Wir besuchten gestern die nördliche Spitze der Belle Ile, denn während der letzten Tage konnten wir hohe Wellen beobachten. Wellen am Pointe de Poulains sind besonders eindrucksvoll und das wollten wir fotografisch festhalten.
Immer wieder fragen Leser unseres Blogs, wie wir die Fotos aufnehmen. Deswegen erkläre ich in diesem Beitrag einmal genau, wie und warum ich diese wellenbewegten Motive ablichte.
Welle im Gegenlicht, Anwesen der Sarah Bernhardt auf der Belle Ile

Welle im Gegenlicht, Point de Poulains mit dem Anwesen von Sarah Bernhardt – Polfilter, 64 fach Graufilter, 2,5 Sekunden bei f 16, ISO 50
Es ist mitunter schwierig die Farben der Wellen in einem Foto festzuhalten. Die Kamera tut sich schwer, den hohen Kontrastumfang im Gegenlicht darzustellen. Der Himmel frisst aus, er ist in Richtung Sonne einfach zu hell, die Felsen werden nur noch als Silhouette dargestellt. Aber genau im Gegenlicht zeigen die Wellen ihre schönsten Farben – sie leuchten meist grünlich und heben sich von der Gischt des Meeres ab.
Ich wählte die kurze Langzeitbelichtung, um Ruhe ins Bild zu bringen und trotzdem die Fließrichtung des Wassers und die Bewegung der Wellen zu verdeutlichen.
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Die Mowe und die Brandungswelle

Wellen mit Möwe – ISO 250, f 8, 1/1600 Sekunde – 400mm Teleobjektiv
Durch die Möwe im Foto kann man sich die Größe und Dynamik der Welle besser vorstellen.
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Der Leuchtturm am Pointe de Poulains

Wellen am Pointe de Poulain, „kurze“ Langzeitbelichtung – Polfilter und 64 fach Graufilter, ISO 125, f 11, 1 Sekunde
In diesem Bild war mir die Dynamik der Wellen wichtig, deswegen wählte ich die Belichtungszeit von einer Sekunde. Wie die Wellen den großen Felsen umspülen wird durch diese Belichtungszeit gut dargestellt.
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Langzeitbelichtung der Felsen & des Leuchtturms Poulains mit einem 1000fach Graufilter, nd 3

Wellen am Pointe de Poulains, Langzeitbelichtung – Polfilter und 1000fach Graufilter, ISO 50, f 9, 62 Sekunden
Wir liefen entlang der Küste um einen Blick auf die großen Felsen und den Leuchtturm zu bekommen. Der Leuchtturm dient, wie die Möwe bei dem zweiten Foto, zum Größenverlgleich:
diese Felsen und die Wellen sind gewaltig!
Mit der Belichtungszeit von einer Minute brachte ich Ruhe ins bewegte Meer.

Wellen am Pointe de Poulains, Langzeitbelichtung – Polfilter und 64fach Graufilter, ISO 50, f 16, 15 Sekunden, 70-200mm Tele
Weiter entlang der Küste fanden wir eine Stelle, an der es möglich war, hinunter zu klettern. Dieser niedrige Standpunkt gibt einen interessanten Blick auf die Felsformationen frei.
Der Leuchtturm „sitzt“ nicht mehr auf der Bildkomposition, sondern er fügt sich ein.
15 Sekunden reichten bei der wilden Wellenbewegung aus, um die Dynamik aufzuzeigen und trotzdem ein ruhiges Foto zu gestalten.
Hier noch als Vergleich ein Foto ohne Graufilter, ein sogenanntes nd Filter.

