Details in Fotos und die Freude daran

Die Möwe und der Fels, Utakleiv, Lofoten

Wir sind monatelang unterwegs, fotografieren, wandern, erleben. Zu Hause sitzen wir dann am Rechner und sichten die Fotos, wählen aus, verschicken sie an Verlage, damit sie in Kalendern und Magazinen ein großes Publikum finden. Aber: worum geht es mir eigentlich? Warum fotografiere ich? Es ist doch alles schon mal abgelichtet worden! Mir geht es um Freude und Glück. Ich fühle mich wunderbar, wenn ich am Meer stehe und fotografiere. Das können unsere Blogleser glaube ich aus den Texten ganz gut erkennen. Aber daheim am Computer habe ich auch oft Spaß, wenn ich nämlich solche kleinen Details in den Fotos entdecke. Die Lofotennächte sind im Mai durch eine extrem lange Sonnenuntergangsstimmung gerade für Fotografen ein Erlebnis. Ich fotografiere dann bis zur …
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Foto: Regen & Sonne, Litløy, Norwegen

Regen und Sonne, Litløy

Foto der Woche – Das war ein stürmischer Tag auf der kleinen Insel Litøy. Die Wolken zogen schnell über den Himmel und gaben Lücken frei, durch die die Sonne große Strahlen schickte. Die Sicht zu den Lofoten war frei und weit. Nie zuvor konnte ich bessere Sonnenstrahlen sehen wie an diesem Tag. Elena lachte als sie mich sah! Mir war das Glück ins Gesicht geschrieben. Kalt war ich, die Nase rot, die Haare zerzaust, die Finger spürte ich kaum noch. “Sowas sehen wir hier andauernd!” meint Elena. Fotografen würden sich als Voluntäre nicht eignen, die würden dauernd losrennen, wenn das Licht gut ist. Ja, das kann ich wohl verstehen! Wir sind einfach ein gutes Team  – unsere Kids waren nämlich …
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Ein “Beautyorgasm” und der Heiler Vladimir

Die Farben des schwindenden Sommers

Tor Andreas, ein Schamane aus Lappland, hatten wir vor drei Jahren im Winter kennengelernt und seither nicht mehr getroffen. Glücklicherweise ermöglichen es Facebook und Skype leicht und kostengünstig in Kontakt zu bleiben. Der schöne Olderfjord Wir besuchten Tor Andreas in seinem ruhigen Olderfjord. Mit der Kamera bewaffnet begleitete ich ihn auf seiner üblichen Route – er besucht täglich besondere “Energieorte”. Die Landschaft erstrahlte im weichen Sonnenlicht in traumhaften Herbstfarben. Das Wasser des Fjords zog sich zur Ebbe zurück und legte den grell gelben Tang frei, der mit den Blättern der Bäume um die Wette leuchtete. Beautyorgasm Wenn ich mit meiner Familie unterwegs bin bemerke ich meine Ausrufe der Begeisterung schon nicht mehr – die Vier haben sich daran gewöhnt. Ich …
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Ankunft auf dem Littleisland Lighthouse

Elena auf dem Weg zur Insel

Auf dieser Norwegenreise liegt unser Schwerpunkt auf den Leuchttürmen und auf dem Polarlicht. Bisher schafften wir es noch nicht, beide zu kombinieren. Jetzt stehen die Chancen gut! Wir sind zu Gast bei Elena, die seit dem Jahr 2006 im  Litløy Fyr – den Leuchtturm der kleinen Insel – wohnt. Allein auf einer Insel leben? Elena war seit ihrer Kindheit aufgrund der Arbeit ihres Vaters, ein Chef, mit dem touristischen Umfeld vertraut. Beruflich arbeitete sie unter anderem als Journalistin und für humanistische Organisationen, wofür sie in Krisengebieten unterwegs war. Als sie im Libanon den Meereswellen zuschaute, kam ihr die Idee, sich dort an der Küste niederzulassen. DOCH, als Norwegerin hinterfragte sie diesen Drang. “Daheim in Norwegen haben wir soviel Küste – …
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Reisende aus Polen

Sylwia, Konrad, Wojtek, Dawid

Wir berichteten bereits über einige Reisende, die wir unterwegs getroffen haben. Bärtige Wanderer vor ihrem tausendsten Kilometer, eine Fahrrad-Globetrotterin aus Kanada in ihrem fünften Jahr auf Achse, deutsche Renter, die monatelang mit dem Mobil unterwegs sind. Holländische Taucher im Süden von Norwegen…. Jetzt haben wir eine Gruppe junger lustiger Polen getroffen. Ich beobachtete die Vier bereits am Strand bei Ramberg, als sie großen Spaß im Sandsturm hatten. Da rollten sie ungeachtet der widrigen Wetterbedingungen, gut gelaunt einen riesigen Treibholzstamm über den Strand. In Haukeland standen unsere Fahrzeuge nebeneinander. Unser großer Flair und deren kleiner VW Bus. Ich quatsche die jungen Leute an. Im Fenster des Busses stand gut lesbar “Nordkapp”, die Männer lagen in den Betten, in Bücher vertieft. “Ja, …
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Sturm aber wenig Wellen – eine laute Nacht in Unstad

