Scurdie Ness, Schottland

Scurdie Ness, Schottland

Scurdie Ness, Montrose, Schottland

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Wenn wir wieder einmal an der Ostküste Schottlands unterwegs sind, legen wir gerne einen Zwischenstopp in Montrose ein. Von den Dünen und dem Strand von Montrose schauen wir über die Mündung des River South Esk auf den schlanken, weißen Turm des Leuchtturms.

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass auch dieser 39 Meter hohe Leuchtturm von Ingenieuren der Stevenson-Familie erbaut wurde. Am 1. März 1870 ging er in Betrieb und wurde 1987 automatisiert.

Scurdie Ness ist vulkanischen Ursprungs, die Küste hinter dem Leuchtturm ist malerisch zerklüftet und bekannt für ihre Achat-Vorkommen. Diese Vulkanfelsen sind auch der Grund für die Erbauung des Leuchtturms. Denn vor der Küste lauern dicht unter der Meeresoberfläche gefährliche Riffs und Untiefen, die schon vielen Schiffen den Garaus gemacht haben.

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Entlang der Ostküste Schottlands stehen zahlreiche außergewöhnliche Leuchttürme. Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs und haben uns auf dem Campingplatz von Montrose eingecheckt. Von dort aus kann man gemütlich in das Städchen laufen und sich wunderbar am scheinbar endlos weitem Sandstrand vergnügen. Wir laufen abends und früh morgens zum Strand und schauen von dort aus zum Leuchtturm Scurdie Ness hinüber. Zwischen uns und dem Leuchtturm liegt die Mündung des Flusses Esk. Auf den Sandbänken tummelten sich Seehunde, Möwen kreischten. Der Strand ist so weitläufig, dass man sich fast so fühlt, als sei man allein. Die Strandspaziergänger verteilen sich super über diese große Fläche. Nur die Hundebesitzer treffen sich, wenn sie den glücklich spielenden Hunden folgen.

Zwei Stunden vor Sonnenuntergang verlassen wir den Campingplatz um den Leuchtturm aus der Nähe zu betrachten. In den engen Gassen bei den ehemaligen Fischerhäusern finden wir gerade so einen Parkplatz für unsere große Kiste. Dann heißt es wandern. Ein enger Privatweg führt 2-3 km weit zum Leuchtturm. Zuerst wandern wir oben auf dem asphaltierten Weg, schauen von oben auf das Wasser hinunter und freuen uns über eine Schule Delfine, die vorbeizieht.

Einige hundert Meter vor dem Leuchtturm klettern wir die steile Böschung zur felsigen Küste hinunter um Wellen und Leuchtturm zu fotografieren. In tiefer meditativer Fotografie vertieft merken wir nicht, dass es biestig kalt ist. Irgenwann erklimmen wir erschöpft den Hang und treffen dort auf ein Rentnerehepaar. Wir mutmaßen vom Akzent her, dass sie aus Neuseeland kommen. Die beiden hatten vor wenigen Jahren das Leuchtturmwärterhaus gekauft. Wie genial ist das denn?

Der Live Bericht, Montrose im Jahr 2012

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