Wellen am Pointe de Poulains, Teleaufnahme, Polfilter, ISO 125, f 16, 1/15 Sekunde, 70-200mm Tele
Als Vergleich eine kurze Belichtungszeit, die das wilde Meer darstellt!
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Langzeitaufnahme zum Sonnenuntergang am Pointe de Poulains

Felsen und Wellen, Langzeitbelichtung kurz vor Sonnenuntergang, Polfilter und 64 fach Graufilter, Iso 50, f 18, 30 Sekunden
Durch die 30 Sekunden lange Belichtung wird das Meer „glatt“ und die Form der Felsen kommt zur Wirkung.
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Angler und dynamische Wellen am Pointe de Poulains

Angler und Wellen, relativ kurze Langzeitbelichtung, Polfilter – die Belichtungszeit von 1/2 Sekunde soll die Bewegung der Wellen aufzeigen, den Angler aber noch scharf abbilden.
Bei diesem Foto kommt es auf die richtige Belichtungszeit an. Ist sie zu lang, sieht man den Fischer nur noch verschwommen, die Angel gar nicht mehr. Ist sie zu kurz, ist das Foto eher ein langweiliger Schnappschuss. Durch die Belichtungszeit von 1/2 Sekunden, kommt die gewaltige Wellenbewegung sehr gut zum Ausdruck.
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Und noch ein paar Schnappschüsse von uns.

