Ein grandioser Start in den Tag
Leider war die Nacht eher trüb, kein Nordlicht weit und breit. Doch der frühe Morgen hatte es in sich. Hier die Fotos, schaut selbst:

Fredvang Panorama

Farbenfroher Morgen

Wolken und Sonnenaufgang in Fredvang

Wolken und Sonnenaufgang in Fredvang
Ist der September die beste Reisezeit?
Der September eignet sich ganz wunderbar für die Reisenden, die gerne einmal Nordlichter fotografieren möchten. Es ist noch nicht so kalt, die Finger frieren also beim Fotografieren nicht ganz so schnell ein. So hat der Nordlichtfotograf Zeit und Ruhe sich auf das Thema einzulassen.
Da Norwegen sowieso niemanden kalt läßt, kommt ein Reisender nochmalerweise mehrere Male zurück in den ruhigen Norden. Nordlicht hat unserer Erfahrung nach eine extrem hohe „Suchtgefahr“. Achtung, nach einer Septemberreise wächst die Sehnsucht nach mehr, da taucht dann plötzlich das Verlangen nach einer Winterreise auf.
Nun, der September bietet zusätzlich noch die herbstlichen Farben der Vegetation, die auch nicht zu unterschätzen sind. Und, es ist noch wunderbar möglich mit Zelt oder Wohnmobil zu reisen.
Habe ich Euch überzeugt?
Noch nicht….

Felsen in Utakleiv
Gibt es Nordlicht und Regenbogen (Mondbogen) gleichzeitig?
Gestern standen wir am Strand von Utakleiv. Es stürmte, es regnete leicht, der Himmel war verhangen. Richtig kalt war es nicht, doch der Sturm kriecht nach mehrern Stunden schon unter die Klamotten und direkt auf die Haut und steckt einem irgenwann sogar wie Eiskristalle in den Knochen. Das hat uns gestern aber nicht daran gehindert, draußen zu bleiben. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Wir hatten einen belgischen Reisenden getroffen, der im Zelt übernachtete, und tranken gerade gemeinsam einen heißen Tee und ein Gläschen Rotwein. Ich checkte trotz leichtem Nieselregen regelmäßig den Himmel, und bereits früh zeigte sich ein grüner Schimmer, der unser angeregtes Gespräch abrupt stoppte. Kaum hatten wir unsere Stative aus dem Wohnmobil gezerrt, das war der Schimmer schon wieder weg.
Der Mond war aufgegangen und schien hell hinter den Wolken, die Wellen rauschten im Dunkel der Nacht, wir fingen einfach damit an, einen guten Standort zu suchen.
Plötzlich war das Leuchten wieder da. Gunter faselte irgend etwas von einem Regenbogen! Hä? mitten in der Nacht? Der Mond schien schräg hinter dem Berg hervor, wir standen im Mondlichtschatten. Da der leichte Nieselregen in der Luft hing, bildete sich ein Regenbogen und gleichzeitig obendrüber ein Nordlichtbogen. WIE GENIAL IST DAS DENN?!

Nordlicht in mondheller Nacht

Polarlicht und Mondbogen, Utakleiv, Lofoten, Norwegen

Nordlicht und Mondbogen, Utakleiv, Lofoten, Norwegen

Nordlicht und Regenbogen

Aurora borealis in Utakleiv
Immer wieder flackert das Polarlicht auf
Jedes Mal, wenn wir dachten, jetzt haben wir das perfekte Bild, und zurück zu den windgeschützten Fahrzeugen machen wollten, flackerte das Polarlichtlicht wieder von Neuem auf. Der kalte Wind zeigte seine zermürbende Wirkung, wir waren durchgefroren und wärmten uns gemeinsam im Freien mit einem heißen Tee.
Ich war bereits 16 Stunden auf den Beinen und mit der Kamera unterwegs, ich war hundemüde. Der Wecker sollte uns zwei Stunden später wecken, um nichts zu verpassen, doch wir verschliefen das Klingeln. Auch der Sturm, der unablässig laut fauchend um das Mobil wehte, schaffte es nicht, uns aus den Betten zu scheuchen. Am nächsten Morgen war ich wieder um kurz nach 7:00 wieder unterwegs….
Es ist einfach genial hier im September!
