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10. Juli 2011

Erquy im Regen, dann nach Barfleur

Die Regentage in Erquy brachten viele Motive und gute Möglichkeiten Bücher zu Ende zu lesen:-) Außerdem lernten wir wieder nette Leute kennen und unterhielten uns viel. Oft “beschnuppert” man sich am ersten Tag so ein wenig, vertieft aber die Unterhaltungen immer mehr und erst nach ein paar Tagen hat man das Gefühl jemanden kennengelernt zu haben. So ging es mir auch hier mit Rita und Eva, die wir immer wieder trafen. Daher genieße ich es zur Zeit, dass wir es uns, wie all die langzeitreisenden Rentner, erlauben können, länger zu verweilen. Auch, wenn das noch ein Lernprozess ist. Habt Ihr ja sicher an der Route, die wir gefahren sind gemerkt, dass wir wohl noch etwas bremsen lernen müssen:-)

 

Regen in Erquy

Regen in Erquy

weiter in Text und Bild hier:-)

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22. Juni 2011

Di. 14.06. nach Point du Van

Pointe du Van

Nebel zieht über das Pointe du Van

Das Wetter blieb, wie es war. Trüb, kalt und neblig. Morgens hatten wir lange mit Giselle und Joachim geredet, wieder lernten wir viel. Die beiden fahren gern nach Schottland, wie sypmatisch. Spät fuhren wir Richtung Point du Raz, das haben wir uns schon Jahre nicht mehr angesehen, da wollten wir so gerne nochmal hin. Doch es war so neblig, teilweise war sogar das Fahren schwierig, denn man konnte nicht viel sehen. An einem Strand hielten wir, es war gesenstisch, wie die Wellen aus dem Nichts ans Land wollten. Ich fand einen Kontainer für vom Strand gesammelten Müll mit der Aufforderung da auch was reinzutun, es wäre Naturschutzgebiet. Tolle Idee! An diesem Strand geriet ich in Treibsand, uff, erschreckend. Man triff auf den Sand und schwubb ist der Fuß weg und nur mit Mühe kommt man wieder raus.

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03. Februar 2011

Nordlicht im Regen und hohe Wellen

Wir waren gestern sehr lange unterwegs. Aßen aber vorher ausgiebig und schmierten auch mächtig viele Brote., dann noch Obst in Unmengen, gekochte Eier. Wow, was die Kinder eben verdrücken können! Trotzdem reichte es nicht….Wir genossen die hohen Wellen. Für einen meeresbegeisterten Menschen wie mich  ist das Rauschen der Wellen die beste Musik. Ah, traumhaft. Das Wetter, nein eher nicht. Immer wieder regnete es. Morgens sahen wir für wenige Minuten die Sonne, dann war sie wieder weg und kam auch nicht mehr. Aber, wir machten trotzdem Meeresfotos mit halbwegs weißen Bergen im Hintergrund. Wir wollten andere Reisende treffen: Oliver, Karen und Andreas mit ihren beiden sehr ausergewöhnlichen Hunden. Vor Jahren hatte ich mal Hans getroffen, der hatte drei Lundehunde und wir waren genau in Uttakleiv ins Gespräch gekommen. Oliver und Karen haben einen dieser Hunde und von daher kam die Verbindung. Oliver wollte lernen, das Nordlicht zu fotografieren.

nordische Hunde von Oliver und Karen

nordische Hunde von Oliver und Karen

lapplänischer Rentierhund, Saga und im Hintergrund der Lundehund Beite. Mehr Infos auf den oben verlinkten Seiten von Oliver und Hans:-)

Treffen in Utakleiv

Treffen in Utakleiv

So trafen wir uns dann in der Nähe von Haukeland. Im letzten Licht des Tages fotografierten wir die Wellen in Utakleiv, ich erklärte die Zusammenhänge von Blende und Zeit und der ISO.  Die Wellen und das Licht waren fantastisch doch schnell waren die Farben weg. So saßen wir dann bei Kaffee und Keksen zusammen, unterhielten uns lange über Norwegen und unsere Begeisterung für das Land. Und schauten immer wieder nach dem Nordlicht. Sterne standen am Himmel. Ein dicker Berg verbarg die Sicht nach Norden. Hmmm, Vorhersage war ja eher nicht so gut. Aber im Norden bei freiem Himmel. Ein Blick würde sicher nicht schaden. So fuhren wir auf die andere Seite des Berges und siehe da: ein kleiner Nordlichtbogen war zu sehen. So konnte Oliver das Gelernte jetzt direkt umsetzen. Die Wolken kamen jedoch bald wieder und es gab interessante Lichtmomente mit den orangenen tiefhängenden Wolken.

Schließlich hing immer mehr Feuchtigkeit in der Luft, und es fing wiede an zu regnen. Und immer noch der Nordlichtschimmer am Himmel. Interessante Mischung. Und die regennasse Landschaft so absolut schwarz.

Nordlichtbogen über dem Strand

Nordlichtbogen über dem Strand

Nordlicht in Regenweolken gehüllt

Nordlicht in Regenweolken gehüllt

Spät erst fuhren wir heim. Diese regennassen Straßen sind sowas von schwarz, ich mag das Fahren da gar nicht. Und es fror leicht an. So sahen wir sogar ein Auto im Graben liegen. Wir hatten angefangen Charlotte Link zu hören. Nicht gut in so finsterer Nacht. Viel zu spannend. Und Amy schlief aus diesem Grund dann bei mir im Bett, was den wohlverdienten Schlaf nicht ganz so erholsam machte.