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Cléder, Plage des Amiets und Plage de Kervaliou – Traumstrände der Bretagne

Plage des Amiets, Cleder

Plage des Amiets, Cleder

Der Küstenabschnitt bei Cléder und Plouescat, westlich von Roscoff, musst du unbedingt mal besuchen. Hier waren wir schon mehrmals in der Vergangenheit aber immer nur kurz, weil es geregnet hatte und die Campingplätze im Herbst geschlossen sind.

Sturm in Cléder (Kerfissien)

Jetzt im Frühsommer, wollen wir mehr Zeit investieren für die Erkundung, vor allem im Bezug auf Fotolocations. Wir hoffen, dass diesmal das Wetter hält. Wir wechseln mehrfach unseren Übernachtungsplatz. Vom Camping Car Park, der direkt neben dem noch geschlossenen Camping Municipal bei Cléder angelegt wurde, zum Campingplatz Roguennic, der weiter westlich liegt, bis zum Parkplatz an der Yacht- und Segelschule. Insgesamt lassen wir uns eine Woche Zeit und lernen während des Aufenthalts auch tolle Leute kennen. Eine Bekanntschaft führt sogar dazu, dass ich auf einer kleinen Insel strande und beinahe in kurzen Hosen bei Kälte im Freien übernachten muss. Dazu aber mehr im nächsten Blogbeitrag.

 

Cleder im Regenwetter

Cleder im Regenwetter

 

Felsenküste Plage des Amiets, Cleder

Felsenküste am Plage des Amiets, Cleder

 

Mitte Mai ist es hier am Ende der Welt noch ziemlich einsam. Wir sehen nur wenige Menschen auf den weiten Stränden.
Die Küste ist eine schier unendliche Abfolge von Stränden mit feinem weißen Sand und ins Meer ragenden Felszungen, die zum Teil nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen sind. Kleine Häfen, in denen die Boote bei Ebbe auf dem Sand liegen, strategisch gut verteilte Granitbrocken und malerisch gelegene Zöllnerhäuschen, die sich hinter aufgetürmten Granitformationen verstecken, vervollständigen das Bild.

Die beiden Zöllnerhäuschen Corps de Garde Lavillo und Maison de Garde des Amiets

Unser Lieblingsstrand ist der Plage des Amiets. Landeinwärts von feinsandigen Dünen begrenzt, zieht er sich in einer schier endlosen Kurve die Küste entlang.

Im Osten endet er an einer ausgedehnten Felsenlandschaft, in der sich das Maison de Garde des Amiets versteckt. Am westlichen Ende steht das Corps de Garde Lavillo auf einer dicht bewachsenen Landzunge, drohend überragt von einem massiven Granitklotz.
Der Wachposten von Lavillo wurde zwischen 1730 und 1740 auf Empfehlung von Marschall Vauban erbaut. Hinter den Felsen versteckt, ist von See aus von Schmugglern und Piraten schwer bis gar nicht zu entdecken. Auch wir müssen genau hinsehen, um das Hüttchen inmitten der Felsen zu entdecken, und ohne einen Tipp hätten wir es auch leicht übersehen.
Auch das 1742 erbaute Maison de Garde des Amiets ist ein Teil der im 17. Jahrhundert von Vauban entwickelten Verteidigungsstrategie. Anfangs diente es militärischen Zwecken, später als Zöllnerunterstand.

Wenn es nicht gerade Nacht ist und oder regnet, ist die Lichtqualität an diesem besonderen Strand der Bretagne geradezu überirdisch. Stundenlang können wir hier Strand, Felsen und die Meereswellen beobachten, wie sie im Wechsel der Tages- und Meeresgezeiten fließend ihr Erscheinungsbild ändern. Den akustischen Rahmen bilden das Rauschen der Wellen, das Schreien der Möwen und das Säuseln des Windes. Das ist absolute Natur pur.
Fotografen finden hier so viele Motive, dass es für mich schwierig ist, auch nur eine Mittagspause einzulegen. In der mittäglichen Sonne strahlt das Meer nämlich in diesem besonderen Türkisblau, welches an die Karibik erinnert. Und selbst im Regenwetter bietet dieser Strand bei Cleder  noch atemberaubende  Motive mit schweren Wolken.

 

Corps de Garde Lavillo

Corps de Garde Lavillo, Cleder

Langzeitbelichtung des Corps de Garde Lavillo am Abend, Cleder

Galerie des Corps de Garde Lavillo – Fotos von Abends und morgens

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Fotos des Maison de Garde des Amiets

Maison de Garde des Amiets

Maison de Garde des Amiets

 

Galerie – weitere Fotos des Maison de Garde des Amiets

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Selbst wenn wir nur Urlaub machen würden, könnten wir hier problemlos einige Wochen verbringen, ohne dass es uns langweilig werden würde.

Aber wir fotografieren und sind damit schwer beschäftigt.

Folgende Fotomotive findest du in Cleder:

  1. Strandlandschaften – je nach Wetter immer wieder neu und spannend
  2. Tang – nach einem Sturm findest du viele Motive
  3. Zöllnerhäuschen zu beiden Seiten – zwei wunderschöne in Fels eingebettete Häuschen bieten unglaublich viele Fotomöglichkeiten
  4. kleiner Hafen – schön bei Sonnenaufgang und im Sturm
  5. Felsen – Am Sandstrand ideal verteilt, herrliche Motive bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit
  6. Surfer
  7. Wellen – herrlich, wie die Wellen rollen und du sogar in sie hineinschauen kannst
  8. Sonnenauf- und Sonnenuntergang – da der Strand von Ost nach West verläuft und so vielfältig ist
  9. Boote – je nach Lichtstimmung tolle Motive
  10. Blumen, Insekten – wenn der Wind mal nachlässt

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Alleinstehender Fels am Plage des Amiets

Alleinstehende Felsgruppe am Plage des Amiets

 

Access Plage, Plage des Amiets

Access Plage, Plage des Amiets

 

Küstenlandschaft, Plage des Amiets

Dünenlandschaft des Plage des Amiets

 

Boot am Plage des Amiets

Boot am Plage des Amiets

Plage de Kervaliou

Wir übernachten auf dem Stellplatz des Camping Car Park, der liegt direkt hinter den Dünen des Kervaliou Strandes. Am nächsten Morgen laufen wir Richtung Plage des Amiets und finden dort sehr viele Fotomotive im besten Licht.

Plage de Kervaliou, Cleder

Plage de Kervaliou, Cléder

 

Plage de Kervaliou, Cleder

Plage de Kervaliou, Cléder

 

Boote am Plage de Kervaliou, Cleder

Boote im Hafen am Plage de Kervaliou, Cléder

 

Fischer früh morgens am Plage de Kervaliou, Cleder

Fischer früh morgens am Plage de Kervaliou, Cléder

So sieht der Strand bei Sturm aus

Im Oktober 2019 erlebten wir in Cléder einen Sturm. Da zeigt sich der Strand von einer ganz anderen Seite.