Nordlicht… wie funktioniert das eigentlich genau? – von Esra
Das Polarlicht ist eines dieser Phänomene, deren Funktionsweisen sich nicht einmal ansatzweise durch reine Beobachtung erschließen lassen – und die daher einen erstklassigen Nährboden für wilde und einfallsreiche Spekulationen bieten. Und seien wir mal ehrlich, man kann es den Leuten vergangener Jahrhunderte beim besten Willen nicht übel nehmen, dass sie beim Versuch, dieses mysteriöse Leuchten zu erklären, die lustigsten Theorien aufstellten. Mal waren irgendwelche Götter schuld, wenn der Schnee der Arktis bunt beleuchtet wurde, mal waren es Geister, oder auch gerne die Walküren, die nach einer ordentlichen Keilerei die Gefallenen einsammelten. Wer aber auch immer dafür verantwortlich war, als ein gutes Zeichen wurde das Leuchten im Mittelalter generell nicht gesehen – meistens interpretierten es die abergläubischen Gelehrten als Vorbote für irgendein finsteres Unheil, und ganze Armeen hatten vor einer großen Schlacht richtig Bammel, wenn sie vorher einen Kometen oder das Nordlicht gesehen hatten.
Als man dann irgendwann im Laufe des 18. Jahrhunderts eine wissenschaftlichere Denkweise erlangt hatte, fing das ganze Spekulieren von vorne an, diesmal in die andere Richtung; jetzt reflektierten irgendwelche Eiskristalle in der Luft das Sonnenlicht, oder ominöse Gase traten aus dem Erdinneren aus und brachten die Luft zum Leuchten. Genau wissen konnte es ja niemand, da sich die primitiven Messinstrumente nun mal nicht in den oberen Atmosphärenschichten anbringen ließen. Erst im Jahre 1867 kam Ångström der Sache langsam näher, als er das zeigen konnte, dass es sich bei dem Polarlicht um selbstleuchtenden Gas handelte. Noch einmal knapp 30 Jahre später traf dann der norwegische Physiker Birkeland den Nagel auf den Kopf, als er die Behauptung aufstellte, dass geladene Teilchen von der Sonne diese Reaktionen auslösten. Auf allgemeine Begeisterung traf seine Theorie allerdings vorerst nicht, und sie konnte erst 1959 von einer fliegenden Blechkugel bestätigt werden, die von den Sowjets auf den Namen „Lunik 1“ getauft worden war, und die ihre Kreise in der Umlaufbahn unseres Planten zog.
Mittlerweile weiß man ziemlich genau, wie das Nordlicht zustande kommt (auch wenn es immer noch einige offene Fragen gibt).
Die Sonne speit rund um die Uhr Wolken von geladen Teilchen in jede Richtung des Kosmos aus; dieser Vorgang ist allgemein als Sonnen-Sturm oder -Eruption bekannt. Wenn solche Teilchen auf unseren Planeten treffen, werden sie von unserem eingebauten Magnetfeld in die Polarregion geleitet, was erklärt, warum man die Lichter nur dort sehen kann. Je stärker der Sturm ist, desto weniger lässt er sich allerdings von dem Magnetfeld der Erde beeinflussen, und so kommt es alle Jubeljahre auch mal vor, dass man die Lichter sogar bis Rom sehen kann.
Doch nun zum eigentlichen Vorgang: wenn einzelne geladene Teilchen wie Elektronen oder Protonen mit Sauerstoff- oder Stickstoff-Ionen zusammentreffen, kommen Reaktionen zustande, bei denen sich die Elektronenkonstellationen der Atome verändern. Die dabei freiwerdende Energie löst die Fluoreszenz aus, die schon seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert. (ein Ion selbst ist übrigens ein Atom, bei dem die Anzahl der negativ geladenen Elektronen nicht derer der positiven Protonen entspricht, was dazu führt, dass das Ion selbst eine bestimmte Ladung hat und nicht neutral ist, wie ein übliches Atom.)
Die genaue Farbe des Lichts hängt von dem Ion ab, mit dem die Partikel reagieren – wenn es sich um ein Sauerstoff-Ion in 100km handelt, kommt das grüne 08-15 Licht dabei heraus. Das selbe Ion leuchtet in 200km Höhe allerdings rot, und wenn der Sonnensturm besonders stark ist, werden auch Stickstoff-Ionen angeregt, die dann lila oder blau leuchten.
Nordlicht lässt sich übrigens auch voraussagen – man muss dazu nur die Sonne im Blick halten.Wenn sich eine Wolke an Teilchen zu uns auf den Weg macht, sollte man zwei bis vier Tage später den Himmel im Blick halten; so lange brauchen die Teilchen nämlich für die 150 Millionen Kilometer, die zwischen der Erde und der Sonne liegen. Die Teilchen müssen aber auch das Erdmagnetfeld treffen, in vier Tagen ist die Erde auch wieder 10 Millionen Kilometer weiter auf ihrem Weg um die Sonne gewandert.
Wenn man wirklich außerordentliches Glück hat, kann es auch vorkommen, dass man das Nordlicht zu hören bekommt. Ich hatte bisher einmal das Vergnügen; vor sieben Jahren war ich mit Gabi und ihrer Mutter auf einem kurzen Trip auf die Lofoten, und eines Nachts fing die Luft, unter einem grün beleuchteten Himmel, an zu summen wie ein Sicherungskasten kurz vor dem Abgang. Der Zufall muss uns aber wirklich gerne gehabt haben – Rob, der Polarlichtforscher, hat dieses Summen in all seinen Jahren hier oben noch nicht zu Gehör bekommen.