Gabi, Esra und Noah am Pointe de Poulains

Gabi fotografiert am Pointe de Poulains, Belle Ile
Technische Informationen und Hilfe für Langzeitbelichtungen findest du hier auf unserer Seite. Langzeitbelichtung mit und ohne nd Filter
Übersichtsseite Belle Ile
Nordlicht am Grand Phare, Belle Ile
Wir hatten echt Glück gestern. Nach einer langen Wanderung erreichten wir müde und hungrig das Ferienhaus. Ich checkte Facebook und sah eine Nordlichtwarnung: kp 8!!!
Nordlicht auf der Belle Ile, Bretagne
Also, habe ich mich umgedreht und bin wieder losgezogen. Es war noch nicht ganz dunkel, aber das würde ja schnell werden. Am Grand phare fing ich mit der Fotografie an – anfangs sah man nichts. Dann zeigte die Kamera rot/violett an. Mit dem Auge sah man es kaum.
Danach waren wir noch am Sandstrand auf der anderen Seite der Insel. Und was sahen wir dort???
Die Wellen leuchteten. So, wie die Sterne am Himmel funkelten so funkelte es im Wasser, wenn sich die Wellen brachen! Biolumineszenz.
Was für eine Nacht!
Rotes Polarlicht auf der Belle Ile, Bretagne
Rotes Polarlicht auf der Belle Ile, Bretagne
Grand Phare kurz vor dem Nordlicht
Das Vergleichsfoto zeigt auch deutlich, dass es sich um Nordlicht gehandelt hat. Es gab an dieser Stelle keine rote Lichtverschmutzung!
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Grüne Wellen, Donnant, Belle Ile
Seit ein paar Tagen ist das Wetter eher trüb auf der Belle Ile. Nein, wir hatten bis jetzt nicht die Wolken, die fotogen am Himmel hängen, es sah einfach nur langweilig aus. Gestern gegen Nachmittag klarte der Himmel kurz auf und die Sonne kam durch. Für die Wellenfotografie brauche ich Licht und Wellen – jetzt war es soweit! Wir fuhren nach Donnant und kletterten auf die Felsen, um von oben herab über den Strand und das Meer zu schauen. Die Sonne beschien das bewegte Wasser von hinten – das waren optimale Bedingungen. Wir fotografierten auf den Felsen sitzend stundenlang Wellen.
Wellenfotografie auf der Belle Ile
Ich schraubte die 400mm Festbrennweite drauf, weil die noch schärfer ist als das Telezoom und verfolgte geduldig eine nach der anderen Welle mit dem Objektiv. Gegen Abend verschwand die Sonne hinter einer Wolkenwand am Horizon, dafür gesellten sich nach und nach immer mehr Surfer in das Wasser. Das machte Freude, den Männern bei ihren Surfversuchen zuzuschauen.
Hier erstmal ein paar Wellenfotos, ein paar Surferfotos zeige ich später.
Wellen im Gegenlicht, Donnant, Belle Ile
Wellen im Gegenlicht, Donnant, Belle Ile
Welle am Strand von Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Surfer am Strand Donnant, Belle Ile
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile
Müllsammeln am Strand von Donnant, Belle Ile
Wellenfotografie am Pointe de Poulains, Belle Ile
Wir besuchten gestern die nördliche Spitze der Belle Ile, denn während der letzten Tage konnten wir hohe Wellen beobachten. Wellen am Pointe de Poulains sind besonders eindrucksvoll und das wollten wir fotografisch festhalten.
Immer wieder fragen Leser unseres Blogs, wie wir die Fotos aufnehmen. Deswegen erkläre ich in diesem Beitrag einmal genau, wie und warum ich diese wellenbewegten Motive ablichte.
Welle im Gegenlicht, Anwesen der Sarah Bernhardt auf der Belle Ile
Welle im Gegenlicht, Point de Poulains mit dem Anwesen von Sarah Bernhardt – Polfilter, 64 fach Graufilter, 2,5 Sekunden bei f 16, ISO 50
Es ist mitunter schwierig die Farben der Wellen in einem Foto festzuhalten. Die Kamera tut sich schwer, den hohen Kontrastumfang im Gegenlicht darzustellen. Der Himmel frisst aus, er ist in Richtung Sonne einfach zu hell, die Felsen werden nur noch als Silhouette dargestellt. Aber genau im Gegenlicht zeigen die Wellen ihre schönsten Farben – sie leuchten meist grünlich und heben sich von der Gischt des Meeres ab.
Ich wählte die kurze Langzeitbelichtung, um Ruhe ins Bild zu bringen und trotzdem die Fließrichtung des Wassers und die Bewegung der Wellen zu verdeutlichen.
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Die Mowe und die Brandungswelle
Wellen mit Möwe – ISO 250, f 8, 1/1600 Sekunde – 400mm Teleobjektiv
Durch die Möwe im Foto kann man sich die Größe und Dynamik der Welle besser vorstellen.
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Der Leuchtturm am Pointe de Poulains
Wellen am Pointe de Poulain, „kurze“ Langzeitbelichtung – Polfilter und 64 fach Graufilter, ISO 125, f 11, 1 Sekunde
