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14. Juni 2011

Nabelschnecke

Früh, schon vor Sonnenaufgang war ich am Strand unterwegs. Ich genieße die Zeit morgens sehr. Nach ein paar mediativen Aufnahmen machte fand ich diese wunderschöne Nabelschnecke in einem Gezeitenbecken. Ah, wie toll muß es im Meer aussehen, wenn all diese genialen Geschöpfe so perfekt zusammenarbeiten!

Hier ein paar Fotos:

Nabelschnecke

Nabelschnecke - habe ich so noch nie gesehen!

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08. Juni 2011

Abalonezucht in Lilia dann nach Camaret

Es war trüb und regnete wieder am Morgen. Schade, kein weiteres Bad im Meer für Amy, die sich schon so sehr drauf gefreut hatte. Wir besorgten morgens wieder das nötigste (Baguettes), vertrieben uns dann die Zeit vor dem Ile de Vierge. Leider kann man mit dem Wohnmobil nicht mehr parken, geschweige denn übernachten. Wir hielten trotzdem vor einem Haus mit geschlossenen Läden und ernteten einen bösen Blick vom Gärtner. Rausgehen war nicht, denn es regnete, stürmte und war bitterkalt.

 

In Schweden hatte ich im Internet über den Züchter, den einzigen in Frankreich, der auch Larven heranziehen kann, gelesen und hatte mir schon dort vorgenommen, da mal hinzufahren, zu fotografieren und zu fragen, wie das mit der Zucht denn geht. Per email hatte ich mit Sylvain Kontakt aufgenommen und ihm von unserem Interesse an der Abalone geschrieben. Vor zwei Jahren hatte ich ja die Möglichkeit gehabt wilde Abalones in Brignigan zu fotografieren. Das war damals ein so aufregendes Erlebnis gewesen, dass ich sogar lange darüber in einem Artikel berichtet hatte. Das große Interesse an dieser Schnecke wächst trotz allem weiter. Angefangen hatte Alles eigentlich in den USA, wo wir die Schnecke erstmals gesehen hatte. Sie sieht natürlich im Pazifik ganz anders aus. Wesentlich größer ist sie, dort können von einer Schnecke mehrere Leute satt werden. In Oregon hatte ich damals Taucher angesprochen und so kamen wir an zwei wunderschöne Schalen der Tiere. Die mußten wir etwa ein Jahr im freien aufgebahren bis sich der Geruch so langsam verzog. Dann fanden wir in Neuseeland eine weitere Art dieser Schnecke. Dort heißt sie Paua und das Permut glänzt bläulich. Sie ist etwas kleiner als die Version in den USA aber immer noch größer als die französische Schnecke, die hier L’ormeau heißt. In Neuseeland hatten wir eine Perlenzucht besucht, was wir damals hoch interessant fanden. An den Stränden dort hatte ich besonders nach Vollmond oft viele dieser wunderschönen Gehäuse gefunden. Es gibt in Neueseeland noch weitere Abalones. Kleinere, mit weißlich schillerndem Perlmut. Den Namen muß ich nochmal nachschlagen.

 

Maryvonne zeigt uns die Abalonekästen

Maryvonne zeigt uns die Abalonekästen

Ich stand also mit Sylvain in email Kontakt und hatte von meiner absoluten Begeisterung geschrieben und ihm ein paar Fotos geschickt. Jetzt, seit wir in Frankreich waren hatten wir auch schon telefoniert und ausgemacht, dass wir an diesem Tag vorbeikommen würden. Wir freuten uns alle sehr darauf.

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29. Mai 2011

Brignogan – Muscheln und Schnecken, nicht nur im Museum!