Wir haben übrigens aktuell Fotos in einem Nordlichtkalendern:
Polarlicht 2022 bei Palazzi
Und eine Anleitung, wie man Nordlichter fotografiert gibt es hier im Blog kostenlos für die Newsletterabonennten!
Norwegenreise 2013

Dein Weg zum Nordlichtfoto, Gabi & Gunter Reichert, 164 Seiten, pdf, mit kurzen Filmen und als Hardcover Ausgabe – bei uns im Shop. Einfach auf das Buch klicken.
Sturm aber wenig Wellen – eine laute Nacht in Unstad, Lofoten
Status Live Reisebericht von den Lofoten
Bei uns überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse. Wir treffen interessante Menschen – Reisende, Auswanderer, Norweger – sehen unglaublich viel, fotografieren tolle Naturphänomene und würden wir über alles im Detail berichten, müßten wir mindestens vier Blogbeiträge pro Tag verfassen.
Ich bemühe mich, schaffe es aber nicht ganz, weil es mich dauernd nach draußen zieht.
Ein Herbststurm auf den Lofoten bringt uns im Wohnmobil um den Schlaf
Im letzten Beitrag erwähnte ich den Sturm. Laut Wettervorhersage waren es nur 9m/s, die Böen kamen uns jedoch heftiger vor. Das Mobil bebte. Die Milch hüpfte über den Tisch, der Lärm war ohrenbetäubend. Wir parkten im Unstad am Strand, der Wind hämmerte die während der ganzen Nacht auf das wenig bis gar nicht aerodynamische Heck des Mobils.
Der Wind wehte wenigstens vom Land her, was uns die salzige Gischt vom Meer ersparte. Die Wellen schienen gar keine Chance zu haben sich aufzubauen. Sie hoben sich leicht an, der Wind drückte sie direkt wieder weg.
Fotografieren war fast gar nicht möglich. Das Tele sprang fast aus meiner Hand. Vom Strand her schmirgelte mich der Sand ab. Tagelang wehte es uns Sand in die Ohren und auf die Kopfhaut. Hier ein paar Fotos, vielleicht kannst du den Wind ein wenig spüren?
Wellen
Wellen
Wellen
Wellen haben keine Chance
Wellen haben keine Chance
Wintersturm auf den Lofoten hebt ein Haus aus der Verankerung
Und hier kann man sehen, was ein Sturm anstellen kann. Das war der Wintersturm im Jahr 2012, wie Henning erzählte. Die Hütte wurde im Kreis gedreht und dabei zerstört.
Wir haben die Aufnahmen im Nesland gemacht.
Rorbuer in Nesland
Rorbuer in Nesland
Wir haben an der Küste dort mal wieder ein Familienfoto gemacht.
Die 5 Reicherts an der Felsenküste von Nesland, Lofoten
Esra vor einer geologischen Struktur in den Felsen, Nesland, Lofoten
Henning & Lisa – Friisgården in Ramberg
Durch einen netten Zufall bin ich, als wir in Hov weilten, auf Hennings Webpage gelandet. Kurzentschlossen schrieb ich ihm eine Email. Ein deutscher Auswanderer, der auf den Lofoten gerade dabei ist, ein historisches Gästehaus zu übernehmen – das fand ich hochinteressant.
In der Email hatte ich unsere norwegische Telefonnummer, Henning nutzte diese und rief innerhalb weniger Minuten zurück. Reden ist doch noch viel besser als scheiben.
Ein Treffen ist natürlich das Beste, doch da das Gästehaus ein ganzes Stück weiter im Süden in Ramberg lag, verschoben wir das auf später.
Friisgården in Ramberg
Henning & Lisa im Friisgården
Die Leseecke im Friisgården
Henning, Lisa, Esra und Gabi vor dem Gästehaus
Henning ist seit dreieinhalb Jahren in Norwegen. In Tromsø traf er auf Lisa, die beiden sind nun ein Paar, bald werden sie eine Familie sein. Sie wohnen auf ihrem Bauernhof in Skjelfjord, den sie vor kurzem gekauft haben. Die beiden haben gerade das Friisgarden-Haus, das älteste Haus in Ramberg, übernommen. Dort trafen wir sie an einem sonnigen, aber sehr windigen Tag.
Wir quatschten, hatten plötzlich super gute Ideen, redeten noch mehr und wurden schließlich zum Essen auf den Bauernhof eingeladen. Nach Wochen im Wohnmobil hört sich eine solche Einladung nochmal besser an. Wir nickten im Einklang und fuhren den Zweien bis zu ihrem gelben Haus am Fjord hinterher.