Sturm in Cléder

Sturm in Cléder

 

Sturm in Cléder

Sturm in Cléder

 

Fotogalerie Cléder

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Makrofotos am Plage des Amiets

An der Küste ist es nicht einfach, gute Makros zu fotografieren. Das liegt in erster Linie am Wind. Die seltenen windstillen Momente müssen wir unbedingt nutzen und drauf hoffen, dass dann auch das Licht passt. Den Tang am Strand können wir fast jederzeit fotografieren. Er ist so schwer, dass der Wind da keine Bewegung hineinbringt.

Wellenfotografie am Plage des Amiets

Wegen der Landzunge zu den Felsen am Strand ist es möglich, bei guten Wellenbedingungen in die rollenden Wellen hinein zu fotografieren. Solche Bedingungen gibt es nur an sehr wenigen Stränden. Gehe bei der Wellenfotografie auch an sonnigen Tagen mit der ISO hoch, denn dafür brauchst  du dringend kurze Belichtungszeiten.

Wellen am Plage des Amiets

Wellen am Plage des Amiets – EXIF Daten: 1/1600 Sek, F 13, ISO 1600

 

Wellen am Plage des Amiets

Wellen am Plage des Amiets – hier die EXIF Daten: 1/1250 sek, f 13, ISO 1250

 

Wellen am Plage des Amiets

Wellen am Plage des Amiets – hier die EXIF Daten: 1/1250 sek, f 13, ISO 1250

 

Wellen am Plage des Amiets

Wellen am Plage des Amiets im Hintergrund siehst du den Leuchtturm auf der Ile de Batz

 

Sieben Tipps für scharfe Wellenfotos

Leute kennenlernen – Frank, der Surfer

Irgendwie schaffe ich es ja doch, mal einen Kaffee zu trinken. Gerade als meine Tasse dampfend auf dem Herd steht, parkt neben unserem Wohnmobil ein Auto mit Kitesurfbrett. Aber nicht so ein normales Brett, sondern eins mit einer „Verlängerung“ mit Flügeln unten dran. Das sieht in Aktion aus, als flögen die Surfer über das Wasser ohne wirklich Kontakt damit zu haben. Neugierig wie ich es bin und mit der Frage im Kopf, wie das funktioniert, lasse ich lieber meinen Kaffee kalt werden, als den Surfer weiterziehen zu lassen, ohne meine Fragen beantwortet zu bekommen. Und ich habe Glück. Der bretonische Fischer Frank spricht Englisch.
Er erreicht beim Surfen mit diesem sogenannten Kitefoil wesentlich höhere Geschwindigkeiten als mit einem normalen Kitesurfbrett. Diese spezielle Konstuktion, die das Surfbrett über das Wasser hebt, nennt sich Hydrofoil. Diese Boards können auch mit wesentlich weniger Wind „fliegen“ als die üblichen.
Meine Frage nach der Gefahr, sich so auf dem Wasser bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h die Knochen zu brechen, beantwortet Frank mit einer Geste: er zieht die Arme angespannt angewinkelt nach oben an den Körper und spannt alle Muskeln bretthart an. Nur dann könne er gefahrlos bei 60km/h fallen und sich auf der Wasseroberfläche abrollen.
Ich beobachte ihn mit der Canon R6 und dem 100-400 mm Objektiv, aber Frank ist auf seinem Brett so schnell, dass selbst 400mm bei weitem nicht ausreichen, um ihn auf seinem Ritt weit aufs Meer hinaus formatfüllend zu verfolgen.
Frank ist mehr als drei Stunden auf dem Wasser und als er zurückkommt, koche ich dem sichtbar vor Erschöpfung zitternden Surfer einen heißen Kaffee, und wir unterhalten uns im warmen Mobil.
Ja, und im Laufe des Gespräches kommt es dazu, dass wir uns für den nächsten Tag in Carantec verabreden, um zwei besondere Leuchttürme zu besuchen.

Eine Abfahrt mit Verzögerung – bei jedem Wetter schön, Plage des Amiets

Nach ein paar Tagen ziehen wir weiter. Nach einem kurzen Abstecher nach Roscoff und nach Carantec fahren wir wieder am Plage des Amiets vorbei. Doch unser Wohnmobil macht da nicht mit. Am Horizont hängen schwere dunkle Wolken, das Licht ist absolut dramatisch und unser Fahrzeug zieht schnurstracks wieder Richtung Küste und Strand. Keine Chance.

Auf dem Parkplatz an der Surf- und Segelschule angekommen, springen wir schnell raus, Gabi runter zum Strand, Gunter rüber zum Zöllnerhäuschen, und wir fangen mit unseren Kameras die Gewitterstimmung ein, so lange sie anhält. Zurück am Parkplatz, kommen wir mit hier parkenden Wohnmobilisten ins Gespräch und verstehen uns gleich gut. Ralf und Nanni sind hier mit ihrem blonden Labrador Paul auf Urlaub. In den folgenden Wochen verabreden wir uns öfters auf Womo-Stellplätzen und Labrador Paul wird immer wieder zu meinem Fotomotiv.

Gewitterwolken Plage des Amiets

Gewitterwolken Plage des Amiets

 

Regenwetter am Plage des Amiets, Cleder

Regenwetter am Plage des Amiets, Cleder

 

Plage des Amiets bei Regenwetter

Plage des Amiets bei Regenwetter

 

Plage des Amiets bei Regenwetter

Plage des Amiets bei Regenwetter – Oben links stehen unsere Wohnmobile auf dem Parktplatz, der Campingplatz ist etwa in der Mitte des Fotos zu sehen.

 

Aktualisiert 14.April 2023

Dinard ist ein am Rance gelegener Badeort gegenüber von Saint Malo. Der Küstenweg vom Campingplatz Richtung Innenstadt Dinard ist einer der schönsten des GR 34.

Dinard – das „Cannes of the North“

Auf der anderen Seite der Rance-Mündung liegt das Gegenstück zu Saint Malo, Dinard. (Saint Malo – Sehenswürdigkeiten nicht nur für Fotografen) Ende des 19. Jahrhunderts erlangte Dinard als bevorzugtes Seebad der britischen Oberschicht große Bekanntheit. Aus dieser Zeit stammen auch die auf den Küstenklippen thronenden imposanten Villen und die Nobelhotels. Diesem Umstand hat der Badeort den Spitznamen „Cannes of the North“ zu verdanken. Dieser Name wiederum hat eine Reihe von Berühmtheiten angezogen: Winston Churchill, Oscar Wilde, Alfred Hitchcock, Pablo Picasso, Claude Debussy und viele andere. Hier findet jeden Oktober das Festival of British Cinema statt.
Auch heute noch hängt Dinard das Flair des Mondänen, Exklusiven an. Was auch mit ein Grund ist, warum wir bisher einen Bogen um die Stadt gemacht hatten. Als Naturfotografen ist das nicht ganz unser Ding, als Reisefotografen schon eher.
Ein weiterer Grund sind die engen Straßen der Innenstadt, in denen wir uns in der Anfangszeit unserer Bretagne-Touren einmal ziemlich verfransten. Dieser Stress, da mit unserem recht großen Wohnmobil im Verkehr in den engen Gassen fast festgefahren zu sein, ließ uns die letzten Jahre in einen weiten Bogen um die Stadt herum fahren.