24.- 26. Mai, Brignogan

Im Museum

Im Museum

Einer unsere Lieblingsstrände überhaupt ist beim Leuchtturm Pontusval in Brignogan. In der aktuellen Terra schrieben wir, wie schon hier im Blog berichtet, einen langern Artikel über die Bretagne. Ich berichtete über unsere Freundin Odile, die wir hier im Jahr 2009 kennenlernten. Sie starb leider im letzten Jahr. Odiles Zwillingsschwester Claudine, mit der ich immer mal wieder Emails schreibe kommt aber auch immer mal wieder nach Brignogan, um hier das Meer zu genießen. Wir trafen zeitgleich ein, was für ein Zufall! Die Sonne schien, das Meer war tiefblau, die Wellen rollten herein, diesen Strand haben wir noch nicht oft bei so herrlichem Wetter erleben können. Den Fotoapparat liesen wir trotzdem erstmal in der Tasche. Liessen den Strand und das Meer auf uns wirken, besuchten Claudine, redeten mit Alan, der hier sein Boot stationiert hat. Mit den kleinen Wörterbüchern versuchen wir etwas ins Französisch rein zu kommen. Vor vielen Jahren hatten Gunter und ich einige VHS Kurse für Franzöisch besucht, die Sprache jedoch nie angewendet und somit all das mühsam gelernte wieder vergessen – in meinem Fall fast zu 100 %, leider! Trotzdem möchte ich auf Menschen zugehen, denn ohne Leute lernt man das Land nicht richtig kennen. Im Jahr 2009 hatten wir auch nette Menschen im lokalen Museum für Muscheln kennengelernt. Mit Claudine vom Museum hatte ich auch Emails ausgetauscht, was dank Google Translator sogar ganz ohne weitere Sprachkenntnisse wunderbar funktioniert:-) Da das Museum die ganze Zeit geschlossen war, blieb mir nichts anderes übrig, als zum Telefon zu greifen. Die Kommunikation ohne die Hilfe von Händen und Füßen war wenig ergiebig, doch wir packten es, uns zu verabreden. Wir planten ein Treffen abends gegen 18:00 Uhr.

 

Gunter als Gourmet

Gunter als Gourmet

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14. April 2011

Abalone (Meerohr), besonders, aber nicht nur, für die Leser von Terra!

In der aktuellen Terra (2/2011, April/Mai/Juni) könnt Ihr einen langen, 16-seitigen Artikel von mir über die Bretagne lesen. Die abgedruckten Bilder kommen extrem gut zur Geltung. Ich schreibe sehr viel über meine Lieblingsschnecke, die Abalone und über das Treffen mit Odile, doch keines der Bilder paßte in die Landschaftsbildstrecke des Magazin-Lektorats.

 

Terra Artikel über die Bretagne

Terra Artikel über die Bretagne

Aber, es gibt ja einen Blog und da ist genügend Platz. Daher stelle ich Euch jetzt mal diese faszinierende Schnecke bildlich vor.

Im Jahr 2009 waren wir 6 Monate unterwegs. Unsere Reise führte damals über Schweden, Norwegen längs durch Großbritannien nach Frankreich. Wo wir die Reise an unserem Lieblings- Strand der Bretagne, in Brignogan beendeten. Es fiel schwer, nach so langer Zeit dem Meer für viele Monate den Rücken zu kehren. Und wir weilten ausgerechnet am schönsten Fleckchen Erde im warmen früherbstlichen Sonnenwetter! Davor hatten wir die Bretagne nur in der relativen Kälte des Vorfrühlings oder Spätherbstes erleben dürfen.

Nach der Enge in England tat es sehr gut, direkt mit den Mobil an den Strand fahren zu können. Ach, wie schön, keine stundenlange Wanderung zum nächsten Strand. Kaum stand ich da, schaute über’s Meer, da wurde ich auch schon angesprochen. Das war mir in Frankreich noch nie passiert, dass mich jemand direkt ansprach, der auch Englisch konnte. Wow!  Und: Odile war Meeresbiologin! Soviel Glück! Ich bin immer voller Fragen, wenn ich am Meer unterwegs bin. Und es kam sogar noch besser. Odile hatte schon mit diese faszinierenden Schnecken, den Abalonen gearbeitet! Selten nur findet man die perlmutglitzernden Schalen in der Bretagne und noch nie hatte ich eine lebende Schnecke gefunden. Wir beschlossen sogleich, gemeinsam auf Tour zu gehen:-) Aber dazu steht ja alles ausführlich im Artikel in der Terra.

Hier also jetzt ein Foto von Odile.

 

Odile am Strand von Brignogan

Odile am Strand von Brignogan

die Schneckenbilder findet ihr hier…. Weiterlesen →