Der Wind rüttelte immer noch heftig am Mobil, wir schauten es uns gemütlich von der warmen Stube aus der Ferne an. (Leider bin im im Trubel der Reiseerlebnisse noch nicht dazu gekommen, zu berichten, wie sehr wir die ganze Zeit im Sturm gelitten hatten… Kommt noch!)
Hier die Webpage zum Friisgården.
Ramberg
Im Fjord
Wrack
Strand in Ramberg
Ramberg Strand und Wolke
Henning kocht
Lecker Lofotenfisch
Henning kochte super lecker. Frittierten Bacalao gab’s als Vorspeise, dann Hackfleischbällchen und Reis als Hauptspeise. Ah, das war gut. Im weiteren Gespräch staunten wir gar nicht schlecht, als wir Hennings Lebensgeschichte hörten. Denn er ist in Sachen Fotografie und Film kein unbeschriebenes Blatt. Henning hat Fotografie studiert, nach ein paar Jahren Modefotografie schwenkte er um auf Fotoreporter in Krisengebieten, bevor er fürs Fernsehen Reportagen filmte. So ist er viel in der Welt herumgekommen, hat sich aber jetzt für ein weniger nervenaufreibendes Leben hier auf den Lofoten entschieden. Lisa, seine bessere Hälfte, kommt aus Alta, im „richtigen“ Norden Norwegens. Sie ist mit dem Nordlicht aufgewachsen. „Habt Ihr dem Nordlicht mal mit einem weissen Tuch gewunken? Nein? Macht es auch besser nicht, dann holt es Euch!“. Das sind die Geschichten, mit denen norwegische Kinder aufwachsen. Lisa erstaunte uns auch mit haarstäubenden Stories von Schneemobiltouren, die sie in ihrer Kindheit unternommen hatte. Bei einer brach sie in einem Bach ein, das Schneemobil schwebte drohend über ihr. Es hing nur noch an einem Ast.
Wir übernachteten vor der Tür am Fjord. Der Wind rüttelete wieder die ganze Nacht, allerdings nicht mehr so heftig wie zuvor :-)
Wir verabschiedeten uns vorerst, werden aber in naher Zukunft hoffentlich gemeinsame Projekte unternehmen! Danke Henning & Lisa, das war sehr nett Euch kennenzulernen!
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Die Bucht bei Kvalvika – ein ungewöhnliches Winterquartier!
Wandern zur Hobbit Hütte, Kvalvika, Lofoten
Wanderung zum Kvalvika Strand
Der Kvalvika-Strand liegt nicht gerade in direkter Nachbarschaft mit der Zivilisation – er ist von typisch-lofotischen, rauen Bergen eingekesselt, und man muss über eine Stunde lang durch steiniges Gelände wandern, um von der nächstgelegen Straße dort hinzukommen.
Zwei Surfer lebten 9 Monate am Strand
Der „Wanderpfad“ ist nur sehr gelegentlich als solcher erkennbar, meistens geht es quer über Geröllhaufen, durch Schlammlöcher oder Wälder. Aber, alles ist gut markiert und über die matschigsten Stellen gab es gar Holzbretter. Das klingt also nicht gerade nach einem besonders geeigneten Ort, um den Winter – sogar einen ganzen – zu verbringen. Genau das haben aber die beiden jungen Norweger, Inge Wegge and Jørn Nyseth Ranum, vor zwei Jahren getan. Sie haben sich eine Hütte aus Treibholz, PET-Flaschen und anderem Strandgut gebaut, mit einem Ofen drin, der in seiner vorherigen Inkarnation als Ölfass am Strand verrostet ist, und haben es sich darin gemütlich gemacht. Geplant war ein relativ kurzer Aufenthalt, vielleicht zwei oder drei Wochen, am Ende wurden daraus neun Monate.
Leben ohne Geld
Ihre Nahrung holten sie aus den Müllcontaintern des nächstgelegenen Supermarks (wobei der Ausdruck „nächstgelegen“ relativ ist… immerhin mussten sie dazu eine stundenlange Wanderung durch Schnee und Eis auf sich nehmen) Es ist recht unbedenklich, die Container auszuräumen, da sie Supermärkte ihre Sachen, manche schon eine ganze Weile vor dem Ablaufdatum, wegschmeißen, und die Erlaubnis dazu hatten sie auch. Einmal haben sie sich wochenlang von Wackelpudding ernährt, weil sie davon eine große Palette gefunden hatten…
Ein Blogbeitrag über die beiden Surfer
Die beiden hatten weder Uhr noch Kalender mit – sie schliefen wenn sie müde waren, machten Feuer wenn es kalt war und surften, wann immer die Zeit gut dafür war. Ein Neoprenanzug und ein Surfbrett liegen, wie alles andere auch, immer noch für zukünftige Besucher bereit.