Idyllischer Campingplatz am Plage Port Blanc nahe Dinard

Über eine Woche haben wir schon autark gewohnt, ohne Stromanschluss, ohne externe Sanitäranlagen. Kameras und Notebooks sind stromhungrig, und unsere Solaranlage oder besser die Batterie, kommt bei dem Bedarf gehörig ins Schwitzen. Die Bordbatterien könnten mal einen Boost von einem Stromanschluss vertragen und wir sehnen uns auch nach einer richtigen Dusche. Ein Campingplatz muss her! Ich zahle die drei Euro extra für den Meerblick und bin absolut begeistert. Das sollten wir uns öfters gönnen.
Wie es kommt, dass wir zwar Ruhe gesucht haben, aber uns trotzdem die Füße platt laufen, liest du in diesem Beitrag.

Blick über die tollen Gezeitentümpel und den Campingplatz

Blick über die tollen Gezeitentümpel und den Campingplatz -Unterwasserfotos weiter unten…

 

Unser Platz mit Blick über den Strand

Unser Platz mit Blick über den Strand – an diesem Tag wurden diese beiden typischen Ferienwohnungen aufgestellt.

 

Der Blick über den Strand Port Blanc, Dinard

Der Blick über den Strand Port Blanc, Dinard

 

Küstenweg in Dinard

Küstenweg in Dinard

 

Küstenweg bei Dinard

Küstenweg bei Dinard

Der atemberaubende Küstenwanderweg GR 34 in Dinard

Jetzt haben wir aber einen meernah gelegenen, einfachen und günstigen Campingplatz an der Westseite von Dinard gefunden. Der Camping Port Blanc liegt sogar direkt an einem Strand. An dieser Stelle eine unbedingte Empfehlung für diesen Campingplatz!
Nach dem Einchecken und Einrichten holen wir uns am Boulangerie-Mobil am Eingang noch ein Baguette, und dann machen wir uns gleich auf Richtung Innenstadt. Nicht über die Gassen von Dinard, sondern über den Küstenweg, der ein Teil des bretonischen Fernwanderweges GR 34 ist. Wir denken, na dann wandern wir mal schnell nach Dinard.

Wie sich schnell herausstellt, ist die Hauptsehenswürdigkeit der Region der Küstenwanderweg. Was für eine fantastische Wanderung! Dies ist einer der schönsten Abschnitte, die wir bisher gelaufen sind und so ganz anders als die anderen Stecken, wie zum Beispiel die Cote Granit Rose. Mal laufen wir unterhalb, mal oberhalb der steilen Klippen, auf und ab und wieder ein Stück geradeaus geht es direkt am Meer entlang, meist auf den betonierten Wellenbrechern, die jeder Bucht und jedem Vorsprung folgen.

Über uns am Klippenrand hängen gefährlich randnah verspielte Villen aus der Belle Epoque-Ära, neben uns rauscht das blaue und türkise Meer und um uns herum fliegen und kreischen die Möwen. Die schroffe Fels- und Klippenlandschaft wird immer wieder mal von einem Sandstrand unterbrochen, in der Ferne machen wir einige Leuchttürme und Saint Malo aus, und Segelschiffe bilden einen herrlich weißen Kontrast zum blauen Meer.

Wir fragen uns, ob schon einige der Villen die Klippen hinuntergerutscht sind, so gewagt balancieren einige der Gebäude an der Felsenkante. Eine Villa hat sich keck so weit vorgewagt, dass sie mit Pfeilern und Bogenkonstruktionen abgesichert werden musste. Dafür hat der Besitzer wahrscheinlich den besten Blick auf die Promenade Claire de la Lune.
Dieser Weg am Meer entlang ist mit seinen vielen Windungen natürlich um Einiges länger als der Weg durch die Stadt, bietet aber unvergleichlich viel mehr Eindrücke. Gegen Ende unserer Tour blicken wir über die Rance- Flußmündung auf die Mauern von Saint Malo und dann taucht auch der Stadtstrand von Dinard auf, mit seiner Promenade du Claire du Lune, der berühmten Mondscheinpromenade.

Übrigens liegt die unsere Meinung nach schönste bretonische Stadt Dinan auch am Fluß Rance.

Küstenwanderweg in Dinard - Vorsicht während der Grand Marees

Küstenwanderweg in Dinard – Vorsicht während der Grand Marees

Natur und Kultur

Der stadtnahe Teil der Promenade am Strand in Dinard entlang ist so ein bisschen wie ein Kulturschock nach der grandiosen Natur-Erfahrung des Küstenweges. Da wirkt sie irgendwie beengt und überfüllt, touristisch. Nicht ganz so unser Fall. Wir gehen kaum in Restaurants essen, von daher reizt uns das unüberschaubare Angebot an Restaurants, Creperien, Rotisserien und Bars überhaupt nicht. Wir schauen uns trotzdem ausgiebig um, aber die teuren Villen und Luxushotels wirken irgendwie unnahbar. Etwas hinter der Promenade sieht Dinard aus wie jede andere beliebige Stadt.
An der Küste aber ist es genial zu sehen, wie nah Kultur und Natur hier verwoben sind. Jeder Tourist kann sich heraussuchen, welches Angebot er nutzen möchte. Wir sind naturliebend und finden überall an der bretonischen Küste paradiesisch schöne Meereslandschaften und reizvolle Fotomotive.

Stadtstrand in Dinard

Stadtstrand in Dinard mit Luxusvillen

 

Dinard, Villen am Strand, Bretagne

Dinard, Villen am Strand, Bretagne

 

Gezeitenschwimmbad in Dinard

Gezeitenschwimmbad in Dinard – ein Panorama aus fünf oder sechs Hochformat Fotos

 

Häuser in der Bucht, Dinard

Häuser in der Bucht, Dinard

 

Soweit die Füße tragen – Wandern in Dinard

Abends bei der Entscheidung für den Rückweg fragen wir uns: sollen wir den kurzen Weg durch die Stadt oder wieder den längeren Küstenweg nehmen? Logisch! Es wird wieder der Küstenweg. Und jetzt wird uns in der hereinbrechenden Dämmerung bewusst, wie viel länger der Küstenpfad doch ist. Jetzt ist die Landschaft in weiches Abendlicht getaucht, die Flut kommt näher und näher. Alles sieht vollkommen anders aus. Die Wanderung dauert noch länger, weil wir hier und da den Ausblick genießen und sehr viel fotografieren. Die Sonne hat sich schon längst hinter dem Horizont verkrochen, da kommen wir mit noch wachem Geist aber müden Beinen und plattgelaufenen Füßen an unserem Campingplatz an. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt.