In diesem Bild war mir die Dynamik der Wellen wichtig, deswegen wählte ich die Belichtungszeit von einer Sekunde. Wie die Wellen den großen Felsen umspülen wird durch diese Belichtungszeit gut dargestellt.
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Langzeitbelichtung der Felsen & des Leuchtturms Poulains mit einem 1000fach Graufilter, nd 3
Wellen am Pointe de Poulains, Langzeitbelichtung – Polfilter und 1000fach Graufilter, ISO 50, f 9, 62 Sekunden
Wir liefen entlang der Küste um einen Blick auf die großen Felsen und den Leuchtturm zu bekommen. Der Leuchtturm dient, wie die Möwe bei dem zweiten Foto, zum Größenverlgleich:
diese Felsen und die Wellen sind gewaltig!
Mit der Belichtungszeit von einer Minute brachte ich Ruhe ins bewegte Meer.
Wellen am Pointe de Poulains, Langzeitbelichtung – Polfilter und 64fach Graufilter, ISO 50, f 16, 15 Sekunden, 70-200mm Tele
Weiter entlang der Küste fanden wir eine Stelle, an der es möglich war, hinunter zu klettern. Dieser niedrige Standpunkt gibt einen interessanten Blick auf die Felsformationen frei.
15 Sekunden reichten bei der wilden Wellenbewegung aus, um die Dynamik aufzuzeigen und trotzdem ein ruhiges Foto zu gestalten.
Hier noch als Vergleich ein Foto ohne Graufilter, ein sogenanntes nd Filter.
Wellen am Pointe de Poulains, Teleaufnahme, Polfilter, ISO 125, f 16, 1/15 Sekunde, 70-200mm Tele
Als Vergleich eine kurze Belichtungszeit, die das wilde Meer darstellt!
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Langzeitaufnahme zum Sonnenuntergang am Pointe de Poulains
Felsen und Wellen, Langzeitbelichtung kurz vor Sonnenuntergang, Polfilter und 64 fach Graufilter, Iso 50, f 18, 30 Sekunden
Durch die 30 Sekunden lange Belichtung wird das Meer „glatt“ und die Form der Felsen kommt zur Wirkung.
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Angler und dynamische Wellen am Pointe de Poulains
Angler und Wellen, relativ kurze Langzeitbelichtung, Polfilter – die Belichtungszeit von 1/2 Sekunde soll die Bewegung der Wellen aufzeigen, den Angler aber noch scharf abbilden.
Bei diesem Foto kommt es auf die richtige Belichtungszeit an. Ist sie zu lang, sieht man den Fischer nur noch verschwommen, die Angel gar nicht mehr. Ist sie zu kurz, ist das Foto eher ein langweiliger Schnappschuss. Durch die Belichtungszeit von 1/2 Sekunden, kommt die gewaltige Wellenbewegung sehr gut zum Ausdruck.
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Und noch ein paar Schnappschüsse von uns.
Gabi, Esra und Noah am Pointe de Poulains
Gabi fotografiert am Pointe de Poulains, Belle Ile
Technische Informationen und Hilfe für Langzeitbelichtungen findest du hier auf unserer Seite. Langzeitbelichtung mit und ohne nd Filter
Übersichtsseite Belle Ile
Der Grand Phare, Goulphar, Belle Ile
Besichtigung des Grand Phare, des Leuchtturms Goulphar, auf der bretonischen Insel Belle Ile
Angekommen auf der Belle Ile – erste Eindrücke vom zweiten Besuch
Wir sind auf der Belle Ile in der Bretagne angekommen. Die Fahrt war wie immer lang – es sind über 1100 km von Bubenheim bis zum Fähranleger in Quiberon. Wir bekamen den Tipp, durch die Normandie zu fahren. Diese Strecke hat zwei Vorteile – es war ruhiger, wir vermieden die Staus vor all den Baustellen vor und nach Paris und die Maut war etwa 20 Euro günstiger.
Die Hauptproblematik bei der langen Anfahrt ist die Fähre am Ende der langen Tour. Wir erreichten Quiberon so frühzeitig, dass wir gerade noch Einkaufen konnten. Im strahlenden Sonnenschein genossen wir die 45 Minuten auf der Fähre zur Insel. Unser gemietetes Häuschen fanden wir sehr schnell. Es roch nach einem langen, feuchten Winter noch etwas muffig – wir lüfteten das Haus kräftig und räumten das Auto aus. Leider schaffte ich es wegen Kopfschmerzen an diesem Tag nicht mehr bis ans Meer.
Doch gleich am nächsten Tag besuchten wir unsere Lieblingsstrände Donnant und Baluden. Und wie die Wellen da reinrauschten. Es war einfach fantastisch. Ideale Verhältnisse, um sich mit der Kamera warmzuschießen.
Ich zeige jetzt erstmal ein paar Fotos von heute und berichte morgen meer…mehr…meer…
Aguiles, Belle Ile
Welle, Baluden, Belle Ile
Plage de Donnant, Abendlicht
Wellen, Donnant, Belle Ile
Wellen, Donnant, Belle Ile – Die Möwe über der Welle dient dem Größenvergleich
Wellen, Donnant, Belle Ile
Plage de Donnant, Abendlicht
Plage de Donnant, Abendlicht
Ich muss sagen, der erste Tag war fotografisch ein großer Erfolg! Ich war jedenfalls sehr zufrieden!
Übersichtsseite Reise zur Belle Ile