Wanderung zur Buch von Kvalvika
Wir hatten diese schön verrückte Geschichte von Henning und Lisa (über diese Beiden später mehr…) erzählt bekommen, zusammen mit einer Wegbeschreibung, also stapften wir am nächsten Tag los und zogen über den kleinen Bergrücken, um die Hütte und den Strand zu suchen. Die Wanderung war zwar ein wenig anstrengend was aber vor allem am Wind und der Wärme lag, die sich nicht gut kombinieren!
Es war einfach toll; die Landschaft um uns herum sah prächtig aus. Die herbstlichen Bäume und die Aussicht auf die Fjorde und alles.
Als wir den Strand schließlich erreichten, sahen wir ziemlich schnell, dass die beiden Überlebenskünstler wohl nicht lange nach Baumaterial gesucht haben mussten – alles, was irgendwie schwimmen kann, scheint vom Meer hier abgeladen zu werden. In jeder Ecke lagen große Haufen aus Treibholz, alten Ölfässern, Bojen, Kisten und Tonnenweise Plastikmüll.
Wie uns Henning erzählte, wird der Müll an manchen Stränden wohl zusammengesammelt und dann von einem Helikopter abgeholt. Sogar zwei Walknochen lagen im Sand herum und disintegrierten sich langsam.
Die beiden Surfer filmten ihr Abenteuer – schau bei Youtube nach.
Wir treffen den deutschen Wanderer Heiko am Strand von Kvalvika
Die Reicherts in der Hobbit Hütte von Kvalvika, Lofoten
Einrichtung der wunderschönen Hütte von Kvalvika, Lofoten
Detail in der Hütte von Kvalvika, Lofoten
Blick von der Hütte nach draußen, Kvalvika, Lofoten
Einrichtung der Hütte von Kvalvika, Lofoten
Der Wanderer Heiko kurz vor seinem 1000 km
Wir liefen ein wenig auf dem weitläufigen Strand herum, der Sand flog uns mit den Böen nicht nur um, sondern auch in die Ohren. Nach einer Weile gesellten wir uns zu dem einzigen anderen Besucher, der auch gerade dort war; ein freundlichter, bartbehangener Wanderer mit einem mörderisch großen Rucksack. Wir setzten uns das schwere Ding probehalber auf, und waren sehr froh darüber nicht damit über den Hügel laufen zu müssen. Wir quasselten ein wenig in Englisch bis wir merkten, dass er auch aus Deutschland kam. Sein Name ist Heiko. Er sei schon seit fast 100 Tagen zu Fuß unterwegs, und bald dürfte der eintausendste Kilometer anstehen, erzählte er… Respekt!
Suche nach der Hütte am Strand von Kvalvika
Er hatte vor gleich sein Zelt aufzubauen, bis wir ihm von der Hütte erzählten, die hier irgendwo sein musste. Und da eine Hütte im heftigen, wilden Wind gemütlicher ist als ein Zelt, gesellte er sich zu uns und wir machten uns zusammen auf die Suche. Es dauerte nicht lange, da wurden wir fündig. Das kleine Bauwerk war hinter einen großen Felsen geklemmt, hatte eine runde Tür im Hobbit-Stil, welche sich bei näherer Betrachtung als Fassdeckel herausstellte, und einige Fenster, die sich als Salatschüsseln und Waschmaschinentüren entpuppten. Die Einrichtung war auch liebevoll aus allem Möglichen (und Unmöglichen!) zusammengezimmert. Es stand noch Kaffee im Regal, die Wand ist von Bildern des Königs und der Königin geziert, und es liegen überall kleine Gegenstände herum, die von dankbaren Besuchern zurückgelassen worden waren.
Wir verbrachten noch einige Zeit am Strand, plauderten mit Heiko und machten Bilder, aber da es langsam dunkel wurde, mussten wir uns irgendwann auf den Rückweg machen. Wieder dauerte es eine Stunde, bis wir über den steinigen Pass waren, aber die Bucht und die Aussicht war den Weg definitiv wert gewesen!
Wandern zur Hobbit Hütte, Kvalvika, Lofoten
Wandern zur Hobbit Hütte, Kvalvika, Lofoten
Herbstliche Farben in der Bucht von Kvalvika, Lofoten
Auf der Wanderung zur Bucht von Kvalvika, Lofoten
Auf der Wanderung zur Bucht von Kvalvika, Lofoten
Der Blick von der anderen Seite
Der Strand, der Berg, das Licht – Kvalvika, Lofoten
Strand von Kvalvika, Lofoten
Kvalvika, Lofoten, Norwegen
Auf den Wanderpfad zur Bucht von Kvalvika, Lofoten
Am Strand von Kvalvika, Lofoten
Übersichtsseite Norwegenreise 2013
Zwei Spanier im Norden – Rodrigo und Cristina
Cristina und Rodrigo, das spanische Pärchen, das wir 2011 während unseres Winteraufenthaltes auf den Lofoten kennengelernt hatten, arbeiten nicht mehr für das Northern Light Basecamp.