Wir fühlen uns auf dem Campingplatz sehr wohl und haben einen Strand direkt vor der Tür. Endlich ist das Mobil nicht mehr so klamm, es reicht, die Heizung auf schwacher Stufe laufen zu lassen, um die Feuchte auszutreiben. Wir haben abends ausgiebig geduscht und dann noch die Fotoausbeute des Tages gesichert .
Am nächsten Morgen laufen wir zur Abwechslung durch die Straßen der Stadt zur Mondscheinpromenade, wir hoffen auf günstiges Licht für die städtischen Motive. Der Weg durch Dinard ist  um Längen langweiliger. Die Bäume blühen zwar, was schön anzusehen ist, aber es bleibt bei unserem Eindruck. Wir mögen die Küste und den Campingplatz lieber, Dinard ist fotografisch für uns nicht wirklich interessant, die Innenstadt wirkt irgendwie beliebig und gewöhnlich. Trotzdem sind wir froh, Dinard endlich einmal intensiver angeschaut zu haben.

Blütenpracht in Dinard

Blütenpracht in Dinard

 

Hitchcock

Hitchcock

 

Auf dem Wanderweg Richtung Dinard mit Blick nach Saint Malo

Auf dem Wanderweg Richtung Dinard mit Blick nach Saint Malo

 

Le Grand Jardin

Le Grand Jardin

Baum mit Stein – Kunst am Pointe de la Malouine in der Küstenstadt Dinard

Baum mit Stein - Pointe de la Malouine in Dinard

Baum mit Stein – Pointe de la Malouine in Dinard

 

Faszination Kunstwerk in Dinard

Faszination Kunstwerk in Dinard

 

Baum mit Stein - Pointe de la Malouine in Dinard

Baum mit Stein – Pointe de la Malouine in Dinard

Eines möchten wir noch erwähnen: Wir wandern so auf dem Wellenbrecher entlang, da taucht vor uns am Pointe de la Malouine eine seltsam anmutende Erscheinung auf. Über uns steht ein Baumgerippe, in dessen Verzweigung ein fetter Granitblock balanciert. Wir fragen uns: Wie kommt der Fels in den Baum? Und wie kann ein toter, schwacher Baum das Gewicht tragen? Ist das was natürliches?

Nein, das ist keine Laune der Natur, sondern ein Kunst-Installation, wie wir herausgefunden haben. 13 Meter hoch und 6 Tonnen schwer musste dieses Kunstwerk für die Errichtung per Last-Helikopter zur Villa Greystones geflogen werden. Das Gebilde ist von dem berühmten italienischen Künstler Giuseppe Penone geschaffen worden, dessen Vorliebe die Materialien Holz und Stein sind. Fotografisch finden wir diese Installation sehr interessant.

Die Installation steht dort anstelle einer Statue von Zinédine Zidane, dem berühmten Fußball-Nationalspieler, gegen deren Errichtung sich einige Dinarder Bürger mokiert hatten. Fussballfans wissen natürlich von der zweifelhaften Berühmtheit Zinédine Zidanes. Der mehrfach zum Weltfussballer des Jahres gewählte Superstar hatte bei der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland im Endspiel gegen Italien einen Gegenspieler per Kopfstoß schachmatt gesetzt und wurde dafür des Feldes verwiesen.

 

Dinard

Dinard – Häuser an der Küste

 

Hoch über den Klippen in Dinard

Hoch über den Klippen in Dinard

 

Goldene Wellen

Wir verbringen den Rest des zweiten Tages am Meeresufer, und abends rollen die Wellen im allerbesten Abendlicht an den Strand. Ich stehe da mit dem Teleobjektiv und freue mich nach einer so langen Zeit mich wieder der Wellenfotografie widmen zu können. Und ich bin froh, direkt so vom Meer beschenkt zu werden. Das Licht und die Wellen passen wie der Deckel auf den Topf. Einfach toll!

Fototipp: Details in Dinard am Meer

Der Himmel ist an diesem Abend wolkenlos also fotografisch langweilig . Das Licht ist für die Landschaftsfotografie zu hart, der Kontrast von Licht und Schatten sehr hoch. Gunter meint, pack die Kamera ein, das wird heute nichts mehr. ABER das Fotografieren von Details funktioniert auch bei solchen Lichtbedingungen. Gewöhnlich kannst du dafür in solchen Situationen das Teleobjektiv herausholen. Für mich als Wellenliebhaberin sind das die perfekten Bedingungen. Ich fotografiere bis die Sonne geht, dann gehe ich auch.

Goldene Wellen in Dinard

Goldene Wellen in Port Blanc

 

Die Gezeitenbecken am Strand Port Blanc

Im Jahr 2023 fotografierte ich in den Gezeitenbecken am Strand Port Blanc mit einer kleinen Unterwasserkamera. Ich entdeckte Röhrenwürmer und freute mich sehr darüber, denn solche hatte ich bisher nie in einem Gezeitenbecken gefunden. Hier Unterwasserfotos aus den Gezeitenbecken:

 

Fototipps Unterwasserfotografie in Gezeitenbecken und Häfen

Fototipps für die Wellenfotografie

Reise Empfehlungen in der Nähe

Einer der Höhepunkte dieser Reise ist ganz bestimmt Lesconil. Hier knallen bei Sturm hoch aufschäumenden Gischtwellen an die Hafenmauer. Wir können in Lesconil fantastische Wellenfotos einfangen. Es sieht zwar danach aus, als hätten wir „nur“ fünf, sechs Tage auf das Spektakel  gewartet, um ehrlich zu sein, ich lauere schon seit einigen Jahren auf so eine fantastische Gelegenheit zum Wellen fotografieren.
Klar das hat auch etwas mit Glück zu tun, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, aber ohne dem Glück kräftig nachzuhelfen, sind solche Aufnahmen nur mit sehr viel Dusel machbar.

Häuser am Meer, Lesconil

Häuser am Meer, Lesconil

Wann lohnt es sich, wo zu sein? Wellenfotos brauchen Planung!

Gabi hat sich im Vorfeld schon intensiv mit Hilfe diverser Wetter-, Surf- und Marine-Vorhersage-Seiten im Internet schlau gemacht. Folgende Faktoren müssen zusammentreffen, um dramatische Wellenfotos zu schießen:

  •  Hoher Gezeitenkoeffizient
  • Sturm oder wenigstens kräftiger Wind
  • Gute Licht- und Wetterbedingungen
  • Hohe Dünung, das ist der Schwell, das Auf und Ab der Meeresoberfläche
  • Ein Ort, an dem die Wellen im richtigen Winkel auftreffen und die Chance haben, hoch aufzusteigen

Hier haben wir unser Wellenfotografie-Projekt in Lesconil chronologisch zusammengefasst:

1. Tag – Warten auf die Wellen

Wir sind gerade in Lesconil, es ist bald Neumond und der Gezeitenkoeffizient ist bei etwa 80. Also viel Ebbe und hohe Flut. Wind haben wir auch, mit sturmartigen Böen, aber wirklich viel tut sich am ersten Tag nicht. Das Wasser steht fast bis zur Kante der Kaimauer, schwappt aber nur träge hin und her.
Kräftiger Wind in Landnähe führt also nicht automatisch zu hohen Wellen. Dazu muss anscheinend ein großflächiger Sturm weit draußen auf der offenen See toben, um eine ausreichend hohe Dünung zu erzeugen.

