten wir letztes Jahr auch in Schweden. Nur diesmal packten wir es nicht, es auch wieder aufzutauen, bisher jedenfalls. Wir riefen bei dem Vermieter an. Sie schickten ein paar Stunden später jemanden mit einem kleinen Heizlüfter. So waren wir erstmal dazu verdammt, „daheim“ zu bleiben. Die Sonne lachte, nur wehte jetzt auch ein leichter Wind, der den Aufenthalt im Freien nicht mehr ganz so angenehm gestaltete. Wir ließen den Lüfter also …
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