Sie haben sich selbständig gemacht und haben erst vor ein paar Wochen auf dem Marktplatz von Svolvær ihren Imbiss eröffnet: LOFOT TAPA.
Wir haben sie an einem verregneten Samstag-Nachmittag überrascht und trafen Christina mit Rodrigos Bruder an, der ihnen aushilft. Sie bieten neben Tapas auch eine wohlschmeckende Fischsuppe und Kaffee zum Aufwärmen an. Alle Zutaten stammen aus lokalen Quellen, wenn möglich ökologisch erzeugt. Wir haben die Fischsuppe probiert, sie war äußerst schmackhaft, ein interessanter Mix aus lofotischen Zutaten und spanischer Zubereitung.
Christina und Rodrigo haben inzwischen geheiratet und wir wünschen ihnen viel Erfolg hier auf den Lofoten.
Cristina mit Rodrigos Bruder
Gunter und Esra beim Suppe fassen
Zutaten, Gewürze von den Lofoten
Übersichtsseite Norwegenreise 2013
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Nordlicht und Mondbogen GLEICHZEITIG!
Ein grandioser Start in den Tag
Leider war die Nacht eher trüb, kein Nordlicht weit und breit. Doch der frühe Morgen hatte es in sich. Hier die Fotos, schaut selbst:
Fredvang Panorama
Farbenfroher Morgen
Wolken und Sonnenaufgang in Fredvang
Wolken und Sonnenaufgang in Fredvang
Ist der September die beste Reisezeit?
Der September eignet sich ganz wunderbar für die Reisenden, die gerne einmal Nordlichter fotografieren möchten. Es ist noch nicht so kalt, die Finger frieren also beim Fotografieren nicht ganz so schnell ein. So hat der Nordlichtfotograf Zeit und Ruhe sich auf das Thema einzulassen.
Da Norwegen sowieso niemanden kalt läßt, kommt ein Reisender nochmalerweise mehrere Male zurück in den ruhigen Norden. Nordlicht hat unserer Erfahrung nach eine extrem hohe „Suchtgefahr“. Achtung, nach einer Septemberreise wächst die Sehnsucht nach mehr, da taucht dann plötzlich das Verlangen nach einer Winterreise auf.
Nun, der September bietet zusätzlich noch die herbstlichen Farben der Vegetation, die auch nicht zu unterschätzen sind. Und, es ist noch wunderbar möglich mit Zelt oder Wohnmobil zu reisen.
Habe ich Euch überzeugt?
Noch nicht….
Felsen in Utakleiv
Gibt es Nordlicht und Regenbogen (Mondbogen) gleichzeitig?
Gestern standen wir am Strand von Utakleiv. Es stürmte, es regnete leicht, der Himmel war verhangen. Richtig kalt war es nicht, doch der Sturm kriecht nach mehrern Stunden schon unter die Klamotten und direkt auf die Haut und steckt einem irgenwann sogar wie Eiskristalle in den Knochen. Das hat uns gestern aber nicht daran gehindert, draußen zu bleiben. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Wir hatten einen belgischen Reisenden getroffen, der im Zelt übernachtete, und tranken gerade gemeinsam einen heißen Tee und ein Gläschen Rotwein. Ich checkte trotz leichtem Nieselregen regelmäßig den Himmel, und bereits früh zeigte sich ein grüner Schimmer, der unser angeregtes Gespräch abrupt stoppte. Kaum hatten wir unsere Stative aus dem Wohnmobil gezerrt, das war der Schimmer schon wieder weg.
Der Mond war aufgegangen und schien hell hinter den Wolken, die Wellen rauschten im Dunkel der Nacht, wir fingen einfach damit an, einen guten Standort zu suchen.
Plötzlich war das Leuchten wieder da. Gunter faselte irgend etwas von einem Regenbogen! Hä? mitten in der Nacht? Der Mond schien schräg hinter dem Berg hervor, wir standen im Mondlichtschatten. Da der leichte Nieselregen in der Luft hing, bildete sich ein Regenbogen und gleichzeitig obendrüber ein Nordlichtbogen. WIE GENIAL IST DAS DENN?!
Nordlicht in mondheller Nacht
Polarlicht und Mondbogen, Utakleiv, Lofoten, Norwegen
Nordlicht und Mondbogen, Utakleiv, Lofoten, Norwegen
Nordlicht und Regenbogen
Aurora borealis in Utakleiv
Immer wieder flackert das Polarlicht auf
Jedes Mal, wenn wir dachten, jetzt haben wir das perfekte Bild, und zurück zu den windgeschützten Fahrzeugen machen wollten, flackerte das Polarlichtlicht wieder von Neuem auf. Der kalte Wind zeigte seine zermürbende Wirkung, wir waren durchgefroren und wärmten uns gemeinsam im Freien mit einem heißen Tee.