Im Hafen von Lesconil, Bretagne

Im Hafen von Lesconil schwimmen die Boote hoch oben auf dem Wasser

Welle an der Hafenmauer, Lesconil, Breatgne

Labbrige Welle an der Hafenmauer, Lesconil, Breatgne – Ich erkenne sofort: Hier ist Potenzial!

 

2. Tag – Wolken und farbfroher Sonneuntergang in Lesconil

Heute ist am frühen Abend Höchstflut, die Sonne lugt kurzvor Sonnenuntergang frech unter der Wolkendecke hervor, aber die Wellen haben auch heute nicht wirklich Lust zum Gischten. Immerhin zeigen sie einige vielversprechende Ansätze. Zaghaft plätschern sie die Kaimauer hoch und leuchten im Licht der tiefstehenden Sonne auf. Beim Zurücklaufen kollidieren sie mit den neu ankommenden Wellen und erzeugen kleine Wellenspritzer und -hüpfer. Genau das wünschen wir uns, nur viel größer und gewaltiger.
Zwar ist heute noch keine große Wellenaktivität, dafür belohnt uns das Wetter mit einem wunderschönen Sonnenuntergang an dieser abwechslungsreichen Küste.

Wellen und Wolken, Lesconil

Wellen und Wolken, Lesconil

3. Tag – wechselhaftes Wetter aber keine Wellen

Wir erkunden Lesconil und fahren tagsüber nochmal rüber nach Guilvinec. Immer noch lassen die Wellen auf sich warten.

Ebbe in Lesconil

Ebbe in Lesconil

4. Tag – Wellen aber strömender Regen

Dieser Abend wäre eine gute Zeit für hohe Wellen. Wir parken mit unserem Wohnmobil im Hafen von Lesconil, aber es regnet in Strömen. Sehnsüchtig blicken wir Richtung Kaimauer auf die aufsteigenden Gischtfontänen. Aber unter diesen Umständen ist ans Fotografieren nicht zu denken. Nicht dass wir wasserscheu wären, aber das Licht viel zu schwach für vernünftige Wellenaufnahmen. Der Sturm ist zudem so stark, dass er unser Mobil heftig durchrüttelt und einen Höllenlärm verursacht. Wir verkrümeln uns mit unserem Wohnmobil  und suchen uns mitten in der Nacht einen ruhigeren Stellplatz im Ort.

 

Nebliger Tag in Lesconil

Nebliger Tag in Lesconil

 

Nebliger Tag in Lesconil

Nebliger Tag in Lesconil

 

5. Tag – Endlich tanzende Wellen – Fotografen im Wellenrausch

Der Gezeitenkoeffizient sinkt zwar wieder, und der Zeitpunkt des Fluthochstandes ist jetzt schon zum Sonnenuntergang hin gewandert. Aber jetzt steigt die Dünung, die Amplitude des Auf und Ab des Atlantiks, kräftig an. Die soll ja hauptverantwortlich für hohen Wellengang sein. Wind und hoher Flutstand allein haben es nicht geschafft. Wir schauen nochmals im Hafen von Lesconil vorbei.
Als wir am frühen Abend eintreffen, sehen wir schon von Weitem mächtige Gischtfontänen am Hafenkai emporsteigen. Endlich Wellen, hurra!
Schnell schnappen wir unsere Kameraausrüstung, traben zum Anfang der Kaimauer und sind erst mal baff, wie hier die Post abgeht. Fette Wellen wälzen sich majestätisch langsam heran, treffen auf die Mauer und schießen mit vielfach höherer Geschwindigkeit hoch in die Luft. Die Welle rollt wieder zurück und trifft dabei auf die nächste herankommende. Bei der Kollision springt das Wasser geradezu explosionsartig aus dem Meer, fächert auf oder schäumt gewaltig. Ein absolut faszinierendes Naturschauspiel. Allmählich wechselt die Lichtqualität. Von bedecktem Himmel zum frühabendlichen Sonnenschein bis hin zur roten Sonnenuntergangsstimmung.
Volle dreieinhalb Stunden halten wir die schweren Teleobjektive im Daueranschlag, bis wir uns in der zunehmenden Dämmerung erschöpft zum Wohnmobil zurückschleppen. Rücken, Schultern, Arme und Finger schmerzen so sehr, dass wir kaum unsere Kaffeetassen festhalten und anheben können. Aber wir sind glücklich, das Wellenschauspiel live erlebt zu haben. Die Planung und die Warterei haben sich endlich ausgezahlt.

 

Springende Wellen - Endlich passt alles! Hohe Wellen und Abendlicht.

Springende Wellen – Endlich passt alles! Hohe Wellen und Abendlicht. Und ich war bereit, den Wellen mit dem starken Teleobjektiv zu folgen.

Um solche Wellenfotos aufzunehmen, muss man vor allem lange beobachten, um das Gefühl für die Bewegung und Dynamik bekommen. Sich drauf einlassen und „Eins werden mit den Wellen“ auch, wenn es sich abgefahren anhört. Wir waren an diesem Abend beide richtig im Flow. Natur-Fotografie macht glücklich

 

So sah es morgens aus. Ebbe und Regen. Aber das Wetter kann sich ja schnell ändern

So sah es morgens aus. Ebbe und Regen. Aber das Wetter kann sich ja schnell ändern

 

Wellentanz, Lesconil

Wellentanz, Lesconil

 

Wasserstrukturen, Lesconil

Wasserstrukturen, Lesconil

 

Und dann kam genau zur richtigen Zeit das Sonnenlicht durch die Wolken.

Regenwetter und Abendsonne - so macht Wellenfotografie Spaß

Regenwetter und Abendsonne

 

So macht Wellenfotografie Spaß – Die Belichtungsmessung ist bei diesen schnellen Lichtwechseln natürlich schwierig. Helle Wellen, dunkler Himmel. Immer aufpassen, dass nichts „ausfrisst“.

Wellenmuster im späten Abendlicht, Lesconil

Wellenmuster im späten Abendlicht, Lesconil

 

Nach Sonnenuntergang wird schnell alles blau, Lesonil

Nach Sonnenuntergang wird schnell alles blau, Lesonil und es wird schwierig bei diesen Lichtbedingungen schnell bewegte Wellen zu fotografieren.