Rorbuer in Nesland

Bei uns überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse. Wir treffen interessante Menschen – Reisende, Auswanderer, Norweger – sehen unglaublich viel, fotografieren tolle Naturphänomene und würden wir über alles im Detail berichten, müßten wir mindestens vier Blogbeiträge pro Tag verfassen. Ich bemühe mich, schaffe es aber nicht ganz, weil es mich dauernd nach draußen zieht. Im letzten Beitrag erwähnte ich den Sturm. Laut Wettervorhersage waren es nur 9m/s, die Böen kamen uns jedoch heftiger vor. Das Mobil bebte. Die Milch sprang über den Tisch, der Lärm war ohrenbetäubend. Wir parkten im Unstad am Strand, der Wind hämmerte die ganze Nacht über auf das wenig bis gar nicht aerodynamische Heck des Mobils. Der Wind wehte wenigstens vom Land her, was uns die …
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Henning & Lisa – Friisgården in Ramberg

Friisgården in Ramberg

Durch einen netten Zufall bin ich, als wir in Hov weilten, auf  Hennings Webpage gelandet. Kurzentschlossen schrieb ich ihm eine Email. Ein deutscher Auswanderer, der auf den Lofoten gerade dabei ist, ein historisches Gästehaus zu übernehmen – das fand ich hochinteressant. In der Email hatte ich unsere norwegische Telefonnummer, Henning nutzte diese und rief innerhalb weniger Minuten zurück. Reden ist doch noch viel besser als scheiben. Ein Treffen ist natürlich das Beste, doch da das Gästehaus ein ganzes Stück weiter im Süden in Ramberg lag, verschoben wir das auf später. Friisgården in Ramberg Henning ist seit dreieinhalb Jahren in Norwegen. In Tromsø traf er auf Lisa, die beiden sind nun ein Paar, bald werden sie eine Familie sein.  Sie wohnen …
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Die Bucht bei Kvalvika – ein ungewöhnliches Winterquartier!

Die Hütte von innen - seht ihr den König und die Königin?

Der Kvalvika-Strand liegt nicht gerade in direkter Nachbarschaft mit der Zivilisation – er ist von typisch-lofotischen, rauen Bergen eingekesselt, und man muss über eine Stunde lang durch steiniges Gelände wandern, um von der nächstgelegen Straße dort hinzukommen. Wanderpfad zur Bucht von Kvalvika – zwei Surfer leben 9 Monate am Strand Der „Wanderpfad“ ist nur sehr gelegentlich als solcher erkennbar, meistens geht es quer über Geröllhaufen, durch Schlammlöcher oder Wälder Aber, alles ist gut markiert und über die matschigsten Stellen gab es gar Holzbretter. Das klingt also nicht gerade nach einem besonders geeigneten Ort, um den Winter -sogar einen ganzen –  zu verbringen. Genau das haben aber die beiden jungen Norweger, Inge Wegge and Jørn Nyseth Ranum, vor zwei Jahren getan. Sie …
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Zwei Spanier im Norden – Rodrigo und Cristina

Gunter und Esra beim Suppe fassen

Cristina und Rodrigo, das spanische Pärchen, das wir 2011 während unseres Winteraufenthaltes auf den Lofoten kennengelernt hatten, arbeiten nicht mehr für das Northern Light Basecamp. Sie haben sich selbständig gemacht und haben erst vor ein paar Wochen auf dem Marktplatz von Svolvær ihren Imbiss eröffnet: LOFOT TAPA. Wir haben sie an einem verregneten Samstag-Nachmittag überrascht und trafen Christina mit Rodrigos Bruder an, der ihnen aushilft. Sie bieten neben Tapas auch eine wohlschmeckende Fischsuppe und Kaffee zum Aufwärmen an. Alle Zutaten stammen aus lokalen Quellen, wenn möglich ökologisch erzeugt. Wir haben die Fischsuppe probiert, sie war äußerst schmackhaft, ein interessanter Mix aus lofotischen Zutaten und spanischer Zubereitung. Christina und Rodrigo haben inzwischen geheiratet und wir wünschen ihnen viel Erfolg hier auf …
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Nordlicht und Regenbogen GLEICHZEITIG!

Nordlicht und Regenbogen

Ein grandioser Start in den Tag Leider war die Nacht eher trüb, kein Nordlicht weit und breit. Doch der frühe Morgen hatte es in sich. Hier die Fotos, schaut selbst:   Ist der September die beste Reisezeit? Der September eignet sich ganz wunderbar für die Reisenden, die gerne einmal Nordlichter fotografieren möchten. Es ist noch nicht so kalt, die Finger frieren also beim Fotografieren nicht ganz so schnell ein. So hat der Nordlichtfotograf Zeit und Ruhe sich auf das Thema einzulassen. Da Norwegen sowieso niemanden kalt läßt, kommt ein Reisender nochmalerweise mehrere Male zurück in den ruhigen Norden. Nordlicht hat unserer Erfahrung nach eine extrem hohe “Suchtgefahr”. Achtung, nach einer Septemberreise wächst die Sehnsucht nach mehr, da taucht dann plötzlich …
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