Ich war bereits 16 Stunden auf den Beinen und mit der Kamera unterwegs, ich war hundemüde. Der Wecker sollte uns zwei Stunden später wecken, um nichts zu verpassen, doch wir verschliefen das Klingeln. Auch der Sturm, der unablässig laut fauchend um das Mobil wehte, schaffte es nicht, uns aus den Betten zu scheuchen. Am nächsten Morgen war ich wieder um kurz nach 7:00 wieder unterwegs….
Es ist einfach genial hier im September!
Polarlicht in schwedisch Lappland – Roadtrip durch den Winter
Nordlicht… wie funktioniert das eigentlich genau? – von Esra
Das Polarlicht ist eines dieser Phänomene, deren Funktionsweisen sich nicht einmal ansatzweise durch reine Beobachtung erschließen lassen – und die daher einen erstklassigen Nährboden für wilde und einfallsreiche Spekulationen bieten. Und seien wir mal ehrlich, man kann es den Leuten vergangener Jahrhunderte beim besten Willen nicht übel nehmen, dass sie beim Versuch, dieses mysteriöse Leuchten zu erklären, die lustigsten Theorien aufstellten. Mal waren irgendwelche Götter schuld, wenn der Schnee der Arktis bunt beleuchtet wurde, mal waren es Geister, oder auch gerne die Walküren, die nach einer ordentlichen Keilerei die Gefallenen einsammelten. Wer aber auch immer dafür verantwortlich war, als ein gutes Zeichen wurde das Leuchten im Mittelalter generell nicht gesehen – meistens interpretierten es die abergläubischen Gelehrten als Vorbote für irgendein finsteres Unheil, und ganze Armeen hatten vor einer großen Schlacht richtig Bammel, wenn sie vorher einen Kometen oder das Nordlicht gesehen hatten.
Als man dann irgendwann im Laufe des 18. Jahrhunderts eine wissenschaftlichere Denkweise erlangt hatte, fing das ganze Spekulieren von vorne an, diesmal in die andere Richtung; jetzt reflektierten irgendwelche Eiskristalle in der Luft das Sonnenlicht, oder ominöse Gase traten aus dem Erdinneren aus und brachten die Luft zum Leuchten. Genau wissen konnte es ja niemand, da sich die primitiven Messinstrumente nun mal nicht in den oberen Atmosphärenschichten anbringen ließen. Erst im Jahre 1867 kam Ångström der Sache langsam näher, als er das zeigen konnte, dass es sich bei dem Polarlicht um selbstleuchtenden Gas handelte. Noch einmal knapp 30 Jahre später traf dann der norwegische Physiker Birkeland den Nagel auf den Kopf, als er die Behauptung aufstellte, dass geladene Teilchen von der Sonne diese Reaktionen auslösten. Auf allgemeine Begeisterung traf seine Theorie allerdings vorerst nicht, und sie konnte erst 1959 von einer fliegenden Blechkugel bestätigt werden, die von den Sowjets auf den Namen „Lunik 1“ getauft worden war, und die ihre Kreise in der Umlaufbahn unseres Planten zog.
Mittlerweile weiß man ziemlich genau, wie das Nordlicht zustande kommt (auch wenn es immer noch einige offene Fragen gibt).
Die Sonne speit rund um die Uhr Wolken von geladen Teilchen in jede Richtung des Kosmos aus; dieser Vorgang ist allgemein als Sonnen-Sturm oder -Eruption bekannt. Wenn solche Teilchen auf unseren Planeten treffen, werden sie von unserem eingebauten Magnetfeld in die Polarregion geleitet, was erklärt, warum man die Lichter nur dort sehen kann. Je stärker der Sturm ist, desto weniger lässt er sich allerdings von dem Magnetfeld der Erde beeinflussen, und so kommt es alle Jubeljahre auch mal vor, dass man die Lichter sogar bis Rom sehen kann.
Doch nun zum eigentlichen Vorgang: wenn einzelne geladene Teilchen wie Elektronen oder Protonen mit Sauerstoff- oder Stickstoff-Ionen zusammentreffen, kommen Reaktionen zustande, bei denen sich die Elektronenkonstellationen der Atome verändern. Die dabei freiwerdende Energie löst die Fluoreszenz aus, die schon seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert. (ein Ion selbst ist übrigens ein Atom, bei dem die Anzahl der negativ geladenen Elektronen nicht derer der positiven Protonen entspricht, was dazu führt, dass das Ion selbst eine bestimmte Ladung hat und nicht neutral ist, wie ein übliches Atom.)