 

Mauerklatscher am späten Abendlicht, Lesconil

Mauerklatscher am späten Abendlicht, Lesconil

 

6. Tag – zweiter Wellentag, durch Kinderaugen noch schöner

Wir besuchen Annette und Andreas, die mit Kindern in ihrem Ferienhaus etwa 50 Kilometer von Lesconil entfernt  Urlaub machen. Wir schwärmen ihnen von den fantastischen Wellen vor und beschließen, gegen Abend zusammen noch mal hinzufahren. Die Stunde Fahrt lohnt sich.
Heute ist die Dünung etwas schwächer, aber immer noch beeindruckend. An der Kaimauer gischtet es, die Wellen springen fröhlich kreuz und quer vor der Mauer hoch. Das Wetter ist oktobergerecht wechselhaft, windig und mit dem gelegentlichen Regenschauer. Wir werden zwar von oben angefeuchtet, aber die Kombination von Wolken, Wind und Sonne hat Potenzial.
Ein Regenbogen leuchtet über dem Meer auf, leider nicht ganz perfekt über den Wellen positioniert. Eine weitere Regenfront nähert sich, von der untergehenden Sonne in gelbes Licht getaucht. Vom Licht der Regenwolken getroffen, färbt sich das Meer auf einmal kupferrot. Ein völlig surrealer Anblick, der uns erst einmal innehalten lässt. So was glaubt einem doch kein Mensch.
Und erst der Kontrast der Farben. Die hochspritzenden Wellen leuchten weiß und grün und harmonieren so ideal mit der kupferfarbenen See.
Während Annette und Andreas mit ihrem Hund spazieren gehen, bleiben ihre beiden Mädels bei uns. Sie sind ebenfalls vollauf begeistert und zeigen auf jede Welle: „Haste die, und die, und schau mal da!“
Wieder endet der Abend mit bleischweren Armen und schmerzenden Schultern. Nichts was sich zurück im Ferienhaus bei Annette wieder mit einem guten Abendessen und einem gepflegten Glas Wein kurieren ließe.

Die beiden sind so gar so nett und laden uns zu einem Sauna Gang ein. Was für ein Luxus. Wir sind jetzt schon mehrere Wochen unterwegs und Duschen sind rar.

 

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne – ein Überblicksfoto. So sieht die Stelle mit Weitwinkel aufgenommen aus. An vielen Orten passieren gleichzeitig tolle Bewegungsmuster. Man weiß manchmal gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

 

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne

Sonnenuntergang und Flut, Lesconil, Bretagne – Langzeitaufnahme nach Sonnenuntergang

 

Unwirkliche Farben, Sonnenuntergang im Regenwetter, Lesconil

Unwirkliche Farben, Sonnenuntergang im Regenwetter, Lesconil – NEIN, ich habe nicht am Farbregler gespielt!!

Fototipp: Auf außergewöhnliche Fotomotive warten!

Überlasse solche außergewöhnliche Fotomotive nicht dem Zufall. Es lohnt sich immer wieder an einen Ort zu fahren um optimale Bedingungen vorzufinden. Das Schwierige an solchen Fotos ist nicht das Fotografieren, sondern die Planung und die Ausdauer. Dranbleiben ist unser Motto. Immer neu dazu lernen. Wie leben „noch“ nicht am Meer und kennen uns nicht so gut mit Gezeiten, Dünung und Wellen aus. Aber, wir kombinieren. Immer wieder schaute ich auf den Apps für Fischer und für Surfer. Das mache ich sogar schon daheim. Dabei analysiere ich, bei welchem Wetter, vor allem bei welcher Windrichtung die Dünung hoch wird und welche Orte in der Bretagne dieser Dünung ausgestzt sind. Es kommen also sehr viele Faktoren zusammen. Ich habe extrem viel gelernt. Ich wollte unbedingt solche Wellen an einer Hafenmauer sehen und erleben und natürlich solche Fotos schießen. Deswegen blieb ich so hartnäckig dran. Gunter war zeitweise genervt, doch dieser erste richtig gigantische Wellenabend versöhnte uns wieder. Wir redeten nichts mehr sondern lachten uns beim gewaltigen Rauschen und Knallen der Wellen nur noch glücklich an.

Ergänzung im April 2023

Auch mit weniger Sturm und weniger hohen Gezeitenkoeffizienten ist es möglich, die tanzenden Wellen von Lesconil zu fotografieren. Wir sind immer wieder gerne dort.

Apropos Glück in der Fotografie:

Natur-Fotografie macht glücklich

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Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil

 

Wenn sich keine großen Wellen finden, denn die sind ja schon recht selten, dann begnügen wir uns auch mit den kleinen, feinen Wellen. Nachdem wir gestern am Leuchtturm von Audierne bereits die Sonnenuntergangsstimmung in den Farbfacetten bewundern durften, schauten wir uns heute früh ausgiebig die Farben der kleinen Wellen an. Die rollten nämlich eine nach der anderen an den Strand, wirbelten dabei hie und da ein wenig Sand auf und bäumten sich kurz bevor sie mit weißer Krone zerschellten, so auf, dass wir hineinschauen durften. Zwei Dinge erschwerten die Arbeit mit der Kamera. Man muss in die Knie oder tiefer, aber der Sand war nass und klebrig. Mit Kameraquipment nicht so spaßig. Und der Zeitpunkt für das Foto ist extrem kurz, aber die Struktur der „Fensterwelle“ so dezent, dass der Fokus nur mit Tricks funktioniert. Die Sonne schien von hinten durch die Wellen hindurch und verlieh den ihnen eine traumhafte Farbe. Allerdings blendete sie uns auch ein wenig.

Wellen Aufnahmen mit dem Teleobjektiv

Die Farben der Wellen

Die Farben der Wellen

 

Wellen und Sand am Strand von Audierne

 

Wellen und Sand am Strand von Audierne

 

Sonnelicht im Wellenfenster

Sonnelicht im Wellenfenster

 

Sonnelicht im Wellenfenster

Sonnelicht im Wellenfenster

Wellen Aufnahmen mit Weitwinkel Objektiv

Wellenfotos mit Weitwinkel Objektiv

Wellenfotos mit Weitwinkel Objektiv – Mit dem Licht

 

Wellenfotos mit Weitwinkel Objektiv

Wellenfotos mit Weitwinkel Objektiv – Gegenlicht

Wir wechselten uns mit dem Teleobjektiv ab, weil die Fotografie in dieser Haltung sehr anstrengend war. Irgendwann fiel mir ein, dass Cathrin, die wir in Le Conquet getroffen hatten (der Bericht folgt bald), mir empfohlen hatte, mehr Barfuß zu laufen. Da Gunter gerade fotografierte und ich eh gern näher an die Wellen herangehen wollte, zog ich die Wanderschuhe aus. Im Wasser stehend merkte ich, dass die Hose auch stört, oder halt samt Smartphone in der Tasche, nass werden könnte. Also zog ich die Hose auch aus und los ging die Fotosession in den Wellen. Meine Kamera ist neu – also, ganz so gut war die Idee nicht. Ich passte gut auf, riskierte aber trotzdem sehr viel. Spaß machte mir das trotzdem. No risk, no fun. Die Wellen knallten mir an den Hintern, aber immer erst, nachdem ich die Welle eingefangen und mich schnell weggedreht hatte.

So und jetzt kannst du sehen, wie wir mit kleinen Wellen spielen. Einmal mit dem Teleobjektiv bei ca. 400 mm und einmal mit 24 mm Weitwinkel. Welche gefällt dir besser?

 

Und dann war da noch das Fischerboot in der Ferne, welches nach dem Fang in den Hafen fuhr und da eine von uns gerade das Tele in der Hand hatte…

Fischerboot, Audierne

Fischerboot, Audierne

 

Fischerboot, Audierne

Fischerboot, Audierne

Über die Wellenfotografie in der Bretagne, Belle Ile schrieben wir schon einmal auf der Belle Ile.

Und die Wellenfotografie an der Hafenmauer von Lesconil beschreiben wir sehr ausführlich.

Übersichtsseite Nordfrankreich & Bretagne  Fototour mit dem Wohnmobil, 2019

ENDLICH passte einmal alles. Die Flut, der Ort, die Wellen und dann kam genau zur rechten Zeit das Licht! Wir haben drehende, knallende, springende Wellen fotografieren können. NOCH NIE haben wir so viele Foto an einem Abend geschossen. Das war die beste Fotosession unseres Lebens.

Wir staunten, genossen, zwinkerten dem französischen Fotografen der mit uns glücklich an der Mole stand immer wieder mit einem breiten Lachen im Gesicht zu. Dann wurde es dunkler, die Wellen rollten und sprangen weiter ohne Unterlass. Dass die das auch im Dunkeln machen, fasziniert mich ja immer wieder und ich weiß auch, dass das eine seltsame Vorstellung meinerseits ist. Jedenfalls wollte ich nicht aufhören zu fotografieren, weil es so wahnsinnig schön und abwechslungsreich war. Aber meine Arme, die wollten partout nicht mehr. Da muss ich sagen: zum Glück wurde es dunkel, sonst wäre es zu viel geworden.

Wir wollten dann im Mobil einen heißen Tee trinken und bekamen die Teetasse nicht mehr zum Mund, die Arme und Hände zitterten. Was für eine Fotosession!

An dieser Stelle möchte ich nur ein einziges Foto zeigen. Eine Auswahl von den Wellenfotos kommt demnächst. Und dann geht es auch mit Live Reiseberichten weiter.

Es ist kein Zufall, dass wir an diese Fotos gekommen sind. Da war eine Menge Planung dahinter. Lies: Planung der Wellenfotos an der Hafenmauer von Lesconil.

Welle, Bretagne

Welle, Bretagne – ganz oben links, klitzeklein, das ist eine Möwe! So groß ist diese gewaltige Welle gewesen! Was für ein Schauspiel!

Unser Internet ist gerade etwas zickig und wir treffen jeden Tag so tolle Menschen, dass ich mich schwer tue die Berichte online zu bekommen. Aber das ist ja auch nicht mehr neu! Wir hängen drei, vier Berichte hinten dran, aber die kommen schon in den nächsten Tagen. Die Texte sind fertig, Fotos nicht alle gesichtet und verkleinert.

 

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Kap Trafalgar ist bisher in Andalusien unser Lieblingsort. Von Gibraltar aus, fahren wir direkt wieder dorthin zurück, mieten uns wieder auf den Campingplatz ein, um unseren beiden Lieblingsstränden so nah wie möglich zu sein. Diesmal spielt das Wetter mit. Wir sind zu allen Zeiten draußen am Meer, versuchen uns in der Mittagshitze etwas zu zügeln und auszuruhen. Trotzdem holt sich Gunter einen heftigen Sonnenbrand. Er hatte die Arme eingecremt, nicht aber den Nacken und die Schultern.

womo auf dem Campingplatz, Andalusien

Unser Womo auf dem Campingplatz – die Parzellen sind recht klein. Es ist fast nichts los, wir haben viel Ruhe, Andalusien

Die Strände am Cabo Trafalgar

Wie sieht es in Trafalgar aus? Vom Campingplatz aus kommt man zuerst am Kitesurferstrand vorbei. Wenn die Surfer weg sind, angeln abends immer Leute. Die Farben des Meeres wirken absolut unwirklich. Das liegt am Sand und dem flachen Wasser. Weiter entlang des Strandes liegt ein angespültes, etwa acht Meter langes Holzboot, welches sich bereits ein wenig zerlegt hat. Ich freue mich, als ich endlich ein kleineres Stück Holz finde, welches nicht allzuschwer zum Mitnehmen ist. Das wandert als Souvenir in den Zwischenboden des Mobils.
Ja, und dann erreichen wir den Leuchtturm, der etwas erhöht auf ein paar Felsen steht. Und von da aus schaut man auf einen langen, relativ steil abfallenden Strand. Dort knallen oft die Wellen und dort tummeln sich die Surfer.

Kitestrand in Trafalgar, Andalusien

Kitestrand in Trafalgar, Andalusien – diese Farben!!

Wir haben das große Glück, dass die Wellen heute mächtig auf den Strand zu rollen, die Sonne durchscheint die Wellen von hinten. Ah, welche Farben, was für ein Wahnsinnsspaß. Genau deswegen sind wir nochmal hierher gekommen.
Dann widmen wir uns dem Küstenabschnitt direkt unterhalb des Leuchtturms. Das ist eine Spielwiese für Fotografen. Die Felsformationen sind außergewöhnlich und abwechslungsreich. Da finden sich »gefaltete« Felsformationen, Felsplatten, kreisrunde Löcher (teilweise entstanden die auf natürliche Art, teilweise auch von Menschenhand – da wurde in früheren Zeiten Säulen herausgebohrt). Wir freuen uns über die Sonne und den schönen Sonnenuntergang und fotografieren bis nach 21:00 Uhr.

Leuchtturm Trafalgar, Andalusien

Leuchtturm Trafalgar mit diesen speziellen „Felspfannkuchen“, Andalusien

 

Leuchtturm Trafalgar und Felsen, Andalusien

Leuchtturm Trafalgar und Felsen, Andalusien

 

Diese Felsplatten sind mehrere hundert Meter lang, Andalusien

Diese Felsplatten sind mehrere hundert Meter lang, Andalusien

 

Löchrige Felsformationen, Andalusien

Löchrige Felsformationen, Andalusien

 

Sandbänke, Andalusien

Sandbänke, Andalusien

Der Hintereingang zum Campingplatz wird relativ früh geschlossen – da sind wir froh, es diesmal gerade noch geschafft zu haben. Ich war einmal allein unterwegs und nicht so glücklich. Der Weg außen herum ist weit, vor allem wenn man gerade müde aus den Dünen und dem weichen Sand des Strandes schwer mit Fotogepäck beladen zurückkommt.
Wir verbringen zwei fantastische Tage an diesen Stränden und beim Leuchtturm.

Bervor ich es vergesse – hier kommen noch ein paar Wellen.

Wellen am Cabo Trafalgar, Andalusien

Wellen am Cabo Trafalgar – sie waren so dynamisch, dass sie ne Menge Sand aufwirbelten.

 

Wellen am Cabo Trafalgar, Andalusien

Wellen am Cabo Trafalgar – und meisten kamen mehrere Wellen hinterheinander

 

Wellen am Cabo Trafalgar, Andalusien

Wellen am Cabo Trafalgar – Kristallklar. So gute Bedingungen hatte ich noch nie!

 

Wellen am Cabo Trafalgar, Andalusien

Wellen am Cabo Trafalgar – am nächsten Morgen sah es wieder anders aus.

Roadtrip Atlantikküste Spanien, Portugal, Frankreich

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Der Puls der Meere – Wellen

Die Gießkanne mit zehn Litern Wasser trägt sich schwer. Träge schwappt das Wasser beim Laufen hin und her. Es kostet mich einiges an Kraft und Energie, im Sommer den Garten zu gießen.