Die genaue Farbe des Lichts hängt von dem Ion ab, mit dem die Partikel reagieren – wenn es sich um ein Sauerstoff-Ion in 100km handelt, kommt das grüne 08-15 Licht dabei heraus. Das selbe Ion leuchtet in 200km Höhe allerdings rot, und wenn der Sonnensturm besonders stark ist, werden auch Stickstoff-Ionen angeregt, die dann lila oder blau leuchten.
Nordlicht lässt sich übrigens auch voraussagen – man muss dazu nur die Sonne im Blick halten.Wenn sich eine Wolke an Teilchen zu uns auf den Weg macht, sollte man zwei bis vier Tage später den Himmel im Blick halten; so lange brauchen die Teilchen nämlich für die 150 Millionen Kilometer, die zwischen der Erde und der Sonne liegen. Die Teilchen müssen aber auch das Erdmagnetfeld treffen, in vier Tagen ist die Erde auch wieder 10 Millionen Kilometer weiter auf ihrem Weg um die Sonne gewandert.
Wenn man wirklich außerordentliches Glück hat, kann es auch vorkommen, dass man das Nordlicht zu hören bekommt. Ich hatte bisher einmal das Vergnügen; vor sieben Jahren war ich mit Gabi und ihrer Mutter auf einem kurzen Trip auf die Lofoten, und eines Nachts fing die Luft, unter einem grün beleuchteten Himmel, an zu summen wie ein Sicherungskasten kurz vor dem Abgang. Der Zufall muss uns aber wirklich gerne gehabt haben – Rob, der Polarlichtforscher, hat dieses Summen in all seinen Jahren hier oben noch nicht zu Gehör bekommen.
Wir haben übrigens aktuell Fotos in einem Nordlichtkalendern:
Polarlicht 2022 bei Palazzi
Und eine Anleitung, wie man Nordlichter fotografiert gibt es hier im Blog kostenlos für die Newsletterabonennten!
Norwegenreise 2013
Dein Weg zum Nordlichtfoto, Gabi & Gunter Reichert, 164 Seiten, pdf, mit kurzen Filmen und als Hardcover Ausgabe – bei uns im Shop. Einfach auf das Buch klicken.
Die Strände von Hov, Lofoten
An den Stränden von Hov tummeln sich nicht nur Unmengen von hellen, feien Sand, sondern auch schwarze, glatte Felsen in außergewöhnlichen Formationen. Zudem ist die Sicht gen Norden ganz frei, nicht mal einer der Lofotenberge verirrte sich hierher und die Bergkette der Vesterålen ist noch in weiter Ferne.
Hov bietet sogar noch mehr. Es regnete und wir suchten Strom für das Mobil, sonst wird alles zu klamm. Auf dem Campingplatz hatten wir bereits öfters übernachtet. Ich kenne die Frau, die den Campingplatz führt. Dachte ich! Ich traf Unni direkt bei der Ankunft vor dem Campingplatz. Wir schwätzten.
Fotos des Strandes in Hov auf den Lofoten
Hov, Scheune
Strand von Hov
Typische Felsen in Hov
Licht auf dem Zaun
Strand und Häuser von Hov
Neuer Campinplatz Besitzer in Hov
Jetzt gehört der Platz ihrem Sohn, der auch den Golfplatz betreibt. Wir hatten im Winter darüber berichtet, dass dieser sich im Winter, wenn die weißen Goldbälle im Schnee nicht mehr auffindbar sind, in das Polarlightcenter verwandelt. Die Lage eignete sich recht gut, wie wir aus Erfahrung wissen. Dass die absolut freie Sicht gen Norden gar nicht nötig ist, haben wir allerdings auch erfahren. Sogar in Henningsvaer sind super Fotos möglich und die Bergkulisse macht sich wenn sie schneebedeckt ist, sogar wunderbar!
Schlaflos aber trotzdem traumhaft – Nordlichter in Hov
Zwei Spanier im hohen Norden
Islandpferde auf den Lofoten
Auf der Wiese vor dem Strand grasen Islandpferde. „Warum aber gerade Islandpferde?“ frage ich Frode Hov. „Das hier ist Wikingerland. Ich habe die Pferde wieder hierher zurück gebracht“ antwortet er mir. Etwa 1000 Hurtigruten Touristen kamen diesen Sommer zum reiten nach Hov. „Islandpferde sind für das Reiten durch das Gelände am besten geeignet“, meint Frode.
Islandpferd in Hov
Islandpferd in Hov
Islandpferd in Hov
Wir genossen zwei Tage lang die Ruhe auf dem Platz, meistens sogar ganz allein. Abends gab es Nordlichter, die wir bereits gezeigt haben, tagsüber seichte Wellen am hellen Sandstrand und Islandpferde.
Übersichtsseite Norwegenreise 2013
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