Jedes Mal, wenn ich am Meer stehe und besonders großen Wellen zuschaue, staune ich über die schier unglaubliche Energie, die vor meinen Augen das Wasser bewegt. Wie sich tausende Tonnen Wasser hoch in den Wellen erheben, sich jedes Mal kurz vor dem Strand aufbäumen und donnernd auf Sand und Felsen treffen. Mir ist, als sähe ich den Puls der Erde, den Herzschlag unseres Planeten.

Das Wasser des Meers ist ständig in Bewegung, und wo es auf Land trifft, entlädt sich die gesamte gespeicherte Energie und erschafft Lebensräume mit ungeahnt dynamischen Eigenschaften. Genau das macht die Küste für mich so interessant. Durch diese Bewegung und die Gewalt des Wassers, ist dieser schmale Streifen Natur noch Natur. Der Mensch macht sich nur selten die Mühe, wenn es überhaupt möglich ist, dort regulierend oder ordnend einzugreifen.

Wellenfotografie

Die Fotos zeigen das, was das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann – Sonnenlicht zeichnet feine Linien, Tropfen lösen sich aus dem großen Wasser und fliegen schwungvoll an den Strand, zeichnen dabei Kurven ins Foto, kleine Wellen stellen sich auf und geben so eingerforen auf dem Foto den Blick zum aufgewirbelten Sand frei. Ich bin fasziniert von der Unendlichkeit der Möglichkeiten und vor allem der Schönheit der kleinen und großen Wellen und halte das Vergängliche in den Fotos für die Ewigkeit fest. In der folgenden Galerie sind 100 Wellenfotos zu sehen.

Wellen in Licht & Zeit

In dieser ersten Galerie zeige ich sehr kleine Wellen, die eigentlich keine Wellen mehr sind. Dünung ist der beste Begriff dafür. Die meisten dieser Fotos habe ich spät abends oder in Nordnorwegen auch mitten in der Nacht fotografiert. Die längere Belichtungszeit im intensiven abendlichen Licht verdeutlicht die Dynamik der Bewegung. Wobei ich die Belichtungszeit immer der jeweiligen Bewegung und der Lichtsituation anpasse. Es geht hier nicht prizipiell um Langzeitbelichtungen sondern darum, den Weg des Wasser zu verfolgen und einzufangen.

Ein Klick auf das Foto öffnet die Großansicht zum Durchblättern!

golden wavelines on beach

Vikten, Lofoten, Norway

Rollende Wellen

Bei den rollenden Wellen gibt es Große und Kleine. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Standpunkt zu finden, bei der man die Form der Welle gut sehen kann. Die unterschiedlichen Farben der Wellen ist faszinierend. Die wichtigste Bedingung, um gute Wellenfotos zu machen: „Sei allzeit bereit und immer am Meer unterwegs!“

Trafalgar,Andalusien, Spanien

Meeresbrandung trifft auf Felsen

Schräges, rotes, weiches Sonnenlicht, trockene und nasse Felsen, Wellen die kommen und gehen, Wellen, die Felsen überspülen, wieder herabfließen, an Felsen explodieren, mit den Sonnenstrahlen Linien malen. Beim Fotografieren pickte ich mir einen kleinen Teil des Geschehens und gestaltete ein simples Foto eines Felsens im Licht von Wasser umspült.

Welle, Myrland, Lofoten

Myrland, Lofoten

Die Farben der Küste

Die Farben des Meeres sieht man nicht nur zum Sonnenauf- oder untergang. Sie können dir jederzeit vor die Linse hüpfen. In dieser Galerie zeige ich, dass klares Wasser alles andere als langweilig ist.

Flakstad, Lofoten, Norwegen

Flakstad, Lofoten, Norwegen

Brandungswellen

In dieser Galerie sind die Wellen schon größer. Gischt hängt in der Luft. Ich atme sehr tief ein, genieße den Geschmack und Geruch von Salz. Beim Anblick großer Wellen spüre ich das Erhabene, fühle mich gleichzeitig klein aber auch groß, weil ich selbst Teil dieser fantastischen Natur bin.

Lagos, Algarve, Portugal

Strandlandschaften

Meereslandschaften beruhigen den Menschen. Nicht umsonst ist die Sehnsucht nach dem Meer sehr weit verbreitet. Als Fotografin bin ich zu jeder Tageszeit am Strand unterwegs und halte das, was die Sehnsucht nach dem Meer ausmacht, in Fotos fest.

Praia de Manta Rota - Portugal

Praia de Manta Rota – Portugal

Du hast auch Lust darauf, Wellen zu fotografieren? Wir geben dir Sieben Tipps für bessere Wellenfotos.

Wandern und fotografieren auf der Belle Ile in der Bretagne

Wandern und Nordlicht

Wir berichten in zahlreichen, praktischen Blogbeiträge über eine Reise mit sehr außergewöhnlichen Highlights:

  • Nordlicht bis in die Bretagne,
  • eine Sonnenfinsternis mit Springflut!
  • Wir fotografierten Wellen am Strand von Donnant,
  • trafen den Leuchtturmwärter des Grand Phare und
  •  wanderten fast um die ganze Insel herum (immerhin gut 100 km!)

Umfassender Überblick über unsere Belle Ile Seiten im Blog, mit Tipps zu Fährfahrt, Ferienwohnung und zahlreichen Fotos.

 

Wellen – Foto-Galerie

Hier zeige ich kleine Wellen, wie sie an jedem Strand plätschern. Die Bewegungsabläufe lassen sich kreativ auf ein Foto bannen. Fast so wie ein Film aber als Bild komprimiert. Am Wichtigsten dabei ist natürlich das Licht! Nur wenige Minuten am Tag sind geeignet, diese Aufnahmen zu machen. Die Fotos zeigen das, was das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann – schräg stehendes Sonnenlicht zeichnet feine Linien, Tropfen lösen sich aus dem großen Wasser und fliegen schwungvoll an den Strand, zeichnen dabei Kurven ins Foto, kleine Wellen stellen sich auf und geben so, eingefroren in der Bewegung, den Blick zum aufgewirbelten Sand frei. Das Spiel mit der Zeit eröffnet  unendlich viele Möglichkeiten, die den Wellen innewohnende Ästhetik aufzuzeigen.

golden surf

Golden Surf, Stø, Vesterålen, Norwegen

Trafalgar,Andalusien, Spanien

Trafalgar,Andalusien, Spanien

Trafalgar,Andalusien, Spanien

Trafalgar,Andalusien, Spanien

golden wavelines on beach

Vikten, Lofoten, Norway

Åland, Finnland

Åland, Finnland

Wassertunnel

Wassertunnel, Winter in Dänemark

Wellenlinien und grandiose Farben

Wellenlinien und grandiose Farben, Ostsee

Blick auf den Strand, GrünBlau

Blick auf den Strand, GrünBlau, Großbritannien

pastellige Spritzer

Pastellige Spritzer

Der ideale Wellenstrand in Andalusien, Cabo Trafalgar

Fototipps für gelungene Wellenfotos – am Beispiel der Belle Ile, Bretagne